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Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 10:52:49
Submitted by:Flanni
Article date:08.12.2011
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Subject:Kurzbesuch eines Rastlosen
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Es blieben ihm nur wenige Stunden. Und selbst die waren zu ausgefüllt, als dass er zumindest einmal seine Wohnung in der Stadt hätte betreten können.

David Garrett, der ewig reisende Violinist, gab nur einen Kurzauftritt im Berliner Hotel "Adlon". Der Anlass, wie sollte es anders sein: seine Arbeit, seine Musik. Davon wird es im kommenden Jahr reichlich geben. So plant er neben der bereits ausverkauften "Recital"-Tournee im April mit "Rock Anthems" noch eine zweite Konzertreihe, zudem wird er ein weiteres Album aufnehmen. "Ich brenne einfach für das, was ich mache", sagte der 31-Jährige.

Gewohnt lässig gab er sich im Gespräch mit Konzertveranstalter Peter Schwenkow, keine Spur von Müdigkeit. Neue Projekte, neue Herausforderungen würden ihn zu sehr reizen, als dass er sie unbeachtet lassen könne. Stillstand, das sei nichts für ihn. Seine Fans wird es freuen, sind sie ihm doch genauso treu wie einige Kritiker. Zu kommerziell für Klassik ist er für diese. Damit, sagte der gebürtige Aachener, könne er längst umgehen. "Ich höre mittlerweile lediglich zwei, drei Menschen zu, deren Meinung mir wirklich wichtig ist." Dem israelischen Geiger Itzhak Perlman etwa. "Wenn der etwas auszusetzen hat, nehme ich es mir zu Herzen."

Der Arbeitswille David Garretts kennt jedoch auch seine Grenzen: Über Weihnachten gönnt er sich einige Tage Urlaub, feiert mit seiner Familie in New York, wo er ein Apartment besitzt. Dann, erzählte er, möchte er mal wieder wissen, wie sich das so anfühle - ein Zuhause zu haben.


Posted by:Webmaster
Posting date:08.12.2011 - 11:04:43
Submitted by:Flanni
Article date:08.12.2011
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Subject:David Garrett über die Pläne und Weihnachten
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Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 10:45:06
Submitted by:Maya
Article date:06.12.2011
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Subject:David Garrett geht mit unveröffentlichten Stücken auf Tournee
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Erst die große Tournee und dann das Album: Der Stargeiger David Garrett hat am Dienstag in Berlin seine neue Europatournee "Rock Anthems" vorgestellt. Es ist seine erste Konzertreise, bei der die dazugehörige CD erst nach Tour-Abschluss Ende 2012 veröffentlicht wird. "Wir spielen auf den Konzerten Stücke, die das Publikum vorher noch nie gehört hat", sagte der Musiker. Darunter seien auch Lieder mit Jazzelementen, House Beats und R&B-Klängen.

Nicht nur als Musiker, sondern auch als Entertainer will sich der deutsch-amerikanische Violinist präsentieren. "Wir werden an die Grenzen des finanziell und physikalisch Machbaren gehen", kündigte Garrett an. So wolle er versuchen, während eines Konzertes frei schwebend über das Publikum zu fliegen. "Das habe ich selbst einmal bei einem Rockkonzert in Los Angeles gesehen, das hat mich total begeistert", erinnert sich der Geiger. Seitdem lässt ihn diese Idee, die er nach zwei Jahren jetzt endlich in die Tat umsetzen will, nicht mehr los.

Bei der Gestaltung seiner eigenen Shows hole er sich auch gerne Inspiration bei Künstlern wie Rammstein, Lady Gaga, U2 und Pink, gestand Garrett. Die "Rock Anthems"-Tour besteht aus zwei Abschnitten im April und November 2012. Zum Auftakt spielt Garrett am 10. April 2012 in Wien, weiter geht es unter anderem über Hamburg (12. April), Zürich (22. April) nach Berlin (17. November). Wegen der großen Nachfrage gibt er je ein Zusatzkonzert in Nürnberg, Leipzig und München. Eine Karte soll laut Veranstalter im Schnitt 55 Euro kosten.


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 11:01:08
Article date:06.12.2011
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Subject:David Garrett gibt Rock Anthems Zusatzkonzerte 2012
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David Garrett gibt „Rock Anthems“ Zusatzkonzerte 2012 Der Run auf die Karten hat begonnen und die Nachfrage ist riesig! 750.000 bereits verkaufte Karten sprechen für sich. Deswegen gibt David Garrett für seine „Rock Anthems“ Tournee mit brandaktuellem Repertoire im November 2012 weitere Termine in Leipzig (9.11. Arena), Nürnberg (10.11. Arena) und München (21.11. Olympiahalle) bekannt! Damit dürfen sich die Fans wegen dergroßen Nachfrage auf 25 Shows im nächsten Jahr freuen.

Der Vorverkauf beginnt am 02.12.2011. Karten ab 32€ für David Garrett „Rock Anthems“ 2012 gibt es unter 01805 – 969 000 555 und http://www.ticketmaster.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter http://www.deag.de.

Kein Künstler ist so vielseitig wie David Garrett, keiner spannt den Bogen zwischen Pop und Klassik so gekonnt wie er, keiner schafft es, Klassik-Liebhaber genauso wie Pop-Fans zu begeistern. Schon die Open-Air Tournee in diesem Sommer - die Fortsetzung der extrem erfolgreichen „Rock-Symphonies“-Tour - wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert: „Es ist diese Crossover-Mischung aus Klassik und Rock, die die Menschen begeistert. Jung und Alt sitzen nebeneinander, schwelgen, träumen, fasziniert der Genialität von David Garrett lauschend“ (Frankfurter Rundschau). „Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. Und 19. Jahrhunderts“ nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, „einen Wanderer zwischen den Welten“ die WAZ. „David Garrett kann’s einfach“ feiert die Mainpost seine letzte Recital-Tournee und die Rheinischen Nachrichten fasst zusammen: „Wenn es mehr charismatische Musiker seines Formats gäbe, bräuchte man sich um die Zukunft der klassischen Musik keine Sorgen machen.“

Mit spektakulärer Show und brandneuem Programm wird David Garrett auch mit „Rock Anthems“ 2012 an diesen Erfolg anknüpfen und zusammen mit seiner legendären Band und großem Orchester die Hallen und Arenen der Republik rocken. Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Entertainment AG: „Rock Anthems ist die größte und aufwändigste Show, die die DEAG Classics je produziert hat.“ Zudem gibt es im Mai auch wieder rein Klassisches von David Garrett zusammen mit dem Pianist Julien Quentin auf der „Recital“ Tour zu hören. Sein neues Klassik-Album „Legacy“, das neben Beethovens Violinkonzert auch Werke von Fritz Kreisler umfasst ist ab sofort erhältlich.


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 11:10:45
Submitted by:stradivarigirl2
Article date:01.12.2011
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Subject:Sagen Sie jetzt nichts, David Garrett
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Name: David Garrett
Geboren: 4. September 1980 in Aachen
Beruf: Geiger
Ausbildung: Abitur, Juilliard School in New York
Status: Rock me, Amadeus
Er sieht aus wie Kurt Cobain mit gewaschenen Haaren, ist fast so erfolgreich, aber mit Sicherheit weniger verzweifelt. Nein, David Garrett scheint nicht darunter zu leiden, dass die Hallen voll sind, wenn er auf der Bühne steht. Was also soll man sagen zu diesem jungen Mann, den Feuilletonisten oft schlechtschreiben oder ignorieren, weil er neben Bach auch den Hummelflug von Rimski-Korsakow in Weltrekordzeit oder Thunderstruck von AC/DC auf der Geige spielt? Vielleicht, dass er mit seinem Talent machen kann, was er will? Vielleicht, dass auch manche Feuilletonisten besser Steuerberater geworden wären? Yehudi Menuhin jedenfalls hielt ihn für den »größten Violinisten seiner Generation«, und das ist ungefähr so, als würde Franz Beckenbauer einen neuen Beckenbauer ausrufen. Garretts aktuelles Album Legacy, übrigens eine reine Klassikaufnahme, ist auf Anhieb auf Platz sechs in die Charts eingestiegen. Beethoven zwischen Coldplay und U2 – das immerhin hat er geschafft.

Fotos im Link!!!


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 09:41:19
Submitted by:Flanni
Article date:18.11.2011
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Subject:Von der Tragik eines ehemaligen Wunderknaben
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Die Wege großer musikalischer Begabungen können im Himmel oder in der Hölle enden. David Garrett ist ein besonders schrilles Beispiel für einen genialischen Geiger, der trotzdem scheitert. Erst war er Virtuose, dann Popstar - nun sehnt er sich nach der Klassik. Bislang nutzt ihm auch das nichts.

Um es gleich zu sagen: David Garrett, der Crossover-Violinist, dessen Alben es bis an die Spitze der Pop-Charts schaffen, kann sehr gut Geige spielen. Es klingt sauber, präzise und durchaus geschmeidig, technisch grosso modo untadelig.

Nur: ein Instrument perfekt zu beherrschen, heißt keineswegs auch, ein Musiker von Rang und Originalität zu sein, gar ein schöpferischer Geist, der das Altbekannte, in diesem Fall Beethovens Violinkonzert, so spielt, als wäre es in diesem Moment entstanden, und Neues mit kreativer, unstillbarer Neugier entdeckt. Selbstverständlich wäre es schön, wenn höchste technische Vollkommenheit und größtmögliche Kreativität und Geistestiefe in ein und demselben Musiker versammelt wären.

Glücklicherweise hat es das im Zuge der Musikgeschichte immer wieder Bewunderung erregend gegeben. Man denke nur an Niccolò Paganini, den Geiger aller Geiger.

Nun gibt es bei David Garrett aber eine Vorgeschichte, in der Tragik steckt. Er begann nämlich als Wunderknabe, dessen Phrasierungsintuition, Klangfarbenspektrum, Tonqualität so auffallend und einzigartig waren, dass sich große Musiker um diesen höchst begabten Jungen rissen: Ida Haendel unterrichtete ihn, Zubin Mehta präsentierte ihn als Solisten bei den wichtigsten Orchestern, die Deutsche Grammophon machte Aufnahmen.

Garrett war damals das männliche Pedant zu den Violinprinzessinnen, er war der Geigenprinz. Wie außergewöhnlich das Talent war, lässt sich (für die, die ihn damals nicht im Konzert erlebt haben) bei YouTube noch studieren: Da spielt der Dreizehnjährige 1994 Mozarts G-Dur Konzert KV 216 so flexibel im Ton, so geschmeidig im Rhythmischen und befeuert von Mozarts Einfallsreichtum, dass sich dagegen mancher alte Star brav und konventionell anhört.

Doch dann, Garrett hat es mehrmals erzählt, gab es in der Pubertät einen Knick, jene Phase, die schon so manche Wunderkindkarriere beendet hat. Garrett entzog sich seinem gewohnten Umfeld, von dem er sich fremdbestimmt fühlte. Er wollte sich selbst finden und ging nach New York, studierte bei Itzhak Perlman an der Juilliard School, lernte neben Musikstudenten auch Schauspieler, Tänzer kennen, und spielte für sie Musik aller möglichen Art. Es machte ihm solchen Spaß, dass er als Crossover-Musiker auf die Podien zurückkehrte. Seitdem spielt er Rock und Pop, Filmmusik und Zugaben auf nette, ungefährliche, doch sehr erfolgreiche Weise, verleugnet auch seine "klassischen" Wurzeln nicht und gibt ab und an einen Sonatenabend oder wirft sich auch mal in die Schlacht eines großen Violinkonzertes.

Wie gesagt, Geigen kann Garrett, er übt täglich bis zu vier Stunden: "Ich möchte nicht morgen dastehen und schwächer spielen als heute." Das klingt nach Disziplin und nach einem Bewusstsein davon, was er treibt.

Doch das genialische Gespür des Jungen für den Aufbau, den Spannungsbogen eines Satzes, seine Variabilität und Spontaneität in der Ton- und Klangfarbenbildung aus dem Geist der gerade gespielten Musik heraus, Gestaltungskraft und musikalische Dringlichkeit sind verschwunden in der Häppchenkultur der Arrangements der Hits, Titelmelodien, Songs und Encores.

Geiger David Garrett Ein Schicksal, genau umgekehrt wie bei Menuhin

Heute klingt Garretts Spiel farblos und nuancenarm, als ob das viele Spielen mit elektroakustischer Verstärkung seinen Sinn für die in der klassischen Musik so entscheidende Kunst höchstmöglicher, reaktionsschneller Klangdifferenzierung vergröbert, ja, vertrieben hätte.

Garrett scheint ein Schicksal ereilt zu haben, das auf genau umgekehrte Weise das Klassik-Wunderkind des 20. Jahrhunderts erlitt: Yehudi Menuhin. Bei Menuhin war es das geigerische Handwerkszeug, das zunehmend Probleme bereitete, weil man ihn in seiner Knabenzeit zu wenig mit den Grundlagen des Violinspiels vertraut gemacht hatte.

Menuhin hat die Kollision mit dieser Realität in einer denkwürdigen Begegnung geschildert, als er als Knabe dem großen belgischen Virtuosen Eugène Ysaye Lalos "Symphonie espagnole" vorspielte. Ysaye nahm die Leistung des Jungen vor den erwartungsfrohen Eltern gelassen zur Kenntnis und sagte dann, Yehudi solle doch einmal einen G-Dur-Dreiklang durch vier Oktaven spielen. Der Junge konnte es nicht, worauf der Meister riet, er solle dringend Tonleitern, Dreiklänge, Arpeggien und all das üben, um sein geigerische Basis zu festigen.

Menuhin hat zeitlebens immer wieder an dieser Basis arbeiten müssen, mehr als andere. Doch sein Geist blieb originell und kreativ, auch wenn seine Konzerte manchmal unter den geigerischen Problemen litten.

Menuhin hat sich vielfältig mit Musik beschäftigt, hat mit dem großen Jazzgeiger Stéphane Grappelli musiziert, sich mit dem Sitarspieler Ravi Shankar getroffen, mit Zigeunerbands gespielt. Und er hat eine Gruppe junger Geiger wie etwa den Franzosen Gilles Apap, den Deutschen Volker Biesenbender oder den Engländer Nigel Kennedy mit dieser Neugier und Experimentierlust stark beeinflusst.

Dass Virtuosen immer auch dem Varieté-Zauber nahe sind, ist nicht nur aus Paganinis und Ole Bulls Tagen bekannt. Der hochbetagte, grandiose Ivry Gitlis, Jahrgang 1922, zum Beispiel hat Musik in jeder Richtung gesucht und gemacht, er spielte mit John Lennon und den Rolling Stones, improvisierte mit Grappelli und Angelo Branduardi.

Bei seinem legendären Festival in Vence in den siebziger und achtziger Jahren traten Jazzer wie Dizzy Gillespie auf, Sänger und Musiker aller Couleur, und Gitlis war immer mittendrin, spiritus rector und Mitspieler in einem. Er schauspielerte in Filmen von François Truffaut oder geigte mit japanischen No-Sängern beim Progetto Martha Argerich in Lugano. Aber: Gitlis ist bis heute ein Wunder, er scheut kein Risiko und musiziert eindrucksvoll inspiriert aus dem Augenblick heraus.

Nigel Kennedy, mit 55 fast eine Generation älter als Garrett, hat sich neben seiner Beschäftigung mit klassischer Musik auch Jimi-Hendrix-Arrangements gewidmet und als Jazz- und Rockgeiger Erfolg im Punk-Outfit. Doch er begann als expressionistischer, ausdrucksbesessener Musiker mit den großen Violinkonzerten. Erst mit dem Welterfolg seiner Einspielung der "Jahreszeiten" von Vivaldi wurde man auch auf seine Aktivitäten in Sachen Rock und Pop aufmerksam.

Mag Kennedy inzwischen manchmal geigerisch schlampen, mögen seine Rock-Trips mehr als skeptisch beurteilt werden - wenn er sich konzentriert und violinistisch und musikalisch diszipliniert, kann er weiterhin ein ausdrucksstarker, origineller Musiker sein. Ganz anders als Vanessa Mae, die vor Garrett als Violinfee im nassen T-Shirt Furore machte, aber nur eine durchschnittliche Geigerin ist. Jenseits ihrer Attraktivität und Entertainment-Qualitäten hat sie musikalisch weder im Pop noch im klassischen Bereich etwas zu bieten.

Wenn Garrett nun Beethovens Violinkonzert (mit dem Royal Philharmonic unter Ion Marin) eingespielt hat, geigerisch gut, musikalisch nichtssagend, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Es sei denn, dass es gerade von diesem Stück viele Aufnahmen gibt - darunter solche, die zu den Inkunabeln der Plattengeschichte gehören.

Unwillkürlich denkt man bei Garrett an Beethovens Ausspruch zum Geiger Schuppanzigh: "Was geht mich seine elende Geige an, wenn mich der Geist überkommt." Es ist wohl die kantenlose Harmlosigkeit seines Spiels - gepaart mit Liebenswürdigkeit und einer sympathisch jungenhaften Erscheinung -, die Garretts Erfolg sichert.

Wer sich der gloriosen Wunderknabenanfänge wehmütig erinnert, der wird die Entwicklung zum allgefälligen Popstar bedauern. Aber vielleicht vermag David Garrett ja ein weiteres Mal heilsam zu verschwinden, um dann als geläuterter Violinphoenix aufzusteigen, der seine ursprünglichen kreativen Energien wieder gefunden hat.


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 10:00:42
Submitted by:Andrea
Article date:18.11.2011
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Subject:David Garrett Der Fernsehzaubergeiger vom Dienst
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Er ist der Jörg Pilawa der klassischen Musik. Es gibt keine Fernsehkamera, vor die er sich noch nicht gesetzt hätte. Gut, dass es David Garrett gibt.

Waren das turbulente Wochen für David Garrett! „Wetten, dass ...“, Frühstücksfernsehen bei Sat 1, „Volle Kanne“, Carmen Nebel, „DAS!“ im NDR, Harald Schmidt, das Fußball-Länderspiel in Hamburg natürlich, aber als dann auch noch die „Tagesthemen“ anriefen und sagten: Mann, komm sofort her, wir brauchen dich hier, da sind Menschen in Not, und wer soll es denn sonst machen, setzte sich Garrett noch eben schnell dort vor die Kamera und kommentierte die aktuelle Lage, Verfassungsschutz, brauner Terror, Mut der Anständigen, klare Töne, härtere Saiten, nicht Wegsehen, Hinsehen!

Gut, das Letzte war Sigmund Gottlieb vom Bayerischen Rundfunk, aber sonst saß David Garrett, der Geiger, auf ungefähr jedem Sofa und vor jedem Frühstück im deutschen Fernsehen der letzten zwei Wochen, und wenn sie ihm jetzt die Nachfolge von Thomas Gottschalk anbieten, weil: ist doch klar bei den Haaren, dann darf wirklich später keiner mehr sagen, er hätte von nichts gewusst. Wichtig für die Grundversorgung

David Garrett wäre gern der Kurt Cobain von André Rieu. Ich weiß nicht, ob ich mich da richtig ausgedrückt habe, vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass es eine Planstelle gibt im deutschen Fernsehen, die genauso wichtig ist für die Grundversorgung wie die von Thomas Gottschalk und die früher mal von Helmut Zacharias besetzt wurde, dann von Rieu und jetzt also, post-Nirvana, wie Kulturtheoretiker sagen würden, von David Garrett: Es ist die Stelle des Zaubergeigers vom Dienst. So wie es Zaubergitarristen gab (Ricky King), Zauberpianisten (Richard Clayderman) und jenen unvergesslichen Zauberpanflötisten, der immer wieder beim „Großen Preis“ auftrat und dessen Name ich zum Glück trotzdem vergessen habe.

David Garrett ist der Jörg Pilawa der klassischen Musik. Ich glaube, da habe ich mich richtig ausgedrückt. Aber es regt sich Widerstand! Dienstag, beim Länderspiel, als Garrett - schon mit Polizeischutz im Rücken, auch wenn die Beamten mit Blasinstrumenten beschäftigt waren - die Hymne spielte, fiel es Hansi Flick auf der Trainerbank offenbar schwer, beim Mitsingen nicht zu lachen, genau wie Per Mertesacker. Da wusste ich, dass wir Europameister werden.


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 09:19:08
Submitted by:Flanni
Article date:16.11.2011
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Subject:Wie werde ich ? David Garrett, HochgeschwindigkeitsGeiger
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Seine Mitschüler ignorierten ihn und seine Geige noch, heute landet David Garretts Musik regelmäßig in den Charts und er im Fernsehen. Im SchulSPIEGEL-Fragebogen verrät der Violinist, was seine Lehrer in sein Zeugnis schrieben und warum er sein Leben nicht noch einmal leben möchte.

David Garrett ist heute Violinist, weil ... Geige spielen ehrlich das Einzige ist, was er wirklich gut kann.

Wäre er nicht Violinist geworden, ... hätte er absolut keinen Plan B gehabt. So musste es einfach mit Plan A klappen.

In der Schule war er ... unaufmerksam. Zumindest haben das immer die Lehrer am Ende des Schuljahrs ins Zeugnis geschrieben.

Seine Mitschüler haben ihn deshalb ... ignoriert und nie richtig kennengelernt. Er war schon damals viel unterwegs und bekam Privatunterricht, so dass er viele Jahre keine Mitschüler hatte. Wenn er doch mal in der Schule war, war Geige kein Instrument, mit dem man Eindruck schinden kann - gerade in dem Alter.

Mit 17 hat David Garrett von ... einem freien, unabhängigen und selbstbestimmten Leben geträumt.

Dass er Violinist werden will, wusste er als ... er mit Anfang 20 nach New York zum Studieren gegangen ist und dort seine eigene Identität als Violinist gefunden hat.

David Garrett war sich nie zu schade ... für klassische Musik zu kämpfen und dafür auch Werbung zu machen, würde aber nie ... Kompromisse bei der Qualität der Musik eingehen.

David Garrett regt echt auf, wenn ... unprofessionell und unengagiert gearbeitet wird. Leute, die um 17 Uhr den Stift fallen lassen, egal was noch auf der Liste steht. Wenn man Spaß an seiner Arbeit hat, dann lebt man für seinen Beruf und lässt nicht alles im Stich sobald Feierabend ist.

Der entscheidende Moment seiner Karriere war ... tausendmal da, einen einzigen entscheidenden Moment gibt es nicht. Jede Entscheidung, egal ob er sie richtig oder falsch getroffen hat, hat ihn geprägt. Allein die Verantwortung, Entscheidungen selbst zu treffen, stärkt den Willen, sie durchzusetzen.

David Garrett wäre gerne mal für einen Tag ... ein richtiger Abenteurer und Überlebenskünstler. Er liebt Fernsehdokumentationen über Leute, die mit weißen Haien tauchen oder sich ohne Hilfsmittel auf einer einsamen Insel aussetzen lassen.

Der schönste Tag seines Lebens war ... als er auf seine eigene Stimme gehört hat und entgegen aller Bedenken als Meisterschüler nach New York gegangen ist. Er hat gemerkt wie wichtig es ist, eine eigene Stimme zu haben und Leidenschaft auszustrahlen. Dann hören dir nämlich die Leute zu, und du kannst Sachen verändern.

Sein größter Fehler war ... wahrscheinlich sein größter Erfolg. Denn nur aus Fehlern lernt man.

Sich selbst findet er ... im Spiegel.

Dem nächsten David Garrett wünscht ... ein bisschen mehr Geduld mit anderen.

Könnte er sein Leben noch einmal leben, dann ... NIEMALS. Wenn man zuviel weiß, hält einen das auf. Die Suche nach dem Wissen ist doch das Interessante und der Ansporn.


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 09:26:50
Submitted by:Montklamott, Sina
Article date:16.11.2011
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Subject:Ein Geiger beweist seine Klasse
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Leider ist es noch immer so, dass ein Musiker, der sich als Popstar profiliert, leicht seinen Ruf in der Klassikszene verspielt. Dieses Schicksal ist auch dem Geiger David Garrett nicht erspart geblieben. Mit seinen Pop-Rockkonzerten und seinen Crossover-Alben begeistert er Millionen. Aber ein Musiker, der bei seinen Auftritten über seine Kindheit und seine Pubertätsprobleme plaudert, kann doch kein seriöser Musiker sein - glauben viele Klassik-Puristen.

Jetzt hat David Garrett (31) ein Album mit dem Titel „Legacy“ (Vermächtnis) herausgebracht, in dessen Zentrum das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven steht. Ein Paradewerk der Konzertliteratur, mit dem Geiger ihren künstlerischen Rang beweisen können. Um es vorweg zu nehmen: David Garrett braucht sich vor seinen prominenten Klassik-Kollegen nicht zu verstecken.

Wie intensiv sich Garrett mit diesem Werk auseinandergesetzt hat und wie sehr er sich auch mit anderen Interpretationen beschäftigt hat, offenbarte er in der jüngsten „Wetten, dass..?“-Sendung, als er mühelos Aufnahmen des Beethoven-Konzerts unterschiedlichen Interpreten zuordnen konnte.

Garrett selbst spielt das Beethoven-Konzert sehr geradlinig ohne jegliche Exzentrik, wenn man einmal von einigen überflüssigen Portamenti (angeschliffenen Tönen) absieht. Den ersten Satz spielt Garrett klar und bestimmt, seine große Ernsthaftigkeit teilt sich in jedem Takt mit. Die Wirkung wird dadurch verstärkt, dass das Londoner Royal Philharmonic Orchestra mit dem Dirigenten Ion Marin einen absolut schnörkellosen Orchesterpart abliefert.

Im Larghetto spannt Garrett weite Bögen und demonstriert seinen feinem Geigenton. Vergleicht man ihn mit dem britischen Geiger Nigel Kennedy, der als „Punk“-Geiger ebenfalls Crossover-Erfahrung hat, dann fällt bei Garrett eine gewisse Zurückhaltung auf. Kennedy langt kräftiger hin und traut sich, ruppiger zu spielen.

Beim Thema des Rondo-Schlusssatzes kehren sich die Verhältnisse um. Da wirkt Garretts Spiel gelöster, eleganter. An die Tonschönheit und den Nuancenreichtums einer Topspielerin wie Anne-Sophie Mutter kommen allerdings beide nicht heran.

David Garrett hat auf „Legacy“ noch eine Reihe weiterer Stücke eingespielt, neben einer Bearbeitung mit dem Titel „Rhapsodie auf ein Thema von Paganini“ auch mehrere Stücke des legendären Fritz Kreisler, darunter Variationen über ein Thema von Corelli und das berühmte „Liebesleid“.

Die Mischung von leichter Eleganz, Spitzigkeit und Melancholie dieser Stücke liegen Garrett besonders. Seinen Rang als seriöser Spitzengeiger hat er mit dem Beethoven-Konzert eindrucksvoll bewiesen, doch richtig befreit spielt er in den leichteren, unterhaltsamen Stücken auf.

David Garrett, Royal Philharmonic Orchestra, Ion Marin: Legacy. Decca. Wertung: !!!


Posted by:Webmaster
Posting date:09.12.2011 - 09:13:01
Submitted by:Montklamott
Article date:15.11.2011
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett schreibt deutsche Musikgeschichte
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Mit seinem neuen Album "Legacy", das anders als der Crossover- Vorgänger "Rock Symphonies" wieder ein reines Klassik-Album geworden ist, stürmt DAVID GARRETT in dieser Woche direkt auf Platz 6 in die Media Control Charts. Es ist der höchste Chartentry eines Klassik-Instrumental Albums in der deutschen Musikgeschichte! Ein sensationeller Erfolg für den Geigenvirtuosen, der damit eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass er in beiden Welten - der Pop- und der Klassik-Welt - zu den besten sowie erfolgreichsten Künstlern gehört. Heute Abend wird DAVID GARRETT vor dem Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande in Hamburg die Nationalhymnen spielen.

Nach dem Crossover-Album "Rock Symphonies" nahm David Garrett mit "Legacy" nun wieder ein Klassik-Album auf. Einmal mehr zeigt Garrett, dass es ihm spielend gelingt, was man für undenkbar gehalten hat: Erfolg und Popularität in der Klassik- ebenso wie in der Pop-Welt. Die Gründe sind so simpel wie eindrucksvoll - er berührt das gesamte Publikum mit seinem Können und seinem Charisma.

"Legacy" steigt in dieser Woche direkt auf Platz 6 in die Media Control Charts ein. Seit Einführung der Media Control Charts im Jahre 1962 ist kein anderes reines Klassik-Instrumental Album so hoch in die deutschen Charts eingestiegen! Zudem übertrifft David Garrett seine eigene Bestmarke, die er mit "Classic Romance" (Platz 8) gesetzt hat.

Für "Legacy" inszenierte David Garrett gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra, unter der Leitung von Ion Marin, neben Beethovens Violinkonzert auch etliche Werke des großen Fritz Kreisler. Kreislers „Variations on a Theme of Corelli“, die David für den neuen Longplayer aufgenommen hat, sind für ihn ein perfektes Beispiel für die Musik Kreislers: eben noch virtuos, im nächsten Moment fast schon schmerzlich melodiös – und dabei immer wieder mit neuen Einfällen durchzogen.

David Garrett wird heute Abend (15.11.) beim Länderspiel Deutschland vs. Niederlande live performen und beide Nationalhymnen spielen. Zudem darf man sich in den nächsten Wochen auf einige tolle TV-Auftritte freuen. Alle Details gibt es hier. Beste Aussichten für alle Fans gibt es auch für 2012, wenn David Garrett wieder live zu sehen sein wird.

Recital 2012
01.05.2012 Alte Oper Frankfurt FRANKFURT / MAIN
02.05.2012 Philharmonie Berlin
03.05.2012 Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
05.05.2012 Tonhalle Düsseldorf
07.05.2012 Liederhalle, Beethovensaal STUTTGART
08.05.2012 Gewandhaus zu Leipzig
09.05.2012 Philharmonie im Gasteig MÜNCHEN
15.05.2012 Kölner Philharmonie


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2011 - 08:23:53
Submitted by:Flanni
Article date:09.11.2011
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett wieder klassisch
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"Legacy" - Erbe, das klingt schwer, ist es aber gar nicht. Denn mit seinem neuen Album kehrt David Garrett zu seinen heiß geliebten Wurzeln zurück. Er knüpft an Klassik-Aufnahmen an, die er zwischen seinem 14. und 17. Lebensjahr veröffentlicht hat, zugleich will er aber auch klarstellen, dass er diese Welt trotz all der Erfolge im Pop- und Rockbereich nie wirklich verlassen hat. Auch während der Crossover-Jahre, mit einem Bein in der Rock- und dem anderen in der Klassikwelt, war das Klassische Geigenspiel ein zentraler Aspekt für Garrett. Mit dem London Philharmonic Orchstra spielt er Beethoven und Kreisler - zwei langgehegte Wünsche gehen damit in Erfüllung.

n-tv.de: Sagen Sie mal, Herr Garrett, stehen bei Ihren Klassik-Konzerten eigentlich auch Groupies am Ausgang und warten auf Sie?

David Garrett: (lacht) Keine Ahnung, ist mir noch nicht aufgefallen. Aber ich nehme auch immer so einen Seitenausgang, wo mich wahrscheinlich keiner finden kann.

Na gut, glauben wir das mal. Doch kommen wir zum Album: Herzlichen Glückwunsch, das ist wirklich schöne Musik!

Danke!

Die Erfüllung eines Lebenstraums steht darauf. Aber ist das nicht ein bisschen verfrüht, Sie sind ja erst Anfang 30?

Hmm, ja, schon ...

Da kommen doch noch ein paar andere Träume, oder?

Ja, natürlich, das Zitat ist jetzt natürlich ganz schön groß. Aber das scheint das Zitat zu sein, dass wohl hängen geblieben ist. Auf jeden Fall ist es einer meiner Träume gewesen, dieses Konzert auf diese Art und Weise aufnehmen zu können. Das ist für jeden Geiger etwas ganz Besonders, denn das Beethoven-Konzert steht wirklich als das Königswerk aus dem Violin-Repertoire auf der Liste ganz oben. Das aufnehmen zu dürfen mit einem guten Dirigenten und einem tollen Orchester, macht einfach sehr viel Spaß.

Ich habe die CD heute Morgen im Auto gehört. Im Radio nur Gedudel, die Moderatoren quasseln, da sind Beethoven und Kreisler ja eine Wohltat. Warum gerade die beiden? Und können Sie zu Kreisler noch ein bisschen mehr sagen, den kenne ich, offen gestanden, nicht.

Garrett hat sich aus dem Wunderkind-Statuts befreit ...

Beethoven habe ich in den letzten ein, zwei Jahren sehr häufig gespielt, das war so eine Bauchentscheidung. Und in der Kombination mit Kreisler war das so: Er hat zwei wunderschöne Kadenzen für dieses Konzert geschrieben, und ich fühle mich, seit ich ein kleines Kind war, von ihm inspiriert. Er hat außerdem in den 20er/30er Jahren ein ähnliches Konzert gegeben wie ich, damit stehe ich also in der Tradition eines ganz großen Virtuosen, der auch sein eigenes Material geschrieben hat. Und er hat viele Stücke für die Geige arrangiert, und das ist ja etwas, das ich auch mittlerweile mache. Er hat damit ein ganz anderes Publikum erreicht, und zwar auf einem sehr hohen Niveau für diese Zeit. Ja, daher die Kombination Beethoven-Kreisler, denke ich.

Mit welcher Musik sind Sie denn aufgewachsen?

Das war die pure Klassik. Tatsächlich haben meine Eltern nichts anderes gehört als klassische Musik. Das hat sich erst geändert als ich 17 war. Ich weiß, das ist ungewöhnlich, aber so war's.

Glauben Sie, dass Ihre Fans Ihnen folgen auf der Reise von der E zur U-Musik, von Crossover zum Ernsten Fach und wieder zurück? Oder ist Ihnen das egal bzw. denken Sie, Sie werden einfach andere Zielgruppen dazu gewinnen. Und wie wichtig ist Ihnen das? Oder machen Sie einfach nur das, worauf Sie Lust haben?

Ich habe das ja schon mal gemacht mit Mendelssohn, da haben wir auch über 200.000 Platten verkauft, und für ein Violin-Konzert ist das echt nicht schlecht (lacht). Ich mache aber tatsächlich das, worauf ich Lust habe und was eine Bedeutung für mich hat. Ich hoffe dann natürlich, dass das gut ankommt, aber mir ist in erster Linie die Qualität wichtig. Wenn es dann auch noch Erfolg mit sich bringt, um so besser! Anders kann ich da auch gar nicht rangehen, ich mache das, wozu ich Lust habe und ich gebe mein Bestes im Sinne von "ich will zufrieden sein", und alles andere findet sich dann und ist im besten Fall ein Sahnenachschlag.

Geigenspielern wird ja immer eine besonders enge Beziehung zu ihrem Instrument unterstellt. Woher mag das kommen?

Keine Ahnung. Ist das so? Ich meine, jeder, der ein Instrument spielt, verbringt sehr viel Zeit damit. Oft verbringt man mehr Zeit mit dem Instrument als mit Menschen. Vielleicht ist da eine gewisse Art von Neid dabei, oder Unverständnis, dass man einer nicht lebendigen Sache so viel Gefühl entgegen bringt. Aber dass das bei der Geige jetzt noch intensiver sein soll als bei anderen Musikern mit ihren Instrumenten, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Haben Sie manchmal Angst um Ihre Stradivari?

Nee, ich kann damit leben, sie ist ja zum Glück gut versichert. Ich kann es eh nicht ändern, sollte ihr mal etwas passieren, aber ich finde sowieso, dass man nicht in Angst leben sollte. ... und ist bei seinen Wurzeln gelandet.

Wie haben Sie eigentlich den Wunderkind-Status überlebt, vielen gelingt das ja nicht. Einem jungen Mann, dem von Meistern wie Yehudi Menuhin, Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Itzhak Perlman größtes Talent bescheinigt wird, muss das doch zu Kopf steigen, oder?

Ja, das war wirklich eine wahnsinnig schwierige Situation, denn je älter du wirst, desto größer wird ja die Erwartung. Und ich meine: Was kann man mehr werden als ein Wunderkind? Das ist ja wohl das Ultimative (lacht). Mehr als ein Wunder kann man nicht sein, oder? Das Level an Erwartungen, das ich zu erfüllen hatte, war schon sehr hoch. Da kann man ganz herrlich dran scheitern, wenn man bei 100 Prozent angefangen hat. Eigentlich ist das kein guter Anfang. Aber was soll's? So war es nun einmal.

Hat ja aber alles funktioniert bei Ihnen!

Ja, weil ich mich dann so richtig zurück genommen habe. Ich habe erstmal Gras über die ganze Sache wachsen lassen. Sie haben sich, ich zitiere, "den Arsch abgearbeitet", um Ihre Ausbildung selbst zu finanzieren - glauben Sie, dass so ein unbequemer Weg eher dazu führt, Erfolg zu haben?

Ja, ich hab' mich im Nachhinein gefreut darüber, dass es so unbequem gewesen ist. Ich glaube auch, dass man nur, wenn man das Unbequeme kennt, das Bequeme wieder zu schätzen weiß. Ich hab' sowieso noch nie etwas gemacht mit dem ganz straighten Gedanken dahinter: "So, das mach' ich jetzt mal, damit ich Erfolg habe!" Ich habe mit der Musik weiter gemacht, weil es das ist, was mir Spaß macht. Nach der intensiven musikalischen Kindheit, die ich hatte, wollte ich zuerst einmal etwas finden, was mir Freude bereitet. Das habe ich ja tatsächlich gefunden mit der Musik. Dass das obendrein auch noch gut funktioniert - perfekter geht's doch nicht, oder?

Viele Menschen werden sich Ihr neuestes Werk zu Hause anhören, um zu entspannen. Was machen Sie, wenn Sie sich ausruhen oder Energie tanken möchten?

Ich tanke Energie mit der Musik! Ganz klar, es gibt nichts, was entspannender sein könnte als mit jemandem Gutes gemeinsam zu musizieren.

Sonst nichts? Sie müssen doch Sport machen!

Jaa, schon. Ich geh' gern mal laufen oder ins Fitness-Studio, aber das ist eher, um Druck abzulassen. Na gut, dann ist es natürlich auch irgendwo wieder entspannend. Und außerdem ist es ja so: Bei dem Beruf, den ich habe, entwickle ich ja nicht wirklich Stress. Im Gegenteil. Ich entwickle Stress, wenn ich keine Musik machen kann. Dann ist mir langweilig und dann bin ich gereizt, weil ich nicht weiß, was ich mit mir anfangen soll.

Die Zusammenarbeit mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra war wohl eine gute, nehme ich an …

Ja, das liegt natürlich auch daran, dass ich die meisten aus dem Orchester kenne, schon seit vielen Jahren. Das erste Mal, als wir zusammen gespielt haben, war ich, glaube ich, 14. Unter Menuhin. Und ich hab' immer wieder mit denen zusammen gespielt. Ich weiß, wie die meisten heißen, und das ist natürlich eine fast schon familiäre Situation, wenn man so eine Aufnahme machen kann.

Wer steht demnächst auf Ihrem Wunschzettel? Ja, da hab' ich schon ein paar Ideen und Wünsche, aber da ist es jetzt noch zu früh, um drüber zu reden. Ich müsste da sowieso erstmal anrufen und anfragen.

Auf Ihrem Tourneeplan für nächstes Jahr (April bis November) habe ich gesehen, dass Sie in der Berliner Philharmonie spielen, Gott sei Dank, aber auch in der O2-Arena. Wie wichtig sind Auftrittsorte für Sie, hat das Einfluss auf Sie?

Nein, gar nicht. Mir ist es egal, wo ich spiele, oder für wieviele. Ob das 5, 500, 5000 oder ein ganzes Stadion ist, ist mir egal, ich spiele immer mit dem gleichen Einsatz. Ich könnte auch auf der Toilette spielen. Ich spiele ja nicht für den Ort, sondern für die Musik. Das hat gar keinen Einfluss auf mich. Wenn der Ort oder die Anzahl der Menschen Einfluss auf mich hätte, dann wäre ich ein schlechter Musiker, oder? Der Aufwand, die Konzentration, die Erwartung, die ich an mich und meine Musik stelle, ist doch dieselbe. Mich inspiriert die Musik allein, ich brauche keine Extras.

Die CD ist bereits im Handel erhältlich, die DVD "Legacy - Live in Baden-Baden" kommt am 16. Dezember auf den Markt.


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2011 - 08:44:00
Submitted by:Maya
Article date:09.11.2011
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Subject:Stargeiger David Garrett setzt klare Prioritäten.
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Gäbe es eine "Sexiest man alive"- Wahl in der Klassikszene, der in Aachen geborene Weltbürger David Garrett - mit seiner Körpergröße von 1,91 Metern, den langen blonden Haaren und den markanten Augenbrauen - wäre ein Top-Kandidat. Doch obwohl der Geigenvirtuose für viele Frauen ein Traummann ist, der, wie er sagt, "seinen Traum lebt": Im Gala-Gespräch schlägt er auch melancholische Töne an.

Spielen Sie einer Frau beim ersten Date auf der Violine vor? Die Frauen, die ich interessant finde, haben bisher nie darum gebeten. Ich würde es machen. Weil ich ein netter Typ bin, und nicht, um sie zu beeindrucken. Wenn meine Verabredung sich mit Buchhaltung auskennt, knall ich ihr ja auch nicht gleich meine Steuererklärung hin. Das muss bis zum zweiten Treffen warten.

Sie sind zwar ein Frauenschwarm, zurzeit aber Single. Wie gehen Sie mit diesen einsamen Momenten um, wenn Sie nach einem Konzert allein im Hotelzimmer sitzen? Gerade, weil ich vorher emotional viel von mir gegeben habe, fühle ich mich sehr leer. Nähe ist ein menschliches Grundbedürfnis, es ist schwer zu ertragen, wenn sie einem verwehrt wird. In diesen Momenten, wenn es einem schlecht geht, aber niemand da ist zum Reden, dann rufe ich meist jemanden an.

Könnte eine Frau diese Lücke schließen? Nein, eine Frau wird in meinem Leben niemals die erste Geige spielen. Ich finde diese Prioritätensetzung unsinnig. Wenn man so viel Druck auf eine Beziehung ausübt, ist die Erwartungshaltung so hoch, dass ihr niemand gerecht werden kann. Ich brauche in meinem Leben eine Balance, einen Ruhepol, aus dem ich Energie schöpfen kann. Meine Freundin muss akzeptieren, dass sie nicht die einzige Liebe in meinem Leben ist.

Würden Sie Ihrer Partnerin das gleiche Recht zugestehen? Natürlich! Ich finde es unattraktiv, wenn eine Frau sich nur um den Haushalt kümmert. Sie braucht eine Leidenschaft, die sie inspiriert. Ich will schließlich nicht das Einzige in ihrem Leben sein, aus dem sie schöpft. Dann würde ihre Welt doch zerbrechen, wenn wir mal streiten.

Ihre Eltern verboten Ihnen soziale Kontakte, stattdessen probten Sie täglich stundenlang allein in Ihrem Zimmer. Haben Sie sich durch Ihre Kindheit ans Alleinsein gewöhnt? Es fühlte sich irgendwann nicht mehr wie mein eigenes Leben an. Immer, wenn ich selbst etwas entscheiden wollte, hat das in der Familie zu Streit geführt. Als ich mich nicht länger bevormunden lassen wollte, habe ich radikal die Konsequenzen gezogen.

Indem Sie mit 18 von zu Hause flüchteten, um in New York zu studieren. Es war tatsächlich eine Flucht. Ich wollte keine Kompromisse mehr eingehen und eigene Entscheidungen treffen. Ob sie dann richtig oder falsch wären, war mir fast egal. Meine Eltern konnten das nicht verstehen, sie waren sehr enttäuscht. Unser Verhältnis bessert sich inzwischen aber stetig.

Das Tattoo an Ihrem rechten Oberarm - ein Zeichen der Genugtuung, oder? Stimmt. ( lacht) Das habe ich mir stechen lassen, nachdem ich das erste Semester in New York überstanden hatte. Nach dem zweiten und dritten kam jeweils eines dazu. Jeder hatte mir prophezeit, dass ich es niemals schaffen würde, doch ich habe es mir selbst und allen Zweiflern bewiesen: Ich kann auf eigenen Beinen stehen. Mit den Tattoos wollte ich diesen Erfolg für immer festhalten.


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Posting date:10.11.2011 - 08:02:27
Submitted by:Maya
Article date:06.11.2011
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Subject:"Wetten, dass..?" Stimmungstief nach Hape Kerkelings Absage
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Der Hammer kam gleich zu Beginn: Hape Kerkelings Nein zur "Wetten, dass..?"-Nachfolge sorgte schon in den ersten Minuten der Sendung für ein absolutes Stimmungstief. Erst Überraschungsgast David Garrett schaffte es, den Zuschauer die Enttäuschung vergessen zu lassen.

Es war ein Einstig mit dem niemand gerechnet hatte: Nachdem Hape Kerkeling, als Horst Schlämmer verkleidet, gleich zu Beginn der vorletzten Sendung, die Moderation übernahm, glaubte wahrscheinlich fast jeder Zuschauer fest daran, dass er die Nachfolge von Thomas Gottschalk übernehmen würde. Die Enttäuschung folgte auf dem Fuß.

Binnen weniger Minuten und nach einigen flapsigen Bemerkungen über die Nachfolge-Spekulationen kam die Ohrfeige: Als Horst Schlämmer machte sich Kerkeling kurz über sich selbst lustig, stellte die Frage, ob der Kerkeling "Wetten, dass..?" übernehmen würde und verkündet dann unerwartet frei heraus: "Ich kann ihnen sagen, der wird es nicht machen". Das saß.

Das verdutzte Publikum schien es nicht so recht glauben zu wollen. Eben noch hatten sie begeistert über die obligatorischen Schlämmer-Witze gelacht und mit leuchtenden Augen an den Lippen des selbsternannten stellvertretenden Chefredakteurs des Grevenbroicher Tageblatts gehangen und dann das. Die Enttäuschung war weder zu übersehen noch zu überspielen. Die Begeisterung für die ersten Wetten und Gäste entsprechend gering.

David Garrett rettet den Abend

Spätestens bei dem Auftritt der Musical-Stars von "Batman" sah man massenweise lange Gesichter im Publikum. Nicht einmal Superstar Justin Timberlake konnte die Stimmung im Saal wieder so richtig anheizen. Die Lacher über seine trockenen Witze blieben verhalten. Dass die Sendung dann doch noch einmal richtig an Fahrt aufnehmen sollte, daran wollte man gar nicht mehr so recht glauben.

Mit Überraschungsgast David Garrett gelang dann aber tatsächlich das scheinbar Unmögliche. Es war ein dramaturgisch geschickter Schachzug: Gottschalk stellte die Klassik-Wette vor, bei der eine Wette vergangener Jahre neu und mit noch strengeren Regeln aufgenommen und wiederholt wurde. Es ging um Geigen-Soli. Die Regeln: Der Kandidat sollte anhand kurzer Einspieler, Geiger, Dirigent und Geigenmodell klassischer Stücke erkennen. Auf die Bühne kam David Garrett.

Spannungs-Hoch in den letzten Minuten

Die sichtliche Anspannung des beliebten Musikers ergriff den Zuschauer. Respekt vor seinem Mut, sich der Gefahr zu stellen, dass er sich blamieren könnte, machten sich breit. Das Publikum hielt merklich den Atem an. Garrett schaffte es nicht nur, alles richtig zu benennen, er begeisterte auch Gäste und Zuschauer gleichermaßen und rettete damit den Abend.

Sein anschließender Auftritt, bei dem er noch einmal sein Können zum Besten gab, wurde zum Sahnebonbon der gesamten Veranstaltung. Und als der letzte Wettkandidat, mit dem gelungenen Versuch einen Zauberwürfel blind und unter Wasser innerhalb von vier Minuten zu lösen, noch einmal für kribbelnde Nerven-Spannung sorgte, hatten alle die große Enttäuschung vergessen.

Der Zauberwürfel-Künstler ging mit überragenden 63 Prozent der Stimmen und einem neuen Auto als Wettkönig und die Zuschauer mit dem Gefühl, eine gelungene Sendung gesehen zu haben, nachhause. Und zu der versöhnlichen Stimmung gesellte sich das freudige Gefühl, dass man nun noch einmal länger über die Frage der Nachfolge rätseln darf.


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Posting date:10.11.2011 - 07:57:46
Submitted by:Flanni
Article date:05.11.2011
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Subject:Die Lust an der strengen Kunst
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Hat David Garrett noch Träume? Eine melancholische Frage, zugegeben. Gerade ist sein Beethoven-Violinkonzert durch die Boxen gerauscht: nicht besonders aufregend, sehr souverän allerdings für einen Popstar und ziemlich brav - bis auf ein paar Mätzchen und einige eher ärgerliche Betonungen zu viel.

Garrett erfindet Beethoven nicht neu: Auch wenn auf der Platte rockig «Legacy» steht, Beethoven bleibt Beethoven. Was nachdenklich macht, ist jedoch die Tatsache, dass der Hochgeschwindigkeitsgeiger aus Aachen - immerhin hielt er etliche Monate den Weltrekord im Hummelflug - sich mit diesem Album einen Lebenstraum erfüllt hat. Sagt er. Mit 31.Was bleibt da noch?

Lange nicht so gehört

Man hat den jungen Mann mit dem samtweichen Independent-Image lange nicht so gehört. Endlich mal wieder ohne Mikrofon, ohne diese fette Soundmaschinerie für die großen Hallen, wo er sich mit wilder Mähne, in Unikat-Springerstiefeln und mit Haifischzahnkette um den Hals als Rock-Pop-Idol zwischen André Rieu und Nigel Kennedy von Tausenden Fans begeistert feiern lässt. Diesmal ist David Garrett unplugged, nur das Royal Philharmonic Orchestra aus London spielt dazu, ein unspektakulär wohlgebildeter Klangkörper, wie er auch Anne Sophie Mutter gut zu Gesicht stünde.

«Legacy» meint so etwas wie Vermächtnis, Erbschaft. Es gibt aber auch ein Heavy-Metal-Magazin mit demselben Namen, das die dunkle Seite der Musik für sich reklamiert; und einen Mittelklasse-Wagen in der Rubrik Crossover-Kombis. Irgendwo dazwischen findet auch der Geiger Garrett seinen Stil, der ihm mit seinen Rockpop-Alben, zuletzt «Rock Symphonies», Spitzenplätze in den Charts bescherte, viel, viel Geld dazu und Preise zuhauf.

Aber Garrett kommt ja von der Klassik, und er weiß offenbar ganz gut, dass es im Leben wichtig sein kann, sich zu seinen Wurzeln zu bekennen. Die gründen bekanntlich in Aachen, wo er als Kind eines Auktionators und Juristen und einer Tänzerin den Weg eines Wunderkinds einschlug. Mit 14 exklusiv bei der Deutschen Grammophon, hatte David Bongartz den Mädchennamen seiner amerikanischen Mutter angenommen und war von Yehudi Menuhin zum größten Geiger seiner Generation geadelt worden, bevor er zur New Yorker Juilliard School ging, um letzte Weihen zu erlangen.

Doch dieser gerade Weg ins Klassik-Geschäft passte dem im Herzen Unangepassten nicht, er verlegte sich aufs Crossover und reüssierte augenblicklich zum Star. Inzwischen steht er in Wachs bei Madame Tussaud's in Berlin und hat gerade einen Exklusiv- Vertrag bei der Deutschen Entertainment AG bis Ende 2016 unterschrieben - für 100 Konzerte im deutschsprachigen Raum. Nach deren Angaben der höchstdotierte Vertrag, der jemals mit einem Solisten der Klassik geschlossen wurde.

Jetzt also kommt der Star nach Hause. Zumindest auf CD. Denn das Beethoven-Konzert hat er bisher nur in Baden-Baden gespielt, für nächstes Jahr April steht lediglich eine Sinfoniekonzertserie in Basel im Kalender des schwer mit seiner neuen Crossover-Tour «Rock Anthem» Beschäftigten.

Das ist eigentlich schade, denn Garrett kultiviert einen schönen, satten, singenden Ton, der Beethoven gut steht. Und er hat das musikalische Gespür für Tempi, Übergänge, dynamische Finessen, die den Musiker vom virtuosen Klangautomaten unterscheiden. «Die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich im Herzen ein seriöser klassischer Musiker bin», sagt er. Und man spürt in vielen Tönen seine Lust an der strengen Kunst. Das ist wohltuend.

Ähnliches gilt, unter etwas anderen Vorzeichen, für die andere Seite von «Legacy», den Salonstücken und Bearbeitungen von Georg Kreisler, verbunden durch Kreislers Kadenzen fürs Beethoven-Konzert. Hier ist Garrett nicht weit weg von Rieu, aber eigenständig genug, nicht ins allzu Seichte abzuschmieren.

Und Garrett hat die Arrangements selbst geschrieben - eine Fähigkeit, die er in New York lernte. «Ich glaube, es ist wichtig, die Balance zwischen Crossover und klassischen Projekten zu wahren. Crossover ist für mich ein Mittel zum Zweck, klassische Musik zu vermarkten.» Das spricht der Geiger ins Mikrofon seiner Vermarktungs-Strategen und meint es wohl auch so. Man mag ihm zurufen: Träume_SSRq weiter?


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2011 - 07:38:55
Submitted by:Maya
Article date:04.11.2011
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Subject:Klassisch gut: David Garrett spielt Beethoven und Kreisler
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Besonderes Aufsehen erregt Star-Geiger David Garrett immer mit seinen Crossover-Alben, auf denen er Pop- und Rock-Songs mit klassischer Musik verbindet. Doch die Wurzeln des 31-Jährigen liegen natürlich in der Klassik - und diese bringt Garrett seinen Fans nun wieder näher. Auf "Legacy" (dt. "Vermächtnis" / "Erbe") erfüllt er sich ganz nebenbei auch noch einen Lebenstraum.

Mit der Aufnahme von Beethovens Violinkonzert in D-Dur, Op. 61 geht für Garrett ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. "Ich persönlich finde, dass Beethovens Stück das bewegendste und vielschichtigste Violinkonzert überhaupt ist", sagt er. "Mit dieser Aufnahme allein habe ich etwas erreicht, das ich mir schon sehr lange vorgenommen hatte." Unterstützt wird Garrett dabei vom Londoner Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Ion Marin. Der Dirigent zeigt sich von der Zusammenarbeit mit Garrett begeistert: "Er ist wirklich eins mit seiner Geige, das Instrument wirkt wie eine natürliche Verlängerung seines Körpers und seines Geistes." "Ich habe das Musikverständnis von Kreisler schon immer bewundert"

Neben Beethoven stellt David Garrett auf "Legacy" auch noch einen etwas weniger allgemein bekannten Komponisten in den Mittelpunkt, der aber eines seiner großen Idole ist: Fritz Kreisler. Kreisler sorgte zum einen dafür, dass eben jenes Beethoven-Violinkonzert zu Beginn des letzten Jahrhunderts wieder gespielt wurde. Zudem steuerte er selbst einige neue Kadenzen bei, die Garrett nun in seiner Aufnahme spielt. "Ich habe das Musikverständnis von Kreisler schon immer bewundert, und auch wie unverwechselbar seine Interpretationen klingen", so Garrett. "Seine Arrangements und Kompositionen zählen schon immer zu den wichtigsten Inspirationsquellen für mich." Ausnahmetalent einmal mehr bewiesen

Der gebürtige Österreicher Kreisler, selbst Violinist, stellte zu seiner Zeit immer wieder neue Werke von Pugnani, Corelli oder Tartini vor - von denen er später zugab, sie in deren Stil selbst komponiert zu haben. Sechs Kreisler-Werke hat David Garrett nun für "Legacy" ausgewählt, von denen die "Variations on a Theme of Corelli" und Kreislers Arrangement von Rachmaninovs Variation No. 18, "Rhapsody on a Theme of Paganini", sicherlich zu den Höhepunkten zählen. Mit "Legacy" kehrt David Garrett zu seinen Wurzeln zurück und beweist einmal mehr sein Ausnahmetalent. Kein Zweifel, dass auch Fans seiner Crossover-Songs Gefallen an diesem reinen Klassik-Album finden werden. Und wer von David Garrett gar nicht genug bekommen kann, darf sich rechtzeitig vor Weihnachten auch noch auf eine neue DVD freuen: "Legacy Live in Baden Baden".


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2011 - 07:44:56
Submitted by:Flanni
Article date:04.11.2011
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Subject:David Garrett: Legacy
Content:

Man muss es ihm lassen: David Garrett meint es ernst, und er handelt immer wieder danach. Er meint es ernst mit dem von ihm propagierten Crossover zwischen Rock/Pop und Klassik, und er weiß, wo seine Wurzeln liegen. Bereits mit 17 spielte das einstige Wunderkind Mozart, Bach und Beethoven ein. Und noch heute sagt Garrett, der sich gerne als Rebell mit der Geige gibt, dass er in seinem Herzen 'ein seriöser klassischer Musiker' sei. Hätte es dafür noch eines Beweises bedurft, so wird er mit seiner Interpretation von Beethovens Violinkonzert geliefert.

Die Aufnahme mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Ion Marin überzeugt nicht nur den Fan, der sowieso an Garrett glaubt.

Brav sieht der Wahl-New Yorker auf dem Cover seiner CD mit dem etwas merkwürdigen Titel 'Legacy' ('Erbschaft' oder 'Erbe') aus. Auch die Schwiegermutter hätte am Krawattenknoten ihre Freude. Soll das nun der ehrliche, der brave Klassik-David sein? Und wer ist dann der andere, der mit den Stiefeln und den zerbeulten Jeans und dem fertigen Gesichtsausdruck mit den tief liegenden Augen und dem Totenkopfring? Wer so fragt, geht fehl. Marketing muss nun mal sein - es darf nur nicht alles sein. Genau das hat David Garrett seit seiner Jugend hinter sich, als die Eltern, vor allem der Geigen-Vater, ihm vorschrieben, wo es lang geht und was er zu sagen und zu spielen habe. Die Zeiten sind längst vorbei, der Publikumsmagnet, der unverdrossen die Jugend für die Klassik gewinnen will, bestimmt nun sehr gezielt, was und wie er es macht. Die rebellische Pose soll auf ihn massenhaft aufmerksam machen. Preise wie die Goldene Kamera und Echos und tragen ein Übriges dazu bei. Der Echo 2010, den er bekam, hieß 'Klassik ohne Grenzen' - was ziemlich genau den Kern dessen trifft, was er will und was er macht. Über Genre-Grenzen zu gehen, ist Garretts Leidenschaft. Dass so was Schwerstarbeit bedeutet und viel Selbstkontrolle erfordert, kann gar keine Frage sein.

Nun geht Garrett aber zurück zu seinen Wurzeln, mit dem Beethovenkonzert, dem Ausweis schlechthin fürs Geigenmetier, mit dem er sich nicht ganz unfreiwillig mit den Großen von Oistrach bis Anne-Sophie Mutter misst. Garretts Einstieg ist denn auch zart-suchend, eine Zurückhaltung, die angemessen wirkt. So bleibt Platz für die Steigerung, für die große Linie bis zum Finale des auf der Geige leichthin getanzten dritten Satzes. Man hört beim nunmehr 31-Jährigen einen entschlackten Beethoven, wobei allerdings das Orchester (oder der Mann am Regler) die Crescendi mitunter übertreibt.

Vielleicht hätte man sich als Dreingabe und Teil zwei etwas anderes gewünscht als ausgerechnet Garretts Lieblingskomponisten Kreisler. Aber was soll's: Die Brücke dahin ist mit den Kreisler-Kadenzen im Beethovenkonzert bereits gebaut. Und nicht zuletzt beweist Garrett auch hier wieder einmal, dass das Leichte, wie etwa die 'Caprice Viennoise' oder das wehmütige 'Liebesleid' einfach den besten Mann verdient


Posted by:Webmaster
Posting date:04.11.2011 - 06:53:13
Submitted by:Maya
Article date:03.11.2011
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Subject:Einsam, chaotisch: So ist der Geiger wirklich
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Die andere Seite des braven David Garrett

Er wurde einst als Wunderkind bejubelt und gilt heute als „Rebell mit der Geige“: David Garrett feiert mit seinem Crossover-Stil aus Klassik und Popweltweit Erfolge. AM Freitag (4.11.) erscheint das neue Album „Legacy“ des 31-jährigen Neuberliners. Zu hören darauf: Klassik von Mozart, Beethoven und Fritz Kreisler.

KURIER: Nach Ihrem erfolgreichen Crossover-Album „Rock Symphonies“ sind Sie mit „Legacy“ zu Ihren Klassikwurzeln zurückgekehrt. Warum?

David Garrett: Ich habe meine Klassikwurzeln nie verlassen. Natürlich ist es einfacher, bei „TV total“ einen Song von Metallica zu spielen als eine Symphonie von Beethoven. Aber jeder, der mich kennt, weiß, dass ich in den letzten sechs Jahren mehr Klassik als Crossover gemacht habe.

Mit 17 Jahren zogen Sie nach New York, um dort Musik zu studieren. Sie wollten aber auch dem Druck von zu Hause und Ihrer Plattenfirma entkommen. Ihr Verhältnis zu Ihren Eltern war lange Zeit angespannt. Wie verstehen Sie sich heute?

Es ist sicherlich entspannter, aber es gibt noch Situationen, in denen man nicht auf einer Frequenz ist. Am meisten habe ich damals vermisst, Kind zu sein. Mein Leben war sehr früh sehr geschäftlich. Ich habe das uneingeschränkte Gefühl von meinen Eltern vermisst, mich in erster Linie als ihren Sohn zu sehen. Das Gefühl der Geborgenheit war nicht da, weil das Geschäft immer im Vordergrund stand.

Sie bezeichnen sich als Chaot. Wie passt das zu ihrem Beruf?

Ich bin eine Art organisierter Chaot. Chaotisch heißt, dass ich Millionen von Möglichkeiten sehe und mir bis zum letzten Moment die Option offen halte zu wechseln. Wenn man zu genau weiß, wo man hin will, verschließt man sich einige Türen.

Sie sagen mal, dass Sie in Ihrer Jugend häufig das Gefühl der Einsamkeit empfunden haben ...

Das habe ich immer noch. Aber Einsamkeit ist ja nicht nur negativ. Das Gefühl zu kennen, in einem bestimmten Moment keinen zu haben, stärkt einen ja auch. Man lernt in diesem Moment, sich auf sich selbst zu verlassen. Das finde ich ganzwichtig. Es ist sicherlich eine Art von Charakterbildung, einsam zu sein. Davor sollte man keine Angst haben.

Sie sind der Schwarm unzähliger Frauen. Wie sieht es aus mit fester Bindung und Familie?

Ich glaube, es kommt irgendwann mal der Zeitpunkt, dass ich das möchte. Aber man soll das wirklich wollen. Es darf keine Zwangssituation entstehen, nur weil es andere auch machen.


Posted by:Webmaster
Posting date:04.11.2011 - 06:57:24
Submitted by:Flanni
Article date:03.11.2011
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Subject:David Garrett - Zurück zur klassischen Musik
Content:

Beethovens Violinkonzert und Musik von Fritz Kreisler Royal Philharmonic Orchestra Leitung: Ion Marin

Ein dunkelblonder Zopf, schwere Silberringe an der rechten Hand und die Geige in der linken: Das ist David Garrett. Der 31-Jährige ist einer der erfolgreichsten Geiger seiner Generation. Seine Konzerte füllen riesige Hallen. Für sein Cross-Over Album "Virtuoso" hat er einen Echo Klassik Preis bekommen. Auf seinem neuen Album "Legacy" kehrt er zurück zu seinen klassischen Wurzeln, indem er mit dem Royal Philharmonic Orchestra Beethovens Violinkonzert und Musik von Fritz Kreisler, ein rein klassisches Programm also, aufgenommen hat. Das klassische Erbe pflegen

"Legacy" bedeutet "Erbe", und dieses klassische Erbe will Garrett pflegen. Beethovens Violinkonzert ist für ihn ein "Krönungswerk", wie er sagt, dass er schon in seiner Jugend mit Yehudi Menuhin erarbeitet hat. Es ist ein Standardwerk, an dem kein Geiger vorbei kommt. Gerade deshalb muss er sich auch Vergleiche gefallen lassen. Die fallen aber klar zu Gunsten von Garrett aus.

Intensiv, warm und lyrisch ist der Ton, den er anschlägt. Garrett zeigt sich als hochbegabter Interpret und flinker Virtuose, der seiner Konkurrenz locker gewachsen ist.

Einziges Manko der Aufnahme: Der vollmundige Ton des Orchesters gerät mit viel Hall stellenweise zu weich, fast kitschig. Das muss man mögen. Ein Star mit hohem Wiedererkennungswert

Garrett möchte vor allem junges Publikum für die Klassik gewinnen. Ob ihm das mit diesem Album gelingen wird, bleibt abzuwarten. Tatsache ist, dass er es mit seinen Alben in die Charts geschafft hat und ein Star ist, der mit den üblichen Klassik-Klischees bricht. Mit seinen Rock-Interpretationen schafft er einen hohen Wiedererkennungswert beim Publikum. Wer in ein David Garrett-Konzert geht, will ihn, den Star erleben, egal was er spielt. Und damit hätte er seine Ziel ja erreicht.


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Posting date:04.11.2011 - 07:00:41
Submitted by:Maya
Article date:03.11.2011
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Subject:David Garrett präsentiert Album "Legacy"
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David Garrett präsentiert mit seinem neuen Album „Legacy“ was das Fundament seines unglaublichen Talents ist und legt beeindruckendes Klassik-Werk vor. Gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra, unter der Leitung von Ion Marin, inszeniert der Geigenvirtuose neben Beethovens Violinkonzert auch etliche Werke des großen Fritz Kreisler.

Kreislers „Variations on a Theme of Corelli“, die David für den neuen Longplayer aufgenommen hat, sind für ihn ein perfektes Beispiel für die Musik Kreislers: eben noch virtuos, im nächsten Moment fast schon schmerzlich melodiös – und dabei immer wieder mit neuen Einfällen durchzogen.

Zusätzlich zum Album „Legacy“ wird am 16. Dezember eine DVD mit der Aufzeichnung seines diesjährigen Konzertes in Baden Baden erscheinen. Neben dem gesamten Beethoven Violinkonzert enthält die DVD mit dem Titel „Legacy Live In Baden Baden“ auch eine Dokumentation mit bisher unveröffentlichtem Material, die einen Einblick in das private Leben von David Garrett gewährt.

David Garrett
Recital 2012
DEAG Classics AG
01.05.2012 Alte Oper Frankfurt FRANKFURT / MAIN
02.05.2012 Philharmonie Berlin
03.05.2012 Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
05.05.2012 Tonhalle Düsseldorf
07.05.2012 Liederhalle, Beethovensaal STUTTGART
08.05.2012 Gewandhaus zu Leipzig
09.05.2012 Philharmonie im Gasteig MÜNCHEN
15.05.2012 Kölner Philharmonie


Posted by:Webmaster
Posting date:04.11.2011 - 07:25:39
Submitted by:Maya
Article date:03.11.2011
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett - Meine Pläne ändern sich jede Minute
Content:

Wichtig ist bei der Annäherung, dass ich dem Zuhörer auf gleicher Augenhöhe begegne, ihn respektiere und ihm Musik vorspiele, ohne etwas drum herum zu erzählen. Besonders junge Leute haben die Gabe zuzuhören - fühlen sich aber andererseits verarscht, wenn sie von oben herab behandelt werden. Mit 17, 18 besitzt man einen gewissen Stolz. Und Kinder haben erst recht eine wunderbare Lebensphilosophie, eine Neugier, die uns Erwachsenen meist abhandenkommt.

teleschau: Sie selbst wurden schon als kleiner Junge als sehr reif bezeichnet. Wollten Sie schnell erwachsen werden?

Garrett: Nein, ich wollte nur ernst genommen werden, weil ich etwas zu sagen hatte. Das fängt damit an, dass man sich selbst ernst nimmt. Schließlich gibt es auch genug Erwachsene, die nicht ernst genommen werden oder Kinder, die mehr zu sagen haben als mancher Politiker. Wenn du eine Aussage hast, die wichtig ist, werden andere auch zuhören.

teleschau: Sie haben Ihre durchaus kostspielige Ausbildung an der New Yorker Juilliard School selbst finanziert.

Garrett: Ich habe mir den Arsch dafür abgearbeitet.

teleschau: Warum erhielten Sie keine Unterstützung von zu Hause?

Garrett: Weil meine Eltern dafür nicht bezahlen wollten. Sie waren dagegen, dass ich in den USA studiere. Ich habe es ihnen, zumindest im Nachhinein, nicht übel genommen. Wenn man etwas machen will, tut man es, egal wie die Umstände sind und welche Hindernisse sich in den Weg stellen. Hindernisse sind wichtig. Dadurch erfährst du, was dir wichtig ist. Für diese Sache wollte ich kämpfen.

teleschau: Gibt es in Ihrem Leben nicht zunehmend weniger Hindernisse?

Garrett: Das kommt auf die Lebenseinstellung an. Ich setze bewusst welche, arbeite mit Leuten zusammen, die mich herausfordern und deren Ansprüchen ich gerecht werden will. Schließlich will ich mich musikalisch wie menschlich immer weiterentwickeln.

teleschau: Ist es im künstlerischen Bereich schwierig, jemanden zu finden, der Ihnen überhaupt das Wasser reichen kann?

Garrett: Oh nein, gar nicht. Es geht nicht darum, das Wasser zu reichen. Der bescheuerteste Gedanke hat etwas Wahres in sich. Wenn ich mit jemandem arbeite, dessen Meinung ich nicht teile, dann hat es doch etwas Schönes, die eigene Perspektive anzupassen und Kompromisse auf meine Art einzugehen. Ich arbeite gerne mit Leuten, die ganz andere Ansichten haben. Ob ich danach etwas davon mitnehme, ist eine andere Sache.

teleschau: Würden Sie sagen, dass Sie ein freies Leben führen?

Garrett: Ja, weil ich mir Freiheit nehme. Die definiere ich aber nicht dadurch, dass ich alleine auf einer Klippe stehe, sondern dadurch, dass ich Menschen um mich herum habe, die mich respektieren und umgekehrt. Ich möchte mich nicht zensieren, es geht mir um hundertprozentige Ehrlichkeit, die ich dem anderen entgegenbringen darf, auch wenn sie unangenehm sein sollte. Ehrlichkeit wird sehr oft unterschätzt.

teleschau: Zum Thema Stress: Wie gehen Sie mit den vielen Terminen um? Garrett: Ich habe Spaß daran, es ist mein Lebensziel, Musik zu machen. Wenn nur einer im Saal ist, der an einem Konzertabend Spaß hatte, habe ich meine Aufgabe doch erfüllt. Wenn ich einen verändere, ist das ein Erfolg, auch wenn ich die Person bin.

teleschau: Erschöpft Sie die Arbeit manchmal?

Garrett: Natürlich, aber man spürt nur, dass man gearbeitet hat, wenn man erschöpft ist. Das ist ein schönes Gefühl. Bisher hatte ich immer noch Energie, mich für eine Sache in meinem Bereich zu begeistern und etwas für meinen Beruf zu tun. Da kenne ich keine Müdigkeit.

teleschau: Wodurch definiert sich ein gutes Jahr?

Garrett: Ich blättere den Kalender nicht nach Monaten durch. Was ich in einem Jahr erlebt habe, lässt sich gar nicht mit dem Verstand erfassen. Ich frage mich eher, ob ein Tag ein guter Tag war - und versuche ihn produktiv zu gestalten. Auch wenn es natürlich Tage gibt, an denen ich faul auf der Couch liege. Auf die schaue ich aber nicht begeistert zurück. Lieber ist mir, wenn ich etwas Kreatives geschafft habe oder jemandem eine Freude machen konnte.

teleschau: Definieren Sie Ziele für Ihre Zukunft?

Garrett: Täglich. Jährliche Vorsätze wirft man über den Haufen. Meine Pläne ändern sich jede Minute! Ein Plan ist jedoch nur so gut wie das Ergebnis, und das sehe ich ja immer mit anderen Augen.

teleschau: Was ist das Schlimmste, was einer Geige passieren kann?

Garrett: Das Schlimmste, was einer Geige passieren kann? Wenn einer scheiße drauf spielt.


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2011 - 07:53:27
Submitted by:Flanni
Article date:03.11.2011
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Subject:David Garretts neues Album “Legacy” - Das Vermächtnis Fritz Kreislers
Content:

David Garrett, ehemaliges Wunderkind der Violine, knüpft nach drei Crossover-Alben mit “Legacy” wieder an seine Wurzeln als Klassischer Musiker an. Dabei beruft er sich auf den musikalischen Grenzgänger Fritz Kreisler.

Auf seinem neuen Album “Legacy” hat David Garrett ein Programm zusammengestellt, das von Geschmack, Intelligenz und Humor zeugt. Mit einem Augenzwinkern könnte man sogar sagen, dass er auch diesmal wieder ein Crossover-Album abgeliefert hat - nun allerdings eines mit gehobenerem Anspruch: Klassik-Gigant Ludwig van Beethoven trifft auf den Meister der leichten musikalischen Unterhaltung Fritz Kreisler. Es ist ein Album, das voller Referenzen an große Vorbilder steckt und die eigene Arbeit der vergangenen Jahre reflektiert. David Garretts persönlichstes Werk ist es insofern, als er sich mit der Aufnahme des Violinkonzerts in D-dur von Beethoven einen Lebenstraum erfüllt hat, wie er im eigenhändig verfassten Begleittext des Albums schreibt. Und auch deshalb, weil er einen der eigenwilligsten Geigenvirtuosen der Geschichte ins Zentrum des Albums stellt und als geistigen Vater präsentiert: Fritz Kreisler.

Aufrichtiges künstlerisches Selbstverständnis

Das Beethovensche Violinkonzert gilt heute als Höhepunkt seiner Gattung. Allerdings bedurfte es nach der Vollendung und Uraufführung einiger Jahrzehnte, bis die nachhaltige Bedeutung und Wirkung dieser Komposition erkannt wurden. Denn es hatte nicht den oberflächlichen, effektvollen Glanz der seinerzeit modischen Showstücke für Virtuosen, sondern ist einem Ideal verpflichtet, in dem Solostimme und Orchester einander gleichberechtigt gegenüber stehen. Damit ist das Werk mit dem tief bewegenden Mittelsatz ein idealer Repräsentant des künstlerischen Selbstverständnisses des Klassischen Musikers David Garrett. Die Wiederentdeckung des Konzerts verdanken wir übrigens einem der Wunderkinder in der Geschichte der Violine, dem damals erst 12-jährigen Joseph Joachim. Seine 1844er Londoner Aufführung unter der Leitung des Dirigenten Felix Mendelssohn war ein Triumph und half, das Werk im Repertoire zu verankern.

Vorbild Fritz Kreisler

Die so genannte Kadenz ist ein Formteil in Klassischen Konzerten, der ursprünglich der freien Gestaltung des Solisten überlassen war, ähnlich wie die Soloparts in der Jazzmusik. David Garrett hat für seine Einspielung des Beethoven-Violinkonzerts eine überlieferte Kadenz gewählt, die er für besonders gelungen hält. Sie stammt von dem Violinisten Fritz Kreisler, vor 100 Jahren Publikumsliebling der Massen. Und wie David Garrett heute ist auch jener stets lustvoll auf dem schmalen Grat zwischen so genannter trivialer und anspruchsvoller Musik balanciert. Doch trotz der in seinen eigenen Kompositionen deutlich werdenden Vorliebe für leichtere musikalische Kost gab es kaum Zweifel an seiner Kompetenz als Interpret Klassischer Musik. Es waren aber seine leichten eigenen Stücke, mit denen er die Welt erobert habe, so Margaret Campbell in ihrem Buch “Die großen Geiger”. Es sei diese Musik gewesen, die das Publikum habe hören wollen und die auf Schallplatten millionenfach verkauft wurde. Seine Stücke seien dabei alles andere als trivial, sondern in ihrer Art oft kleine Meisterwerke gewesen.

Für das neue Album hat David Garrett eine persönliche Auswahl seiner Kreisler-Favoriten arrangiert und eingespielt. Und auf sehr unterhaltsame Weise erzählt er uns auf “Legacy” im Grunde auch einen Teil seiner eigenen musikalische Geschichte.


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Posting date:01.11.2011 - 07:26:48
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Article date:01.11.2011
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Subject:"Legacy" ist ab Freitag erhältlich!
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David Garrett kehrt mit seinem neuen Album "Legacy" zu seinen Klassikwurzeln zurück. Gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra, unter der Leitung von Ion Marin, inszeniert der Geigenvirtuose neben Beethovens Violinkonzert auch etliche Werke des großen Fritz Kreisler.

Auf "Legacy", dem brandneuen Klassik-Album von David Garrett, entführt der 31-jährige Violinen-Virtuose all seine Fans, die bis dato einzig mit seinen Rock-Versionen und -Konzerten vertraut waren, in diejenige Welt, mit der für ihn alles begann: die Welt der Klassik.

Vielen wird gar nicht bewusst sein, dass der junge Stargeiger, der zuletzt Rockklassiker von Nirvana, Aerosmith und Led Zeppelin für sein "Rock Symphonies"-Album (2010) interpretierte, vor gar nicht allzu langer Zeit eines der größten Violinen-Wunderkinder der Klassischen Musik und darüber hinaus der jüngste Künstler mit einem Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon war, jenem legendären Klassik-Label.

Mit "Legacy" knüpft er nun also an diejenigen Klassik-Aufnahmen an, die er zwischen seinem 14. und 17. Lebensjahr veröffentlicht hat: "Mozart: Violinkonzerte in D-Dur, KV 218 und 271a unter der Leitung von Claudio Abbado", "Paganini: 24 Caprices", "Beethoven: Violinsonate No. 5; Frühlings-Sonate" sowie "Bach: Partita BMW1004" und "Tschaikowski & Conus: Konzert für Violine und Orchester, unter der Leitung von Mikhail Pletnev", um nur ein paar der Highlights seiner Teenager-Jahre zu nennen.

Zugleich will Garrett mit "Legacy" klarstellen, dass er diese Welt trotz all der Erfolge im Pop- und Rockbereich nie wirklich verlassen hat. Auch während der Crossover-Jahre, ein Bein in der Rock- und das andere in der Klassikwelt, war das Klassische Geigenspiel ein wichtiger, ja zentraler Aspekt in David Garretts Leben und Schaffen.

Das Album "Legacy" ist ab 04.11. im Handel erhältlich.


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Posting date:04.11.2011 - 07:06:18
Article date:01.11.2011
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Subject:"Legacy Live In Baden Baden"
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"Legacy " (CD) – VÖ: 04. 11. 2011

"Legacy Live In Baden Baden" (DVD) – VÖ: Dezember 2011

Auf "Legacy", dem brandneuen Klassik-Album von David Garrett, entführt der 31-jährige Violinen-Virtuose all seine Fans, die bis dato einzig mit seinen Rock-Versionen und -Konzerten vertraut waren, in diejenige Welt, mit der für ihn alles begann: die Welt der Klassik. Unterstützt wird er dabei vom Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Ion Marin.

Vielen wird gar nicht bewusst sein, dass der junge Stargeiger, der zuletzt Rockklassiker von Nirvana, Aerosmith und Led Zeppelin für sein "Rock Symphonies"-Album (2010) interpretierte, vor gar nicht allzu langer Zeit eines der größten Violinen-Wunderkinder der Klassischen Musik und darüber hinaus der jüngste Künstler mit einem Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon war, jenem legendären Klassik-Label.

Mit "Legacy" knüpft er nun also an diejenigen Klassik-Aufnahmen an, die er zwischen seinem 14. und 17. Lebensjahr veröffentlicht hat: "Mozart: Violinkonzerte in D-Dur, KV 218 und 271a unter der Leitung von Claudio Abbado", "Paganini: 24 Caprices", "Beethoven: Violinsonate No. 5; Frühlings-Sonate" sowie "Bach: Partita BMW1004" und "Tschaikowski & Conus: Konzert für Violine und Orchester, unter der Leitung von Mikhail Pletnev", um nur ein paar der Highlights seiner Teenager-Jahre zu nennen.

Zugleich will Garrett mit "Legacy" klarstellen, dass er diese Welt trotz all der Erfolge im Pop- und Rockbereich nie wirklich verlassen hat. Auch während der Crossover-Jahre, ein Bein in der Rock- und das andere in der Klassikwelt, war das Klassische Geigenspiel ein wichtiger, ja zentraler Aspekt in David Garretts Leben und Schaffen.

Die Geschichte von David Garrett beginnt in Deutschland: in Aachen kommt er am 04. September 1980 als Sohn eines Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina zur Welt. Als er seinen vierten Geburtstag feiert, besitzt er bereits seine erste Geige, und schon im Jahr drauf gewinnt der kleine David seine erste Auszeichnung bei einem Lokalwettbewerb. Schon als Siebenjähriger tritt er regelmäßig vor Publikum auf und studiert sein Instrument am Lübecker Konservatorium.

Seine damalige Lehrerin ist die gefeierte Violinistin Ida Haendel; sie unterrichtet David in London, wenn er dort zu Besuch ist, und sie ist bis heute eine enge Freundin und seine Mentorin. Haendel erkennt sofort, wie viel Talent in dem Jungen schlummert: "Für sein Vorspielen bei mir wählte er das Violinkonzert von Tschaikowski aus, und dieser Klang seiner Performance und sein ganzer Ansatz wirkten da schon unfassbar reif. Keiner konnte glauben, dass ein Kind zu so etwas überhaupt im Stande sein könnte."

Eine aufregende und tolle Zeit war damit für den jungen Musiker angebrochen, doch natürlich beruhte sein Erfolg auf unzähligen Stunden, die er alleine mit seinem Instrument verbracht und für die Kunst geopfert hatte. So sieht David diese Jahre heute auch eher mit gemischten Gefühlen: "Ich habe durchaus immer wieder auch gelitten; oft habe ich bis in die frühen Morgenstunden geübt. Schon damals habe ich dieses Gefühl der Einsamkeit kennen gelernt, allerdings bin ich auch dankbar dafür, denn ohne diese Erfahrung würde mir ein großer Teil meiner Persönlichkeit einfach fehlen." Sein erstes großes Konzert gab David Garrett vor 20 Jahren: 1991 trat er mit den Hamburger Philharmonikern auf. Schon als 10-Jähriger legte er eine Selbstbeherrschung an den Tag, die ihn sehr viel erwachsener wirken ließ; auch sein Geigenspiel klang in der Tat sehr viel reifer und erwachsener. So hörte wenig später auch der große indische Dirigent Zubin Mehta von dem jungen Virtuosen und nahm den 13-jährigen David kurzerhand unter seine Fittiche. Mehta brachte ihn auf die größten Bühnen der Welt, verhalf ihm zu Auftritten bei den wichtigsten Festivals wie z.B. in Verbier.

"Das Talent, das Gott ihm gegeben hatte, war dermaßen offenkundig", erinnert sich Mehta.

"Er war der erste, der mich nicht kritisiert hat", so Garrett über die Zeit mit dem Dirigenten. "Derart ermutigende Worte von ihm zu hören, hat extrem viel für mein Selbstbewusstsein getan."

Ein anderer großer Dirigent, Claudio Abbado, war es schließlich, der David mit 14 dazu verhalf, einen Vertrag mit dem Traditionslabel Deutsche Grammophon zu unterzeichnen. Davids Vater schlug daraufhin vor, die Capricci von Paganini aufzunehmen. Doch der Sohnemann war zunächst nicht sonderlich angetan: "Keine üble Idee Papa, antwortete ich, nur kenne ich ja bloß zwei davon!"

Für den jungen Geigenvirtuosen war eine schwierige Zeit angebrochen. Er verspürte Druck von allen Seiten, hatte das Gefühl, seine Karriere würde eher von anderen Leuten gelenkt, gar als würde ihm diktiert, was er zu spielen habe.

"Das alles ging so wahnsinnig schnell“, erinnert sich David zurück. "Es fühlte sich gar nicht mehr wie mein eigenes Leben an, und auch körperlich fühlte ich mich nicht besonders gut."

Sein Arm begann zu schmerzen, und dieser Schmerz begleitete ihn die nächsten drei Jahre lang. "Alles ging in die Brüche – mein Körper, meine Gefühlswelt, alles ging kaputt."

Dabei lief es äußerlich gar nicht schlecht: David gewann nach wie vor immer neue Anhänger, so auch den großen Isaac Stern, einen der bedeutendsten Violinisten des 20. Jahrhunderts. Als David dann bei ihm studierte, fiel ihm sofort auf, dass Stern ihn stets am heftigsten kritisierte, weitaus öfter und härter als seine Mitstudenten. "Ich fragte ihn daraufhin, warum er immer so streng zu mir war, und seine Antwort lautete: ‘Weil mir die anderen Studenten nicht so sehr am Herzen liegen wie du.’ Ein derart großes Kompliment hatte mir noch niemand gemacht."

Inzwischen war David 17 Jahre alt, und der Wunsch, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, wurde mit jedem Tag größer. Ida Haendel, seine Lehrerin, hatte er schon oft in New York City besucht, wo auch sein Bruder studierte. Für den 17-Jährigen war die Metropole an der Ostküste eine Art Land voller Verheißungen.

"Ohne meine Eltern zu fragen, fasste ich also den Entschluss, nach New York zu gehen, um dort an der Juilliard School zu studieren", berichtet er. "Alle sagten, ich solle doch lieber meine Karriere weiterverfolgen, aber ich wollte erst mal herausfinden, was ich eigentlich aus meinem Leben machen wollte. Die Stadt New York stellte für mich also eine Chance dar, um endlich mein Leben in die Hand zu nehmen."

Dass auch der Name Itzhak Perlman, mit dem er an der Juilliard School nämlich arbeiten konnte, ihn nach New York gelockt hat, will David gar nicht bestreiten: "Der Entschluss, nach New York zu gehen, ist zu 30 Prozent dem Wunsch geschuldet, von zu Hause wegzukommen – und 70 Prozent gehen aufs Konto von Perlman, unter dem ich studieren wollte."

"David habe ich zum ersten Mal als 13-Jährigen gesehen; er spielte Mozart und Paganini mit den Berliner Philharmonikern", berichtet Perlman. "Sein Ansatz als Musiker hatte etwas, das die meisten Geiger erst sehr viel später entwickeln. Da war so ein musikalisches Gespür, so eine ganz eigene Art der Akzentuierung."

Inzwischen hatte das einstige Wunderkind immerhin seinen 18. Geburtstag gefeiert, und so lernte er während der Zeit an der Juilliard School genauso viel über sich wie über sein Instrument. Er studierte Musiktheorie und Komposition, doch der Workaholic, der sich tagelang eingesperrt hatte und wochenlang ohne Unterbrechung auf Tour gewesen war, um ein Konzert nach dem anderen zu spielen, entdeckte nun seine soziale Ader. Schon bald verbrachte er seine Zeit mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lagern.

Mit der Zeit stellte David sogar fest, dass er anstatt sich nur mit seinen Kommilitonen aus dem Musikerlager zu umgeben, lieber noch seine Zeit mit Tanz- und Theaterstudenten verbrachte: Er genoss ihre "positive Energie", und sie im Gegenzug waren froh, einen Musiker zu kennen, der bei ihren Performances den Sound beisteuern konnte. "Ich liebe es nun mal, vor Leuten zu spielen, und so habe ich schließlich alles Mögliche gespielt, was sie gerade brauchten: Dance, Jazz, Rock – einfach alles. An dem Punkt konnte ich mir zum ersten Mal eingestehen, dass mir auch andere Genres als Klassische Musik zusagen. Ich glaube fast, dass damit bei mir die Weichen in Richtung Crossover gestellt wurden."

Nach dieser Umorientierung bekam David ordentlich Rückenwind, als er im Jahr 2003 den renommierten Kompositionswettbewerb der Juilliard School gewann – für eine von ihm geschriebene Fuge im Stil Johann Sebastian Bachs. Sein Geigenspiel und seine Arrangements begeisterten immer mehr jüngere Menschen, und doch blieb David der Klassik und dem eigenen ganzen Ansatz treu, was vielleicht entscheidend war für seine Karriere: Er wusste zu genau, dass die hohen Standards der Klassischen Musik für ihn immer und überall gelten würden. Also auch in anderen Genres.

Parallel zu seiner Crossover-Karriere – er spielte schon bald rund 300 Konzerte pro Jahr, so auch in diesem Jahr, und hat etliche Hit-Alben veröffentlicht – hat David immer wieder auch Klassische Konzerte gegeben. "Für mich kommt Crossover nur in Frage, wenn du sicher verwurzelt bist – und meine Wurzeln liegen nun mal in der Klassik", so der 31-Jährige.

Zu genau diesen Wurzeln kehrt David Garrett auf "Legacy" zurück, dem neuen Longplayer, der auf Decca Records erscheint. Wie nicht anders zu erwarten, präsentiert er eine musikalische Palette, die überaus anspruchsvoll ist: Auf Beethovens Violinkonzert folgen etliche Werke des großen Fritz Kreisler. Mit welchem Orchester er für diese Aufnahmen gearbeitet hat? Kein Geringeres als das Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Ion Marin hat David verpflichtet.

"Ich persönlich finde, dass Beethovens Stück das bewegendste und vielschichtigste Violinkonzert überhaupt ist. Mit dieser Aufnahme allein habe ich etwas erreicht, das ich mir schon sehr lange vorgenommen hatte. Der erste Satz hat einen Rhythmus, der sich aus den fünf Paukenschlägen gleich zu Beginn entwickelt. Der große Geiger Yehudi Menuhin, mit dem ich dieses Werk früher studiert habe, hat mir mal gesagt, ich solle mitzählen, wie häufig diese Figur insgesamt wiederkehrt. Hunderte von Malen sind es!"

Ion Marin meint sogar, dass Garrett und sein Instrument eins sind: "Er ist wirklich eins mit seiner Geige, das Instrument wirkt wie eine natürliche Verlängerung seines Körpers und seines Geistes."

Das enorme Selbstbewusstsein, mit dem David Garrett dieses Concerto vorträgt, lässt sich nicht von der Hand weisen: Mal kraftvoll, dann wieder ganz empfindsam und sachte, beschert seine Aufnahme dem Zuhörer die einzigartige Gelegenheit, diesen Klassiker noch einmal neu zu entdecken. Während die äußeren Sätze förmlich explodieren, besticht das zentrale und sehr viel langsamere Motiv mit grandioser Zurückhaltung – denn stets stellt Garrett sein außergewöhnliches Können in den Dienst des Stücks.

Die Werke seines Idols Fritz Kreisler (1875-1962), die David auf der zweiten Hälfte des neuen Albums präsentiert, sind eine nahe liegende Wahl: Kreisler, der große Violinenvirtuose und Komponist, sorgte immerhin dafür, dass Beethovens fast schon in Vergessenheit geratenes Violinkonzert zu Beginn des letzten Jahrhunderts wieder gespielt wurde. Und Kreisler schrieb eigens ein paar wunderschöne Kadenzen für Beethovens Konzert, die David nun auch in seiner neuen Aufnahme zum Besten gibt. "Ich habe das Musikverständnis von Kreisler schon immer bewundert, und auch wie unverwechselbar seine Interpretationen klingen", so Garrett. "Seine Arrangements und Kompositionen zählen schon immer zu den wichtigsten Inspirationsquellen für mich."

Kreislers "Variations on a Theme of Corelli", die David für den neuen Longplayer aufgenommen hat, sind für ihn ein perfektes Beispiel für die Musik Kreislers: eben noch virtuos, im nächsten Moment fast schon schmerzlich melodiös, und dabei immer wieder mit neuen Einfällen durchzogen. Ein besonderes Album-Highlight ist dabei Kreislers Arrangement von Rachmaninows Variation No. 18: "Rhapsody on a Theme of Paganini".

Kreisler und David Garrett – hier treffen zwei Musiker aufeinander, die vieles gemeinsam haben; Garrett ist es, der die Tradition des gebürtigen Österreichers fast 50 Jahre nach dessen Tod fortschreibt und ein neues Publikum dafür gewinnt.

"Legacy" heißt das neueste Kapitel, mit dem David Garrett seine außerordentliche Karriere fortschreibt. Auch mit diesem Album hat er einen Balanceakt vollbracht und ein Werk aufgenommen, das seine Fans nicht nur im Hier und Jetzt begeistern wird, sondern auch noch in vielen, vielen Jahren.

Zusätzlich zum am 04. November erscheinenden Album "Legacy", wird im Dezember eine DVD mit der Aufzeichnung des Konzertes aus diesem Jahr in Baden Baden erscheinen. Neben dem gesamten Beethoven-Konzert, enthält die DVD mit dem Titel "Legacy Live In Baden Baden" auch eine Dokumentation, mit bisher unveröffentlichtem Material, die einen Einblick in das private Leben von David Garrett erlaubt.

"Legacy" (CD) – VÖ: 04. 11. 2011

"Legacy Live In Baden Baden" (DVD) – VÖ: Dezember 2011


Posted by:Webmaster
Posting date:04.11.2011 - 07:31:39
Submitted by:Maya
Article date:01.11.2011
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Subject:Der Geiger David Garrett über Fragen der Schönheit: in der Musik, und bei sich selbst.
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David Garrett (31) wurde für Crossover-CDs berühmt, u.a. Michael Jackson auf der klassischen Violine. Nun hat er Beethovens Geigenkonzert aufgenommen. Die B.Z. traf ihn zum Gespräch.

Herr Garrett, wieso veröffentlichen Sie auf einmal ein Klassikalbum?

Weil ich diese Abwechslung liebe. Hat man vielleicht nicht so unbedingt in den Medien gemerkt, aber für mich hat das immer genauso eine große Bedeutung wie Crossover gehabt.

Warum Beethoven?

Ich wollte die Brücke schlagen zu Fritz Kreisler, der immer mein Idol war. Er hat Beethovens Violin-Konzert Anfang des 20. Jahrhunderts als Erster aufgenommen und es überhaupt wieder populär gemacht.

Sind Ihre Finger versichert und wenn ja, für wie viel?

Ja, die sind versichert. (Lachender Zwischenruf vom Manager: „Für mehr, als er wert ist.“)

Wie lange braucht der schönste Geiger der Welt im Badezimmer?

Hm, was hab ich heute gebraucht? Vielleicht zehn, fünfzehn Minuten maximal. Das ist mit Zahnbürsten unter der Dusche eine richtige Multitasking-Aufgabe.

Werden auch mal die Haare blondiert?

Ja, ab und zu, das stimmt, aber da halte ich mich mittlerweile zurück.

Es geht das Gerücht um, Sie hätten Hair-Extensions

Nö, gehen Sie mir doch mal durch die Haare, alles echt. (Lachend löst er seinen Zopf und überzeugt den B.Z.-Reporter von der Echtheit.)

Sind Sie ein Womanizer?

Na ja, wenn man Erfolg hat und nicht gerade aussieht wie Quasimodo, dann ist das ganz normal, dass die Leute einem was weiß ich was anhängen – du hast mit der oder der geschlafen. Das ist aber nicht der Fall! Wenn ich das Leben hätte, das in der Presse manchmal abgelichtet wird, hätte ich ja gar keine Zeit zum Üben.

Wie ist Ihr Beuteschema?

Beuteschema hört sich schon so herablassend an. Das muss einfach jemand sein, der dich fasziniert, dich anturnt und das hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Ein bisschen vielleicht schon, aber den Charakter find ich doch immer wichtiger.


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Posting date:04.11.2011 - 07:13:42
Submitted by:montklamott
Article date:27.10.2011
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Subject:David Garrett kehrt zu seinen Wurzeln zurück
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targeiger David Garrett, der mit seiner Mischung aus Pop und Klassik berühmt wurde, kehrt mit einer neuen Platte zu seinen Wurzeln zurück. Herzstück von "Legacy" (Universal), das am 4. November auf den Markt kommt, ist die Einspielung eines Violinkonzerts von Beethoven.

"Ich habe immer viel Klassisches gespielt, aber in der Öffentlichkeit ist das oftmals nicht so wahrgenommen worden", erklärte der 31-Jährige im APA-Gespräch in Wien. Die neue CD bedeute keine Abkehr von seinem bekannten "Crossover-Stil". Es werde auch künftig Interpretationen etwa von Nirvana oder Guns N' Roses geben: "Beide Genres machen mir sehr viel Spass und passen in meiner Welt auch gut zusammen." Um den anhaltenden Erfolg zu gewährleisten, sei aber viel Disziplin nötig. "Aber das braucht man in jedem Beruf", erklärte der Musiker, der mit bürgerlichem Namen David Bongartz heißt und deutsch-amerikanische Wurzeln hat. So vergeht kaum ein Tag an dem der Violinist nicht seine Geige in die Hand nimmt.

An den Titel "schönster Geiger der Welt" kann sich der Frauenschwarm allerdings bis heute nicht gewöhnen: "Das ist mir noch immer unangenehm." Wichtiger sei ihm, dass die Menschen erkennen, dass "ich qualitativ sehr gut bin". Auch die Ziele gehen Garrett, der auf einer 300-Jahre alten Stradivari im Wert von 3,5 Millionen Euro spielt, nicht aus: "Es gibt noch so vieles. Von Kammermusik-Projekten bis hin zu unzähligen Violinkonzerten, mit denen ich mich intensiver auseinandersetzen will."


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Posting date:25.10.2011 - 17:21:18
Submitted by:Flanni
Article date:25.10.2011
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Subject:David Garrett - schönster Geiger: Der Crossover-Künstler veröffentlicht am 4. November neue Scheibe.
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Der Geiger David Garrett, der mit seiner Mischung aus Pop und Klassik berühmt wurde, kehrt mit einer neuen Platte zu seinen Wurzeln zurück. Herzstück von "Legacy" (Universal), das am 4. November auf den Markt kommt, ist die Einspielung eines Violinkonzerts von Beethoven. "Ich habe immer viel Klassisches gespielt, aber in der Öffentlichkeit ist das oftmals nicht so wahrgenommen worden", erklärte der Deutsche.

Beide Genres machen viel Spass

Die neue CD bedeute keine Abkehr von seinem bekannten "Crossover-Stil". Es werde auch künftig Interpretationen etwa von Nirvana oder Guns N' Roses geben: "Beide Genres machen mir sehr viel Spass und passen in meiner Welt auch gut zusammen." Um den anhaltenden Erfolg zu gewährleisten, sei aber viel Disziplin nötig. "Aber das braucht man in jedem Beruf", erklärte der Musiker, der mit bürgerlichem Namen David Bongartz heißt und deutsch-amerikanische Wurzeln hat. So vergeht kaum ein Tag an dem der 31-Jährige nicht seine Geige in die Hand nimmt.

Titel unangenehm

An den Titel "schönster Geiger der Welt" konnte sich der in Aachen geborene Violinist allerdings bis heute nicht gewöhnen: "Das ist mir noch immer unangenehm." Wichtiger sei ihm, dass die Menschen erkennen, dass "ich qualitativ sehr gut bin". Auch die Ziele gehen Garrett, der auf einer 300-Jahre alten Stradivari im Wert von 3,5 Millionen Euro spielt, nicht aus: "Es gibt noch so vieles. Von Kammermusik-Projekten bis hin zu unzähligen Violinkonzerten, mit denen ich mich intensiver auseinandersetzen will."


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Posting date:10.11.2011 - 08:33:27
Submitted by:Anjasybille
Article date:25.10.2011
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Subject:David Garrett kehrt mit neuer Platte zu seinen Wurzeln zurück
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Der Geiger David Garrett, der mit seiner Mischung aus Pop und Klassik berühmt wurde, kehrt mit einer neuen Platte zu seinen Wurzeln zurück.

Herzstück von “Legacy” (Universal), das am 4. November auf den Markt kommt, ist die Einspielung eines Violinkonzerts von Beethoven. “Ich habe immer viel Klassisches gespielt, aber in der Öffentlichkeit ist das oftmals nicht so wahrgenommen worden”, erklärte der Deutsche im APA-Gespräch am Montag in Wien.

Wien. Die neue CD bedeute keine Abkehr von seinem bekannten “Crossover-Stil”. Es werde auch künftig Interpretationen etwa von Nirvana oder Guns N’ Roses geben: “Beide Genres machen mir sehr viel Spass und passen in meiner Welt auch gut zusammen.” Um den anhaltenden Erfolg zu gewährleisten, sei aber viel Disziplin nötig. “Aber das braucht man in jedem Beruf”, erklärte der Musiker, der mit bürgerlichem Namen David Bongartz heißt und deutsch-amerikanische Wurzeln hat. So vergeht kaum ein Tag an dem der 31-Jährige nicht seine Geige in die Hand nimmt.

An den Titel “schönster Geiger der Welt” konnte sich der in Aachen geborene Violinist allerdings bis heute nicht gewöhnen: “Das ist mir noch immer unangenehm.” Wichtiger sei ihm, dass die Menschen erkennen, dass “ich qualitativ sehr gut bin”. Auch die Ziele gehen Garrett, der auf einer 300-Jahre alten Stradivari im Wert von 3,5 Millionen Euro spielt, nicht aus: “Es gibt noch so vieles. Von Kammermusik-Projekten bis hin zu unzähligen Violinkonzerten, mit denen ich mich intensiver auseinandersetzen will.”


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Posting date:25.10.2011 - 12:42:39
Submitted by:Maya
Article date:07.10.2011
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Subject:"Legacy": Neues David Garrett-Album kommt!
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Es gibt Neues von David Garrett zu vermelden! Der wohl sexieste Geiger der Welt bringt im November seine neue CD in den Handel. "Legacy" heißt sie und führt den Zuhörer dieses Mal zurück zu den klassischen Anfängen seiner musikalischen Karriere.

Es wird wieder besinnlich. Nach dem Crossover-Album "Rock Symphonies" im vergangenen Jahr wendet sich David Garrett mit "Legacy" wieder den Wurzeln seiner bisher beispiellosen Karriere zu. Nicolo Paganini, Fritz Kreisler und Isaac Stern gehören zu den großen Vorbildern des smarten Geigers, und aus diesem Grund hat David Garrett sich für "Legacy" mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Ion Marin zusammengesetzt und diverse klassische Stücke aufgenommen. Darunter auch das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven. Außerdem arrangierten sie die 18. Variation aus Rachmaninoffs Paganini-Variationen für Klavier und Orchester neu. Von den Interpretationen von Fritz Kreisler ließ sich David Garrett dafür maßgeblich inspirieren. Einen Eindruck von "Legacy" vermittelt euch David Garrett selbst im Album-Trailer.

Doch das neue Album "Legacy" ist nicht das erste rein klassische Album, das David Garrett veröffentlicht. Zuletzt erschien die CD "Classic Romance", 2007 kam bereits "Virtuoso" auf den Markt. Auf letzterem ist auch seine Interpretation des "Hummelflugs" von Rimski-Korsakow, mit dem David Garrett im Guinness-Buch der Rekorde als "schnellster Geiger der Welt" steht.

Der breiten Masse bekannt ist David Garrett durch seine Crossover-Alben: Nach "Encore" kam 2010 "Rock Symphonies", das seit seiner Veröffentlichung permanent in den deutschen Albumscharts zu finden ist. Auf der dazugehörigen Tour bewiesen er und seine Band, wie gut Klassik und Rock/Pop Musik zusammenpassen können. Mit Arrangements von "November Rain" von Guns’n’Roses, "I’ll Stand By You" von den Pretenders oder des Beatles-Klassikers "Hey Jude" begeisterte er weltweit ein Millionenpublikum.

Ob er mit seinem Klassik-Album "Legacy" wieder auf Tour kommt, ist noch nicht bekannt. Zu wünschen wäre es jedoch, denn bei David Garrett kommen nicht nur die Ohren auf volle Kosten.

Das Album "Legacy" von David Garrett ist ab dem 4. November 2011 im Handel erhältlich.


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Posting date:01.10.2011 - 10:28:24
Submitted by:Flanni
Article date:29.09.2011
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Subject:Einfach flotter als andere
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Bad Wörishofen Es war so still im Kursaal, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Gespannt warteten alle auf David Garrett. In gewohnt legerem Qutfit springt er auf die Bühne, nickt den Musikerinnen und Musikern des vbw-orchesters zu, schließt die Augen und konzentriert sich bei den ersten Orchestertönen. Noch immer trauen sich die Festivalgäste kaum zu atmen.

„Er ist einfach sehr, sehr gut und ich bin begeistert, wie er auch Klassik spielt,“ so Elise Schenavsky aus München. Garrett verbinde Standards der Klassik- und der Cross-over-Szene einfach genial. Wer spiele schon, wie Garrett in Bad Wörishofen, nach einer Michael Jackson -Zugabe Bach?

Durchweg positiv die Resonanz des Publikums in der Pause. „Ich höre viel seine Musik, bin beeindruckt von seinen Künsten und habe mich heute einmal live inspirieren können“, freut sich Maximilian Denninger aus Mauerstetten, der selbst Geige spielt. „Garrett hat voll meine Erwartungen erfüllt. Diese Spielfreude, dieses technische Können – ich bin tief beeindruckt,“ so Thomas Kuschel aus Augsburg. Auch Julia und Miriam Kuscher-Palenga aus Oberau waren von der Leidenschaft, wie David Garrett mit seiner Geige (eine Stradivari „Ex A. Busch“ von 1716) umgeht, fasziniert. Die Konzertkarten hatten sie von ihren Großeltern geschenkt bekommen. Beide lobten auch Garretts Harmonie mit dem Orchester.

Selbst gerne in so einem Orchester mitspielen möchte Johanna Hartig aus Ettringen, eine der jüngsten Konzertbesucherinnen. Fasziniert haben die Achtjährige „David Garretts schnelle Finger“. „Ich spiele selbst Geige, nur noch nicht so schnell wie er“, erzählt sie. Stolz zeigt sie auf ihrer Eintrittskarte das Autogramm des berühmten Geigers. Dieser hat geduldig die zahlreichen Wünsche der Gäste erfüllt.

Anna Strobel aus Bad Wörishofen findet David Garrett „cool und lässig, einfach flotter als andere Geiger“. Ein wenig mehr modernere Stücke im Wörishofer Konzertprogramm hätte sich Nina Worschech aus Türkheim gewünscht. „Doch Garrett ist einfach umwerfend, total sympathisch“, so das Urteil der 20-Jährigen.

Die Kontrabassisten, Michael Schönfelder, Julia Pfänder und Christoph Höning stehen nach dem Konzert noch lange auf der Bühne. „Es war für uns eine Ehrensache mit David Garrett zu spielen. Er war bei den Proben sehr offen, kollegial, witzig und spontan“, berichten sie. Es war für sie „ein einmaliges Erlebnis, dabei gewesen zu sein.“

Die Schuhspitzen bekam er sitzend auf den „unbequemen Stühlen auf der Bühne“ geradeso auf den Boden, doch das hat ihn nicht weiter gestört, erzählt der elfjährige Geiger Fabian Jüngling. „David Garrett war schon bei den Proben toll, obwohl er da seine Kadenzen nur angespielt hat“, sagt er. Einfach super heute – ein tolles Erlebnis!“ Nathalie Schmalhofer, Lisa Heining und Anna Meyer stimmen ihrem jüngsten Kollegen zu, wenngleich sie ihre Aussagen ein klein wenig differenzieren. „Unsere Vorfreude war riesig, auf der Bühne war dann aber eigentlich alles ganz normal, David Garrett auch nur ein Mensch“, so die drei Geigerinnen. Den zweiten Beethoven-Satz hat David Garrett manchen Orchestermitgliedern gar zu rockig interpretiert, „nicht zu Beethoven passend“. Durchaus selbstbewusst die junge Musiker-Elite Bayerns.


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Posting date:25.10.2011 - 12:34:32
Submitted by:Anjasybille
Article date:29.09.2011
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Subject:David Garrett: Teufelskerl und Teufelsgeiger
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Hach, seufz, schmacht! Das Aussehen göttlich, das Violinenspiel virtuos: David Garrett ist ein Garant für weiche Knie und flatternde Herzen. Gekonnt verbindet der Deutsch-Amerikaner Klassik und Rock, Moderne und Tradition und schafft diesen einzigartigen Garrett-Stil, auf den die Musikwelt nur gewartet zu haben scheint. Ein Jahr ist inzwischen seit der Veröffentlichung von „Rock Symphonies“ vergangen, das Album hält sich seitdem ununterbrochen in den Charts. Just zur Feier dieses Jubiläums zieht es den Teufelsgeiger nun wieder zurück zu seinen Klassik-Wurzeln, die ihn zum großen Starruhm verholfen haben. Am 4. November präsentiert der 31-Jährige sein brandneues Werk „Legacy“. Zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Ion Marin hat Garrett das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven aufgenommen sowie die 18. Variation aus Rachmaninoffs Paganini-Variationen für Klavier und Orchester neu arrangiert. Da bleibt kein Zweifel: Wenn David den Bogen schwingt werden ihm auch diesmal wieder alle zu Füßen liegen


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2011 - 08:07:31
Submitted by:Anjasybille
Article date:29.09.2011
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Subject:Neues vom schönsten Geiger der Welt: David Garrett veröffentlicht „Legacy“
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Während man schon mit drei Gitarrenakkorden am Lagerfeuer der King ist, hat Geige spielen nicht gerade den Ruf, besonders cool zu sein – hat man den „typischen“ Violinisten doch sofort als Schnösel im Kopf. Der deutsche Star-Geiger David Garrett hingegen bildet eine erfrischende Ausnahme: Mit einem lässigen Äußerem geigte er sich in die Charts und 2008 sogar als „schnellster Geiger der Welt“ in das Guinness-Buch der Rekorde. Auf seinem neuen Album „Legacy“ spielt er zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra Beethovens Violinenkonzert und Variationen von Fritz Kreisler.

Wer den Geiger nicht nur hören sondern auch sehen will, kann dies auf der am 16. Dezember erscheinenden DVD „Legacy live in Baden Baden“ tun, auf der auch ein Einblick in das Privatleben des Geigers gewährt wird, oder auf seiner Recital 2012 Tour.


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Posting date:01.10.2011 - 10:25:16
Submitted by:Maya
Article date:28.09.2011
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Subject:Teufelsgeiger, Friedensengel
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Bad Wörishofen huldigt dem Musiker David Garrett und der Jugend

Bad Wörishofen Unterschiedlicher konnten die Erwartungen kaum sein: David Garrett ante portas. Binnen zwei Stunden war sein Galakonzert mit dem jugendlichen vbw-Orchester beim Festival der Nationen ausverkauft. Vor dem Kursaal Szenen wie in Bayreuth: „Suche Karte“. Das Publikum war so gemischt wie bei kaum einem anderen Konzert des Musikfestes. Würde er sein Image des berserkerhaften Teufelsgeigers zwischen Rock/Pop und Klassik einlösen? Gibt’s einen neuen aufregenden Auftritt à la Nigel Kennedy wie letztes Jahr? Aber: Er spielt ja Beethovens Violinkonzert – reinste Klassik, kein Virtuosenreißer der Literatur ...

Beethoven mit klassischem Ernst in Jeans

Um es vorwegzunehmen: Er spielte Beethoven, keine Garrett-Show. Als nach Mozarts „Figaro“-Ouvertüre das Publikum auf das Erscheinen des Stars wartete, herrschte auf einen Schlag gespannte Stille. Dann: prasselnder Begrüßungsbeifall. Und David Garrett kam natürlich nicht in Frack und Schwarz-Weiß, sondern in Jeans, Stiefeletten, Designer-T-Shirt mit viel Platz für die Halskette auf der Brust, ringbewehrt glitzernd wie Keith Richards.

Doch was Garrett folgen ließ, war Musizieren auf höchstem Niveau mit allem interpretatorischen Ernst einer klassischen Herkunft. Er baute mit dem vbw-Orchester unter der Leitung von Christoph Adt so viel spannungsvollen Kontakt auf, dass er sich in der Darstellung dieses Meisterwerks spürbar alles abfordern ließ. Hier wurde klar: Die mit tollem Können verbundene frische Begeisterung des Elite-Nachwuchs-Orchesters und der als Weltstar ebenfalls noch junge Musiker (31 Jahre) waren eine verschworene Gemeinschaft. Nach den geheimnisvoll pochenden Paukenschlägen sowie den von Dirigent Adt inspirierten Klangwellen der Einleitung gab es zwischen Solist und Orchester einen künstlerischen Dialog, der von Garretts hinreißender Geigenkunst auf seiner Stradivari bestimmt wurde. Die beethovenschen Kraftströme aus der Orchestervorgabe aufzufangen, mitzunehmen, mit scharf präziser, doch geschmeidiger Metrik in den Läufen zu akzentuieren, das Gefüge der Triller und Arabesken sinnvoll im Gesamtfluss aufleuchten zu lassen, die lyrischen Passagen als Ruhepunkte auszukosten – dies zeugt von Garretts intelligenten analytischen Fähigkeiten. Er stellt sich konsequent in den Dienst der Partitur und beachtet die Reihenfolge: erst Beethoven, dann der Solist, der mit vielseitigem Virtuosentum lustvoll auf den Plan treten kann. Fast gebethaft innig dialogisierten Garrett und das Orchester im Larghetto.

Im Finalsatz führten die Jagdrufe im Horn und in den Bläsern, dazu die musikalischen Antworten des vital zupackenden Geigers, gipfelnd in der fulminanten Kadenz, das Konzert zum Höhepunkt. Den Jubel belohnte Garrett mit Zugaben schnell. In Paganinis bizarrer Ausformung des „Karneval in Venedig“ (vulgo: „mei Huat, der hat drei Ecken“) zeigte er hexenmeisterliches Virtuosenwerk, dann ein rabiates, Michael Jackson nachempfundenes Solostück. Zum Schluss aber gab Garrett den Friedensengel, mit einer mild ausschwingenden Sarabande aus Bachs erster Solo-Partita.

Internationaler Nachwuchs im jungen Orchester

Das von der bayerischen Wirtschaft gesponserte Orchester, internationaler Spitzennachwuchs, wird von Christoph Adt großartig geführt. Nach Beethovens Violinkonzert präsentierte es sich auch in Mendelssohns „Italienischer Sinfonie“ mit virtuosen Ensemble-Tugenden und ausgefeiltem Klang. Vielleicht war der 1.Satz noch etwas reserviert, doch die feinen Bewegungen des Andante und des tänzerischen „Con moto“ sowie der Triolensturm im Saltarello-Finale hatten Farbe, Kontur, Feuer. Das Publikum feierte stürmisch die jungen Musiker und wurde à la Neujahrskonzert mit Johann Strauß’ schmissigem „Vergnügungszug“ bedankt.


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Posting date:25.10.2011 - 17:21:18
Submitted by:Skye
Article date:23.09.2011
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Subject:David Garrett kehrt mit neuem Album "Legacy" zurück
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Berlin. Ein Jahr ist seit der Veröffentlichung von „Rock Symphonies“ vergangen. Das Album stürmte direkt Platz 1 und hält sich seitdem ununterbrochen in den deutschen Albumcharts. Ein ganz besonderes Jubiläum für David Garrett, der am 04. November sein brandneues Werk „Legacy“ präsentiert und damit zu seinen Klassik-Wurzeln zurückkehrt.

David Garrett bewegt sich zwischen zwei musikalischen Welten… und es scheint, als würden zwei Herzen in seiner Brust schlagen: In der Welt der Klassik hat er seinen internationalen Durchbruch gefeiert. Doch das allein, war nicht genug. David Garrett hat sich schließlich ganz neu erfunden, mit seinen Crossover-Alben den Rest der Welt erobert und allerorts Begeisterungsstürme entfacht. Mit seinem letzten Album „Rock Symphonies“ bringt es David Garrett erneut auf eine außergewöhnliche Bestmarke: Das Album steht seit der Veröffentlichung vor einem Jahr ununterbrochen in den deutschen Charts.

Während seine grandiosen Erfolge in der Pop-Rockwelt weiterhin für Aufsehen sorgen, kehrt David Garrett mit dem neuen Album „Legacy“ zu seinen Wurzeln zurück, die das Fundament seines Könnens und auch den Beginn seiner außergewöhnlichen Reise markieren. Seinen großen Vorbildern Nicolo Paganini, Fritz Kreisler und Isaac Stern verpflichtet, hat David Garrett für „Legacy“ zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Ion Marin das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) aufgenommen sowie die 18. Variation aus Rachmaninoffs Paganini-Variationen für Klavier und Orchester neu arrangiert. Dabei greift David Garrett auf die Interpretationen von Fritz Kreisler (1875-1962) zurück.

Mit den Aufnahmen des Violinkonzertes von Beethoven erfüllt sich David Garrett einen Lebenstraum und unterstreicht nach seinen drei Crossover-Alben „Virtuoso“, „Encore“ und „Rock Symphonies“, dass die Reise zu seinen musikalischen Wurzeln mehr ist als eine Rückkehr: Es ist der Beginn eines neuen, beeindruckenden Kapitels seiner Erfolgsgeschichte, die zwei Welten vereint, wie es nur wenigen Künstlern auf diesem Planeten gelingt


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Posting date:01.10.2011 - 10:10:47
Submitted by:Maya
Article date:20.09.2011
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Subject:Zart entfaltet sich die Morgenstimmung
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Zum Saisonauftakt der Museumskonzerte gastierte Stargeiger David Garrett in der Frankfurter Alten Oper.

Es dauerte bis zur zweiten Zugabe: Dann erst spielte David Garrett ein kleines Stück aus dem weiten Crossover-Feld seines Repertoires, Michael Jacksons "Smooth Criminal". Flott, virtuos klang das, viel Applaus gab es dafür. David Garrett, 1980 in Aachen geborener Sohn deutsch-amerikanischer Eltern, ist nicht der erste Geiger mit klassischer Ausbildung, den seine Fans fürs Wandeln zwischen den Stilen lieben. Einst hat Nigel Kennedy diese Nische erfolgreich besetzt.

Als sich David Garrett nun zum Saisonauftakt der Museumskonzerte ans klassische Repertoire erinnerte, durfte man sich einerseits über manch jüngeren Besucher mehr freuen. Zugleich konnte David Garrett als Solist des Opern- und Museumsorchesters unter Sebastian Weigle aber auch seine Seriosität im klassischen Repertoire beglaubigen, mit Max Bruchs 1868 uraufgeführtem Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26. Garrett gestaltete das konzise Vorspiel, auch den gesanglich ausschwingenden langsamen Satz mit tadellos schlanker, präziser, dynamisch fein ausgestaffelter Tongebung. Einzig im Finale blieben manche verschliffenen Übergänge, einzelne bloß trocken aufgerissene Tiefen Geschmacksache. Dass Weigle den Solisten eng in die Abstimmung mit dem Orchester einband, war nicht zu übersehen. Als erste seiner beiden Zugabe ließ Garrett einen Satz aus der ersten Solo-Partita von Johann Sebastian Bach folgen.

Romantisches Kernrepertoire prägte das weitere Programm des Konzerts. Edvard Griegs Suite Nr. 1 op. 46 aus der Schauspielmusik zu "Peer Gynt" klang unter Weigles Leitung bei aller Opulenz der Streicher-Besetzung gerade im tönenden Bild der "Morgenstimmung" lyrisch zart, fein, durchwärmt. Und in Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 exponierten die Blechbläser des Opern- und Museumsorchester ihre markanten Schicksals-Fanfaren in den Ecksätzen so zuverlässig wie die Streicher ihre flüchtig-delikaten, durchweg eleganten Pizzicati im Scherzo.

Die überzeugende Orchesterleistung sollte also auch den ein oder anderen Garrett-Fan zum Wiederkommen motivieren.


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Posting date:01.10.2011 - 10:39:39
Submitted by:Skye
Article date:20.09.2011
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Subject:Stargeiger David Garrett überzeugt Skeptiker mit Max Bruch
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David Garrett beherrscht das Spiel mit der Geige und mit dem Publikum. Kann er’s noch oder nicht? Das wollten viele Zuhörer wissen an diesem Sonntagmorgen. Und ob. Stargeiger David Garrett gastierte mit Bruchs g-Moll-Violinkonzert im ersten Sonntagskonzert der Saison mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester. Zuletzt hatte der Deutsch-Amerikaner mehr mit monströsen Overcross-Projekten auf sich aufmerksam gemacht, wobei er die Solistenkarriere mehr und mehr aus den Augen verlor.

Bruchs Violinkonzert vermag der Rebell Garrett, der in gar nicht so klassischer Garderobe mit T-Shirt, Sakko und Nietenhose antrat, seine schillernde Aura zurückzugeben. Dicht ist sein Klang, strahlend, wenngleich ab und zu forcierend. Verlernt hat der in Aachen geborene Geiger noch nichts von seiner klassischen Kunst, die ihn einst als Wunderkind umherreisen ließ. Seine Freude am Musizieren ist offenkundig. Intensive Hingabe vermittelt er den Hörern in der ausverkauften Alten Oper. Sein Tempo wählt er so, dass er alle Nuancen der Partitur auskosten, fast jeden Ton leidenschaftlich vibrieren kann. Dabei ist er hochkonzentriert. Das Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Leitung von Sebastian Weigle begleitet dazu robust und tonstark. Im Adagio entfaltet Garrett ein Fluidum, wie es nur selten zu hören ist, legt sich dazu mächtig ins Zeug und gibt Einsichten in seine Persönlichkeit. Die langen Noten im Diskant setzt er zielsicher und impulsiv an, nutzt den Bogen bis zur Spitze aus. Die Phrasen entschlüpfen so ausgesungen und voller Genuss. Den dritten Satz beginnt er blitzsauber und mitreißend. Vorbereitet ist er exzellent, beherrscht Doppelgriffe und Lagenwechsel. Dem gelungenem Auftritt lässt der Künstler zwei Zugaben folgen: eine Sarabande von Bach (kontrastreich, aber mit viel Ton, der wohl nötig ist in einem Saal dieser Dimension) und Michael Jacksons „Smooth Criminal“ in Bearbeitung für Solovioline, hochumjubelt. Hier konnte David Garrett sein Talent zur Publikumsnähe voll ausschöpfen.

Griegs erste Peer-Gynt-Suite, mehr noch Tschaikowskis vierte Sinfonie gaben dem Orchester Gelegenheit zur Profilierung. Sebastian Weigle gelang eine durchweg emotionale und opernhafte Version.


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Posting date:01.10.2011 - 10:10:47
Submitted by:Maya
Article date:14.09.2011
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Subject:Bertelsmann lud nach Berlin
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Es war die letzte Sommerparty des Jahres – und die beste!

Denn wenn Bertelsmann ruft, kommt das Who is Who der deutschen Prominenz. Zur alljährlichen Party luden Firmen-Chefin Liz Mohn und Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski (53) 600 hochkarätige Gäste nach Berlin in ihre Hauptstadt-Repräsentanz. Die exklusive Adresse: Unter den Linden 1 – mit beeindruckendem Blick auf den nächtlich beleuchteten Berliner Dom und die Spree von der Dachterrasse.

Die nutzten die VIPs wie Designerin Jette Joop (43), Topmodel Franziska Knuppe (36) oder Ausnahmetalent Vicky Leandros zahlreich, genossen Rehfilet, Seeteufel, Pasta mit Spinat und Tomaten, Gnocchis und Dutzende Dessert-Variationen mit literweise Champagner und Wein. Interessiert las unser deutscher Hollywood-Held Ralf Möller das Ablaufprogramm und witzelte: „Ah, hier steht auch: Eröffnung des Büffets. Dafür bin ich wohl eingeladen…“ Auf keiner anderen Party sieht man neben den Schauspielstars außerdem so viele Wirtschaftsbosse wie AWD-Gründer Carsten Maschmeyer (52, er begleitete seine Lebensgefährtin Veronica Ferres) oder Clemens Tönnies (55) , Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04.

Man kann getrost behaupten: Gestern feierten Millionen Euros auf 2500 Quadratmetern.

Apropos: Das Motto des Abends war „Kreativität“.

Lösen wir damit auch die Euro-Krise, frage ich Außenminister Guido Westerwelle (49)? „Kreativität ist die Antriebskraft für alles. Natürlich schaffen wir das." Auch mit der geforderten Gedankenfreiheit ihres werten Kollegen Philipp Rösler (38)? „Da spielen Sie auf ein Thema an, zu dem ich heute Abend keine Stellung beziehen werde.“

Na, etwas kreativer hätte die Antwort schon sein können...

Richtig kreativ sollten allerdings Witze sein – besonders, wenn sie auf Kosten Anderer gehen. So wie Harald Schmidt (54) das über die erste Sendung von Günther Jauch (55) machte. Konnten Sie lachen, frage ich den Betroffenen? Doch der fragt zurück: „Was hat er denn gesagt? Ich habe seine Sendung nur halb gesehen.“

Kurze Aufklärung: Schmidt meinte, wie „Stern TV“ war es nicht, sonst hätten Sie noch Tiere in der Sendung gehabt und auch gekocht. Günther Jauch schaut regungslos – doch seine Frau Thea lacht los. „Ja, ja, immer wieder die Tiere..." Jetzt lacht auch Jauch, denn ihm fällt doch noch ein Schmidt-Spruch ein: „Er sagte wohl auch noch, dass ihm ein Hund aus New York fehlte, der nach 9/11 nicht mehr bellen kann." Dann setzt er wieder seinen seriösen Gesichtsausdruck auf und meint: „Im Ernst, ich sage gerade jedes Mal, wenn ich von zu Hause zur Talk-Show aufbreche: Ich gehe jetzt lernen.“

Das wird wohl auch noch Thomas Gottschalk (61) bevorstehen. Ab Oktober fängt seine neue Sendung in der ARD an, immer um 18.50 Uhr bis zur „Tagesschau“ um 20 Uhr. Eine Zeit, die bei Fernsehmachern als Todeszone für TV-Sendungen gilt. Extrem schwer, eine gute Quote zu erreichen. Hat er Angst davor? „Ach“, sagt er – noch entspannt, „neues Leben entsteht auch aus Ruinen.“

Ein bewunderndes „Wow“ bei den Gästen löste Werbe-Ikone Verona Pooth (43) aus. Nur drei Monate nach der Geburt ihres zweiten Sohns Rocco Ernesto schwebte sie schon wieder rank und schlank über den roten Teppich! Wie wurde sie die Babypfunde so schnell los? "Mein Geheimtipp heißt Stephen Wilson, er ist mein Personal Trainer. Er hat meine Ernährung umgestellt und meine Motivation erhöht", erklärt mir Verona. „Wir machen vier Mal die Wochen Fitness – es ist also kein leidiges Diätprogramm." Wie viele Kilos sind denn schon runtergestrampelt? „Ich hatte in meiner Schwangerschaft 15 Kilo zugenommen. Drei bis vier müssen noch und mal sehen, wie weit ich dann komme. Ende des Jahres habe ich nämlich ein Shooting für meine Bademoden, bis dahin muss ich auf jeden Fall fit sein."

Die Party – sie ging noch bis weit nach Mitternacht. Gastgeberin Liz Mohn hatte drei bezaubernde Damen engagiert, die sich in schönen Abendkleidern abwechselnd auf einem schwarzen Flügel räkelten und dabei tatsächlich noch sensationell Klavier spielten.

Auf der Dachterrasse dagegen hob ein Kran einen Käfig voller Blasmusiker in die Höhe, die bekannte Stücke wie zum Beispiel die Titel-Melodie der „James Bond“-Filme spielten.

Davon ließ sich dann selbst die Party-Chefin Liz Mohn zu einem Tänzchen hinreißen…


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Posting date:02.07.2011 - 16:58:57
Submitted by:Flanni
Article date:01.07.2011
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Subject:Der Schöne, die Klassik und der Rock
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Pop: Geigenstar David Garrett sorgt in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena für Begeisterung bei 10 000 Fans

"Nein!", ruft eine Frau laut aus - es klingt wie eine Mischung aus Stoßseufzer und sich unwillkürlich Bahn brechender Empörung. Dann verflucht sie ihren Sitzplatz mit Worten, die an dieser Stelle besser nicht wiedergegeben werden. Dabei besitzt ihr Platz auf dem Unterrang der Mannheimer SAP Arena durchaus Premium-Qualitäten, gewährt einen exzellenten Blick auf die Bühne. Das Problem ist nur: David Garrett wandert nicht hier umher, sondern streift durchs Parkett, wo er sich an der Seite einer anderen Dame niederlässt. Und nur für jene ganz allein scheint er einen Moment lang Michael Jacksons "Smooth Criminal" zu spielen.

Er weckt eben Emotionen, der schöne blonde Geigenstar, er lädt zum Schwärmen ein. Ob es dabei mehr um die Musik oder um die Person David Garrett geht, ist eine müßige Frage und das Resultat ohnehin dasselbe: großer, im Stehen gespendeter Applaus, am Ende von Fußgetrampel begleitete "Zugabe"-Rufe. Im Oktober sorgte der deutsch-amerikanische Violinist auf seiner "Rock Symphonies"-Tour mit Orchester und Band schon einmal für eine ausverkaufte SAP Arena. Das ist ihm beim Zusatztermin erneut gelungen - 10 000 Besucher füllen die Halle bis unters Dach. Dabei ist der Crossover-Ansatz, Klassik und Rock miteinander zu verquicken, nicht unproblematisch: Vergleichbare Vorstöße enden oft und ärgerlich genug darin, weder der einen oder der anderen Musik-Gattung einen erkennbaren Mehrwert zuzuweisen.

Was den Auftritt des 30-Jährigen gegen ein ähnliches Schicksal immunisiert, ist nicht zuletzt der starke Eindruck, dass Garrett E- und U-Musik gleichermaßen ernst nimmt und zusammen mit der Neuen Philharmonie Frankfurt und seiner Band einen homogenen, gut ausbalancierten Gesamtklang schafft, der weder Rock- noch klassische Musiker zu bloßen Erfüllungsgehilfen des jeweils anderen degradiert. Der Geiger selbst verbindet technische Brillanz mit Ausdruckskraft und sorgt im Verein mit launigen Anekdoten aus dem Tour-Leben plus sattem Einsatz von Show-Elementen (Hebe-Bühne, Flammen-Stöße, Konfetti-Schneekanone) für ein kurzweiliges, ansprechendes rund zweieinhalbstündiges Konzert.

Auch wenn es dabei nicht völlig Kitsch-befreit zugeht ("So Close" aus dem Filmmusical "Enchanted"), so haben die Arrangements insgesamt doch erfreulich viel Biss. Bei den Rock-Stücken gefällt vor allem "Kashmir", dem Led Zeppelin ohnehin gehörige orchestrale Opulenz eingeschrieben haben, dasselbe gilt für Paul McCartneys "Live And Let Die" und im Grundsatz auch für Metallicas "Master Of Puppets".

Bei den klassischen Werken funkelt etwa der atemberaubend gespielte letzte "Sommer"-Satz aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten" besonders sowie (ebenfalls ganz ohne Rock-Zutun) "Claire de lune" von Debussy. Furios: Isaac Albéniz "Asturias". Ein insgesamt rundweg überzeugendes Abschlusskonzert der "Rock Symphonies"-Tour. Dem wird wohl auch die eingangs erwähnte Besucherin zustimmen - und beim nächsten Mal einen Parkettplatz buchen.


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Posting date:02.07.2011 - 17:04:49
Submitted by:Maya
Article date:01.07.2011
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Subject:Deutschland, deine Künstler: David Garrett
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Pressemitteilungen: Fernsehen
Deutschland, deine Künstler: David Garrett
Mittwoch, 17. August 2011, 22.45-23.30 Uhr

Radio Bremen im Ersten

Mittwoch, 17. August 2011, 22.45-23.30 Uhr

Deutschland, deine Künstler: David Garrett

Ein Radio Bremen-Film von Silvia Palmigiano
Redaktion: Britta-Susann Lübke

Seit fünf Jahren tourt David Garrett ununterbrochen um den Globus und wird vom Publikum wie ein Rockstar gefeiert. Mit 31 Jahren hat er erreicht, woran viele gescheitert sind: den künstlerischen Spagat zwischen Klassik und Rock auf der Geige – Cross-over Musik. Garrett liebt Metallica und Michael Jackson mit derselben Hingabe wie Mozart, Beethoven und Tschaikowsky. Er ist ein virtuoser Grenzgänger zwischen zwei Welten, die vielen als unvereinbar gelten.

Mit drei Jahren macht der Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina seine ersten Versuche auf der Geige. Der Vater, selbst ein passionierter Violinist, wird sein erster strenger Lehrer. Als Zehnjähriger gilt David in Klassik-Kreisen als Wunderkind und steht bereits mit den Hamburger Philharmonikern auf der Bühne, wenig später mit Yehudi Menuhin. Bis heute ist er der jüngste Künstler, den die Deutsche Grammophon je exklusiv unter Vertrag genommen hat. Der Dirigent Zubin Mehta prophezeit dem zwölfjährigen David eine internationale Karriere und nennt ihn den größten Violinisten seiner Generation.

Doch David Garrett weicht von der vorgezeichneten Laufbahn ab. Er ist 17, als er seine Leidenschaft für die Musik verliert. Von einer Sinnkrise gepackt fühlt er sich fremdbestimmt, gedrängt in ein Leben außerhalb seiner Generation. Gegen den Willen der Eltern und seiner Plattenfirma zieht er nach dem Abitur nach New York, um eigene Wege zu gehen. Das Studium an der renommierten Juilliard School of Music finanziert er sich selbst. Hier erkennt er endgültig, dass er sich ein Leben ohne Geige und Musik nicht vorstellen kann. Die eigene Jugend entdecken heißt für ihn, sich auch musikalisch auszuleben.

Seitdem ist Garrett mit seinen Cross-over-Konzerten berühmt geworden, ohne je sein Herz für die klassische Musik zu verleugnen.

In diesem Jahr stellt er sich einer neuen Herausforderung und geht mit der russischen Nationalphilharmonie und einem rein klassischen Programm auf Deutschland-Tournee, kritisch beäugt von der Musikwelt.

Der Film nähert sich dem Virtuosen während seiner Proben und seinen Konzerten in Deutschland und Amerika. Er zeigt einen Menschen, der nie Kind sein durfte, der sich den Weg an die Spitze und zu sich selbst erkämpft hat. Garrett, der gern mit Totenkopfringen und in zerrissenen Jeans die Bühne betritt, begeistert ein breites Publikum und spaltet die Kritik. Die Radio Bremen-Filmautorin Silvia Palmigiano entdeckt hinter dem Rockstar-Image einen sanften Perfektionisten, der seine Geige als Lebensgefährtin sieht.

Über David Garrett äußern sich die Violinistin Ida Haendel, die ihn in jungen Jahren unterrichtete, sein Kompositionslehrer Eric Ewazen von der Juilliard School, Julien Quentin, Garretts langjähriger Pianist und Freund, mit dem er seine aktuellen Kammermusikkonzerte vorbereitet, der russische Dirigent Vladimir Spivakov, der ihn während seiner Klassiktour begleitet – und seine Geschwister Elena und Alexander Bongartz.


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Posting date:02.07.2011 - 16:36:02
Submitted by:Flanni
Article date:30.06.2011
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Subject:Garrett rockt streichhart
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Halle. Wer Geige immer noch mit sanfter Klassik verbindet, weiß spätestens seit Dienstag um die mitreißende Kraft des Instruments, wehe wenn es akustisch verstärkt losgelassen. Stargeiger David Garrett spielt die Partitur des Crossovers vom Barock bis zum Rock so hemmungslos, dass er sein Publikum stellenweise beinahe überfordert.

Tief im Innern ist Geiger Garrett eben Rocker mit dem Hang zum krachigen schweren Klang. Wobei ihm dabei ziemlich egal ist, ob die Helden seiner Musikadaptionen nun schon knapp 200 Jahre (Ludwig van Beethoven) oder knapp 20 Jahre (Kurt Cobain) tot sind. Hauptsache, die Fünfte Symphonie lässt sich in der Kombination von Rockband und Orchester genauso neu erfinden wie das für die Ewigkeit gemachte »Smells like teen spirit«, mit dem der Streicher den zweistündigen Abend eröffnet.

Der legendäre Nirwana-Frontmann Cobain hat Garrett, Rebell des klassischen Establishments, nicht nur musikalisch inspiriert, wie die wehenden Haare und der verwegene Sechs-Tage-Bart verraten. Eine Prise Johnny Depp mit schönem Kopftuchgruß an die Karibik ist auch noch drin, was dem überwiegend weiblichen Publikum die Lizenz zum Träumen verleiht.

Überhaupt ist Inszenierung ein gehöriger Teil der Show. Schon sein Einzug durch die Hintertür ins Stadion einmal quer durchs Publikum lässt auf die von Garrett angekündigten Überraschungen hoffen. Die folgen im Minutentakt. Die bei Ravels Bolero eingespielten Schlittschuhimpressionen auf der Leinwand wirken angesichts der brütenden 40 Grad in der Tennisschüssel zwar etwas deplatziert.

Dafür sorgt die Pyrotechnik mit Flammenstrahlen zu den mit Gitarren und Geigen schrummelnden »Walk this way« von Aerosmith und »Master of Puppets« von Metallica für Hitzewallungen.

Die kochende Atmosphäre kommt fraglos bei den vom Orchester Neue Philharmonie Frankfurt sowie Garrets mit erlesenen Musikern besetzter Band beim Publikum über. Das Michael-Jackson-Medley vor der Pause ist genauso eine Hommage an einen der Größten der Popwelt wie das bis zum Anschlag aufgedrehte »Vertigo« von Antonio Vivaldi im zweiten Teil. Aufdringlich wirkt nur die übertriebene Merchandising-Werbung zur Pause, als der überdimensionierte Werbefilm zur neuen Live-DVD gleich drei Mal über den Bildschirm flimmert.

Garrett wirbelt mitreißend durch die Partituren, erzählt zwischendurch aber auch herrlich selbstironisch von seinen Tournee-Abenteuern, die ihn in den Chicagoer Häuserschluchten schon mal die Orientierung verlieren oder bei der Behandlung eines Pickels auf der Nase zu Senf als Make-Up-Ersatz greifen ließen.

Mit tränenreichen Folgen, wie er anschließend im Konzert bei den Paganini-Variationen von Rachmaninow feststellen musste. In Halle geht alles gut. Und der authentisch und unprätentiös überkommende Beau hat diebische Freude daran, als beim Finale zu »Rockin all over the World« von Status Quo zwei überdimensionale Konfetti-Maschinen insbesondere die mit viel Prominenz besetzte erste Reihe inklusive der Hausherren Gerhard und Ralf Weber Zentimeter dick zuschneit.

Spätestens jetzt ist der Funke übergesprungen, feiern knapp 8000 Fans die gelungene Symbiose der Musikstile aus drei Jahrhunderten.


Posted by:Webmaster
Posting date:02.07.2011 - 16:54:49
Submitted by:Maya
Article date:30.06.2011
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Subject:Beethoven in Jeans
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Als David Garrett durch den Mittelgang Richtung Bühne schreitet, hält es viele der weiblichen Zuhörer nicht mehr auf den Sitzen. Unzählige Handykameras richten sich auf den 30-jährigen Stargeiger, der sich zum Start seines aktuellen Programms Nirvanas »Smells Like Teen Spirit« ausgesucht hat. Eine gute Wahl. Das Publikum im mit 7950 Zuschauern ausverkauften Gerry Weber Stadion ist jetzt schon ganz aus dem Häuschen.

Das Phänomen David Garrett erklärt sich recht schnell: Ein smarter Typ mit Schwiegersohn-Qualitäten, den man sich aber auch gut als Kumpel vorstellen kann, präsentiert im lockeren Umgangston ein Potpourri aus bekannten Klassik-Hits und garniert das Ganze mit allseits vertrauten Rocknummern, die im Symphoniegewand daherkommen. Da ist für jeden etwas dabei. Da freut sich der Großvater über Beethovens Fünfte, da geht Mutti bei »Live And Let Die« von Paul McCartney das Herz auf, und da kriegt die Tochter feuchte Hände, wenn David beim Soundtrack aus »Fluch der Karibik« noch einmal richtig auf Pathos setzt. Dazwischen gibt es immer wieder Anekdoten aus dem Tourleben (Ameisen im O-Saft und Senf auf der Nase).

David Garrett gibt sich auch an diesem Abend betont leger: Jeans, Hemd, Stiefel, die langen Haare hält ein Kopftuch zurück. An der sportlichen Brust baumelt ein versilberter Stoßzahn, am Finger prangt ein Totenkopfring. »Der geile Geiger«, fiel der Bild-Zeitung schon vor Jahren zu diesem imageprägenden Outfit ein. Garrett dürfte das gefallen. So lassen sich nicht nur Tonträger verkaufen, sondern auch das David-Garrett-Parfum und diverse weitere Fan-Devotionalien.

Der Erfolg und die Nähe zum Boulevard werden ihm mitunter zum Vorwurf gemacht und das Feuilleton rümpft schon mal die Nase. Schon klar, für Klassikpuristen ist dieser Abend im Gerry Weber Stadion nicht unbedingt das Nonplusultra. Aber ist es nicht ein unheimlich großes Verdienst, vor allem auch so viele junge Leute für Brahms und Beethoven zu begeistern, deren Kompositionen an diesem Abend ebenso gefeiert werden wie die von U 2 oder Metallica?

Hummelflug von Rimski-Korsakow fehlerfei in nur 66,56 Sekunden

Zumal es soundtechnisch nichts zu meckern gibt. David Garrett spielt technisch präzise, wenn er mit sanfter Hand den Bogen über die Seiten seiner Geige zieht und beweist rasante Fingerfertigkeit in den schnellen Passagen. Wen wunderts? Der Sohn eines deutschen Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina steht im Guin-ess-Buch der Rekorde, weil er den Hummelflug von Rimski-Korsakow fehlerfei in nur 66,56 Sekunden geschafft hat. Das sind immerhin 13 Noten pro Sekunde.

Und auch die Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt sowie die für den Rocksound verantwortliche Band machen ihre Sache wirklich gut. Dank intelligenter Arrangements werden Rockklassiker wie »Walk this Way« von Aerosmith effektvoll in Szene gesetzt. Dass zuvor gerade der letzte Satz aus Vivaldis »Sommer« aus den Vier Jahreszeiten gespielt wurde, findet hier niemand unpassend.

Nachdem der Rock-Geiger bereits 2009 bei seinem ersten Gastspiel im Gerry Weber Stadion sein Publikum begeisterte, ließ er auch am Dienstag zufriedene Fans zurück. Bereits am 20. April nächsten Jahres gibt es ein Wiedersehen, wenn der sympathische Musiker erneut nach Halle kommt.


Posted by:Webmaster
Posting date:02.07.2011 - 16:56:22
Submitted by:Flanni
Article date:30.06.2011
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Subject:Im Rausch der Gefühle
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David Garretts Geigenspiel lässt die Wiener Stadthalle erbeben

Wien. Schnellster Geiger der Welt, "sexiest violinist alive", Frauenschwarm – ein Attribut genügt um zu wissen – that's David Garrett.

Auf seiner Rock Symphonies-Tour verbindet er Klassik mit moderner Musik. Die Mischung aus anspruchsvoller, hochqualifizierter und unterhaltender Musik hat den Crossover-Star berühmt gemacht. Während der Show nannte Garrett jeden seiner gespielten Titel und gab seinen Fans kurze witzige Geschichten aus seinem Musikerleben preis: Dass er nächtens den Hotelkühlschrank plündert – nicht wegen des Alkohols – nein, wegen der Vorliebe für Schokolade und dass er seine Hotelzimmernachbarn auf Tourneen mit Geigenübungseinheiten nach dem Konzert noch bis zum Morgengrauen erfreut.

Ob Klassikkenner oder Rock- und Popliebhaber, ob Mann oder Frau, ob Jung oder Junggebliebene David Gerratt hat für jeden Geschmack viel zu bieten. Wie ein Orkan erhitzt er die Gemüter der Konzertbesucher mit seinen rasend schnellen "Stradivari-trainierten-Fingerspiel" mit Hits wie Smells Like Teen Spirit von Nirvana und Nothing Else Matters von Metallica sowie mit der legendären Filmmusik Fluch der Karibik. Mischt Vivaldi mit U2, fetz los mit Ravels "Bolero" und spielt in seiner Violinversion atemberaubend Beethovens Fünfte, Debussys Claire de Lune und ein Solostück von Bach. Zudem sorgen hervorragend für klangliche Opulenz seine fünfköpfige Band und das Sinfonieorchester der "Neuen Philharmonie Frankfurt. Abgerundet werden seine Konzerte durch eine perfekte Licht- und Feuershow.

Garretts Konzerte garantieren den Musikliebhabern einen regelrechten Rausch der Gefühle – von Gänsehaut bis hin zu Tränen. Er, der sich leidenschaftlich, fast bis hin zur Ekstase mit der Musik und seinem Instrument verbindet, der mit seiner Geige eins wird, wo die Welt rings um ihn herum versinkt, hat im nächsten Moment ein verschmitztes, jungenhaftes, fast schüchternes Lächeln im Gesicht. Das macht ihn so sympathisch.

Welch Erfolgsgeheimnis steht hinter diesem außergewöhnlichen Musiker, der sein Instrument mit präziser Fingerfertigkeit beherrscht? Ist es das überdurchschnittliche Talent, die eiserne Disziplin, das gute Aussehen? Ist es seine Authentizität, ist es die unübersehbare Freude und der Spaß, der ihm in seinem Antlitz in jeder Sekunde abzulesen ist oder liegt es daran, dass er aus vollem Herzen hinter dem steht, was er tut? Wahrscheinlich eine Kombination aus allem. Eines ist gewiss: Das Publikum liebt, verehrt, ja vergöttern ihn.

Begeisterungsstürme waren ihm beim Wiener Konzert vergangene Woche von Anfang bis zum Ende gesichert. Bei stehenden Ovationen – beim Song "Hey Jude" von den Beatles – verabschiedete sich der Geigenbarde von seinen Fans. Holte sich noch schnell nebenbei eine Platin-CD für 20.000 verkaufte Alben und rauschte mit wallender Haarmähne, geliebtem Dreitagebart und trendiger Jeans ab zum nächsten Konzert.

Freude für all jene, die dieses Jahr keine Karten mehr bekamen – David Garrett gastiert mit einem neuen "Rock-Klassik-Programm" am 10. April 2012 wieder in der Wiener Stadthalle.


Posted by:Webmaster
Posting date:13.08.2011 - 09:40:21
Submitted by:Maya
Article date:30.06.2011
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Subject:David Garrett heizt Halle ein
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Was tut ein junger Ausnahmegeiger, der mindestens genau so gern Rockmusik spielt wie Klassik? David Garrett präsentierte am Dienstagabend im Rahmen seiner "Rock Symphonies"-Tournee seine persönliche Antwort darauf im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion. Neben meist fetzig aufbereiteten Werken von Brahms, Vivaldi und Beethoven zelebrierte das einstige Violin-Wunderkind zur Begeisterung des bunt gemischten Publikums auch Songs von Nirvana, Metallica und Status Quo.

Der süße, warmpräsente Klang der ehrwürdigen, 1718 von Antonio Stradivari erbaute Violine erwies sich unter Garretts Händen als ideal für Barock, Klassik und moderne U-Musik. Leger in Jeans und Schlabberhemd, ein stylishes Tuch um die blonde Mähne gewickelt, präsentierte sich der Dreißigjährige fernab aller Starallüren als hochsympathischer Teamplayer. Bei rockigen Arrangements assistierte ihm eine vier Mann starke Band, für klassische Klanguntermalung stand das etwa vierzigköpfige Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt parat. Deren Leiter Frank van der Heijden hängte zwischendurch immer mal wieder für ein fetziges Duett mit Garretts Geige die E-Gitarre um.

Eine strenge Rock-Klassik-Abgrenzung mochte das Enfant terrible der Violinvirtuosen sowieso nicht ziehen: Beethovens Fünfte peppte er mit Schlagzeuguntermalung auf, Vivaldi mischte er mit U2, und Johannes Brahms Zweitem Ungarischen Tanz fügte Garrett, virtuos und blitzsauber greifend, noch ein paar freche Synkopen hinzu – nicht unbedingt geeignet für puristische Freunde der Werktreue, aber unwiderstehlich mitreißend für die anwesenden Fans aller Altersstufen, die jeden Song des netten, charismatisch geigenden Jeanstypen mit Jubel und Applaus feierten.

Bei hochsommerlicher Schwüle heizte Garrett das Stadionrund mit packend-pulsierenden Rhythmen, jaulend-brillierenden Rockkantilenen, sattem Begleitsound und großdimensionierten Pyroeffekten auf, um gleich darauf in verträumtem Schmelz Claude Debussys "Claire de lune" oder hemmungslos leidenschaftlich Eros Ramazottis Ballade "Musica E" zu zelebrieren.

Als Zugabe lieferte der lässig inszenierte Vollblutgeiger Vittorio Montis "Csárdás": In überragender Brillanz, mühelosem Virtuosentum, überbordender Spielfreude und überwältigender Präsenz, im beseelten Pianissimo auf den Knien liegend endend. Von diesem unkonventionellen Spieltrieb darf es gern noch etwas mehr sein – zum Beispiel am 20. April 2012 am gleichen Ort.

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Posting date:02.07.2011 - 16:33:21
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Article date:29.06.2011
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Subject:Wundergeiger Garrett gastiert in Halle
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Halle. Auf seiner "Rock Symphonies Tour" machte der Weltklassegeiger David Garrett auch in Ostwestfalen Station. Im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion begeisterte der 30-Jährige die 7.950 Konzertbesucher mit einer rockigen Version von Beethovens Sinfonie Nr. 5 und Stücken aus seinem neuen Klassikalbum, "gewürzt mit einigen Überraschungen", wie er selbst sagte.

Zusammen mit der Neuen Philharmonie Frankfurt und einer fünfköpfigen Band stand er auf der Bühne. Dirigent Frank van der Heijden griff bei einigen Stücken zur E-Gitarre, und bei Aerosmiths "Walk This Way" jaulte Garretts Stradivari förmlich auf.

Seine Geige musste er wegen der Hitze immer wieder stimmen. Die pyrotechnischen Effekte und brennende Ölfässer auf der Bühne brachten die Fans zusätzlich ins Schwitzen. Vom Erstklässler bis zum Rentner waren alle hingerissen vom Charme des Musikers, der klassische Musik wieder salonfähig gemacht hat.


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Posting date:02.07.2011 - 16:39:00
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Article date:29.06.2011
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Subject:Geigen-Virtuose David Garrett begeistert in Halle
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Halle. Der Geigenbogen schnellt auf der Stradivari von 1716 hin und her, in einer für die Augen kaum zu verfolgenden Geschwindigkeit – für die Ohren genussvolle Abwechslung. David Garrett, schnellster Geiger der Welt, spielt vor 7950 Zuschauern im ausverkauften Gerry Weber Stadion in Halle eine Kombination aus „Rock Symphonies“ und seinem neuen Klassik-Album. Begleitet wird er von seiner fünfköpfigen Band und dem Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt.

Nach dem Orchester- und Band-Auftakt kommt Garrett zur Überraschung des Publikums von hinten durch den bestuhlten Innenraum, Geige spielend, direkt an den Zuschauern vorbei auf die Bühne und eröffnet sein Konzert mit Nirvanas „Smells like Teen Spirit“. Beeindruckend ersetzt Garrett bei seiner Interpretation des Kultsongs die Stimme des legendären Kurt Cobain mit seiner Geige. Ein Zeit- und Stilsprung beim zweiten Song. Einen echten Rockstar nennt er Ludwig van Beethoven und stimmt dessen fünfte Symphonie im „Cross-Over-Stil“ an. Bei Garrett verschmelzen Rock und Klassik, seine Zuhörer bekommen bekannte Melodien auf völlig neue Art und Weise dargeboten. Experimentierfreudig verbindet er Barock und Moderne in „Vivaldi vs. Vertigo“. U2s gleichnamiger Rockklassiker trifft auf Vivaldis ersten Satz des Winters der „Vier Jahreszeiten“.

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Ein wenig Winter kann das sich mit Papier und Eintrittskarten Luft zufächernde Publikum im, obwohl geöffneten, doch gefühlt 40 Grad heißen Stadion gut gebrauchen. „Ein bisschen kühl hier heute, was?“, kommentiert Garrett die hochsommerlichen Temperaturen und hat die Lacher auf seiner Seite. Zwischen seinen Songs unterhält der Geiger mit Anekdoten, die er auf seiner Tour durch die USA erlebte oder die seinen Staralltag ausmachen. So erfahren die Gäste in Halle von Garretts Sportleidenschaft, die ihn manchmal schon in unangenehme Situationen brachte. 40 Minuten vor einem Auftritt verlief er sich beim Joggen in Chicago und fand nur aufgrund seiner eigenen, in der Stadt ausgehängten Konzertplakate zurück.

Auf einer Probefahrt auf dem Nürburgring wurde ihm nach der dritten Runde so schlecht, dass der Fahrer rechts halten musste. „Bei Geschwindigkeiten von bis zu 340 km/h beginnt man schon, mal über sein Leben nachzudenken. Passend dazu spielen wir jetzt ,Live And Let Die‘ von Paul McCartney“, leitet Garrett zum nächsten Song über. „Zorba’s Dance“, bei dem das Orchester mit den Füßen Sirtaki tanzt, ein Michael-Jackson-Medley mit Schattenbildern des tanzenden Popidols auf der Leinwand im Hintergrund oder der imposante Soundtrack zum Piratenfilm „Fluch der Karibik“ begeistern das Publikum.

Nach Ovationen, Jubel und Konfetti-Regen im Stadion lassen sich die Musiker für zwei Zugaben noch einmal auf die Bühne locken. „Zeigt doch alle mal mit euren Handydisplays hier zur Bühne“, fordert Garrett seine Fans auf. So erleuchtet im Stadion, in dem es inzwischen dunkel geworden war, ein sich im Rhythmus der Musik hin und her wiegender Sternenhimmel. Der elfjährige Constantin Meyer-Stork hat ein Konzertticket zu Weihnachten bekommen und ist am Dienstag zusammen mit seiner Mutter aus Bielefeld angereist. Wie viele andere Fans sind auch die beiden von Garrett begeistert. „Ich finde gut, dass er auch Rockmusik spielen kann und nicht nur Klassik. Das können nicht viele Geiger“, schwärmt Constantin, dem „Fluch der Karibik“ am besten gefallen hat und der selbst mit seiner E-Gitarre einmal in einer Band auf großen Bühnen auftreten will.


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Posting date:02.07.2011 - 16:48:10
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Article date:29.06.2011
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Subject:David Garrett, der Geigenrocker
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Er ist nicht wie kürzlich erst sein Musik-Kollege Peter Maffay mit der Harley auf die Bühne des Gerry Weber-Stadions gebrettert. David Garrett liebt es subtiler. Am Dienstag kam der Star-Geiger – lässig-salopp, wie die Fans ihn lieben – ganz einfach durch die Hintertür.

Zu Nirvanas kultiger Punk-Hymne „Smells Like Teen Spirit“ schlenderte er Violine spielend durch die Reihen, genoss das Bad in der Menge, bevor er die Bühne enterte, um es dort zu seiner sehr speziellen Bearbeitung von Beethovens 5. Sinfonie mit pyrotechnischen Effekten so richtig krachen zu lassen.

„Rock-Sinfonies“ heißt die Tour, mit der David Garrett samt Band und „Neuer Philharmonie Frankfurt“ die Stadien füllt. In der Haller Arena sind es 8000, in der Mehrheit weibliche Besucher, die den Virtuosen mit dem Rockmusiker-Nimbus erleben wollen.

Ein cooler Typ, der bei allen Generationen gleichermaßen gut an-kommt. Der 30-Jährige kultiviert sein Image als unkonventioneller „netter Junge von nebenan“ ganz bewusst. Zwischen den Stücken erzählt er Geschichten, die auch gut in die Serie „Pleiten, Pech und Pannen“ passen würden, zum Beispiel wie er in Chicago fast sein eigenes Konzert verpasst hätte, weil er beim Joggen die Orientierung verloren hatte. Ob die locker zum Besten gegebenen Anekdoten wahr sind oder nur gut ausgedacht: es menschelte.

Musikalisch virtuos schlägt er dagegen den Bogen von Ravels „Bolero“, Albeniz‘ „Asturias“ und Debussys poetischem „Claire de Lune“ zu Mikis Theodorakis und seinem rasant zelebrierten „Zorba’s Dance“. Led Zeppelins „Kashmir“ reiht sich an „Master Of Puppets“ von Metallica. Crossover heißt hier das Zauberwort. Klassische Musik orientiert sich an einem Rockmusikkonzept, das auf Stücke setzt, die einen hohen Wiedererkennungswert haben und Säle füllen.

Garretts Stradivari aus dem Jahre 1776 übernimmt bei diesen Arrangements den Vokalpart. Puristen kann man für diese Art der Interpretation sicherlich nicht begeistern, dem Publikum jedoch gefällt’s. Rockballaden, Garretts Hommage an Vivaldi und Michael Jackson, sein nach dem Motto „schnell, schneller, am schnellsten“ servierter Chardaz: Zum Niederknien. Garrett fiedelt, was das Zeug hält. Wie gut im Übrigen auch seine Band aufgestellt ist, zeigen die Musiker in packenden Soli. Toll: Schlagzeuger Jeff Lipstein.

Als zum guten Schluss, quasi als musikalisches Sahnehäubchen, dann noch „Rocking All Over The World“ von Status Quo zelebriert wird, kommen auch die sonst eher zurückhaltenden Ostwestfalen aus der Reserve: Stehende Ovationen – und Schnee bei 30 Grad aus der Kanone.


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Posting date:02.07.2011 - 12:51:28
Submitted by:Susann, Flanni
Article date:28.06.2011
Subject:Fluch des Cross over
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Posting date:02.07.2011 - 12:36:23
Submitted by:Flanni, Andrea
Article date:27.06.2011
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Subject:Im Karneval von Venedig fühlt David Garrett sich wohl
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Der Stargeiger zeigte mit den Wiener Symphonikern beim Kissinger Sommer neben Coolness auch ein kraft- und glutvolles Spiel

Eine Besprechung über David Garrett zu schreiben, ist kein leichter Job. Der macht Crossover, das mit Beethoven kann ja nichts werden – dieser und ähnliche Gedanken verleiten dazu, lang geahnte Schwächen aufdecken zu wollen. Das ist gemein. Von dem „unangenehmen Gefühl der Ermattung“, wie es ein Kritiker nach der Uraufführung des Beethoven'schen Violinkonzerts empfand, konnte nach Garretts Interpretation jedenfalls nicht die Rede sein.

Garrett, Jahrgang 1981, ist ein blonder, ansehnlicher Hüne; Operngläser wurden reichlich ausgepackt. Auch im (ausverkauften) Bad Kissinger Regentenbau und als Solopartner der Wiener Symphoniker unter Andrey Boreyko trat der Geiger in Jeans und Sakko auf und erfüllte so die Erwartungen, die sein Image mit sich bringt. Das nimmt man gerne hin, hat es doch nichts zu bedeuten. Beethovens einziges Violinkonzert

Beethovens einziges Violinkonzert ist schwierig, doch kein Effekt-Stück für Geiger. Im ersten Satz tauchte die Frage auf, ob Garretts nadelfeiner, manchmal spitzer Ton bewusstes Stilmittel ist oder einfach „sein“ Ton. Die Arpeggien in kühl gleißender Manier zu spielen ist nachvollziehbar, aber die gesanglichen Stellen lechzten nach Tiefe und Schmelz. Garretts Pianissimo im Larghetto allerdings: traumhaft delikat. Vieles, zum Beispiel das leichtgängige Spiel und schnellste Tempi, fällt ihm beneidenswert leicht. Daraus lässt sich Kapital schlagen. Weg also mit dem Überschuss Coolness und den Übersprungshandlungen zwischen den Sätzen! Es gibt Haarklammern und Scheren (zugegeben, auch das Publikum klatschte „fälschlicherweise“ dazwischen). Her mit dem Mut, zwischen den Sätzen an der Musik dran zu bleiben – ohne äußerliches Gewurschtel!

Bei der Geigenartistik der Zugabe, Paganinis „Carnevale di Venezia“ (Variationen über „Mein Hut, der hat drei Ecken“), schien sich Garrett wohler, irgendwie mehr daheim zu fühlen. Als Solozugabe dann ein hinreißender, ausdrucksstarker Bach, sehr romantisch und somit nichts für Puristen, doch mit einem Ton so kraft- und glutvoll, dass man ihn hätte kauen können.

Die ersten Paukenschläge der „Eroica“, Beethovens dritter Sinfonie, ließ Boreyko nach der Pause lustvoll ins Stühleklappen hinein spielen. Passend zu ihrem Charakter fiel sie also mit der Tür ins Haus. Ein aufgeregter, drängender und tumultiger erster Satz – wunderbar. Bei genauem Hinsehen fiel die sprechende linke Hand Boreykos auf: Mit ihr kann er wirklich zaubern.

Einmal gebannt, hing man an seinen Händen und sah, wie er mit variantenreicher, zurückhaltender Gestik kleinste Nuancen herausarbeitete, wie er den pfiffigen Charme des Pizzicato-Beginns im Finale mit einem bloßen Fingerzeig vermittelte. Das machte Freude und Schmunzeln. Gesamtergebnis: ein plastischer, lebendiger Orchesterklang und eine CD-reife Interpretation.


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Posting date:02.07.2011 - 12:43:21
Submitted by:Susann, Flanni
Article date:27.06.2011
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Subject:Coole Typen vor traumhafter Kulisse
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Posting date:02.07.2011 - 12:58:20
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Article date:27.06.2011
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Subject:Stargeiger David Garrett lockte auch Klassik-Laien zum Kissinger Sommer
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Bad Kissingen In Jeans und Sakko spielte Stargeiger David Garrett am Freitagabend zusammen mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Andrej Boreyko in Bad Kissingen. Auf dem Programm stand Beethovens Violinkonzert.

„Klick, klick, klick“ – gleich drei Mal hintereinander löst die kleine Digitalkamera der beiden jungen Mädchen vier Reihen weiter vorne aus. Eine ungewöhnliche Szene bei einem klassischen Konzert. Beethovens berühmtes Violinkonzert steht auf dem Programm. Keine leichte Kost.

Doch heute ist alles anders im Max-Littmann-Saal im Regentenbau in Bad Kissingen. Denn der Solist an der Geige ist David Garrett. Eigentlich bekannt für Crossover-Kompositionen wie „Pirates Of The Caribbean“ oder „Smooth Criminal“. Dementsprechend skeptisch dürften Klassik-Puristen auf das Spiel des 28-Jährigen gewartetet haben. Doch mit seiner virtuosen, einfühlsamen und erfrischend mühelosen Interpretation von Beethovens Violinkonzert, dem er vor allem im langsamen zweiten Satz eine ganz eigene Note gibt, dürfte Garrett auch Skeptiker an diesem Abend überzeugt haben.

Ein bisschen angespannt wirkt der sonst auf der Bühne so lässig und gelöst agierende Musiker aber schon. Man spürt, dass er sich nicht wirklich wohl in dieser eher steifen Atmosphäre fühlt, in der Zwischenapplaus verpönt und eine Plauderei mit dem Publikum eher ungewöhnlich ist. Konzentriert, oft mit geschlossenen Augen, lässt er seine Finger über die Geige fliegen. Hin und wieder wischt er sich mit dem Taschentuch den Schweiß von der Stirn. Trotzdem, Garrett zeigt auch diesmal, was ihn von so vielen anderen talentierten Geigern unterscheidet: die Fähigkeit, das Publikum mitzureißen. Denn Garrett, der auf der New Yorker Juilliard School unter anderem bei Itzhak Perlman und Isaac Stern studiert hat, sieht man bei jeder Note die Leidenschaft beim Spielen an. Und das macht Spaß.

Bei der Zugabe ist er dann auch wieder da, der David Garrett, der charmant mit seinem Publikum plaudert und beim Spielen über das ganze Gesicht strahlt. Vor 20 Jahren hat er hier sein Debüt gegeben, erzählt er, übernimmt kurzerhand das Kommando und spielt mit den Symphonikern eine Variation von Paganinis „Carnevale di Venezia“ – der Saal bricht in Gelächter aus. Die Stimmung ist ausgelassen.

Ein paar Zuschauer sind aufgestanden, denn auf den 85 Euro teueren Plätzen im grünen Saal, seitlich der Bühne, kann man weder eine gute Akustik, noch einen guten Klang genießen. Manche Zuschauer sitzen so ungünstig, dass sowohl Orchester, als auch Solist von den dicken Säulen verdeckt werden. Nach einer zweiten Zugabe und stehenden Ovationen ist Garrett dann plötzlich weg.

„Der Abend hat sich jetzt schon gelohnt“, sagt Iris Reinhard aus Hünfeld, die mit der ganzen Familie angereist ist. Auf einem Crossover-Konzert von ihm war sie bereits. „Jetzt wollten wir einmal ein rein klassisches Konzert mit ihm sehen.“ Auch Schwester Isabel ist begeistert von Garretts Auftritt, freut sich aber vor allem auf das Stück nach der Pause. „,Eroica‘ gefällt mir einfach besser“, erklärt sie. Auch ohne David Garrett. Der ist, während die Wiener Symphoniker noch spielen, schon wieder im Tourbus unterwegs.


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Posting date:02.07.2011 - 16:18:17
Submitted by:Flanni
Article date:27.06.2011
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Subject:Rock me, David!
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U-Musik kokettiert mit E-Musik - bei Nieselregen. Das konnte nicht gut gehen. Trotzdem zog die Cross-over-Masche von Geigen-Popstar David Garrett - am Samstag auf dem Erfurter Domplatz.

Wenn die wichtigste Frage an einen Star-Geiger die nach seinem derzeitigen Beziehungsstatus ist, dann läuft etwas gewaltig falsch. Oder verdammt richtig. Das kommt ganz auf die Perspektive an. Wie überhaupt alles bei David Garrett vom Lässig-Sakko bis zur millionenschweren Stradivari eine Frage der Sichtweise ist. Keine Sorge: Das virtuose italienische Instrumenten-Kleinod, Baujahr 1710, ließ der 30-Jährige Samstagabend im wohlbehüteten Geigenkoffer. Eine Stradivari im Nieselregen - solches Sakrileg wagt nicht einmal der selbst ernannte Klassik-Apostel, der Brückenbauer zwischen U-Musik und E-Musik.

Auch sonst wandelt das einstige Geigen-Wunderkind beim zweieinhalbstündigen Open-Air-Auftritt auf sicheren, man mag wohl sagen: gefällig-ausgetretenen Wegen. Zu hören gibt es auf Klassik getrimmte Rock-Evergreens von Led Zeppelin bis Metallica. Dazu aufgemotztes Klassik-Zugaben-Repertoire, die Filmmusik zu "Fluch der Karibik" und den süßlichen Disney-Titel "So close". Die simple Botschaft - untermalt von Pyrotechnik, flirrendem Lametta, Schall und Rauch: Musik kennt keine Genre-Grenzen.

Vielleicht wäre diese Botschaft in Begleitung von ein paar Sonnenstrahlen leichter zu vermitteln gewesen an die artigen Zehntausend, die eingemummelt in Schlechtwetterjacken mit neonfarbenen Plastik-Überwürfen der Stücke horchten, die da spielten. Doch auch der lauschigste Sommerabend hätte nicht darüber hinwegtäuschen können, dass Garretts Mission am eigenen Ehrgeiz scheitert. Seine Ambition, gleichermaßen die Massen zu begeistern, die Kenner zu überzeugen, die Liebhaber zu inspirieren und die Jugend auf Tuchfühlung mit der elitären Welt der Klassik zu bringen, endet im größtmöglichen Kompromiss: Unterhaltung ohne Ecken und Kanten, ohne Esprit, ohne Leidenschaft.

Anekdoten zwischendurch

Dabei spielt der Deutsch-Amerikaner seine "Rock Sinphonies" technisch präzise, vermag seine beeindruckend rasante Fingerfertigkeit dank intelligenter Arrangements effektvoll in Szene setzen. Dass Garrett allein die Show gehört, daran besteht ohnehin keine Minute ein Zweifel. Er tigert lässig in Jeans über die Bühne, auch schon mal durchs Publikum, das unrasierte Gesicht dabei immer wieder für vielfache Großaufgaben von der Kamera eingefangen. Er schaut entrückt wie einst Kurt Cobain, ist dabei durchgestylt wie David Beckham, mal Klassik-Pirat, mal netter Typ von nebenan. Und immer ist er smart. Sozusagen die verwegene Variante des Schwiegersohn-Typs.

Geigt er gerade nicht, gibt er nette Anekdoten zum besten. Das Publikum erfährt, dass der Geigen-Schönling lästige Pickel schon einmal vor Auftritten mit Senf abdeckt, sich vor Konzerten in Chicago verläuft und vor lauter Schokoladen-Heißhunger 20 Jahre alte Hanuta-Waffeln aus der eisernen Kinderzimmer-Reserve verschlingt. Man muss das nicht glauben. Aber es menschelt und unterstreicht das flapsig-unkomplizierte Image, das Garrett so gerne kultiviert. Ein Virtuose ohne Allüren möchte er sein, ein Könner mit Popstar-Qualitäten. Geliebt und anerkannt. Und alles gleichzeitig - für einen hohen Preis.

Seinem Erfurter Publikum, das sich noch einmal um viele Hundert Zaungäste auf dem Petersberg erhöhte, einfach nur seine Klassik-Arrangements von Ravel bis Rivaldi präsentieren - unmöglich. Schade, wo doch gerade sie für die berührenden Momente des Abends sorgen, immer haarscharf entlang der sentimentalen Grenze zum Kitsch. Nein, es muss rocken auf der Bühne. Bemüht mit "Walk this Way" von Aerosmith und, ganz programmatisch, mit dem Status Quo-Titel "Rockin Roll all over the World". Die Neue Philharmonie Frankfurt - im Gegensatz zum Geiger vollkommen unprätentiös in schwarzer Abendgarderobe in den Hintergrund verfrachtet - bleibt unterdessen solide spielende Staffage. Ebenso wie die Band, von der lediglich Gitarrist Franck von der Heijden einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Cross-over-Nummern

Klassik light und pompös aufgeblasene Rock-Dauerbrenner: Was David Garrett bei seinem Tourstop in der Landeshauptstadt zeigte, war weder besonders originell noch inspiriert. Aber vielleicht liegt auch gerade darin das Geheimnis seiner unglaublichen Marktgängigkeit. Der Julliard-Absolvent mit Dreitagebart versteht es, seinem Publikum mit unverfänglichen Cross-over-Nummern den größtmöglichen Nenner von Klassik und Populärmusik kurzweilig zu verpacken. Das wird den Theatern und Konzerthäusern keine neuen Konzert-Abonnenten bescheren, aber für einen unterhaltsamen Sommerabend und ausverkaufte Auftritte reicht das allemal.


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Posting date:02.07.2011 - 11:55:38
Submitted by:Maya
Article date:25.06.2011
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Subject:Beethoven trifft Pop-Ikone
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Kultkonzert Bei seiner Rückkehr in die Klassik spielte der Geiger David Garrett mit den Wiener Symphonikern das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven. Karten gab's dafür schon lange nicht mehr.

Jetzt hat er also auch in Bad Kissingen Station gemacht: der Geiger David Garrett, Medienstar, Pop-Ikone, Stadienfüller, Mainstreamfigur, auf seinem Weg zurück in die Klassik. Im rappelvollen Großen Saal, in dem man nicht einmal mehr einem Frauenhaar einen Platz hätte verkaufen können, spielte er das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven. Und anschließend war er sofort wieder weg. Was ist von diesem Kurzbesuch geblieben?

Wenn man's recht bedenkt, eigentlich eine ganze Menge. Zunächst einmal: Es ist einfach gut - und da sollten die Puristen das Naserümpfen unterlassen - wenn Leute wie er, mit einer derartigen geradezu elektrisierenden Anziehungskraft ein Publikum zur Klassik locken, das sich sonst nie über die Schwelle des Regentenbaus, dieses "Klassiktempels", gewagt hätte. Wenn Leute wie er, denen man es abnimmt, Barrieren abbauen und zeigen, dass Beethovens Musik zwar anders ist als das Gewohnte, aber auch nicht weh tut. Das Publikum dankte es ihm mit einem erdrutschartigen Absturz des Durchschnittsalters. Dass da - erfreulicherweise - viele unerfahrene Konzertgänger darunter waren, merkte man an dem Applaus nach jedem Satz - nicht weiter schlimm: Beethovens Musik ist robust genug, das auszuhalten, und auch Musiker freuen sich über Szenenapplaus, auch wenn sie es vielleicht nicht zugeben.

Da ist zum anderen sein Auftreten: in Jeans und Sakko, die zwar vom Designer grüßen, aber auch Beziehungen zu seinem Publikum herstellen, mit dem er sehr charmant umgeht. Erstaunlich, dass er sich, bei der Ankündigung der Zugabe, daran erinnerte, dass er vor 20 Jahren in Bad Kissingen sein Debüt gegeben hat. Er macht einen außerordentlich sympathischen Eindruck, und vermutlich ist er das auch.

Musikalische Überraschungen

Was allerdings wirklich überraschte, war der musikalische Aspekt des Abends, war die Ernsthaftigkeit, mit der sich Garrett in sein Abenteuer "Rückkehr in die Klassik" gestürzt hat. Seine Interpretation war nicht in dem erwarteten Maße Konfektion, sondern er hatte sich durchaus Gedanken gemacht, mit eigenen Akzentuierungen die eine oder andere eingefahrene Hörweise aufzubrechen und hatte sich da auch gut mit Andrej Boreyko am Pult der Wiener Symphoniker abgesprochen. Das war nun freilich nicht so spektakulär, weil man bei diesem Konzert eigentlich nichts Neues mehr entdecken kann und weil Garrett immer dann, wenn es turbulent wurde, in der Gestaltungsintensität etwas nachließ. Was allerdings außergewöhnlich schön war, war der langsame, wunderbar gesungene zweite Satz, den Garrett sehr persönlich gestaltete. Nur konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass im selbst die ganze Schönheit gegen Ende ein bisschen zu viel wurde, dass er froh war, als er endlich den kräftigen Übergang in die dritten Satz angehen konnte.

Woran er allerdings noch arbeiten muss, wenn er gegenüber der übermächtigen Konkurrenz bestehen will, das ist die Präzision, das Ernstnehmen jedes einzelnen Tons, das in der Popbranche dank elektronischer Verschleierungsmöglichkeiten nicht so wichtig ist. Unplugged ist jede Ungenauigkeit zu hören, und da fällt es auf, dass es vor allem in schnellen Passagen oder extremen höhen Töne gab, die David Garrett nicht genau erwischte und oft zu tief ansetzte. Das muss er halt noch rausüben bis zur CD-Reife. Die Wiener Symphoniker enttäuschten, gemessen an ihren eigenen Ansprüchen, an diesem Abend. Bei dem Violinkonzert wähnten sie wohl die gesamte Aufmerksamkeit auf den Solisten gerichtet und nahmen es mit der Genauigkeit, aber auch mit der Flexibilität und einer nach vorne gerichteten Spielweise nicht allzu ernst. Vor allem die Bläser konnten nicht wirklich überzeugen. Das Orchester spielte, wie man das bei Gastdirigenten gerne tut, die eigene, bewährte Version, und Andrej Boreyko gelang es trotz wiederholter Versuche nicht, seine Vorstellungen auch wirklich an den Mann zu bringen. Mitunter, vor allem aber im dritten Satz, musste er stark auf Rhythmus dirigieren, , das die Stimmen nicht auseinanderfielen. Wenn die fulminante Schlussstretta vor dem Schlag losbricht, sagt das eigentlich ziemlich viel.

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Posting date:02.07.2011 - 12:29:37
Submitted by:Flanni
Article date:25.06.2011
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Subject:Alles wird gleich
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David Garrett verrührt Klassik und Pop zum Einheitsbrei

München - 'Senf ist keine Lösung', erklärt David Garrett in der Olympiahalle. Das hätte er mal erfahren, als er vor einem Auftritt einen Pickel auf der Nase kaschieren wollte, indem er Senf darauf tupfte. Der habe dann gebrannt und ihm schon beim zweiten Stück des Konzerts die Tränen in die Augen getrieben. Garrett erzählt nur solchen Klamauk: zum Beispiel, dass das Fruchtfleisch in seinem Orangensaft sich mal als Ameisenstraße erwies oder er letztens einen Hanuta aß, dem ein Sammelbild der WM 1990 beilag.

So verlogen wie die Aneinanderreihung abgedroschener Pointen gestaltet sich leider auch seine Musik. Die gibt zwar vor, Vivaldi mit U2 zu kreuzen, wird in Wahrheit aber niemandem gerecht. Was zunächst wie Tiramisu mit Currysauce wirkt, ist in Wahrheit ein mit künstlichen Aromen aufbereiteter Brei ohne Eigengeschmack. Gerade mal das Geigenspiel von Garrett sticht aus der allzu schlagerähnlichen Orchestrierung hervor, die die Kompositionen von Rachmaninow oder Brahms ebenso ruiniert wie die Stücke von Michael Jackson oder Metallica. Alles wird auf einen bloßen Wiedererkennungseffekt reduziert.

Dass der von Yehudi Menuhin einst zum größten Violinisten seiner Generation ausgelobte Musiker sich für solche Gaukelei hergibt, ist umso schändlicher, zumal da der musikalisch Hochgebildete die Lüge nährt, wonach hier jedem den Zugang zur Klassik ermöglicht werde, indem man ihr das angeblich Schwere nimmt. In Wahrheit nimmt man ihr nämlich alles, was sie ausmacht.

Weil Garrett dann auch den Disney-Soundtracks und Beatles-Hymnen ihre Eigenheiten nimmt, passt alles hübsch zusammen. Dazu etwas Pyrotechnik und eine Konfettikanone, ein paar Hebebühnen und Videos, und vergessen ist jeder Anspruch. Von wegen 'Talent verpflichtet': Taler vernichtet!


Posted by:Webmaster
Posting date:02.07.2011 - 16:21:52
Submitted by:Flanni
Article date:25.06.2011
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Subject:David Garrett und Peter Maffay rockten auf Erfurter Domplatz
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David Garrett und Peter Maffay spielten am Wochenende je ein Open-Air-Konzert auf dem Erfurter Domplatz. Am Fuße von Dom und Severi Kirche begeisterten die beiden Musiker jeweils 10 000 Fans.
Erfurt. Dass David Garrett der schnellste Violinist der Welt ist, bewies er sehr eindrucksvoll am Samstagabend in Erfurt: Ehe er überhaupt auf der Bühne stand, war das Publikum schon begeistert.

Und als er auch noch aus dessen Mitte zur Bühne schlenderte, lässiger Gang, Schlumperjeans, die Haarpracht mühsam gebändigt, schwere Ringe und Totenköpfe, da war der Abend eigentlich gelaufen.

Aber weil er nun mal da war, bedankte er sich für die Vorschusslorbeeren mit einem tollen Konzert: Beatles und Beethoven, Led Zeppelin und Vivaldi, Ravel und Ramazotti. Rock ganz klassisch, Klassisches natürlich rockig. Sich selbst inszeniert Garrett facettenreich wie seine Musik: lässig, draufgängerisch, verträumt, mutig.

Er kokettiert mit netten Geschichten über sich und seine Tollpatschigkeit, ob sie alle stimmen oder nicht, ist eigentlich egal. Lustig sind sie allemal.

Und so wird er den Erwartungen mehr als gerecht.

Paganini war der Teufelsgeiger, Garrett ist ein Teufelskerl.

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Posted by:Webmaster
Posting date:02.07.2011 - 12:20:50
Submitted by:Maya
Article date:24.06.2011
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Subject:Einer geht noch
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Schwere Boots. Verwaschene Jeans. Lässiges Jackett. In dieser Aufmachung schlenderte der Mann des Abends, der Mann schlechthin, durch das Parkett auf die Bühne zu. Dabei riss er an den leeren Saiten seiner Geige - „Smells Like Teen Spirit” war das erste Stück - und nahm lächelnd den Jubel in der ausverkauften Olympiahalle hin. David Garrett, schnellster Geiger der Welt und König des Crossover, auf „Rock Symphonies” - Tournee in München.

Er wolle etwas von einem echten Rockstar spielen, sagt er zu Beginn, und meint Beethoven. Die Menge weiß schon was kommt, es ist laut. „The 5th”, ruft er trotzdem, bevor er sich Beethovens prominentes Thema zu eigen macht. Sein rechter Fuß stampft den Takt, als müsse er nicht nur die Eins im Takt, sondern auch seine Emotion trotzig verteidigen. Orchester und Band vergrößern Beethoven, er wird metallisch und ja, rockig. Nur auf den langen Tönen irritiert das Schlagzeug, das durchrhythmisiert und damit dem Thema die Wucht nimmt.

Aber das störte keinen, denn viele im Publikum würden ohne David Garrett gar nicht so etwas wie Beethoven hören, auch nicht den Bolero von Ravel oder Rachmaninows Paganini-Variation. Dafür brauchen sie ihn, den Brückenbauer zwischen Klassik und Rock, den Teufelsgeiger, der die ernste Musik von ihrer Arroganz befreien will, um sie für ein breites Publikum zu öffnen. Garrett macht vieles richtig, das bestätigen die ausverkauften Arenen und seine Fans gemischten Alters. Der 30-Jährige hat sich als Marke etabliert. Dazu zählt sein schnodderiges Outfit, eine erotische Inszenierung seiner Arrangements (halb offener Mund, geschlossene Augen) und die Nähe zum Publikum: Die wohltemperierten Details aus dem Privatleben des schmucken Mannes.

Hier sind es Pleiten, Pech und Pannen aus dem Leben des David G., die dieser in sperrigen Präsens zum Besten gibt. Es sind immer die gleichen Anekdoten, die alle über youtube abrufbar sind.
Als Entertainer bleibt Garrett selbstverliebt. Seiner lässigen Attitüde fehlt der mutige Charme, auf Zurufe reagiert er verhalten und wenn er sich ins Publikum wagt, dann nur mit einem Bodyguard.
„Hey Jude” ist die zweite und letzte Zugabe. Da hatte Garrett „Vivaldi vs Vertigo” gespielt, später „Claire de lune” und schließlich „Csárdás”. Zuletzt wiederholt er die Melodie in Flageoletttönen, auf Knien. Das ist kitschig und trotzdem zart und überrascht wie andere Momente, in denen Garrett technisch perfekt, und ernsthaft Musik macht.


Posted by:Webmaster
Posting date:02.07.2011 - 12:24:20
Submitted by:Maya
Article date:23.06.2011
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Subject:David Garrett mit dem Besten aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert
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München - Willkommen auf Radio Stradivari! David Garrett, quasi der dreitagebärtige Urenkel von Zaubergeiger Helmut Zacharias, begeisterte sein Publikum in der ausverkauften Olympiahalle mit dem Besten aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert.

Ravel und Ramazzotti, Beethoven und Bamboleo, Mikis Theodorakis und Metallica - Garrett und seine cleveren Produzenten haben den Bogen raus, wie der gesamte weltweite Musikanten-Adel mühelos unter einen Schlapphut zu kriegen ist.

Unter dem Motto „Rock Symphonies“ zeigte der coole Aufgeiger mit Piraten-Kopftuch einmal mehr, wie stradivariabel sein Musikgeschmack ist. Diesmal standen wieder Pop und Rock im Mittelpunkt - mal spannend, wie bei McCartneys dynamisch donnerndem „Live And Let Die“, mal (zu) brav wie beim verzuckerten „Musica è“, das schon im Original von Eros Ramazzotti keines der zentralen Werke der Musikgeschichte war. Dazwischen dann immer wieder Klassik, Garrett als Beau-lero oder als Brahms-Bewunderer mit den Ungarischen Tänzen.

An seine künstlerischen Grenzen stößt der angeblich schnellste Geiger der Welt, der Violinen-Vettel, an diesem Abend niemals, und manches unterfordert ihn gewaltig. Doch darum geht’s auch gar nicht bei den „Rock Symphonies“. David Garrett bietet perfektes Entertainment. Ob man tatsächlich Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ und Beethovens Fünfte dringend hintereinander spielen muss, wird zwar ewig umstritten bleiben - aber wenn, dann bitte mit viel Rumms und Wumms und Flammenwerfern, und mit einer so lässigen Show, wie sie der Action-Geiger aus Aachen, der Backstreet Geigenboy, in die Münchner Olympiahalle brachte.


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Posting date:02.07.2011 - 12:18:33
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Article date:21.06.2011
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Subject:Samira Spiegel spielt mit David Garrett
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Mit dem Star auf einer Bühne
Die Sulzthalerin Samira Spiegel begleitet den Virtuosen in Bad Wörishofen mit dem bayerischen Auswahlorchester.

Das Programm des Kissinger Sommers war kaum erschienen, da war das Konzert mit Stargeiger David Garrett auch schon ausverkauft. Seine Fans, egal welchen Alters, reißen sich um ihn, wollen den Teufelsgeiger live erleben. Für viele Kissinger Festivalbesucher bleibt dies jedoch – vorerst – ein Traum.

Doch manchmal gehen selbst nicht geträumte Träume in Erfüllung, wie bei Samira Spiegel aus Sulzthal. Die erfolgreiche junge Musikerin hat David Garrett nicht nur live schon in Stuttgart erlebt, sie wird mit ihm sogar gemeinsam auf der Bühne stehen, und zwar beim Gala-Konzert am 27. September in Bad Wörishofen: Er als Sologeiger, sie als Geigerin im bayerischen Auswahlorchester beim Festival der Nationen.

Schon mit 13 Jahren gab Samira ihr Orchesterdebüt. Seit 2003 ist sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik in Würzburg im Fach Geige. Ein Jahr später, als Zehnjährige, nahm sie dort dann noch parallel ein Frühförderstudium im Fach Klavier auf. Und beim Kissinger Sommer ist die Gymnasiastin auch schon aufgetreten.

Vor zwei Jahren wurde in Bad Wörishofen die Idee von einem Festivalorchester mit Bayerns besten Nachwuchsmusikern geboren – und sogleich umgesetzt. Hoch talentiert sind die Musikerinnen und Musiker zwischen elf und 17 Jahren, zum Teil schon dekoriert mit Preisen. So auch die 17-jährige Samira. 2008 gewann sie den Thürmer-Klavier-Wettbewerb in Bochum, im März 2011 den Förderpreis des Steinway-Hauses beim Klavier-Wettbewerb in München. Einen Monat später legte sie mit der Geige nach und holte sich beim Internationalen Paganini-Wettbewerb im polnischen Liegnitz einen dritten Preis.

Die Sulzthalerin wurde 2009 angeschrieben, ob sie bei diesem Projektorchester mitspielen möchte. Natürlich wollte sie. Samira fuhr zum Auswahlvorspiel nach München, verband dies mit einer Probe beim Ensemble Interculturel, wo sie ebenfalls Mitglied ist, und wurde genommen.

Dozenten des Bayerischen Rundfunks probten mit den 80 jungen Orchestermitgliedern für das Premierenkonzert beim Festival der Nationen im September 2009 in Bad Wörishofen. Der Erfolg war groß, die Begeisterung mitreißend. Auch bei Dozenten und beim Dirigenten. „Das machen wir im wieder“, waren sich alle einig. Und so wurde 2010 ein neues Festivalorchester gegründet. Doch diesmal konnte Samira nicht mitspielen. Bei einem Fahrradunfall hatte sie sich die Hand gebrochen. Der Schock saß tief, aber Samiras Wille war stark. Schon längst merkt man ihr beim Spiel der Geige oder des Klaviers nichts mehr an.

Nun rückt der dritte Auftritt des Festivalorchesters näher. Und diesmal wird die 17-Jährige wieder dabei sein. Neu ist, dass seit 2010 ein berühmter Solist dazu eingeladen wird. In diesem Jahr nun ist es David Garrett. Als die Einladung zu diesem Konzert kam, war Samira total happy und sagte ihre Teilnahme beim Festival im September sofort zu. Denn dieses Erlebnis will sie auf keinen Fall verpassen.

David Garrett

Geigenvirtuose 30 Jahre ist der Sohn einer US-amerikanischen Primaballerina und eines deutschen Juristen jung. Er wurde in Aachen geboren. Am 4. September wird er 31. Von diesen fast 31 Jahren spielt Garrett 27 Jahre Geige. Mit vier Jahren bekam er sein erstes Instrument, als Achtjähriger geigte er mit weltbekannten Sinfonieorchestern, als 13-Jähriger trat er an der Seite von Yehudi Menuhin auf. Mittlerweile ist New York, wo Garrett an der Juilliard School of Music studierte, zu seinem festen Wohnsitz geworden. Etwa zwei bis drei Monate verbringt er dort im Jahr. Die gleiche Zeit ist er in Deutschland unterwegs, wo er sich einen Zweitwohnsitz in Berlin nahm.

David Garrett heißt mit bürgerlichem Namen David Bongartz. Er nahm als Künstlernamen den Geburtsnamen seiner Mutter an. David Garrett hielt den Rekord als schnellster Geiger der Welt im Guiness-buch der Rekorde von Ende Mai 2008 bis April 2010. Er spielte den Hummelflug von Rimski-Korsakow in nur 66,56 Sekunden und unterbot dann seinen eigenen Rekord nochmal um 1,3 Sekunden, ist in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia nachzulesen.

Im vergangenen Jahr bekam Garrett den Echo Klassik als „Bestseller des Jahres“ für sein Album „Classic Romance“. Außerdem erhielt er 2010 die Goldene Kamera und Platin-Schallplatten.


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Posting date:02.07.2011 - 11:46:08
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Article date:20.06.2011
Subject:Frauenschwarm David Garrett geigt auf
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Er bricht die Herzen der Frauen, und er geigt wie der Teufel: David Garrett kommt.

Erst gestern geigte David Garrett mit den Wiener Symphonikern im Konzerthaus auf: Das Programm war „klassisch“, Beethoven. Und schon am morgigen Dienstag kehrt der Teufelsgeiger wieder: diesmal in die große Wiener Stadthalle. Hier wird er im Zuge seiner Rock Symphonies Tour 2011 ein virtuoses Crossover bieten. Auf dem Programm stehen einerseits bedeutende Rock­arien wie Nirvanas Smells Like Teen Spirit oder Nothing Else Matters von Metallica sowie legendäre Filmmusiken (Pirates of the Caribbean) und andererseits klassische Meilensteine wie Beethovens 5. Symphonie. Nicht umsonst schrieb die AZ über sein bejubeltes Konzert in München: „Bach und AC/DC auf der Geige – David Garrett schafft das Unmögliche.“

Guinness-Buch
Garrett, mit bürgerlichem Namen David Bongartz, wurde als Sohn eines deutschen Juristen und Geigenlehrers und einer amerikanischen Primaballerina in Aachen geboren. Schon 14-jährig spielte er bei der Deutschen Grammophon Platten ein, und Claudia Abbado förderte ihn. Ins Guinness-Buch hielt er Einzug, als er den Hummelflug in nur 66 Sekunden (13 Noten pro Sekunde!) spielte. Heuer wurde der Frauenschwarm gleich mit zwei Klassik-ECHOS geadelt.


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Posting date:02.07.2011 - 12:11:04
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Article date:20.06.2011
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Subject:Der Mann mit der Geige ist zurück!
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Burschen, haltet eure Mädels fest – der Teufelsgeiger ist in der Stadt! Heute Abend fiedelt David Garrett 10.000 Fans in der Wiener Stadthalle in den Ausnahmezustand, sein gefeierter „Rock Symphonies“-Gig mit Stücken von Brahms, Bach und Co. aus 2010 wird wiederholt! „Heute“ hat mit ihm geplaudert, und voilà, so tickt der Violinvirtuose!

- Nicht ohne meine Geige: „Musik hat für mich immer Priorität. Und das wird auch so bleiben, komme, wer wolle!“

- Klassische Musik: „Dieses Genre finde ich einfach sexy.“

- Normales Leben: „Früher habe ich Leute beneidet, die mehr Freizeit haben. Jetzt hab ich meine Identität gefunden, ich zieh’ mein eigenes Ding durch und hab sehr viel Spaß damit!“

- Frauen: „Es gibt einige Parallelen zu Geigen. Man muss jede Menge Zeit investieren und vor allem Geduld haben.“

- Glück: „Wenn ich in der Früh aufsteh’, fühle ich mich gut!“

- Ruhe: „Die ist mir sehr wichtig. Deshalb läuft bei mir daheim auch wenig Musik. Nur so kann ich auch entspannen!“

- Die beste Nachricht: Am 10. April geigt David wieder in Wien auf und wir verlosen schon jetzt erste Tickets!


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Posting date:02.07.2011 - 12:16:53
Article date:20.06.2011
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Subject:Himmel voller Geigen?
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David Garrett ist wohl einer der wenigen Geiger der auch die Herzen von Teenagern höher schlagen lässt – sein Aussehen und seine Outfits ziehen zahlreiche Blicke auf sich. Er ist wohl der Lieblings-Schwiegersohn für alle Generationen und dies hat nicht nur mit seinem Erfolg etwas zu tun. Bei seinen Auftritten wirkt er stets sympathisch, locker und überhaupt nicht abgehoben. Erst am vergangenen Mittwoch hat er 9.000 Gäste beim Open-Air in Salem begeistert. Sein Markenzeichen ist sein Dreitagebart und seine moderne sowie coole Kleidung.

Bei dem Opern-Air Konzert erzählte er auch etwas aus seinem Privatleben und er tat dabei so, als säße er mit Freunden zusammen. Er verriet zum Beispiel dem Publikum, dass er beim Joggen einmal die Orientierung verloren hatte und dass dieses Missgeschick beinahe dazu geführt hätte, dass er sein Konzert in Chicago verpasst hätte – er sollte sich ein Navi für Fußgänger und Jogger zulegen :-) . Doch das war nur halb zu schlimm wie das, was er danach erzählte. Er hat einmal im Halbschlaf ein Glas Orangesaft getrunken ohne dabei zu merken, dass in diesem Glas zahlreiche Ameisen ertrunken waren – Igitt. David Garrett sorgte natürlich mit seinen Anekdoten aus seinem Privatleben für zahlreiche Lacher. Er scheint nicht nur die Menschen mit seiner Musik zu verzaubern, sondern auch mit seiner Persönlichkeit. Er verstellt sich nicht, sondern er gibt sich so wie er ist. Ob Klassik-Songs oder Rock-Songs, wenn David die Geige zückt, schmelzen die Herzen nur so dahin.


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Posting date:02.07.2011 - 11:43:49
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Article date:19.06.2011
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Subject:Beethoven in Blue Jeans: David Garrett mit Wiener Symphonikern
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WIEN. Klassik-Kanon statt Crossover. Pin-Up-Geiger David Garrett hat bei der Sonntagsmatinee der Wiener Symphoniker geziegt, dass er es nach wie vor kann.

Trotz Verkaufserfolgen an der kommerziellen Front spielte er Beethovens Violinkonzert so, wie es nur Oberligisten tun: Virtuos, einfühlsam und trotzdem sparsam mit Effekten. Der in Blue Jeans gewandete Künstler überraschte das teils skeptische Publikum im Konzerthaus derart, dass der Jubel kein Ende nehmen wollte. Für eine Überdosis Beethoven sorgte nach der Pause noch die "Eroica".

Die öffentliche Wahrnehmung Garretts liegt irgendwo zwischen Andre Rieu für Pubertierende und Vanessa Mae mit Bartstoppeln. Dabei war Garrett einfach vor die Wahl gestellt, als ewiges Talent zu versanden oder Geld zu verdienen. Das tat er erstmals mit dem Crossover-Album "Virtuoso", mehrere veredelte Tonträger sollten folgen. Was in Vergessenheit geraten war: Garrett, der auf der New Yorker Juilliard School unter anderem bei Itzhak Perlman und Isaac Stern studiert hatte, hat längst nicht alles vergessen, wofür er schon mit zehn Jahren als "Wunderkind" tituliert worden war.

Der Rocker ganz sanft

Mit seiner Stradivari in den Händen, den perfekt eingespielten Wiener Philharmonikern hinter sich und dem einfühlsamen Dirigenten Andrey Boreyko als Verbündeten spielte er ein Violinkonzert, das zwar keine besonderen Höhepunkte aufwies, trotzdem aber mehr als nur solide klang. Als müsste er es beweisen, spielte er noch lyrischer und legatoreicher als man es von diesem Stück gewohnt ist - und bewies ein Faible für verspielte Kadenzen, wie ein Rockgitarrist für ausufernde Soli. Als Zugaben dienten Bach sowie Paganinis Variationen "Carnevale di Venezia", deren Begleitung er den Symphonikern auf der Bühne beibrachte.

Ohne Garrett aber wieder mit Beethoven ging es in die zweite Hälfte. Wobei trotz ausgewogener Darbietung die Längen programmiert waren. So wurde Boreykos Feinfühligkeit langsam zum Hindernis, eine perfekt abgespulte "Eroica" ohne Stolpersteine und Herausforderungen für die in der Symphonie geehrten Helden der Welt. Jubel gab es allemal auch für den Zweiten Teil. Und wer Garrett - diesmal mit seiner "Rock Symphonies Tour" - hören möchte, hat dazu am nächstes Jahr in der Wiener Stadthalle die Möglichkeit.


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Posting date:02.07.2011 - 11:05:06
Article date:18.06.2011
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Subject:Star-Geiger David Garrett bringt bei Madame Tussauds seine Fans zum Schmelzen
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Gerade spielte er noch in der ausverkauften Waldbühne, doch am Donnerstagabend griff Stargeiger David Garrett (30) für nur rund 30 Gäste zu seiner Violine.

In den Räumen des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds in Mitte präsentierte er seinen meist weiblichen Fans drei Songs (u. a. "Smooth Criminal" von Michael Jackson). Anlass war die feierliche Enthüllung seiner Wachsfigur am Vormittag. "Es ist Wahnsinn", sagte Garrett zu der Figur. "Es ist wirklich ein ganz merkwürdiger Moment, wenn man sie zum ersten Mal sieht. Irgendwie spooky." Täuschend echt sieht übrigens auch die Geige aus, die die Figur hält. Ein Nachbau der Original-Stradivari aus dem Jahr 1718, auf der der Geiger spielt.Nach etwa 20 Minuten war die Sondervorstellung beendet, die Wachsfigur damit eingeweiht und die Fans dahingeschmolzen


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Posting date:02.07.2011 - 11:40:20
Article date:18.06.2011
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Subject:Garrett trifft Vivaldi und Metallica
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Das war ein gigantisches Erlebnis gestern Abend im Ludwigsluster Schlossgarten, als der Stargeiger David Garrett 11 000 am Ende frenetisch jubelnde Besucher begeisterte. Das Konzert wurde von der Schweriner Volkszeitung als Medienpartner begleitet. 20.10 Uhr war es, als sich plötzlich auf der linken Seite der Stuhlreihen massenweise Zuschauer reckten. Da kam er, Geige spielend über das Rasenparterre geschlendert, so seine Fans im Sturm nehmend.

Immer, wenn David Garrett sich in die Reihen der Besucher begibt, spielt er nicht nur auf seiner Geige, sondern auch mit seinem Publikum - und stets begleiten ihn Blitze aus Fan-Handys wie elektronische Glühwürmchen.

Er blieb auch im Ludwigsluster Schlossgarten seinem Image als Meister der perfekten Show treu. Klassische Stücke, wie etwa aus der 5. Sinfonie von Beethoven, bringt er mit Garrettscher Note auf die Bühne, begleitet von Spots oder kaskadierendem Feuer.

Besonders im zweiten Teil seines Konzerts - nach einer Stunde Power legte der Meister eine 30-minütige Pause ein - kamen die Showeffekte besonders zur Geltung. Da begann sich die Dunkelheit über dem Ludwigsluster Schlosspark auszubreiten.

Ob Vivaldis "Vier Jahreszeiten, Johannes Brahms oder Metallica - Garrett brillierte in den gegensätzlichsten musikalischen Genres. Während die Finger seiner linken Hand mit Leichtigkeit den Violinsaiten ihren Willen aufzwingen, fliegt der Bogen in der rechten Hand geradezu beängstigend schnell über das bekanntermaßen schwierig zu spielende Instrument. Aber der mittlerweile fast 30-jährige David Garrett hat ja bereits im Alter von vier Jahren seine erste Geige in der Hand gehabt. So steht es jedenfalls auf seiner offiziellen Homepage.

Wenn er von seinen alltäglichen kleinen Missgeschicken erzählt, zeigt sich David Garrett als der große Junge, dem die Mütter aller Länder nichts übel nehmen können, ist doch immer ein verschmitztes, gewinnendes Lächeln dabei.

Die Show war teilweise ein Aufeinanderprallen der Gegensätze. Auf ACDC-Klänge der Band mit dem Flair von Traktor-Pulling folgte der Meister mit seiner Adaption eines Rachmaninow-Stückes, so die verwundeten Trommelfelle gesund streichelnd. Ein Mega-Konzertabend!


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Posting date:02.07.2011 - 10:19:13
Article date:17.06.2011
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Subject:David Garrett: Orchesterrock mit Dreitagebart
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Schwiegersohn für alle Generationen: David Garrett spielte am Mittwochabend vor 9.000 Zuschauern beim Open-Air in Salem.

David Garrett ist ein cooler Schwiegersohntyp; einer, den es eigentlich gar nicht geben kann, weil seine Ausstrahlung bei allen Generationen gleichermaßen gut ankommt. Der Dreitagebartgeiger weiß es, und zuverlässig wie ein Uhrwerk streut er beim Open-Air-Konzert im Salemer Schlosshof zwischen jedes Stück persönliche Anekdoten ein. Der 30-Jährige erzählt, wie er in Chicago fast sein eigenes Konzert verpasst hätte, weil er beim Joggen die Orientierung verlor; dass das vermeintliche Fruchtfleisch im Orangensaft, den er schlaftrunken kippte, sich als Heerschar ersoffener Ameisen herausstellte; und dass ihm als Beifahrer auf dem Nürburgring speiübel wurde, belegt sogar ein Foto auf der Riesenleinwand. Natürlich ist das alles einstudiert, aber es kommt so lässig rüber wie alles an David Garrett. Nichts an ihm wirkt, als sei er versessen auf den großen Erfolg. Garrett, der Crossover-Geiger im Holzfällerhemd, ist gutaussehend, aber keine Ikone. Er spielt nicht den Punk-Rebellen wie Nigel Kennedy, der in allem demonstriert, wie sehr er die Steifheit und die vermeintliche Arroganz klassischer Musiker verabscheut. Garrett stilisiert sich aber auch nicht zum glamourösen Popstar, wie noch Vanessa Mae, die in den 90er-Jahren ein ähnliches Terrain befidelte, damit aber nicht sehr lange erfolgreich war – auch, weil die Klassik-Labels ihrerseits lernten, ihre Zugpferde wie Popstars zu verkaufen.

Das Marketing feuert in Salem freilich trotzdem aus vollen Rohren: David Garrett gibt's, grob gesagt, sogar für'n Arsch, als Sitzkissen; und in der Pause flimmert Werbung für die Doppel-DVD über die Leinwand, wobei der Trailer Stücke, die man auf der Bühne noch live hören wird, gleich schon mal vorwegnimmt. David Garrett lebt nicht von der musikalischen Überraschung, sondern davon, dass man weiß, was man kriegt. Damit orientiert Garrett klassische Musik an einem Rockmusik-Konzept, das Stadien füllt. Hörerfahrungen werden nicht aufgebrochen, sondern bestätigt, und so gliedert der Geiger ein ganzes Orchester, die Neue Philharmonie Frankfurt, seiner ebenfalls aufgebotenen Liveband nicht nur ein, sondern ordnet es ihr unter. Die vielfältigen Klangmöglichkeiten eines Orchesters schrumpfen zum Hintergrundgleißen, das in der Dominanz von E-Gitarren, Bass und Schlagzeug oft ganz überdeckt wird.

Dennoch: David Garrett von oben herab an den Maßstäben der Klassik-Kritik zu messen, ginge daneben, genauso wie die Entgegnung, Garrett gelinge es immerhin, mit seinen markigen Bearbeitungen von Beethovens 5. Sinfonie, Ravels „Bolero“ oder Albeniz' „Asturias“ ein großes Publikum für klassische Musik zu interessieren, dem dieses Genre fremd sei.

Garrett ist weder abzubürsten noch braucht man ihm Verdienste anzurechnen. Er macht ganz einfach Musik auf einer Ebene, in der zwischen den „klassischen“ großen Rocksongs und rockig aufbereiteten klassischen Kompositionen kein Unterschied mehr besteht. Da ist es verständlich, wenn der Bolero nur knappe drei Minuten dauert und das Crescendo, das ans Ende gehört, gleich an den Anfang gestellt wird; es ist auch verständlich, wenn das besagte „Asturias“, eigentlich ein Stück für akustische Gitarre und sonst nichts, von David Garrett als Teufelsgeiger gegeben wird, mit der Rockband an seiner Seite, die hier ebenso aufdreht wie eine halbe Stunde später bei „Master of Puppets“ von Metallica.

David Garrett zündet einen Knalleffekt nach dem anderen und geht von diesem Konzept nur selten ab, was die Stücke auf Dauer austauschbar macht. Manchmal probiert er aber doch einen anderen Weg, und so kommt Debussys schmelzendes „Claire de lune“ vergleichsweise unplakativ daher, und das Intro zu Michael Jacksons „Billie Jean“ könnte glatt aus der Feder des Geigen-Avantgardisten Alexander Balanescu stammen. Immer wieder zeigen David Garretts Orchesterversionen von Rocksongs aber, dass das gern als banal gescholtene Rock-Genre oft viel gewiefter ist, als ihm selbst lieb sein kann. Insbesondere „Kashmir“ von Led Zeppelin bleibt hinter den Finessen des Originals zurück, welches die Rockbesetzung mit Streichern sehr klug zu verbinden wusste – letztere ziehen bei Led Zeppelin orientalische Linien ein, die David Garrett ganz unter den Tisch fallen lässt, und damit die interkulturelle Begegnung. So steht am Ende ausnahmsweise mal nicht die Aufforderung, David Garrett möge bitte die Klassik ernster nehmen - sondern die Finessen der Rockmusik.


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Posting date:02.07.2011 - 10:49:54
Article date:17.06.2011
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Subject:Wer spielt in seinem Leben die erste Geige?
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In Jeans und im Holzfällerhemd kam der Stargeiger bei Madame Tussauds daher. Und genauso sieht auch die Wachsfigur von David Garrett aus, die er eigenhändig in Berlin enthüllte.

ür das lässige Outfit seines Abbildes hat der 31-Jährige eine ganz einfache Erklärung: „Das war, was gerade so sauber war im Koffer. Ich war in London gewesen für die Abnahme und dann hab ich das angezogen. Aber das trag ich auch privat. Es ist nicht so, dass ich das speziell dafür ausgesucht hätte. Es war wirklich Zufall.“

Sich selbst in Wachs gegossen zu sehen ist dem Virtuosen allerdings auch ein wenig fremd: „Es ist Wahnsinn! Es ist wirklich ein ganz merkwürdiger Moment, das erste Mal wo man so was sieht. Schon ein bisschen spooky. Man fühlt sich aus der Haut gefahren.“

Ausverkaufte Konzerte, Platin- und Goldplatten und ein Jetset-Leben – all das ist für David Garrett in den letzten Jahren fast normal geworden. Auch viele Frauenherzen soll er schon erobert haben. Private Momente genießt David etwa so: „Telefon ausschalten und sich nur mit den Leuten umgeben, die einen wirklich gerne haben und geschäftlich nichts mit einem zu tun haben. Das ist ein sehr, sehr gutes Rezept, das man wirklich auch Freunde um sich herum hat, die wirklich außerhalb des Geschäfts noch eine Bedeutung haben … Je mehr man Erfolg hat, desto mehr besinnt man sich auf die kleinen Dinge des Lebens. Ich glaube, dass man am Anfang gar nicht zu schätzen weiß, was Zeit bedeutet, was Freunde bedeuten.“

Nach munterem Posieren neben seinem Wachs-Ebenbild sorgte der Superstar noch für eine Überraschung. Exklusiv für ein paar wenige seiner größten Fans – fast alle Frauen – spielte David ein Mini-Konzert. Seiner teuren Stradivari bleibt David immer treu. Er ist kaum ohne sein Instrument unterwegs. David verrät: „Wenn ich jetzt Urlaub haben würde für zwei Wochen, dann würde ich eventuell die Geige zu Hause lassen. Aber man vermisst es. Es würde mich ein bisschen beunruhigen wenn ich sie nicht dabei hätte.“

Wer derzeit wohl in seinem Leben die erste Geige spielt? David: „Die spiele immer noch ich! Aber vielleicht ändert sich das irgendwann auch nochmal!“ Nach seinem Auftritt verschwand der Klassik-Star übrigens ganz schnell. Seine weiblichen Fans sahen wir nur noch mit seiner Wachsfigur dahin schmelzen.

(Artikel + Fotogallery + 4 Videos)


Posted by:Webmaster
Posting date:02.07.2011 - 11:02:28
Article date:17.06.2011
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Subject:Kissinger Sommer lockt Weltstars nach Franken
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Im berühmten Regentenbau in Bad Kissingen hat das Klassikfestival Kissinger Sommer begonnen. Dabei geben sich Weltstars wie die Opernsängerin Cecilia Bartoli oder der Violinist David Garrett ein Stelldichein in Deutschlands bekanntester Kurstadt.

Den Auftakt des Festivals bildete das Eröffnungskonzert mit dem Budapest Festival Orchestra unter Leitung von Ivan Fischer. Einen Monat lang findet nun im Bad Kissinger Regentenbau täglich mindestens ein Konzert statt. Die Tickets für Beethovens Violinkonzert mit Star-Geiger David Garrett etwa waren schon nach wenigen Tagen restlos ausverkauft. Der Kissinger Sommer endet am 17. Juli mit dem Auftritt des Orchestre National de Montpellier.

Die Stars von heute und morgen

In den Augen von Intendantin Kari Kahl-Wolfsjäger sind vor allem "die schönsten Säle in Bayern" für den Erfolg des Festivals verantwortlich. Hier würden nicht nur die großen Stars auftreten, sondern auch die berühmten Musiker "von morgen und übermorgen". Sie seien es, die das Klassikfestival in Bad Kissingen in den letzten 26 Jahren zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Extra Konzert für Kinder

Vor allem die Förderung des Klassik-Nachwuchses liegt der Intendantin der ersten Stunde am Herzen. Junge Leute sind aber auch auf Seiten der Zuschauer gern gesehen: Kinder und Jugendliche zahlen an der Abendkasse pro Konzert lediglich drei Euro. Mit Mozarts Zauberflöte, kindgerecht dargestellt von der Kleinen Oper Bad Homburg, soll schlussendlich auch den Kleinsten der Zugang zur klassischen Musik ermöglicht werden.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 07:07:57
Submitted by:Flanni
Article date:16.06.2011
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Subject:Immer nur Häppchen
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KONZERT David Garrett mit „Rock Symphonies“auf dem Bowling Green

Der schnellste Geiger. Der schönste Geiger. Der aufregendste Geiger. Der erfolgreichste Geiger. Und, so hat die Zeitung mit den vier großen Buchstaben nach einem Interview über sein Liebesleben attestiert, „Der geilste Geiger“. Alles in einem. Dabei so nett, und so bescheiden. Wahnsinn!

Traum aller Generationen

David Garrett ist ein Phänomen, ein André Rieu der iPod-Fraktion, Traum aller Großmütter, angebetet natürlich auch von der Generation dazwischen. Für einen kurzen Moment hätte man ihn auf Bowling Green sogar für ein Phantom halten können. Als Schattenriss geistert er da zum gut gebügelten Grunge von Nirvanas „Smells like teen spirit“ noch über die Videowand, während die mit einer Rock-Abteilung verstärkten Kollegen der Neuen Philharmonie Frankfurt schon Stellung bezogen haben.

Dann aber braust der Jubel von 10 000 Fans zum ersten Mal großflächig auf: David Garrett, der Pop-/Klassik-All-inclusive-Superstar, schlendert von der Seite, an den teuersten Plätzen vorbei, gen Bühne. Lässig, wie man ihn kennt: Dreitagebart, Beuteljeans, Silberkette, Sommer-Hütchen und gefühlt tonnenschwere Keith-Richards-Ringe an einer Hand. Was bei Beethovens hurtig durchgefiedelter Fünfter aber irgendwie überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Wenn Clapton Gott ist, ist er der Übergott, im begnadeten Körper eines Models, das die kostbare Stradivari so virtuos verbiegt wie kein anderer.

Ravel und Led Zeppelin

Garrett hat inzwischen neben begnadetem Talent auch Routine. Allerdings nutzt er vorzugsweise Letzteres. Das Erfolgsrezept 2011 ist das identische der allüberall gefeierten 2010er Tour. Es heißt „Rock Symphonies“ und trägt „Crossover“ schon im Titel. Will sagen: Ravels Bolero und Debussys Mondschein geben sich mit Led Zeppelins „Kashmir“ und Aerosmiths „Walk this way“ die Klinke in die Hand. Womit wir, nun aber ganz im Ernst - und selbst wenn es ein Sakrileg scheinen mag - auch schon bei der Krux dieses mit Pyrotechnik und launigen bis bizarren „Pleiten, Pech, Pannen“-Anekdoten angefeuerten Abends wären. David Garrett tut gleich drei Dinge, die man bestenfalls der „Nokia Night of the proms“ zugestehen und ansonsten eigentlich bleiben lassen sollte: Er spielt Klassik im Rockgewand. Er spielt Rock im Klassikkleidchen. Für Puristen schon beides ein Graus. Das wahre Problem aber ist, dass diese Zweieinhalb-Minuten-Häppchen weder kreativ, noch sonderlich originell sind.

Garrett interpretiert nicht, er reproduziert und geigt Ramazottis San-Remo-Herzschmerz („Musica E“) wie Status Quos „Rockin‘ all over the world“ so in Grund und Boden, dass man sogar „Whole lotta rosie“ der wackeren AC/DC-Mannen schon als willkommene Schmerztherapie beklatscht. Allerdings gönnt sich der schnellste Hummelflieger der Welt da backstage eine Auszeit und lässt seine Garrett-Band das zelebrieren, was er während der zweistündigen Gleichmacher-Show mit flinkem Bogeneinsatz in den Kitsch streicht.

Wohltuende Farbtupfer im Einerlei: der „Sommer“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, nur mit Akustikgitarre, Geige und einem Anflug von Inspiration. Aber sonst? „Zorbas, den Griechen“ oder die Piraten aus „Fluch der Karibik“ crossovern - gute Güte, so etwas gehört nicht gehört, sondern als akustisches Gefahrengut entsorgt.

Kapitulation des Kreativen

Diese „Rock Symphonies“, wie sie David Garrett eher geschäftsmäßig denn beseelt präsentiert, sind die pure Kapitulation des Kreativen vor dem multi-kompatiblen Mainstream. Aber natürlich war es großartig, dabei gewesen zu sein. Darauf noch ein finales, mit stehenden Ovationen gefeiertes „Hey, Jude“ - und dann nichts wie weg. Und gute Nacht auch, liebe Beatles.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 07:32:17
Article date:16.06.2011
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Subject:Doppelplatin für Rock Symphonies
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„Rock Symphonies“ – das Album von David Garrett hat Doppelplatin eingespielt …

Der schnellste Stehgeiger der Welt, David Garrett, hat mal wieder Platin bekommen. Doppelplatin. Die wichtigen Preise hat David Garrett eigentlich auch schon alle, dann ist er noch extrem sympathisch, er sieht gut aus, ist jung, hat aber ein Leben hinter sich, sicher eine Menge vor sich, es gibt eine Wachsfigut von ihm und jetzt, das muss der Vollständigkeit halber gesagt sein, hat sein Album „Rock Symphonies“ Doppelplatin eingespielt.

Ihr erinnert euch vielleicht: wir haben noch versucht, euch das Werk madig zu machen. Hat nicht geklappt. Das Album besteht aus Rockklassikern, also genau den Klassikern, die Radiohörern als erstes einfallen, die David Garrett dann eingegeigt hat. Das ganze macht er derzeit auch ausgiebig live, der Junge beweist auch bei der Wahl seiner Bühnen Geschmack: Schloss Salem, Schlossgarten Ludwigslust, Domplatz Erfurt, Platz vor der Semperoper … David Garrett kann was, überzeugt euch davon selbst.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 07:48:46
Submitted by:Maya
Article date:16.06.2011
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Subject:David Garrett enthüllt Wachsfigur
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Der Star-Geiger David Garrett enthüllt am Donnerstag in Berlin eine Wachsfigur nach seinem Vorbild.

Er ist dafür bei "Madame Tussauds" Unter den Linden zu Gast. Die Sprecherin des Wachsfiguren-Kabinetts, Nina-Kristin Zerbe, sagte dem rbb, Garrett reise von einem Konzert an und werde am Abend nach der offiziellen Öffnungszeit die Figur enthüllen.

Die Besucher können sich ab Freitag die neue Wachsfigur ansehen.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 11:34:08
Submitted by:Maya
Article date:16.06.2011
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Subject:Salem im Garrett-Fieber
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Er kam, spielte und eroberte die Herzen seiner Fans im Flug: David Garrett begeistert 9000 Zuhörer in Salem

Autos drängeln sich dicht an dicht, ein paar Wohnmobils stehen am Rande der Parkplätze und dazwischen vespern vor dem großen Ereignis noch schnell ein paar Hungrige vor dem Schloss in der milden Abendsonne. Mit Ungeduld erwartet, setzt David Garrett, international renommierter Geiger, mit seiner Rock Symphonies Tour 2011 den Reigen Salemer Sommer-Open-Airs fort.

Nach dem akademischen Viertel geht plötzlich ein Ruck durch die Menge. Aus Richtung Stockacher Tor kommend, bahnt sich der Musiker lustig fiedelnd einen Weg durchs Publikum, zum Greifen nah, in Jeans, mit Bartstoppeln, die langen Haare im Nacken zusammengebunden unter dem kecken Hut. Auf der Bühne erwarten ihn seine beiden Bands, die E-Gitarrensolisten mit dem Schlagzeuger sowie ein 35-köpfiges Orchester mit Streichern, Hörnern, Querflöten und einem Pianisten.

"Hallo Salem, darf ich Euch einen echten Rockstar vorstellen?". Garrett meint den Komponisten Beethoven und beginnt mit dessen 5. Sinfonie: "tatatata - tatatata", volle Lautstärke. Jetzt ist der Musiker Garret in seinem Element. Auf der 300 Jahre alten Stradivari, Millionen wert, musiziert sich der 31-jährige Deutsch-Amerikaner durch sein "Rock Symphonies"-Album", den "Bolero" von Maurice Ravel, "Live & Let Die" von Paul McCartney, "Ladies’ Answer", eine Rockballade aus den 80-Jahren, dann wieder Brahms’ "Ungarische Tänze" oder ein Stück von Antonio Vivaldi, um gleich darauf beim Michael Jackson Medley einen blitzschnellen Bogen zu führen. Der Spagat zwischen Klassik und Pop gelingt dem 31-jährigen Wahl-Berliner mühelos.

Wenn er, angestrahlt von grellbunten Scheinwerfern inmitten von Feuerfontänen und Klangbildern auf drei Leinwänden, seinen Bogen über die Saiten springen läßt und die Töne aus seiner Violine perlen, fröhlich und spritzig, schnell und immer schneller, dann ist das schon ein grandioses Live Erlebnis. Die rund 9000 Zuschauer wiegen sich im Rhythmus seiner Musik und sind fasziniert, spenden brausenden Applaus, weniger bei den Klassikstücken, doch umso mehr bei Rock und Pop. Obwohl die Älteren sich die Waage halten mit den Jüngeren in der bis weit nach hinten in Richtung Münster reichenden Arena. Garrett sucht Publikumskontakt, ist sich seiner Ausstrahlung und Charisma bewußt, kommt kurz herunter zum Publikum, verbreitet sein Lächeln und ist schon wieder auf der Bühne.

Auch nach der Pause nur disziplinierte Fans, keine nach vorne stürmenden jungen Mädchen, keine Blumenge-schosse für Garrett, nur Freude, Bravo-rufe und viel dankbarer Applaus, auch wenn es den versprochenen "schwebenden Garrett nicht zu bewundern gibt". Dafür spielt der "schnellste Geiger", wie er von sich selbst sagt, nonstop Klassik, Rock und Pop, schmeichelt mit den Variationen von Rachmaninoff das Ohr, um abrupt "zu seinem Lieblingsrock "Kashmir" überzuwechseln, dann wieder "Hey Jude" oder Zorba’s Dance, ein intensives Wechselbad der Gefühle. Man vergibt ihm dabei seine kleinen Ge-schichtchen aus seinem Leben, die er munter dazwischenstreut.

Und wie er da als Zugabe und bereits ziemlich erschöpft am Schluß den Czardas geigt und ihm in der späten mondlosen Nacht auch noch ein paar obere Geigentöne wegrutschen, da wird es trotzdem klar: Er ist ein Superstar.


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Posting date:16.06.2011 - 11:36:03
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Article date:16.06.2011
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Subject:Stargeiger Garrett beschenkt Karolina
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Vor kurzem hat der gemeinnützige Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg einem zwölfjährigen Mädchen aus Gerlingen einen besonderen Herzenswunsch erfüllt. Karolina kommt aus Polen und spielt seit sieben Jahren sehr talentiert Geige. Und sie hat einen sehnlichen Wunsch: Ein Konzert von David Garrett zu besuchen. Der gemeinnützige Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg hat das Management von David kontaktiert und daraufhin zwei Karten für das restlos ausverkaufte Konzert am vergangenen Sonntag in Stuttgart für Karolina und ihre Begleitung erhalten. Zusätzlich bekam Karolina als Überraschungsgeschenk eine neue Besaitung für ihre Geige und einen neuen Bogen.


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Posting date:02.07.2011 - 09:42:35
Article date:16.06.2011
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Subject:Jetzt könnt ihr David Garrett endlich anfassen!
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Heute Abend war es soweit, Star-Geiger David Garrett (30) durfte im Berliner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds sein Ebenbild vorstellen. Der Musiker, der ganz locker und lässig zu diesem speziellen Event erschien, fühlt sich sehr geehrt, seine eigene Figur aus Wachs bekommen zu haben. „Seit 30 Jahren kenne ich nun mein Spiegelbild und finde es daher sehr aufregend, mich jetzt endlich in 3D zu sehen“, sagt David. „Wenn die Wachsfigur auch noch in der Lage wäre, Violine zu spielen, könnte ich mich tatsächlich zur Ruhe setzen! Großartig ist auch, dass meine Eltern und Freunde jetzt die Möglichkeit haben, mich zu sehen, während ich auf Tour bin.“

Die Herstellung seines Wachszwillings nahm allerdings sehr viel Zeit in Anspruch, dafür musste sich der Frauenschwarm in London stundenlang vermessen lassen, schließlich soll David Nummer Zwei ja detailgetreu hergestellt werden. Promiflash war heute Abend vor Ort, um den hübschen Burschen in doppelter Fassung zu sehen. Was sofort auffiel: Die Wachsfigur hat tatsächlich viel Ähnlichkeit mit dem Original.

Und genau wie sein Wachs-Double trug der überaus sympathische Violinist ein lässiges Karohemd. Warum David sich ausgerechnet für dieses Outfit entschieden hat, hat er heute Abend verraten: „So genau habe ich nicht darüber nachgedacht, das war gerade das, was sauber war und ich war in London für die Abnahme und dann habe ich das angezogen. Aber das trage ich ja auch privat.“

Im Anschluss an die Figurenvorstellung gab der Geiger noch einen kleinen Privatgig und spielte drei Lieder, unter anderem die Fluch der Karibik-Titelmusik sowie Jackos (†50) „Smooth Criminal“. Und eines muss noch gesagt werden: David Garrett ist wirklich ein sympathischer Typ, der die Damenwelt zurecht vollauf begeistert.


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Posting date:02.07.2011 - 10:16:36
Article date:16.06.2011
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Subject:David Garretts "Rock Symphonies" erreicht Doppel-Platin
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Berlin - David Garrett hat für sein aktuelles Album,"Rock Symphonies" ( Universal Classics & Jazz ), Doppel-Platin erhalten. Zur Zeit ist der Star-Geiger im Rahmen seiner "Rock Symphonies Summer Tour 2011" in ganz Deutschland auf Konzertreise unterwegs.

"Rock Symphonies" ist im September 2010 erschienen und eroberte auf Anhieb Platz eins der Charts. Die Platin-Awards für über 400.000 verkaufte Kopien durfte David Garrett am 10. Juni im Rahmen seines Konzerts auf der Berliner Waldbühne aus den Händen von Universal-Music-Chef Frank Briegmann und Dirk Baur (Managing Director Universal International Division) entgegen nehmen.

David Garrett wird demnächst für seine Fans auch in einer Wachs-Version zu bewundern sein: Der Musiker wird Teil der Ausstellung im Madame Tussauds Berlin. Auf seinem Album, "Rock Symphonies" setzt David Garrett dafür anderen Künstlern ein Denkmal. Hier bedient er sich musikalisch bei Rockgrößen wie Metallica, Nirvana , Led Zeppelin und U2 .


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Posting date:02.07.2011 - 10:26:26
Article date:16.06.2011
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Subject:David Garrett: Doppel-Platin für “Rock Symphonies”
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Der Star-Geiger David Garrett ist aus der deutschen Musiklandschaft kaum noch wegzudenken. In den letzten Jahren legte er eine steile Karriere hin, füllte ganze Stadien. Sein aktuelles Album “Rock Symphonies”, das sofort die Chartspitze stürmte, wurde jetzt mit Doppel-Platin gegehrt.

Das ist jedoch nicht die einzige Ehre, die dem Künstler zuteil wird. Er wird zudem in Kürze in Wachs verewigt und steht bald als Figur bei Madame Tussauds in Berlin.

David Garrett gelingt es, klassische Musik mit Einflüssen der Rockmusik zu kombinieren und so etwas ganz Neues anzubieten. Auf “Rock Symphonies” sind Neuinterpretationen von Garretts Lieblingssongs großer Küstler zu hören. Gemeinsam mit dem Orchester der Stadt Prag spielte er unter anderem Hits von Metallica, U2 oder auch Nirvana ein. Rock Symphonies Summer Tour

Derzeit ist David Garrett live zu erleben. Er ist auf “Rock Symphonies Summer Tour” durch Deutschland. Noch bis Ende Juni gibt er Konzerte und spielt unter anderem die Hits seines aktuellen Albums.


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Posting date:02.07.2011 - 12:25:47
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Article date:16.06.2011
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Subject:Star-Geiger verzückt im künstlichen Mondlicht
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Salem / Wein, Weib und Gesang – mehr braucht es nicht, wusste schon der gute alte Dionysos. Ähnlich hält es David Garrett, Star-Geiger mit Rockmusiker-Nimbus, der am Mittwoch die Salem Open Airs eröffnete. Na gut, ob er dem Wein zuspricht, ist nicht überliefert, Singen ist auch nicht seins. Stattdessen zieht er mit seinem Gefiedel Heerscharen von Mädchen und Frauen – einige gar herausgeputzt im schulterfreien Abendkleid – an, so viele, dass wohl der lasterhafte Griechengott auf dem Olymp vor Neid erblasst.

Dazu hat der Geiger auch noch Petrus auf seiner Seite: Bei seinem diesjährigen Auftritt in Salem blieben die Regenschirme einsam in den Handtaschen zurück. Das machte es für den Rockstar unter den Geigern, der vorzugsweise wie ein Boxer durch die Reihen zur Bühne einläuft, etwas einfacher. Das macht er in den großen Arenen so und auch vor der barocken Schlosskulisse in Salem. Dabei versteckte er sich nicht unter einer Kapuze, sondern fiedelte bereits eifrig drauf los. Auf seiner Rock-Symphonies-Tour eröffnet Nirvanas Punk-Hymne „Smells like Teen Spirit“ den Abend. Mitreißend, euphorisierend – eine gute Wahl, um die Zuschauer – in der deutlichen Mehrheit wie erwartet weiblich - für den strapaziösen Weg vom Parkplatz bis in den Schlosshof zu entschädigen. Im blau-weißen Holzfällerhemd, Jeans und mit lässig sitzendem Hut spaziert er spielend auf die Bühne – gefilmt von unzähligen Handykameras, die Garretts Verehrerinnen an diesem Abend erst nach dem Hinweis des Sicherheitsmanns wieder ausschalten. Aber nur kurz, bis der Sicherheitsmann außer Sichtweite ist.

Noch ein bisschen bombastischer wird’s gleich mit dem zweiten Stück: Beethovens Fünfte. Sie ist das Bindeglied zwischen Klassik und Rock, sie ist die Inkarnation der Rock Symphonies, wie der Echo-Preisträger sein aktuelles Album und die Tour getauft hat. Das will Garrett sein, nicht nur ein klassischer Virtuose, sondern Rockmusiker – dieses Bestreben bestimmt sein betont lässiges Bühnenoutfit und auch seine Titelauswahl. Seine Heroen sind denn neben Brahms und Beethoven eben auch Bono und Cobain. Entscheidend für die Auswahl ist daher, dass die Stücke massentauglich sind und einen hohen Wiedererkennungswert haben, damit sie auch auf der Geige gespielt den Aha-Effekt erzeugen. So reihen sich Metallicas „Master of the Puppets“ und Led Zeppelins „Kashmir“ an Brahms‘ Ungarischen Tanz Nr. 2 und Albéniz‘ „Asturias“.

Dabei setzt Garrett auf Kontraste, spielt mal was zum Mitwippen, dann wieder etwas zum Schwelgen. In kollektive Verzückung versetzt er sein Publikum als er mit Debussys zarter „Clair de lune“ den Mond anhimmelt, der sich an diesem Abend allerdings lieber in der Finsternis hinter der Erde versteckt. Zumindest auf der Bühnenleinwand erscheint er in vollendeter Pracht. Das ist sein Ding: Der Geiger macht eine gute Show, weiß Licht, Laser und Feuer effektvoll mit der Musik zu verbinden.

Den verzückten weiblichen Gesichtern lässt sich jedoch ablesen, dass es nicht nur seine Musik ist, die sie in den Schlosshof gezogen hat: Wäre er eine Kröte, würde ihm wohl keine andächtig lauschen. Dank seinem massentauglichen Querschnitt durch die Musikgeschichte, seinem androgynen Aussehen und seiner Inszenierung als Star von nebenan, der vor allerlei peinlichen Missgeschicken nicht gefeit ist, kommen die Mädels in Scharen zum Konzert. Doch gerade diese aus dem Leben gegriffenen Anekdoten, die manchmal mit der Brechstange zum nächsten Stück überleiten, ermüden bereits nach der Im-Rennwagen-am-Nürbürgring-Kotz-Geschichte und man möchte ihm zurufen: „Quatsch nicht so viel, spiel einfach!“


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Posting date:16.06.2011 - 07:18:17
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Article date:15.06.2011
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Subject:Symphonien und Rock
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Der Star-Geiger David Garrett begeistert auf dem Bowling Green in Wiesbaden 11.000 Fans. Während des Open-Air-Konzerts des 30-Jährigen vor dem Kurhaus gibt es ein Diner blanc auf der Wilhelmstraße.

Nichts geht mehr. An diesem Mittwochabend herrscht Verkehrschaos rund um die Wilhelmstraße und in der Innenstadt. Das ist auch der Grund, warum David Garrett sein Open-Air-Konzert auf dem Bowling Green eine halbe Stunde später als geplant beginnt. 11.000 Fans sind gekommen, um den Star-Violinist zu sehen. Alle, die keine Karten haben, aber den Geigenvirtuosen trotzdem hören wollen, habe es sich rund um das Konzertareal gemütlich gemacht. Pärchen sitzen auf Decken, Balkone sind bevölkert, Hotelgäste vom Nassauer Hof schauen von oben zu, und in der Wilhelmstraße treffen sich Leute zum Diner blanc. Ganz in Weiß sitzen sie an feinen, weiß gedeckten Tischen, trinken Sekt und essen leckere Kleinigkeiten.

Es ist ein warmer Sommerabend und – zunächst – kein Wölkchen am Himmel. Und dann kommt er: Der 30-jährige Star-Violinist kommt zu den ersten Klängen seiner Band und des Orchesters spielend vor die Bühne und steht direkt vor seinem Publikum – hautnah. Frauen schauen sehnsüchtig. Die Menschen springen von ihren Stühlen auf. Es ist der Beginn eines großartigen Konzertabends. Mit „Smells like teen spirit“ eröffnet David Garrett sein Konzert.

Dann wechselt er sofort ins Klassische und lässt die 5. Symphonie von Beethoven folgen – in einer rockigen Version. Nach Ravels „Bolero“ steigern er, seine Band und das Orchester sich zu Bombast-Rock mit Pyro-Show bei „Live and let die“ von Paul McCartney. Es ist diese Crossover-Mischung aus Klassik und Rock, die die Menschen begeistert. Jung und Alt sitzen nebeneinander. Schwelgen, träumen, fasziniert der Genialität von David Garrett lauschend. Aber der 30-Jährige ist nicht nur ein begnadeter Musiker. Er unterhält sein Publikum hervorragend. Zwischen den einzelnen Liedern erzählt er Anekdoten aus seinem Leben. Wie er sich in Chicago vor einem Auftritt beim Joggen verirrte und er eine Passantin vor seinem eigenen Konzertplakat fragte, wo denn die Halle sei. Oder wie ihm beim Mitfahren in einem Rennauto auf dem Nürburgring schlecht wurde. Passend dazu wird das Bild auf den beiden Video-Leinwänden eingeblendet. „Ich hatte wohl doch kein Benzin im Blut“, sagt er schmunzelnd. Seine Fans erfahren auch, dass seine Leidenschaft für Schokolade manchmal keine Grenzen kenne. Bei einem Besuch seiner Eltern in Aachen fand er in seinem alten Kinderzimmer ein Hanuta mit einem WM-Bild von Lothar Matthäus von 1990 – „ich hab’ s trotzdem gegessen.“

Nach der Pause folgen noch die Titelmusik aus Fluch der Karibik, „Clair de lune“ von Debussy, „Kashmir“ von Led Zeppelin und „Master of Puppets“ von Metallica zum Abrocken. Kurz danach geht ein großartiges Konzert zu Ende.


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Posting date:16.06.2011 - 07:30:52
Article date:15.06.2011
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Subject:David Garrett auf Bowling Green in Wiesbaden
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Weiße Tafeln und ein Cicero-Hut: David Garrett auf Bowling Green in Wiesbaden

Schon um 18 Uhr schwante Kurhaus-Chef Henning Wossidlo, dass das nichts werden würde mit dem pünktlichen Beginn. Ab 17 Uhr war das Bowling Green geöffnet, um 19 Uhr sollte der blonde Barde David Garrett schon in die Saiten greifen. Allein, die vermutlich werktätige Mehrzahl des Publikums schaffte einen so frühen Konzertbeginn nicht. Um 18 Uhr also war „Henning (fast) allein zu Hause“ und sah glasklar voraus, „dass wir niemals in nur einer Stunde die 10.000 Gäste reinkriegen“.

Wer schon da war, war Katja Knauer (44) aus Bad Homburg, zusammen mit ihrer zehnjährigen Tochter Abba, die ebenfalls Geige spielt. Beide outen sich als Fans von David Garrett und auch der Frankfurter Philharmoniker, die sie teils persönlich kennen. Garrett habe sie bereits in der Festhalle Frankfurt gesehen, „da war er noch nicht so bekannt“.

Ein toller Typ“, schwärmen Natalie Lange (32) und Elena Zoglauer (31), die eigens aus Marburg angereist sind. Sie kennen das Bowling Green bereits vom Elton-John-Konzert 2009, „das war super, und so erwarten wir es heute auch wieder“. Derweil strömen so langsam die Zuschauer, die Haupteingänge sind bald wie verstopft. Geduld ist angesagt. Gerdie Laurent von der Wiesbadener Aidshilfe sammelt zusammen mit anderen Mitarbeitern der Beratungsstelle Spenden. Das machten sie immer, wenn die Künstler einverstanden sind, so Laurent. Und Garrett war einverstanden. Peter Maffay, der nächste Gast morgen auf dem Bowling Green, auch.

Frauen fiebern dem Beau entgegen

Sibylle Pösch (71) und ihr Mann Egon (72), der ausdrücklich sagt, sie nur zu begleiten, kommen aus dem Westerwald. Wie übrigens die meisten Männer im Publikum eher „mitgebracht“ wirken, während ihre Frauen dem Beau regelrecht entgegenfiebern. Egon Pösch spielt übrigens Klavier und will sich von den Klassikkünsten des Kult-Geigers „mal überraschen lassen“. Seine Frau kennt den Deutsch-Amerikaner aus dem Fernsehen und von der CD.

Draußen „vor der Tür“ haben es sich Lori Zahl (50) und Laura Molina (54) auf Campingstühlen bequem gemacht, mit extra Decke für den Hund, Kühlboxen und Picknickutensilien. Sie sind erst seit vier Monaten in Deutschland als Angehörige der US-Army, stammen aus Maryland und North-Virginia. „A handsome guy“, ein hübscher Typ, urteilen sie über den Künstler, den sie bisher nur aus dem TV kennen. Auf dem Mittelstreifen der Wilhelmstraße hat sich eine Abteilung des „Diner blanc“ ausgebreitet, ein halbes Dutzend Frauen um Carola Großer (50) und Martina Kalb (46), die feinstes Fingerfood auftischen. Tomate-Mozzarella, Käsehäppchen, Spundekäs, Taco mit Salsa, dazu standesgemäß Sekt, Wein – „und Wasser“, wie die Damen betonen. Edel gedeckter Tisch mit Leintuch, Porzellan, Besteck, Kerzenhalter, Kristallgläser. „Kein Tupper, so stand‘s im Internet.“

Entstanden ist das „Diner en Blanc“, so der eigentliche Name, vor über 20 Jahren in Paris, als der Garten eines gewissen Monsieur P. nicht für die 200 Gäste seines Sommerfestes ausreichte und er kurzerhand das Fest in einen Park verlegte. Mittlerweile findet es jedes Jahr statt und zieht in der Stadt an der Seine um die 10 000 Menschen nach draußen.


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Posting date:16.06.2011 - 07:33:42
Article date:15.06.2011
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Subject:David Garrett begeistert 9000 Fans bei Salem Open Air
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Mit seiner Geige begeistert er seit Jahren Millionen Fans: Am Mittwochabend, 15. Juni, gastierte David Garrett, der „schnellste Violonist der Welt“, gemeinsam mit seinem Orchester vor laut Veranstalter rund 9000 Fans auf dem Open-Air-Gelände von Schloss Salem. Eine beeindruckende Mischung aus klassischen Werken alter Meister wie Mozart, Bach oder Beethoven und Welthits, aber auch folkloristische Stücke aus dem sonnigen Süden samt Soundtracks machten den Abend für die Besucher zu einem ganz besonderen Erlebnis.


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Posting date:16.06.2011 - 07:35:28
Article date:15.06.2011
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Subject:DAVID GARRETT erhalt Doppel-Platinauszeichnung für ROCK SYMPHONIES
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Er gehört zu den erfolgreichsten männlichen Pop-Klassik-Künstlern dieses Planeten, erhielt den ECHO Klassik, aber auch den ECHO 2011 als erfolgreichster „Künstler Rock / Pop National“ sowie für seine Live-DVD und eroberte mit seinem aktuellen Album „Rock Symphonies“ direkt die Spitze der Media Control Charts. Jetzt wurde David Garrett von Universal Music mit dem Doppel-Platin-Award ausgezeichnet.

Zur Zeit ist David Garrett mit seiner Band auf großer Tournee und präsentiert sein aktuelles Album „Rock Symphonies“ live. Nachdem seine bisherigen Alben „Encore“, "Virtuoso" und „Classic Romance“ bereits Edelmetall erreicht hatten, zeichnete Universal Music den 30-Jährigen am vergangenen Wochenende in Berlin mit dem Doppel-Platin-Award für sein Nummer-Eins-Album „Rock Symphonies“ aus.

Nach seinem gefeierten Konzert auf der Berliner Waldbühne präsentierten Frank Briegmann (President UNIVERSAL MUSIC Deutschland, Österreich, Schweiz und Deutsche Grammophon) und Dirk Baur (Managing Director Universal International Division) den Preis an David Garrett in der Paris Bar. Zuvor hatte der Star-Geiger mit seiner Band während der Show den Award für über 400.000 verkaufte Alben gefeiert. In der Hauptstadt hat David Garrett demnächst ein weiteres "Zuhause": Bei Madame Tussauds Berlin wird David Garrett als Wachsfigur verewigt, was nur den absoluten Superstars und berühmten Persönlichkeiten vorbehalten ist.

David Garrett hat klassische Musik in den letzten Jahren wieder salonfähig und cool gemacht und mit seinem lässigen Ansatz frischen Wind in die Szene gebracht – kein anderer Violinist mit solcher Reputation steht gleichzeitig für so viel Rock’n’Roll! Rockmusik war neben Klassik schon immer seine „andere große Leidenschaft.“ „Rock Symphonies“ wurde gemeinsam mit dem Orchester der Stadt Prag aufgenommen und ist eine Art Liebesbrief an seine Lieblingsbands: Ob Nirvana (Smells Like Teen Spirit), Guns N’ Roses (November Rain), Aerosmith (Walk This Way), Metallica (Master of Puppets), Led Zeppelin (Kashmir) oder auch U2 (Vertigo) - David Garrett begeistert seine Fans weltweit mit seinen außergwöhnlichen Interpretationen.


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Posting date:16.06.2011 - 07:21:01
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Article date:14.06.2011
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Subject:Konzert review Wiesbaden - David Garrett
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Die Sonne schien, es war warm, alle saßen auf einer grünen Wiese vor dem wunderschönen Kurhaus - und dann kam er: David Garrett! Besser konnte der Abend nicht mehr werden!

Damit war das Verkehrssystem von Wiesbaden ein wenig überfordert: Durch eine Verkettung verschiedener Umstände, von denen eines das mit 11.000 Besuchern fast ausverkaufte Konzert von David Garrett war, brach der Verkehr in der Stadt beinahe zusammen und die Anfangszeit des Konzerts musste nach hinten verschoben werden. Andernfalls wäre David nur vor halbvollem Haus auf die Bühne gegangen, weil der Rest der Besucher noch auf dem Weg zum Bowling Green war. Weil David seine Fans aber natürlich nicht enttäuschen wollte, wartete er, bis auch der letzte seiner Fans seinen Platz eingenommen hatte und dann konnte es endlich losgehen: Mit “Smells Like Teen Spirit” von Nirvana eröffnete David den Abend, machte dann aber, um die Klassik-Freunde nicht zu sehr zu verschrecken, schon bald mit dem “Bolero” weiter. So begeisterte nicht nur das sonnige Sommerwetter vor der traumhaft schönen Kulisse des Kurhauses, sondern natürlich auch Davids wundervolle Musik, die Alt und Jung, Klassik- und Rockfans und sogar Männer und Frauen gleichermaßen verzückte. Na gut: Der Großteil der Besucher war weiblich, doch die Männer, die ihre Frauen zum Konzert begleitet hatten, sahen nicht so aus, als ob sie das Geld für die Eintrittskarte bereut hätten.

Somit hat David Garrett innerhalb nur weniger Monate bereits sein drittes Konzert in Hessen absolviert und auch diesmal kann man nur sagen: Es war wieder einmal großartig!

Sehen Sie hier nun einige Fotos des Abends: Klick


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Posting date:16.06.2011 - 07:23:59
Submitted by:Maya
Article date:14.06.2011
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Subject:David Garrett erhält Auszeichnung von der Lanxess Arena
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Köln - David Garrett zieht mit seiner Musik Menschenmassen an. Das stellte er unter anderem auch in der Lanxess Arena in Köln unter Beweis:

Am 11. Juni füllte der Stargeiger mit der "Rock Symphonies"-Show die Spielstätte. Und auch die "Crossover"-Show vom 23. Mai – einem Zusatztermin auf Grund der großen Nachfrage – war ausverkauft. Bislang sahen 70.000 Fans den Stargeiger in der Kölner Venue. Dafür ehrte ihn die Lanxess Arena mit einem fünffachen Sold-Out-Award.

„David Garrett hat bei seinen bisher ausverkauften Konzerten in der Lanxess Arena jedes Mal überwältigende Shows geboten. Mit seinen packenden Auftritten begeistert er regelmäßig unser Publikum. Den Sold Out Award an David Garrett zu überreichen ist nicht nur eine Auszeichnung für eine außergewöhnliche Person, sondern auch für unsere Verbundenheit zu David Garrett und der Deutschen Entertainment AG DEAG “, erklärt Stefan Löcher, Geschäftsführer der Arena Management GmbH.


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Posting date:16.06.2011 - 07:37:05
Article date:14.06.2011
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Subject:Mit David Garrett starten die Salem Open Airs 2011
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Der Geigenstar macht den Anfang: Am Mittwoch, 15. Juni, beginnen die Salem Open Airs mit dem Auftritt von David Garrett. Beginn ist um 20 Uhr. Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten an der Abendkasse, das Konzert steuert nach Angaben des Veranstalters allerdings auf den „Ausverkauft“-Status zu.

Weiter geht’s mit Hubert von Goisern am Freitag, 17. Juni. Der Alpenrocker wird mit seiner eigenständigen Mischung aus Weltmusik, Rock und volkstümlichen Melodien für Abwechslung sorgen.

Legendär ist auch Jon Lord, der bei Deep Purple lange Jahre in die Tasten griff und als Begründer der Klassik-meets-Rock-Sparte gilt. Am Sonntag, 19. Juni, ab 20 Uhr tritt er mit dem sinfonischen GermanPops Orchestra und Sängern und Bands der Popakademie Baden-Württemberg auf. Der Eintritt bei diesem Konzert ist frei.

Ebenfalls orchestral wird es am Samstag, 25. Juni, wenn Sting mit Orchester auf der Bühne in Salem steht. Der frühere Sänger der Pop-Legende The Police setzt auf Streicher-Bombast, wenn er Songs älteren und neueren Datums spielt. Beginn auch hier um 20 Uhr.

Den Abschluss der diesjährigen, umkämpften Auflage der Salem Open Airs macht am Mittwoch, 29. Juni, James Blunt. Der britische Sänger hat sein aktuelles Album „Some Kind of Trouble“ im Gepäck und will live deutlich mehr rocken als auf Platte, wie er der SZ kürzlich im Interview verriet.

Aus organisatorischen Gründen wird das gesamte Schlossgelände am heutigen Mittwoch ab 13 Uhr für Schloss-Salem-Besucher geschlossen sein. Am Freitag, 17. Juni, wird das Areal ab 15 Uhr für Schloss-Besucher unzugänglich sein.


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Posting date:16.06.2011 - 07:05:35
Submitted by:Flanni
Article date:13.06.2011
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Subject:Das nahbare Wunderkind
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Was wäre wohl passiert, wenn sich das Wunderkind David Garrett nicht irgendwann von seinen Eltern und Förderern losgesagt hätte? Dann wäre aus dem Aachener, der mit vier seine erste Geige erhielt und mit 14 schon Konzerte gab, wohl ein Ausnahme-Violinist geworden. Der in der kleinen, elitären Szene klassischer Konzertbesucher ein hervorragender, aber darüber hinaus eher unbekannter Künstler wäre.

Bestimmt aber hätte er nicht ganze Stadien gefüllt. Oder pompöse Kulissen wie den Schlossplatz in Stuttgart. Der hat in diesen Tagen Hochkonjunktur, Tribünen ragen in den Himmel. Von dort aus gibt es ganz unterschiedliche Künstler. Joe Cocker etwa, der Altmeister mit den wippenden Bewegungen, war am Freitag zu Gast. Am Samstag hat Jan Delay das (ziemlich) junge Kopfnicker-Publikum mitgerissen.

Am Sonntag dann eine ganz andere Zielgruppe, und doch mischen sich hier junge und junggebliebene Zuhörer. Die Frankfurter Philharmonie spielt „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, und plötzlich taucht Garrett lässig in Jeans und wie immer mit Hut auf, die Stradivari-Violine wie angewachsen am Kinn. Hier fallen alle Grenzen. Vivaldis vier Jahreszeiten gehen eine stürmische Ehe mit der irischen Rockband U2 ein. Die fünfte Sinfonie von Beethoven hat David Garrett einfach um- und sich auf den Leib geschrieben. „Schnelligkeit ist eine Frage von Technik“, hat er einmal gesagt. Das stellt der 31-Jährige immer wieder unter Beweis. Wenn er im Duett mit einer Akustik-Gitarre den „Sommer“ von Vivaldi durchjagt. Oder den zweiten ungarischen Tanz von Brahms schnell, aber auch feinfühlig umsetzt.

Rockgitarren und Schlagzeug vermischen sich mit dem feinen Klang eines Sinfonieorchesters. Dazu blitzt und knallt es, die Pyrotechniker untermalen zum Beispiel das Thema von „Fluch der Karibik“ mit allerhand Feuer, so dass es in den ersten Reihen ziemlich warm wird. Es scheint nichts zu geben, was Garrett nicht zu gelingen scheint.

Und dann ist der Mann auch noch witzig! Im Stile von Rüdiger Hoffmann erzählt er, wie er sich in Chicago beim Joggen verirrt hat und er anhand eines Tourplakats eine Passantin nach dem Weg fragen musste.

Oder wie er einen Pickel für ein Konzert mit Senf abgedeckt hat, was nach dem dritten Lied ziemlich gebrannt hat. Auch die erste Wohnung in New York, wo er auf der renommierten Juilliard-School studiert hat, hat er gleich zu einer tierischen WG umgebaut: „Die Ameisenstraße führte direkt in die Packung meines Orangensaftes.“

So wirkt das einstige „Wunderkind“ nahbar und freundlich, so wie der nette Junge von nebenan. Vor allem die weiblichen Fans geizen nicht mit „Ooohs“, und „Aaaahs“, vor allem wenn er mitten durchs Publikum läuft. Dies macht er beim Michael-Jackson-Medley, eine Hommage an den King of Pop. Man gewinnt den Eindruck, dass Garrett diese unterhaltsame Show viel mehr Freude bereitet als klassische Klassik-Konzerte mit Fliege und Frack.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass er nur das Standard-Tourprogramm mit geplanten Zugaben absolviert hat, dann komplimentiert SWR-Moderatorin Stefanie Anhalt die Zuschauer nach Hause. Aber auch das verzeiht man dann.


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Posting date:16.06.2011 - 07:39:31
Article date:13.06.2011
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Subject:Fünf Mal ausverkauft: David Garrett erhält fünffachen "Sold-Out-Award"
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David Garrett ist ein Meister der Geige. Dass man mit diesem klassischen Instrument auch in Zeiten elektronischer Musik Tausende von Menschen aller Altersklassen zu einem Konzert überredet, ist eer unwahrscheinlich, aber keineswegs unmöglich. Das zeigt Garrett seit nun mehreren Jahren. Auch die letzten fünf Auftritte des Stargeigers im Kölner Henkelmännchen waren ausverkauft. Folglich wurde der Künstler Ende dieser Woche mit dem fünffachen „Sold-Out-Award“ ausgezeichnet. Die Würdigung dient der Ehrung besonders erfolgreicher Musiker, Interpreten oder Initiatoren. Damit erfolgt zugleich die öffentliche Anerkennung als „Publikumsmagnet“, wie das Arenamanagement betonte.

Grund für den hohen Publikumszuspruch ist die Qualität der Konzerte. Mit seinen packenden Auftritten begeistert der Künstler regelmäßig sein verwöhntes Publikum. „Den Sold-Out-Award an David Garrett zu überreichen, ist nicht nur eine Auszeichnung für eine außergewöhnliche Person, sondern auch für unsere Verbundenheit zu David Garrett und der Deutschen Entertainment AG DEAG“, erklärte Arenageschäftsführer Stefan Löcher nach der Preisverleihung. Sein jüngster Auftritt war am vergangenen Samstag (11. Juni 2011) mit seiner Show „Rock Symphonies“, nur knapp drei Wochen zuvor war er in Köln (23. Mai 2011) war der beliebte Künstler bereits wegen der hohen Nachfrage nach den Karten für das Juni-Konzert ein erstes Mal in die Arena gekommen.

Auch in Zukunft wird Garrett weiterhin Gast in der lanxess arena sein. Der nächste Auftritt wird zwar erst in rund eineinhalb Jahren stattfinden. Nach derzeitigem Planungsstand findet das nächste Garrett-Konzert am 16. November 2012 statt. Aber auch dafür gibt es bereits jetzt Karten. Die kann man sich unter der Ticket-Hotline: 0221 / 802 – 0 sichern, teilte das Arenamanagement abschließend mit.


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Posting date:16.06.2011 - 11:43:46
Submitted by:Maya
Article date:12.06.2011
Subject:Alles Routine
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 11:44:47
Submitted by:Maya
Article date:12.06.2011
Subject:David Garrett in der Waldbühne
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 11:46:07
Submitted by:Maya
Article date:12.06.2011
Subject:Piraten Geiger ganz routiniert
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 07:03:14
Submitted by:Flanni
Article date:11.06.2011
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Subject:David Garrett geigt in der Waldbühne ohne Esprit
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Das Orchester sitzt im Hintergrund. Der Star ist der Geiger. David Garrett präsentiert sich als verwegene Mischung aus Kurt Cobain, Schwiegersohn und Pirat. Die Kindergeneration der André-Rieu-Anbeterinnen schmachtet.

Der schnellste Geiger der Welt lädt zur musikalischen Unterhaltung und 18.000 Menschen kommen in die Berliner Waldbühne. David Garrett, der selbsternannte Klassik-Apostel mit Juilliard-Abschluss, garantiert mit seiner „Rock Symphony“-Tour ausverkaufte Häuser. Schließlich will auch die Kindergeneration der André-Rieu-Anbeterinnen etwas zum Schmachten haben.

Die verwegene Mischung aus Kurt Cobain (passenderweise vergeigt er auf seinem neuesten Album dessen legendäres „Smells Like Teen Spirit“), Schwiegersohn und Pirat kommt eben an. Ebenso wie die perfekt einstudierte Choreographie mit Band und den Neuen Philharmonikern Frankfurt.

Wobei erstere noch die Ehre hat, von fünf Nummerngirls ihre Doppelplatinplatten überreicht zu bekommen und dann im Alleingang „Whole lotta Rosie“ rocken zu dürfen.

Das Orchester dagegen sitzt unauffällig im Hintergrund und spielte die zweite Geige. Nur bei „He´s a Pirate“ aus dem Fluch-der-Karibik-Soundtrack lässt ihr Käpt'n sie auch mal ans Steuer. Den Hauptteil der Show aber dominiert der Virtuose selbst mit Feuerwerken wie „Asturias“, Tränendrückern wie der Paganini-Variation No. 18 und mehr oder weniger verrockten Klassikern oder auf Klassik getrimmten Rocknummern.

Ohrwürmer sind garantiert bei Crossover-Versionen von „Rockin' all over the world“ oder „Toto“- Evergreens. Seinem Anspruch des Crossover auf hohem Niveau kommt Garrett am nächsten bei „Vivaldi vs. Vertigo“, einer gekonnten Mischung aus U2 und dem „Winter“.

Darf's noch etwas mehr sein? Pyroshow, Lichteffekte und Lamettaregen sind auch noch im Angebot. Dazu jede Menge plump-vertrauliche Anekdoten über Ameisen im O-Saft und Senf auf der Nase, die Garrett ähnlich routiniert darbringt wie seine Musik.

„Ich bin kein spiritueller Mensch“, sagt er selbst. Und seiner Musik fehlt es leider auch an Esprit.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 06:59:33
Submitted by:Flanni
Article date:10.06.2011
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Subject:"Wir müssen Klassik vor Arroganz retten"
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Unter dem Künstlernamen David Garrett ist er ein Weltstar. Der Deutsch-Amerikaner David Bongartz, Jahrgang 1980, gehört zu den wenigen Weltgeigern, die Klassik und Unterhaltung gleichzeitig bedienen. Im Gespräch kann er wunderbar über seine eigenen Schwächen lachen. Volker Blech sprach mit dem Crossoverstar vor seinem Konzert in der Waldbühne.

Berliner Morgenpost: Herr Garrett, wir müssen einmal über Ihre schlabberige Auftritts-Jeans reden...

David Garrett: ...die finde ich gar nicht schlabberig. Gut, da ich immer unterwegs bin und meine Hose teilweise monatelang im Koffer liegt, ist sie manchmal schon ein bisschen zerknittert. Was mich persönlich nicht stört. Aber als schlabberig würde ich sie nun wirklich nicht bezeichnen.

Berliner Morgenpost: Sind Jeans Ihre Lieblingsauftrittskleidung?

David Garrett: Ich habe eine saisonal bedingte Auftrittskleidung, auch ein bisschen nach Stimmung. Aber auf der Tour ist es nicht so, dass ich mit fünf oder sechs Koffern reise. Ich habe für ein, zwei Monate Tournee nur einen Koffer dabei. Ich schleppe auch meine Sachen noch selber.

Berliner Morgenpost: Haben Sie vor einem Konzert in der riesigen Waldbühne mehr Lampenfieber als in der Philharmonie, wo Sie im vergangenen Monat mit Beethoven zu hören waren?

David Garrett: Nein, da gibt es keinen Unterschied. Ich glaube sogar, dass die Atmosphäre in einer großen Arena viel entspannter ist als in der Philharmonie. Openair haben die Leute richtig Bock drauf, unterhalten zu werden. In der Philharmonie ist es manchmal ein bisschen anstrengender.

Berliner Morgenpost: Verstehen Sie sich überhaupt noch als klassischer Musiker?

David Garrett: Absolut. Ich habe dieses Gerüst, dieses Fundament nie verlassen. Ich glaube auch, dass ich das alles auf dem Niveau nicht machen könnte, wenn ich kein klassischer Musiker wäre.

Berliner Morgenpost: Orakeln Sie bitte: Welchem Musikstil oder welchem Komponisten gehört die Zukunft?

David Garrett: Das kann man gar nicht generalisieren. Natürlich hat die Klassik einen Riesenvorsprung, weil sich dort über die Jahrhunderte hinweg abgefächert hat, wer wirklich eine zeitlose Musik komponiert hat. Von heutigen Komponisten kann man das noch nicht behaupten. Wir wissen nicht, wer sich langfristig halten wird. Aber ich glaube, auf meinen CDs oder in meinen Programmen immer Musik zu spielen, bei der ich das Gefühl habe, dass sie nicht einfach nur in Mode ist, sondern ein langfristiges Potenzial hat.

Berliner Morgenpost: Was sollte ein Geiger im Openair-Konzert keinesfalls tun?

David Garrett: Hmmm? Keinesfalls sollte es anfangen zu regnen, weil dann die Regenschirme im Publikum aufklappen und ich mich unters Dach flüchten muss mit meiner empfindlichen Geige.

Berliner Morgenpost: Wie jeder Upperclass-Geiger haben auch Sie eine millionenschwere Stradivari. Aber auf der spielen Sie doch nicht in der Waldbühne bei Sonne, Wind und sonst was?

David Garrett: Nein, ich habe immer eine sehr gute Geige dabei, die ich für diese Konzerte benutze. In der Philharmonie habe ich natürlich die Stradivari benutzt. Für Openair-Konzerte ist es nicht notwendig, denn bei der Mikrophon-Verstärkung würde man den Unterschied gar nicht hören. Aber das Risiko für die Stradivari wäre zu groß, gerade bei diesen durchwachsenen Sommern.

Berliner Morgenpost: Was darf ein Geiger im Konzertsaal keinesfalls tun?

David Garrett: Ich glaube, da gibt es tausend Dinge. Ich rede ja gern in meinen Konzerten, aber ich bin kein Freund davon, dabei zu fluchen. Schließlich sitzen immer so viele Kinder drin. Diese Unart des Fluchens sieht man oft auch im Fernsehen. Aber jeder kann sich kraftvoll ausdrücken, auch ohne Kraftausdrücke zu benutzen.

Berliner Morgenpost: Konzertveranstalter wollen uns seit Jahren glauben machen, dass Crossover-Konzerte wie eine Art Einstiegsdroge mehr jüngere Leute in die Konzertsäle bringen.

David Garrett: Das ist so! Kommen Sie in meine Konzerte, da ist das gute Ergebnis zu sehen.

Berliner Morgenpost: Aber Sie halten sich nicht für einen Retter der Klassik, oder doch?

David Garrett: Die Klassik muss nicht gerettet werden, höchstens vor mancher Arroganz. Es geht nicht darum, sich als Retter zu fühlen, sondern Leidenschaften zu teilen.

Berliner Morgenpost: Gibt es eigentlich so etwas wie einen Generationskonflikt unter Stargeigern?

David Garrett: Nein! Jede Generation hat für ihre Zeit das Richtige gemacht. Das heißt für mich, dass ich mich nicht genau so wie frühere Geiger verhalten muss. Wenn man Musik spielt, die sich über Jahrhunderte erhalten hat, muss man sie zeitgemäß vermarkten. Viele junge klassische Künstler wissen, dass man zwar ein tolles Produkt hat, dem aber auch Gehör verschaffen muss. Heutzutage gibt es Internet und Fernsehen, es eröffnet wahnsinnig tolle Möglichkeiten, ein riesiges Publikum zu erreichen.

Berliner Morgenpost: Irgendwie hat man den Eindruck, dass Sie permanent durch die Welt touren. Vergessen Sie schon manchmal, in welcher Stadt Sie gerade sind?

David Garrett: Absolut. Jeden Tag.

Berliner Morgenpost: Und was tun Sie dagegen?

David Garrett: Ich lasse mir jedes Mal einen Zettel mit ganz großen Buchstaben auf mein Pult legen, damit ich bloß nicht die Stadt verwechsle. Meistens ist der Name der Stadt das einzige, was da drauf steht.

Berliner Morgenpost: Was machen Sie zuerst, wenn Sie nach Berlin kommen. Gibt es Rituale, ein bestimmtes Restaurant, das Sie aufsuchen, oder einen guten Freund, den Sie zuerst anrufen?

David Garrett: Nee, nicht so richtig. Sicherlich verbringe ich in Berlin mehr Zeit als anderswo in Deutschland. Aber ich habe hier kein Stammlokal. Vielleicht wird sich das in den nächsten zehn Jahren ergeben.

Berliner Morgenpost: Was wird der Künstler, die Marke David Garrett denn in zehn Jahren machen?

David Garrett: Ich weiß nicht einmal, was ich in einem Jahr machen werde. Ich bin kein Prophet, der sich selber verpflichtet. Keine Ahnung.

Berliner Morgenpost: In den Konzerten ist es nicht zu übersehen, dass Sie ein Frauenschwarm sind. Die Frage muss sein: Wie steht es gerade um Ihr Liebesleben?

David Garrett: Momentan ist es ein bisschen deprimierend. Ich weiß, dass es an der Zeit ist, sich um die Arbeit zu kümmern. Ich habe auch viel Spaß dabei. Aber es gibt den einen oder anderen Moment, wo ich lieber mit Begleitung durch die Gegend reisen würde. Ich bin nicht immun gegen Momente, wo man sich nach einer festen Beziehung sehnt.

Berliner Morgenpost: Wenn Sie mehr freie Zeit hätten, was würden Sie dann unbedingt tun - hat David Garrett einen unerfüllten Traum?

David Garrett: Zum Beispiel glaubt jeder, der mein Leben von außen betrachtet, ich habe den Luxus, die Welt kennenzulernen. Aber das ist gar nicht so, ich sehe vor Ort gar nichts. Ich würde schon gerne noch einmal reisen, aber dann mit der Perspektive auf die Städte und Länder und nicht auf die eigene Arbeit gerichtet. Jetzt lebe ich unter dem ständigen Druck, in fünf Minuten geht es weiter.


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Posting date:16.06.2011 - 07:10:43
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:10.06.2011
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Subject:Interview mit David Garrett: Jede Musik ist legitim
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"Es ist arrogant, etwas abzustempeln", sagt der Violinist David Garrett. Der 30-Jährige gastiert auf seiner Rock-Symphonies-Tour in Stuttgart und Salem und öffnet mit Crossover vielen den Weg zur Klassik.

Herr Garrett, versuchen Sie mit spektakulären Crossover-Projekten wie "Rock Symphonies" ganz bewusst den Nerv der Zeit zu treffen?

DAVID GARRETT: Man sollte nie versuchen, einen Trend von außen aufzugreifen. Ich arbeite immer nur daran, mir selbst gerecht zu werden. Das ist mein Anspruch und hohes Ziel. Ich möchte immer diese extra Meile laufen, um Musik ein Stück intensiver zu machen als alle anderen um mich herum.

Spätestens seit Gustav Mahler sind Sinfonien immer auch "Ansprachen an die Menschheit". Greifen Sie diesen Ball auf?

GARRETT: In den Arrangements absolut. Eine Sinfonie lebt sowohl von der musikalischen Größe als auch von der Organisation des Orchesters. Wer sich die Arrangements der Rock-Symphonies-Stücke genau ansieht, wird feststellen, dass sie sich in diesen Punkten damit messen lassen können - ob es sich jetzt um "Master of Puppets" handelt oder das Arrangement der 5. Sinfonie von Beethoven.

Wenn man eine Sinfonie auf ein kurzes Rock-Arrangement kürzt, ist eine gewisse Reduzierung der Komplexität der Werke unausweichlich. Wie fangen Sie den Verlust auf?

GARRETT: Man muss natürlich den Kern des Stücks treffen. Ich möchte aber auch behaupten, Beethoven hätte ebenfalls ein komplexes Drei-Minuten-Stück machen können, wenn er gewollt hätte. Zeit ist ja sowieso der größte Luxus der Welt (lacht). Es war nie meine Absicht, in Konkurrenz zu den Originalversionen zu gehen, im Gegenteil. Im Endeffekt ist mein Arrangement von Beethovens "Fünfter" nur eine Art Teaser, um die Leute auf das großartige Original hinzuweisen.

Kann ein Crossover-Stück wirklich etwas vom zumeist doch anspruchsvolleren Original vermitteln?

GARRETT: Dass ein Crossover-Stück kürzer ist und nach außen einfacher zu sein scheint, heißt nicht zwangsläufig, dass es auch einfach ist. Komplexität ist auch in der klassischen Musik nicht überall gegeben. Ein Schubertlied besitzt auch nicht immer die große Vielschichtigkeit. Aber die musikalische Einfachheit kann auch das Schwierige bedeuten, denn sie macht die Arbeit des Künstlers mitunter offener und verletzlicher. In der Komplexität fällt es manchmal gar nicht auf, wo die Fehler verborgen sind.

Welche neuen Dimensionen erreichen Sie mit "Rock Symphonies"?

GARRETT: Bei der Umsetzung der Arrangements bin ich immer den Ursprüngen der Originale auf den Grund gegangen. Ein Song wie "Walk this Way" von Aerosmith enthält den typischen Southern-Blues-Rhythmus. Dieser wurde von Immigranten aus Irland importiert. Irisches Geigenspiel hat in den 20er und 30er Jahren auch den Rhythm and Blues beeinflusst. So habe ich "Walk this Way" mit irischem Fiddle-Spiel ergänzt. Meine Version ist von den Harmonien her nun ursprünglicher als das Original selbst.

Wann halten Sie ein Arrangement für gelungen?

GARRETT: Immer, wenn ich selber auch an die technischen Grenzen gehe. Ich zwinge mich dabei, mich herauszufordern. Deswegen bin ich auch erst zufrieden damit, wenn ich bei einem Stück meine eigene Leistung kenne und erreicht habe.

Wieso haben Sie die Filmmusik zum Film "Verwünscht" neu ins Programm genommen?

GARRETT: Ich war schon als Kind ein großer Fan von Disney-Filmen. Außerdem bin ich jemand, der manchmal auch die eine oder andere romantische Träne bei diesem Schinken verdrückt und dabei zugeben muss, dass man in dieser Beziehung immer ein bisschen Schwierigkeiten hat, weil man doch eigentlich ein harter Kerl ist (lacht). Aber ich mag Filme, die einem ans Herz gehen. Soundtracks sind für mich immer eine große Inspirationsquelle.

Gibt es für Sie Grenzen in der Musikwelt?

Die Aussage der Musik sollte positiv und friedlich sein. Ansonsten ist jede Art von Musik legitim, solange sie jemand hört. Es gibt sicherlich Musikrichtungen, mit denen ich Probleme habe. Aber da bin ich kein Zyniker, der das verurteilt. Es ist sehr arrogant, etwas abzustempeln. Jede Musik hat ihre Zuhörerschaft, und das ist auch gut so. Ich möchte für die Globalisierung der Musik einstehen - aber mit Qualität


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Posting date:16.06.2011 - 07:12:45
Submitted by:Anjasybille
Article date:10.06.2011
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Subject:„Natürlich hat man Respekt“
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Im Leben von Star-Geiger David Garrett dreht sich fast alles um die Musik. Mitseiner Stradivari spielt der30-Jährige Klassik und RockHerr Garrett, warum haben Sie sich für die Geige als Instrument entschieden?Das hat ganz einfach mit meinem älteren Bruder zu tun, der Geige gespielt hat.

ch habe ihm nachgeeifert – ich wollte das haben, was er hatte. Und das war die Geige. Hätte er Gitarre gespielt, wäre ich heute vielleicht Gitarrist.

Wollten Sie schon immer professionell Musik machen?

Nein, das war mir sehr, sehr lange Zeit gar nicht bewusst, dass ich das professionell machen möchte. Auch in dem Alter, als ich schon professionell Musik gemacht habe, war mir das noch nicht bewusst. Ich glaube, dass man, wenn man noch sehr jung ist, gar nicht selbst entscheiden kann, was man sein Leben lang machen möchte. Man tut es in dem Moment, weil viele Menschen das erwarten, weil man gut darin ist und die positiven Reaktionen auch will. Bewusst habe ich mich erst viel später für eine Musik-Karriere entschieden.

War das während Ihres Studiums?

Ja. Vor dem Studium war ich mir wirklich noch nicht sicher, ob es das ist, was ich für 30 oder 40 Jahre machen möchte. Das ist ja eine riesige Entscheidung. Das muss man sich sehr gut überlegen, und dafür habe ich mir die Zeit genommen – obwohl viele Leute das schon vorher für mich entschieden hatten. Aber irgendwann war es wichtig, dass ich das auch für mich entschieden habe.

Was hätten Sie sonst werden können?

Ich wäre schon in die Musik gegangen, aber eher hinter die Kulissen. Ich hätte gern produziert oder geschrieben. Das kann ich auch immer noch machen, aber in erster Linie war die große Entscheidung: Stelle ich mich jetzt für ein paar Jahrzehnte auf die Bühne?

Und werden Sie das machen?

Was bleibt mir denn anderes übrig? Solange es mir Spaß macht, solange ich gesund bin und solange ich es körperlich hinbekomme zu reisen – gerne.

Beschäftigen Sie sich privat mit Musik?

Es ist wirklich so, dass es mittlerweile neun bis zehn Stunden am Tag um Musik geht. Ob ich übe, im Studio sitze oder schreibe. Ich glaube, irgendwann mal, wenn ich eine Stunde freihabe, dann mache ich etwas ganz anderes. Dann gehe ich spazieren, in eine Galerie oder ins Kino, oder ich lese ein Buch. Irgendetwas, das mich auch von der Musik wegbringt. Nicht, weil ich die Musik in dem Moment nicht liebe, sondern weil ich das auch brauche. Sonst werde ich wahnsinnig – zu viele Noten.

Sie spielen auf einer Stradivari-Geige von 1716. Fühlt sich das merkwürdig an?

Nein, das Instrument wurde doch für die Musik gebaut! Natürlich hat man einen gewissen Respekt. Aber ich spiele seit über 20 Jahren Geige und weiß genau, was ein Instrument verträgt und was nicht. Vor dieser Geige habe ich bestimmt 15, 20 oder 30 andere Instrumente gehabt, die keine Stradivaris waren. Irgendwann kann man genau abschätzen, was ein Instrument verträgt.

Was erwartet die Fans auf Ihrer Tour?

Auf der Tour spielen wir das Cross-Over-Material. Das sind gut zwei Drittel vom „Rock Symphonies“-Album, da mischen wir noch etwas vom Klassik-Programm rein, und ein paar neue Sachen kommen auch dazu. Das müsste dann ziemlich lustig werden.

Planen Sie demnächst mal Urlaub?

Im August. Wahrscheinlich fahre ich nirgendwo hin. Ich bin so viel unterwegs, dass ich mich, wenn ich freihabe, auf die Couch setze und sage: Jetzt bewege ich mich für zwei Wochen nicht.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 07:43:01
Article date:10.06.2011
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Subject:Sympathischer Rattenfänger
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Konzert David Garrett in der Bremen-Arena – Zwischen Klassik und Rock

Die Veranstaltung war ausverkauft. Der deutsch-amerikanische Violinist (30) wartete mit einem breit gefächerten Programm auf.

Bremen - Er ist ein moderner Rattenfänger, dieser David Garrett. Eigentlich hat er als klassischer Geiger begonnen (und das ist er auch heute noch), bedient aber inzwischen ebenso souverän die Pop- und Rock-Sparte. Ähnliches gab es zwar schon früher, man denke an Vanessa Mae, die als Grenzgängerin Erfolge feierte. Aber Garrett spielt da schon in einer anderen Liga. Und er ist ein Sympathieträger erster Güte.

Versuchung der Schokolade
Auch bei seinem Konzert in der ausverkauften Bremen- Arena plauderte er charmant mit dem Publikum, vornehmlich über amüsante „Missgeschicke“, die ihm bei Tourneen so widerfahren sind, etwa die verzweifelte Suche nach dem Theater, in dem er auftreten sollte, oder wie er in Hotels den Versuchungen der Mini-Bar widersteht – nicht wegen des Alkohols, sondern wegen der Schokolade.

„Rock Symphonies“ heißt sein Programm. Und das ist eine perfekte Mischung aus Rock-Klassikern und Klassik-Adaptionen. Da stehen Titel von Nirvana und Metallica neben Vivaldi und Debussy, „Live and let die“ von Paul McCartney und ein Michael Jackson Medley neben Brahms und Albeniz. Die klassischen Stücke erklingen alle in seiner eigenen Bearbeitung. Das ist nicht immer optimal: Vom 1. Satz der 5. Symphonie von Beethoven bleibt nur das markante Eingangsthema. Und Ravels „Bolero“ wird zur Kurzversion eingedampft, bei der die Reize des Stückes, nämlich die allmähliche Steigerung und die variierenden Orchesterfarben, auf der Strecke bleiben.

Aber immer wenn Garrett sich nah am Original orientiert, kann er auch seine Klasse als Virtuose beweisen und seinen Ruf als „schnellster Geiger der Welt“ unterstreichen. Einen Satz aus dem „Sommer“ von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ spielte er einfach atemberaubend. Das gilt auch für „Zorba’s Dance“ von Theodorakis.

Richtig losfetzen
Bei den „Paganini-Variationen“ von Rachmaninoff fand sein Spiel zu elegischen, verinnerlichten Tönen. Das kann er auch! Begleitet wurde Garrett von seiner fünfköpfigen Band und einem ausgewachsenen Sinfonieorchester, der „Neuen Philharmonie Frankfurt“. Die sorgten für klangliche Opulenz, unterlegten etwa „Musica E“ von Ramazotti mit sattem Streicherglanz. Aber hauptsächlich dominierte die kraftvoll musizierende Rockband, die auch bei einem Titel von AC/DC ohne Garrett losfetzen durfte.

Die Show wartete mit pyrotechnischen Effekten, Videoprojektionen und Lichtzauber auf. Garrett, der vorbildlich jeden Titel mit Nennung des Komponisten ansagte, agierte nicht nur auf der Bühne, er schlenderte auch durchs Publikum oder wurde zu „You raise me up“ an Seilen in die Luft gezogen. Mit zwei Zugaben, dem Csardas von Monti und „Hey, Jude“ von den Beatles, endete das begeistert aufgenommene Konzert.

Fotostrecke


Posted by:Webmaster
Posting date:16.06.2011 - 07:47:04
Article date:10.06.2011
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Subject:David Garrett geigt am liebsten für die ganz Ahnungslosen
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Am Freitag tritt Star-Geiger David Garrett (30) in der Wuhlheide auf. Sein Publikum besteht aus Jungen und Alten, Klassik-Kennern und Pop-Fans. Die B.Z. fragte ihn, was er über seine Zuhörer denkt.

Sie sind vor vielen berühmten Menschen aufgetreten, für wen würden Sie gerne einmal spielen?"Ehrlich gesagt, das mit den Berühmtheiten wird völlig überbewertet. Ich spiele lieber vor Leuten, die von Musik überhaupt keine Ahnung haben, weil das ein viel faszinierenderes Publikum ist. Da hat man die Möglichkeit, mit der Musik ein weißes Blatt zu beschreiben. Ich liebe es gerade, mit der Neugier von Leuten zu spielen, Leuten etwas zu zeigen und ihnen die Musik zu vermitteln. Ich habe ganz ehrlich jede Berühmtheit vergessen, vor der ich gespielt habe, weil die für mich keine Bedeutung haben." ab


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Posting date:16.06.2011 - 06:54:34
Submitted by:Angela
Article date:09.06.2011
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Subject:Der Mann, der Pop und Klassik vereint
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David Garrett ist ein Phänomen. Sein Name genügt, und schon kommen Besucher in seine Konzerte, die normalerweise nicht zu den Anhängern klassischer Musik zählen.

Der Stargeiger schafft es, junge Leute für Paganini und Bizet genauso zu begeistern, wie er Metallica oder Claude Debussy integriert - und bei MTV hat er gar das Super-Mario-Thema auf der Geige gespielt.

Beim Auftritt in der Waldbühne wird der Deutsch-Amerikaner, der seit vergangenem Jahr auch in Berlin lebt, Titel aus seinem Crossover-Album "Rock-Symphonies" spielen. Darunter sind Stücke von Nirvana, aber auch Beethovens 5. Symphonie. Gänsehaut-Feeling dürfte wieder garantiert sein, und die Damen sind von dem hübschen Mann ja sowieso hingerissen.

Was die strenge Klassiker-Zunft kritisiert - er verrate das Kulturgut an den Pop - sieht Garrett als eine Chance: Er will vor allem junge Menschen an die Klassik heranführen, und dazu findet er auch musikalische Grenzüberschreitungen in die Popmusik hinein legitim. "Crossover bricht ein bisschen das Eis für die Klassik", sagt er.


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Posting date:16.06.2011 - 07:26:32
Submitted by:Maya
Article date:09.06.2011
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Subject:David Garrett ist der Meister an der Geige
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David Garrett ist ein großartiger Geiger, für den es keine Grenzen zwischen Rock, Pop und Klassik gibt. Mit seiner Band und einem Orchester hat der Ausnahmekünstler seine Fans in der ausverkauften Arena Bremen begeistert. Das Publikum wartete gespannt, bis David die Bühne betrat, doch plötzlich erklang seine Geige inmitten des Publikums. David Garret wandelte mit seinen Geigenklängen Richtung Bühne und hatte mit diesem Opening das Publikum schon auf seiner Seite.

Mit seinem großartigen Mix zwischen Rock, Pop und Klassik bescherte David Garrett seinen Gästen einen unvergesslichen Abend. “Konzerte sollen Spaß machen” sagte uns David Garrett im Interview. Den Spaß, den er auf der Bühne hatte, übertrug sich direkt ins Publikum und so wird jedes Konzert zu einem großen Event. Nicht nur mit Pyrotechnik und Lichteffekten untermalte der Ausnahmemusiker seine Show, als er zum Ende der Show noch über das Publikum schwebte war die Stimmung kaum mehr zu überbieten.


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Posting date:16.06.2011 - 06:57:50
Submitted by:Maya, Flanni
Article date:08.06.2011
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Subject:David Garrett - männlich, rockig, dreckig
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Oberhausen. Ob man ihm wohl glauben soll, dass er keine eigene Maskenbildnerin hat und sich kurz vor einem Konzert Senf auf die Nase schmiert, um einen unschönen Pickel zu kaschieren? Egal! Waren es doch gerade diese kleinen Anekdötchen - ob wahr oder vom Imageberater diktiert -, die die Fans besonders genossen.

Schließlich brachten die sie ihrem Star, der sonst gerne über seinem Publikum steht - dank moderner Bühnentechnik gar sieben Meter höher - immerhin ein bisschen näher. Rund 10 000 Zuschauer reckten am Dienstagabend die Hälse in die Luft, als David Garrett in der Arena für den Song „You Raise Me Up“ auf ein Mini-Podest stieg und sich vom Techniker in die Höhe hieven ließ.

Große Wirkung auf weibliches Publikum

Zusammen mit seiner Band und der Neuen Philharmonie Frankfurt machte der Geiger im Rahmen seiner „Rock Symphonies“-Tour Station in Oberhausen. Gewohnt lässig und sich der Wirkung seiner Lach-Grübchen auf das vor allem weibliche Publikum durchaus bewusst, begeisterte er selbiges mit Klassik-Klassikern wie Debussys „Claire de Lune“, Rock-Hits wie das sofort ins Ohr gehende „Child’s Anthem“ von Toto und selbst Komponiertem („80’s Anthem“).

Er weckte heißblütige Leidenschaft mit Ramazottis „Musica E“, große Gefühle mit dem Disney-Hit „So Close“ und explosives Temperament: „Vivaldi meets Vertigo“. Jedem Lied verpasste er seine eigene Note - männlich, rockig, ein bisschen dreckig. Der Rockstar, wie er sich gerne und oft selber nennt, kann aber auch schmachtend und romantisch. David Garrett weiß eben, was das Publikum will.

Und das wollte am Ende vor allem eins: Noch mehr David. Nach „Hey Jude“ war allerdings Schluss. Zumindest vorübergehend: Seinen Fans war das nämlich nicht genug, sie sangen den Beatles-Hit auf dem Nachhauseweg einfach weiter.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.05.2011 - 07:27:43
Submitted by:Maya
Article date:27.05.2011
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Subject:Geiger ohne Grenzen kommt nach Wiesbaden - David Garrett im Interview
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Die Abendsonne und gute Laune liegen über der Berliner „Parkbühne Wuhlheide“. David Garrett bahnt sich fiedelnd einen Weg durch das Publikum. Der Star ist zum Greifen nah. Ein Fan berührt seine Jacke. Großmütter, Mütter und Töchter strahlen, während der smarte Geiger für alle Generationen „Kashmir“ von Led Zeppelin spielt. So beginnt die DVD der „Rock Symphonies“-Tournee 2010, die am 14. Juni auf Wiesbadens Bowling Green fortgesetzt wird.

„Led Zep“ ist bekanntlich nicht das typische Repertoire für klassische Instrumentalisten, die ihre Jugend im Nahkampf mit Bach, Beethoven & Co. verbringen. Garrett will sich nicht auf das „typische Repertoire“ festlegen, obwohl er durchaus das Zeug dazu hat. Mit dem durch und durch seriösen Claudio Abbado am Pult hat er als 15-jähriger Wunderknabe Mozart-Konzerte eingespielt. Auf YouTube ist auch ein WDR-Video zu besichtigen, das ihn 1994 mit Heinrich Schiff in Mozarts G-Dur Konzert zeigt. Brav sieht er aus, der Knabe, und trägt sein damals noch ganz dunkles Haar als Pilzkopf.

Eine einfache Jugend wird es nicht gewesen sein. „Ich habe, seit ich vier Jahre alt war, jeden Tag vier, fünf Stunden gearbeitet“, verrät Garrett im Gespräch mit dieser Zeitung. In eine richtige Schule ist der Deutsch-Amerikaner erst mit 17 gegangen. Davor gab es morgens „drei, vier Stunden Privatunterricht.“ Würde er das auch seinen Kindern zumuten? „Nein! Ganz klar nein! Einfach, weil ich glaube, dass sozialer Kontakt für die Entwicklung sehr, sehr wichtig ist.“

Mit herzigen Anekdoten bestückt

Vielleicht ist die Open-Air-Umarmung seines Millionen-Publikums und das kollektive Duzen („Ich freue mich, bei Euch zu sein“) ja auch so etwas wie späte Kompensation für die entgangenen Sozialkontakte. Um anheimelnde, großfamiliäre Stimmung bemüht sich Garrett auch mit herzigen Anekdoten. Soll man glauben, dass er mit 17 vor dem ersten Kuss davongerannt ist, um sich erst mal die Zähne zu putzen? Wohl kaum. Aber die vielen Möchtegern-Schwiegermütter im Publikum finden das sicher niedlich.

Seit Mozart mit Abbado ist viel Zeit vergangen. Aus dem Pilzkopf ist ein verwegen erblondeter Pferdeschwanz geworden, und vor der sportlichen Brust baumelt ein Totenkopfanhänger. Der will nicht so recht zu dem jungen Mann mit der positiven Ausstrahlung passen, oder? Garrett reagiert leicht pikiert auf die Frage: „Das hat doch nichts Negatives an sich! Ich finde den Totenkopf einfach schick.“ Mit der Piraten-Deko sieht er ein bisschen aus wie ein Johnny Depp der Klassik, und das passt besonders gut, wenn er den Soundtrack zum „Fluch der Karibik“ streicht.

Dass der grenzenlose Geiger neben Crossover immer noch Klassik unplugged kann, hat er übrigens kürzlich mit dem Beethoven-Konzert in Frankfurt bewiesen. An dem Abend ließ er zwischen Zugabenstückchen von Fritz Kreisler aber auch durchblicken, dass er neben der Geige die Kommerz-Klaviatur ziemlich gut beherrscht. In eine Anekdote baut er den Namen seiner hochpreisigen Automarke ein, die dann im Programmheft als Sponsor genannt wird.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.05.2011 - 07:25:09
Submitted by:Maya
Article date:24.05.2011
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Subject:Der Geiger an der Mini-Bar
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Rund 11.400 Zuschauer sind am Montagabend in die Lanxess-Arena gekommen, um David Garretts „Rock Symphonies“ zu hören, die er mit einem großen Orchester und seiner Band spielte. Dabei immer im Mittelpunkt: seine Geige.

Manchmal wirkt David Garrett fast diabolisch – immer dann, wenn rote Scheinwerfer sein Gesicht von unten anstrahlen und Nebel an ihm hochkriecht, während er Klassiker wie „Master of Puppets“ von Metallica oder Nirvanas „Smells like Teen Spirit“ spielt. Doch sobald der Teufelsgeiger den Bogen absetzt und ins Publikum lächelt, ist diese Assoziation hinfällig. Dann sieht er eher aus wie ein charmanter Straßenmusikant – mit Dreitagebart, Hut, Jackett und Jeans, die in schwarzen Stiefeln stecken.

Rund 11.400 Zuschauer sind am Montagabend in die Lanxess-Arena gekommen, um Garretts „Rock Symphonies“ zu hören, die er mit einem großen Orchester und seiner Band spielt. Der 31-Jährige mixt Vivaldi und U2, Paul McCartneys „Live and let die“ folgt auf Beethovens Fünfte. Seine Geige steht im Mittelpunkt und die kann der ehemalige „Violin-Wunderjunge“ auch spielen, während er die Bühne über eine Treppe verlässt und langsam durch den Innenraum der Arena schlendert. Und er spielt und spielt, während er zu „You raise me up“ an zwei Seilen einige Meter in die Luft gezogen wird und schließlich über seinen Fans schwebt. Diese Szene muss festgehalten werden – Handys leuchten, alles knipst und blitzt.

Garrett plaudert zwischen seinen Stücken vor sich hin, erzählt von seiner ersten Wohnung in New York und den Ameisen, die dort seine WG-Kollegen waren. Seine Fans erfahren, dass er Senf gegen Hautunreinheiten einsetzt und was ihm wirklich gefährlich werden kann: Mini-Bars in Hotels. „Nicht wegen des Alkohols, sondern wegen der Schokolade.“ Die stopft er nachts hemmungslos in sich hinein – so machen das Rockstars mit Geige.


Posted by:Webmaster
Posting date:02.06.2011 - 08:50:01
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:24.05.2011
Subject:Wenn ein Geiger in die Luft geht
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Posted by:Webmaster
Posting date:23.05.2011 - 07:41:59
Submitted by:Maya
Article date:23.05.2011
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Subject:Gipfeltreffen am Kalkberg
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David Garrett und Peter Maffay begeisterten am Wochenende ihre Fans in der ausverkauften Arena in Bad Segeberg

Bad Segeberg. Kira ist erst zehn Jahre alt, aber sie weiß ganz genau, was sie werden will, wenn sie einmal erwachsen ist: Stargeigerin. So wie der junge Mann mit dem Hütchen und den Schlapphosen, den sie auf der Bühne bewundert. Kira aus Bremen möchte einmal so gut auf der Geige spielen wie David Garrett. "Wenn sie übt, zieht sie extra ihre zerrissenen Jeans an", sagt ihre Mutter Birgit, 43. Aber das ist ihr herzlich egal. Sie ist froh, dass ihre Tochter ein Vorbild hat, dem sie nacheifert. "Wenn David Garrett nicht wäre, würde Kira wahrscheinlich längst nicht so viel üben", sagt ihre Mutter. Kira lächelt verschmitzt und nickt. Familie Skipper ist aus Bremen angereist, um in Bad Segeberg den jungen Meistergeiger zu hören - und in der Pause wird der Fanshop gestürmt: Die Familie deckt sich mit David-Garrett-T-Shirts ein. Das Konzert finden die Skippers natürlich großartig.

So wie die anderen 10 000 Besucher im Freilichttheater am Kalkberg, das an diesem Abend wie erwartet ausverkauft ist. Denn David Garrett ist ein Star, der auf vielen großen Bühnen dieser Welt zu Hause ist. Ein Weltstar also, das kann man mit Fug und Recht behaupten. Wie ein solcher allerdings gibt er sich nicht. Während seine fünfköpfige Band zusammen mit den Streichern der Neuen Philharmonie Frankfurt das Eröffnungsstück "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana anstimmt, müssen die Zuschauer den Geiger erst suchen. Und da ist er: Rechts von der Bühne kommt er den Abhang herunter, lächelt und fiedelt. Jubel! Der steigert sich noch nach dem zweiten Stück: Beethovens fünfte Symphonie in der eigenwilligen Crossover-Version des David Garrett. Es ist schon faszinierend, mit welcher Leichtigkeit der Geiger die Bühne beherrscht. Wer hätte je gedacht, dass ein junger Geiger, der Klassik und Rock gleichermaßen beherrscht, einen derart atemberaubenden Erfolg auf der ganzen Welt hat?

Zwischen den Titeln greift David Garrett zum Mikrofon und erzählt Anekdoten aus seinem jungen Leben. Zum Beispiel diese: Als er kürzlich im alten Kinderzimmer im Hause seine Eltern war, biss er genüsslich in eine Hanuta-Schnitte und wunderte sich über den bröseligen Geschmack. Ein Lothar-Mathäus-Foto von der WM 1990 brachte ihm schließlich die Erleuchtung, dass diese Schnitte wohl nicht mehr ganz frisch war. Oder diese: In Chicago "verjoggte" er sich vor einem Konzert, fand nicht wieder zum Theater zurück. Erst eine aufmerksame Passantin, die David Garrett vom Plakat her erkannte, lotste ihn noch rechtzeitig zum Auftrittsort zurück. Möglicherweise erzählt der Star bei jedem Konzert dieselben Anekdoten - nett sind sie trotzdem. Er kommt ohne Frage sympathisch rüber. Auf Videowand rechts von der Bühne und gelegentlich auf der Projektionsfläche im Bühnenhintergrund ist er in Großaufnahme zu sehen.

Im Laufe von zweieinhalb Stunden musiziert sich David Garrett durch klassische Werke wie den zweiten Ungarischen Tanz von Johannes Brahms, durch Ravels Bolero, durch Claire de Lune von Claude Debussy oder Paganinis Variation Nr. 18 von Rachmaninoff. Er lässt die Körper der Zuschauer bei Zorbas Dance von Mikis Theodorakis zucken und geigt sich schließlich durch die Rockliteratur: Aerosmith, Michael Jackson, AC/DC, Led Zeppelin, Metallica, McCartney - und schließlich: John Fogertys "Rockin' All Over The World", der alte Status-Quo-Hit als vorläufiger Abschluss des Konzerts. Danach die Zugaben mit dem eigentlichen Höhepunkt: "Hey Jude" von den Beatles, zu dem auf David Garretts besondere Bitte die beleuchteten Displays vieler Handys in die Luft gereckt werden. Ein fantastisches Bild am Segeberger Kalkberg mit dem tausendstimmigen Chor: "Nanananananana..." Bühnenfeuerwerk, Konfettikanone, dann ist Schluss. Unwiderruflich. Die Besucher sind glücklich, zumal David Garrett ihnen attestiert hatte: "Tolle Stimmung hier in Bad Segeberg. Ich hatte ja etwas Bammel, weil ich nicht wusste, was mich hier erwartet."

Auffällig übrigens die Zusammensetzung des Publikums: Wenig junge Leute, schon gar keine Teenies. Eher gediegenes Mittelalter mit Hang zu grauen Haaren. Das amüsierte sich großartig: Es war ein wohl ausgewogenes Konzert mit musikalischen Höhepunkten und - sehr wichtig - dezent ausgesteuertem Sound.

Auf die Garrett-Premiere am Kalkberg folgte am Wochenende der Besuch eines alten Bekannten, der seit Jahrzehnten zu den Stammgästen in der Arena zählt. Peter Maffay beginnt sein Konzert mit einem furiosen Start. Die Band steigt ein, nur der Sänger fehlt. Über die riesigen Lautsprechertürme hört man ohrenbetäubendes Motorrad-Geknatter, und da rollt er auf seiner Harley die staubige Abfahrt zur Bühne heran: Peter Maffay, mittlerweile 61 Jahre alt, aber mit der ungebrochenen Energie des Deutsch-Rockers.

Die Harley rollt bis auf die Bühne. So hatte Maffay 1982 sein allererstes Open-Air-Konzert in Bad Segeberg begonnen, und diesen Auftritt mit Motorrad gönnte er den 10 000 im ausverkauften Kalkbergstadion auch an diesem Abend. Bei "Schatten in die Haut tätowiert" war der Beifall noch verhalten - nur eingeschworene Fans mögen die neueren und selteneren Stücke.

Dann aber die "Sonne in der Nacht", und da ist er endlich zu Hause: Peter, der Große, wie die eingeschworene Fan-Gemeinde den Musiker nennt.

Nun können sie ihren Peter feiern, und sie haben allen Grund dazu. Einige neue, vor allem aber all die geliebten älteren Titel präsentiert er zum Auftakt der "Und es wird Sommer"-Tour.

Es ist gerade dunkel geworden im Kalkbergrund, als Maffay die erste Zugabe anstimmt. Nein, sie wollen ihn nicht gehen lassen.


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Posting date:02.06.2011 - 08:51:38
Submitted by:Sprotte
Article date:23.05.2011
Subject:Teufelsgeiger mit Engelshaar
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Posting date:23.05.2011 - 15:36:38
Submitted by:Maya
Article date:22.05.2011
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Subject:o2 World Hamburg bedankt sich bei David Garrett mit HANNSpad
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Kaum ein Künstler legte in den vergangenen Jahren einen solch steilen Aufstieg hin wie David Garrett. Am Samstag, den 21. Mai 2011 gastierte der Star-Geiger in der o2 World Hamburg. Vor seinem Konzert erhielt David Garrett von der o2 World Hamburg ein HANNSpad.

HANNSpad ist das Android Tablet aus dem Hause Hannspree, dem Arenapartner der o2 World Hamburg. Es war der zweite Auftritt von David Garrett in der o2 World Hamburg mit seiner aktuellen Tour "Rock Symphonies". Und wie schon bei seinem Konzert im November 2010 spielte der gebürtige Aachener auch dieses Mal vor ausverkauftem Haus.

Schon jetzt steht fest, dass der Violinen-Virtuose auch 2012 in die Elbmetropole kommen wird. Als Dankeschön an seine große und treue Fangemeinde findet am 12. April 2012 David Garretts Tour-Auftakt für die "Crossover Tour 2012" in der o2 World Hamburg statt.

Der renommierte Geiger, der gerade die exklusive Zusammenarbeit mit DEAG Classics bis 2016 verlängert hat, blickt seit drei Jahren auf ausnahmslos ausverkaufte Konzerte zurück, in denen er seine Fans stets aufs Neue begeisterte.

Steve Schwenkglenks, Assistant Arena Manager der o2 World Hamburg, überreichte David Garrett in Begleitung von Michael Matthiessen, Projektleiter River Concerts, das HANNSpad als Dankeschön für seine Treue zu "seinem Hamburger Wohnzimmer".


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Posting date:23.05.2011 - 07:44:50
Article date:18.05.2011
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Subject:Hannover: David Garrett rockt die TUI-Arena
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Rock die Stradivari: Crossoverstar David Garrett begeisterte Donnerstag Abend 11 000 Fans in der seit Monaten ausverkauften TUI-Arena.

Grunge auf der Geige, das geht, das geht sogar unglaublich gut. „Smells like Teen Spirit“, Nirvana, gleich mal so zum Auftakt. David Garrett schreitet geigend durchs Publikum. So, wie man ihn kennt. Beuteljeans, Silberkette und pfundschwere Ringe an den Fingern.

Die aber beim Runterschlittern der ganz kleinen Noten überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Dann mal kurz Beethovens Fünfte angefiedelt: Gestern war in Hannover Start für die Crossover-Tour 2012. Die genau nach dem Erfolgsrezept der Crossover-Tour 2011 funktioniert, auf der Garrett im Oktober schon in der ebenfalls ausverkauften TUI-Arena war.

Mit ähnlichen oder gleichen Zutaten zum gut abgestimmten Rock-Mix. Neu ist diesmal der „Bolero“ von Ravel, ramtataram, auf der Geige gefetzt und dann gleich im Reißverschlussverfahren auf „Live and Let Die“, vom Klassiker auf Rock um-switchen: Darin liegt das Geheimnis von David Garrett, damit kriegt er sein Publikum. Teenies, die einfach hin und weg sind vom „sexiest violinist alive“, aber eben auch die Kaffee-und-Kuchen-Generation, die unverhofft dem drogigen „Master of Puppets“ von Metallica begegnet.

Das ist alles nichts für Puristen, Leute, die mehr Interpretation als Präsentation wollen. Das hier ist Unterhaltung. Diese Vivaldi-Häppchen, neben den ganz zarten Sachen wie dem „Mondschein“ von Debussy, wo das Ganze ein wenig hakt. Garrett macht erstmal Schluss, geht allein nach vorn und spielt ein Solostück von Bach, vielleicht der schönste Moment des Abends.

Und er kann auch den Bubblegum-Rock, rauf-runter-rauf-runter mit Geige und E-Gitarre (von Garretts exzellenter Begleitband): „Rocking All over the World“ von Status Quo. Crossover überbrückt hier alles, Rock, Pop, bis hin zu verdaulichen Klassikhäppchen, die wirklich niemanden überfordern. Und wer sagt, dass man nicht auch Filmmusik auf einer Geige crossovern kann? Geht doch, wenn krachend der „Fluch der Karibik“ über den Piraten losgelassen oder per flinken Bogenstrich „Zorbas, der Grieche“ gemeinsam mit dem Publikum zum Tanzen gebracht wird. Zum zweistündigen Klangzauber gehören dann noch echte Reißer wie ein Michael-Jackson-Medley und „Musica E“ von Eros Ramazzotti, bei dem Garretts Saiten noch mehr schmachten als die Stimmbänder des Italo-Barden.

Aber es geht auch härter, deutlich härter, wenn die Stradivari einen auf E-Gitarre macht: „Kashmir“ von Led Zeppelin ist einer der Höhepunkte. An diesem Abend wird weder an Show-Feuerwerk noch am Sound gespart, Band und verstärkte Gitarre sind einander perfekt zugemischt, das vergleichsweise groß besetzte Orchester (Neue Philharmonie Frankfurt) gibt dabei den analogen Background-Synthi. Im Preis mit drin sind die gewohnt launigen Zwischenmoderationen. Pleiten, Pech und Pannen im Tourneealltag: Garrett plaudert über verdächtige Wasserflecken auf der Hose, Kotzereien nach schnellen Autofahrten und nette Begegnungen mit jungen Frauen. Das Publikum war auch nett und feierte den Grunge-Geiger mit stehenden Ovationen.


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Posting date:23.05.2011 - 07:47:56
Article date:18.05.2011
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Subject:David Garrett begeistert 11.000 Zuschauer in Hannover
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AC/DC, Michael Jackson, Beethoven und Ravel: Pop-Geiger David Garrett hat in der ausverkauften TUI Arena in Hannover vor 11.000 Zuschauern den Spagat zwischen Klassischem und Populärem zelebriert.

Der Mann ist ein echter Quereinsteiger: Wenn David Garrett die auch bei einem Wiederholungskonzert restlos ausverkaufte TUI Arena betritt, meidet er zunächst die große Bühne. Dort haben bereits das später als Neue Philharmonie Frankfurt vorgestellte Orchester und Garretts Band Stellung bezogen. Er selbst geistert erst als Schattenriss über die Videoleinwand hinter seinen Kollegen – und taucht dann in Person am Seiteneingang mitten im Publikum auf. In der ohnehin schon animierten Halle braust der Jubel groß auf: Garrett, der Popstar, ist da. Genau das, man weiß es inzwischen, wurde ihm nicht an der Wiege gesungen: Der heute 30-Jährige startete als Jugendlicher eine vielversprechende Karriere als klassischer Geiger mit den besten Lehrern der Welt und einem frühen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon.

Das allein wäre nicht ungewöhnlich. In den vergangenen Jahrzehnten haben es auch andere Geiger in die großen Pop-Arenen geschafft. Das Besondere bei Garrett ist allerdings: Auch seine Klassikkarriere dauert noch an. Erst vor wenigen Tagen hat der 30-Jährige eine Tournee mit der altehrwürdigen Russischen Nationalphilharmonie und dem über alle Zweifel erhabenen Dirigenten Vladimir Spivakov beendet. Auf dem Programm der von Publikum und Kritik bestens aufgenommenen Tournee stand unter anderem Beethovens Violinkonzert.

Beethoven gab es auch am Mittwochabend in der TUI Arena: Etwas unbescheiden als „meine Version“ von dessen fünfter Sinfonie kündigte der Geiger ein kurzes, effektvolles Stückchen an, das höchstens diejenigen enttäuschte, die schon einmal mehr von dieser Ikone des klassischen Repertoires gehört haben als den berühmten Ta-ta-ta-ta-Auftakt. Garrett selbst, auf den das ja zutreffen müsste, scheint sich daran nicht zu stören – er, der als Mittler zwischen U- und E-Musik gilt, weiß beide Welten offensichtlich besser zu trennen, als all das Gerede vom der-Klassik-ein-junges-Publikum-gewinnen, mit dem Garrett Dauergast in Fernsehshows ist, vermuten lassen würde. Nach der Pause wird es manchmal etwas strenger klassisch: Debussys zartes „Claire de Lune“ tut dann auch verstärkt seine Wirkung, und bei einem Bach-Solo kommt Garrett sogar einmal ohne jeden Orchester- oder Bandbombast aus.

Insgesamt werden aber alle möglichen Musikhäppchen gemischt: Paul McCartneys „Live and Let Die“ folgt auf einen Extrakt aus Ravels „Bolero“, es gibt etwas aus den „Vier Jahreszeiten“, dann wieder „Walk this Way“ von Aerosmith und natürlich die Filmmelodie aus „Fluch der Karibik“. Auf die Frage „Wollt ihr AC/DC?“ folgt deren „Whole Lotta Rosie“, bevor Garrett dem großen Geigenvirtuosen Fritz Kreisler Tribut zollt. Einmal schmuggelt er ein paar Takte aus Mendelssohns Violinkonzert in ein buntes Michael-Jackson-Medley. Zu dieser ja durchaus abwechslungsreichen Musik gibt es allerlei Licht- und Feuereffekte und jede Mengen Ansagen, in denen Garrett kleine Missgeschicke und Peinlichkeiten aus dem Leben eines Superstars zum Besten gibt und dabei so etwas wie Selbstironie demonstriert.

Das alles sind gute Gründe für wenn auch nicht leidenschaftlichen, so doch immer herzlichen Beifall bei den 11.000 Zuschauern. Dass unter ihnen vor allem Frauen wären, ist übrigens ein Gerücht: In Hannover sind Männer, Frauen, Junge, Alte, ja sogar Kinder im Konzert. David Garrett wollen eben alle. Darum gibt es auch bald das nächste Konzert in der TUI Arena: Am 18. April 2012 ist der Geiger mit dem Hut wieder in der Stadt. Wieder in der TUI Arena. Der Vorverkauf hat schon begonnen.


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Posting date:10.05.2011 - 14:29:16
Submitted by:Flanni, Maya, Angela
Article date:10.05.2011
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Subject:Mit Schmäh, Witz und Schmeichelei
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Der Geiger David Garrett bereitete, unterstützt von der wohlgelaunten Russischen Nationalphilharmonie unter Vladimir Spivakov, dem Publikum in der Frankfurter Alten Oper einen vergnüglich leichten Abend.

Ein wenig sieht sich der noch junge Mann (1980 in Aachen geboren) in der Tradition von Fritz Kreisler, der Geigenvirtuosität mit dem Talent zu Bearbeitungen älterer Musik verband, um neue Musikfreunde zu gewinnen. So auch Garrett, Sohn eines Geigenlehrers und Geigenauktionators und einer klassischen Ballerina. Sein zweites Idol, so sagt er, sei Beethoven, weil der den Höhe- und Endpunkt der Variationen-Technik bilde.

Zu jeder Nummer seines leichteren ersten Programmteils weiß er eine persönliche Geschichte zu erzählen, zum Beispiel die, dass er siebenjährig als seine erste CD die Corelli-Variationen von Kreisler aufgenommen hat und dabei nur mühsam die letzte meisterte: "Schau mer mal, ob’s heute klappt. . ."

Es hat alles mit Virtuosität geklappt, sogar jedes Stück von Fritz Kreisler, ob "Liebesleid" oder "Liebesfreud", jede einzelne Variation bekommt Charakter. Was Wienerisch ist (oder klingt), kriegt seine Portion Schmäh, aber auch Schmeichelei und gerne eine Prise Witz mit. Das wird vom Orchester und seinem Dirigenten durchaus geschätzt, man spielt augenzwinkernd mit – Donaugewelle klingt russisch ja ohnedies ein wenig drastischer und herber. Auch ihre Einzelnummern absolvieren die Russen recht kräftig und herzhaft.

Talent, außerordentliche Fingerfertigkeit, Mut zur eigenwilligen Interpretation und dezent-sympathisches Showtalent hat Garrett also im ersten Programmteil bewiesen. Nach der Pause aber eine größere Prüfung: Beethovens D-Dur-Violinkonzert.

Das Orchester musiziert so zurückhaltend, als hätte es in diesem Werk nicht auch eine Eigenberechtigung. Bei Garretts Geigenton ist das nicht einmal nötig. Der spielt im ersten langen Allegro-Satz zwar sehr gekonnt, aber nicht sehr beseelt, und manches huscht ihm (und dem Orchester) einfach durch. Das ändert sich in der weich intonierten Reprise. Wunderschön schmelzend, klangverliebt klingt das Larghetto; das Final-Rondo, nur Allegro, aber vom Dirigenten bisweilen vorangescheucht, lebt von fröhlich-spritzigem Musizieren, die Solokadenz grenzt an Paganini.

Als Zugabe bekam das begeisterte Publikum eine zum Konzert passende Pizzicato-Maschinerie zu hören, die sich schließlich als "Mein Hut, der hat drei Ecken" herausstellte.


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Posting date:10.05.2011 - 14:31:12
Submitted by:Angela, Anjasybille
Article date:10.05.2011
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Subject:Umschwärmter Hummelflieger
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KONZERT David Garrett geigt in der Alten Oper

Ein Open-Air-Event hätte eigentlich besser zum warmen Frühlingsabend gepasst, aber vor allem den vielen in freudiger Erwartung strahlenden Damen in Frankfurts Alter Oper ist es wahrscheinlich egal, wo das Konzert stattfindet. Hauptsache, der schöne „Stargeiger” David Garrett ist ganz, ganz nahe.

Der Andrang ist beträchtlich. Wie läuft denn so der Schwarzmarkt, fragen wir den kontaktfreudigen Herrn mit der Sonnenbrille vor dem Eingang: „Is Scheiße“ flucht er, „Leute kaufen Karte für 50 Euro.” Das ist die unterste offizielle Preisklasse. Und was kosten die Karten bei ihm? „70 Euro!” Hm. Irgendwie doch nachvollziehbar, das Kaufverhalten. Auch in Anbetracht des Programmheft-Preises von acht Euro müssen die „Leute” das Geld zusammenhalten. Die Deag, die Deutsche Entertainment AG, ist als Veranstalter kein Billigheimer. Garrett hat übrigens, so die Deag selbst, „den höchstdotieren Vertrag, der jemals mit einem Solisten der Klassik geschlossen wurde”. Und als Deag-Großaktionär profitiert der Geiger nochmals vom florierenden Geschäft.

Klassik-Programm

Drinnen also. Immerhin gibt es eine Oper-Air-Anmutung auf dem Podium: Nostalgische Straßenlaternen, die ihren großen Schwestern vor dem Konzerthaus frappierend gleichen, stehen mitten in der „Russischen Nationalphilharmonie” und sollen wohl „klassische” Atmosphäre ausstrahlen. Denn im Gegensatz zur „Rock Symphonies Tour”, mit der unser zweitschnellster Hummelflieger aller Zeiten (sensationelle 65,26 Sekunden braucht er für Rimski-Korsakows Stückchen) am 14. Juni in Wiesbaden gastiert, ist nun ein „wunderschönes Klassik-Programm” zu erwarten.

Das jedenfalls verspricht der 1980 in Aachen geborene Deutsch-Amerikaner ins Mikro und freut sich, „bei Euch zu sein”. Eine warme Welle der Sympathie schwappt ihm entgegen, und die großfamiliäre Duz-Atmosphäre wird durch den netten Geiger von nebenan mit allerlei Anekdoten zwischen den Stückchen von Fritz Kreisler genährt.

Kreisler (1875-1962), der große Virtuose und Zugaben-Komponist aus Wien, bestimmt mit seinen für Orchester arrangierten Schmankerln die erste Konzerthälfte. Reichlich Pathos gibt es da schon im einleitenden „Präludium und Allegro”, aber auch den eminent schönen Ton einer Stradivari, die Garrett zweifellos brillant beherrscht.

In bunter Folge

Dass der Geiger sein Handwerk versteht, ist im weiteren Verlauf bis hin zu „Liebesfreud” zu hören. Die hier etwas unterforderte Nationalphilharmonie stellt ihren weichen Hochflor-Klangteppich zuverlässig zur Verfügung. Geschmacksache, wie Schmelz und Schmalz in der kleinteiligen Programmfolge, sind die Anekdoten dazwischen. Die heiteren Erfahrungen beim Betanken seines potenten Turbodiesels, bei der Behandlung von Pickeln mit Senf oder beim Orientierungsverlust in der Großstadt („Ich greife mir eine junge Frau”) lassen für die zweite Halbzeit, Beethovens ehrwürdiges Violinkonzert, Schrecklichstes befürchten.

Aber zum Glück bleibt das Mikro aus, und auch die Orchestermusiker scheinen nun froh zu sein, unter Vladimir Spivakovs engagierter Leitung zeigen zu dürfen, dass sie auch richtig Kunst können und nicht nur Kunstgewerbe.

Beim Solisten sitzt das Konzert, von ganz kleinen Fehlgriffen abgesehen, technisch perfekt, zerfällt aber auch immer wieder in schöne Stellen solistischer Eitelkeit, wo die Bescheidenheit sinfonischer Integration in ein großes Werk eher am Platze gewesen wäre. Jeder Ton, jedes Tönchen des Abends scheint uns sagen zu wollen: „Sooo schön kann das nur der David”. Der Selbstdarsteller ist in Garrett noch stärker als der Interpret. Der Begeisterung im Saal tut das keinen Abbruch.


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Posting date:10.05.2011 - 14:47:18
Submitted by:Julia
Article date:10.05.2011
Subject:Schnulzen mit Schmelz und Witz
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Posting date:28.05.2011 - 07:16:38
Submitted by:Maya
Article date:10.05.2011
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Subject:Ein sanfter lyrischer Erzähler
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Der Geigenstar David Garrett wurde im Festspielhaus Baden-Baden stürmisch gefeiert

Wo andere geigerisch verwegen herumhexen, blieb David Garrett bei seinem Konzert in Baden-Baden feinsinnig und gelassen. In seinem begeistert aufgenommenen klassischen Programm im bis unters Dach ausverkauften Festspielhaus präsentierte sich der langhaarige Deutsch-Amerikaner als sanfter lyrischer Erzähler.

Baden-Baden. David Garrett musste diesmal gar keine Crossover-Spaziergänge zum Jazz unternehmen. Ihm genügte es, den Spagat zwischen den liebenswürdigen Miniaturen Fritz Kreislers und dem sinfonischen Ernst von Beethovens Violinkonzert auszureizen Dabei sparte er sich den Beethoven für das Ende auf und hatte es gar nicht nötig, sein Publikum mit den Virtuosenstückchen in Schluss-Wallung zu bringen. Von Anfang zeigte der sympathische und sein Konzert mit Anekdoten gefällig moderierende Virtuose mit dem Russischen Nationalorchester unter dem indisponierten Wladimir Spiwakoff, was die Kreisler-Encores bei aller Raffinesse auch sind: warmherzig mitteilsame Musik und nicht nur Schmachtfetzen. Garrett gab diesen Capricen, Chinoiserien und Liebesleid-/Liebesfreud-Klängen all ihr stimmungsvolles Sentiment und ihren nos-talgischen Charme mit. Setzte gar nicht auf explosive Virtuosität oder demonstrativ ausgestellte Brillanz. Wirkte eher wie der liebe Zivi von nebenan, der eben auch hervorragend Geige spielt, sein Publikum mit »ihr« und »euch« anredet. Garretts geigerische Mittel sind indes enorm. Seine Tonbildung war von weicher Rundung, knifflige Passagen kamen in lockerer Biegsamkeit, Spitzentöne strahlten warm auf. Und musikalisch arbeitete Garrett dank seiner spielerischen Bandbreite metrisch wie dynamisch mit eloquenten Abstufungen und feinen Valeurs. Den engeren Crossover-Spagat zu Beethovens D-Dur-Konzert bewältigte der an einen Kontrabass-Hocker gelehnte Geigenstar ohne Brüche, da er ja bereits in den Kreisler-Nummern die Substanz gesucht und gefunden hatte

Souverän und leicht
Mit Nachdruck verfolgte er, sich immer wieder in voller Größe aufstellend, energische Entwicklungen und artikulierte Beethovens sinfonischen Gestus in aller Entschiedenheit aus. Entrückte Passagen erhielten schimmernden Glanz. Beethovens Frühromantik erfüllte Garrett mit ungemeiner Tiefe. Souverän wechselte er im Schluss-Rondo zwischen spielerischer Leichtigkeit und kraftvoller Leidenschaft. Die Kadenzen waren voll von plastischer Musikalität. Geistesgegenwärtig navigierte für den gesundheitlich dann doch ausfallenden Spiwakoff der junge Kapellmeister der Baden-Badener Philharmonie, Lorenzo Coladonato, das Russische Nationalorchester. Seine Fans feierten Garrett mit lauten Begeisterungsrufen und Standing Ovations. Er revanchierte sich launig-charmant mit Paganinis »Karneval von Venedig«, bei dem seine Geige im Drei-Ecken-Hut nur so pfiff und zirpte. Das war alles höchste Musikalität in Reinkultur.


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Posting date:28.05.2011 - 07:19:39
Submitted by:Maya
Article date:10.05.2011
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Subject:Da haut's Beethoven vom Barhocker
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Also ich möchte, dass ihr mindestens so viel Spaß habt wie ich.“ Claro David, wir sind doch alle total gern in die Philharmonie gekommen. Bis auf ein paar Eltern vielleicht, die auf ollen Schmusepop stehn. Und den ein oder anderen 68er-Opi im Schlepptau einer Teenie-Enkelin mit rüschigem Röckchen über den Leggins und – ganz wichtig – Digicam.

Denn richtig gut kommt so ein Konzert erst am Display. Fotografieren ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet? Mannomann! Das Programmheft mit deinen supergeilen Fotos haben wir doch eh gekauft. Da schaust du so sehnsüchtig durch diese langen Haarsträhnen, die Augen immer ein bisschen verheult, o.k., o.k., verklebt. Wahrscheinlich gehen sie deshalb auch nie ganz auf. Dafür öffnet sich der Mund, nun ja, ziemlich lasziv. Das ist in dieser todernsten, schwer bildungsbürgerlich gestriegelten Klassikszene ganz schön gewagt.

Und erst deine unheimlich lustigen Geschichten! Manchmal sind sie länger als das nächste Stück von diesem Fritz Kreisler. Dass du dich in Chicago zwei Stunden vor dem Konzert beim Joggen verlaufen hast und aus Versehen Super bleifrei statt Diesel tankst, macht dich so sympathisch. Auch der Pickel, den du vor dem Auftritt mit Make-up aus Senf bekämpft hast. Hoho, das muss gebrannt haben! Dass du vom Applaus im Hotel erzählst, beim Üben mitten in der Nacht, ist dann eher peinlich. Aber bitte, die Leute haben ein Genie gehört!

Nur schade, dass diese Musiker von der Russischen Nationalphilharmonie wie versteinert auf ihren Stühlchen saßen. Null Humor. Oder sie können kein Deutsch. Vielleicht haben sie sich aber auch mächtig gelangweilt. Deine Arrangements dieser Kreisler-Sachen sind doch etwas flach geraten. Aber das wird noch. Schließlich stellst du dich in eine Reihe mit den großen komponierenden Virtuosen. Paganini, Sarasate und so.

Aber komisch, bei Tschaikowsky haben diese Russen plötzlich aufgedreht. Ganz ohne dich. Toll war das. Und so elegant. Man konnte die Schwäne förmlich auf dem See Pirouetten drehen sehen. Auch dieser für einen Dirigenten etwas bedächtige Vladimir Spivakov bekam einen Hauch Rouge ins graue Gesicht. Und strahlte bei Beethoven wie eine Glühbirne. Mit dem Violinkonzert hast du dir aber einen Brocken ans Bein gebunden. Teufel auch! Wenigstens nahm der Barhocker etwas von der großen Last. Wow, du bist ohne Schrammen durch diese vertrackte Kreisler-Kadenz gezischt. Und echt nett von dir, das Erich-Honecker-Partyhütchen auf der Ablage im neuen A3 zu lassen.


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Posting date:09.05.2011 - 10:42:36
Submitted by:Malaga
Article date:09.05.2011
Subject:Von Senf und besseren Lösungen
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Posted by:Webmaster
Posting date:09.05.2011 - 14:24:37
Submitted by:Aschanzi
Article date:09.05.2011
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Subject:So bastel ich mir einen Superstar
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Posted by:Webmaster
Posting date:08.05.2011 - 10:36:03
Submitted by:Maya
Article date:07.05.2011
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Subject:Garrett und zwei Dirigenten
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Es gibt Konzerte, die bleiben aus mehreren Gründen in Erinnerung. Das Debüt David Garretts im Festspielhaus Baden-Baden endete mit stehenden Ovationen des Publikums - nicht nur weil der Star des Abends bezaubernd gespielt hatte. Der angekündigte Dirigent der Russischen Nationalphilharmonie, Vladimir Spivakov, litt am Aufführungstag unter einer starken Bronchitis, entschloss sich aber, das Konzert zu beginnen. Kurz vor der Pause - gerade erklang Fritz Kreislers "Liebesfreud" - ging der Dirigent freundlich dirigierend durch das Orchester ab und ließ David Garrett das kurze Bravourstück allein mit dem Orchester beenden.

Glücklicherweise befand sich im Publikum der erste Kapellmeister der Baden-Badener Philharmonie, Lorenzo Coladonato. Der wollte mit seiner Lebensgefährtin eigentlich einen entspannten Konzertabend genießen, war aber alarmiert, da sich Spivakovs Bronchitis herumgesprochen hatte. Als der Ernstfall eintrat, schlug die Stunde des in Monza geborenen Lorenzo Coladonato.

Den schwarzen Anzug hatte er sicherheitshalber im Auto, nach kurzer Konzentrationsphase leitete er den zweiten Teil des Konzerts. Beethovens Violinkonzert ging dank seiner Hilfe sicher und mit Verve über die Bühne. "Ich war in einer anderen Welt", sagte Coladonato, den David Garrett auf der Bühne zum Dank spontan umarmte.

Lorenzo Coladonato

In Monza (Italien) geboren, studierte Lorenzo Coladonato Klavier, Komposition und Dirigieren am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. Er besuchte Meisterkurse bei Massimo de Bernart, Aldo Ceccato, Juri Simonov und Helmuth Rilling. 1992 führte ihn sein Weg als Stipendiat an das Teatro la Fenice di Venezia. Danach arbeitete er als Korrepetitor und Maestro Suggeritore an diversen Opernhäusern in Italien. Als Dirigent war er in zahlreichen Opern und Sinfoniekonzerten in Italien zu erleben, u.a. leitete er eine Produktion von Piccinnis «Cecchina» mit jungen Sängern der Accademia Internazionale di Canto del Teatro alla Scala. 2001 gewann er den 1. Preis beim Dirigieren beim Wettbewerb unter dem Patronat vom «Orchestra die Pomeriggi Musicali» in Mailand. 2006 gewann er einen weiteren Preis im Dirigieren beim «Concorso Internazionale Giuseppe Patanè». Seit 2001 ist er als Maestro Suggeritore am Opernhaus Zürich tätig, wo er sich ein umfangreiches Opernrepertoire erarbeiten konnte. Demnächst dirigiert er ein Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Craiova in Rumänien und wird am Teatro Real Madrid als Maestro suggeritore bei Händels «Tamerlano» mit Plácido Domingo gastieren. (Quelle: Opernhaus Zürich)


Posted by:Webmaster
Posting date:09.05.2011 - 10:49:08
Article date:07.05.2011
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Subject:Stargeiger kommt nach Düsseldorf
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Stargeiger David Garrett geht 2012 mit einem neuen Programm auf große Crossover-Tournee und macht auch Station in Düsseldorf. Am 21. April wird er im ISS Dome auftreten. Der gebürtige Aachener ist neben seinem klassischen Repertoire vor allem bekannt für seine modernen Interpretationen. "Wir können uns glücklich schätzen, so einen Ausnahme-Künstler zu Gast zu haben," freut sich ISS Dome-Leiter Manfred Kirschenstein.


Posted by:Webmaster
Posting date:05.05.2011 - 10:13:25
Submitted by:Flanni
Article date:05.05.2011
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Subject:Charmanter geigt niemand Beethoven
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Showtalent David Garrett in Laeiszhalle

Mit seiner Neigung zur Selbstironie, dem zum Zopf gebundenen langen Haar und dem silbernen Totenkopfkettchen um den Hals wirkt der Geiger David Garrett schon ein bisschen wie der Piratenkapitän Jack Sparrow der Klassikszene. Eine Menge Seemannsgarn wusste er bei seinem Musikhallenkonzert mit der Russischen Nationalphilharmonie unter Vladimir Spivakovs Leitung am Dienstag zu erzählen. So behauptet er, die Anekdote, nach der er einst kurz vor einem Konzert einen Pickel in Ermangelung von Make-up mit Senf abgetönt habe, sei Nonsens. Garrett aber ist nun mal auch Showtalent. Selbst bei Beethovens herausforderndem Violinkonzert vergisst er nicht, zu lächeln, und beseelt jede Note charmant. Nichts wirkt übertrieben in seinem Spiel, nichts erzwungen. Garrett sagt, dass er das Spontane und Unvorhersehbare jedes Live-Auftritts in vollen Zügen genieße.

Die Bühnendekoration mit acht Straßenlaternen à la Lili Marleen war dem ersten Teil des Abends geschuldet, mit Stücken Fritz Kreislers und vielen Salonmusikschmankerln. Aber auch, wenn Liebesleid und -freud bei Kreisler mal schnulzig zu werden drohten, wahrten Garrett und die Russische Nationalphilharmonie die Contenance. Ununterbrochen wandte sich der Publikumsliebling dem Orchester zu, weil er das diffizile Zusammenspiel seiner Bearbeitungen wie Kammermusik betrachtet und den direkten Kontakt sucht. Sonor klang die Tiefe in der Paganini-Variation Nr. 18 und elegant die brillante Technik in Kreislers Corelli-Variationen und dem Larghetto über ein Thema von Carl Maria von Weber. Garrett weiß, über welche Fähigkeiten er verfügt. Sein zweites Standbein in der Rockmusik hat ihm als Klassikgeiger im Gegensatz zu Nigel Kennedy jedenfalls nicht geschadet.


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Posting date:05.05.2011 - 10:15:19
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Article date:05.05.2011
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Subject:Und dann trifft Tschaikowsky auf einen Audi A6
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David Garrett bewegt sich in der Laeiszhalle zwischen Klassik und Entertainment

Hamburg. David Garrett nimmt sie alle mit: Klassikexperten, Pop-Fans, Mütter und solche, die den hübschen Posterboy einfach mal aus nächster Nähe sehen wollen.

Dementsprechend vielfältig geht auch das - wie wahnsinnig - bejubelte Konzert in der Laeiszhalle über die goldverzierte Bühne, die nicht nur Ort der Musik, sondern auch der Unterhaltung ist: Der 30-Jährige erzählt Anekdoten von Pickeln auf der ins Publikum gerichteten Nasenseite und schrägen Fans seines Audi-A6-Turbo-Diesels.

Im ersten Teil der Show präsentiert der deutsch-amerikanische Violinist zusammen mit der über 50-köpfigen Russischen Nationalphilharmonie kurzweilige Klassikkompositionen von Tschaikowsky, Rachmaninow und Fritz Kreisler, auf dessen Werk der Fokus des Abends liegt. Besonders einfühlsam spielt Garrett die beiden Stücke "Liebesleid" und "Liebesfreud", zu denen er die Mine eines tief Berührten trägt - der Wiener Stargeiger Kreisler aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist Garretts großes Vorbild.

Der moderne Stargeiger Garrett nimmt sich in manchen Stücken auch zurück, damit das Orchester sein brausendes Können präsentiert. Wenn sich zu Tschaikowskys "Russischen Tanz" auf einmal Energie aus den Musikern herausbricht - die Bewegungen werden schneller, die Musik lauter -, wird deutlich, dass der sympathische Dirigent Vladimir Spivakov sein Orchester bis dahin vor allem bremsen musste, um Garrett ins rechte Licht zu rücken.

Auch im zweiten Teil, Beethovens Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61, spielt Garrett die erste Geige. Ein träumerisches Stück, dem Garrett mit seinem leidenschaftlichen, manchmal unorthodoxen Spiel seine eigene Handschrift hinzufügt, was selbst dem Rock-Journalisten zusagt.(ditt)


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Posting date:09.05.2011 - 10:45:59
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Article date:04.05.2011
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Subject:David Garrett und die Russische Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov
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Der junge Stargeiger David Garrett trifft auf den Meister Vladimir Spivakov. Raus kommt eine Tournee mit einem rein klassischen Programm. Zusammen mit dem renommierten Orchester der Russischen Nationalphilharmonie ertönten am Montag in der Berliner Philharmonie klassische Werke von Tschaikowsky, Johann Strauß, Fritz Kreisler und Ludwig van Beethoven auf eine besondere Art. David schaffte es auch das Publikum mehrmals in seinem Programm zum Lachen zu bringen. Er teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen mit seinen Fans und das lieben wir auch so an ihm. Man fühlt eine besonders enge Bindung zum Künstler genauso wie mit der Musik, die er macht.

Am 1. Mai 2011 startete seine rein klassische Tournee in Leipzig, gefolgt von Berlin und Hamburg, wo er vor ausverkauften Häusern Konzerte gab. Für alle Klassikfans ist ein solches Konzert ein Pflichttermin. Man sollte also unbedingt dabei sein.


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Posting date:03.05.2011 - 08:54:07
Article date:03.05.2011
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Subject:David Garrett - der AusnahmeGeiger - spielt 6 Konzerte in 2011
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Alle wollen David garret - jetzt ist er wieder auf Deutschlandtour

David Garrett, der Sohn eines deutschen Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina bekam im Alter von vier Jahren seine erste Violine. Seinen ersten Unterricht erteilte ihm sein Vater, der nebenberuflich als passionierter Geigenlehrer arbeitete, inzwischen jedoch als bekannter Geigenauktionator tätig ist. Bereits im Alter von 14 Jahren stand David Garrett bei der Deutschen Grammophon als Exklusivkünstler unter Vertrag. Zusammen mit Claudio Abbado spielte er Mozart-Violinkonzerte ein; als Künstlernamen nahm er den Geburtsnamen seiner Mutter an. Als „größten Violinisten seiner Generation“ bezeichnete ihn Yehudi Menuhin.

Von 1990 bis 1991 wurde Garrett von Zakhar Bron unterrichtet. Ab 1992 war er Schüler von Ida Haendel. Ab 2001 besuchte er als Student die Meisterklassen von Itzhak Perlman, Isaac Stern und Dorothy Delay an der Juilliard School of Music in New York City. Trotzdem erlebte David Garretts Karriere, die bis dahin von seinen Eltern gemanagt wurde, einen Bruch. Er nahm wahr, dass er selbst nie Einfluss auf seine Berufsausübung und Karriere hatte nehmen können: „Mir wurde immer alles aufoktroyiert: Was ich spielen sollte, wo ich auftreten sollte, was ich in Interviews sagen und nicht sagen sollte“. Die Studiengebühren der Juilliard School in Höhe von circa 33.000 Euro verdiente sich Garrett unter anderem durch die Arbeit als Bibliothekar, Model und Straßenmusiker. In den folgenden Jahren versuchte er sich wieder als Künstler zu etablieren. Nun sein eigener Karrieremanager, dachte er sich das Konzept für ein Cross-Over-Album aus, das er zusammen mit dem Londoner Plattenlabel Decca produzierte. Es wurde jedoch aus Imagegründen nicht veröffentlicht. David Garrett bekam in den folgenden Monaten auch außerhalb von Europa wieder mehr Konzerttermine. Den Durchbruch in Deutschland schaffte er mit dem Berliner Konzertveranstalter DEAG, der stark auf den Event-Charakter klassischer Konzerte setzt und Garretts Cross-Over-Projekt übernahm.

Garrett spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1772 und einer weiteren von Antonio Stradivari von 1718.

Von Ende Mai 2008 bis April 2010 war er im Guinness-Buch der Rekorde als schnellster Geiger der Welt eingetragen. Bei einem Auftritt in der britischen Fernsehshow „Blue Peter“ spielte Garrett den Hummelflug von Rimski-Korsakow fehlerfrei in nur 66,56 Sekunden, das sind 13 Noten pro Sekunde. Seinen eigenen Rekord unterbot er am 20. Dezember 2008 bei der „Guinness-World-Records“-Show um 1,3 Sekunden mit einer Zeit von 65,26 Sekunden. Am 7. April 2010 wurde er von Ben Lee geschlagen: Lee benötigte 64,21 Sekunden für dasselbe Stück. Am 17. Oktober 2010 wurde Garrett in Essen der Echo Klassik, der renommierte Musikpreis der Deutschen Phono-Akademie, für seinen Spitzenplatz im Plattenverkauf als „Bestseller des Jahres“ verliehen. Nur wenige Monate später erhielt er bei der 20. Echo-Musikverleihung am 24. März 2011 einen Echo in der Kategorie „Erfolgreichste Musik-DVD-Produktion (national)“ und einen weiteren in der Kategorie „Künstler Rock/Pop (national)“. Aufgrund dieser Erfolge und der überwältigenden Nachfrage wird der Stargeiger jetzt 2011 sechs neue Shows spielen, davon zwei Open-Airs. So wird David Garrett am 8. Juni in Bremen – Bremen Arena seine Deutschlandtour „Rock Symphonies 2011“ starten.

Es folgen am 12. Juni Open-Air in Stuttgart –Neues Schloss Ehrenhof und am 14. Juni Open-Air in Wiesbaden – Bowling Green. Hier wird David Garrett, der charismatische Gipfelstürmer seine einzigartige Mischung aus Rock, Pop und Klassik zusammen mit seiner virtuosen Band und einem großen Orchester präsentieren und damit Fans der Klassik als auch der Popmusik gleichermaßen begeistern. Bereits am 17. Oktober 2010 wurde Garrett in Essen der Echo Klassik, der renommierte Musikpreis der Deutschen Phono-Akademie, für seinen Spitzenplatz im Plattenverkauf als „Bestseller des Jahres“ verliehen. Nur wenige Monate später erhielt er bei der 20. Echo-Musikverleihung am 24. März 2011 einen Echo in der Kategorie „Erfolgreichste Musik-DVD-Produktion (national)“ und einen weiteren in der Kategorie „Künstler Rock/Pop (national)“. Aufgrund dieses überwältigenden Erfolgs startet der Stargeiger nun seine Tour. „Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunderts“ nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, „Gänsehaut-Konzerte“ tituliert die BILD-Zeitung. Als „Retter der Klassik“ (PNP) und „Rekordverdächtig“ (Rheinpfalz), als „Eine Rakete auf den Saiten, ein Charmeur ohne Grenzen“ (Rhein-Neckar-Zeitung) und als „Hexenmeister auf der Geige“ (Kölner Stadtanzeiger) beschreiben die Medien David Garrett.

„An den Kassen bettelten verzweifelte Fans förmlich um Karten“ (BILD) fasste die BILD-Zeitung den Ansturm auf die Konzerte des Geigenstars in Worte. David Garretts CD-Veröffentlichungen bestätigen seinen fantastischen Erfolg: Seine beiden Crossover-Alben „Virtuoso“ und „Encore“ verkauften sich bisher jeweils über 200.000 Mal, sein letztes rein klassisches Album „Classic Romance“ bereits über 150.000 Mal. Die teilweise neu arrangierten Melodien Mendelssohns und Dvořák auf „Classic Romance“ hielten sich zudem wochenlang in den Top Ten der deutschen Popcharts, zeitweise vor Popkünstlern wie Robbie Williams oder Bon Jovi – ein sensationeller Erfolg für ein klassisches Album!


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Posting date:03.05.2011 - 08:56:58
Submitted by:Christerl
Article date:03.05.2011
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Subject:David Garrett in Hamburg
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David Garrett präsentiert klassische Werke von Tschaikowsky und Mendelssohn mit großem Orchester.

Stargeiger David Garrett vereint eindrucksvoll klassisches Repertoire mit den größten Hits der Rock- und Popmusik. Im Mai 2011 geht er wieder auf eine Tournee mit rein klassischem Programm. Zusammen mit dem renommierten Orchester der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov wird David Garrett klassische Werke von Tschaikowsky und Mendelssohn in den schönsten Konzertsälen der Republik aufführen. Dies zeigt die Vielfalt des Erfolgsvirtuosen, der sowohl die größten Hallen mit seinen Crossover-Programmen als auch die erhabenen Kulturtempel mit klassischem Repertoire füllt.

"Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunderts" nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, "einen Wanderer zwischen den Welten" die WAZ. David Garrett schafft es, den Bogen vom Pop zur Klassik zu spannen und junge Leute mit seinen rein klassischen Konzerten zu begeistern. "Dass Garrett auch das ernste Metier beherrscht muss er niemanden mehr beweisen", schreibt die Leipziger Volkszeitung über seine letzte Recital-Tournee, "David Garrett kann's einfach" titelt die Mainpost und die Rheinischen Nachrichten fassen zusammen: "Wenn es mehr charismatische Musiker seines Formats gäbe, bräuchte man sich um die Zukunft der klassischen Musik keine Sorgen zu machen."


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Posting date:03.05.2011 - 08:53:12
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:01.05.2011
Subject:Der Popstar der Klassik
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Posting date:02.06.2011 - 08:48:37
Submitted by:Maya
Article date:01.05.2011
Subject:Berlin Programm
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Posting date:27.04.2011 - 10:25:39
Article date:27.04.2011
Subject:Star-Violinist David Garrett ist erfolgreich, seine Karriere einmalig
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Posting date:05.04.2011 - 19:30:05
Submitted by:Solveig
Article date:05.04.2011
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Subject:Verdienstorden des Landes NRW
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Große Ehre für die Reckenfelder Unternehmerin und FDP-Lokalpolitikern Elsbeth Schlick: Am morgigen Donnerstag um 15 Uhr bekommt sie in Düsseldorf von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.
Elsbeth Schlick befindet sich dabei in illustrer Gesellschaft, denn unter den insgesamt 17 Ausgezeichneten sind mit dem weltberühmten Geiger David Garrett , dem Schalker Fußball-Profi und Vizeweltmeister Christoph Metzelder sowie der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth drei höchst prominente Personen.

„Ja, ich weiß, da sind einige bekannte Persönlichkeiten dabei“, sagte Elsbeth Schlick gestern, als die GZ sie per Telefon auf der Hannover-Messe erreichte.

Ob aber David Garrett extra aus New York anreise, das wisse sie nicht. Vor gut zwei Jahren wurde sie übrigens von mehreren Reckenfeldern angesprochen und gefragt, ob es in Ordnung sei, wenn man sie für das Bundesverdienstkreuz vorschlage.


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Posting date:04.04.2011 - 12:50:34
Submitted by:Anjasybille, Maya
Article date:01.04.2011
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Subject:Leben für den Moment
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Posting date:02.04.2011 - 12:21:57
Submitted by:Maya
Article date:31.03.2011
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Subject:Rocker mit Geige
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Herr Garrett, Ihre Garderobe nimmt sich für einen klassischen Musiker unkonventionell aus. Helfen Ihnen die lässigen Outfits, sich bei Menschen bekannt zu machen, die nicht zum Klassik-Stammpublikum zählen?
Garrett: Ich glaube, ausgefallene Klamotten gehören generell zur Tradition von Musikern. Ein Paganini hat sich anders angezogen, ein Liszt, ein Chopin, ein Mozart teilweise auch. Ich finde es nicht verkehrt, mit dem Aussehen das Innere nach Außen zu kehren. Und ich habe dadurch auch nicht weniger Integrität, wenn es um Musik geht.

Wann hatten Sie zum letzten Mal einen Frack an?
Garrett: Mit elf. Und Sie?

Leider noch nie.
Garrett: Sehen Sie? Und auch viele Menschen, die das lesen, haben wahrscheinlich noch nie einen Frack angehabt. Das ist auch völlig unnötig, so ein altes Teil. Wieso soll ich einen Frack anziehen, der in den 30er Jahren populär war?

Gleichwohl spielen Sie eine Stradivari, ein fast 300 Jahre altes Instrument. Ein Widerspruch?
Garrett: Kein Widerspruch, der Ansatz ist verkehrt. Denn: Klamotten braucht man nicht, um gut zu spielen. Die Geige allerdings schon. Zumindest, um optimale Qualität zu haben. Was man trägt, hat ja keine Auswirkung auf den Ton.

Sind Sie sicher? Vielleicht fühlt sich ein Musiker anders und klingt auch anders – je nach dem, was er am Körper trägt…
Garrett: Das ist ja der größte Schwachsinn, den ich je gehört habe. Denken Sie mal darüber nach! Nee, das macht keinen Unterschied. Die Musik fühlt man doch nicht durch die Klamotten.

Themenwechsel: 2010 konnten Sie unzählige Preise einsammeln. Haben Sie keine Angst vor der Fallhöhe? So ein Erfolgsjahr lässt sich schließlich nur schwerlich wiederholen.
Garrett: Man muss solche Dinge nur fürchten, wenn man sie für wichtig hält.

Preise und Auszeichnungen sind Ihnen demnach nicht wichtig?
Garrett: Ich freue mich über Preise. Aber ich habe deswegen nicht mehr Spaß im Leben. Auszeichnungen nehme ich nur so nebenbei mit.

Populär geworden sind Sie mit Ihrem Crossover-Ansatz...
Garrett: …ich stehe aber genauso für Klassik.

Aber wir beiden würden jetzt nicht miteinander reden, wenn Sie alleine für klassische Musik stehen würden, oder?
Garrett: Vielleicht nicht. Was aber auch sehr schade wäre. Weil ich mich in erster Linie als klassischer Musiker sehe.

Haben Sie denn nie den Drang verspürt, die Geige gegen eine Gitarre einzutauschen?
Garrett: Nein, wirklich nie. Ich hatte immer das Gefühl, eine Geige gibt mehr her als eine Gitarre. Die Geige hielt ich immer schon für das vollendetste Instrument, denn sie verbindet das rhythmische Element mit dem lyrischen.

Gibt es für Sie einen musikalischen Tabu-Bereich, den Sie unangetastet lassen möchten?
Garrett: Das einzige Tabu ist, schlecht zu spielen. Es gibt genauso viele schlechte Musiker im Klassikbereich wie anderswo auch. Und diese Arroganz ist schlimm, dass man sagt: „Oh, ich spiele klassische Musik und deswegen bin ich etwas Besseres“. Das Tabu ist schlechte Qualität. Und nicht das, was man spielt.


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Posting date:02.04.2011 - 12:18:35
Submitted by:Maya
Article date:30.03.2011
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Subject:Mein Herz schlägt für jede Art Musik
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Er steht zwar nicht mehr als schnellster Geiger der Welt im Guinness-Buch der Rekorde, einer der erfolgreichsten ist er aber allemal. Mira Langel sprach mit David Garrett (30), der im Mai und Juni in der Lanxess-Arena gastiert

Macht es Sie traurig, dass die Leute bei den Pop / Rock-Krachern, die ja einfacher zu spielen sind, noch mehr ausrasten als bei anspruchsvolleren klassischen Stücken, für die man stundenlang üben muss?
GARRETT: Sie behaupten, dass die Pop-Sachen einfacher zu spielen sind. Woher wissen Sie das? Das ist ein ganz furchtbares Vorurteil, dass die Leute meinen, der Cross-Over-Bereich sei einfacher zu spielen. Ich finde, man sollte immer versuchen, das Beste aus sich zu machen und sein Niveau zu finden. Ob das jetzt Klassik ist oder ein anderer Bereich macht doch keinen Unterschied!

Wofür schlägt Ihr Herz mehr: Tschaikowsky oder Cross-Over-Musik?
GARRETT: Mein Herz schlägt für jede Art von Musik. Das Tschaikowsky-Konzert ist für mich genauso interessant zu spielen wie ein Cross-Over-Konzert, das in gewisser Weise eine Abwechslung darstellt. Das ist ja auch das Schöne an Musik, die Abwechslung. Würde ich bei einer Musikrichtung bleiben, wäre mir wahrscheinlich schnell langweilig.

Welche Musik hören Sie gerne?
GARRETT: Querbeet. Das Einzige, was ich nicht so gerne höre, ist ganz harte minimalistische Elektromusik. Wenn es nur über den Computer geht, dann hör ich's nicht.

Sie sind viel in Hotels unterwegs. Wo üben Sie dann?
GARRETT: Ich übe im Hotel, da kenne ich keine Schmerzgrenze. Wenn ich um zwei Uhr morgens sage, es muss geübt werden, dann wird die Geige ausgepackt und geübt.

Wie geht es Ihnen denn abends nach einem wunderbaren Konzert im Hotelzimmer?
GARRETT: Ich versuche, mich so gut wie möglich zu entspannen. Die Energieeinteilung ist ganz wichtig, sonst kann ich die Leistung nicht erbringen. Ich versuche, mich einfach runterzufahren und schlafen zu gehen, weil am nächsten Tag immer viel zu tun ist.

Was denken Sie, wenn Sie auf der Bühne stehen? Sie haben in New York studiert und nach dem Studium wieder angefangen, Konzerte zu geben. Gab es vielleicht noch eine Alternative?
GARRETT: Die Entscheidung fiel mir relativ leicht. Ich hatte ja vier Jahre Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Wenn man einmal eine Entscheidung getroffen hat, sollte man die auch durchziehen. Mal so, mal so, so ein Mensch bin ich nicht.

Ihre Eltern wohnen in Aachen. Besuchen Sie die noch oft?
GARRETT: Ich bin oft in Deutschland, aber nicht so oft in Aachen. Ich wohne größtenteils in den USA.

Sie spielen am 23. Mai und 11. Juni in der Lanxess-Arena. Freuen Sie sich auf Köln?
GARETT: Köln ist eine tolle Stadt. Ich bin immer gerne in Köln.

Könnten Sie sich vorstellen, in Köln zu wohnen?
GARRETT: Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, in irgendeiner Stadt zu wohnen, weil ich so viel reise. Es wäre viel zu schade, wenn ich irgendwo eine tolle Wohnung hätte und die nie sehen würde. Ich bin so wahnsinnig viel unterwegs, dass ich im Moment gar keinen festen Wohnsitz haben möchte. Wenn sich da mal was dran ändert, ist Köln sicherlich eine der Städte, die ich wählen würde. Aber ich habe viele gesehen, die ich toll finde.

Werden Sie heute Abend noch spielen?
GARRETT: Ja, aber etwas Privates.


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Posting date:02.04.2011 - 12:16:54
Submitted by:Maya
Article date:29.03.2011
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Subject:David Garrett hat eine Wohnung in Berlin - aber keine Möbel
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Der Popstar der Klassikszene ist viel unterwegs. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man monatelang eine Wohnung in Berlin unterhält, aber die Zeit zum Einziehen nicht findet.

Seit mittlerweile einem halben Jahr wohnt David Garrett nun schon in der Hauptstadt, doch wenn er da ist, packt er seine Koffer nicht notwendigerweise auch in den eigenen vier Wänden aus: "Ich bin oft hier, aber mittlerweile immer noch in Hotels", sagt der Stargeiger in einem Video auf "Bunte.de". Klingt ganz nach Starallüren, aber die ungewöhnlichen Wohnverhältnisse haben einen anderen, ganz praktischen Grund: "Einfach nur, weil ich kein Bett und keine Möbel in der Wohnung habe und soweit das nicht geklärt ist, lohnt es sich wahrscheinlich nicht, da zu übernachten." Könnte auf die Dauer unbequem werden. Richtig angekommen ist der erst kürzlich mit zwei Echos ausgezeichnete Geigen-Virtuose anscheinend noch nicht. Dass er sich dennoch für eine Bleibe in Berlin entschieden hat, lag wohl vor allem an einer weltberühmten kulinarischen Spezialität: "Ich komme immer wegen der Currywurst", scherzt der 30 Jahre alte Aachener zunächst und sagt weiter: "Ich finde, es ist eine tolle Stadt, sie hat viel Energie, ist vom Kulturangebot ganz großartig, ist aber auch beim Spaßfaktor sehr angenehm und deshalb eine gute Mischung. Genau das, was ich auch an New York sehr gern habe."

Doch anders als in New York und anderen Orten dieser Welt ist das Verhältnis des Kosmopoliten zu seinen (vornehmlich weiblichen) Fans. Auch wenn der Sohn eines deutschen Juristen und Geigenauktionators sowie einer US-amerikanischen Primaballerina die Aufmerksamkeit braucht, um weiter erfolgreich zu sein, genießt er die ungewohnte Ruhe, wenn er hierzulande auf Bewunderer trifft: "Deutschland ist eines von den Ländern, in denen man nicht zwingend umgarnt wird. Das finde ich ganz positiv. Die Leute wissen auch, ein bisschen Abstand zu halten. Das finde ich gut", gesteht er, denn: "Ein bisschen Privatsphäre ist auch für mich wichtig."

Am 2. Mai, 20 Uhr, präsentiert David Garrett mit großem Orchester klassische Werke von Tschaikowsky und Mendelssohn in der Berliner Philharmonie. Und vielleicht schafft er es bis dahin auch mit der Möbelbestellung und schläft nach dem Auftritt endlich in seinen eigenen vier Wänden.


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Posting date:01.03.2011 - 08:09:34
Submitted by:Minnie, Anjysybille
Article date:01.03.2011
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Subject:John Bon Jovi vs. David Garrett
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Gemeinsamkeiten finden sich bei Jon Bon Jovi, 48, und David Garrett, 30, einige: Beide sind Weltstars, gehen demnächst auf Tour und machen vor allem weibliche Fans glücklich.

Wer hat die lässigere Frisur?

Schwierig. Wir sagen mal Jon Bon Jovi, auch wenn sein Fransenschnitt schon etwas renovierungsbedürftig aussieht (da reißen selbst die Tussi-Strähnchen nichts). Und trotzdem: Geigengott Garrett erinnert uns zu sehr an die Achtziger, als Männer mit gepimpter Monstermähne noch als schick und verwegen galten. Braucht man wirklich einen Kerl, der morgens länger föhnt als man selbst?

Wer hat das bessere Styling?

Vorteil Garrett. Auch wenn Jon Bon Jovi mehr Muskeln hat – der gebürtige Aachener ist ein echtes Mädchen, was die Anzahl der Outfits angeht. Ob Fellmantel oder feiner Zwirn, krachenge Lederhose oder gebügelte Bundfalte, David Garrett sieht immer aus wie ein Schwiegermuttertraum. Herr Bon Jovi wirkt dagegen selbst im Smoking noch, als sei er auf dem Sprung zum Sport. Jeanshemd und Basecap: Mehr brauche er laut Eigenauskunft nicht. Ja, fürs Rodeo vielleicht nicht – aber sonst?

Wer hat den cooleren Lifestyle?

Gleichstand. Jon Bon Jovi ist mit 130 Millionen verkauften Alben, 50-Millio­nen-Dollar-Polster, Fuhrpark und mehreren Häusern einer der reichsten Musiker Amerikas. Da muss sich Rivale Garrett erst mal hinten anstellen. In puncto Groupies hat der „Beckham der Geige“ aber die Nase vorn: Während Bon Jovi Gattin Dorothea (und den vier Kindern) seit 1989 angeblich treu ist, hat David Garrett stets wechselnde Models am Arm – wie es sich für einen echten Rockstar gehört.

Wer hat mehr Sex in der Musik?

Hm, Geschmackssache ... Bon Jovi röhrt seit Jahren seinen Schmachtrock à la „Bed Of Roses“ ins Mikro. Musik, die nicht wehtut und auch nicht stört, wenn man sie als Soundtrack zum Kuscheln einlegt. David Garrett, in der Klassik groß geworden, zaubert nach der Paganini-Rhapsody gern mal den Metallica-Klassiker „Nothing Else Matters“ aus dem Hut. Wenn er solche Überraschungen auch bei Dates draufhat – aber hallo!


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Posting date:01.03.2011 - 08:32:30
Submitted by:Anjasybille
Article date:25.02.2011
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Subject:Stargeiger präsentiert Beethoven plus Rock am Bodensee
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David Garretts Rock Symphonies Tour 2011 macht Station im Schlossgarten Salem. David Garrett begeistert Millionen mit seiner einzigartigen Mischung aus Klassik und Rockmusik. Auf seiner „Rock Symphonies Tour 2011″ wird der Stargeiger am 15. Juni mit großem Orchester und virtuoser Band auf Schloss Salem am Bodensee zu Gast sein und seine gefeierten Interpretationen großer Rockarien wie Nirvanas „ Smells Like Teen Spirit” oder „Nothing Else Matters” von Metallica und berühmter Filmmusiken wie aus „Pirates Of The Caribbean” kombiniert mit rein klassischen Stücken wie Beethovens 5. Symphonie präsentieren. „Bach und AC/DC auf der Geige – David Garrett schafft das Unmögliche” titelte bereits die Abendzeitung über sein Konzert in München.

Vorverkauf für Echo Klassik Preisträger läuft
Der Echo Klassik Preisträger versteht es meisterlich, seine Fans mit seinem Violinenspiel und seiner einigartigen Ausstrahlung zu fesseln und jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Das fulminante Open-Air-Konzert in der restlos ausverkauften Berliner Kindl-Bühne Wuhlheide vom 8. Juni ist seit dem vergangenen Jahr als DVD „Rock Symphonies – Open Air Live” (DEAG Music) erhältlich.


Posted by:Webmaster
Posting date:01.03.2011 - 08:16:55
Submitted by:Maya
Article date:18.02.2011
Quelle:hier klicken
Subject:Ehrung für David Garrett
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Der Geiger David Garret wird für seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen geehrt. Garrett sei ein kultureller Botschafter sowohl Deutschlands als auch der USA, teilte die Amerikanische Handelskammer in Deutschland am Freitag in Frankfurt am Main mit.

Der "AmCham Transatlantic Media & Communication Award" soll am 8. April im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart verliehen werden. Die Amerikanische Handelskammer begründete ihre Entscheidung damit, dass der Geiger, der selbst deutsch-amerikanische Wurzeln hat, mit seiner Musik Menschen verbinde und musikalische Grenzen überwinde. Mit seinen Genre überschreitenden Interpretationen erreiche er auch Hörer jenseits traditioneller Musik.

Die Auszeichnung, die nicht mit einem Preisgeld verbunden ist, wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Im vergangenen Jahr ging sie an den "heute-journal"-Moderator Claus Kleber.


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Posting date:07.02.2011 - 07:16:09
Submitted by:Anjasybille, Valerie
Article date:06.02.2011
Subject:[CH] Wenn ich spiele, nehm ich das Publikum nicht wahr.
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Posted by:Webmaster
Posting date:02.06.2011 - 08:44:23
Submitted by:Skye
Article date:01.02.2011
Subject:Gute Musik ist keine Frage des Genres
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Posting date:03.02.2011 - 09:06:32
Submitted by:Solveig
Article date:22.01.2011
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Subject:Wozu klassische Musik?
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Die Konzertsäle brechend voll, tosender Beifall des Publikums, Wartezeiten für Tickets von mehreren Monaten. Hier handelt es sich nicht etwa um den Erfolg von Jungstar Justin Bieber oder gar Tokio Hotel, ganz im Gegenteil – die klassische Musik erfährt einen neuen Aufschwung, auch in Deutschland. Konzertgrößen wie Jonas Kaufmann (Tenor), Vadim Repin (Violine), Anna Netrebko (Sopran) oder Simon Rattle (Dirigent) locken mit ihrer Vielfalt der Programmgestaltung, ihrem Talent und ihrer Erfahrung immer mehr Menschen vor die Bretter, die die Welt bedeuten.

So sind die genannten Szenebekanntheiten international auf einem sehr hohen Level tätig, doch auch auf den kleinen Bühnen in Deutschland glänzen oftmals herausragende Musiker. Noch immer besteht allerdings das Problem, dass die Mehrzahl des Publikums den älteren Semestern angehört.

Das musische Desinteresse der Jüngeren

Selbst an einem musischen Gymnasium ist es äußerst selten, dass die Schüler sich noch freiwillig mit klassischer Musik beschäftigen. Sie tun es gezwungenermaßen im Unterricht und schimpfen im Nachhinein darüber, wozu dies denn heute noch wichtig wäre – neben all den elektrischen Gitarren, Verstärkern und Bands, die sich ausschließlich auf die technische Bearbeitung ihrer Stimmen, Instrumente und Effekte verlassen, da sich ihr Geschredder sonst wohl nur noch mehr anhören würde, als trampelten ein paar Elefanten auf Wellblech herum. Freilich bestätigen Ausnahmen die Regel. Die Autorin möchte sich davon distanzieren, dass jede Band mit E-Gitarre, E-Bass oder ähnlichem unzusammenhängenden Lärm produziert.

Ein anderer Teil der angesagten Musikszene verkörpert die völlige Gleichheit ihres „Sounds“. Doch sowohl der lärmenden Geräusche, als auch der sogenannten Individualität der bei VIVA oder MTV ausgestrahlten Musiker misst die Jugend eine größere Bedeutung bei als der Klassik.

Die Medienstars der Klassik: Unter vier Augen mit David Garrett

Es gibt allerdings auch Ausnahmephänomene der klassischen Szene, die seit einigen Jahren immer öfter aus dunklen Ecken hervorkriechen. Sie wittern ihre Chance, die ihnen nicht unbedingt aufgrund ihrer musikalischen Fähigkeiten gegeben ist, sondern etwa dank ihres Aussehens, ihrer bekannten Eltern oder ihrer provokanten Art. Diese Musiker verursachen ganze Massenanstürme junger Menschen, weil sie sexy sind oder etwas Extravagantes an sich haben.

Der bekannteste Vertreter dieser Medienstars ist David Garrett, wobei bei diesem Herrn zu beachten ist, dass er durchaus ein fähiger und talentierter Wundergeiger ist, seine Begabung allerdings an seichte Musik verschwendet. Vor eineinhalb Jahren hatte ich nach einem Konzert für eine Dreiviertelstunde die Gelegenheit, mich einmal mit ihm zu unterhalten. Mir fiel schon beim Betreten des Nürnberger Konzertsaals auf, dass eine Unmasse an jungen, extrem aufgehübschten und definitiv viel zu elegant gekleideten Mädchen vor der Bühne und in den Gängen auf und ab huschten, um auch ja die erste zu sein, die ihn erblickte, gar mit ihm reden konnte. An dieser Stelle: Bätsch! Ich durfte, ihr nicht. Was selbst ein einfacher Schülerpresseausweis alles bewirken kann.

Der Mensch und nicht primär die Musik animieren junge Leute, auf klassische Konzerte zu kommen.

Der Großteil des Publikums war nicht der Musik wegen gekommen, sondern um das Antlitz des hübschen Geigers zu betrachten. Wird die Musik durch ein solches Verhalten nicht eher mit Füßen getreten, in den Boden gestampft und all das beschwerliche Üben des Musikers zunichte Klassikgemacht? – Meine Meinung dazu ist: ja. Als ich diese Aussage etwas leichter verpackt dem Geiger vortrug, lächelte er, blickte seine Security etwas verdutzt an und versuchte schließlich ausweichend zu antworten. Sollte er zugeben, dass sich die Musik im Publikum verläuft? Sie erreicht – wenn überhaupt – nur beiläufig das Gehör der Zuhörer, die mehr zum Zuschauen gekommen sind. Doch das kann Garrett nicht sagen, sonst würde er sich selbst und auch seiner Sache erheblichen Schaden zufügen.

Im Vordergrund für solche Phänomene der Musikwelt steht die Ruhm- und Geldsucht. Für die Zuhörer hingegen zählt nur der Mensch, der auf der Bühne steht, dessen Persönlichkeit sie sich bis in die kleinste Pore bei irgendwelchen Tagträumen erdacht haben, während im Hintergrund die neueste CD des angebeteten Künstlers läuft. Für besagte CD dürfen nur außergewöhnlich gut klingende und das Publikum ansprechende Werke aufgenommen werden, wenn es nötig ist, werden sogar Songs aus dem Pop- und Rockgenre kurzerhand umgeschrieben, da die Ouvertüre von Wagners „Tristan und Isolde“ oder Richard Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“ zu anspruchsvoll oder zu uninteressant für ein junges Publikum seien.

Ich persönlich als junge Musikerin kann nicht verstehen, dass man eine solch lange Tradition an klassischen Werken des Barock, der Klassik, der Romantik, aber auch des 20. Jahrhunderts für eine ausgemachte Profitgier mancher Musiker aufgibt, was allerdings nicht bedeutet, dass man nicht weiterhin den Geist der gegenwärtigen Zeit in der Musik einzufangen versuchen sollte. Doch warum dafür die traditionsreiche Kunst der klassischen Musik vergessen, ablegen, ja verachten?


Posted by:Webmaster
Posting date:23.01.2011 - 12:19:50
Submitted by:Valeria
Article date:20.01.2011
Subject:Straßenmusik in Manhattan
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Posted by:Webmaster
Posting date:23.01.2011 - 19:15:49
Submitted by:Daisy
Article date:20.01.2011
Subject:10 Gründe, warum wir David Garrett so lieben
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Posted by:Webmaster
Posting date:28.11.2010 - 20:35:10
Submitted by:Anjasybille
Article date:24.11.2010
Subject:Der Teufelsgeiger!
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Posting date:28.11.2010 - 19:52:59
Submitted by:Maya, Flanni
Article date:22.11.2010
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Subject:GEIL! Geiger Garrett rockt die Oly-Halle
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München – Wahnsinn. 20 000 wollten eine Violine hören. Zwei Tage rockte Geiger David Garrett in der Olympiahalle. Zwei Mal war Münchens größter Konzertsaal ausverkauft.

Das schafft kein anderer Violin-Virtuose der Welt.

Ein Wunder? Oh nein. Die Garrett-Show war wirklich geil. Beim Bond-Song „Live and Let Die“ knallten Feuersäulen in die Luft, Lametta-Regen schäumte ins Parkett. Als Zugabe kam „Hey Jude“ von den Beatles. Die Fans schwenkten ihre Handys, die wie Glühwürmchen leuchteten.

Zweieinhalb Stunden geigte Garrett, seine Band rockte und ein Orchester gab satten Hintergrund-Sound.

Zwischen den Songs erzählte der Musiker witzige Geschichten: Wie er in einem Zwei-Sitzer zum Konzert fliegen musste, wie er als Jugendlicher aus der Disco rausflog.

Ein echt knuffiger Typ. Er macht alle glücklich – sogar unsere Nasen. Samstag Nachmittag ließ Garrett in der Parfümerie Douglas an der Weinstraße an seinem neuen Duft „Rock Symphonies“ schnuppern.

Eingepackt in Glück, Duft und Feuer überhörte man leider leicht, dass nicht alles so unerhört war, wie es tönte. Den „Winter“ von Vivaldi und die „Toccata“ von Bach haben schon viele Rock-Bands gespielt. „Thunderstruck“ von AC/DC klingt nur mit E-Gitarre richtig scharf.

Einmal ließ Garrett seine Band allein. Sie wollte den „Rock’n’Roll“ von Led Zeppelin spielen. Auweh! Was dann kam, sollte Zeppelin-Gitarrist Jimmi Page niemals hören...

Aber solche Schwächen geigt Alleinunterhalter Garrett lässig weg: Sirtaki aus „Alexis Sorbas“ (stark) und „Master of Puppets“ von Metallica (bombastisch).

Wer nicht mehr reinkam: 22. Juni, Olympiahalle, Garrett kommt wieder. Und als ernsthafter Klassik-Musiker spielt er am 9. Mai im Gasteig. Programm: Tschaikowsky.

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Posted by:Webmaster
Posting date:28.11.2010 - 19:55:35
Submitted by:Maya
Article date:22.11.2010
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Subject:David Garrett lässt Können nur vereinzelt aufblitzen
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Jeder, der David Garrett in einem klassischen Konzert erlebt hat, weiß, dass er eine Ausnahmebegabung ist. Ein Talent, wie es vielleicht einmal alle paar Jahre auftaucht.

Aber berühmt geworden ist der 30-Jährige als eine Art Popstar, als schnellster Geiger der Welt nämlich. Wenn er also in der ausverkauften Münchner Olympiahalle auftritt, gilt das Augenmerk nicht dem begnadeten Geiger, sondern dem Entertainer, der mit dem Programm „Rock Symphonies“ das praktiziert, was man gerne „Crossover“ nennt – er fusioniert die Idiome von klassischer und populärer Musik.

Das ist weder neu, noch verwerflich, und manche von Garretts Kollegen haben auf diesem Gebiet Beachtliches zustande gebracht. Allen voran Violinen-Punk Nigel Kennedy, der das Werk von Jimi Hendrix oder den Doors fulminant auseinandernahm, um es dann spektakulär neu zusammenzusetzen. Garrett hat diesen Ehrgeiz allerdings gar nicht. Er begnügt sich im Wesentlichen damit, bekannte Pop-Hits wiedererkennbar nachzuspielen und unterfordert sich damit selbst. Schunkler wie „Rockin’ all over the World“ meistert schließlich jeder halbwegs begabte Kollege ohne größere Schwierigkeiten.

Nur selten gelingt es Garrett, etwas Eigenständiges aus den Vorlagen zu machen. Er liefert einen Kessel Buntes, der sich vorzüglich für Carmen Nebel, „Wetten, dass...?“ oder „Die ultimative Chartshow“ eignet, aber für ein ganzes Konzert zu wenig Substanz hat. Außer in jenen kurzen Momenten, in denen Garrett klassische Stücke einfügt und sich ebenso virtuos wie vogelwild an Beethoven, Bach oder Vivaldi abarbeitet. Da wird echte Leidenschaft und sein immenses Können hörbar, etwa wenn er bei Beethovens fünfter Symphonie ein sehr freies Solo spielt. Das hat was.

Zumindest ahnt man, dass es etwas hat, denn allzu viele Feinheiten kann man aus dem breiigen Klangbild nicht heraushören. Ansonsten unterhält Garrett mit Schwänken aus dem Leben als fahrender Musiker – wobei sympathischerweise das Öcher Platt seiner Heimat Aachen durchklingt.


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Posting date:28.11.2010 - 20:26:38
Submitted by:Maya
Article date:22.11.2010
Subject:So wars - Konzert in München
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Posting date:28.11.2010 - 20:31:28
Submitted by:Maya
Article date:22.11.2010
Subject:Garrett vergeigt sein Top Talent
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Posting date:28.11.2010 - 20:33:18
Submitted by:Maya
Article date:22.11.2010
Subject:Ein Kessel Buntes
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Posting date:28.11.2010 - 20:59:55
Submitted by:Maya
Article date:21.11.2010
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Subject:Säuseln, streichen, schwelgen, schmachten – und seufzen
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David Garrett füllt zweimal die Olympiahalle: Frauen schmelzen, Männer lächeln eifersüchtig.

Ob ein Konzert gefällt? Das ist oft eine Frage der Erwartung. Auch deshalb eckt Stargeiger David Garrett bei Klassik-Kritikern eher an. Aber mit Klassik hatten die beiden Auftritte in der knallvollen Olympiahalle eh nicht viel zu tun. Und wer’s schaffte, sich von irgendwelchen Ansprüchen frei zu machen, konnte einen durchaus unterhaltsamen Abend erleben. Alles, was man dafür tun musste? Sich auf die Marke David Garrett einlassen.

Wie dessen Inszenierung funktioniert, ist schnell durchschaut. Es ist dieser Mix aus vermeintlichem Rocker und bravem Sonnyboy, der vor allem sein weibliches Publikum zum Schwelgen bringt. Nach dem Motto „harte Schale, weicher Kern“ wechseln sich die großen Nummern der Rockgeschichte von Metallica über AC/DC bis Aerosmith mit Beethoven und Bachs Toccata ab. Zu neongrünem Laser und feuerspeienden Fontänen streicht er „Walk this way“. In Beethovens Fünfter bringt er seine Geige zum Säuseln – und mindestens alle Mütter zum Schmachten.

Auch die Bemerkung, er sei noch Single, macht sich nicht schlecht. Aber wer weiß, sagt er schüchtern, vielleicht finde er ja in München seine Traumfrau. Ein Seufzen geht durch die Halle, und spätestens als Garrett in rotes Licht getaucht die ersten Takte von „I’ll stand by you“ anstreicht, ist es um die Mädels geschehen – während die männlichen Begleiter freundlich-neidisch lächeln.

Zur seichten Unterhaltung gehören leider auch die Kindheitsanekdoten. Geschichten vom Familienurlaub in Italien oder vom kleinen David, der in der Schule eine – wie süß!, – Hornbrille tragen musste. Zu den dauergesenkten Augenlidern gibt’s dann ein Perlweiß-Lächeln. Dazwischen ein bisschen Bach plus Beethoven, damit auch der Laie das Gefühl bekommt, was für die musikalische Bildung getan zu haben. So hat David zweimal die Olympiahalle gefüllt. Und das muss ihm erst mal einer nachmachen.


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Posting date:28.11.2010 - 19:49:18
Article date:20.11.2010
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Subject:David Garrett spielt in der Wiener Stadthalle
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"Noch nie hat mir jemand etwas gezeigt, das stilistisch auch nur annähernd an das herankommt, was ich mache." David Garrett, von den Medien oft als "schönster Geiger der Welt" betitelt, zeigt sich stets selbstbewusst, wenn es um jenen "Crossover-Stil" geht, der ihn berühmt gemacht hat. Am 22. November spielt er ab 19.30 Uhr in der Wiener Stadthalle.

Der 30-Jährige, der auch "schnellster Geiger der Welt genannt wird, verbindet Klassik mit moderner Musik, arrangiert auf seinem neuen Album "Rock Symphonies" Songs von Aerosmith, Led Zeppelin und Metallica als Orchesterstücke, mischt Vivaldi mit U2. "Ich glaube, dass es Berührungsängste mit der Philharmonie gibt, und ich bin dabei, diese abzubauen", erzählt der in Aachen geborene Violinist. Für sein Konzert mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in der Wiener Stadthalle will er auch die junge Generation begeistern. "Das Ganze wird eine übliche Rock-Show samt Pyrotechnik und toller Musik", so Garrett, "nur eben mit 80-Mann-Orchester."


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Posting date:28.11.2010 - 19:50:58
Article date:20.11.2010
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Subject:Konzert: David Garrett in der Münchner Olympiahalle
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Seit dem 30. Oktober ist David Garrett mit seiner "Rock Symphonies Tour" unterwegs in Deutschland. Am 20. und 21. November kommt der Star-Geiger nach München. Zusammen mit der "Neuen Philharmonie Frankfurt" wird er mit seiner einzigartigen Mischung aus Rock, Pop und Klassik die Halle zum Kochen bringen.

Der 30-jährige hat Klassik auch bei Teenies salonfähig gemacht. So sieht man auf seinen Konzerten mehrere Generationen, die zusammen seiner unbeschreiblichen Musik lauschen. Auffällig ist natürlich der hohe Anteil an weiblichen Fans. David Garrett ist ein absoluter Mädchenschwarm. Vom welchem klassischen Musiker hängen sonst Poster in unzähligen Jugendzimmern?

Das "Rock Symphonies" Album enthält neben klassischen Stücken wie Bachs Toccata und Beethovens Fünfter auch moderne Songs. "Smells like Teen Spirit" ist dabei, ebenso wie "Live and Let Die" oder "November Rain".

Garrett versteht es wie kein anderer, die beiden so ungleichen Welten Klassik und Rock miteinander zu verschmelzen. Am Wochenende haben seine Fans in München gleich zwei Mal die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen.

Beide Konzerte in der Olympiahalle starten um 20:00 Uhr.


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Posting date:28.11.2010 - 19:45:19
Article date:19.11.2010
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Subject:Er ist die Nummer 1, auch privat
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David Garrett spielte in kleiner Runde

Eigentlich war David Garrett zu einer «Dinner Dance Party» in das amerikanische Konsulat eingeladen worden. Konsul Edward Alford hatte ihn gebeten zu kommen. David ließ sich nicht lange bitten: «Ich bin glücklich, Deutscher und Amerikaner zu sein und als der Generalkonsul eine Einladung zu meinen Ehren ausgesprochen hat, habe ich sofort zugesagt.» Ein Abend mit seiner Band, Freunden und Bekannten abseits der Bühne sei für ihn genauso wichtig wie seine Konzerte.

Was der Geiger nicht wusste: Dirk Baur vom Plattenlabel «Universal» nutzte die Gelegenheit, um ihn mit einem Preis für sein erstes Nummer-Eins-Album «Rock Symphonies» zu überraschen. «Ich habe mich dafür entschieden, weil die Stimmung hier privater, es nicht einer dieser üblichen Industrieabende ist», sagte Baur.

Als David das Konsulat betrat, wurde er nahezu überrollt von den Kameras und dem Trubel, der ihn empfing. Nachdem er den Preis entgegengenommen hatte, musste er sich erst mal einen Moment Ruhe gönnen. «Ich habe gar keine Zeit, über meinen Erfolg nachzudenken», sagte er noch.

«Den Preis hat er sich verdient, er arbeitet sehr hart», sagte Davids Mutter Dove Bongartz, die es sich als Amerikanerin ebenfalls nicht nehmen ließ, im Konsulat vorbeizuschauen. «Das gehört sich schließlich so», lachte sie.

Die Stadt kannte sie noch aus ihrer Zeit als Prima-Ballerina, als sie an den Städtischen Bühnen auftrat. «Der Abend ist auch eine gute Gelegenheit, meinen Sohn zu sehen.» Dazu kämen Mutter und Sohn im Moment viel zu selten.

Allzu privat war aber auch diese Begegnung nicht, da waren noch die anderen 100 aufgeregten Gästen. Mitten im Gewühl war auch Folke Mühlhölzer, der Leiter der hessischen Staatskanzlei. «Ich betrachte mich als Fan des Geigers», sagte er. Vor einem Jahr schon war er bei ihm in Konzert. Zur Freude aller Anwesenden griff Garrett dann auch zur Geige und spielte einen Titel aus dem Musical «West Side Story» und ein Stück von Bach. Und zwar ganz familiär, neben dem Flügel im Wohnzimmer des Konsuls.


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Posting date:28.11.2010 - 21:07:32
Submitted by:Maya
Article date:19.11.2010
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Subject:David Garrett fidelt sich in alle Herzen
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Gerade in Zeiten der Terror-Warnungen tut es doch gut, daran erinnert zu werden, wie heil die Welt doch sein kann. Nämlich so: Einen Abend vor seinem fulminanten Konzert in der Festhalle weilte der momentan global angesagteste Softlan-Geiger David Garrett am Donnerstagabend bei einem Empfang in der Residenz des US-Botschafters Edward M. Alford. Dort spielte er soooo schön Geige, dass die anwesenden Damen unter den etwa 130 geladenen Gästen vor Freude in ihre Finger statt in das außergewöhnlich köstliche Finger-Food bissen. David Garrett fidelte gaaaanz lässig – mit Dreitagebärtchen, Strickmützchen und Totenkopfkettchen – und dennoch elegant, vor den Augen und Ohren seiner Mama Dove Bongartz, die früher mal Primaballerina beim Frankfurter Ballett war und dem Reporter der Bild auch gleich ihr ganz privates, süßes Familiengeheimnis vorflötete: „David ist so unkompliziert. Er macht das, was er will. Das tat er schon als kleiner Junge.“ Und was macht David Garrett, wenn er nicht geigt? Sagt allen, wie glücklich er doch sei, gleichzeitig Deutscher und Amerikaner zu sein. Sagt er ganz unkompliziert. Weil er es will. Mannomann. Gegen die Garretts wirken ja selbst die Waltons wie die Manson-Familie. Aber eines ist mal klar: Auf den Besuch von Garrett beim US-Konsul haben sich die Terror-Warnungen der vergangenen Tage ganz gewiss nicht bezogen.


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Posting date:19.11.2010 - 10:05:56
Submitted by:Anjasybille
Article date:18.11.2010
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Subject:David Garrett - Der "Beach Boy" mit der Geige
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DORTMUND Nur Nigel Kennedy ist bisher auf die Idee gekommen, Mozart und Michael Jackson unter einen Stradivari-Hut zu bringen. Und nur André Rieu füllte bisher mit einer Geige die Dortmunder Westfalenhalle 1. Jetzt gibt es David Garrett.

Der Posterboy und Mädchenschwarm, den Beach boy der Klassik und der verfiedelte am Mittwoch die Frauen. Bach rockte der smarte 30-Jährige in der großen Arena und machte mit seinen "Rock Symphonies" Metallica zum Klassiker. Mit Charisma, sehr cool, einer soliden Geigentechnik, verführerisch smart.

Lässige Jeans, Dreitagebart, Zopf, Hut, Boots, immer ein Lächeln und nette Geschichten in petto - der Wahl-New Yorker aus Aachen ist ein Womanizer und Mädchenschwarm, die Halle ausverkauft, der Frauenanteil ähnlich hoch wie in Rieu-Konzerten. Nur viel jünger. Drei Security bewachen die Treppen zur Bühne.

Die Neue Philharmonie Frankfurt sitzt mit Rockherzen an den Pulten, Garretts Band lässt dazu die Gitarren kreischen. Feuerbälle und silberne Luftschlangen schießen in die Luft, Funken sprühen aus der Musik, Laser tanzen vor der Videoleinwand. Es war eine perfekte Show. Auch auf der Geige.

Schnell und virtuos

Eine Mischung aus Paganini und Kurt Cobain ist der Supergeiger. In Led Zeppelins "Kashmir" und "Thunderstruck" von AC/DC ließ er die E-Geige kreischen, in seiner Adaption von Beethovens 5. Sinfonie rocken und in Paul McCartneys "Live or let die" und dem mit Zuckerguss überzogenen Guns N' Roses'-Hit "November Rain" weinen.

Sarasate spielt er mit sich selbst als Video-Double. Schnell und virtuos. Bachs d-Moll-Toccata mit einer Kopfkamera, damit alle die Fingerartistik sehen. Bravour pur. Wie auch im Csardas von Monti, Garretts Paradestück, und in der Querbeet-Musik von Toto und Rodrigo, aus dem Fluch der Karibik und Mission impossible.

Romantische Versprechen

Unmöglich ist bei Garrett nichts, er zauberte munter auf seiner Geige, empfahl Klassik ("Vivaldi mag ich besonders"), machte romantische Versprechen: "Ich bin ja im Moment alleine unterwegs. Für eine von Euch würde ich ,I'll stand by you' spielen" und plauderte charmant vom Alltag eines Supergeigers, von SMS-Rendezvous und Privatflugzeugen.

"Walk this Way", der Aerosmith-Klassiker, klang auch auf der Geige gut. David Garrett ist seinen Weg nach oben gegangen, wurde gefeiert wie ein Rockstar. Der Erfolg gibt ihm Recht.


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Posting date:28.11.2010 - 20:53:52
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:18.11.2010
Subject:David Garrett entfacht Bühnen-Spektakel
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Seine ungewöhnlichen Geigenarrangements, in denen sich Klassik mit Pop- und Rockmusik verbindet, haben David Garrett weltberühmt gemacht. Am Mittwochabend trat er in der Dortmunder Westfalenhalle auf.

„Rock Symphonies“ ist eine Reise durch die Musikgeschichte vergangener Jahrhunderte. Garrett präsentiert Stücke, die man als Hymnen ihrer jeweiligen Ära betrachten kann, darunter Beethovens 5. Symphonie, „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana oder der Beatles-Hit „Hey Jude“. Gemeinsam mit seiner Band und unter Begleitung des Neuen Philharmonie Orchesters Frankfurt arrangiert Garrett die Lieder neu. Sein Geigenspiel bildet dabei stets den Mittelpunkt des musikalischen Programms. Das zeigte sich auch bei seinem Konzert in Dortmund. Showeffekte dominierten

Garretts Einzug in die nahezu ausverkaufte Westfalenhalle 1 bildete den Auftakt des Abends. Erschien er zunächst nur geigespielend auf einer großen Leinwand, näherte er sich wenige Sekunden später aus dem hinteren Teil des Saales der Bühne. Bereits hier deutete sich an, dass die großangelegten Showeffekte das Konzert dominieren sollten.

Schon während des zweiten Stücks, einer musikalisch perfekt arrangierten Version des Liedes „Live And Let Die“ von Paul McCartney, erhellten Feuersäulen den Saal, regnete es Lametta von der Decke. Die Musik, so zeigte sich im Verlauf des Abends, trat in den Hintergrund und wurde von der Hochglanz-Bühnenshow beinahe überlagert. So schwebte Garrett zur Interpretation eines Songs der Metal-Band Metallica auf einem Podest empor, im Hintergrund erschienen weiße Kreuze auf der Leinwand. Zu inszeniert, geradezu stilisiert wirkt dies und verhinderte einen persönlichen Zugang zur Musik, die sich an diesem Abend trotz allem auf einem hohen Niveau bewegte. Orchester, Band und Garretts virtuoses Geigenspiel harmonierten gelungen miteinander. Konzentrierte Darbietung

Die Arrangements der klassischen Stücke sowie der Rock- und Popsongs überzeugten, darunter auch die Unplugged-Version des Michael Jackson Hits „Smooth Criminal“. An dieser Stelle gelang eine unprätentiöse, auf die Musik konzentrierte Darbietung. Mehr davon hätte dem mit Showeffekten überladenen Konzert gut getan.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.11.2010 - 21:05:56
Submitted by:Maya
Article date:18.11.2010
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Subject:Bassgeige für David Garrett
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Zum ersten Mal als Solokünstler auf der Bühne der traditionsreichen Westfalenhalle 1 - und dann gleich ein ausverkauftes Konzert. David Garrett räumte gestern Abend in Dortmund richtig ab. Kein Wunder, dass es sich Jochen Meschke, Geschäftsführer der Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH, nicht nehmen ließ, den erfolgreichen Crossover-Musiker persönlich zu begrüßen. Als Glückwunsch-Präsent gab es - beziehungsreich - eine Weinkiste mit einigen Flaschen aus der Weinlage 'Oberbergener Bassgeige'.


Posted by:Webmaster
Posting date:19.11.2010 - 09:36:54
Article date:17.11.2010
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Subject:David Garrett begeisterte in der Arena
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NÜRNBERG - Was haben so unterschiedliche Musiker wie Nirvana, Beethoven, Isaak Albéniz, J.S. Bach, Rodrigo, Lalo Schifrin, Michael Jackson und Mikis Theodorakis gemeinsam? Sie alle finden sich auf der Setlist des Starviolinisten David Garrett. Und was Garrett über Ludwig van Beethoven sagt („ein echter Rockstar“), das darf getrost für alle anderen Komponisten gelten, die in den Strudel seines Fiedelbogens geraten.

Sie alle werden umarrangiert, elektrifiziert, in ein Stahlbad krachenden Rock’n’Rolls getunkt und mit der Glasur eines Sinfonie-Orchesters überzogen. Das Ergebnis nennt sich dann „Rock-Symphonies“.

Das kann man mögen oder auch nicht. Den Begriff „Crossover“ mag man an David Garretts und seines Co-Autors Franck van der Heijdens Arrangierkünsten nicht anlegen, da hat ein John McLaughlin in den Siebziger Jahren ganz andere Maßstäbe gesetzt. Und der Skandal des Bilderstürmens, wenn sich ein Virtuose an den heiligen Kühen der klassisch-romantischen Musik vergreift, ist längst der allgemeinen Akzeptanz gewichen. Garrett versteht sein Handwerk. Bloß – es bleibt alles Oberflächenglanz.

Das zeigt sich bereits an der Eröffnung, Led Zeppelins „Kashmir“. Während das Orchester vor sich hin sägt, spaziert Garrett wie der Geiger eines Tanzcafés fiedelnd durch die Reihen, erklimmt die Bühne und beendet die Nummer. Der Wiedererkennungseffekt der Musik stellt sich sofort ein, doch das Hypnotisch-Suggestive, das dieser Song ausstrahlt, verflüchtigt sich in mechanischem Getöse.

„Oh let the Sun beam down my Face, Stars fullfill my Brain“, sang einst Robert Plant in „Kashmir“. Statt Sonnenstrahlen knallen Laserbeamer in die Gesichter des Publikums und Sternchen tanzen uns oft genug vor den Augen. Die Show ist eine Wucht, an Pyrotechnik wird nicht gespart: Feuerbälle eruptieren von der Bühne, Lamettaschlangen ergießen sich über die Reihen, Schriften wie von Geisterhand gemalt wabern über den Köpfen, und über allem strahlt Garretts Gesicht in Großaufnahme auf dem runden Videoschirm. Und sein Gesicht verrät: Der Mann hat tierischen Spaß an der Sache. Der strahlt eine Musizierfreude aus, die vor keiner Unbedenklichkeit zurückscheut. Da wechselt Filmmusik (Mission Impossible) mit Czárdás, da frösteln Songs von U2 in Vivaldis „Winter“, da verausgabt sich Garrett an Sarasates kniffligen Fingerbrechern und entspannt sich hernach bei simplen Status -Quo-Akkorden.

Das Angebot hält für jeden etwas bereit, aber der Hörer muss schon tief in der Wundertüte voll optisch-akustischer Pyrotechnik wühlen, um auf ein Stück zu stoßen, das ihm speziell liegt. Obwohl sich auf Dauer alles gleich anhört und selten die Fünfminuten-Grenze überschreitet. Alles strotzt vor Kraft und Energie. Garretts Stärke ist die Rasanz, der halsbrecherische Parforceritt auf dem Griffsteg (den das Publikum per Headset-Kamera aus des Meisters Perspektive mitverfolgt), auch die bombastische Aufbereitung quasisinfonischer Filmmusik kommt ihm entgegen. Wenn aber gelegentlich leisere Töne anklingen, rutscht Garrett schnell ins Gefühlig-Belanglose ab. Selbst die Kratzbürste „November Rain“ von Guns’n’Roses degeneriert zum Weichspüler.

Doch der Deutsch-Amerikaner Garrett, der eigentlich Bongartz heißt, gibt sich nicht als unnahbarer Virtuose, der jetzt allen zeigt, was er mit einer Stradivari anzustellen vermag. Gerade noch über dem Orchester schwebend, verwandelt sich Garrett in den netten Herrn Bongartz von nebenan. Bereitwillig plaudert er von vertauschten Hotelzimmerschlüsseln und unbequemen Betten, beichtet, wie er als 17-Jähriger aus der Disco flog, und setzt sogar die Hornbrille aus Kindertagen auf.

Das Publikum zollt bereitwillig seine Anteilnahme und erkennt sich in Garretts Pleiten und Pannen wieder. Dem David nehmen alle ab, dass auch er nur mit Wasser kocht. Falls er als Stehgeiger sein Taschengeld in der Fußgängerzone aufbessern würde, es würde keinen überraschen. Selbst angesichts der Hornbrille seufzt eine Bewunderin hinter uns: „Einen schönen Mann kann nichts entstellen!“

Mit dieser Einstellung hat Garrett bei den Franken gewonnenes Spiel, gibt er seinem Affen Zucker und der Band Saures. Nur den „Hummelflug“ in 65 Sekunden bleibt Garrett an diesem Abend schuldig. Dafür liefert er eine derart apokalyptische Version von Metallicas „Master of Puppets“, dass selbst beinharten Metalfreaks die Nieten aus der Jacke fliegen. Vielleicht sollte jemand David Garrett ein paar Scheiben von Iron Maiden unter den Weihnachtsbaum legen.

(Mehr Bilder)


Posted by:Webmaster
Posting date:19.11.2010 - 10:04:00
Article date:17.11.2010
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Subject:David Garrett als Perfektionist zum Anfassen
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Schon seit langem bin ich begeistert von Stargeiger David Garrett. Seine Musik und wie er sein Instrument beherrscht, ist grandios. Als ich erfuhr, dass ich die Gelegenheit bekommen werde, David beim diesjährigen Augsburger Presseball zu treffen, war meine Freude riesengroß. Ich sollte bei seinem Soundcheck mit dabei sein. Dass das für einen Künstler eigentlich ein sehr intimer Moment ist, war mir natürlich bewusst. Umso mehr freute ich mich auf dieses ganz besondere Treffen.

David Garrett ist ein Weltstar. Seit er vier Jahre alt ist, spielt er Geige. Mit seinen 30 Jahren blickt er nun auf eine beispiellose Karriere zurück. Er ist es, der die Standards in der Klassik- und Crossover-Szene schrittweise neu definiert. Kein Wunder, dass ich aufgeregt war.

Vergangenen Samstag war es so weit und ich sollte dieses Ausnahmetalent im Augsburger Textilmuseum treffen. Ich war echt nervös, aber die Freude, David zu sehen, war größer. Ich sah ihn auf der Bühne, seine Geige in der Hand, lässig gekleidet. Auch sein Markenzeichen, den schwarzen Hut, hatte er mit nach Augsburg gebracht.

Alle Stücke, die David spielte, kannte ich. Es ging recht rockig zu, aber auch leise Töne untermalten diesen Soundcheck. Ich beobachtete ihn genau. Immer wieder sprach er sich mit der Band ab. Hier ein bisschen lauter, dort mehr Bass.

Leider war David Garrett an diesem Tag erkältet. Deswegen wollte er auch beim Soundcheck keine Fotos machen oder Interviews geben. David konzentrierte sich voll und ganz auf seine Geige. Immer und immer wieder spielte er von neuem - bis auch wirklich alles seinen Vorstellungen entsprach. Als er von der Bühne und direkt auf mich zu ging, war das ein toller Moment. David Garrett, der Stargeiger, den so viele Fans toll finden, steht direkt neben mir. Wahnsinn!

Er begrüßte mich und alles musste ganz schnell gehen, da David gleich wieder weiter musste. Er signierte mir meine CD und fragte mich, ob ich abends beim Auftritt da sein werde. Ich hatte ihm auch etwas mitgebracht, nämlich meine zwei Bücher, die ich geschrieben habe: „Mein Glück liegt mir am Herzen“ und „Lebe den Augenblick“. Er bedankte sich und wünschte mir alles Gute. Und schon musste er zum nächsten Termin. David Garrett ist eben ein echter Weltstar!

Nach dem Treffen kann ich sagen: David ist wirklich ein sympathischer Künstler. Wie perfektionistisch er seinen Auftritt vorbereitet hat, hat mich sehr beeindruckt. Schon jetzt freue ich mich auf sein Konzert in München, das ich nächstes Jahr besuchen werde.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.11.2010 - 21:10:20
Submitted by:Maya
Article date:16.11.2010
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Subject:Hannover: 10.000 Fans rocken mit David Garrett
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Diese Stradivari klingt nach E-Gitarre: Crossover-Star David Garrett war Dienstagabend mit Orchester und Band in der ausverkauften TUI-Arena in Hannover. 10.000 rockten.

Da guckt man schon hin. Wenn er ab 20.30 Uhr langsam geigend durchs Publikum zur Bühne scheitet. Zopf, schwerer Gürtel, hängende Beuteljeans, Jan-Delay-Hütchen, Totenkopfringe – und warum dünne Silberketten tragen, wenn es auch fette gibt. Das T-Shirt trägt der Pop-Paganini um genau den entscheidenden Zentimeter zu kurz.

Und David Garrett kann Geige spielen. Volles Brett, Sinfonieorchester, E-Gitarre, dann gehts mit angemessen sägenden Geigenklängen los: „Kashmir“ von Led Zeppelin, wie man es so noch nie gehört hat – ein überaus unterhaltsamer Abend hat begonnen.

Beethovens Fünfte, kurz angefiedelt, na ja, das muss eigentlich nicht sein. Dafür kracht das Feuerwerk umso nachhaltiger beim folgenden „Live and Let Die“. Die Musikmischung an diesem Abend ist mindestens so abenteuerlich wie „Piraten der Karibik“. Filmmusik zu arrangieren, das kann Garrett, perfektes Kunstgewerbe. Die Show ist bombastisch bei den „Karibik“-Klängen – mit einem brennenden Totenschädel im Hintergrund. Und noch mehr Filmmusik ist dabei mit „Zorbas“, „Mis­sion Impossible“, Blitzfontänen und Luftschlangen.

Aber vor allem wird sinfonisch gerockt. Das treibt richtig nach vorne, „Thunderstruck“ von AC/DC – und in die klitzekleinen Geigennoten kracht taktgenau das Feuerwerk. Das macht schon Spaß, das Publikum darf lautstark „Thunder“ mitbrüllen.

Dass eine elektrisch verstärkte Geige verdammt nah an einer E-Gitarre liegen kann, wissen wir seit Nigel Kennedy. Und hier gehts noch eine Ecke härter in „November Rain“ von Guns ’n Roses oder den „Master of Puppets“ von Metallica.

Crossover heißts, wenn es irgendwo dazwischen liegt: zwischen Rock, Pop und ein bisschen Klassik. Ach ja, die Klassik. Ist natürlich auch da und stört nur wenig. Ein gefetzter Ungarischer Tanz von Brahms, ein Toccatachen von Bach. Scharf ist dabei die Brillenkamera. Das Publikum kann live Garretts flinke Finger bewundern.

Und das Publikum? Ist so bunt gemixt wie das Programm: Teenies, die irrsinnig vor Glück sind, wenn sie ihr Idol vor der Handy-Kamera haben. Und die etwas älteren Jahrgänge, die sich auch im „Weißen Rössl“ wohlfühlen – Garrett kriegt sie alle.

Zwei Superlative trägt David Garrett mit sich herum: „sexiest violinist alive“ und schnellster Geiger der Welt. Das mit dem Aussehen können die 10.000 bestätigen, das mit der Schnelligkeit spätenstens bei „Asturias“ von Isaac Albeniz – und auch, dass man mit der Geige den Status Quo machen kann, rauf-runter, rauf-runter, rauf... „Rocking all over the World“.

Das alles haben sich die David-Garrett-Fans bis zu 185 Euro pro Karte kosten lassen. Im Preis drin sind auch die bewährt freundlichen und altbekannten Geschichtchen über dies und das, aus Flugzeugen und Hotelzimmern, über Hape Kerkeling und Kontaktlinsen.

David Garretts Band ist klasse, die Neue Philharmonie Frankfurt hat die Rolle des analogen Synthesizers. Riesenjubel den ganzen Abend und vor allem zum Schluss. Auch die letzte Zugabe ist ein echten Klassiker: „Hey Jude“. Hey, David, das war gut.

18. Mai ist David Garrett noch einmal mit „Rock Symphonies“ in der TUI-Arena. Karten ab 41 Euro.

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Posted by:Webmaster
Posting date:19.11.2010 - 09:31:56
Article date:15.11.2010
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Subject:David Garrett rockt seine Geige
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„Wir machen einfach ein bisschen Musik.“ Das sagt David Garrett, als er gegen Mitternacht die Bühne betritt und beinahe schüchtern lächelt. „Einfach“, das ist natürlich weit untertrieben. Wenn er zur Geige greift, mit geschlossenen Augen den Bogen über die Saiten streifen lässt und mit seinem Spiel die Ballbesucher verzückt, dann ist es das Resultat jahrelanger harter Arbeit, jahrelangen Übens und unglaublicher Perfektion.

Das alles spielt er so charmant herunter wie wohl kein Zweiter. Doch so einfach ist auch dieser Abend für ihn nicht. Ein bisschen blass und erschöpft kommt er am Nachmittag zum Soundcheck. Hohes Fieber, ein grippaler Infekt, machen ihm zu schaffen, aber er will, dass alles an diesem Abend passt. Über eine Stunde spielt Garrett sich ein. Plaudert danach noch kurz mit Claudia Mayr. Wegen einer Stoffwechselkrankheit sitzt die 29-Jährige im Rollstuhl. Sie bewundert Garrett seit langem, er erlaubt ihr, beim Soundcheck dabei zu sein. Der 30-Jährige ist ein Star, doch er ist natürlich und locker geblieben.

Ein paar Stunden später dann steht er wieder auf der Bühne. Das Publikum hat ihn ungeduldig erwartet, David Garrett, der Star, der in aller Munde ist, hat die Ballbesucher neugierig gemacht. Lässig mit Hut, Pferdeschwanz, Dreitagebart, T-Shirt und offenen Boots legt er gemeinsam mit Musikproduzent Leslie Mandoki am Schlagzeug los. Die neugierige Erwartung macht im großen Ballsaal einer stimmungsgeladenen Begeisterung Platz. Garretts Interpretationen von Michael Jacksons „Smooth Criminal“, Nirvanas „Smells like Teen Spirit“, Aerosmiths „Walk this Way“ sind großartig anders, reißen viele Ballbesucher mit. Anderen ist sein rockiges Spiel ein wenig zu laut, weshalb sie den Auftritt lieber über die Übertragungsleinwände in den anderen Räumen des Textilmuseums verfolgen.

Am Abend zuvor ist Garrett vor 12 000 Konzertbesuchern in Bremen aufgetreten, Samstagnacht fühlt er sich in einem intimeren Rahmen ebenso wohl. „Mir macht es genauso viel Spaß vor einem großen als auch vor einem kleinen Publikum zu spielen. Ich bin so konzentriert auf meine Musik, dass ich die Masse gar nicht mitbekomme“, sagt er später. Kraft- und gefühlvoll zugleich entlockt Garrett seiner Violine Töne, die einige Besucher mit Begeisterungsschreien quittieren.

Nicht nur die weiblichen Ballbesucher sind begeistert, auch viele männliche Besucher holt er mit seiner lockeren Art schnell auf seine Seite. Alexander Nerlinger tanzt neben der Bühne, applaudiert begeistert. „Es gibt wenige Geiger, die die Grenze der Klassik überschreiten, sich an etwas Modernes heranwagen, und dort aber denselben virtuosen Ansprüchen gerecht werden.“ David Garrett kann beides. Schnell, rockig, modern - aber auch Vivaldis Vier Jahreszeiten etwa. Es ist Teil seiner Show. Derzeit befindet sich der Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina auf Welttour. Nach Auftritten in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt er die Tour im Februar in Amerika fort.

Nach einer Dreiviertelstunde verabschiedet sich Garrett von den Besuchern des Presseballs, nimmt sich noch Zeit für Interviews. „Trotz der Grippe habe ich das Beste gegeben. Da bin ich Perfektionist. Aber das können meine Fans auch erwarten.“ Sagt er und macht sich auf den Nachhauseweg. „Zu Hause“, das ist an diesem Abend das Hotel Drei Mohren in Augsburg.


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Posting date:19.11.2010 - 09:34:52
Article date:14.11.2010
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Subject:Lass es krachen, Stradivari!
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Bremen. Lasershow, Feuerzauber, Luftschlangenfontänen und ein Geiger voller Temperament und Leidenschaft: Rund 12000 Besucher haben am Freitagabend in der ausverkauften Bremen Arena einem bestens aufgelegten David Garrett zugejubelt. Von der Intensität des Trampelns und Kreischens am Ende seines Konzerts war der erfolgsverwöhnte Violinist sichtlich überrascht. 'Eine tolle Stimmung hier in Bremen!', lobte er seine Fangemeinde.

Da ist die ältere Dame, die sich bei Garretts Interpretation des Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo eine Träne aus dem Auge wischt. Da ist der vorpubertäre Schlacks, der erst missgestimmt zwischen Schwester und Mutter sitzt und dann bei der Grunge-Hymne 'Smells Like Teen Spirit' begeistert mitgeht. Da ist die hanseatisch korrekt aussehende Frau, die es bei dem Metal-Klassiker 'Master Of Puppets' von Metallica kaum auf dem Sitz hält: David Garrett kriegt sie auf seiner 'Rock Symphonie'-Touralle. Technisch versiert, hochprofessionell, mit wohldosiertem Charme und lässiger guter Laune hatte der Aachener das Publikum von Beginn an im Griff. Seine Show lief präzise wie ein Uhrwerk ab und bot einen Höhepunkt nach dem anderen.

Garrett tritt dafür ein, die Grabenkämpfe zwischen U- und E-Musik zu überwinden. Das Konzept, Rock und klassische Musik zu verschmelzen, ist nicht neu. Es ist nichts für Puristen, nichts für diejenigen, die Interpretation über Präsentation stellen und Genreübergreifendes in der Musik ablehnen. Was Garrett aber zeigt: Seine Art der Präsentation kann die, die mit der einen oder der anderen Musikrichtung nichts anfangen können, dazu bringen, sich für Neues zu begeistern. Neben seiner Virtuosität am Instrument, die er den Zuschauern während der 'Toccata' von Johann Sebastian Bach mit einer Brillenkamera am Kopf demonstriert, überzeugt er seine Fangemeinde durch unbändige Energie und nahezu grenzenlose Spielfreude. Einiges in seinem Crossover-Projekt gelingt ihm dabei überdurchschnittlich, und dazu gehört die Adaption des Grunge-Kultsongs 'Smells like Teen Spirit' von Nirvana. Zerbrechlich-rau wie die Stimme Kurt Cobains übernimmt Garrett mit seiner Violine schon das Eingangs-Gitarrenriff des Songs, um dann die melodische Gesangslinie unsentimental weiterzuführen. Die Band darf dazu richtig rocken, die Begeisterung am Ende des Liedes ist kollektiv.

Technische Perfektion

Garrett lässt seine Stradivari auch bei anderen Arrangements wie 'Walk This Way' von Aerosmith oder dem Klassiker 'Rockin? All Over The World' von Status Quo krachen. Die intensivsten Momente erreicht Garrett jedoch bei den klassischen Adaptionen. So wird der Kopfsatz von Beethovens 5. Sinfonie zwar ebenfalls zu einem veritablen Rockstück, die sensible Führung des Themas zwischen E-Gitarre und Violine zwingt zum genauen Hinhören. Einige andere Stücke wie 'Jota Navarra' von Pablo de Sarasate bietet er als Zirkusattraktion dar: Technische Perfektion wird hier im Namen der Show zelebriert, sie stellt sich nicht in den Dienst der Musik.

Fulminante Pyroeffekte und Laserlicht-Einlagen unterstreichen das Showkonzept wohldosiert. Die Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt, die Garrett auf seiner Tour begleiten, und seine Band mit Jeff Allen am Bass, Marcus Wolf an der Gitarre, John Haywood am Keyboard und Jeff Lipstein am Schlagzeug unterstützen den Star kongenial und ernten verdientermaßen ebenfalls viel Applaus.


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Posting date:19.11.2010 - 09:18:46
Article date:13.11.2010
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Subject:David Garrett live in der Bremen Arena
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Bremen. Musikalische Grenzen scheint es für den Weltklasse-Geiger David Garrett nicht zu geben. Im Rahmen seiner Rock Symphonies-Tour begeisterte er jetzt das Publikum in der ausverkauften Bremen Arena mit einer einzigartigen Mischung aus Rock, Pop und Klassik.

Während die Band und das Orchester gegen 20 Uhr ihren Platz auf der Bühne eingenommen hatten, ließ David Garrett noch einen Moment auf sich warten. Zur großen Überraschung seiner Fans tauchte er plötzlich Geige spielend im Zuschauerraum auf. Im Scheinwerferlicht schritt er von dort aus langsam in Richtung Bühne, wo er die Besucher mit einem fulminanten Programm begeisterte. Der Abend bescherte den Gästen ein unvergessliches Hörerlebnis, das von Pyroeffekten und Videoanimationen untermalt wurde.

(Mehr Fotos in der Quelle!)


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Posting date:28.11.2010 - 21:15:31
Submitted by:Maya
Article date:13.11.2010
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Subject:Presseball mit einem ganz besonderen David Garrett-Konzert
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David Garrett – schnell, virtuos und äußerst charmant: Jetzt wissen die Ballgäste weshalb David Garret auch der »schnellste Geiger der Welt« genannt wird.

Unglaublich, wie sehr dieser Mann sein Instrument beherrscht. Mit welcher Begeisterung er es spielt. Die Geige, sagt er, würde er für nichts und niemanden vernachlässigen. Nicht einmal für eine Freundin... Das erklärt sofort, warum diese Mitternachtsshow auf dem Augsburger Presseball so mitreißend, so aufregend war.

Der 30-Jährige hat ein ganz besonderes Konzert gespielt. Gerade ist David Garrett auf Deutschlandtour. Am Freitag noch war er in Bremen, am Montag wird er in Nürnberg auftreten. Sein Programm am Samstag aber hat er exklusiv für den Presseball zusammengestellt. Leslie Mandoki, bekannt von vergangenen Pressebällen in Augsburg, hat es möglich gemacht, dass die Gäste ­Garrett im Textil- und Industriemuseum erleben konnten. Der Geiger und der Musikproduzent sind seit langem befreundet und da war in ­Gesprächen eben auch der Augs­burger Presseball ein Thema.

David Garrett stellt, wie die Ballgäste feststellen konnten, hohe Ansprüche an sich selbst. Er macht eine gute Show, aber die ist nur Verpackung. Sein wahres Geheimnis ist sein Können, sein Perfektionismus. »Crossover«, sagt er selbst, »kann sich nur der Künstler leisten, der sich bereits in der Klassik-Szene einen Namen gemacht hat.« Garrett hat es. Erst Mitte Oktober wurde er mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Er erhielt ihn in der Rubrik »Bestseller des Jahres« für sein Album »Classic Romance«. Rock und Pop spielt Garrett vor allem, um junges Publikum an Instrumentalmusik, an die Klassik heranzuführen. Ein Künstler, glaubt er, müsse sich dafür noch mehr herausfordern als in der Klassik: »Du bringst den Menschen Sachen ja in einem völlig neuen Licht zu Gehör.«

Während Garrett, der Wanderer zwischen den Welten, sich nach seinem Auftritt nun auf seine nächsten Konzerte vorbereitet, feierten die Gäste weiter eine rauschende Ballnacht. Denn die Nacht war noch lang...


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Posting date:18.11.2010 - 08:59:00
Article date:12.11.2010
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Subject:Geiger-Garrett verzaubert das Publikum
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Ausnahmezustand in der Rostocker Stadthalle: Star-Geiger David Garrett verzaubert mit seiner Stradivari das Rostocker Publikum. Gleich am Anfang gab es eine Überraschung für die erwartungsvollen Fans in der Stadthalle. Durchs Publikum laufend eröffnete der neue Stern am Pop-Himmel den Abend. Mehr als zwei Stunden spielte er gemeinsam mit seiner Band und dem Frankfurter Philharmonie Orchester. Auf dem Programm standen neben klassischen Stücken von Beethoven und selbstgeschriebenen Songs auch neu interpretierte Rock-Klassiker wie "Smells like Teenspirit" von Nirvana oder "Kashmir" von Led Zeppelin. Mit Lamettaregen und einer Feuer- und Lasershow überraschte Garrett das Publikum immer wieder aufs Neue.

Viele der Konzertbesucher sicherten sich ihre Karten bereits vor einem Jahr. "Ich habe sie am 29. November 2009 gekauft", sagt Jana Schäfer aus Neubrandenburg. Sie kam mit ihrem Mann Jörg und ihrer Tochter Ronja. Die beiden Frauen finden neben der Musik auch den 30-jährigen Musiker ganz toll. "Der ist schon was fürs Auge." Aufgeregt waren auch Mathilda Roloff und Ruth-Sophie Furthmann. Die Schülerinnen aus Doberan spielen selbst Geige und konnten es kaum abwarten, ihr Idol zum ersten Mal live auf der Bühne zu sehen. "An David gefällt uns einfach alles", so die Mädchen. Neben den Liedern erzählte Garrett seinen Fans Anekdoten aus seiner Kindheit. Insgesamt kamen knapp 5000 Besucher.


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Posting date:19.11.2010 - 09:08:46
Article date:12.11.2010
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Subject:Philosophie oder Platitüde? Ein Cross-Over
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Am 24. November 2010 gastiert der Klassik- und Rock-Geiger David Garrett mit seinen überaus erfolgreichen «Rock Symphonies» im Basler St.Jakob-Stadion. Er ist nicht der einzige, der immer mal wieder Ausflüge in fremde Gefilde unternimmt.

Ob als Geigenvirtuose oder Parfüm-Model, David Garrett erobert die Herzen der Teenager im Sturm. Sein neustes Album «Rock Symphonies» - Nirvana und Aerosmith gecovert mit Orchester - belegt momentan Platz eins der deutschen Charts. Die Mädchen lieben ihn, den jungen, schönen Geiger, der mit seiner Stradivari so viel Herzschmerz in Kurt Cobains Melodien zaubert, und hören nun statt Lady Gaga auch mal Beethoven.

Bei Musikkritikern wiederum hält sich die Euphorie in Grenzen – auch wenn sie nicht an Garretts Talent und technischen Können zweifeln, so ist der Tenor doch eher nüchtern bei der Beurteilung seiner musikalischen Grenzgänge.

Nicht ganz zu Unrecht, gerade das Zusammenführen von Orchester und Rockband gelingt ihm nur bedingt. Der Auftakt überzeugt noch: In «Smells Like Teen Spirit», der vom spannungsvollen Orchesterintro nahtlos in einen soliden Hardrock-Refrain übergeht und welchem Garrett mit seinem virtuosen Spiel den Glanz verleiht. Doch schon im darauffolgenden Guns’n’Roses-Hit «November Rain» verliert sich das durchdachte Arrangement in zu viel Kitsch und Süsse.

Schwankende Qualität und kein klares Profil sind die Folge der Diskrepanz zwischen den Erwartungen seiner Fans und seinen eigenen Ansprüchen. Für Künstler ist es ohnehin nicht einfach, mit ihren Fusionswerken sowohl den Erwartungen des Publikums wie auch der Kritiker gerecht zu werden und dabei auch noch einem hohen Qualitätsstandard zu genügen.

Weshalb diese Skepsis gegenüber Experimenten zwischen klassischer und nicht-klassischer Musik? Schliesslich gehören Mischungen zwischen Jazz, Funk, Rock und Pop schon lange zum guten und kreativen Ton. Dort gilt oft sogar: je mehr kombiniert, desto innovativer.

Doch Klassik grenzt sich ab und wird als Sonderfall ausgeklammert. Für die einen ist sie ein Antiquitätengeschäft, in welchem man nichts anfassen darf, und in welchem man als Nicht-Kenner auch nicht willkommen ist. Die anderen wiederum sehen in den immer gleich klingenden Drei-Akkorde-Boom-Boom-Hits einen trampelnden Vierbeiner, der mit seiner plumpen Art eine Gefahr für die fein arrangierten Kunstwerke darstellt.

Was für ein Wagnis also, sich auf eine solche Verschmelzung einzulassen! Die meisten von ihnen haben zum Ziel, nicht nur sich selbst, sondern auch das Publikum um eine Erfahrung zu bereichern, und vielleicht die Tür zu einer neuen musikalischen Welt zu öffnen. Und was man auch gegen Garrett sagen mag, dieses Ziel hat er erreicht: Er führt ein junges Publikum an die klassische Musik heran. Auch wenn nicht jeder Garrett-Fan deswegen zum Klassik-Liebhaber wird, so hilft er doch, das Image dieser für viele verstaubten Musikrichtung aufzuwerten.

Doppelbegabungen sind selten

Grundsätzlich kann man Kreuz-über-Produktionen in zwei Kategorien einteilen: In der ersten versucht der Künstler, zwei Musikrichtungen zu verflechten, und im Idealfall etwas Neuartiges zu erschaffen. Die zweite bezeichnet jene Interpreten, die nicht zwei Stile kombinieren, sondern sich in einem komplett anderen Fach versuchen.

Was entsteht beispielsweise, wenn ein anerkannter Liedersänger ein Jazz-Album produziert? Die Antwort darauf liefert Thomas Quasthoff, der mit seiner neusten CD «Tell It Like It Is» schon sein zweites nicht-klassisches Album in die Läden bringt.

In der Klassik ist er eine Autorität, seit über 20 Jahren in der internationalen Opern- und Konzertszene, ausserdem unterrichtet er Gesang an der Hanns Eisler Hochschule in Berlin. Nun erweitert er einmal mehr sein Spektrum.

Statt Jazz, wie in «Watch What Happens» präsentiert er uns in «Tell It Like It Is» eine Reihe ausgewählter Blues- und Soulperlen. Mit seiner vollen Bassstimme bringt er eine wohlige Wärme in die Klassiker und mit der bewusst schlank gewählten Begleitung, bestehend aus Schlagzeug, Bass, Gitarre und Klavier, lässt er die Stücke wie selbstverständlich leicht und elegant erscheinen. Offen bleibt, ob er als Jazzer das gleiche Potential hat wie als Klassiker.

Ein weiterer Grund, warum das Publikum skeptisch ist gegenüber Stilwechseln bekannter Musiker: die Angst, einen hervorragenden Klassiker zu verlieren, und dafür einen mittelmässigen Unterhaltungsmusiker zu erhalten. Doch meist bleibt diese Angst unbegründet, im Gegenteil: Ein einzelnes Cross-Over-Album stellt keine Absage an die Klassik dar (auch Quasthoff steht nach wie vor mehr mit Schubert und Beethoven als mit seiner «Funny Valentine» auf der Bühne).

Und auch wenn eine solche Eskapade oft nicht den Jazz oder Rock revolutioniert, so kann sie nur als Bereicherung in der musikalischen Entwicklung eines Künstlers gesehen werden – Schaden wird sie auf keinen Fall anrichten.

Heimkehr statt Fremdgehen

Ein anderer weltbekannter Sänger wagt sich weg von der Opernbühne: Rolando Villazón, der 2009 wegen einer Stimmbänderoperation mehrere Monate pausieren musste, hat im September 2010 seine erste CD nach seinem Wiedereinstieg präsentiert – nicht Verdi oder Mozart, sondern „México!“, eine Hommage an sein Heimatland anlässlich dessen 200. Jahrestags der Unabhängigkeit. Eine Sammlung von bekannten Boleros und weniger bekannten Volksliedern, denen Villazón mit seinem Temprament kräftig einheizt.

Auch wenn die ausgereifte Stimme des Tenors bei den schmachtenden Boleros fast überqualifiziert scheint, so gelingt es Villazón doch, mit seinem Gefühl für die Musik und der dezent als Kammerorchester gewählten Begleitung die richtige Stimmung hineinzuzaubern.

Statt Angst zu haben, einen wertvollen Opernsänger zu verlieren, mutmassen hier manche Kritiker, dass dies das endgültige Ende einer grossartigen Karriere sein könnte. Ob dem so sei, wird sich zeigen. Nichtsdestotrotz: „México!“ ist eine wundervolle Liebeserklärung an Villazóns Heimatland und zeugt von musikalischer Reife und Eigenständigkeit.

Zieht man nun hier das Fazit, so kommt man unweigerlich zum Schluss, dass Cross-Over-Produktionen zwar in der Laufbahn eines Künstlers durchaus eine wichtige Rolle spielen können, jedoch im Regelfall nicht viel Neues aufs Papier, beziehungsweise ins Musikarchiv bringen. Was ist aus dem fast schon philosophischen Vorsatz geworden, die Schubladen der Musik zu verlassen und etwas Neues zu kreieren?

Das letzte Beispiel liefert darauf zwar keine allumfassende Antwort, und doch kommt es dem Anspruch beeindruckend nahe:

Er ist das Gegenstück zum klassischen Geiger der Rock produziert: ein Techno-DJ und Produzent der Klassik remixed – oder besser: recomposed, Titel einer neuen CD-Serie der Deutschen Grammophon. Die dritte und neuste Veröffentlichung der Serie ist Matthew Herberts Version der 10. Symphonie von Gustav Mahler.

Im Mai 2010 erschien sie mit Blick auf Mahlers 100. Todestag nächstes Jahr – und somit hundert Jahre nach seiner Unvollendeten Zehnten. Der von der elektronischen Musik herkommende Produzent Matthew Herbert ist bekannt für seine intellektuelle Interpretation von Musik und spaltet mit politischen Statements in seinen Samples Kritiker und Verehrer.

Über seelische Abgründe zur Vollendung

In der Ausdeutung von Mahlers Zehnter (bei ihm mit einem römischem «X») ergründet er die seelischen Abgründe Gustav Mahlers. Mit subtilsten Mitteln versucht er die seelischen und musikalischen Themen fassbar zu machen – so hat er die Symphonie zum Beispiel in einem Krematorium abgespielt und das Aufnahmemikrofon hinter einem Vorhang plaziert.

Die Aufnahme wird dadurch so leise und dumpf, dass sie mehr und mehr wie ein entferntes Echo klingt; die musikalischen Aufschreie im Original verwandeln sich in ein Flüstern, und die Abgründe verschwinden im Nebel.

Nur ein einziges Mal bricht die Musik aus, wird lauter und vermischt sich mit elektronischen Klängen, als ob der Tod zum Greifen nahe wäre. So schnell und unerwartet wie er sich gezeigt hat, verschwindet er wieder und die Musik hellt auf. Immer leiser werdend verklingt sie, und sie endet schliesslich in einem kaum mehr hörbaren Dur-Akkord. Vollendet.


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Posting date:10.11.2010 - 17:25:33
Article date:10.11.2010
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Subject:David Garrett spielt wieder in der ausverkauften Arena Leipzig
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Erst gegen Ende des Oktobers begeisterte David Garrett sein Publikum in der Arena Leipzig. Zweieinhalb Stunden lang präsentierte er vor vollem Haus seine einzigartige Mischung aus Klassik und moderner Musik gemeinsam mit Philharmonischem Orchester und Band. Der Star-Violinist stellte zum Auftakt seiner Deutschlandtour Album "Rock Symphonies" vor. Heute spielt er erneut in der ausverkauften Arena.

In gewohnt sympathischer, bodenständiger Weise konnte er am 26. Oktober das Publikum schnell für sich gewinnen und erzählte immer wieder kleine Anekdoten von seinem Leben auf Tournee oder seinen musikalischen Anfängen. Mit seinen Arrangemenst schaffte Garrett wieder einmal den Bogen zwischen gefühlvoll gespielter Klassik und wildem Rock und Pop.

Die Bühnenshow wirkte im Oktober bereits deutlich ausgefeilter als Garretts letzten Auftritten in der Messestadt. Heute wird der Geiger dies erneut unter Beweis stellen.


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Posting date:10.11.2010 - 18:02:22
Submitted by:Maya
Article date:10.11.2010
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Subject:Aufgrund sensationeller Nachfrage: Mit Band und großem Orchester erneut in Mannheim!
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29. Juni 2011 / SAP ARENA Mannheim / 20 Uhr

Der Vorverkauf läuft ab sofort!

David Garrett erobert die nächste Dimension! Aufgrund der sensationellen Nachfrage gehen nun weitere Termine für David Garretts „Rock Symphonies Tour 2011“ in den Verkauf! AM 29.Juni 2011 gastiert Garrett erneut in der SAP ARENA Mannheim!

Am 27. Oktober riss David Garrett mit seinem Programm „Rock Symphonies“ die restlos ausverkaufte SAP ARENA in Mannheim von den Stühlen! Der Stargeiger – Gewinner der Goldenen Kamera 2010 – freut sich, nächstes Jahr in die Quadratestadt zurückzukehren:
Am 29. Juni 2011 ist David Garrett wieder in der SAP ARENA Mannheim zu sehen - erneut mit Band und großem Orchester und seinen „Rock Symphonies“!

David Garrett begeistert Millionen mit seiner einzigartigen Mischung aus Klassik und Rockmusik. Auf seiner „Rock Symphonies Tour 2011“ wird David seine gefeierten Interpretationen großer Rockarien wie Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ oder „Nothing Else Matters“ von Metallica und berühmter Filmmusiken z.B. aus „Pirates Of The Caribbean“ kombiniert mit rein klassischen Stücken wie Beethovens 5. Symphonie präsentieren. „Bach und AC/DC auf der Geige – David Garrett schafft das Unmögliche“ titelte die Abendzeitung über sein Konzert in München. Der Echo Klassik Preisträger versteht es meisterlich, seine Fans mit seinem Violinenspiel und seiner einzigartigen Ausstrahlung zu fesseln und jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Tickets ab 51,50 EUR und Infos gibt es unter der Hotline 0621-10 10 11 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


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Posting date:10.11.2010 - 19:32:16
Submitted by:Maya, Montklamott
Article date:10.11.2010
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Subject:Stargeiger setzt auch mal eine Brille auf
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David Garrett begeistert mit seinen „Rock Symphonies“ 3000 Konzertbesucherin Zwickau. Kreischende Mädchen sind in Zwickau Fehlanzeige

Wer beim David-Garrett-Konzert am Montag kreischende Mädchen erwartet hat, war überrascht, dass die weiblichen Fans nicht einmal bei seinem Einmarsch in die Stadthalle außer Rand und Band gerieten – als der Star-Geiger, auf seiner Stradivari den Led-Zeppelin-Hit „Kashmir“ spielend, durch die Reihen auf die Bühne zusteuerte. Ein Hingucker, nicht nur der Mann an sich, sondern auch die Nietenschuhe des 30-Jährigen, die zu seinen Toten-Kopf-Ringen, der dicken Silberkette und zum Rest der lässigen Aufmachung passen.

Auf der Bühne angekommen, plaudert Garrett gleich drauf los über die Jahre zwischen seinem 9. und 16. Lebensjahr, in denen er, statt eine hässliche Brille zu tragen, die Welt lieber verschwommen sah. Da hatte er auch noch kein Lampenfieber, verrät der Geiger mit dem charmant-verlegenen Blick, in dessen Stimme die Aufregung zu hören ist. Die kleinen Anekdoten verraten, dass auch das Leben eines Wunderkindes alles andere als einfach ist. Das Zwickauer Wunderkind Elin Kolev kennt Garrett persönlich und hatte eigentlich eine Karte für die erste Reihe. Doch der junge Ausnahmegeiger ist noch bis 17. November auf der Insel Rügen bei den Dreharbeiten zum Kinofilm „Wunderkinder“. „Wir haben David schon live bei einem Open-Air-Konzert in Potsdam erlebt und hatten dort ein sehr schönes Treffen mit ihm“, verrät Elins Mutter Margaretka Koleva. Eine Brille setzt der Kontaktlinsenträger Garrett zweimal in der Show auf. Das erste Mal, um die Hornbrille – das Kindheits- und Jugendtrauma – zu zeigen. Das zweite Mal, um den Zuschauern durch eine mit der Kamera ausgerüsteten Brille sein Spiel aus seinem Blickwinkel, mit seinen Augen zu zeigen. Es ist faszinierend zuzusehen, wie Bogen und Finger über die Seiten fliegen. Er schafft nachweislich – bei der „Guinness-World-Records“-Show –13 Noten pro Sekunde.

„Ein Gänsehautfeeling! Richtig, richtig geil“, schwärmt der 21-jähriger Eric Bürger. Der Altenburger hatte seiner gleichaltrigen Freundin Silvia Barthel nicht nur die Karte für das Konzert geschenkt, er hatte auch nichts dagegen, dass sie Garretts Konterfei auf der Brust als T-Shirt trägt, deswegen schenkte er ihr auch eins in der Pause. Robi und Bettina Groh aus Thurm haben ihre Karten zu Weihnachten von den Kindern geschenkt bekommen. „Wir besitzen schon alle seine CDs. Jetzt haben wir uns das Programmheft gekauft, weil wir die ausgewogene Mischung aus dem Rockigen, Poppigen und Klassischen gelungen finden. Und sein virtuoses Spiel, bei dem man die Technik vergisst“, so Bettina Groh. Die Mülsener Kay und Dorothea Händel finden die Show ausgezeichnet. Laser, Feuer und Silberschlangen – alles tanzt nach der Musik. „Ich habe mit mehr jungen Leuten im Publikum gerechnet“, sagt die Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), die den Geiger auch gut findet: „Sonst würde ich nicht meine wertvolle Zeit für ein Konzert opfern.“ Es geht den Menschen im Saal auch nicht darum rauszuhören, ob der Geiger sich ein- oder zweimal verspielt, es geht um die Freude, die er seinem Publikum schenkt. Deswegen gibt es zum Schluss minutenlangen stehenden Applaus. Und zwei Zugaben.


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Posting date:10.11.2010 - 09:58:06
Submitted by:Maya
Article date:09.11.2010
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Subject:David Garrett lockt, rockt und charmiert
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David Garrett meint es ernst mit dem Begriff "Crossover". Der Star-Geiger rockte und charmierte in Stuttgart mit Orchester und Band.

Virtuos saust einem Isaac Albeniz Gitarren-Kabinettstückchen "Asturias" ins Ohr. Nur, dass hier kein Gitarrero seine Kunst zelebriert, sondern ein Geiger. Das heißt: Gitarren sind schon am Werk, aber sie röhren den Kontrapunkt.

Und was ist nur mit den "Winter"-Violinenläufen los? Das ist doch ein Groove von U2, in den sie übergehen! Genau, David Garrett hat das Arrangement schließlich "Vivaldi meets Vertigo" genannt. Wenn der Star-Geiger mit der Neuen Philharmonie Frankfurt und Rockband loszieht, da meint er es - jenseits aller Marketing-Maschen - durchaus ernst. Freilich spaßig-ernst.

Mal ist der 30-jährige Deutsch-Amerikaner auf Klassik-Tour unterwegs, jetzt eben wieder in Sachen Crossover. Sein aktuelles Album heißt "Rock Symphonies", damit und mit Nummern aus der Vorgänger-CD "Encore" rockte er nun die Stuttgarter Schleyer-Halle. Nebenan im Stadion haute der VfB den Bremern sechs Stück rein, doch Garrett hat längst überall Heimspiel.

Wenn der Sympathieträger dabei auch nicht nur Treffer landet. So geht er den Led-Zeppelin-Abräumer "Kashmir" gleich mit derartigem Stehgeiger-Schmelz an, als ob dieser Ort irgendwo in Südosteuropa liegt. "Rockin all over the world" kommt etwas hüftlahm daher, und (nicht nur) bei "Zorbas Tanz" ist die Abmischung mit mal schrillen, mal dumpfen Klängen verbesserungswürdig.

Dafür geht er Nirvanas "Feels like teen spirit" schön rau an, die Akustik-Fassung von "Smooth criminal" ist richtig fetzig und Metallicas "Master of puppets" kernig. Seine Eigenkompositionen - wie der schauderhaft schmalzige Powerballaden-Aufguss "80s Anthem" - verzeiht man ihm dann schon mal.

Falsche Scheu zeigt Garrett bei dem Konzept eh nicht: So wirft er nicht nur Rock-Klassiker ins Band-plus-Orchester-Soundbad, sondern auch "den echten Rockstar Ludwig van Beethoven" und Bachs Toccata. Dass er stets technisch überzeugend spielt, zudem nett rüberkommt, klasse aussieht und wohldosiert eitel wirkt, hilft zudem.

Ein unterhaltsamer Abend, wozu auch Garretts anekdotische Moderation beiträgt. Jubel in der ausverkauften Schleyerhalle. abo


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2010 - 10:33:53
Submitted by:Maya
Article date:09.11.2010
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Subject:Der Künstler und sein Preis
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Der Landesmedienpreis 2010 an den Zaubergeiger und Weltstar David Garrett wurde durch den Halterner Künstler Ulrich Schriewer verliehen.

Haltern am See. Auf dem Landesmedienball in Essen wurde dem Stargeiger David Garrett der Landesmedienpreis verliehen. Garrett wurde als Kulturbotschafter des Landes geehrt und der Halterner Künstler Ulrich Schriewer überreichte den Preis an den Weltstar.

Der Künstler Garrett zeigte sich stark beeindruckt von der Ehrung und wurde danach von zahlreichen Fans und Bewunderern wie ein Pop-Star umlagert. Garrett äußerte sich später mit den Worten „ein sehr schöner Preis, gefällt mir ausgesprochen gut “.

Nach David Garret haben den vom Halterner Künstler Schriewer entworfenen und gefertigten Preis Sönke Wortmann, Marius Müller Westernhagen, Elke Heidenreich, Prof. Immendorf und 2009 Verona Pooth den Preis erhalten.


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2010 - 15:26:35
Article date:09.11.2010
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Subject:Klassik klasse inszeniert
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Atemberaubendes Konzert: David Garrett in der Schleyerhalle

Stücke von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi anhören? Gerne! Zumindest, wenn sie Stargeiger David Garrett inszeniert. Der 30-Jährige spielte am Sonntag in Stuttgart auf – sein Publikum war begeistert.

Stuttgart. David Garrett ist in Deutschland unterwegs, auf der „Rock Symphonies Tour“ mit seiner Band und der „Neuen Philharmonie Frankfurt“ füllt er die Konzertsäle, auch die Schleyerhalle in Stuttgart. Unglaublich, was sich dabei auf der Bühne abspielt, der deutsch-amerikanische Violinist rockt wirklich die Bude: „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana donnert aus den Lautsprechern. Oder „Walk This Way“, einst von Aerosmith und den HipHoppern Run DMC gemeinsam inszeniert. Zwischen „November Rain“ von Guns’n’Roses und dem Soundtrack von „Fluch der Karibik“ erklingen Stücke von Antonio Vivaldi.

Unfassbar, welche Töne Garrett auf seiner Violine fabriziert, die mehrere Millionen Euro wert ist. Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit gleiten seine Finger über die Saiten. Wie er das hinkriegt, demonstriert David Garrett seinem Publikum in Stuttgart auf besondere Art: Er setzt sich eine Brille auf, an der eine Kamera befestigt ist, damit filmt er direkt seine Hände und die Violine.

Aber nicht nur die Musik des Star-Geigers begeistert. Denn der gebürtige Aachener führt charmant, mit witzigen Storys aus dem Leben eines Rockstars, durch diesen zweistündigen Konzertabend – einem gelungenen „Crossover“ zwischen Klassik und Rock.


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Posting date:10.11.2010 - 19:29:33
Submitted by:Ginkgolover
Article date:09.11.2010
Subject:Stargeiger David Garrett
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2010 - 10:39:18
Submitted by:Maya
Article date:08.11.2010
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Subject:David Garrett spielt im ISS Dome
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David Garrett ist ein Phänomen: Der 30-jährige Langmähnige aus Aachen, der in zusammengewürfelten Alltagsklamotten mit Hut, Walfischzahn an der Halskette, fetten Ringen und überdimensionalen und ungeschnürten Boots auftritt, ist Everybody's Darling. Liegt es an seinem sanften Lächeln, der stilisierten verletzlichen Individualität, oder doch am Geigenspiel? Nach dem Gastspiel im ISS-Dome sind sich 10 000 Besucher einig, dass sie einem denkwürdigen Ereignis beigewohnt haben: Die "Rock Symphonies Tour 2010" ist die große Show. Im Grunde ist das Drumherum der Act: David-Garrett-Parfüm für 39, Adler T-Shirt für 20 Euro, der Dome vollbesetzt – und eine Bühne, die mit phänomenaler Licht-, Laser-, Video- und Pyrotechnik alles bietet, was ein Event braucht.

Dazu ein komplettes Sinfonieorchester, an der Rampe die Rock-Band. Und wenn Garrett mit seiner Geige auf die Bühne stiefelt, geht richtig die Post ab: Led Zeppelin, Filmmusik von Action-Streifen und alle möglichen Klassiker richtet er für sein Geigenspiel zu. Dabei zeigt er flinke Finger, reichlich Bogenattacke und großes Talent zum Sentiment. Beethovens Fünfte wird zum Rock-Spektakel wie Vivaldis "Winter" oder Griegs "Peer Gynt". Und der Beatles-Hit "Hey Jude" gerät zur Sternenhimmel-Ballade, nur dass statt Feuerzeugen diesmal tausende Handy-Displays in die Nacht strahlen.


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Posting date:10.11.2010 - 15:03:28
Article date:08.11.2010
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Subject:Der Putzteufelsgeiger
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David Garrett: Über Sauberkeit und die Liebe – Konzert beim Kissinger Sommer 2011

m Alter von vier bekam David Garrett, der als David Bongartz in Aachen geboren wurde, seine erste Violine, mit 14 stand er beim Schallplattenlabel Deutsche Grammophon als Exklusivkünstler unter Vertrag, unlängst erhielt er den renommierten Musikpreis Echo Klassik als „Bestseller des Jahres“. Am 24. Juli 2011 gastiert der 30-Jährige, der bis April diesen Jahres im Guinness-Buch der Rekorde als schnellster Geiger der Welt eingetragen war, mit den Wiener Symphonikern beim Kissinger Sommer (der Vorverkauf beginnt Anfang Dezember). Ein Gespräch mit dem Teufelsgeiger über sein Leben als Putzteufel, über Ordnung und die Liebe.

Frage: Sie haben gerade Ihr elftes Album herausgebracht, sind auf großer Deutschlandtour, absolvieren jede Menge Fernsehtermine und ziehen nach Berlin um. Brauchen Sie einen gewissen Stresspegel, um sich wohlzufühlen?

David Garrett: Och, ich habe auch ganz gerne mal nichts zu tun. Aber in der Regel reicht mir schon ein Tag, um einmal kräftig durchzuschnaufen. Das ist auch der Grund, warum ich mich jetzt für einen Zweitwohnsitz in Berlin entschieden habe. Ich bin jedes Jahr für zwei bis drei Monate in Deutschland unterwegs. Das ist etwa die gleiche Zeit, die ich auch in New York verbringe. Und da ist es einfach schöner, wenn man sich zwischendurch mal in die eigenen vier Wände zurückziehen kann, anstatt im Hotel abzuhängen – auch wenn es nur für 24 Stunden ist. Dafür lohnt sich kein Rückflug nach New York. Meine Wohnung dort werde ich behalten.

„Alter sollte den Charakter nicht verändern. Es sei denn, man hat einen schlechten.“

David Garrett Aachen, New York, Berlin, zwischendurch immer wieder Hotels. Wo fühlen Sie sich zu Hause?

Garrett: Das ist schwierig zu beantworten, weil es so etwas wie ein Zuhause nie so richtig gegeben hat in meinem Leben. Ich habe ja schon früh angefangen, viel zu reisen. Dieses Gefühl von „Hier ist mein Platz, hier ist meine Schule und hier habe ich meine Freunde und meine Familie“ gab es bei mir so gut wie gar nicht. Ich würde aber schon sagen, dass New York mittlerweile zu meinem festen Wohnsitz geworden ist. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass ich es geschafft habe, mir im Laufe der Zeit in vielen Städten einen kleinen Freundeskreis aufzubauen. Insofern gehe ich das Reisen mittlerweile entspannter an. Sie haben hart daran gearbeitet, dass Ihr Geigenspiel sauber und klar klingt.

Hat sich diese Präzision auch auf andere Lebensbereiche übertragen?

Garrett: Ja, ich lege großen Wert auf Sauberkeit. Wenn ich nach Hause komme, dann putze ich erst mal die ganze Wohnung (lacht). Ich kann auch nichts essen, was auf den Boden gefallen ist. Selbst wenn ich gerade gewischt habe. Da bin ich empfindlich.

Sie putzen selbst?

Garrett: Ja, ich habe schon sehr früh gelernt, wie ein Haushalt funktioniert. Da hat meine Mutter mich gut erzogen (lacht). Putzen hat für mich aber auch etwas Meditatives. Dabei kann man richtig gut nachdenken und die Gedanken kreisen lassen.

Also sind Sie auch ein sehr ordentlicher Mensch?

Garrett: Im Beruf ja, aber ansonsten kann ich auch ganz schön chaotisch sein. Wenn ich unterwegs bin und im Hotel übernachte, dann sieht mein Zimmer meistens nicht sehr ordentlich aus. Aber das liegt nicht daran, dass ich nicht bereit wäre, Ordnung zu halten, sondern daran, dass ich in dem Moment sehr viel arbeite und aus Zeitgründen oft einfach nicht dazu komme aufzuräumen.

Sauberkeit ist Ihnen wichtiger als Ordnung?

Garrett: Ja, absolut. Wobei ich bei mir zu Hause kein Chaos zulasse. Da bin ich ganz streng. Da wird auch morgens sofort nach dem Aufstehen das Bett gemacht (lacht). Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Tag dann gleich besser anfängt. Wenn ich zu Hause bin, bereite ich mich in der Regel auf Konzerte vor. Und da brauche ich einfach eine gewisse Ordnung um mich herum, sonst kann ich mich nur schwer konzentrieren.

Sie sind kürzlich 30 geworden. Ist dieser Geburtstag ein Wendepunktes in Ihrem Leben?

Garrett: In den ersten anderthalb Monaten als Dreißiger habe ich davon, ehrlich gesagt, noch nichts gemerkt. Ich bin eher noch etwas kindlicher als zuvor. Aber ich finde es auch schön, wenn man mit zunehmendem Alter den Spaß nicht verliert und auch mal Unsinn macht anstatt zu versteifen und jemand zu werden, der man eigentlich gar nicht ist. Alter sollte den Charakter nicht verändern. Es sei denn, man hat einen schlechten (lacht).

Auf Ihrem aktuellen Album, „Rock Symphonies“, haben Sie moderne Songs wie „Master of Puppets“ von Metallica, „Vertigo“ von U2 und „Smells like Teen Spirit“ von Nirvana auf die Geige übertragen und teilweise auch mit klassischen Elementen verknüpft. Haben Sie schon Rückmeldungen von diesen Bands bekommen?

Garrett: Zunächst einmal ist es im Musikgeschäft ja so, dass man sich nicht willkürlich der Songs anderer Künstler bedienen darf. Insofern musste auch ich vorher um Erlaubnis fragen. Bei Metallica war es gar kein Problem. Von denen hatte ich schon mal etwas gemacht, und sie haben mir gleich geschrieben, dass sie meine Bearbeitung von „Master of Puppets“ super finden. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Von Bono von U2 habe ich auch direkt das Einverständnis bekommen. Und dass ich „Smells like Teen Spirit“ von Nirvana auf meine Weise interpretieren durfte, verdanke ich dem Okay von Courtney Love. Darauf bin ich auch sehr stolz.

„Eine zu große Distanz ist auf die Dauer einfach nicht gut für die Liebe.“

David Garrett Wie viel Zeit geht noch fürs Üben drauf?

Garrett: Zu viel (lacht). Etwa vier bis fünf Stunden jeden Tag, aber so genau gucke ich nicht auf die Uhr. Natürlich gibt es auch Tage, die so voll gepackt sind mit Terminen, dass ich gar nicht mehr zum Üben komme, aber das merke ich dann auch. Wenn ich 24 Stunden nicht gespielt habe, werde ich kribbelig. Aber das kommt zum Glück nur selten vor.

Beim Spielen stampfen Sie immer wieder mit dem rechten Fuß auf den Boden. Was hat das zu bedeuten?

Garrett: Einer meiner Lehrer an der Juilliard School, Itzhak Perlmann, hat damals immer gesagt, er wünschte, er könnte manchmal so richtig mit dem Fuß auf den Boden stampfen, weil beim Spielen so viel Energie durch ihn durch fließe. Aber irgendwie konnte er das nicht. Und ich habe das dann wohl zum Anlass genommen – so nach dem Motto: Wenn der schon sagt, dass er das gerne könnte, warum sollte ich das dann nicht tun? Und es ist wirklich manchmal so, dass sich die Musik im Körper so stark anfühlt, dass man sie irgendwo wieder rauslassen muss.

Wie wichtig ist es Ihnen, dass Ihre Kinder irgendwann mal ein Instrument erlernen?

Garrett: Da habe ich zum Glück ja noch ein bisschen Zeit (lacht). Ich glaube, ich wäre ein ziemlich antiautoritärer Vater und würde meinen Kindern total freien Lauf lassen. Also genau das Gegenteil von dem, was ich an Erziehung erfahren habe.

Fehlt nur noch die richtige Frau, obwohl Sie ja nur mit dem Finger schnipsen müssten . . .

Garrett: Das sehe ich nicht so. Und in meiner jetzigen Lebenssituation ist es auch sehr schwierig, ernsthaft eine Beziehung aufzubauen, weil ich so viel unterwegs bin. Eine zu große Distanz ist auf die Dauer einfach nicht gut für die Liebe.

Der Vorverkauf für den Kissinger Sommer beginnt Anfang Dezember. Infos im Internet: www.kissingersommer.de


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Posting date:10.11.2010 - 10:37:41
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Article date:07.11.2010
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Subject:Ein Geiger in Nietenstiefeln und Jeans
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Düsseldorf. Als David Garrett mit seiner Stradivari in den Rather Dome einzieht, kreischen die weiblichen Fans wie zu den besten Zeiten von Take That. Auch das Outfit des Musikers erinnert viel mehr an einen Popstar als an einen Geiger: T-Shirt, Jeans, die lässig in die Nietenstiefel gesteckt ist, Totenkopfringe und breite Silberkette. Aus dem schwarzen Herrenhut lugt sein blonder Haarzopf heraus, der mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist. Dass David Garrett auf seiner Stradivari „Kashmir“ von Led Zeppelin spielt, geht im Jubel der rund 11000 Fans unter. Auch die Vorstellung seiner Band und der Neuen Philharmonie Frankfurt findet kaum Beachtung. Einige Geschichten wirken, als hätte sie ein Drehbuchautor geschrieben

„Guten Abend Düsseldorf“, ruft er in sein Mikro und erzählt im Anschluss eine kleine Geschichte. „Als Kind wollten mir meine Eltern kein elektrisches Auto kaufen, deshalb habe ich mir das Geld als Straßenmusiker selbst verdient. In einer Stunde hatte ich den Betrag zusammen. Ein Job mit Zukunft, dachte ich mir damals.“ Das Publikum lacht. Vor jedem Song erzählt Garrett einen Schwank aus seinem Leben, zumindest behauptet der Stargeiger, es wären seine eigenen Erlebnisse. Allerdings wirken manche Geschichten, als hätte sie ein Drehbuchautor verfasst und Garrett die Sätze brav auswendig gelernt. Wenn sich der 29-Jährige aber auf sein Geigenspiel konzentriert, versteht man, warum David Garrett als Ausnahmekünstler gehandelt wird.

Seine Interpretation von Beethovens Fünfter Sinfonie geht einfach unter die Haut. Bei „Vivaldi vs. Vertigo“ treffen der italienische Komponist und U2 aufeinander, dazu gesellt sich die Geige von Herrn Garrett. Auch wenn einige Kritiker ihn als „Geigenschönling“ belächeln, die Kombination von Klassik, Pop und Rock beherrscht er in Perfektion. Bei „Mission Impossible“ entfaltet sich die gesamte Kraft der Stradivari und die geballte Spielkunst Garretts, der den Bogen mit solcher Schnelligkeit über sein Instrument fliegen lässt, dass einige Rosshaare des Bogens im grellen Scheinwerferlicht sichtbar abspringen. Nicht umsonst steht David Garrett als „schnellster Geiger der Welt“ im Guiness Buch der Rekorde.

Nach Standing Ovations gibt David Garrett zwei Zugaben

Seine Band und die Neue Philharmonie Frankfurt können dennoch problemlos mithalten. Bei der unplugged Version von Michael Jacksons „Smooth Criminal“ stellt Gitarrist Marcus Wolf seinen Chef an der Geige sogar in den Schatten. Und auch als Garrett seinen Musikern die Bühne für einen Song komplett alleine überlässt, vermisst man seine Geige und ihn kaum. Allerdings ist die Frage, ob das Publikum eine weitere Komposition ohne den Star des Abends geduldet hätte. So ist der Applaus groß, als Garrett auf seinen Barhocker zurückkehrt und „Toccata“ von Johann Sebastian Bach anstimmt.

Der eigentlich letzte Song des Konzerts bleibt allerdings nicht der letzte. Nach Standing Ovations gibt David Garrett zwei Zugaben. Dann verlässt der Stargeiger die Bühne – wie beim Einzug unter Jubel und Kreischen der weiblichen Fans.


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Posting date:10.11.2010 - 10:42:28
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Article date:06.11.2010
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Subject:Ich bin Rocker, aber nicht in echt
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Der Cross-Over-Geiger David Garrett langweilt mit Anekdötchen

Wir wussten es schon immer: Tief im Herzen ist jeder ein Rocker. Torsten Frings hat es am liebsten laut, Karl-Theodor zu Guttenberg rockt gerne mal im AC/DC-Shirt, und auch David Garrett outete sich jetzt: "Rock Symphonies" heißt das neue Album des aus Aachen stammenden Violinisten, der an diesem Abend in der ausverkauften O2 World zu Gast ist.

Dargeboten von dem 36-köpfigen Orchester Neue Philharmonie Frankfurt und Garretts Fünf-Mann-Band, klingt Led Zeppelins "Kashmir" zu Beginn imposant. So hat Garrett es offenbar gern. Funkenfontänen, Glitzer-Luftschlangen und kleine Feuerwerke schießen schon in der ersten Hälfte seiner Show in die Luft. Dazu gibt es eine brachiale Geigen-Version von Nirvanas "Smells Like Teen Spirit", aber auch Bachs "Toccata"; "November Rain" von Guns NRoses, aber auch den Folkstanz "Czardas"; Filmmusik von "Mission Impossible", aber auch Beethoven.

Denn Garrett kann beides: Wenn er im Mai in der Laeiszhalle gastiert, spielt er ein Violin-Konzert von Tschaikowsky. Heute hingegen gibt es "Cross-Over", und Garrett, bürgerlich David Bongartz, versucht sich als Entertainer. So erzählt er zwischen jedem Song ein kleines Anekdötchen. Wie er einmal im Flieger sein Kissen wie einen Menschen aussehen ließ, damit der Platz neben ihm frei bleibe und wie das dazu geführt habe, dass der Flieger wegen eines "blinden Passagiers" noch eine halbe Stunde auf dem Rollfeld gestanden habe. Oder wie er beim Date mit einer Frau so mit seinem Handy beschäftigt gewesen sei, "dass ich beim Dessert eine SMS von ihr bekam, in der stand, sie sei jetzt im Taxi auf dem Weg nach Hause". Das ist nicht nur unlustig, sondern wirkt auch steif und einstudiert. "Er sieht verdammt gut aus, er ist reich - ein Defizit muss er ja haben", befindet eine Dame in der Pause zu Recht.

Soll er doch einfach spielen, das kann er schließlich. Schade nur, dass die Auswahl seiner Rock-Stücke so vorhersehbar ist: Aerosmith, AC/DC, Metallica, Toto und Status Quo. Wenn Sie ein echter Rocker sind, Herr Garrett, würden wir nächstes Mal gerne Jimi Hendrix oder Motörhead hören.


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Posting date:10.11.2010 - 14:44:53
Article date:06.11.2010
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Subject:David Garrett - O2 World Konzert in Hamburg
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In der ausverkauften O2 World inszenierte der Geiger David Garrett vor allem sich selbst. Der Geiger wandelt gekonnt zwischen Rock und Klassik.

Was ist er denn jetzt, dieser David Garrett? Stargeiger? Mediendarling, Schwiegermutters Liebling? Er ist vor allem eines: ein großes Kind. Und wer möchte ihm das verdenken? Seit er vier Jahre alt ist, begleitet ihn die Geige, seit dieser Zeit rotiert sein gesamtes Leben nur um das Instrument. Eine normale Kindheit mit schmutzverkrusteten Knien und Klingelstreichen, eine normale Jugend mit den dazu passenden Eskapaden sind ihm wahrscheinlich verwehrt geblieben.

Und nun ist das deutsch-amerikanische Wunderkind erwachsen. Füllt Arenen und Philharmonien bis zum letzten Platz, und auch in der ausverkauften O2 World zählt für ihn vor allem eines: der Spaß daran, das früher Versäumte nachzuholen. So erzählt er alberne Anekdoten aus Flugzeugen oder Hotelzimmern, strahlt ins Publikum und freut sich, dass die mehr als 11 000 Fans über seine Kinderstreiche lachen.

Dann wird er wieder ernster, spricht über Musik und Arrangements. Die große David-Garrett-Show geht weiter. Die Stücke, die er spielt, sind dem Publikum bekannt (die klassischen den Älteren, die rockigen den Jüngeren). So, wie er sie arrangiert, wird aber vieles zur Zirkusnummer, zum akustischen Beweis für die Fingerfertigkeit des jungen Mannes.

Wenn er Griegs "Halle des Bergkönigs" in Höchstgeschwindigkeit herunterfiedelt, den "Csárdás" auch gegen den Willen seiner Band in der Setliste belässt und Nirvanas "Smells Like Teen Spirit" gänzlich vom Grunge befreit, dann will er zeigen, was er kann, wartet auf Anerkennung für seine schweißtreibende Vollgas-Performance.

Natürlich sind alle Bühnenpersönlichkeiten große Selbstdarsteller, aber das Heischen nach Aufmerksamkeit hat bei Garrett immer diese unschuldige, kindliche Qualität. Man sieht hinter dem mit Silberschmuck behängten Herzensbrecher den kleinen Jungen mit dem selbst gebastelten Kastanienmännchen: "Guck mal Papa, was ich kann!" Wo andere Stars ihr Privatleben hüten, sich jedes Eindringen verbitten, da erzählt Garrett gerne von seinem "Rockstarleben", kokettiert damit, dass er "momentan solo" sei. Die optische Waage zwischen verwegen und respektabel hält er dabei so gekonnt, dass Großmutter und Enkelin gleichermaßen dahinschmelzen. Und die Musik tut ein Übriges. Denn er nimmt den Stücken die Kanten, an denen man sich stoßen könnte, verbindet eigentlich Widersprüchliches zu scheinbar Neuem.

Star-Geiger David Garrett

"Vivaldi meets Vertigo" kleistert den Barockkomponisten mit Bono zusammen, eine eigentümliche Mischung. Und dem Metallica-Fan läuft bei der heillos überarrangierten "Master Of Puppets"-Version zwar ein kalter Schauer über den Rücken, wer aber nur einmal kurz in die Welt der bösen Metaller eintauchen möchte, bekommt von ihm das angenehm temperierte Nichtschwimmerbecken serviert. Auf der anderen Seite verzieht der Bach-Enthusiast ob der in den Rock gezerrten "Toccata" den Mund. Für jene ist die Variante aber auch nicht gedacht, sondern für all diejenigen, denen es bei Konzerten sonst eher auf Promille- und Dezibelzahl ankommt.

Beim Wandern zwischen den Welten hat Garrett eine Schnittmenge gefunden zwischen arriviert und rebellierend, zwischen Rock 'n' Roll und Klassik. Nichts für die Menschen, denen "ihre" Musik heilig ist, sondern ein Mainstream-Kompromiss für viele. Für so viele, dass auch das Zusatzkonzert in einem halben Jahr vermutlich wieder ausverkauft sein wird.


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Posting date:10.11.2010 - 14:59:25
Article date:06.11.2010
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Subject:David Garrett als Duft-Tüftler
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Ein Prise David Garrett (30) gefällig? Zumindest schienen sich das seine weiblichen Fans am Mittwoch in Hamburg gewünscht zu haben. Bei der Parfüm-Präsentation des Rekord-Geigers flippten sie total aus. Der dufte Single David ist eben ein Frauenliebling und ja richtig gehört, schon wieder ein Star der unter die Duft-Designer gegangen ist.

Bei dieser Szenerie blieb bild.de wirklich nichts anderes über als zu fragen, wie er denn die Hamburger Mädels finde. Doch ganz der Profi antwortete David nur: „Ich finde Hamburg toll, die Stadt ist schön, die Architektur. Aber über die Mädels kann ich nichts sagen. Ich gehe nach dem Konzert gleich ins Hotel – allein."

Trotz dieses Statements war keinerlei Enttäuschung bei den Fans zu spüren, ganz im Gegenteil. Lässig wie immer meisterte David die Situation und die Promotion war ein voller Erfolg. Vielleicht ist ja sogar dem einen oder anderen im Gedächtnis geblieben, worum es wirklich ging. Dufte war die Aktion auf jeden Fal


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Posting date:10.11.2010 - 10:45:04
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Article date:05.11.2010
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Subject:Konzertartikel - Berlin 03.11.2010 - o2 World
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Autsch! Geiger David Garrett reißt im Konzert eine Seite

Endlich. David Garrett hat seinen Platz gefunden. In der O2 World - als Hardrocker im Hochgeschwindigkeitsrausch. Vom Crossover-Allerlei seiner vergangenen Alben und Touren nimmt Garrett Abschied.

Er verfolgt nun eine klarere Linie, ein klareres Konzept. Und feiert noch größere Erfolge als je zuvor. Seit Wochen kraxelt sein Album "Rock Symphonies" munter in den Top Ten der Popcharts. Die O2 World erzittert vor dem Ansturm der wild gewachsenen Fangemeinde. Alle wollen ihn sehen, den neuen David Garrett. Gleich zu Beginn ein 70er Jahre-Klassiker: Led Zeppelins "Kashmir". Garrett fiedelt sich mit adrettem Herrenhut durch die engen Publikumsreihen Richtung Bühne. Tausende Handy-Kameras heften sich an seine Gestalt. Der Geigenstar - zum Greifen nahe. Wie macht er das nur gleichzeitig: verdammt gut aussehen, nicht von den Treppenstufen fallen und fehlerfrei klangwirbeln?

Noch erstaunlicher allerdings, wie gut Klassik und Hardrock zusammenpassen. Da jagt Beethovens Fünfte mit wummernden Beats und jaulenden E-Gitarren dahin, da rotiert Albéniz' Etüde "Asturias", bis dem Publikum ganz schwindelig ist. Garrett scharrt eine exquisite Rockband im Nirvana-Grundge-Look um sich. E-Gitarrist Marcus Wolf scharmützelt mit ihm auf Augenhöhe. Drummer Jeff entfacht unerbittlichen Drive. Wenn Garrett nicht gerade Sechzehntelsalven im Maschinengewehrstaccato feuert, kultiviert er zwei neue Ausdrucksmöglichkeiten. In Paul McCartneys "Live And Let Die" ist es ein Reibeisensound à la Rod Stewart. In "November Rain" von Guns N' Roses zirpt seine Geige wie eine Mundharmonika. Auch aufwändige Spezialeffekte gilt es zu bewundern: pyrotechnische Ballette, silberne Luftschlangen, giftgrüne Lasershow.

Bei Garrett reißen die Rosshaare des Geigenbogens zuhauf. Aber nicht nur. Mitten in "Vivaldi vs. Vertigo", einer wirklich gelungenen Kreuzung aus Vivaldis "Winter" und einem Hit von U2 - da knallt ihm doch tatsächlich die E-Saite um die Ohren. Leicht verunsichert fiedelt er auf drei Saiten weiter. Und damit nicht genug. In "Walk This Way" von Aerosmith dreht ihm die Tontechnik versehentlich den Saft ab. Die gute Laune verdirbt ihm das aber nicht. Zwischen jeder Nummer, und diesmal sind es wirklich viele, hat er nette Stories aus seinem Leben parat. Zum Beispiel: Wie sich der siebenjährige David als Straßenmusiker verdingte, um Geld für ein ferngesteuertes Auto zusammenzubekommen. Wie er als Student in der Putzkammer der New Yorker Juilliard School übte. Wie er kürzlich aus Versehen ein Hanuta von 1990 verspeiste. Als Überraschungsgast erklimmt plötzlich Hape Kerkeling die Bühne. Der Komiker fällt dem Geiger in aller Vertrautheit um den Hals. Er herzt ihn ab. Er reicht ihm Doppelplatin und Dreifachgold für zwei besonders erfolgreiche Alben. Und er lässt es sich nicht nehmen, David Garrett zu einem Horst Schlemmer-Sketch in seine Dezember-Sendung einzuladen.

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Posting date:10.11.2010 - 14:16:17
Article date:05.11.2010
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Subject:Mit kindlichem Spaß am schnellen Geigenspiel
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O2 World: David Garrett: David Garrett begeisterte das Publikum in der ausverkauften O2 World mit Hochgeschwindigkeits-Fiedelei und vielen Anekdoten.

Hamburg. Er ist ein Selbstdarsteller, dieser Geiger mit den langen Haaren und dem Fünftagebart. Und man kann ihm den Hang zum David-Garrett-zentrischen Weltbild nicht wirklich übel nehmen. Denn zum einen lässt er mit seiner unschuldig-verspielten Art Frauen- und Männerherzen gleichermaßen dahinschmelzen. Zum anderen beeindruckt er mit schierer Notenmasse. Ob den Zigeunertanz „Csárdás“ oder die „Toccata“ von Bach, ob Michael Jacksons „Smooth Criminal“ oder „Master of Puppets" von Metallica, weniger als Höchstgeschwindigkeit scheint dem Deutsch-Amerikaner zu langweilig, seinen Ritt durch die Musikgeschichte liefert er stets im Galopp ab.

Und das Publikum liebt ihn dafür, lauscht begeistert über 160 Minuten hinweg. Die 20 Minuten Pause zwischendurch brauchen die Saiten seiner Violine wohl, um wieder auf Betriebstemperatur abzukühlen; Orchester, Band und Solist, um sich kurz von der Strapaze zu erholen.

Dass seine Mischung aus Rock und Klassik gestandene Metaller wirklich an Brahms, Ibsen oder de Sarasate heranführt, den orchestral Sozialisierten dazu bringt, künftig auch einmal zu AC/DC, Aerosmith und Metallica zu greifen, darf wohl bezweifelt werden. Lieber warten seine Fans auf weitere Arrangements zwischen den Welten der Bandshirts und der großen Abendgarderobe. Und Garrett auf den nächsten umjubelten Auftritt, der sein Ego streichelt.


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Posting date:10.11.2010 - 14:18:48
Article date:05.11.2010
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Subject:Garretts Duft der Verführung
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Bisher waren es stets die Damen der Musikwelt, die sich mit Parfüms ein paar Euro dazuverdienten: Avril Lavigne, Kylie Minogue, Priscilla Presley, Britney Spears, Céline Dion, Naomi Campbell und Jennifer Lopez - sie alle haben ihren eigenen Duft. Nun darf auch ein Mann nachziehen: Stargeiger David Garrett (30),der bisher vor allem die Ladys als Paganini unserer Zeit verzaubert, präsentierte gestern seine Duftlinie "Rock Symphonies" im Alsterhaus. Bevor er am Abend in der seit Wochen ausverkauften O2 World auftrat, interviewte Moderatorin Nova Meierhenrich den Frauenschwarm und versuchte, ihm das Geheimnis seiner Anziehungskraft zu entlocken: Nach eigener Aussage sind das Damen- und das Herrenparfüm frisch, ausdrucksstark und verkörpern die Anziehungskraft seines Charakters. "Man hat nicht oft Gelegenheit, sein eigenes Parfüm zu kreieren", erzählte Rockgeiger Garrett.


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Posting date:10.11.2010 - 14:20:35
Article date:05.11.2010
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Subject:David Garrett in Hamburg - ein orchestrales Rock-Märchen
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Am Anfang muss man ihn erst einmal suchen: Band und Orchester spielen artig auf der Bühne auf, doch der blonde Geiger, der die o2 World in Hamburg weitgehend ausverkauft hat, ist nicht zu sehen. Doch dann - mit den Klängen von Led Zeppelin's "Kashmir"- bewegt sich der Aachener im Rock-Rebellen-Outfit durch die Stuhlreihen. Und man fragt sich unwillkürlich: "Wie macht er das nur?"

Wie macht er das, dass er so locker eine Treppe herunter schreitet, die Geige in einem wahnwitzigen Tempo zum Klingen bringt, dabei noch verdammt lässig aussieht und trotzdem nicht ein einziges Mal einen Ton daneben liegt?

Zumindest zum Teil lässt sich diese Frage wohl ganz einfach damit beantworten, dass Garrett wirklich Spaß hat an dem, was er tut. Ob Beethovens Fünfte, Paul McCartneys "Live And Let Die", "Master of Puppets" von Metallica oder Bachs "Toccata", sobald er sein Instrument in die Hand nimmt, spielt der Violinist seine "Rock Symphonies" nicht nur, er wird selbst ein Teil davon.

Sicher, David Garrett ist nicht der Erste, der auf die Idee gekommen ist, Klassik und Rock miteinander zu vereinen. Aber man hört jedem mit dröhnenden E-Gitarren und druckvollem Schlagzeug untersetzten Stück seine Detailverliebtheit an. Das breite Repertoire ist dann wohl auch die Erklärung für die bunte Mischung des Publikums: Hier sitzen auf der einen Seite kreischende Teenies mit Handykameras, die sich normalerweise wohl kaum für klassische Stücke begeistern ließen. Auf der anderen Seite aber auch Kaschmirschal-Trägerinnen mit Dauerwelle, denen man gewöhnlich eher nicht zutrauen würde, bei AC/DCs "Thunderstruck" laut "Thunder"zu brüllen – im Takt zur nicht eben sparsamen Pyro-Show.

Aber Garrett bekommt sie alle. Mit "Teen Spirit" von Nirvana. Mit einer der Peer Gynt-Suiten. Mit einer bombastischen Lasershow zum "Mission Impossible"-Theme und - passend zum "Fluch der Karibik"-Soundtrack - einem düsteren, brennenden Totenschädel im Bühnen-Hintergrund, der sich auch auf einem Death-Metal-Konzert wohlfühlen würde. Er hat das Publikum so sehr im Griff, dass einen bei seiner scherzhaften Bemerkung, er sei momentan solo und würde ja vielleicht in Hamburg seine Traumfrau finden, kurz die Angst packt, die Teenies würden gemeinsam mit Kashmir-Trägerinnen und Familienmüttern die Bühne stürmen.

Die Show ist so virtuos inszeniert, dass einem der 30-Jährige mit seinem Perfektionismus schon fast ein bisschen unsympathisch werden könnte. Allerdings nur fast. David Garrett hat sich nämlich bei all dem Trubel um seine Person eines bewahrt: Das Staunen und die Begeisterung über den eigenen Erfolg, die man ihm vom ersten Takt bis zur Zugabe anmerkt.

Und so nimmt man ihm dann auch ab, wenn er erzählt, dass er eines Abends zwar meinte, bei einem Konzert in der ersten Reihe jemanden zu erkennen, der aussah wie Hape Kerkeling, er aber selbst nicht an den prominenten Konzertbesucher glaubte. Als jener vermeintliche "Doppelgänger" ihm später am Abend im Restaurant begegnete, sprach er ihn mit den Worten "Komisch, du siehst aus wie Hape Kerkeling." an – und erntete die lakonische Antwort: "Schätzelein, und du siehst aus wie dieser Geiger, David Garrett." Inzwischen dürfte er den Comedian allerdings zweifelsfrei erkennen – hat dieser ihm doch am vergangenen Mittwoch beim Konzert in Berlin persönlich Doppel-Platin für das Album "Encore" und Dreifach-Gold für seine Live-Platte verliehen.


Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2010 - 14:22:07
Article date:05.11.2010
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Subject:David Garrett Tour 2010: Star-Geiger begeistert mit Rock Symphonies Tour
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David Garrett hat geschafft, wovon viele Musiker träumen. Der Star-Geiger kann sowohl die ältere, feine Dame als auch den jungen, sprunghaften Teenager von seiner Musik begeistern. Zu schulden ist dies wohl seiner einzigartigen Mischung aus Rock, Pop und Klassik. Mit seiner Rock Symphonies-Tour ist der 30-jährige Star-Violinist seit Ende Oktober durch Deutschland unterwegs.

Den Auftakt seiner Rock Symphonies Tour 2010 feierte David Garrett bereits am 30. Oktober in Oberhausen. Bei seinen Auftritten in Köln, Frankfurt, Berlin und Hamburg waren die Besucher hin und weg von dem 30-jährigen, der in seinen Konzerten gern Klassik mit Hardrock mischt.

Gemeinsam mit seiner Band und einem großen Orchester ist David Garrett noch bis Ende des Monats quer durch Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz unterwegs. Es ist die bisher größte Tour des blonden Geigers. Seine Fangemeinde wächst und wächst, kein Wunder, dass der 30-Jährige langsam die größten Hallen Deutschlands füllen kann.

Wer die Rock Symphonies Tour in diesem Jahr verpasst, kann sich auf nächstes Jahr freuen. Denn dann geht David Garrett auf Rock Symphonies Tour 2011. Station wird er im Mai und Juni kommenden Jahres unter anderem in Hannover, Hamburg, Bremen und Berlin auftrete. Zuvor hat David Garrett jedoch noch Großes vor: Eine Tour durch die USA, wo er den Amerikanern im Februar seine besondere Musik nahe bringen wird.


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Posting date:10.11.2010 - 10:58:07
Submitted by:Maya
Article date:04.11.2010
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Subject:So sieht es aus, wenn ein Star-Geiger ins Alsterhaus kommt
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Geigen-Gigant David Garrett (30) ist in der Stadt – und legt erst mal die Parfümabteilung im Alsterhaus lahm.

Gestern 16.53 Uhr: Garrett in Baggy-Jeans, schmalem Blazer, Schal und Mütze erscheint im Luxus-Kaufhaus am Jungfernstieg, er will dort Werbung für seinen eigenen Duft machen. Doch das Parfüm wird zur Nebensache: Frauen schreien, Mädels schreien, strecken ihre Hände aus, wollen ihn berühren.

BILD fragte Garrett: David, wie findest du die Hamburger Mädels?

Er, charmant schmunzelnd: „Ich finde Hamburg toll, die Stadt ist schön, die Architektur. Aber über die Mädels kann ich nichts sagen. Ich gehe nach dem Konzert gleich ins Hotel – allein.“

Wirklich?

Garrett klimpert mit den Wimpern, sagt: „Ich bin ständig auf Tour, komme zu nichts. Wie soll ich da eine Beziehung haben?“

Auffällig: Der feine Geiger trägt wieder seine groben Nietenboots.

David, warum hast du immer diese Schuhe an?

„Das sind meine Lieblingsschuhe. Ich habe nur einen Koffer für viereinhalb Monate, da geht nicht mehr.“

In seinem zweiten Koffer ist sein bestes Stück – die Geige.

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Posted by:Webmaster
Posting date:10.11.2010 - 11:15:20
Article date:04.11.2010
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Subject:Berlin: Konzert von David Garrett begeistert Fans in der O2-World
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David Garrett hat am Abend in Berlin seine Fans bei einem Konzert in der Berliner O2-World begeistert. Der 28-Jährige gilt als Popstar unter den Geigern und wird vor allem von seinen weiblichen Fans umschwärmt.

Am Mittwochabend hat der gebürtige Aachener David Garrett eines seiner spektakulären Konzerte in der Berliner O2 World gegeben und seine Fans dabei einmal mehr begeistert.

Bereits früh in seiner Kindheit galt der 28-Jährige als Jahrhunderttalent in der Klassik Szene und steht heute als schnellster Geiger der Welt im Guiness Buch der Rekorde. Er hat den ECHO Klassik gewonnen und lässt mit seinem virtuosen Stil die Herzen der Klassik-Fans höher schlagen. Auf seinem Konzert hat er aktuelle Hits seines 2009 erschienenen Albums “Classic Romance“" gespielt, das zum ersten mal ein rein klassisches Album ist.

Zusammen mit seiner Band und der Philharmonie Frankfurt hat er auf der O2 World-Bühne für tolle Stimmung in der Halle gesorgt und seine Fans mit der einzigartigen Mischung aus Klassik, Rock und Pop erfreut.


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Posting date:10.11.2010 - 11:25:38
Article date:04.11.2010
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Subject:David Garrett trat in der fast ausverkauften O2-World auf und begeisterte mit Rock und Klassik.
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Geigen-Rocker David Garrett spielte, bis Saite riss

Zugegeben, Nirvana und Beethoven haben, außer dass sie Musiker waren, nicht viel gemeinsam. Grunge versus Klassik, verzerrte E-Gitarren versus mehrstimmiges Orchester – und doch gibt es einen Mann, der beides zusammenbringt: David Garrett, seines Zeichens Rock-Geiger oder Geigen-Rocker.

Klar, er übertreibt es etwas mit seinem Image als Rebell, mit seinen wuchtigen Totenkopfringen und den nietenbesetzten Schuhen, den blondierten Haaren, diesem David-Beckham-unter-den-Violinisten-Getue, aber hey, wenn man klassische Musiker in schwarzen Anzügen sehen will, geht man in die Philharmonie.

In der O2-World hingegen sitzt der kreischende Teenie in Glitzerjeans neben der 70-jährigen Seniorin mit Seidenschal, die Prosecco-nippende Mädchen-Clique neben den biertrinkenden Prolls in Lederjacke. Und das ist es, was einen wirklich an David Garrett begeistern kann: wie er die Menschen zusammenbringt.

Er schafft es mit der Mischung aus populären Klassik-Stücken, wie Beethovens Fünfte oder Bachs Toccata und Fuge, und modernen Rockhymnen (Smells like Teen Spirit, Smooth Criminal) oder Film-Musik (Pirates of the Carribeans). Als Einstiegssong wählte Garrett die Rock-Hymne „Kashmir“ von Led Zeppelin. Perfekt inszeniert, wie er zu dem eingängigen Rhythmus eine Treppe in den Zuschauerrängen hinunterstiefelt, in die Foto-Handys der Teenies und die Kameras der Omas grinst.

Zwischen seinen Liedern hält er immer eine kleine Rede, erzählt einen Schwank aus seinem (Tour-)Leben und macht kleine Witze, die aber unglaublich einstudiert rüberkommen, so dass man das Orchester bedauert, das sich diese Anekdoten jeden Konzert-Abend anhören muss. Aber wenn Garrett dann den James-Bond-Song „Live and let die“ mit Feuer-Fontäne oder die Titelmelodie von „Mission Impossible“ (mit Lasershow) auf seiner Geige runterrockt, wedelt der Fan-Club vorne rechts begeistert mit den mitgebrachten Neon-Leuchtstäben.

Und plötzlich steht Hape auf der Bühne, ja genau, Hape Kerkeling, offensichtlich auch ein Fan von David Garrett, der ihm Doppel-Platin für sein Album „Encore“ in die Hand drückt. Alle jubeln, Garrett wirkt gerührt, aber bei ihm weiß man nicht genau, was jetzt Show ist und was echte Emotion. Trotzdem: Wer auf dem deutschen Musikmarkt über 400.000 Alben verkauft, und das in den Zeiten illegaler Downloads, der verdient auch eine Auszeichnung.

Bei seinem Stück "Vivaldi vs. Vertigo" reißt die E-Saite seiner Stradivari. Doch Garrett, ganz Profi, spielt auf den verbliebenen drei Saiten das Stück zu Ende. Das Publikum ist begeistert von dieser Panne, und Garrett sagt cool: „Meine E-Saite hat den Geist aufgegeben, zum Glück gibt es immer ein Stück am Abend, das meine Band und das Orchester ohne mich spielen, das wird also der nächste Song sein.“ Und da war es dann doch, das Spontane, das man bei seinen restlichen Ansagen so vermisste.

Der Abend bot also etwas für alle, so bunt das Programm, so bunt das Publikum. Trotz dieses Potpourris an Rock-Klassikern und Klassik-Hymnen wirkte das Konzert nicht zerfahren oder zusammengewürfelt, sondern stimmig und schön arrangiert. Was vor allem auch an Garretts virtuosem Geigenspiel lag. Ihm gelang es, „Child’s Anthem“ von Toto mit der gleichen Würde zu spielen wie Beethovens Fünfte. Und schafft es damit, Arenen zu füllen.

Nächstes Jahr im Juni spielt Garrett wieder in Berlin, in der Waldbühne.


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Posting date:10.11.2010 - 14:00:07
Article date:04.11.2010
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Subject:Was ist dran an diesem Mann?
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David Garrett spielt am Donnerstag in der Hamburger O2-World. Die MOPO geht dem Erfolg des Star-Geigers auf den Grund: Seine Stärken, sein Sex-Appeal - und sein bestes Stück.

Geigengott, Rockstar, Sexsymbol - David Garrett (30) zieren zahlreiche Titel. Er ist einer der erfolgreichsten, aber auch umstrittensten Klassikkünstler unserer Zeit. Seinen (überwiegend weiblichen) Fans ist das herzlich egal: Wenn der Mann mit der blonden Märchenprinzenmähne und dem verwegenen Drei-Tage-Bart am Donnerstagabend in der seit Wochen ausverkauften O2-World losfidelt, schlagen ihre Herzen bis zum Hals (und höher). Anlass für die MOPO, dem Phänomen auf den Grund zu gehen.

Seine Karriere: Als David Bongartz 1980 in Aachen als Sohn eines deutschen Anwalts und einer amerikanischen Primaballerina geboren, wurde Garrett früh auf Wunderkind getrimmt. Mit 14 hatte er einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon, Geigenlegende Yehudi Menuhin adelte ihn als "größten Violinisten seiner Generation". 2001 jedoch der Bruch: Garrett taumelte in eine Schaffens-, Sinn- und Imagekrise, wandte sich von seinen Eltern ab - und verdiente sich seinen Lebensunterhalt zeitweise als Straßenmusiker. Steil bergauf geht es für Garrett erst wieder, seit er sich selbst vermarktet -und auf einen kommerziellen Crossover-Sound setzt.

Sein Können: Rock und Klassik haben auch schon andere vermengt. Doch keiner fidelt Nirvana und Guns'n'Roses so flott weg wie Garrett, wie der zweifache "Echo"-Preisträger auf seiner neuen Platte "Rock Symphonies" beweist.

Sein Sex-Appeal: Lange Haare, Drei-Tage-Bart, zerrissene Jeans - selbst mit einem Streber-Instrument wie der Geige sieht Garrett noch aus wie ein Rockstar. Stefan Raab moderierte ihn einst als "bestaussehendsten Geiger der Welt" an. Garrett stört sich daran nicht, posiert auch schon mal oben ohne...

Seine Frauen: ...was vor allem bei seinen weiblichen Fans für hysterische Anfälle sorgt. Dem geilen Geiger wird nicht umsonst nachgesagt, in jeder Stadt eine andere zu haben. Im vergangenen Jahr etwa zeigte er sich in Hamburg bei der Verleihung der "Goldenen Feder" an der Seite von Model Diana. In München knutschte er zuletzt mit dem Schweizer "Playmate" Alena Gerber. So oder so: Sein Himmel hängt voller Geigen - nur dass Garrett allabendlich auf einer anderen spielt.

Sein bestes Stück: ...ist millionenschwer! Garrett spielt auf einer "Busch"-Stradivari (Baujahr 1716). Schätzwert: etwa drei Millionen Euro. Der Mann weiß eben einfach, was gut ist.


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Posting date:10.11.2010 - 14:09:28
Article date:04.11.2010
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Subject:David Garrett Konzert Berlin ein Erfolg
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Der Violinist David Garrett konnte auch gestern Abend in Berlin in der O2 World Arena wieder begeistern. Dort gab er ein Konzert und die bisherigen Stimmen der Zuschauer sind durchweg positiv zu sehen. Wie immer verzauberte er seine Fan mit den außergewöhnlichen Klängen. Mit dabei bei seinem Auftritt seine Band die Philharmonie aus Frankfurt.

Er flog nicht nur in der Musik

Vor allem bei den weiblichen Fans ist er ein begehrter Musiker. Mit seinen erst 28 Jahren hat er bereits schon jede Menge Erfolge erzielen können. Er schafft es immer wieder Klassik und Rock so zu interpretieren, dass die Zuschauer ihn lieben. Seine Fangemeinde wächst weiterhin und so konnte er vor kurzem auch seinen Ersten Erfolg in Sachen Album Charts landen. Nun auch Parfüm von David Garrett

Wer David Garrett nicht nur hören möchte der kann sich nun auch einen Duft von ihm kaufen, denn er hat einen Kollektion aus Parfüm und Eau de Toilette entworfen. Die Duftrichtungen gibt es nicht nur für den Mann sondern auch für die Frau. Der Name passt zu dem aktuellen Album des Geigers. ROCK SYMPHONIES WOMAN und ROCK SYMPHONIES MAN heißt die Kollektion bei der es auch noch Duschgel gibt.


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Posting date:10.11.2010 - 14:12:52
Article date:04.11.2010
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Subject:David Garrett besucht Hamburg
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Hamburg, Alsterhaus, Donnerstag (04.11.2010), 16:30 Uhr

Dafür lässt er seine Stradivari im Koffer: Stargeiger David Garrett stellt seine erste Duftkollektion im Luxus-Kaufhaus am Jungfernstieg vor.

Bevor der populäre Geiger in der o2 World Hamburg am Abend ein Konzert gibt, können seine Fans schon vorab mit David Garrett auf Tuchfühlung gehen. Nach einer Pressekonferenz, bei der er seine neuen Düfte ROCK SYMPHONIES MAN & WOMAN präsentiert, stellt er sich in der Parfümabteilung seinen Fans und ihren Fragen...

Sehen Sie hier die Bilder von David Garrett in Hamburg...KLICK


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Posting date:10.11.2010 - 19:24:36
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Article date:04.11.2010
Subject:David Garrett in der o2 World - Gänsehaut Alarm!
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Posting date:10.11.2010 - 11:45:21
Article date:03.11.2010
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Subject:David Garrett: Hier ist das Parfüm zum neuen Album
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Baden-Baden. Klassisch, rockig, grenzenlos. David Garrett zählt zu den größten Geigern unserer Zeit. Mit seinem virtuosen, kraftvollen Spiel überschreitet der Star die Grenzen gewohnter Genres – von Klassik bis zu Rock und Pop – und begeistert ein Weltpublikum jeden Alters. David Garrett lässt sich von seiner Leidenschaft für die Musik leiten: Ob als schnellster Geiger der Welt, ECHO-Klassik-Gewinner oder Gold- und Platin-Gewinner als Crossover-Experte: David Garrett überzeugt mit musikalischen Höchstleistungen und strahlt dabei gleichzeitig Lässigkeit und Coolness aus.

In seinem aktuellen Album „Rock Symphonies“ interpretiert der Stargeiger die Songs der größten Rocklegenden außergewöhnlich neu: Meisterhaft und unverwechselbar vermag er die unterschiedlichen Facetten von Klassik und Rock, Eleganz und Lebenslust auszudrücken. Sein einzigartiger, kraftvoller Stil inspiriert auch seine erste Duftlinie ROCK SYMPHONIES.

Frisch und ausdrucksstark verkörpern die Düfte die authentische Anziehungskraft und den Charakter des Stars ebenso wie seine unkonventionelle und natürliche Art. ROCK SYMPHONIES MAN und ROCK SYMPHONIES WOMAN sind elegant-lässige Düfte voller Strahlkraft, die Trendsetter mit Stil und Individualisten mit Spaß am Leben ansprechen.

David Garrett: Hier ist das Parfüm zum neuen Album Mittwoch, 3. November 2010, 15:33 Baden-Baden. Klassisch, rockig, grenzenlos. David Garrett zählt zu den größten Geigern unserer Zeit. Mit seinem virtuosen, kraftvollen Spiel überschreitet der Star die Grenzen gewohnter Genres – von Klassik bis zu Rock und Pop – und begeistert ein Weltpublikum jeden Alters. David Garrett lässt sich von seiner Leidenschaft für die Musik leiten: Ob als schnellster Geiger der Welt, ECHO-Klassik-Gewinner oder Gold- und Platin-Gewinner als Crossover-Experte: David Garrett überzeugt mit musikalischen Höchstleistungen und strahlt dabei gleichzeitig Lässigkeit und Coolness aus. In seinem aktuellen Album „Rock Symphonies“ interpretiert der Stargeiger die Songs der größten Rocklegenden außergewöhnlich neu: Meisterhaft und unverwechselbar vermag er die unterschiedlichen Facetten von Klassik und Rock, Eleganz und Lebenslust auszudrücken. Sein einzigartiger, kraftvoller Stil inspiriert auch seine erste Duftlinie ROCK SYMPHONIES. Frisch und ausdrucksstark verkörpern die Düfte die authentische Anziehungskraft und den Charakter des Stars ebenso wie seine unkonventionelle und natürliche Art. ROCK SYMPHONIES MAN und ROCK SYMPHONIES WOMAN sind elegant-lässige Düfte voller Strahlkraft, die Trendsetter mit Stil und Individualisten mit Spaß am Leben ansprechen. Wie der preisgekrönte Ausnahmemusiker selbst strahlt David Garretts ROCK SYMPHONIES MAN Selbstbewusstsein, Energie und Natürlichkeit aus. Durch die fein abgestimmten Essenzen vermittelt der aquatische und würzig-holzige Duft die unkomplizierte Frische und Coolness, mit der David Garrett bei seinen Auftritten die Fans begeistert. Eine fruchtig-frische Komposition aus aquatischen Elementen, Grapefruit und Wacholderbeere eröffnet das Dufterlebnis. Essenzen von Veilchen und Zypresse sowie würzig-aromatischer Kardamom verleihen der Herznote Dynamik und jugendliche Energie. Die Basis bilden holzige Elemente wie Amber und Zedernholz, fein ergänzt durch sinnliche Aspekte aus Patchouli und Vetiver. Wie eine Performance von David Garrett lange im Ohr bleibt, so umschmeichelt die ausdrucksstarke Komposition von ROCK SYMPHONIES MAN seinen Träger.

ROCK SYMPHONIES WOMAN – Harmonische Komposition aus eleganten Fruchtnoten und belebend blumigen Tönen Inspiration für ROCK SYMPHONIES WOMAN sind selbstbewusste Frauen, die mit ihrer natürlichen Art und ihrem frischen Charme begeistern. Der Duft spiegelt die vielen Facetten der modernen Frau wider: Dynamisch frisch und vielseitig ist die Kopfnote mit Bergamotte und fruchtiger Mandarine. Akkorde von knackigem Apfel und prickelnd-belebendem Cassis sorgen für das außergewöhnliche Extra, das den Charakter der Trägerin unterstreicht. Florale Essenzen von zarter Magnolie, Alpenveilchen und leichter Freesie bilden das Herz des Duftes und verleihen ihm einen jugendlich-femininen Charakter. Getragen wird die Komposition von einer warmen Basis mit weißem Moschus und Sandelholz. Delikate Vanilleessenzen und exotische Tonkabohne erinnern an ferne Länder und verleihen dem Duft ROCK SYMPHONIES WOMAN eine Aura von Individualität und Abenteuerlust.

David Garrett präsentiert ROCK SYMPHONIES als Eau de Toilette in eleganten Flakons mit rockigen Elementen, die auch optisch seine modern-dynamischen Duftkompositionen reflektieren. Sanft reinigende Duschgele MAN und WOMAN komplettieren die Serie: Sie sorgen für einen energetischen Kick und verführen mit ihren passend frischen und natürlichen Düften.


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Posting date:10.11.2010 - 14:05:20
Article date:03.11.2010
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Subject:Rock Symphonies Man & Woman
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Die Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000A0L1NN5)Beteiligungen BCG Baden-Baden Cosmetics Group AG und Deutsche EntertainmentAG arbeiten zusammen. In einer ersten Kooperation mit dem Topgeiger DavidGarrett wurde der Launch der ersten Parfum und Duschgel Serien RockSymphonies Man und Woman verkündet und damit die Synergien zwischen dengehaltenen Portfolio-Beteiligungen von Heliad zum wiederholten Maleerfolgreich umgesetzt.

Klassisch, rockig, grenzenlos. David Garrett zählt zu den größten Geigernunserer Zeit. Mit seinem virtuosen, kraftvollen Spiel überschreitet derStar die Grenzen gewohnter Genres - von Klassik bis zu Rock und Pop - undbegeistert ein Weltpublikum jeden Alters. David Garrett lässt sich vonseiner Leidenschaft für die Musik leiten: Ob als schnellster Geiger derWelt, ECHOKlassik-Gewinner oder Gold- und Platin-Gewinner alsCrossover-Experte: David Garrett überzeugt mit musikalischenHöchstleistungen und strahlt dabei gleichzeitig Lässigkeit und Coolnessaus. In seinem aktuellen Album 'Rock Symphonies' interpretiert derStargeiger die Songs der größten Rocklegenden außergewöhnlich neu:Meisterhaft und unverwechselbar vermag er die unterschiedlichen Facettenvon Klassik und Rock, Eleganz und Lebenslust auszudrücken. Seineinzigartiger, kraftvoller Stil inspiriert auch seine erste Duftlinie ROCKSYMPHONIES. Frisch und ausdrucksstark verkörpern die Düfte die authentischeAnziehungskraft und den Charakter des Stars ebenso wie seineunkonventionelle und natürliche Art. ROCK SYMPHONIES MAN und ROCKSYMPHONIES WOMAN sind elegant-lässige Düfte voller Strahlkraft, dieTrendsetter mit Stil und Individualisten mit Spaß am Leben ansprechen.

Die Duftkollektion ROCK SYMPHONIES hat David Garrett gemeinsam mit demKosmetik-Haus SANS SOUCIS, einer Marke der Heliad Equity PartnersBeteiligung BCG Baden-Baden Cosmetics Group AG, in Baden-Baden entwickelt.Die Produkte sind ab November 2010 in Parfümerien und ausgewähltenWarenhäusern erhältlich.


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Posting date:10.11.2010 - 14:06:38
Article date:03.11.2010
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Subject:David Garrett - Neues Album inklusive Parfüm
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David Garrett - Neues Album inklusive Parfüm:
David Garrett ist einer der erfolgreichsten Geigern unserer Zeit. So ist er auch in vielen Genres vertreten, die von Klassik bis hin zum Rock reichen. Bisher konnte er schon viele Erfolge verbuchen, mag es der schnellster Geiger der Welt zu sein, oder ECHO-Klassik-Gewinner und Gold- und Platin-Gewinner. Sein aktuelles Album lautet „Rock Symphonies“, wo er Klassik und Rock sagenhaft miteinander verbindet. Das Besondere an dem Album ist u.a. auch das Parfüm, das mit dabei ist: Frisch und ausdrucksvoll, genauso wie David Garrett selbst. Das Parfüm ist in jeweils der ROCK SYMPHONIES MAN Version, aber als auch ROCK SYMPHONIES WOMAN zu haben. Die Man Version vermittelt dabei Selbstbewusstsein, Energie und Natürlichkeit und eine gewisse Frische, mit der er seine Fans zu begeistern vermag. Die Woman Version dagegen, strahlt Selbstbewusstsein aus. Dabei wirkt der Duft Dynamisch frisch und enthält ein besonderes Aroma.


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Posting date:10.11.2010 - 16:02:00
Article date:03.11.2010
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Subject:Schöner Geiger im Schneewittchenspiegel
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Schwiegermuttertraum: Das ist ein zweifelhaftes Prädikat, das wie ein verwunschener Wanderpokal, der Fluch und Segen zugleich bedeutet, von einem attraktiven männlichen Künstler zum nächsten gereicht wird.

ahrelang adressierte man Popsänger Sasha mit dem Titel, der Frauenherzen zwischen 8 und 80 höher schlagen lässt. Jetzt etikettiert er einen langmähnigen blonden Geiger, der die Frankfurter Festhalle an zwei Terminen mit je 7500 Zuschauern ausverkauft.

Alt und unglaublich kostbar sind die Violinen, auf denen David Garrett abwechselnd sein drei Stunden langes, durch 20 Minuten Pause unterbrochenes Programm „Rock Symphonies“ spielt, das auf geradezu schizophrene Weise versucht, Klassik mit Moderne zu verbinden: Aus dem Jahr 1772 stammt das edle Stück von Giovanni Battista Guadagnini, um 56 Jahre älter ist das von Antonio Stradivari.

Vergleichsweise jung, Jahrgang 1980, ist David Garrett, Sohn eines deutschen Juristen und einer US-Primaballerina, der als Vierjähriger bereits mit Violinunterricht malträtiert wurde. Gelohnt haben sich die Entbehrungen, wenn der Geiger mit dem elegant vernachlässigten Aussehen eines Rockstars zum Auftakt durch die Festhalle schlendert und mit Schmiss Led Zeppelins „Kashmir“ schmettert.

Garrett reiht Rock an Sinfonik

Genarrt wurde Garrett erst kürzlich vom Team des TV-Dauerbrenners „Verstehen Sie Spaß?“, als zwei stoische Zollbeamte in seinen Violinen pfundweise Potenzpillen und bündelweise Geld entdeckten. Vergleichsweise harmlos ist die launige Präsentation und Moderation des Geigenvirtuosen, der sich von der Neuen Philharmonie Frankfurt und einer fünfköpfigen Rockband begleiteten lässt.

Im Reißverschlussverfahren reiht Garrett Rock an Sinfonik: Beethovens Fünfter folgt „Live And Let Die“ von Paul McCartney Wings, Pablo de Sarasates „Navarra“ Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ und Bachs „Toccata“ Guns N’ Roses’ „November Rain“. Langweilig wird die Vereinigung von E- und U-Musik nie, auch wenn’s mal kitschig tönt.

Nicht fehlen darf Hommage an Michael Jackson

Nichts bleibt bei dem mit Pyrotechnik und einer Projektionsfläche in Form eines gigantischen Schneewittchenspiegels veredelten Spektakel dem Zufall überlassen: Nicht Dramaturgie und Rhythmus, die wahllos Totos „Child’s Anthem“, Mikis Theodorakis’ „Zorba’s Dance“, Metallicas „Master Of Puppets“, The Pretenders’ „I Stand By You“ und Isaac Albéniz’ „Asturias“ einschließt. Schon gar nicht die auswendig gelernten Anekdoten mit Banalitäten aus Garretts Privatleben.

Nicht fehlen darf die Hommage an Michael Jackson: „Smooth Criminal“ in filigraner Akustikversion mit Gitarrist Michael Wolf überzeugt ebenso wie die Filmmusik-Adaptionen „Mission Impossible“ und „Fluch der Karibik“. Ehe mit „Hey Jude“ von den Beatles das Finale mit Tausenden gezückter Handys ansteht, schlurft Garrett mit John Fogertys „Rocking All Over The World“ lässig rund um den Globus und wirft sich mit Edvard Griegs populärer Peer-Gynt-Musik noch einmal so richtig ins Zeug!


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Posting date:10.11.2010 - 16:07:07
Article date:03.11.2010
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Subject:Straßenmusiker, ganz oben
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David Garrett brachte seine „Rock Symphonies“ in die Frankfurter Festhalle

Der deutsch-amerikanische Crossover-Geiger mischte unbekümmert Heavy Metal mit den «Beatles» und legte Vivaldi auf Trockeneis.

Vom Straßenmusiker zum gefeierten Star auf den großen Bühnen – was wie ein Märchen klingt, ist im Falle des 30-jährigen Geigers David Garrett wahr. Über eine Showtreppe durch die Zuschauerreihen betritt der Violinist die Bühne der Frankfurter Festhalle und plaudert von seinen ersten musikalischen Versuchen in Italien, wo er sich das Geld für ein Spielzeugauto in der Fußgängerzone zusammengegeigt hat. Man lauscht verzückt dem Langhaarträger in Jeans zu dunklem Sakko, der es wie wenige andere versteht, klassische Rocksongs in Klangwatte zu packen, ohne den Stücken den Garaus zu machen. Bestes Beispiel: die Eröffnungsnummer von «Led Zeppelin». Eigentlich ein knallharter Rocksong, erklingt «Kashmir» plötzlich mainstreamtauglich. Ein Streicher-dominiertes Orchester mit einigen Blechbläsern gibt das harmonische Gerüst vor, während der Deutsch-Amerikaner die Gesangsmelodie auf seinem historischen Instrument anstimmt und leicht variiert.

Kurzes Tatatata

Dieses Erfolgsmuster wendet Garrett auch bei Paul McCartneys «Live And Let Die» an, und sogar bei «Smells Like Teen Spirit» der Heavy-Metal-Gruppe «Nirvana». Garrett pickt sich aus dem Kanon großer Rocksongs nur das Beste heraus. Das Erfolgsgeheimnis der «RockSymphonien» mutet freilich ein wenig wie ein Gemischtwarenladen an. So wird der berühmte Satz aus Beethovens 5. Symphonie mit dem charakteristischen Tatatata-Motiv mal eben zitiert und von der Band mit wuchtigen Rhythmen unterfüttert. «Klassik light» ist in diesem Falle aber kein Schimpfwort, denn der Absolvent von Meisterklassen Itzhak Perlmans und Isaac Sterns hat genügend Esprit, um etwa die Toccata von Bach oder des Spaniers Sarasates Navarra nicht zu verwässern. Man könnte allein die Reihenfolge der gespielten Stücke kritisieren, denn da steht eine Filmmusik wie die aus «Mission: Impossible» ziemlich beliebig neben der «Guns-’N’-Roses»-Ballade «November Rain» oder «Walk This Way» von «Aerosmith» neben einer akustischen Fassung von Michael Jacksons «Smooth Criminal». Erlaubt ist, was gefällt, scheint die Devise zu sein. Das Publikum in der Frankfurter Festhalle, die ziemlich leise beschallt ist, speist sich aus allen Altersklassen. David Garrett ist der Konsens-Künstler, der es versteht, Rock-Fans und Klassik-Hörer unter ein Dach zu bringen. Dieser weiche Soundtrack tut niemandem weh und nistet sich ins Ohr ein. Mit einer wohlfeilen Mischung aus Rock, Pop und Klassik geht es auch in den zweiten Teil des Abends, der von Trockeneis und Lichtblitzen aufgepeppt wird.

Lob dem Arrangeur

Diesmal darf es ein wenig Vivaldi und Albeniz auf der klassischen Seite sein; die «Pretenders» und «Status Quo» stehen für den Rocker im Manne. Ein Auszug aus Griegs «Peer-Gynt»-Suite und die «Beatles»-Hymne «Hey Jude» beschließen den kurzweiligen Abend. Der eigentliche Star war freilich der Arrangeur, der die Nummern für Orchester eingerichtet hat. Doch der bleibt ungenannt.


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Posting date:10.11.2010 - 16:11:07
Article date:03.11.2010
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Subject:Wie ein Messias der Crossover-Musik
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David Garrett ist oben angekommen, er hat jetzt seine eigene Duftlinie. "Rock Symphonies" heißt sie: "The First Fragrance Line By David Garrett For Man And Woman". Das ist der Gipfel, ob in Sport, Pop oder Klassik. Oder, im Fall von Garrett, Pop und Klassik.

Ein begnadeter Redner ist er nicht. Dennoch bemüßigt sich David Garrett, zwischen den Stücken aus seinem Leben zu plaudern und verkörpert so sein Image des netten Jungen von nebenan. Er kann erzählen, was er will, jeden Abend dasselbe an anderem Ort - das Publikum springt darauf an. Auch bei seinem Zusatzkonzert am Montag in Frankfurt lässt sich der geigende Superstar auf einer Woge des Wohlwollens treiben.

Doch sehr viel besser als seine Qualitäten als Entertainer sind seine Qualitäten als Musiker. Der klassisch ausgebildete Sohn eines Aachener Anwaltes und einer amerikanischen Tänzerin beherrscht die Geige, ganz gleich in welchem musikalischen Genre. Das gesteht ihm die Fachwelt zu, wenngleich seine Crossover-Musik auch kritisch beäugt wird. Mit 14 Jahren bereits bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag, ist er aus dem elterlich bestimmten Wunderkind-Leben später nach New York geflohen, wo er die Meisterklassen von Isaac Stern, Itzhak Perlman und Dorothy Delay an der New Yorker Juilliard School of Music besuchte.

In Frankfurt hat er sein Können eindrucksvoll in Szene gesetzt. Seine Show in der ausverkauften Festhalle folgt einer perfekten Dramaturgie. Der Wechsel von getragenen Klassikinterpretationen und bombastischen Rockstücken ist gekonnt abgestimmt. Effekte wie punktgenau getaktete Feuersäulen oder Laserprojektionen sind sparsam eingesetzt. Im Mittelpunkt steht der Musiker, hinter ihm die knapp 40 Mitglieder der Neuen Frankfurter Philharmonie, mit der er seine »Rock Symphonies Tour« bestreitet. Seine fünfköpfige Band flankiert ihn auf der ganzen Bühnenbreite. Bei »Master of puppets« von Metallica lässt sich Garrett auf einem Podest in die Höhe kurbeln - zweifelsohne der Höhepunkt des Abends. Hinter ihm erscheinen große Kreuze auf der Leinwand, was die Assoziation hervorruft: Garrett hoch erhoben als Messias der Crossover-Musik.

Alle Stücke arrangiert der gerade 30 Jahre alt gewordene Garrett selbst. Mit dem leicht kitschig anmutenden »80's anthem« und dem Titelstück seiner neuen CD »Rock Symphonies« präsentiert Garrett, den Yehudi Menuhin als »größten Violinisten seiner Generation« bezeichnet hat, auch eigene Kompositionen. Seine Rock-Version von Bachs »Toccata« - wohl zum abertausendsten Mal - spielt er leidenschaftlich und lupenrein, locker auf dem Hocker sitzend konzentriert mit leicht geöffnetem Mund und zusammengekniffenen Augen. Die höchsten Töne in Pablo Sarasates »Navarra« trifft Garrett, der dabei pausenlos auf der Bühne hin und her läuft, mühelos. Der Geiger, der im Guinness-Buch den Rekord im Schnellspielen hält, versprüht den Charme eines zwar welterfahrenen, aber doch eher weltfremd wirkenden Wanderers zwischen den Musikwelten.

Sehr bemüht wirken die Überleitungen von Plaudereien etwa über seine ersten Discobesuche, Proben in der Putzkammer oder einem missglückten Rendezvous zu den Musikstücken, die ohne Vorgeplänkel vielmehr für sich selbst sprechen würden. Im Gegensatz zu aufwendig arrangierten Rockversionen, etwa die von »November Rain« (Guns 'n' Roses) oder von »Asturias« (Isaac Albeniz) kommt die Akustikversion von »Smooth Criminal« (Michael Jackson), die Garrett unplugged mit seinem Gitarristen Marcus Wolf virtuos vorträgt, ganz spartanisch daher.

Vor zwei Wochen erhielt David Garrett den Echo-Klassik in der Kategorie »Bestseller des Jahres«. Es ist ihm gelungen, Menschen auch ohne klassische Vorbildung mit der Vielfalt der Geige zu begeistern. Garrett kommt an. Als Typ verkörpert er sein Programm, die Musikwelten zu verschmelzen.


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Posting date:10.11.2010 - 16:13:16
Article date:03.11.2010
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Subject:David Garret rockt in Kölner Lanxess-Arena
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David Garrett ist oben angekommen, er hat jetzt seine eigene Duftlinie. "Rock Symphonies" heißt sie: "The First Fragrance Line By David Garrett For Man And Woman". Das ist der Gipfel, ob in Sport, Pop oder Klassik. Oder, im Fall von Garrett, Pop und Klassik.

Ohne Berührungsängste wagt der 1980 in Aachen als David Bongartz geborene Musiker den Spagat zwischen Bach und Beethoven, Guns N' Roses und Led Zeppelin. Nicht zu vergessen Grieg und Status Quo. Kein Klassiker ist zu heilig, kein Stück tabu.

Rund 16 000 Zuhörer in der Kölner Lanxess Arena bejubelten jetzt das Crossover-Experiment von Garrett, kleiner Rockband und Neuer Philharmonie Frankfurt. Niemand schien abgeschreckt von den Kritiken zu Garretts Auftritt in der Philharmonie Ende September, als ihm bei Mendelssohn Probleme mit Tempo und Agogik attestiert wurden.

In der Arena bewies Garrett, dass die Geige Sexappeal besitzt und dramatische Auftritte unterstützt. Beim ersten Stück des Abends, "Kashmir" von Led Zeppelin, erfasste der Lichtkegel den Star, als er durchs Parkett den Weg zur Bühne nahm. Oben angekommen, ernannte er Ludwig van B. zum echten Rockstar und brachte "The 5th" auf Hochtouren.

Eine E-Gitarre fräste sich durch Beethovens Klassiker, während Garretts Geige offensiv dagegenhielt. Bei "Live And Let Die" spuckte die Bühneneffektmaschine Feuer. Nirvanas "Smells Like Teen Spirit" ging ab wie eine Rakete. Garrett präpariert in seinen Arrangements die starken Motive der Musikstücke heraus und überträgt sie auf die einzelnen Klangkörper; die erste Geige spielt dabei immer der Star.

Es ist eine Ästhetik der Überwältigung, die auf Spannung, Tempo, Drama und filmische Intensität setzt. "Smooth Criminal" von Michael Jackson hingegen kam ganz bescheiden, unplugged, heraus: einer der schönsten Momente des Konzerts.

Ein bisschen Seele und Poesie trotzte Garrett der auf Virtuosität und stupende Technik bauenden Show ab, mit dem für Geige eingerichteten 2. Satz des Gitarrenkonzerts von Joaquin Rodrigo. Der Saal aber tobte bei Garretts Czardas-Hatz und Alexis-Sorbas-Ekstase.

Entspannt plaudern kann er übrigens auch. Halb David Beckham, halb Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) stand er da und erzählte witzige Anekdoten. 2011 ist er schon wieder zurück: am 11. Juni in der Lanxess-Arena.


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Posting date:28.11.2010 - 20:42:39
Submitted by:Angie2009
Article date:02.11.2010
Subject:Der Stehgeiger des Boulevards
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Posting date:10.11.2010 - 11:01:54
Submitted by:Maya
Article date:01.11.2010
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Subject:Tränen per Video: David Garrett in Oberhausen
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OBERHAUSEN – Gemütlich spaziert David Garrett mit Geige auf der Schulter durch die Reihen. Er grinst und spielt „Kashmir“ von Led Zeppelin. Es ist der ruhige Einstieg eines Konzertabends vor über 13 000 entzückten Besuchern in der Arena Oberhausen.

David Garrett ist ein Popstar mit einem klassischen Instrument, das ist klar. Sein Zwischenstopp zur „Rock Symphonies“-Tour kann es mit amerikanischen Popkonzerten locker aufnehmen. Tanzende Flammen und Luftschlangenfontänen gibt es schon zum dritten Song. „Live And Let Die“ von Paul McCartney ist vor allem durch das Zusammenspiel zwischen schnellen und gefühlvoll langsamen Passagen großartig arrangiert und macht in der Violinversion große Freude.

Das Publikum bleibt sitzen und steht erst zum Finale auf – auch das ist anders als bei den Größen US-amerikanischer Popkultur. „Crossover“ heißt diese Richtung, für die David Garrett steht wie kein anderer. Seine Alben „Encore“, „Virtuoso“ und „Classic Romance“ haben allesamt Platinstatus erreicht, das „Crossover“-Konzept wird längst kopiert. Erst kürzlich haben die Macher des „Echo Klassik“ versucht, die Veranstaltung mit viel Glamour und großen Stars auf den roten Teppich zu holen. Garrett zeigt wie kein anderer, wie mit klassischer Musik Umsatz zu machen ist.

Auch auf der Bühne wird nicht gekleckert. Begleitet wird der deutsch-amerikanische Tempogeiger aus Aachen von der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Franck van der Heijden. Dazu kommen Bass, zwei Gitarren, Keyboard, Schlagzeug, ein feines Händchen für die ganz großen Nummern. Mit großer Pose spielt der 30 Jahre alte Geiger das Thema des Disney-Films „Fluch der Karibik“. Zum Lied huschen Piraten mit Totenköpfen über die kreisrunde Leinwand. Das Publikum tobt. Kein Song erhält einen größeren Applaus.

Kein Gassenhauer ist das Stück „Serenade“ des spanischen Violinisten Pablo de Sarasate, das der Musiker einst für zwei Geigen schrieb. „Der Künstler hat selbst davon geträumt, es alleine aufführen zu können“, sagt Garrett. Er erscheint in Doppelausführung auf einem Splitscreen und geigt sich mit Unterstützung vom Band durch die anspruchsvolle Komposition. Dann ein Blitzlichtgewitter. Mit „Smells Like Teen Spirit“ verbeugt sich der Mann an der teuren Stradivari vor der Band Nirvana und lässt die Scheinwerfer wild durch den Hallenhimmel zucken. Auch zu „Master Of Puppets“ von Metallica lässt es der Lichttechniker krachen. Auf der Videoleinwand sind weiße, scheinbar wippende Kreuze vor rotem Grund zu sehen. Garrett steigt auf eine Hebebühne und scheint über den Friedhof zu fliegen. Dann überrascht er mit einer der raren Eigenkompositionen: „Rock Sympohonies“ hat er mit seinem Pianisten John Haywood aus Großbritannien komponiert – ein Stück, das ins Ohr geht, aber wenig rockig ist.

Zurück zu den großen Gassenhauern: „Czardas“ von Monti kennt jeder. „Wir haben vor der Tour abgestimmt, ob wir den Titel spielen sollen. Alle waren dagegen, ich dafür“, sagt Garrett, lächelt, lässt seine weißen Zähne blitzen und startet. Das Publikum steigt irgendwann klatschend ein, als säße es im Musikantenstadl oder bei Florian Silbereisen. Zu feinen, zarten Klängen von „November Rain“ perlen dann Tropfen und Tränen auf der Videoleinwand ab. Das ist wunderschön.

Zwischen jedem Titel erzählt der Mann in Jeans, Jackett und schwarzen, offenen Lederstiefeln Anekdötchen und packt Geschichten über Hotelzimmer, abgelaufene Schokoriegel und dicke Hornbrillen aus. Das wirkt zumeist sehr aufgesetzt, kommt aber gut an.

An den Bühnenseiten steigt permanent Nebel in die Arenaluft. In diesen leichten Qualm mischt sich die Titelmusik von „Mission Impossible“. Ein quietschgrüner Laser zeichnet Plastiken in die Luft, um deutlich zu machen, jetzt wird es spannend, jetzt wird es ernst. Das sollte die Musik eigentlich ohne Laserhilfe schaffen. Nachdem Garrett mit „Thunderstruck“ von AC/DC noch einmal abfackelt, was abzubrennen ist, schlägt er in der Zugabe wieder leisere Töne an. Mit „Mountain King“ aus der „Peer-Gynt-Suite“ von Edvard Grieg und „Hey Jude“ von den Beatles endet ein Abend voller Gegensätze – „Crossover“ nennt man das.


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Posting date:10.11.2010 - 15:44:39
Article date:01.11.2010
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Subject:David Garrett trifft den Nerv der Fans
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Oberhausen. Frauenschwarm David Garrett begeisterte 10000 Besucher in der Oberhausener Arena. In den zweieinhalb Stunden spielt der Stargeiger nahezu alle Stücke seiner aktuellen CD. Nur die Dönekes „aus dem Leben eines Rockstars“ waren überflüssig.

Als Kurt Cobain 1994 starb, stand David Garrett 13-jährig mit Yehudi Menuhin oder vergleichbaren Klassik-Kalibern auf der Bühne. Heutzutage interpretiert der Star am Geigerhimmel Rock-Hymnen wie das dem Nirvana-Sänger Cobain Unsterblichkeit verleihende „Smells Like Teen Spirit“ oder Metallicas „Nothing Else Matters“ ebenso virtuos wie Werke von Beethoven, Bach oder Vivaldi. Samstagabend traf der „Sympathikus violinus“ in der KöPi-Arena den Nerv von 10 000 Menschen, die zum Schluss stehend Beifall klatschten.

Zu Led Zeppelins Kashmir schreitet der Deutsch-Amerikaner geigend die Tribüne hinab, läuft am Publikum im Innenraum vorbei und besteigt die Bühne. Dort spielen 36 Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt mit ihrem E-Gitarre spielenden Dirigenten Franck van der Heijden und Garrets vierköpfiger Band. „Rock Symphonies“ heißt Garretts jüngstes, sechs Wochen altes Album und die Tour, die ihn nach Oberhausen führt.

In den folgenden zweieinhalb Stunden spielt Garrett, der erst vor vierzehn Tagen in Essen mit dem Musikpreis Echo dekoriert worden war, nahezu alle Stücke seiner CD. Ein riesiger, kreisrunder Video-„Spiegel“ im Hintergrund zeigt dem Publikum, wie sich der Meister mit flinken Fingern und Bogen an seiner Stradivari abarbeitet – und wie er aussieht: Garrett, dieser Mix aus Kurt Cobain, David Beckham und Brad Pitt, gilt als Frauenschwarm. Unspektakuläre Dönekes „aus dem Leben eines Rockstars“

Der 30-Jährige, der in New York auch modelte, um sich sein Studium an der Juilliard School of Music studieren zu können, versteht sich aufs Eigenmarketing. Zum Label gehören Mehrtagebart, blonder Zopf, Silberschmuck, ein Sakko überm T-Shirt, das über einer Schlabberjeans hängt, die zu klobrigen Lederstiefeln getragen wird. Nach der Pause trägt Garrett Hut.

Nichts wird dem Zufall überlassen. Auch nicht die Ansagen, die Garrett zwischen seine Stücke fügt. Manch Wissenswertes aus Kindheit oder Studententagen ist dabei, aber das meiste sind unspektakuläre Dönekes „aus dem Leben eines Rockstars“. Wer will schon wissen, wie tolpatschig sich der Gastgeber in Hotels oder bei Rendezvous verhält?

Höhepunkte der mit Laser- und Pyrotechnik durchzogenen Show sind das mit dem Gitarristen Marcus Wolf unplugged gespielte „Smooth Criminal“ von Michael Jackson, „Master Of Puppets“ von Metallica sowie die Zugaben: Edvard Griegs „Peer Gynt“ und Hey Jude“ von den Beatles. Erst trägt Garrett eine Kamera am Ohr, damit das Publikum aus seiner Perspektive das filigrane Spiel mit den vier Saiten der Violine sieht, anschließend bittet er die Zuhörer ihre Handys einzuschalten und mit den beleuchteten Displays zu winken. Feuerzeuge waren gestern.

Zusatztermin 2011

Wegen der großen Nachfrage zu den Konzerten der „Rock Symphonies“-Tour 2010 gibt es im nächsten Jahr gleich mehrere Zusatztermine. Unter anderem wird David Garrett erneut Station in Oberhausen machen. Karten für das Konzert am 7. Juni 2011 gibt es ab sofort unter 0180 522 88 20 (39 bis 79,50 Euro).

Das Programm in Oberhausen: Kashmir (Led Zeppelin), Beethovens 5. Symphonie, Live and Let Die (Paul McCartney), 80’s Anthem (David Garret), Sarasate’s Navarra, Smells Like Teen Spirit (Nirvana), Csrdas (Monti), Toccata (Bach), November Rain (Guns N’ Roses), Mission Impossible (Filmmusik), Smooth Criminal (Michael Jackson), Walk This Way (Aerosmith), Child’s Anthem (Toto), Vivaldi vs.Vertigo (Vivaldi /U2), Rodrigo - En Aranjuez con tu amor, Pirates Of The Caribbean (Filmmusik), Zorba’s Dance (Mikis Theodorakis), Rock Symphony (David Garret/ Franck van der Heijden), Rock’n’ Roll (Led Zeppelin), Asturias (Isaac Albeniz), Master Of Puppets (Metallica), I’ll Stand by You (Roxette), Rocking All Over The World (Status Quo), Thunderstruck (AC/DC), Peer Gynt (Edvard Grieg), Hey Jude (The Beatles).


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Posting date:30.10.2010 - 20:08:31
Article date:29.10.2010
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Subject:[Konzert Review] Der Rock rollt über die Klassik hinweg
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Stargeiger David Garrett entfesselt in der Mannheimer SAP Arena ein sinfonisch aufgedonnertes Phongewitter

Pünktlich zum Tournee-Beginn ließ "Verstehen Sie Spaß?" zwei verständnislose Zollbeamte auf David Garretts Edel-Violinen los; dort bekam er das Markenzeichen "Schwiegermutter-Traum". Frank Elstner begrüßte ihn als "Superstar der Klassik". In allen wichtigen Talkrunden tauchte der frischgebackene Echo-Preisträger auf, um als Rekord-Schnellspieler, rockender Geiger oder als Publikums-Magnet befragt zu werden. Überall machte er eine gute Figur. Garrett gab sich locker-lässig und verteidigte überzeugend seine Klassik-Rock-Verzahnung.

Auch am zweiten Abend seiner "Rock Symphonies"-Tour 2010 in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena sammelt er bergeweise Sympathie-Punkte. Die Verzückung der Massen reicht für Ovationen im Stehen und begeisterte Pfeifkonzerte aus, verfehlt allerdings den Siedepunkt. Die dämpfende Wirkung geht von dem Chart-Gipfelstürmer selbst aus. Wenn er seine kleinen Anekdoten aus Kindheit, Studentenzeit und Hotelleben zum Besten gibt, sinkt natürlich der Stimmungspegel nach jedem aufpeitschenden Rock-Donnerwetter. Verzücktes Publikum

Am Mikrofon zeichnet der Blondzopf in Jeans, Hut und offenen Lederstiefeln von sich das Bild eines Tollpatschs, der "Verstehen Sie Spaß?" gar nicht braucht, um in missliche Lagen zu geraten. Wenn er dagegen zu seiner 300 Jahre alten Stradivari greift, geht er stahlhart zur Sache. Drei "romantische" Inseln behält er sich vor, auf denen er zeigt, welche wohlige Wärme er diesem Wunderinstrument entlocken kann, darunter "En Aranjuez Con Tu Amor" von Rodrigo.

Um diese Atemhol-Momente herum tobt der sinfonisch angereicherte Rock 'n' Roll. Und der fegt orkanartig über den "klassischen" Flickenteppich hinweg, garniert mit pyrotechnischen Spielereien. Wie meinte doch der herumgereichte Fernseh-Dauergast? "Mein Ziel war es doch immer, klassische Musik an meine Fans zu bringen." In seinen phonstarken Ausbrüchen dienen Beethoven, Bach oder Vivaldi als Rhythmusgeber, die Starthilfe leisten, um geigerische Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen.

Die Stradivari gibt dann zwar nur noch Kratzgeräusche von sich. Doch wen schert das schon in den umarrangierten Nummern von Michael Jackson, Led Zeppelin, Nirvana, U2 oder AC/DC! Adressatin ist die junge Handy-Generation, die ihre Musik online abholt und tausendfach die Bühne fotografiert: Im Hintergrund rahmen reißzahn-ähnliche Segel eine runde Video-Leinwand ein. Sie schwebt über der Schwarz in Schwarz gehaltenen Musiker-Treppe. Da sitzen die Neue Philharmonie Frankfurt, strapazierfähig in allen Musikgattungen, und die völlig auf Garretts circensische Extras eingeschworene Band.

Das Video-Medaillon schenkt uns hautnahe Kamerabilder vom Dreitagebart und von den Ringen des deutsch-amerikanischen Paganinis. Der setzt sich sogar eine Mini-Kamera auf die Nase, um Nahaufnahmen von den Saiten zu übertragen, die gerade sein Geigenbogen bearbeitet. Nach rund zweistündigem Crossover hat das Image des schönen David Garrett zwei Facetten hinzugewonnen. Zum extrovertierten Draufgängertum kommt bei ihm noch der sonnig-sanfte Globetrotter und leichte Unbeholfenheit im Umgang mit potenziellen Freundinnen. Der Violinrebell, wie Nigel Kennedy ihn schuf, hat da schon ausgedient.


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Posting date:30.10.2010 - 20:11:26
Article date:29.10.2010
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Subject:[Konzert Review] Eine Mischung aus Vivaldi und U2
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CROSSOVER Geiger David Garrett in Mannheim

Ein Konzert in der Mannheimer SAP-Arena. Auf dem Programm: Johann Sebastian Bachs „Toccata“, Beethovens „5. Sinfonie“, ein Stück von Antonio Vivaldo, aber auch Aerosmiths „Walk this way“ und Nirvanas „Smells like teen spirit“. Auf der Bühne: ein Philharmonisches Orchester und eine Band mit Schlagzeug, E-Gitarre, Drums und Klavier. Genau wegen dieser eigenwilligen Kombination sind 10 000 Menschen ins Stadion geströmt.

Auf die Bühne kommt nämlich kein Frack tragender älterer Herr, sondern ein 30-Jähriger mit blondem Pferdeschwanz. An den Füßen trägt er mit Nieten besetzte Stiefel, seine Jeans schlabbert tiefstmöglich auf seinen Hüften, sein T-Shirt ist wild bedruckt, und an den Fingern glitzern Totenkopfringe. David Garrett eben. Der zurzeit angesagteste Geiger Deutschlands.

Neues Album

Gerade eroberte er sich mit seinem neuen Album „Rock Symphonies“ die Nummer eins der Album Charts und startete seine Tour 2010. Jetzt machte der Deutsch-Amerikaner Station in Mannheim. Mit im Gepäck hatte er viele neue Stücke, aber auch Klassiker von seinen drei vorherigen Alben.

Rockiger Start

Crossover also. Der Abend startet rockig mit Led Zeppelins „Kashmir“, um dann gleich Beethovens fünfte Sinfonie anzuhängen. Doch auch die spielt Garrett nicht fein säuberlich Note für Note nach, sondern vom rhythmischen Trommeln des Schlagzeugers, der E-Gitarre und dem Klavier begleitet - die Melodie des Stückes trotzdem immer erkennbar.

Das ist es, was die Faszination von David Garrett ausmacht. Der zweimalige Echo-Gewinner interpretiert alte Werke, aber auch Rockstücke neu, gibt ihnen einen Hauch Klassik und einen große Prise Moderne mit und schreckt dabei vor nichts zurück. So heißt einer seiner Songs „Vivaldi meets Vertigo“ - eine Mischung aus Antonio Vivaldis Schaffen und U2. Das Publikum applaudiert begeistert. Ebenso beim Titelsong von „Fluch der Karibik“. Auch deshalb, weil die Faszination für die Schnelligkeit, mit der David Garrett den Bogen über die Seiten gleiten lässt, von Stück zu Stück größer wird.


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Posting date:30.10.2010 - 20:18:52
Submitted by:Maya
Article date:29.10.2010
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Subject:Star-Geiger David Garrett bei hr3-Moderatorin Bärbel Schäfer
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„Ich hasse gelbe und grüne Anzüge“

Mode, verrät Garrett hr3-Moderatorin Bärbel Schäfer, war in seiner Jugend ein ganz schwieriges Thema. Seine Eltern suchten die Kleidung für seine Bühnenauftritte aus, Anzüge in gelb und grün: „Elton John hätte sich wahrscheinlich über meinen Vater als Modeberater gefreut, aber ich habe mich immer ganz furchtbar gefühlt und bin bis heute noch nicht drüber hinweggekommen,“ sagt Stargeiger David Garrett (30), der am kommenden Sonntag zwischen 10 und 13 Uhr im hr3-Talk „Bärbel Schäfer live“ zu hören ist.

Zu seinem Image als sehr begehrter Junggeselle sagt Garrett: „Ich habe noch nie mit jemandem geschlafen, der zu meinem Konzert gekommen ist. Die Fans haben Respekt vor mir. Und ich finde, man sollte auch Respekt vor seinem Publikum haben. Ich würde das nie ausnutzen.“

Das Geigespielen in seiner Kindheit hatte etwas Extremes, erzählt Garrett: „Ich bin tagsüber gar nicht rausgegangen. Wenn ich Stress hatte und emotional sehr angefressen war, bin ich nachts rausgelaufen. Ich bin so lange gerannt, bis ich aus der Puste gekommen bin.“

Klassikkonzerte müssen nicht steif sein, findet Garrett: „Man sollte mit einem positiven Gefühl ins Konzert gehen, und wenn man nach dem ersten Satz klatschen will, weil es einen ergriffen hat, dann sage ich ‘Ja, ihr dürft ruhig klatschen‘. Beethoven hat das auch nicht gestört. Denn bei klassischer Musik geht’s um Emotion, genauso wie bei Pop, Rock oder R’n’B. Da ist kein Unterschied.“

Seine Plattenfirma war anfangs nicht begeistert, als David Garrett zum ersten Mal mit seiner Idee vorstellig wurde, Klassik mit Rock und Pop zu verbinden. „Davon kriegt man keine zehn Kopien verkauft“, habe der Plattenboss erwidert.


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Posting date:03.11.2010 - 14:23:08
Article date:28.10.2010
Subject:Jetzt rockt David Garrett die Modewelt
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Posting date:30.10.2010 - 19:36:38
Article date:27.10.2010
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Subject:Star-Geiger auf der Überholspur
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David Garrett in der "auto mobil"-Rennfahrerschule! Am 31. Oktober um 17:00 Uhr

Laut Guiness-Buch der Rekorde ist er der schnellste Geiger der Welt! Aber gibt Star-Geiger David Garrett auch beim Autofahren Vollgas? Zusammen mit Testfahrer Dirk Adorf wagt sich der Weltstar auf die Grand Prix Strecke am Nürburgring. Ob der 30-Jährige am Lenkrad eines 520 PS Rennwagens genauso viel Fingerspitzengefühl zeigt, wie bei seinem Geigenspiel, sehen Sie am 31. Oktober um 17:00 Uhr in "auto mobil" bei VOX.

Die Vorfreude bei David Garrett ist groß. "Das ist das erste Mal auf einer Rennstrecke für mich und ich bin ganz aufgeregt", so der 30-Jährige. Doch bevor sich Dirk Adorf mit seinem Schützling auf die Rennstrecke begibt, wird erstmal der Wagen begutachtet. Und wenn man einen Musiker als Beifahrer hat, darf eines natürlich nicht fehlen: der Soundcheck! Nicht nur von der Audio-Anlage auch vom Motorengeräusch ist der Stargeiger begeistert: "Wow, das ist ein Klang! Nicht ganz Stradivari, aber das ist schon ordentlich." Dass der Wagen nicht nur gut klingt, sondern auch schnell fährt, beweist Dirk Adorf dem Musiker dann bei einer Proberunde. Auf dem Nürburgring kann man Geschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde erreichen. David Garrett ist beeindruckt: "Ich wusste gar nicht, dass man so Auto fahren kann." Dann ist der Virtuose dran. Fahrer und Wagen müssen sich erstmal ein bisschen einspielen - und erzeugen anfangs nicht immer den richtigen Ton. "Der ist sehr musikalisch der Wagen. Besonders, wenn ich ihn fahre", lacht der Stargeiger. Ob sich David Garrett und sein neues PS-starkes Instrument noch zu einem Traumduo entwickeln und der Stargeiger auch im Rennwagen neue Rekorde aufstellen kann, zeigt VOX am 31. Oktober um 17:00 Uhr in der Rennfahrerschule bei "auto mobil".

Das VOX-Automagazin "auto mobil" mit dem Moderatorenduo Peter Stützer und Birte Karalus immer sonntags um 17:00 Uhr bei VOX.


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Posting date:30.10.2010 - 19:38:17
Article date:27.10.2010
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Subject:Private Geigenstunde bei David Garrett
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David Garrett und seine Geige sind ein unzertrennliches Team. Auch zum Gespräch mit der "logo!"-Kinderreporterin Linn, das am Samstag, 30. Oktober 2010, 8.50 Uhr in "logo!", der Kindernachrichtensendung des ZDF, gezeigt wird, brachte der Stargeiger das mehr als 200 Jahre alte Instrument mit - und gab Linn, die selbst Geige spielt, eine kleine Privatstunde. Im Interview erzählt David Garrett, wie er auf die Idee gekommen ist, berühmte Rocksongs auf der Geige zu spielen, und warum er täglich üben muss. Die zehnjährige Linn hat aber noch ganz andere Fragen an den schnellsten Geiger der Welt: Singt er unter der Dusche? Würde er sich seine langen Haare abschneiden? Wie lange hält er es ohne sein Instrument aus?

Das Interview mit David Garrett gehört zu der Reihe "Kinderreporter treffen die Großen der Welt".

Die ZDF-Kindernachrichten-Sendung "logo!", die in diesem Jahr mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Information" ausgezeichnet wurde, wird immer samstags um 8.50 Uhr in ZDF tivi, dem Kinder- und Jugendprogramm des ZDF, ausgestrahlt. Außerdem täglich im KI.KA: samstags bis donnerstags um 19.50 Uhr und freitags um 19.25 Uhr sowie die "logo!"-Kurznachrichten montags bis freitags 14.08 Uhr und 16.18 Uhr. Das Interview mit David Garrett ist sieben Tage lang unter www.zdftivi.de zu sehen. Dort gibt es "logo!" auch als Video-Podcast zum Abonnieren.


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Posting date:30.10.2010 - 20:04:19
Article date:27.10.2010
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Subject:Liebe auf den ersten Sound
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Gerade erst hat er den Klassik echo gewonnen, am Dienstag startete seine nahezu ausverkaufte Tour in Leipzig - die Rede ist vom Geigenvirtuosen David Garrett (30). Redaktionsmitglied Mandy Radics hat Garretts Kurzaufenthalt in Trier genutzt, um mit ihm über sein Leben, seine Geige und die Verbindung von Rock und Klassik zu sprechen.
David Garrett sitzt entspannt in seiner kleinen Garderobe hinter den Kulissen von "Verstehen Sie Spaß?" - mit seinem obligatorischen Mehrtagebart und den etwas zerzausten langen Haaren, die er sich immer wieder hinter die Ohren streicht. Er trägt ein legeres Hemd, Jeans, eine Lederjacke. Um den Hals und am Finger glitzert Totenkopfschmuck seines Lieblingsdesigners Thomas Sabo.

Sie sind der schnellste Geiger der Welt und der beste, wie einige behaupten. Wie sehen Sie das?

Garrett: Ich glaube, da gibt es keine Rangliste. Aber ich versuche, mich jeden Tag zu verbessern. Es geht nicht darum, sich mit anderen zu vergleichen, sondern das Beste aus sich rauszuholen.

Wären Sie auch so erfolgreich, wenn Sie nicht so gut aussehen würden?

Garrett: Ich glaube, klassische Musik achtet nicht auf das Aussehen. Kein Dirigent lädt dich ein, weil du gut aussiehst. Aber hier und da wäre es sicher schwieriger. Leidenschaft ist aber wichtiger als Aussehen.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Garrett: Spaß haben und niemals etwas verkaufen, was man selber nicht kaufen würde.

Klassik und Rock: Wie passt das zusammen?

Garrett: Das passt doch gut zusammen, ich sehe da einige Parallelen. Beides sind anspruchsvolle Genres. Man muss ein guter Instrumentalist sein und braucht wie in der Klassik ein solides Rhythmusgefühl.

Was wollen Sie mit dieser Art von Musik erreichen?

Garrett: Musik mache ich in erster Linie aus Spaß daran. Ich habe natürlich schon im Hinterkopf, jüngeres Publikum für Klassik zu begeistern. Aber Klassik mit Rock zu vermischen, das ist mein Weg, und für mich funktioniert er.

Führen Sie mit Ihrer Musik Menschen an die Klassik heran?

Garrett: Na klar, das sehe ich doch in meinen Konzerten. Und meine letzte klassische CD hat sich auch 200 000 Mal verkauft.

Auf Ihrem neuen Album haben Sie sich an "Smells like Teen Spirit" gewagt: Was bedeutet Ihnen der Song?

Garrett: Man muss sich Zeit nehmen für Songs, die eine ganze Generation geprägt haben. Ich habe lange daran herumexperimentiert. Privat ist es eines meiner Lieblingsstücke.

Was sagen Sie den Kritikern Ihrer Musik?

Garrett: Wenn mir musikalisch bedeutende Leute wie Itzhak Perlman abraten würden, dann würde ich wohl darauf hören. Aber eben diese Leute, die ich respektiere, sind begeistert von meinen Konzerten.

Das hört sich nach einem Rebellen an…

Garrett: Nein. Aber ich höre nicht auf andere. (lacht) Man muss auch irgendwann ein Rückgrat entwickeln und sein Ding durchziehen.

Beschreiben Sie Ihre Beziehung zu Ihrer Geige!

Garrett: Ich habe nicht nur ein Instrument, sondern mehrere. Aber ich habe ein ganz besonderes Instrument - eine Stradivari.

Da pass ich schon auf, dass kein Kratzer drankommt. Aber meine Geige schläft nicht mit mir im Bett, wie manche behaupten.

Sie haben Ihre erste Geige mit vier bekommen. Eine Entscheidung Ihrer Eltern?

Garrett: Nee, da hab ich Glück gehabt. Mein Bruder sollte Geige spielen. Ich hab das gesehen und wollte unbedingt auch eine.

Welches andere Instrument hätten Sie lieber gespielt?

Garrett: Es gab kein anderes Instrument. Das war sozusagen Liebe auf den ersten Sound.

Wie war Ihr Leben als Wunderkind?

Garrett: Ich wurde von vielen Leuten getriezt und nicht als Person ernst genommen, sondern nur als Maschine.

Und jetzt?

Garrett: Selbst bestimmt. Ich bin zufrieden (strahlt).

Was für Musik hören Sie privat?

Garrett: Ich höre alles querbeet. Von Michael Bublé bis Miles Davis.

Welche CD ist gerade im Player Ihres Autos?

Garrett: Momentan höre ich gar nichts oder bereite mich auf meine Tour vor. Dann höre ich acht Stunden am Tag meine Musik.

Kann man seine eigene Musik dann noch hören?

Garrett: Ich höre sie nicht wirklich als Musik, sondern arbeite an der Technik und Konzentration, ein zweistündiges Konzert durchspielen zu können.

Kennen Sie Trier ?

Garrett: Noch gar nicht. Aber ich habe heute noch etwas Zeit, falls das Interview nicht mehr lange dauert … (grinst)

Tatsächlich hat Garrett die Zeit in Trier genutzt, um sich im Trierer Kino Cinemaxx den Film "Wallstreet 2" anzusehen.


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Posting date:02.11.2010 - 13:40:00
Submitted by:Anjasybille
Article date:27.10.2010
Subject:10 Geheimnisse von David Garrett
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Posting date:28.11.2010 - 20:46:49
Submitted by:Aschanzi
Article date:27.10.2010
Subject:Sould-out Award für Garrett
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Posted by:Webmaster
Posting date:30.10.2010 - 19:32:14
Article date:26.10.2010
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Subject:[Konzert Review] David Garrett begeistert in der ausverkauften Arena Leipzig
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Pop-Geiger David Garrett hat am Dienstagabend das Publikum in der Arena in Begeisterung versetzt. Zweieinhalb Stunden lang präsentierte er vor vollem Haus seine einzigartige Mischung aus Klassik und moderner Musik gemeinsam mit Philharmonischem Orchester und Band.

Der Star-Violinist stellte zum Auftakt seiner Deutschlandtour in Leipzig sein neues Album „Rock Symphonies“ vor, spannte aber auch den Bogen zu früheren Stücken.

In gewohnt sympathischer, bodenständiger Weise konnte er das Publikum schnell für sich gewinnen und erzählte immer wieder kleine Anekdoten von seinem Leben auf Tournee oder seinen musikalischen Anfängen. Mit seinen Arrangemenst schaffte Garrett wieder einmal den Bogen zwischen gefühlvoll gespielter Klassik und wildem Rock und Pop.

Die Bühnenshow wirkte dabei deutlich ausgefeilter als bei seinen letzten Auftritten in der Messestadt. Am 10. November wird der Geiger erneut in der Messestadt gastieren.


Posted by:Webmaster
Posting date:30.10.2010 - 19:27:05
Article date:25.10.2010
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Subject:David Garrett erwischt
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Peinlicher Aufruhr bei der Ankunft von Star-Geiger David Garrett (30): Nach dem Flug von New York nach Deutschland finden Zollbeamte eine große Menge an Potenzpillen und Bargeld im Gepäck des blonden Frauenschwarms – nichts davon ist angemeldet und somit anscheinend illegal eingeführt worden. Während die Beamten sein Gepäck durchstöbern, beteuert David Garrett seine Unschuld; die Mittelchen und das Geld habe er noch nie zuvor gesehen.

Und tatsächlich sagt er die Wahrheit, denn all das ist nur inszeniert, um den Star reinzulegen! Die Macher der Comedy-Show „Verstehen Sie Spaß“ haben ihm einen falschen Koffer untergejubelt und ihn so in die Falle gelockt. Trotz der peinlichen Situation bleibt David jedoch ziemlich cool - als Medienprofi ist er stressige Situationen schließlich gewöhnt.

Für David blieb der ungewollte Viagra-Besitz also ohne Folgen und die weiblichen Fans können aufatmen. Aber wer hätte auch wirklich geglaubt, dass er die Dinger nötig hätte…


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Posting date:30.10.2010 - 20:52:14
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:25.10.2010
Subject:3 Fragen an David Garrett
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Posting date:30.10.2010 - 20:54:57
Submitted by:Gingkolover
Article date:25.10.2010
Subject:David Garrett kehrt nach Salem zurück
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Posting date:24.10.2010 - 18:58:19
Article date:24.10.2010
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Subject:David Garrett - der netteste Geiger der Welt
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Posted by:Webmaster
Posting date:30.10.2010 - 19:20:49
Article date:24.10.2010
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Subject:Fremdkörper im Auge: David Garrett konnte kurzzeitig nicht mehr sehen
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Beinahe wäre der Auftritt von Stargeiger David Garrett bei "Verstehen sie Spaß?" im letzten Moment geplatzt. Wenige Stunden vor der Sendung hatte sich sein Auge entzündet. Garrett musste sich daraufhin im Brüderkrankenhaus in Trier behandeln lassen.
Bis 19.30 Uhr hat der von vielen Zuschauern erwartete Auftritt des Geigenvirtuosen David Garrett auf der Kippe gestanden. Warum, erklärt seine Mediamanagerin Elke Krüger auf Anfrage des TV: „Er hat etwas ins Auge bekommen und konnte nichts mehr sehen. Wegen der starken Schmerzen sind wir in das Brüderkrankenhaus gefahren, wo er durch einen Augenarzt behandelt wurde.“ Kurz vor der Generalprobe um 14 Uhr hatte Garrett einen Fremdkörper ins Auge bekommen. Durch das Reiben des Auges hat sich dieses vermutlich entzündet. Der Geigenvirtuose konnte seine Generalprobe nicht wie geplant absolvieren, hielt aber trotz der Schmerzen die zwei Stunden lange Sendung durch und spielte live auf der Bühne bei „Verstehen Sie Spaß?“.

Ruhe kann sich der 30-Jährige nicht gönnen, am Sonntag brachte ihn ein Flug direkt nach Leipzig zu den Proben für seinen Tourstart. Elke Krüger: „Seine Netzhaut wurde nicht verletzt. Es geht ihm schon etwas besser. Trotzdem muss David Garrett stündlich sein Auge mit Tropfen behandeln.“ Dass Garrett nicht ausreichend geprobt hatte, fiel den Zuschauern am Samstagabend nicht auf. Sie applaudierten dem talentierten Geiger und waren etwas enttäuscht, weil er am Ende keine Autogramme mehr schrieb. Das werden ihm die Fans jetzt sicher verzeihen.


Posted by:Webmaster
Posting date:30.10.2010 - 19:24:00
Article date:24.10.2010
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Subject:Bangen um David Garrett
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1100 Besucher bei "Verstehen Sie Spaß?" – Bangen um David Garrett

1100 Zuschauer haben „Verstehen Sie Spaß?“ live aus der Trierer Arena mitverfolgt. Sie erlebten in der ausverkauften Halle Stars wie David Garrett und Sarah Connor hautnah. Der Auftritt David Garretts stand bis kurz vor der Sendung auf der Kippe, weil er wegen eines Fremdkörpers im Auge kurzzeitig nicht mehr sehen konnte.
„Wussten Sie, dass Trier 17 vor Christus gegründet wurde?“, fragt „Verstehen Sie Spaß?“-Moderator Guido Cantz einen Zuschauer. Der nickt. Cantz: „Ja, ne? Sie sind doch mit der ersten Legion hier einmarschiert.“ Feinde macht Cantz sich mit diesem Spruch nicht. Im Gegenteil, das Trierer Publikum lacht lauthals.

1100 Besucher sind bei der Produktion der Live-Sendung „Verstehen Sie Spaß?“ dabei. Damit ist die Veranstaltung ausverkauft. Vor den Bildschirmen verfolgen 4,5 Millionen Zuschauer die Show, in der Stargeiger David Garrett, Popsängerin Sarah Connor und Fernsehkoch Horst Lichter auftreten. Außerdem ist endlich der Trier-Film zu sehen, den Cantz und Guildo Horn zur Vorstellung der Stadt gedreht hatten (der TV berichtete).

Das Markenzeichen der Sendung, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag gefeiert hat: Spaßfilme und Promis, die hinters Licht geführt werden. David Garrett muss sich in Belgien vor dem Zoll verantworten, weil er Potenzmittel und Bargeld in seinem Geigenkasten geschmuggelt haben soll. Auch die Beteuerung, so etwas brauche er nicht, verfängt bei den strengen Beamten nicht. Als die ihn nicht erkennen, schlägt er doch die Hände vor das Gesicht und ist froh, als der fiese Streich aufgelöst wird. Garrett kopfschüttelnd: „Mann, das war morgens um sechs Uhr! Ich hatte ein Jetlag vom Flug aus New York hierher.“ Mit eingefädelt hatten Garretts Eltern den Streich. Beide sitzen im Publikum und schmunzeln. Ein echter Höhepunkt ist Garretts live gespielte Interpretation von Paul McCartneys James-Bond-Titelsong „Live and let die“ auf seiner mehr als eine Million Euro teuren Stradivari. Im Plausch mit Cantz erzählt der 30-Jährige von seiner neuen Wohnung in Berlin, die er gerade renoviert. „Ich habe ständig in Hotels gewohnt. Ich wollte auch mal heimkommen können, wenn ich einige Tage in Deutschland bin.“

Sehnsüchtig von den Zuschauern erwartet wird Sarah Connor. Sie präsentiert den Song „Real Love“ von ihrem aktuellen Album. Die Popqueen glänzt in einem mausgrauen, bodenlangen Abendkleid.
Richtig schwitzen musste Horst Lichter in seiner neuen Liveshow. Aus den Lautsprechern tönen plötzlich Funksprüche des Pizzaservices und der Taxizentrale. Die technische Panne überspielt Lichter schlagfertig und humorvoll. Dass er gerade hinters Licht geführt wird, bemerkt er nicht. Als seine Showküche plötzlich in Flammen aufzugehen droht, ist auch Lichter sprachlos und nimmt ein paar Schlucke aus der Likörflasche.

Die unfreiwillig Mitwirkenden eines Spaßfilms bleiben nicht ruhig, als „aus Versehen“ eine Vogelspinne in ihr Auto fällt. Der Schock und das Gebrüll von Männlein und Weiblein sind gleichermaßen groß, das Lachen des Publikums vor Ort in Trier noch größer. Gut, dass sich die vermeintliche Spinne als Plastikdouble entpuppt.


Posted by:Webmaster
Posting date:30.10.2010 - 20:59:14
Submitted by:Kujawiak
Article date:23.10.2010
Subject:Symphatischer Überflieger
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Posted by:Webmaster
Posting date:30.10.2010 - 21:03:14
Submitted by:Kujawiak
Article date:23.10.2010
Subject:Meine Kinder werden es gut haben
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Posted by:Webmaster
Posting date:21.10.2010 - 19:45:05
Submitted by:Soveig
Article date:22.10.2010
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Subject:13 Noten pro Sekunde
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Posting date:25.10.2010 - 15:11:53
Submitted by:Violine
Article date:21.10.2010
Subject:Ich wollte immer nur der Beste sein
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Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 08:07:31
Article date:20.10.2010
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Subject:Aufgrund der überwältigenden Nachfrage - DAVID GARRETT gibt am 21.05.2011 ein Zusatzkonzert in der O2 World in Hamburg
Content:

Hamburg, Oktober 2010
Das Konzert von David Garrett am 4. November 2010 in der O2 World Hamburg ist mit über 11.000 verkauften Tickets bereits seit Wochen restlos ausverkauft. Daher gibt der „schnellste Geiger der Welt“ für seine Fans am 21.Mai 2011 ein weiteres Konzert in der O2 World Hamburg. Zusammen mit seiner Band und großem Orchester präsentiert er seine ganz eigene Mischung aus Rock, Pop und Klassik und verzaubert damit alt und jung. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. „Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunderts“ nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, „einen Wanderer zwischen den Welten“ die WAZ. David Garrett schafft es den Bogen vom Pop zur Klassik zu spannen und junge Leute mit seinen rein klassischen Konzerten zu begeistern. „Dass Garrett auch das ernste Metier beherrscht muss er niemanden mehr beweisen“, schreibt die Leipziger Volkszeitung über seine letzte Recital-Tournee, „David Garrett kann’s einfach“ titelt die Mainpost und die Rheinischen Nachrichten fassen zusammen: „Wenn es mehr charismatische Musiker seines Formats gäbe, bräuchte man sich um die Zukunft der klassischen Musik keine Sorgen zu machen.“

DAVID GARRETT
Rock Symphonies Tournee 2011
21. Mai 2011, 20:00 Uhr
O2 World, Hamburg

Tickets bei Eventim | Tickets bei Ticketonline


Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 21:01:34
Submitted by:Aschanzi
Article date:20.10.2010
Subject:David Garrett - Erst eine kleine Nachtmusik in Venedig...
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Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 23:29:13
Article date:19.10.2010
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Subject:Star-Geiger DAVID GARRETT ist auf Tour & beehrt mit seinen "Rock Symphonies" Wien
Content:

David Garrett ist nicht zu bremsen. Der 30jährige Geigenvirtuose füllt alle Hallen und befindet sich auf seiner bisher größten Tournee. Zusammen mit seiner legendären Band und einem großem Orchester präsentiert er am 22. November in der Wiener Stadthalle seine einzigartige Mischung aus Rock, Pop und Klassik.

Der charismatische Gipfelstürmer schafft es immer wieder sowohl Fans der Klassik als auch der Popmusik bei seinen Auftritten gleicher maßen zu begeistern. Mit seinem neuen Album "Rock Symphonies" interpretiert er die größten Hymnen der Rockgeschichte: Sei es "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana oder "November Rain" von Guns'n Roses, aber auch "Walk This Way" von Aerosmith und Run DMC hat seinen Weg auf die Platte gefunden. Aber natürlich sind auch noch klassische Stücke von Vivaldi und Johann Sebastian Bach vertreten.

NEWS.at hat noch Tickets für das ausverkaufte Konzert!

Gewinnspiel

David Garrett - Live in Concert
am 22.11. in der Wiener Stadthalle, 19.30 Uhr


Posted by:Webmaster
Posting date:21.10.2010 - 19:51:17
Submitted by:Dansve
Article date:18.10.2010
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Subject:Geiger hart am Limit
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Posted by:Webmaster
Posting date:19.10.2010 - 10:32:08
Submitted by:ClaudiaO
Article date:16.10.2010
Subject:7 Geheimnisse von David Garrett
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Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 22:36:49
Article date:16.10.2010
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Subject:David Garrett: So einfach ist das
Content:

Die aktuellen Konzerte in Köln und Düsseldorf sind offiziell „ausverkauft“. Restkarten gibt es noch für Oberhausen. Wer kein Ticket hat, wartet geduldig bis 2011. Dann setzt der Star-Geiger David Garrett seine Tournee fort, für Juni ist ein weiteres Gastspiel in der Kölner Arena geplant.

Garrett ist ein Phänomen. Der 30-jährige New Yorker aus Aachen hat mit 14 Jahren schon klassische Alben aufgenommen, von Yehudi Menuhin wurde er als „größter Violinist seiner Generation“ geadelt.

Doch da ist auch die andere Seite: Bei der Eroberung des Massenmarktes gibt Garrett gerne den Schönling, der dem Erfolg alles, aber auch wirklich alles unterzuordnen scheint. Auf seinem aktuellen Album „Rock Symphonies“ geigt er Stücke wie „Smells Like Teen Spirit“, „Walk This Way“oder „Kashmir“ und erobert mit dem Mix aus Klassik und Rock erneut die Charts. Steffen Rüth traf David Garrett zum Gespräch im Kölner Hotel Savoy.

General-Anzeiger: Auf „Rock Symphonies“ haben Sie auch Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ neu eingespielt. Was verbindet David Garrett, abgesehen von der Frisur, mit Kurt Cobain?

David Garrett: Absolute Leidenschaft. Bei Cobain konnte man sehen, dass er für seine Musik brannte.

GA: Alt ist er nicht geworden.

Garrett: Er war kompromisslos, hatte große Drogenprobleme. Mit Drogen hatte ich nie etwas zu tun, trotzdem fühlte ich mich damals schon tief mit ihm verbunden.

GA: Waren Sie Fan von Nirvana?

Garrett: Ja. Ich war ungefähr 13, als „Nevermind“ rauskam. Meine Eltern wollten nicht, dass ich Rockmusik höre. Ich sollte mich auf die Klassik konzentrieren. Ich konnte mich zumindest ein Stück weit mit Cobains Leid und dem Druck, den er letztlich nicht ausgehalten hat, identifizieren.

GA: Sie waren ein Wunderkind, hatten mit 14 einen Plattenvertrag...

Garrett: ... und war kurz davor, alles hinzuwerfen. Ich war überhaupt nicht frei in meinen Entscheidungen, spielte nur das, was andere mir vorgaben, bekam vorgeschrieben, was ich in Interviews sagen durfte und was nicht. Ich hatte zwar Freunde, aber ich konnte selten etwas mit ihnen unternehmen oder einfach mal Fußball spielen. Ich musste immer üben.

GA: Ich dachte, Sie hätten das Spiel an der Violine immer geliebt.

Garrett: Ich habe die Violine immer geliebt. Nur entschloss ich mich irgendwann, nach meinen eigenen Regeln zu spielen. Damit ich nicht ausbrenne.

GA: Sie zogen mit 19 ohne Wissen der Eltern nach New York, haben an der Juillard School of Music studiert. Wann genau haben Sie sich von der altehrwürdigen Klassik abgewandt und den Crossover-Garrett erfunden?

Garrett: Ich habe mich nie abgewandt, ich spiele nach wie vor auch traditionelle Sachen. Ich fand es halt nur schade, dass so wenige junge Leute in meine Konzerte kamen. Ich halte Klassik nicht für verstaubt, ich lebe mit dieser Musik, seit ich denken kann. Ich weiß: Diese Musik reißt auch junge Menschen mit, sie müssen sie nur entdecken. Also überlegte ich, was ich machen könnte, um die Jugend zu locken.

GA: Seitdem setzen Sie sich mit Ihrer Stradivari in jede erdenkliche TV-Show, knöpfen sich das Hemd auf, geben den wilden Macker und verkaufen Millionen von Tonträgern. Ist das Ihr Erfolgsrezept?

Garrett: Der Erfolg kam alles andere als schnell. Jahrelang habe ich gekämpft, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Das hat alles kein Kalkül, was ich mache.

GA: Natürlich ist das Kalkül.

Garrett: Aber eben nicht in dem Sinne, dass ich unehrlich wäre. Ich mache nur das, was ich machen will. Meine Musik ist authentisch, ich bin kein Fake. An mir ist alles echt.

GA: Sehen Sie sich also auf einer Mission?

Garrett: Missionar bin ich nicht, das klingt mir zu religiös. Ich möchte die manchmal steife Klassikszene aufmischen und Berührungsängste abbauen. So einfach ist das. Klassik ist keine elitäre Veranstaltung.

GA: Sondern?

Garrett: Mozart oder Beethoven waren zu ihrer Zeit Rockstars. Klassik und Rock verbinde ich ja nicht grundlos. Für mich gehören beide Genres eng zusammen.

GA: In Ihrer Plattenfirma werden Sie von der Pop-Abteilung betreut. Heißt das nicht, dass Sie jetzt endgültig als Popstar vermarktet werden?

Garrett: Das weiß ich nicht. Man hat mich nicht gefragt.

GA: Wie stehen Sie zu dem Begriff „Crossover“?

Garrett: Finde ich passend. Ich spiele an einem Abend Tschaikowsky, am nächsten trete ich bei den MTV-Awards auf. Meine Zielgruppe ist das breite Publikum. Ich will nicht 50 Jahre Geige spielen, bis ich endlich mal Gleichaltrige im Publikum sehe.

GA: Sie hätten nicht diesen Erfolg, wenn Sie klein, dick und hässlich wären, oder?

Garrett: Das behaupten Sie!

GA: Behaupte ich. Es gab Vanessa Mae, es gab die Geigerinnen von Bond. Jetzt gibt es David Garrett. Wie wichtig sind Aussehen und Image?

Garrett: Da haben Sie ja ein paar feine Vergleiche parat. In dieser Reihe sehe ich mich nicht. Crossover kannst du nur glaubhaft machen, wenn du ein sehr solides Fundament hast. Und das habe ich in der Klassik. Ich definiere mich außerdem nicht über mein Aussehen. Sondern über mein Talent, meinen Fleiß, meinen Ehrgeiz. Sie können mir glauben: Es kostet verdammt viel Arbeit, dorthin zu kommen, wo ich bin. Nur ein hübsches Gesicht würde nicht reichen. Ich hatte im letzten Jahr vielleicht drei freie Tage.

GA: Wenn man die Medien verfolgt, könnte man den Eindruck bekommen, dass Frauengeschichten einen wesentlichen Teil Ihres Lebens ausmachen. Ist dem so?

Garrett: Quatsch.

GA: Ständig liest man, Sie seien Single.

Garrett: Weil ich von jedem Journalisten gefragt werde, ob ich eine Freundin habe. Und dann sage ich halt die Wahrheit, dass ich nämlich keine feste Freundin habe.

GA: Dafür offenbar zahlreiche lockere Freundinnen. So haben Sie gesagt, Sie hätten acht Frauen am Start - jede in einer anderen Stadt. Mit Verlaub, das hat fast Kachelmann’sche Dimensionen.

Garrett: War doch nur ein Witz. Selbstverständlich habe ich nicht mit acht Frauen gleichzeitig eine Affäre. Wie sollte ich das schaffen? Nach Konzerten bin ich in der Regel so müde, dass ich schnell ins Bett gehe. Da läuft bei mir gar nichts mehr. Gut, ich habe viele sehr enge Freundinnen, mit denen werde ich natürlich andauernd fotografiert. Daraus wird dann schnell eine Geschichte, obwohl da gar nichts ist.

GA: Zuletzt sah man Sie zusammen mit Alena Gerber, der Ex von Wladimir Klitschko.

Garrett: Eine gute Freundin. Mehr nicht.

GA: Waren Sie überhaupt schon einmal richtig verliebt?

Garrett: Klar. Ich verliebe mich oft ziemlich schnell, leider hat es in den meisten Fällen nicht lange gehalten. Die Frau fürs Leben war noch nicht dabei.

GA: Sind Sie treu?

Garrett: Wenn ich es müsste und wollte, würde ich treu sein können.

GA: Was müsste die Frau fürs Leben mitbringen?

Garrett: Keine Ahnung. Ich müsste mich richtig in sie verlieben. Bedingungslos. Dann wüsste ich, dass sie die Richtige ist.

GA: Schon mal eine Frau in die Kiste gegeigt?

Garrett: (lacht): Das geht Sie nichts an.


Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 22:57:59
Article date:16.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Garrett geigt uns was
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Alle wollen David Garrett! Zumindest alle weiblichen Fans. Nein, nicht nur äußerlich überzeugt der Star-Geiger, sondern erst recht musikalisch. Das belegt das Interesse an seinen Konzerten. Seine Recital-Tournee war Monate vor Beginn ausverkauft, für seine bisher größte „Live in Concert“-Tournee, die gerade stattfindet, sind bereits die meisten Tickets verkauft. Das Konzert am 16. November in Hannover ist zum Beispiel schon längst ausverkauft, dafür haben die niedersächsischen Fans am Mittwoch, 18. Mai 2011, noch einmal die Gelegenheit, den Geiger in der TUI-Arena live zu erleben. Dann ist er mit Band und Orchester auf Sommertournee und spielt Songs seines gerade erschienenen Albums „Rock Symphonies“. drucken.

David Garrett
Auch bei seiner einzigen Open-Air-Show in diesem Jahr in der Berliner Wuhlheide am 8. Juni überzeugte David Garrett über 15 000 Fans. Zu sehen ist das Open-Air-Konzert übrigens am morgigen Sonntag, 17. Oktober, ab 23.25 Uhr auf ZDFneo (Wdh.23.10.2010).


Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 23:23:14
Article date:16.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Der junge Mann und die Violine
Content:

Er ist ein absolutes Ausnahmetalent an der Geige, hat mit 14 schon klassische Alben aufgenommen und wurde von Legende Yehudi Menuhin als „größter Violinist seiner Generation“ geadelt. Geiger David Garrett (30) ist unbestritten auf dem Weg nach ganz oben. Beim Augsburger Presseball ist er der Stargast. Wir sprachen mit ihm über die Rolle als Jugendbotschafter der Klassik und vieles mehr.

David, auf „Rock Symphonies“ haben Sie Nirvanas „Smells like Teen Spirit“ neu eingespielt. Was verbindet Sie mit Kurt Cobain?

Garrett: Absolute Leidenschaft. Bei Cobain konnte man sehen, dass er für seine Musik brannte. Er war immer mit ganzem Herzen dabei.

Waren Sie Fan von Nirvana?

Garrett: Ja. Ich war 13, als „Nevermind“ rauskam. Meine Eltern wollten nicht, dass ich Rockmusik höre. Ich sollte mich ganz auf die Klassik und aufs Üben an der Violine konzentrieren. Ich konnte mich ein Stück weit mit Cobains Kämpfen und dem Druck, den er letztlich nicht ausgehalten hat, identifizieren.

Sie hatten mit 14 bereits einen Plattenvertrag bei der Deutschen Grammophon ...

Garrett: Und war kurz davor, alles hinzuwerfen. Ich war nicht frei in meinen Entscheidungen, spielte nur das, was andere mir vorgaben, bekam vorgeschrieben, was ich in Interviews sagen durfte und was nicht. Ich hatte zwar Freunde, aber ich konnte selten was mit ihnen unternehmen oder Fußball spielen. Ich musste immer üben.

Liebten Sie die Geige nicht immer?

Garrett: Ich liebe die Violine und ich habe sie immer geliebt. Nur entschloss ich mich irgendwann, soweit das möglich ist, nach meinen eigenen Regeln zu spielen. Damit ich nicht ausbrenne.

Sie sind mit 19 ohne Wissen Ihrer Eltern nach New York gezogen und haben an der Juillard School of Music studiert, zu Ihren Lehrern zählte Itzhak Perlman. Wann haben Sie sich von der Klassik abgewandt?

Garrett: Ich habe mich nie abgewandt, ich spiele nach wie vor auch Traditionelles. Ich fand es halt nur schade, dass so wenige junge Leute in meine Konzerte kamen. Ich halte Klassik nicht für verstaubt, ich lebe mit dieser Musik, seit ich denken kann. Ich weiß: Diese Musik reißt auch junge Menschen mit, sie müssen sie nur entdecken. Doch scheinbar war ich nicht typisch für meine Generation. Also überlegte ich, übrigens schon Jahre bevor ich damit erfolgreich wurde, was ich machen kann, um die Jugend zu locken.

Sehen Sie sich auf Mission - wollen Sie der Jugend zeigen, wie toll klassische Musik ist?

Garrett: Missionar bin ich nicht, das klingt mir zu religiös. Was ich möchte, ist die manchmal steife Klassikszene aufmischen. Ich will, dass viel mehr Menschen meine Begeisterung für diese Musik teilen. Klassik ist keine elitäre Veranstaltung, Mozart oder Beethoven waren zu ihrer Zeit Rockstars. Klassik und Rock - für mich gehören beide Genres sehr eng zusammen. Songs wie „November Rain“, das ich neu interpretiert habe, haben ja schon im Original etwas sehr Orchestrales.

Wie stehen Sie zum Begriff „Cross-over“?

Garrett: Finde ich passend. Ich bin ein Cross-over-Künstler. Mit meiner Arbeit baue ich Brücken zwischen Klassik und Unterhaltungsmusik. Ich spiele an einem Abend Tschaikowsky, am nächsten trete ich bei den MTV-Awards auf. Meine Zielgruppe ist das breite Publikum. Ich will alle erreichen.

Sie hätten keinen Erfolg, wenn Sie klein, dick und hässlich wären ...

Garrett: Cross-over kannst du nur glaubhaft machen, wenn du ein sehr solides Fundament hast. Und das habe ich in der Klassik. Ich definiere mich außerdem nicht über mein Aussehen. Sondern über mein Talent, meinen Fleiß, meinen Ehrgeiz. Es kostet verdammt viel Kraft und Arbeit, dorthin zu kommen, wo ich bin. Nur ein hübsches Gesicht zu haben, das würde nicht reichen.

Was muss die Frau fürs Leben haben?

Garrett: Ich müsste mich richtig in sie verlieben. Bedingungslos. Dann wüsste ich, dass sie die Richtige ist.

Heißt „bedingungslos verlieben“, dass Sie für eine Frau Ihre Karriere aufgeben oder vernachlässigen würden?

Garrett: Niemals. Die Musik ist meine erste und größte Liebe. Keine Frau würde es schaffen, meine Violine und mich zu trennen.


Posted by:Webmaster
Posting date:19.10.2010 - 10:19:57
Submitted by:Maya
Article date:15.10.2010
Subject:Ein Wunderkind wie Mozart einst
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Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 22:28:16
Article date:15.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Exklusives Date mit David Garrett
Content:

MADONNA verlost zwei exklusive VIP-Packages für das David Garrett Konzert in Wien - inklusive Meet & Greet!

Treffen Sie den Star-Geiger
Vierundzwanzig Konzerte in 30 Tagen, Dutzende Promotion-Termine – jeden Tag in einer anderen Stadt. „Beziehung und Liebe“, sagt David Garrett (30), „haben da keine Chance, denn Liebe braucht Zeit. Den Luxus habe ich derzeit nicht.“ Dafür stürmt der Deutsch-US-amerikanische Violinist (Mutter war Primaballerina aus den USA, der Vater ist ein deutscher Jurist) mit seinem aktuellen Cross-over-Album „Rock Symphonies“ die europäischen Charts. Für seine Erfolge bekommt er am 17. 10. in Essen den begehrten „Echo Klassik“ verliehen.

Ihr Date mit David!
Am 22. November ist der 'schnellste Geiger der Welt' (Guinness Buch der Rekorde, Anm.) mit Band und Orchester (!) in der Wiener Stadthalle zu sehen. MADONNA verlost exklusive VIP-Packages!

MADONNA-Gewinnspiel
MADONNA verlost zwei exklusive VIP-Packages für das David Garrett Konzert am 22. 11. in Wien – inklusive Meet & Greet mit dem Weltstar. Zudem verlost MADONNA (in Kooperation mit 'Entertainment Quarter' – Günter Unger & Peter Pansky brachten im Rahmen der Pink Ribbon Night Aura Dione, Zucchero & Yolanda Be Cool nach Wien) zehn signierte David Garrett Doppel-DVDs aus der brandneuen MADONNA-David Garrett DVD-Kollektion.


Posted by:Webmaster
Posting date:20.10.2010 - 22:33:22
Article date:15.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett wagt mit neuem Album den Spagat
Content:

Köln. Das neue Album von David Garrett ist ein Crossover-Werk zwischen Klassik und Rock. Ein Blick auf die Wurzeln des Geigenvirutuosen zwischen dem Drill der täglichen Musikstunden und einer Flucht zu Rock und Grunge.

„Bei uns zuhause wurde Rockmusik früher eher nicht gehört“, sagt David Garrett. Da die Eltern not amused waren, dass sich ihr heranwachsendes Geigen-Wunderkind schon früh für Rock und Grunge interessierte, hörte David Songs wie „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, „Kashmir“ von Led Zeppelin oder „November Rain“ von Guns“n“Roses meistens heimlich. Sie waren nicht nur ein Ventil, sondern auch Teil seiner musikalischen Sozialisation, als er noch dem Drill der täglichen Geigen-Übungen ausgesetzt war. Die Entertainerlegenden aus dem U-Musik-Bereich haben ihn genau so inspiriert wie die große Violinistin Ida Haendel, die einst seine Lehrerin war.

Jetzt hat der Geiger, der für sich in Anspruch nimmt, einer der besten oder zumindest schnellsten der Welt zu sein, die Musik seiner heimlichen Vorbilder neu interpretiert, mit seiner Geige als Stimme und - zumindest über weite Strecken - dem City of Prague Philharmonic Orchestra als Begleitung. Für „Rock Symphonies“ (Decca/Universal) kehrte Garrett, der in Aachen als Kind deutsch-amerikanischer Eltern zur Welt kam, den Rocker raus und nahm außer den oben genannten auch Songs wie die McCartney-Komposition „Live And Let Die“ neu auf oder „Master of Puppets“ von der US-Band Metallica.

Dabei ging Garrett mit gebührendem Respekt an die Vorlagen. Die Grunge-Hymne von Nirvana habe er schon vor fünf Jahren covern wollen, erzählt er, damals habe er sich aber noch nicht zugetraut, die Balance zwischen dem Original und der klassischen Herangehensweise zu finden und dabei auch noch der Emotionalität, die in der ursprünglichen Fassung steckt, gerecht zu werden: „Nirvana-Sänger Kurt Cobain ließ die Tragik, die er in seiner Person gehabt hat, auch wunderbar in seine Musik einfließen.“ Andererseits wollte er das Stück auch nicht zu sehr überfrachten. „Grunge ist ja die Simplifizierung des Rock“n“Roll der 70er Jahre. Ich habe versucht, nicht zu viel Virtuosität da reinzubringen, weil das dem Grunge nicht entspräche.“

Garretts Spagat macht sich gut in einer Zeit, in der die Musikszene in der Krise steckt. Mit Crossover lassen sich auch oder gerade in schlechten Zeiten neue Absatz-Bereiche erschließen. Das erkannten schon die Aerosmith-Musiker Steven Tyler und Joe Perry, als sie 1986 den von ihnen geschriebenen Song „Walk This Way“ mit den HipHoppern von Run DMC aufnahmen und damit ihrer Karriere neuen Schwung verliehen. Es lag also nah, dass Garrett, der sich im CD-Heft wie ein Cobain für Reiche präsentiert, für sein elftes Album auch dieses Stück neu einspielte: „Die Originalversion bewies doch, wie gut Crossover funktionieren kann, wie großartig sich Rock und HipHop verbinden lassen.“

Ein Stück Identitätsfindung

Die Arbeit an „Rock Symphonies“ hat noch einen weiteren positiven Effekt. Seit Garrett für seine Neuschaffung „Vivaldi Versus Vertigo“ Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ mit „Vertigo“ von der irischen Rockband U2 kombinierte, braucht er sich nicht mehr davor zu fürchten, von dem prägnanten U2-Riff belästigt zu werden, das sich ihm immer ins Ohr schlich und ihn plagte, wenn er auf der Bühne Vivaldi spielte. So besiegt man Dämonen.

Inzwischen ist der Künstler, der vier Jahre an der renommierten Musikakademie Juilliard School in New York klassische Geige und Komposition studierte, auch seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, „ganz jungen Menschen die Klassik nahe zu bringen. Die Altersspanne der Zuschauer in meinen Konzerten reicht inzwischen von vier bis 90“, hat er festgestellt.

Für Garrett war dieses Album wohl ein weiterer Schritt auf der Suche nach der Identitätsfindung. In den letzten Jahren hatte er oft mit unbedachten und von den Medien gern aufgenommenen Bemerkungen über sein unstetes Liebesleben auf sich aufmerksam gemacht. Neuerdings lässt er seine Interviews von drei bis vier Promotionhelfern bewachen und lehnt Fragen nach seiner Entwicklung als zu persönlich ab. Andererseits vergleicht er sich gern mit dem großen italienischen Komponisten und Violinisten Niccolo Paganini, dessen Biografie inklusive Schilderungen des ausschweifenden Lebenswandels er mit Spannung las: „Ich stellte fest, dass schon im neunzehnten Jahrhundert mit Gerüchten über Bettgeschichten gearbeitet wurde.“


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 14:06:45
Article date:14.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett: Platz 1 in den Charts – Erfolg ohne Zeit
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Er ist der wohl erfolgreichste Geiger und Violinist der Welt. Von Europa auf jeden Fall. David Garrett schafft es immer wieder durch seine Auftritte die Massen zu begeistern. Vor kurzem ist es dem Star Geiger dann auch gelungen den ersten Erfolg in Sachen Charts zu feiern, denn sein neues Album “Rock Symphonies” hat es auf Anhieb auf den ersten Platz der Album Hit Liste geschafft. Ein großer Erfolg für den erst 30 Jahre alten Musiker aus Nordrhein- Westfalen. Leider hat er selber nicht immer etwas davon.

Zu wenig Zeit zum den Erfolg zu genießen

Laut einem aktuellen Bericht auf der Bild ist es dem Musiker nicht immer möglich den Erfolg richtig zu genießen. Vor allem in der letzten Zeit scheint es eng in seinem Terminkalender zu sein. Dort sagte er: “Ich wünschte, ich hätte Zeit, darüber nachzudenken. Leider ist es im Moment so hektisch, dass ich gar nicht dazu komme, richtig zu feiern.” Immer wieder hetzte er von Konzert zu Konzert und von PR zu PR Termin.Da bleibt nicht viel Zeit den Erfolg zu kosten. In seiner Karriere sollte er aber mit diesem Triumph sich die Zeit nehmen und vor allem auch mal genießen.

Deutschlandtour wird erwartet

Schon jetzt können es seine Fans kaum mehr erwarten bis er sein neues Album auch Live auf seiner Deutschland Tour vorstellen wird. Diese soll am 26. Oktober in Leibzig beginnen. Dann wird Garrett auch in ihrer Nähe zu sehen sein. Wer an die Tickets kommen möchte sollte sich beeilen, denn bekanntlich sind diese schnell vergriffen. Im Anschluss geht es dann gleich wieder in die USA, denn auch dort steht die Promo Tour zum Album noch an.


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 12:37:43
Submitted by:Maya
Article date:13.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett bei HR 3
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Seine große Liebe ist aus Holz - seit David Garrett vier Jahre alt ist, spielt er Violine und ist mittlerweile ein Weltstar. Lidia Antonini hat ihn getroffen.

Man kann David Garrett im Moment nicht entkommen! Er ist DER Mann der Stunde. Sein Album "Rock Symphonies" ist von Null auf Platz 1 der deutschen Album-Charts eingestiegen. Diesen Erfolg hat David noch nicht gefeiert. Er hatte schlicht und einfach noch keine Zeit. Die Charts findet er wichtig, weil sie den Erfolg "lesbar" machen. Sein Erfolg mit der klassischen Musik beim breiten Publikum beeindruckt. 2002 haben wir uns kurz bei "Night Of The Proms" getroffen: damals trug er Jeans, ein helles Hemd und eine helle Mütze. Jetzt ist er gut gestylt: alles schwarz, leger, am besten sind seine Schuhe, die er im Prinzip wie Hausschuhe trägt.

Davids Erklärung für seinen Erfolg ist: er hat mit Hilfe seiner Crossover-Musik geschafft, junges Publikum an sich zu binden. Und wenn er klassische Konzerte gibt, kommen immer mehr junge Menschen. Das motiviert ihn weiter in diese Richtung zu arbeiten.

Für das Album hat er auch selbst komponiert. Wenn mehr Balladen darauf gewesen wären, hätte er etwas in die rockige Richtung gemacht. Da davon aber genug auf dem Album war, hat er "Rock Symphony" komponiert, wenn schon das Album so hieß, warum nicht. Und seine Komposition "80's Anthem" ist eine Art Tribute an die Love Song-Hymnen der 80er. Metallica, Led Zeppelin, Nirvana oder Jimi Hendrix begeistern ihn gleichermaßen wie Ludwig van Beethoven oder Niccoló Paganini.

Im Laufe der Jahre hat er angefangen, sich auch für die Schicksale und Biografien verschiedener Musiker zu interessieren.

Vor dem Konzert muss er üben, der ungewöhnlichster Ort, an dem er bis jetzt geübt hat, war eine Hotelgarage. Sein Zimmernachbar hat sich beschwert. David Garrett macht Sport, er ist nicht besonders vorsichtig, außerdem sind seine Finger versichert.

David sieht gut aus, so langsam wird er zu einem richtigen Typ. Frauen schwärmen nur so von ihm, seine Konzerte sind ausverkauft und er hat eine Traumfrau: Milla Jovovich. Neulich hat er sie im Fernsehen gesehen, er schwärmt von ihr, seit er den Film "The Fifth Element" gesehen hat. Und er hat sie beinahe kennen gelernt: vor vier Jahren war ein einem New Yorker Club mit seiner damaligen Freundin und dann kam Milla. David erklärte seiner Freundin, dass er Milla nur kurz sagen möchte, dass sie seine Traumfrau ist. Und da er ziemlich aufgeregt war, gab es Stress mit seiner Freundin, die wollte dringend nach Hause und so bleibt Milla Jovovich auch weiterhin auf der "To Do Liste".

Unser Interview endet mit der Sachertorte, David würde liebend gerne das ganze Stück essen, aber er muss auf die Figur achten. Also weg mit dem Teller. Schnell noch einen Kaffee und dann ab in die Sonne Oldtimer gucken.


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 13:38:29
Submitted by:Nyah
Article date:13.10.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Seitenblicke.at - Interview mit David Garrett
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Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 13:46:15
Submitted by:AnjaSybille
Article date:13.10.2010
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Subject:Spagat zwischen Klassik und Rock
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"Bei uns zuhause wurde Rockmusik früher eher nicht gehört", sagt David Garrett. Da die Eltern not amused waren, dass sich ihr heranwachsendes Geigen-Wunderkind schon früh für Rock und Grunge interessierte, hörte David Songs wie "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana, "Kashmir" von Led Zeppelin oder "November Rain" von Guns'n'Roses meistens heimlich. Sie waren nicht nur ein Ventil, sondern auch Teil seiner musikalischen Sozialisation, als er noch dem Drill der täglichen Geigen-Übungen ausgesetzt war. Die Entertainerlegenden aus dem U-Musik-Bereich haben ihn genau so inspiriert wie die große Violinistin Ida Haendel, die einst seine Lehrerin war.

Jetzt hat der Geiger, der für sich in Anspruch nimmt, einer der besten oder zumindest schnellsten der Welt zu sein, die Musik seiner heimlichen Vorbilder neu interpretiert, mit seiner Geige als Stimme und - zumindest über weite Strecken - dem City of Prague Philharmonic Orchestra als Begleitung. Für "Rock Symphonies" (Decca/Universal) kehrte Garrett, der in Aachen als Kind deutsch-amerikanischer Eltern zur Welt kam, den Rocker raus und nahm außer den oben genannten auch Songs wie die McCartney-Komposition "Live And Let Die" neu auf oder "Master of Puppets" von der US-Band Metallica.

Dabei ging Garrett mit gebührendem Respekt an die Vorlagen. Die Grunge-Hymne von Nirvana habe er schon vor fünf Jahren covern wollen, erzählt er, damals habe er sich aber noch nicht zugetraut, die Balance zwischen dem Original und der klassischen Herangehensweise zu finden und dabei auch noch der Emotionalität, die in der ursprünglichen Fassung steckt, gerecht zu werden: "Nirvana-Sänger Kurt Cobain ließ die Tragik, die er in seiner Person gehabt hat, auch wunderbar in seine Musik einfließen." Andererseits wollte er das Stück auch nicht zu sehr überfrachten. "Grunge ist ja die Simplifizierung des Rock'n'Roll der 70er Jahre. Ich habe versucht, nicht zu viel Virtuosität da reinzubringen, weil das dem Grunge nicht entspräche."

Garretts Spagat macht sich gut in einer Zeit, in der die Musikszene in der Krise steckt. Mit Crossover lassen sich auch oder gerade in schlechten Zeiten neue Absatz-Bereiche erschließen. Das erkannten schon die Aerosmith-Musiker Steven Tyler und Joe Perry, als sie 1986 den von ihnen geschriebenen Song "Walk This Way" mit den HipHoppern von Run DMC aufnahmen und damit ihrer Karriere neuen Schwung verliehen. Es lag also nah, dass Garrett, der sich im CD-Heft wie ein Cobain für Reiche präsentiert, für sein elftes Album auch dieses Stück neu einspielte: "Die Originalversion bewies doch, wie gut Crossover funktionieren kann, wie großartig sich Rock und HipHop verbinden lassen."

Ein Stück Identitätsfindung

Die Arbeit an "Rock Symphonies" hat noch einen weiteren positiven Effekt. Seit Garrett für seine Neuschaffung "Vivaldi Versus Vertigo" Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" mit "Vertigo" von der irischen Rockband U2 kombinierte, braucht er sich nicht mehr davor zu fürchten, von dem prägnanten U2-Riff belästigt zu werden, das sich ihm immer ins Ohr schlich und ihn plagte, wenn er auf der Bühne Vivaldi spielte. So besiegt man Dämonen.

Inzwischen ist der Künstler, der vier Jahre an der renommierten Musikakademie Juilliard School in New York klassische Geige und Komposition studierte, auch seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, "ganz jungen Menschen die Klassik nahe zu bringen. Die Altersspanne der Zuschauer in meinen Konzerten reicht inzwischen von vier bis 90", hat er festgestellt.

Für Garrett war dieses Album wohl ein weiterer Schritt auf der Suche nach der Identitätsfindung. In den letzten Jahren hatte er oft mit unbedachten und von den Medien gern aufgenommenen Bemerkungen über sein unstetes Liebesleben auf sich aufmerksam gemacht. Neuerdings lässt er seine Interviews von drei bis vier Promotionhelfern bewachen und lehnt Fragen nach seiner Entwicklung als zu persönlich ab. Andererseits vergleicht er sich gern mit dem großen italienischen Komponisten und Violinisten Niccolo Paganini, dessen Biografie inklusive Schilderungen des ausschweifenden Lebenswandels er mit Spannung las: "Ich stellte fest, dass schon im neunzehnten Jahrhundert mit Gerüchten über Bettgeschichten gearbeitet wurde."


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 14:08:32
Article date:13.10.2010
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Subject:David Garrett in neoMusic / Das Open-Air-Konzert aus der Berliner Wuhlheide in ZDFneo
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Passend zum Einstieg seines neuen Albums "Rock Symphonies" auf Platz 1 der deutschen Album-Charts, zeigt ZDFneo am 17. Oktober, 23.25 Uhr, David Garretts Open-Air-Konzert aus der Berliner Wuhlheide in voller Länge.

Mit einer Mischung aus Klassik, Pop und Eigenkompositionen begeistert der Geigenvirtuose Klassik-Fans jeden Alters. 15 000 Fans in der Berliner Wuhlheide erlebten im Sommer ein Konzert der Sonderklasse mit Lightshow und einem Programm, das von Klassik über Kino-Soundtracks bis Pop alle Genres vereinte. Begleitet von Sinfonieorchester und Band spielte David Garrett Rockhymnen wie "Nothing Else Matters" von Metallica, Filmmusik-Arrangements wie "Fluch der Karibik" und berühmte Klassiker wie den "Ungarischen Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms oder Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten".

Die Highlights des Konzerts, die das ZDF am 9. Juli 2010, 22.15 Uhr, unter dem Titel "Sommernachtsmusik mit David Garrett" ausgestrahlt hat, sahen im Durchschnitt 1,59 Millionen Zuschauer (Marktanteil 10,2 Prozent).

Mehr Informationen zum Programm unter zdfneo.de

Der Digitalkanal ZDFneo wird über Satellit (DVB-S) ausgestrahlt und im Kabel (DVB-C) bundesweit in Sonderkanal 32 eingespeist. Im terrestrischen Digitalangebot (DVB-T) ist ZDFneo zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens empfangbar.


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 12:30:28
Submitted by:Maya
Article date:12.10.2010
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Subject:David Garrett in "hr3 - pop&weck"
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Mit seiner Violine bringt er die Frauenherzen gleich hallenweise zum schneller schlagen: David Garrett. In "hr3 - pop&weck" war er live zu Gast.

Als David Garrett das erste Mal auf der hr3-Bühne stand, war er noch der aufstrebende junge Violinist, der vor allen Dingen durch seine unkonventionelle Kleidung aus der Masse hervorstach: Bei der "Night Of The Proms" stand er 2002 mit einem weißen Hemd, Jeans und Strickmütze auf der hr3-Bühne und begeisterte das Publikum in der Festhalle in Frankfurt. Damals war er nur der "Special Guest", heute füllt er die Festhalle ganz alleine.

It's a long way to the top

Dieser Erfolg ist ihm aber natürlich nicht einfach so in den Schoß gefallen, sondern es stecken viele Jahre voll harter Arbeit dahinter: Mit vier Jahren bekam er seine erste Violine, mit 14 Jahren hatte er seinen ersten Plattenvertrag, er studierte in New York und hat, wie er in der Sendung "Zimmer frei" im WDR erzählte, nicht wenige Geburtstage seiner Kindheit und Jugendzeit in Hotelzimmern verbracht, weil er an dem jeweiligen Tag gerade irgendwo einen Auftritt hatte. Der Lohn für diese harte Arbeit: Ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als schnellster Geiger der Welt, die Goldene Kamera, zwei "ECHO Klassik" und diverse Gold- und Platin-Schallplatten.

In "hr3 - pop&weck" war David Garrett im Oktober 2010 zu Gast und hat dort nicht nur vom Leben als begehrter Junggeselle erzählt, sondern auch noch live im Studio die Violine gezückt und ein Lied gespielt, dass Mirko Försters Herz höher schlagen ließ.

David Garrett in "Bärbel Schäfer live"

Nicht nur für unsere "hr3 - pop&weck"-Moderatoren hat David Garrett seine Geige gezückt, sondern auch für hr3-Moderatorin Bärbel Schäfer. Sie durfte sich sogar ein Stück wünschen. Wer David Garrett und seine große Liebe gerne in Aktion sehen möchte, der sollte sich das kurze Video anschauen - das ganze Interview gibt es dann am 31. Oktober in "Bärbel Schäfer live" von 10 bis 13 Uhr zu hören und auch auf hr3.de zu sehen!

Zum Interview und Radio bitte hier klicken!


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 14:02:15
Article date:11.10.2010
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Subject:Verleihung des Echo Klassik mit Star Aufgebot
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Junge Stars werden am kommenden Sonntag beim Echo Klassik in der Philharmonie Essen in 21 Kategorien ausgezeichnet. Der deutsche Tenor Jonas Kaufmann erhält die Trophäe als "Sänger des Jahres". Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato wird als "Sängerin des Jahres" geehrt.

Die Deutsche Phono-Akademie hatte die Gewinner des Klassik-Echos schon im Sommer bekanntgegeben, die Preisträger wurden durch eine elfköpfige Jury aus Politik, Kultur und Medien ermittelt. Der chinesische Pianist Lang Lang darf sich auf den Echo als "Instrumentalist des Jahres" freuen. International bekannt ist auch der Geiger David Garrett, der auf seinen Alben poppige Songs klassisch arrangiert. Für sein Album "Classic Romance" wird er für den "Bestseller des Jahres" ausgezeichnet. Durch die Veranstaltung in der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 führt Moderator und Entertainer Thomas Gottschalk.

Der deutsche Dirigent Kurt Masur erhält den Echo für sein Lebenswerk. Der 83-Jährige dirigierte unter anderem das "New York Philharmonic Orchestra", das "London Philharmonic Orchestra" und das "Orchestre National de France". Als großes Verdienst Masurs gilt sein Engagement für den Wiederaufbau des Gewandhauses in der Innenstadt Leipzigs. Mit dem Gewandhausorchester gab Masur als Kapellmeister weltweit in 27 Jahren über 900 Konzerte.

Die jungen Pianistinnen Olga Scheps und Alice Sara Ott werden als "Nachwuchskünstlerinnen des Jahres" ausgezeichnet. Die österreichische Kammersängerin Angelika Kirchschlager erhält gemeinsam mit Pianist Helmut Deutsch für "Robert Schumann: Lieder" (Sony Music) einen Echo in der Kategorie "Liedeinspielung des Jahres", Nikolaus Harnoncourt, der Arnold Schoenberg Chor und der Concentus Musicus Wien werden für Haydns "Die Jahreszeiten" als "Chorwerk-Einspielung des Jahres (Chor/Ensemblemusik 18./19. Jahrhundert) geehrt, das Wiener Klaviertrio für Haydns "Klaviertrios" als "Kammermusik-Einspielung des Jahres (17./18. Jahrhundert) - Gemischtes Ensemble".

Der US-amerikanische Superstar Sting wird als Laudator und Interpret auftreten: Begleitet von den Essener Philharmonikern unter der Leitung von Andrey Boreyko soll er den Police-Hit "Every Little Thing She Does Is Magic" singen.


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Posting date:09.10.2010 - 11:01:25
Article date:09.10.2010
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Subject:[CD Review] David Garrett - Rock Symphonies
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Apropos geigen: Im Sinne unseres Langzeit-Vorhabens, jeglicher Art von Vorurteilen brutal gegen die Beine zu treten, empfehlen wir in dieser Weekender-Ausgabe mal - Überraschung! - Mainstream vom Feinsten: David Garrett! Frisch auf Platz Eins der Charts den Thronplatz eingenommen, benötigt er eigentlich keine weiteren Lobhudeleien. Wir möchten uns nun dennoch tief vor ihm verbeugen. Auch, weil die Philibuster-Außenstelle Bielefeld ausgeprägte Langzeit-Ressentiments gegen den Meister-Geiger pflegte. „Ein Schnösel ist der Garret!“, so die Kolleginnen aus Ostwestfalen. „Der hing ständig in Gütersloh ab, weil seine Perle dort das Licht der Welt erblickte, und wenn es ihm nach Volksnähe gelüstete, besuchte er die Schicki-Schick-Clubs in Bielefeld! Gegen seine Musik kann man ja vielleicht nichts sagen, aber hören muss man sie ja deswegen noch lange nicht!“ Falsche und ungerechtfertigte Einschätzung, wie wir nun feststellen mussten, denn Garrett ist ein richtig begnadeter Fiedler (nicht umsonst steht er als schnellster Geiger der Welt im Guiness-Buch der Rekorde) und hat darüber hinaus auch musikalische Ideen, gegen die man nichts Böses sagen kann. Mit „Rock Symphonies“ legt der aus Aachen stammende Virtuose ein äußerst hübsches Konzeptalbum vor, das selbstredend absolut kommerziell ausgelegt ist. Das tut dem besonderen Charme seiner Rock-Classic-Mashups, in denen unter anderem legendäre Tracks von Aerosmith, Nirvana oder Guns`n`Roses durch den Klassik-Fleischwolf gezwirbelt wurden, jedoch keinen Abbruch. Personen, die nicht gerade van Gogh`s Ohr für Musik haben, werden sich vor allem an der Crossover-Version „Vivaldi vs Vertigo“ erfreuen. Also: Anhören!


Posted by:Webmaster
Posting date:09.10.2010 - 11:04:05
Submitted by:AnjaSybille
Article date:09.10.2010
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Subject:David Garrett veröffentlicht "Rock Symphonies"
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Er ist der Schnellste - laut "Guinness Buch der Rekorde". Und der Schönste - zumindest gilt er als Frauenschwarm. Und dürfte inzwischen auch der Erfolgreichste sein: Stargeiger David Garrett, in Aachen gebürtiger Sohn eines deutschen Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina, stieg mit seinem aktuellen Album "Rock Symphonies" direkt auf Platz eins der deutschen Charts ein. Doch wer meint, Garretts Erfolg sei nur in seinem Aussehen begründet, liegt definitiv falsch. Bereits im Alter von vier Jahren nahm der Geiger mit Model-Qualitäten das erste Mal sein Instrument in die Hand und erntet nun die Früchte für so manche Entbehrung in seinem Leben. Ab Ende Oktober ist er mit 90-köpfigem Orchester auf großer Deutschland-Tournee, danach geht es gleich weiter nach Amerika und dann in den Rest der Welt. Trotzdem hat er ein paar Minuten Zeit für ein Gespräch gefunden.

teleschau: Sie haben bereits als Kleinkind mit dem Geigespielen begonnen. Können Sie sich eigentlich ein Leben ohne Geige vorstellen?

Garrett: Nein, das kann ich nicht. Ich habe keine Erinnerung an eine Zeit, in der ich nicht Geige geübt habe. Wahrscheinlich kam ich mit dem Teil schon auf die Welt (lacht).

teleschau: Einen Vierjährigen zu täglichen Geigeübungen zu motivieren, bedarf bestimmt einiger pädagogischer Kniffe. Wie schafften ihre Eltern das?

Garrett: Nun, mein Vater war schon ein bisschen eine furchterregende Gestalt. Ich hatte schon ein bisschen Angst vor ihm. Disziplin war wichtig, ich wurde überhaupt sehr konservativ erzogen. Und wenn etwas - wie eben das Geige-Üben - nicht gemacht wurde, dann hatte das eben Konsequenzen. Das kann man im Nachhinein als negativ oder positiv sehen, mittlerweile kann ich darüber lachen. Es hat mein Leben, so wie es jetzt ist, natürlich einfacher gemacht. Aber damals habe ich nicht unbedingt darüber gelacht.

teleschau: Bei so großem Übungsaufwand und den Status als Kinderstar war es wahrscheinlich gar nicht so leicht, Freunde zu finden ...

Garrett: Ja, bis ich ungefähr 16 war, hatte ich überhaupt keine Freunde. Es gab meinen zwei Jahre älteren Bruder, er begann mit der Geige, stieg auf Klavier um, ist aber mittlerweile in einem ganz anderen Bereich tätig geworden - er ist Rechtsanwalt! Und falls ich mal Kinder haben sollte, müssen sie gewiss kein Instrument lernen. Ein Musiker reicht in der Familie! Ich könnte auch gar nicht den Druck auf sie ausüben, der dafür nötig wäre. Aber wenn sie spielen wollen, dürfen sie das natürlich machen, aber ich werde mich in diesem Punkt antiautoritär verhalten. Meine Kinder werden es gut haben! Meine Eltern zeigten mir, wie man es nicht machen sollte. Wobei ich natürlich auch viel Gutes von ihnen gelernt habe, das möchte ich nicht unterschlagen.

teleschau: Das klingt versöhnlich. Haben Sie wieder Kontakt mit Ihren Eltern?

Garrett: Ja, aber da gab es tatsächlich mal einen Bruch. Für mich war es wichtig, zu mir zu finden und zu wissen, was ich wirklich machen möchte. Ich war ja schon im Alter von acht Jahren quasi berufstätig und hatte mir das nicht selbst ausgesucht. Später habe ich das alles hinterfragt. Denn nur zu sagen, dass man Talent und Verantwortung hat - das reicht irgendwann nicht mehr. In diesem Moment musste ich mich selbst durchsuchen und für mich beschließen, was ich wirklich machen möchte. Da konnten mir meine Eltern auch gar nicht helfen. Dementsprechend hatte ich weniger Kontakt mit ihnen. Ich brauchte zu der Zeit einfach Abstand.

teleschau: Sie spielen auf einer Geige aus dem Jahre 1772 und einer echten Stradivari von 1710. Der Wert dieser Instrumente ist sehr groß. Der Respekt davor auch?

Garrett: Klar habe ich Ehrfurcht vor diesen Instrumenten und weiß damit umzugehen. Als Kind beginnt man ja nicht auf einer Stradivari, sondern arbeitet sich von einer Pressholz-Geige so langsam hoch. So richtig gute Geigen gibt es erst im Tausend-Euro-Bereich. Darauf arbeitete ich immer hin. Und meine jetzigen Geigen stammen aus einer Zeit, als das Handwerk auf einem ganz hohen Niveau war. Das Holz von damals ist sehr hochwertig und klanglich unübertroffen. Moderne Instrumente haben nicht diese Klangfarben.

teleschau: Ihr Album steht auf Platz eins der Charts, Sie gehen demnächst auf große Deutschland-Tournee, geben Interviews, treten im Fernsehen auf. Ihr Terminkalender lässt wenig Spielraum. Wenn Sie morgen trotzdem zwei Wochen frei hätten - was würden Sie tun?

Garrett: Auf eine einsame Insel gehen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. Alleine im Hotelzimmer zu sein macht mir keine Angst, im Gegenteil, ich genieße die Ruhe. Ich komme sehr gut mit mir alleine klar!


Posted by:Webmaster
Posting date:09.10.2010 - 10:31:39
Submitted by:Maya
Article date:08.10.2010
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Subject:David Garrett im krone.tv-Interview (mit Video!)
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Anfang des Sommers trat er am Life Ball auf, am 22. November gibt er mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in der Wiener Stadthalle ein Konzert. Beim schönsten Geiger der Welt kommen Frauen ins Schwärmen. krone.tv hat den mit 30 noch immer spitzbübischen Musiker zum Interview gebeten und einen ganz normalen Menschen getroffen, der ohne Kaffee ins Chaos stürzt. Ansehen!

Sein Leben ist fast schon Legende: Während die anderen Fußball spielten, stand David Garrett vor dem Notenpult und übte. Und übte. Und übte. Bereits als Achtjähriger geigte er mit weltbekannten Sinfonieorchestern, als 13- Jähriger trat er an der Seite von Yehudi Menuhin auf, nahm Privatstunden bei der israelischen Violin- Legende Itzhak Perlman. Dann entdeckte er AC/DC, Metallica und Queen für sich, zog nach New York und wurde berühmt.

Kaum vorstellbar, dass David Garrett in den ersten 17 Jahren seines Lebens quasi in einer Blase lebte: Die Rhythmen von Pop- und Rockmusik drangen dort nicht an sein Ohr. Stattdessen verbrachte der 1980 in Aachen geborene Sohn einer amerikanischen Primaballerina und eines deutschen Juristen seine Zeit mit den Noten von Bach, Beethoven und Schostakowitsch. Deshalb war es eine gewagte musikalische Expedition für ihn, als er die Hitparaden entdeckte. Das erste nicht- klassische Album, das er sich in seinem Leben kaufte, war Queens "A Night at the Opera", verriet er einmal.

Für seine zweite Karriere als Rock- Star der Klassik musste sich der "schnellste Geiger der Welt" erst einmal freikämpfen. Denn bei allen Erfolgen fühlte er sich durch seine Eltern gegängelt. "Es hieß immer nur: Du musst! Das war eine hundertprozentige Fremdsteuerung". Eigene Entscheidungen durfte er nie treffen, und immer habe es geheißen: Pass auf Deine Hände auf, sagte er in einem Interview. Volljährig geworden, flüchtete er so weit weg wie möglich - nach New York an die legendäre Musikschule Juilliard School. Und erfand sich neu. Mit dem Album- Titel "Free" und langen blonden Haaren meldete er sich 2006 nach einer Pause zurück. Zum Erfolg wurde die Crossover- Platte "Virtuoso" (2007).

Der Vergleich eines Michael- Jackson- Hits mit dem Violinkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart liegt für Garrett auf der Hand. "Die grundlegenden harmonischen Muster von 'Smooth Criminal' ähneln dem berühmten türkischen Marsch im letzten Satz des Mozart- Konzerts", erklärt er seine Inspiration. Nur dass Mozart natürlich keine E- Gitarren und Schlagzeug vorgesehen hatte. Aber Garrett trägt damit einen bombastischen Sound in die Konzertsäle, der vielleicht auch dem Wunderkind der Klassik gefallen hätte.

Nebenbei hat er auch den Kleidungsstil revolutioniert und junge Leute für Bach begeistert. Zerlöcherte Jeans versus Designer- Anzug - für ihn zählt die Musik und nicht der andere Firlefanz. Es habe ihn schockiert, als er als Teenager entdeckte, dass er mit Abstand der Jüngste im Konzertsaal war. "Ich dachte mir, was machst du eigentlich? Du machst einen Beruf für Leute, die sechzig sind. Das fand ich so uninteressant." Heute ist sein Publikum zwischen 17 und 35 Jahre alt, trinkt Bier aus Plastikbechern statt Sekt aus dem Glas, trägt Turnschuhe statt Smoking. Und hört wieder Klassik - à la Garrett.

ZUM VIDEO


Posted by:Webmaster
Posting date:09.10.2010 - 10:45:20
Submitted by:Maya
Article date:08.10.2010
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Subject:Mit Stradivari und Selbstbewusstsein zum Erfolg
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„Noch nie hat mir jemand etwas gezeigt, das stilistisch auch nur annähernd an das herankommt, was ich mache.“ David Garrett, von den Medien oft als „schönster Geiger der Welt“ betitelt, zeigt sich stets selbstbewusst, wenn es um jenen „Crossover-Stil“ geht, der ihn berühmt gemacht hat. Der 30-Jährige verbindet Klassik mit moderner Musik, arrangiert auf seinem neuen Album „Rock Symphonies“ Songs von Aerosmith, Led Zeppelin und Metallica als Orchesterstücke, mischt Vivaldi mit U2. „Ich glaube, dass es Berührungsängste mit der Philharmonie gibt, und ich bin dabei, diese abzubauen“, erzählte der in Aachen geborene Violinist gestern, Donnerstag, Journalisten in Wien.

Anfang des Sommers trat er am Life Ball auf, für sein Konzert am 22. November mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in der Wiener Stadthalle will er auch die junge Generation begeistern. „Das Ganze wird eine übliche Rock-Show samt Pyrotechnik und toller Musik“, so Garrett, „nur eben mit 80-Mann-Orchester.“ Dass die Verbindung von Klassik und Pop ein Erfolgsrezept darstellt, zeigte unter anderem schon der österreichische Dirigent Christian Kolonovits in den 80er Jahren mit seinem „Vienna Symphonic Orchestra Project“. Damals begeisterten die Wiener Symphoniker mit Interpretationen von Michael Jacksons „Man in the mirror“ oder „We will rock you“ von Queen.

Garrett wiederum wagt sich auf seinem Album, das in der ersten Woche auf Platz 4 der österreichischen Albumcharts einstieg, an den Grunge-Kultsong „Smells like teen spirit“ von Nirvana heran und geigt „November Rain“ von Guns N‘ Roses. Von Kolonovits hat Garrett noch nichts gehört, sagt er, „aber gerade Crossover und die Auffassung von Musik ist so etwas Persönliches, da hält einen zu viel Wissen in diesem Bereich zurück“. Dass er der Erste ist, der Musik in dieser Richtung macht, „behaupte ich ganz einfach“.

Ausschlaggebend sei letztendlich das Niveau. „Wenn man so etwas macht, sollte man Popmusik ernst nehmen und versuchen, seinen eigenen Stil zu finden“, meinte Garrett, der auf einer 300-Jahre-alten Stradivari im Wert von 3,5 Mio. Euro spielt. „Viele machen es sich zu einfach und legen lediglich zwei Beats übereinander, da fehlt es an Kreativität.“ Garretts Talent als Violinist ist ebenso wenig abzustreiten wie sein kommerzieller Erfolg. Mit seiner Interpretation von Michael Jacksons „Smooth Criminal“ auf seinem Crossover-Debüt „Encore“ wurde Garrett im Herbst 2008 schlagartig bekannt. In Deutschland führt er derzeit erstmals die Albumcharts an, eine Million Platten hat er bisher weltweit verkauft. Die Liederauswahl entspricht auch seinem persönlichen Geschmack, die Interpretation aktueller Charthits interessiert ihn jedoch nicht, „das ist heute alles nur Einheitsbrei“.

Mit zehn Jahren stand der Musiker, der mit bürgerlichem Namen David Bongartz heißt und deutsch-amerikanische Wurzeln hat, zum ersten Mal mit den Hamburger Philharmonikern auf der Bühne, mit 13 war er der jüngste Künstler, der einen Plattenvertrag von der „Deutsche Grammophon Gesellschaft“ erhielt. „Das Klischee eines gedrillten Wunderkinds hat ganz gut auf mich gepasst“, erinnert sich Garrett, der mit vier Jahren zum ersten Mal eine Geige in der Hand hatte. „Ich lebte in der klassischen Welt meiner Eltern und Lehrer und habe nichts außerhalb dieser Welt gesehen.“ Mit seinem Umzug nach New York nach der Matura und dem Studium an der renommierten Julliard-Musikschule, die er sich teilweise durch Modeljobs finanzierte, hat sich das geändert. „Ich habe angefangen, ganz andere Musik zu hören, überhaupt Sachen außerhalb der Klassik“, so Garrett. „Das war ganz entscheidend dafür, was ich jetzt mache.“

Ein neues Terrain bestreitet Garrett nächstes Jahr, wenn er gemeinsam mit dem deutschen Komponisten Klaus Badelt den Soundtrack zur Hollywoodproduktion „Vivaldi“ über das Leben des venezianischen Violinisten produziert. „Ich arrangiere ein paar Stücke von Antonio Vivaldi und schreibe einzelne Lieder“, verriet Garrett im Journalistengespräch, „und bekomme sogar eine kleine Rolle. Ich kann zwar nicht schauspielern, aber das wissen die ja nicht.“ In der deutsch-amerikanischen Koproduktion ist unter anderem Veronica Ferres als Vivaldis Geliebte und Ben Kingsley als Papst zu sehen. Nebenbei plant Garrett ein rein klassisches Album, wird damit auch auf Tournee gehen. „Ich finde es gut, das abwechseln zu können“, erzählte der Musiker. „Nur so kann ich rechtfertigen, was ich mache.“


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Posting date:09.10.2010 - 10:47:51
Submitted by:Solveig
Article date:08.10.2010
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Subject:"Es ist originaler als das Original!"
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Der Stargeiger über sein neues Album, Schönheit und seine Leidenschaft zur Musik. weiterlesen

David Garrett ist ein gefragter Mann. Sein neues Album "Rock Symphonies" steht an der Spitze der deutschen Albumcharts.

Auch die Konzerte des Stargeigers erfreuen sich regen Andrangs. Wir erreichen David Garrett nach seinem Auftritt in Bremen, wo er während der Feierlichkeiten zur deutschen Einheit vor großem Publikum agierte. "War schön", sagt er lässig und beantwortet daraufhin entspannt unsere Fragen.

Warum bist du nach vorangegangenen Klassik-Album so eindeutig in Richtung Rock gegangen?

Ja, das ist jetzt natürlich ein ganz anderes Album als "Classic Romance". Das war, wie du richtig gesagt hast, ein rein klassisches Album. Ich versuche das ja auch immer auf den Konzerten bei den Touren so zu halten, dass wir auf der einen Seite nicht immer Klassik machen, aber auf der anderen Seite klassische Musik auch promoten. Auf dem neuen Album sind ja auch klassische Werke drauf, die ein bisschen anders arrangiert sind. Aber jetzt war halt wieder Zeit für ein etwas weniger klassisches Album.

Hast du die Arrangements gemacht?

Ja, alles von mir gemacht.

Was ist für dich an einem klassischen Stück wichtig, das du in den Rock überführst?

Es gibt gewisse Stücke, die würde ich nicht in diese Richtung hinein bringen. Die zwei Stücke, die wir aus dem Klassikbereich auf das Album genommen haben, sind auch im Original sehr rhythmisch. Das war der erste Satz von Beethovens Fünfter und die Toccata von Bach. Bach selbst hat ja einen unglaublichen Puls in jedem Stück. Daher war das eigentlich ziemlich selbstverständlich, dass das auch mit einem gewissen Rhythmus im Hintergrund funktioniert. Das Stück war ja aber eigentlich nicht für die Geige gedacht. Das war eine große Herausforderung, etwas, was für die Orgel - ein Tasteninstrument - geschrieben ist, auf die Geige zu übertragen. Da habe ich auch sicherlich ein paar Tage dran geknobelt, wie das mit den Fingersätzen und technisch in einem durchgehenden Tempo hinzubekommen ist. Das war sicherlich keine leichte Aufgabe. Hat aber im Endeffekt viel Spaß gemacht. Es ist ja auch ein grandioses Stück im Original. Ich kenne das Arrangement von Stokowski. Ich weiß nicht, ob du das kennst?

Nein, sagt mir leider gar nichts.

Musst du dir mal anhören. Klingt gut. Stokowski hat damals in den Dreißigerjahren ein sehr symphonisches Arrangement von der Toccata gemacht. Das war natürlich auch eine Inspiration für meine Version. Ein klassisches Stück muss eben wie ein Rockstück ein sehr prägnantes Thema haben. Im Rock nennt man das den Chorus. Diese beiden Stücke haben das, und dementsprechend finde ich, dass die auch ganz gut funktionieren. "Das Original hat natürlich eine ganz andere Substanz" Schade finde ich, dass du bei deiner Bearbeitung von Beethoven die Durchführung des Satzes [Teil eines klassischen Satzes, in dem zwei zuvor vorgestellte Themen verarbeitet werden, Anm. d. Red] weitgehend weggelassen hast.

Bei einer Version, die auf so ein Album passen muss, da kannst du das Stück nicht sieben, acht Minuten lang machen. Oder kann man schon, ich wollte es mit diesem Stück aber nicht machen. Im Endeffekt gebe ich ja nur so einen kleinen Geschmack von Beethoven. Ich gebe zu: Das Originalwerk hat natürlich eine ganz andere Substanz. Ich versuche damit aber auch nur auf gewisse klassische Komponisten aufmerksam zu machen. Ich werde der Erste sein, wenn ich das live spiele, der sagt: Hört euch auch das Original an.

Beeindruckt hat mich der Ausdruck deines Geigenspiels. Ich finde es spricht. Orientierst du dich denn beim Spielen eines Rocksongs an seinem Text?

Das Erste, was ich normalerweise mache, ist das Arrangement um den Geigenpart. Das Schwierigste ist, das Orchester mit der Band zu verbinden. Die Sologeige ist ja praktisch nur ein Bindeglied zwischen dem Orchester und der Band. Da ist es ganz wichtig, dass man das Arrangement so macht, dass die Geige sich nicht wie ein Fremdkörper anhört. Das Arrangement muss so gemacht sein, dass alles zusammen passt. Es gibt gewisse Orchesterinstrumente, die helfen, die Band mit der Geige zu verbinden. Ich habe zum Beispiel bei vielen Arrangements Blasinstrumente verwendet. Ob das jetzt Woodwinds sind oder Blechinstrumente: Ich glaube, dass das vom Ton her sehr nahe an den Sound von heutigen Rockbands ran geht. Das sind solche Bindeglieder, die ich zuerst finden muss, bevor ich mit dem Geigenpart anfange. Das Erste was gemacht wird, ist also einen Grundsound mit dem Orchester zu finden. Danach kann man entscheiden, ob man nur die Vocal Line nimmt oder probiert, die Vocal Line und ein bestimmtes Riff in der Gitarre zusammen zu machen. Ich mache das natürlich so virtuos wie möglich. Ich bin ja auch ausgebildet, das auf einem so hohen Niveau hinzubekommen, dass das nicht jeder spielen kann.

Woher kommt eigentlich deine Leidenschaft für den Rock?

Musik generell ist eine Leidenschaft von mir. Das hat nichts speziell mit Rockmusik zu tun. Das Album ist halt ein bisschen programmatisch geworden. Der grundsätzliche Tenor ist: Symphonieorchester meets Rock. Egal ob das Originalstück jetzt aus dem Rockmusikbereich oder aus einem anderen Bereich kommt. Ich finde, es gab in den Siebziger- und Achzigerjahren unglaublich tolle Rockmusik, die ich auch sehr sehr gerne höre und immer gerne gehört habe. Und das ist für mich dieses Tribute an eine große Liebe von mir. Das ist halt nicht nur Klassik. Obwohl ich mich bei den Arrangements meistens schon an den klassischen Bereich angenährt habe. Zum Beispiel bei "Walk Tthis Way". "Walk This Way" ist ja ein klassischer Blues, wenn du dir die Harmoniereihenfolge anschaust. Blues kommt natürlich aus Amerika, aber im Endeffekt ist der Blues auch durch Immigration vom Irish Fiddle Playing entstanden. Das war eigentlich der Ursprung vom Blues. Das nehme ich dann in den Geigenpart mit auf. Das sind tolle Situationen, in denen dir so etwas bewusst wird und du sagst: Ok, wir machen das jetzt ein bisschen Charlie Daniels-mäßig. Das ist ein bekannter amerikanischer Fiddleplayer. Da merkt man dann: Es ist originaler als das Original. Dann hat man auch wirklich Spaß an solchen Sachen. Da bin ich nicht jemand, der geistlos an die Sache ran geht, sondern ich versuche, dem Stück auch noch ein bisschen Identität dazu zu geben. "Auch Schönberg wollte nicht, dass man seine Werke hässlich spielt" Generell habe ich bei deiner Musik das Gefühl, dass sie sehr vom Schönklang dominiert wird, dass du oft nach dem Schönen in der Musik suchst.

Ich glaube, das ist aber eine normale Sache, finde ich zumindest. Ich habe halt bei der Klassik das Ohr ein bisschen in diese Richtung ausgebildet, dass ich schon in dem Instrument immer das Angenehme suchen muss, auch in den Arrangements. Ich wüsste jetzt nicht, welcher Musiker das nicht probiert. Manche eben erfolgreicher als andere (lacht)

Mit Kontrast zum Schönen meinte ich beispielsweise die Neue Musik, also Schönberg oder Berg. Und ich wollte dich fragen, ob du dich da auch schon umgetan hast.

Bei Schönberg machen vielleicht die Dissonanzen das aus, von dem du redest. Dass es dann schwerer verdaulich fürs Ohr klingt. Aber im Endeffekt versucht ja der Geiger oder das Orchester oder wer immer das dann aufführt, auch die Noten der harten Dissonanzen so schön wie möglich zu spielen. Auch Schönberg oder Alban Berg haben nicht gewollt, dass man das Stück hässlich spielt. Das ist ein großer Unterschied.

Aber es geht doch darum hässliche Dinge abzubilden. Zum Beispiel in Schönbergs "Ein Überlebender aus Warschau". Ich meinte mit Schönklang also mehr so eine gewisse Art von Harmonie.

Einverstanden. Aber wir sind da trotzdem unterschiedlicher Meinung. Ich glaube, wenn man etwas Hässliches oder Dramatisches malt oder spielt, kann das Gesamtbild hässlich sein, aber die Kunstform wie man etwas aufführt sollte selbst nicht hässlich sein. Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass das Detail schön wird und dass man da auch viel Qualität durchscheinen lässt. Das Gesamtbild ist natürlich etwas verzerrt. Das gebe ich zu.

Was macht für dich denn, ganz allgemein, ein gutes Musikstück aus?

In erster Linie natürlich die Komposition. Im Endeffekt sind wir ja doch nur Interpreten, es sei denn, ich schreibe selbst etwas. Man sollte sich als Interpret an der Partitur festhalten und nicht versuchen, sein eigenes Ding durchzuziehen. Gewisse Freiheiten hat man natürlich immer. Aber wenn man als Künstler Beethoven, Brahms oder Bach rezitiert, sollte man sich schon an das halten, was der Komponist in den Text geschrieben hat. Ich glaube, dann ist man wirklich auf der Seite des Komponisten und das zeichnet einen guten, klassischen Künstler aus.

Du schaust also auf das Handwerkliche.

Ja, aber nicht nur das. Sondern es kommt wirklich darauf an, sich an dem Material zu orientieren. Ich kenne ja manche, die hören sich erstmal zwanzig CDs an und orientieren sich an gewissen Aufnahmen. Ich arbeite aber grundsätzlich nicht mit CDs. Ich höre mir auch praktisch kaum Sachen an. Wenn überhaupt, höre ich mir Opern an. Ich glaube, dass man da ein gutes Gespür für Phrasierung und Vibrato bekommt. Die Stimme ist ja das ideale Instrument. Die sollte die Inspiration für jeden Instrumentalisten sein. Und dann sollte man sich natürlich so viel wie möglich mit der Materie beschäftigen.

Vielen Dank für das Gespräch!


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 13:57:05
Article date:08.10.2010
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Subject:Garrett kommt nach Wien
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Der amerikanische Violinist gastiert am 22. November mit einem 80-Mann-Orchester und seinem neuen Album in der Stadthalle.

och nie hat mir jemand etwas gezeigt, das stilistisch auch nur annähernd an das herankommt, was ich mache." David Garrett, von den Medien oft als "schönster Geiger der Welt" betitelt, zeigt sich stets selbstbewusst, wenn es um jenen "Crossover-Stil" geht, der ihn berühmt gemacht hat. Der 30-Jährige verbindet Klassik mit moderner Musik, arrangiert auf seinem neuen Album "Rock Symphonies" Songs von Aerosmith, Led Zeppelin und Metallica als Orchesterstücke, mischt Vivaldi mit U2. "Ich glaube, dass es Berührungsängste mit der Philharmonie gibt, und ich bin dabei, diese abzubauen", erzählte der in Aachen geborene Violinist Journalisten in Wien.

Anfang des Sommers trat er am Life Ball auf, für sein Konzert am 22. November mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in der Wiener Stadthalle will er auch die junge Generation begeistern. "Das Ganze wird eine übliche Rock-Show samt Pyrotechnik und toller Musik", so Garrett, "nur eben mit 80-Mann-Orchester." Dass die Verbindung von Klassik und Pop ein Erfolgsrezept darstellt, zeigte unter anderem schon der österreichische Dirigent Christian Kolonovits in den 80er Jahren mit seinem "Vienna Symphonic Orchestra Project". Damals begeisterten die Wiener Symphoniker mit Interpretationen von Michael Jacksons "Man in the mirror" oder "We will rock you" von Queen. "Charts sind nur Einheitsbrei"

David Garrett. Garrett wiederum wagt sich auf seinem Album, das in der ersten Woche auf Platz 4 der österreichischen Albumcharts einstieg, an den Grunge-Kultsong "Smells like teen spirit" von Nirvana heran und geigt "November Rain" von Guns N' Roses. Von Kolonovits hat Garrett noch nichts gehört, sagt er, "aber gerade Crossover und die Auffassung von Musik ist so etwas Persönliches, da hält einen zu viel Wissen in diesem Bereich zurück". Dass er der Erste ist, der Musik in dieser Richtung macht, "behaupte ich ganz einfach".

Ausschlaggebend sei letztendlich das Niveau. "Wenn man so etwas macht, sollte man Popmusik ernst nehmen und versuchen, seinen eigenen Stil zu finden", meinte Garrett, der auf einer 300-Jahre-alten Stradivari im Wert von 3,5 Millionen Euro spielt. "Viele machen es sich zu einfach und legen lediglich zwei Beats übereinander, da fehlt es an Kreativität." Garretts Talent als Violinist ist ebenso wenig abzustreiten wie sein kommerzieller Erfolg. Mit seiner Interpretation von Michael Jacksons "Smooth Criminal" auf seinem Crossover-Debüt "Encore" wurde Garrett im Herbst 2008 schlagartig bekannt. In Deutschland führt er derzeit erstmals die Albumcharts an, eine Million Platten hat er bisher weltweit verkauft. Die Liederauswahl entspricht auch seinem persönlichen Geschmack, die Interpretation aktueller Charthits interessiert ihn jedoch nicht, "das ist heute alles nur Einheitsbrei".


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Posting date:08.10.2010 - 07:51:16
Article date:07.10.2010
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Subject:Ehrgeizige Eltern braucht das Land
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Georg Peter Bongartz ist der Vater des Geigenstars David Garrett. Ein Gespräch über Frühförderung, Neid und Sandkastenspiele.

HALTUNG BEWAHREN: David griff schon als Kleinkind von sich aus zur Geige. Den Vater freute es. Georg Peter Bongartz führt ein Geigen-Auktionshaus.
Fotos: privat; Schäfer

Rheinischer Merkur: Ihr Sohn ist der Geigenstar David Garrett. War das Wunderkind früher ein Sonderling?

Georg P. Bongartz: David war immer ein extrovertiertes, überhaupt nicht verschlossenes Kind. Ich will nicht sagen, dass er Exhibitionist war, aber er hat sich durchaus mit seinen Klassenkameraden auch mal gerauft. David hat nie Rücksicht auf seine Finger genommen. Insofern war er ein untypischer Geiger, kein braver, verzärtelter Junge. Unser „Wunderkind“ war ein kleiner Haudegen.

RM: Wann ist Ihnen Davids Talent aufgefallen?

Bongartz: Mein eigenes Interesse galt schon früh der Geige, und als meine Kinder auf die Welt kamen, wollte ich, dass sie kulturell möglichst umfassend ausgebildet werden. Mein älterer Sohn Alexander bekam mit sechs, sieben Jahren Geigenunterricht; David war zwei Jahre jünger. David hat Alexander immer die Geige weggerissen. Es war sein Ehrgeiz, das Gleiche zu tun, was auch sein älterer Bruder machte. Das war für David eine wirkliche Motivation.

RM: Wo haben Sie sich nach qualifiziertem Unterricht für solch ein relativ kleines Kind umgeschaut?

Bongartz: Wir sind nach Hilversum in die Niederlande gefahren. Holland war damals bei der Nachwuchsförderung nicht nur im Fußball bei den Kleinsten führend, wie man ja an Ajax Amsterdam sah, sondern auch in der Geigenausbildung. Coosje Wijzenbeek hatte sich auf die Früherziehung geigespielender Kinder spezialisiert. So sind wir an jedem Wochenende zwei Stunden hin- und zwei Stunden zurückgefahren.

RM: Haben Sie dort noch andere Geiger getroffen, die es an die Weltspitze geschafft haben?

Bongartz: Ja, da waren auch noch andere begabte junge Geiger. Zum Beispiel Janine Jansen, die später eine große Karriere gemacht hat. Sie haben wir damals dort kennengelernt, und es fand auch ein Wettbewerb zwischen den einzelnen jungen Leuten statt.

RM: Worin bestand dieser Wettbewerb?

Bongartz: Es gab in der Regel einmal im Monat ein Vorspielen, bei dem sich alle gemessen haben. Jeder wurde dadurch motiviert, schön zu arbeiten und mit den anderen mitzuhalten. Das hat Coosje Wijzenbeek schon sehr geschickt gemacht, indem sie die Eltern auch mit eingebunden hat. In freundschaftlicher Atmosphäre wurde in den einzelnen Klassen vorgespielt, und hinterher gab es zum Beispiel für alle ein Eis. Im Unterschied zu den Verhältnissen in Deutschland war dies ein sehr ambitionierter Wettbewerb und keiner, bei dem der Neid regierte. Jeder Beteiligte hatte das Gefühl, man gönnt dem anderen seine Fortschritte, das war ein wirklich positives Erlebnis.

RM: Was war in Deutschland anders?

Bongartz: Als David später in Deutschland Unterricht nahm, habe ich diese Art von Umgang mit Wettbewerbssituationen bei Eltern nicht erlebt. Da spürte man ständig, dass der Wettstreit zwischen den Erziehern viel größer war als zwischen den Kindern. Eifersucht und Misstrauen waren an der Tagesordnung. Es schien verpönt, zu fragen, wer welche Stücke übt und wie viele Stunden bei einem Lehrer wie Zakhar Bron ergattert hatte.

RM: Sehen Sie diesbezüglich in Deutschland ein Bildungsproblem?

Bongartz: In Deutschland werden in die Universitäten jede Menge Gelder hineingepumpt und dort kanalisiert, ohne dass dies am Ende immer zu einer Verbesserung der Bildungssubstanz führt. Dabei wird oft übersehen, dass vor allem die Atmosphäre und Qualität in der Ausbildung von entscheidender Bedeutung sind. Da müsste eine Rückbesinnung auf die Wurzeln erfolgreicher Bildung stattfinden. Es ist einfach eine Frage der Bildungsethik. Geld kann das nicht ersetzen.

RM: Wie sieht optimale Talentförderung aus?

Bongartz: Die optimale Talentförderung sieht sicherlich nicht so aus, dass die Kinder von Staats wegen bis 17 Uhr zur Schule gehen müssen und alles gesteuert wird. Diese Gleichmacherei hätte David sicherlich nicht gefördert, im Gegenteil. Man muss dem Individuum je nach Talent den Platz lassen, den es braucht. Wir leben allerdings leider in einer Neidgesellschaft, und da sieht man nicht gern, dass der eine mehr Talent auf einem bestimmten Gebiet hat als der andere. Das wird durch einen Schulunterricht, der bis nachmittags geht, kaschiert. Man muss den Eltern und den Individuen den Raum geben, sich in jeder Beziehung zu entfalten. Das ist ganz wichtig.

RM: Gab es bei Davids Ausbildung eine Art Schlüsselerlebnis?

Bongartz: David war, wenn er auf der Bühne stand, wie Herkules oder wie Siegfried mit dem Schwert. Als Geiger muss man auch eine gewisse Form von heroischem Einzelkämpfertum mit sich bringen. Das hat er immer gehabt, bis heute. Ich erinnere mich noch, wie er als gerade einmal Fünfjähriger die F-Dur-Romanze von Beethoven spielte. In diesem Stück gibt es diesen Tonsprung von der G- zu E-Saite, und dieser Sprung stand bei ihm wie eine Eins. Da erkannte man: Das ist ein Geiger.

RM: Wo sehen Sie die Gefahren, wenn alle plötzlich in ihren Sprösslingen „Wunderkinder“ entdecken?

Bongartz: Eltern müssen sehr aufpassen, denn man kann so viel falsch machen. Wer eine Kinderseele überfordert, indem er den Verstand überbelastet, kann sie schnell kaputt machen.

RM: Haben Sie den Eindruck, Sie konnten die Förderung angemessen ausbalancieren?

Bongartz: Auch wenn David manchmal sagt, er sei von seinem Vater sehr gepusht worden, spricht das Resultat dafür, dass nicht so sehr viel falsch gemacht worden ist. Er zeigt als Mensch heutzutage eine Reife, die weit über die eines normalen Neunundzwanzigjährigen hinausgeht. Dazu haben sicherlich auch die Kontakte mit anderen großen Musikern beigetragen, die sich durch seinen Werdegang ergeben haben. Diese Begegnungen waren beispielgebend, da Künstler wie Yehudi Menuhin ihm Werte wie Bescheidenheit und Demut vorlebten, die seine Art des Menschwerdens, seine Umgangsformen und sein Feingefühl für andere beeinflussten. So etwas ist für die musikalische und menschliche Weiterentwicklung und die ganze Ausstrahlung wichtig.

RM: Wer gibt den Rhythmus und das Tempo vor? Die Eltern oder das Kind?

Bongartz: Wenn Eltern nicht ganz blind sind, sehen sie, wie sich ihr Kind entwickelt. In der Regel zeigt ein Kind seine Fähigkeiten und vertuscht sie nicht. Es wird genauso vorgehen, wenn es etwa keine Lust hat, ein Instrument zu spielen. Sie werden doch nicht das eigene Kind, wenn sie sehen, dass es keine Lust hat zu arbeiten, dazu zwingen. Sie lieben es doch. Also wer liebt denn sein Kind mehr als die eigenen Eltern?

RM: Immer wieder tauchen in der öffentlichen Meinung bei sogenannten Wunderkindern die Eltern in der Rolle als treibende, drillende und überehrgeizige böse Mächte auf …

Bongartz: Es stimmt, dass die Medien daherkommen und sagen, bei diesen Kindern wird von den Eltern gepusht. Das ist nur ein weiterer Ausfluss dieses Neidgedankens. Es ist ja immer wieder das alte Spiel. In der Klasse ist der Klassenprimus in der Regel nicht gern gesehen. Da kommt Missgunst auf, und dann sucht man einen Vorwand, weil man nicht gern zugibt, dass man neidisch ist, und dann findet man einen anderen Vorwand, um das möglichst zu bremsen. Gerade in Deutschland hat der Begriff „ehrgeizige Eltern“ so einen negativen Beigeschmack. Stattdessen sollte die Gesellschaft dazulernen und bemerken, dass diese Eltern etwas Positives sind, da ohne ehrgeizige Eltern keine erfolgreichen Kinder heranwachsen. Die engagierten Eltern müssten unterstützt werden, anstatt dass ihnen immer nur mit Argwohn begegnet und in den Medien die Antipathie unterstützt wird. Ein Kind ist schließlich nicht in der Lage, seine eigenen Entwicklungsschritte zu überwachen.

RM: Die bösen Medien …

Bongartz: Die Medien werden natürlich gerne schreiben, was für die Leserschaft interessant ist. Wenn sie schreiben würden, auch David hat eine ganz normale Kindheit gehabt, alles war schön ruhig, wäre das uninteressant. In der Zeit, wo andere vielleicht eine Klassenfahrt gemacht haben oder im Landschulheim waren, hat David mit Zubin Metha gespielt und hat das in Los Angeles auch sehr genossen – selbst wenn David sagt, er habe die Kindheit nicht so erlebt wie andere. Natürlich hat er manche Sachen nicht gemacht. Aber er hat auch ganz normal im Sand gespielt und seine Klassenkameraden getroffen.

RM: Der Begriff „Wunderkind“ wurde besonders im Bereich der Musik geprägt und dort nicht nur mit besonderen Fähigkeiten, sondern auch mit einer auffallenden Reife der Kinder begründet. Würden Sie dem nach Ihren Erfahrungen zustimmen?

Bongartz: Ja. Wobei ich zugeben muss, dass ich diesen Aspekt damals nicht erkannt habe, weil ich viel zu sehr in der Materie verstrickt war und nicht den nötigen Abstand zum Geschehen hatte. David war nach dieser Definition wirklich ein Wunderkind. Er war nicht nur technisch begabt und hatte eine besondere Auffassungsgabe. Wenn Sie die Aufnahmen hören, wo er zehn, elf Jahre alt war, da hören Sie einen Beethoven, und Sie hören es wie von einem wunderbaren erwachsenen, 40- oder 50-jährigen reifen Geiger. Das kannte ich nur von Yehudi Menuhin her. Diese gewisse Reife besaß David bereits als Kind, aber das habe ich erst viel später festgestellt. Und da fragt man sich: Wie kann man eine solche Interpretation bringen – wo Sie jede Phrase verstehen –, wenn so ein Junge noch keine Lebenserfahrung hat?

RM: Bei einigen Menschen führt die Entwicklung vom Wunderkind zum Erwachsenen zu erheblichen Problemen.

Bongartz: David hat jetzt für sich eine selbstbewusstere Reifeganz allgemeinmenschlich entwickelt. Das ist ja auch eine Metamorphose als Wunderkind, wo man die Dinge mit Sicherheit nicht erklären kann, wie man sie interpretiert. Das für sich selbst dann klarzumachen, ohne dabei auch irre zu werden oder ohne dabei völlig den Faden und die Orientierung zu verlieren, ist wirklich ein Kunststück. Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem Ausdruck des „They never come back“ im Boxen. Wenn einer einmal eine Boxweltmeisterschaft gewonnen hat und ihm wird der Titel abgenommen, dann schaffen dies viele Boxer psychisch nicht mehr. Auch in der Musikwelt existiert so ein Problem. Yehudi Menuhin etwa hat lange damit zu kämpfen gehabt. Er hat als Erwachsener dann ganz anders interpretiert. Man merkte bei ihm auch, dass er Probleme dabei hatte, das, was bereits als Kind in seinem Unterbewusstsein genial vorhanden war, in das erwachsene Bewusstsein rüberzubringen.

RM: Das Wunderkind – also auch eine Kämpfernatur?

Bongartz: David hat nie aufgegeben. Diese Eigenschaft kam schon immer aus David selbst heraus, ohne dass wir als Eltern darauf Einfluss nehmen oder dies hätten pushen können. Egal wobei, auch wenn er früher mit den Klassenkameraden gerungen hat: Ich sehe ihn immer noch die Zähne zusammenbeißen, den Unterkiefer nach vorne geschoben. Er war wie ein Terrier, er hat sich immer festgebissen. Sonst hätte er das alles nicht geschafft.

Das Gespräch führten Sibylle und Burkhard Schäfer.


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Posting date:08.10.2010 - 07:55:03
Article date:07.10.2010
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Subject:Star-Geiger zum ersten Mal auf Nummer 1. Wie fühlt sich der Chart-Thron an, David Garrett?
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Star-Geiger David Garrett (30) goes Rock – und das kommt bei seinen Fans gut an!

Zum ersten Mal in seiner Karriere erobert Garrett mit seinem Album „Rock Symphonies“ Platz 1 der deutschen Charts.

Mit der dazugehörigen DVD „Rock Symphonies/Open Air Live“ schnappt sich der Mann mit der Violine Platz 11.

BILD.de funkte bei David durch und fragte: „Wie fühlt sich der Chart-Thron an, Herr Garrett?“

„Ich wünschte, ich hätte Zeit, darüber nachzudenken. Leider ist es im Moment so hektisch, dass ich gar nicht dazu komme, richtig zu feiern.“

Wo waren Sie, als die erfreuliche Nachricht kam?
„Ich war gerade bei Dreharbeiten am Nürburgring in der Eifel und habe ich mich natürlich riesig darüber gefreut.“

Aber ein bisschen Zeit zum Feiern muss sein, oder?
„Ich habe mit meiner Managerin beim Abendessen darauf angestoßen, musste dann aber leider früh ins Bett, weil ich am nächsten Morgen schon wieder früh aufstehen musste.“

Wie werden Sie den Rest des Jahres verbringen?
„In den nächsten zwei Wochen habe ich noch sehr viele Promo-Termine, und danach freue ich mich wahnsinnig auf den Tourstart am 26. Oktober in Leipzig. Nach der Tour geht's dann sofort zurück in die USA, wo wir dann weitere zwei Wochen lang das neue Album vorstellen.“


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Posting date:06.10.2010 - 16:24:06
Submitted by:ElkeMaria
Article date:06.10.2010
Subject:Brigitte Balance Interview
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Posting date:19.10.2010 - 13:23:05
Submitted by:Minnie
Article date:06.10.2010
Subject:Artikel zum Einheitsfest
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Posting date:08.10.2010 - 07:25:08
Article date:05.10.2010
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Subject:David Garrett fiedelt sich an die Chartspitze
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Bislang hat der Stradivari-Schönling David Garrett sein Leben alles andere als vergeigt: Der gerade mal 30-Jährige hat vielmehr den Staubwedel geschwungen und die klassische Musik wieder salonfähig gemacht. Seit er im Alter von vier Jahren seine erste Geige erhielt, sind die beiden scheinbar nur noch operativ voneinander zu entfernen – und ergänzen sich ganz hervorragend.

Dass Klassik, Rock und Pop ebenfalls gut zusammenpassen hat das Ex-Model ebenfalls schon früh erkannt und begeisterte sein Publikum bereits mit Violin-Versionen von zum Beispiel Michael Jacksons „Smooth Criminal“. Mit seinem aktuellen Album huldigt er nun seinen größten Idolen des Rock. Auf „Rock Symphonies“ finden sich Nirvana („Smells Like Teen Spirit“), Guns N’ Roses („November Rain“), Aerosmith („Walk This Way“), Metallica („Master of Puppets“), Led Zeppelin („Kashmir“) oder auch U2 („Vertigo“), die David Garrett in einer „Mashup“-Version mit Vivaldis Vier Jahreszeiten vereint.

Sein Crossover-Erfolgsrezept ging auch dieses Mal auf: „Rock Symphonies“ stieg direkt von Null auf Platz 1 der Media Control Charts. Im Frühjahr wird der blonde Schönling dann auf einer großen Live-Tournee zu sehen sein und erneut Damen- und Musikerherzen höher schlagen lassen.


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Posting date:08.10.2010 - 07:41:38
Article date:05.10.2010
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Subject:David Garrett auf Platz eins der Album-Charts
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Der Geiger David Garrett führt erstmals die Album-Charts an. Mit der Platte "Rock Symphonies" landete er auf Anhieb auf Platz eins, wie Media-Control am Dienstag in Baden-Baden mitteilte. Damit verdrängte Garrett die Band Linkin Park von der Spitze. Die Kalifornier rutschten mit "A Thousand Suns" auf Platz zwei ab. Eric Claptons Platte mit dem Titel "Clapton" belegte den dritten Rang.

Die Single-Charts führte diese Woche Israel Kamakawiwo'ole an. Der vor 13 Jahren verstorbene hawaiianische Sänger kletterte mit "Over the Rainbow" von Rang drei auf eins im Single-Ranking. Damit mussten Eminem und Rihanna ihre Führung abgeben, mit dem Song "Love the way you lie" belegten sie den zweiten Platz. Taio Cruz stieg mit "Dynamite" wieder von Platz vier auf drei.


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Posting date:08.10.2010 - 07:45:31
Article date:05.10.2010
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Subject: Die Charts der Woche: David Garrett verscheucht Linkin Park
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Virtuoser Violinist auf dem Vormarsch: Nach zahlreichen Anläufen führt David Garrett nun zum ersten Mal mit einer Platte die media control Album-Charts an. Der Star-Geiger, wahlweise mit einer Stradivari oder einer Guadagnini ausgerüstet, springt mit „Rock Symphonies“ direkt von null auf eins. Mit dem Live-Video zur LP, „Rock Symphonies/Open Air Live“ schafft er es zudem auf Rang elf, während sein „Encore“ von 85 auf 38 springt.

Garrett verscheucht Linkin Park von der Pole Position. Die Kalifornier rutschen mit „A Thousand Suns“ auf die Zwei ab. Zusammengerechnet 437 Mal platzierte sich Gitarrengott Eric Clapton bisher schon in den Album-Charts. Mit seinem neuesten Streich „Clapton“ werden es nun 438. Das Studio-Album rückt bis auf Position drei vor.

Ganz in „Nahaufnahme“ gibt’s Christina Stürmer zu sehen. Die Österreicherin lässt sich zum Auftakt an siebter Stelle nieder. „We’ve all been there“ verkündet dagegen Alex Max Band. Der Ex-Frontmann von „The Calling“ erhielt beim diesjährigen SWR3 New Pop Festival den Publikumspreis und steigt auf Rang zwölf ein.

Seinen Charts-Triumph leider nicht mehr erleben kann Israel Kamakawiwo’ole. Der vor rund 13 Jahren verstorbene hawaiianische Sänger klettert mit „Over the Rainbow“ posthum von Rang drei auf eins im Single-Ranking. Zeitgleich steigt seine LP „Facing Future“ neu auf Position 17 der Album-Charts ein.

Eminem feat. Rihanna geben ihre Führung ab und rangieren mit dem Hit „Love the way you lie“ jetzt an zweiter Stelle. Taio Cruz steigt mit „Dynamite“ dagegen wieder von Platz vier auf drei.

„Unter deiner Flagge“ marschieren Unheilig bis Position 13 vor. Die frischgebackenen Gewinner des „Bundesvision Song Contest“ sind die besten Neulinge der Woche. Auch die französischen Rapper Sexion d’Assaut dringen mit „Désolé“ (Platz 22) weit vor.


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Posting date:08.10.2010 - 07:46:51
Article date:05.10.2010
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Subject:David Garrett: Album schießt auf Platz 1
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Der Stargeiger David Garrett hat mit seinem neuen Album "Rock Symphonies" wieder alle Erwartungen übertroffen.

Der Star-Geiger David Garrett gehört zu den wenigen Musikern, die es in den letzten Jahren geschafft haben, sowohl in der Klassik als auch in der Popwelt gefeiert zu werden. Und auch mit seinem neuen Album „Rock Symphonies“ beweist David Garrett, dass die Mischung aus Rock und Klassik höchst erfolgreich sein kann. Denn das neue Album des Stargeigers schoss gleich in der ersten Woche von 0 auf Platz 1 der deutschen „Media Control Charts“.

Aber nach dem die vorherigen Alben von David Garrett zahlreiche Fans begeistert haben und mit Platin ausgezeichnet wurden, ist der jüngste Erfolg des Künstlers kein Wunder. Immer wieder schafft es der 30-Jährige auf außergewöhnliche Art und Weise klassische Musikstücke mit rockigen Pop-Klängen zu vereinen und neue Werke zu kreieren.

Auch auf seinem neuen Album „Rock Symphonies“, mit dem David Garrett ab Oktober auf großer Deutschlandtour ist, verzichtet der Stargeiger nicht auf seine „andere große Leidenschaft“: Die Rockmusik. Songs von Aerosmith, U2 und Led Zepplin vermischt David Garrett mit klassischen Klängen von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Eine außergewöhnliche Mischung, die kein Fan von David Garrett verpassen sollte.


Posted by:Webmaster
Posting date:08.10.2010 - 07:49:00
Article date:05.10.2010
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Subject:David Garrett: Violinist auf Platz 1 der aktuellen Album Charts
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David Garrett wird für viele ein Begriff sein, denn er bringt die Violine in ein ganz anderes Licht. In seinen noch jungen Jahren, scheint er weltweit der Violinist zu sein und nun geht sein großer Erfolg weiter. Wie heute Media Control vermeldet hat, steht er nun mit seinem Album auf dem ersten Platz der Charts. Er sieht nicht nur gut aus, sondern kann mit seiner Musik auch die Massen begeistern. Konzerte von Garrett sind meist ausverkauft.

“Rock Symphonies” auf Nummer 1 der Album Charts

Das Album mit dem Namen “Rock Symphonies” schaffte es als Neueinsteiger sofort auf den ersten Platz zu kommen. Ein Erfolg der vor allem noch größer einzuschätzen ist durch seine ungewöhnliche Musik. Somit ist es ihm gelungen den Erfolg von Linkin Park zu stoppen und sie auf den zweiten Platz zu verfrachten. Ihr Album „A Thousand Suns“ ist somit auf dem zweiten Platz zu finden. Die dritte Position in den Album Charts gehört aktuell Eric Clapton, der damit schon mehr als 438 mal in den Charts vertreten war. Aktuell ist er mit dem Album “Clapton” dort zu finden.

Video “Rock Symphonies – Open Air Live” auch erfolgreich

Jetzt hat es aber der Star Geiger David Garrett auf den Thron geschafft und man darf gespannt sein wie lange er sich dort halten kann. Natürlich gibt es das Album auch als Download über Amazon zu finden. Auch sein Live Video zum Album macht einen großen Sprung und kommt auf den elften Rang.


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Posting date:07.10.2010 - 08:04:42
Submitted by:Maya
Article date:04.10.2010
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Subject:Garrett probt in der GSO
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In Osterholz-Tenever trafen sich zwei Visionäre mit gleichen Zielen: Geigenstar David Garrett probte gestern Morgen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Gesamtschule Ost für das gemeinsame Konzert im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, das am Nachmittag stattfand.

Mit dabei waren 50 Schülerinnen und Schüler der GSO, die sich in den Projekten des Zukunftslabors der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen besonders engagiert hatten. David Garrett ist Millenniumsbotschafter der UN. In dieser Funktion ist es ihm ein großes Anliegen, klassische Musik einem jungen Publikum zu vermitteln.

„Eine tolle Sache“, stellte der Weltstar fest. „Ich freue mich sehr über diese Situation mit den Schülern. es ist mir wichtig, junge Leute zu erreichen.“ Und dies gelang ihm. Marie Renner vom „Kleinen Ensemble“ der GSO war begeistert: „So nah dran zu sein, ist absolut faszinierend. Außerdem war das Zusammenspiel völlig entspannt und natürlich viel freier als im Konzert.“ Dass Garret sichtlich Gefallen an dem erstmaligen Zusammentreffen mit dem Weltklasse-Orchester aus Bremen hatte, zeigte sich an dem spontanen Instrumententausch mit Hozumi Murata aus der 1. Geige für eine kurze Passage im gemeinsamen Konzertprogramm. Nach der Probe war sogar noch Zeit für einige rasche Autogramme und Erinnerungsschnappschüsse.


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Posting date:08.10.2010 - 07:20:47
Article date:04.10.2010
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Subject: CD Kritik: Rock Symphonies (Klassik/Rock) von David Garrett
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Irgendwie erinnert er ja auch optisch ein wenig an Kurt Cobain (zumindest sind seine Haare auch ein wenig ungepflegt und zottelig), insofern ist es vielleicht sogar legitim, dass David Garrett aus Aachen auf seinem aktuellen Album 'Rock Symphonies' den Nirvana Ur-Knaller 'Smells Like Teen Spirit' nachgeigt. Ob das nun sein muss oder nicht, ist Geschmackssache.

In den Achtzigern gab es Rondo Veneziano, die brav alle Hits aus den Charts in Klassik übersetzten, in den Neunzigern folgte Nigel Kennedy, der die Geige zum Rock-Instrument wandelte.

Und jetzt gibt es eben den schnellsten (Garrett steht als solcher tatsächlich im 'Guinness Buch der Rekorde') und schönsten Geiger der Welt. Und dieser fiedelt seit seinem vierten Lebensjahr, machte anfangs alles, was man von ihm verlangte. Doch irgendwann schaffte er es, sein eigenes Ding zu durchzuziehen, und so ist es wohl eine natürliche Entwicklung, dass er nun der Rockmusik zuwendet. Oder so etwas Ähnlichem wie Rockmusik. Sehr rebellisch ist es auf jeden Fall - oder soll so wirken.

Denn seine Version von Guns 'N Roses' 'November Rain' ist einfach nur Schmalz pur und wird wohl so manchem Cowboystiefelträger mit schickem Piratentuch die Nackenhaare aufstellen. Nicht viel besser wird es für echte Klassikfreunde sein, die sich die 'rockige' Version von Beethovens Fünfter reinzuziehen. Und auch der Aerosmith-Klassiker 'Walk This Way' nervt.

Ab diesem Zeitpunkt gewinnt das Album aber langsam an Kontur und Wucht. Experimentell und wirklich hörenswert ist 'Vivaldi vs. Vertigo', dort treffen der italienische Komponist und U2 aufeinander, dazu gesellt sich die Geige von Herrn Garrett - das hat wirklich Kraft. Ob 'Peer Gynt' von Grieg, 'Kashmir' von Led Zeppelin oder der Klassiker 'Mission Impossible' - von Stück zu Stück wird der Klang gewaltiger und die Unterhaltung abendfüllender. Vielleicht auch das Konzept von Frauenschwarm Garrett: Zunächst ein bisschen harmlos tun und später voll auf die Tube drücken. In Bezug auf 'Rock Symphonies' geht die Rechnung auf jeden Fall auf.


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Posting date:08.10.2010 - 07:23:05
Article date:04.10.2010
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Subject:David Garrett direkt auf Platz 1 mit ROCK SYMPHONIES und auf großer Deutschland-Tour
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Klassik meets Rock und das höchst erfolgreich: Star-Geiger DAVID GARRETT steigt diese Woche mit seinem neuen Album Rock Symphonies direkt von 0 auf Platz 1 in die Media Control Charts ein! Nachdem seine Vorgängeralben hierzulande alle mit Platin ausgezeichnet wurden und sich weit oben in den Charts platziert haben, stürmt David Garrett mit seinem neuen Werk zum ersten Mal direkt an die Spitze der deutschen Charts. Der 30-Jährige ist ab Ende Oktober auch live zu sehen.

Er gehört zu den absoluten Shootingstars und wird in der Klassik ebenso wie in der Popwelt begeistert gefeiert: David Garrett schafft es immer wieder mit seinen Alben zu überraschen und Klassik mit Rock und Pop mit einer Energie und Leidenschaft zu verbinden, wie es nicht vielen Künstlern gelingt. Der gebürtige Aachener, der in New York seine Ausbildung an der Violine absolvierte und bereits im Alter von 13 Jahren bei Universal Music Classic einen Plattenvertrag unterschrieben hat, setzt seinen grandiosen Erfolgszug rund um den Globus weiter fort. Sein neues Album Rock Symphonies erobert diese Woche direkt Platz #1 der deutschen Charts.

David Garrett hat klassische Musik in den letzten Jahren wieder salonfähig und cool gemacht und mit seinem lässigen Ansatz frischen Wind in die Szene gebracht – kein anderer Violinist mit solcher Reputation steht gleichzeitig für so viel Rock’n’Roll! Rockmusik war neben Klassik schon immer seine „andere große Leidenschaft.“ Das neue Rock Symphonies-Album, das er gemeinsam mit dem Orchester der Stadt Prag aufgenommen hat, ist eine Art Liebesbrief an seine Lieblingsbands: Ob Nirvana (Smells Like Teen Spirit), Guns N’ Roses (November Rain), Aerosmith (Walk This Way), Metallica (Master of Puppets), Led Zeppelin (Kashmir) oder auch U2 (Vertigo), die David Garrett in einer „Mashup“-Version mit Vivaldis Vier Jahreszeiten vereint.

David Garrett ist in den nächsten Wochen im TV und live auf Tour zu sehen. Im Frühjahr wird die die Live-Tournee dann weiter fortgesetzt!


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Posting date:07.10.2010 - 08:06:30
Submitted by:Maya
Article date:03.10.2010
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Subject:David Garrett verzaubert Bremen
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Im Europahafen haben sich zum Höhepunkt der Einheitsfeier Zehntausende Menschen versammelt. Viele haben Violinist David Garrett gesehen. Aber auch auf der Ländermeile ist einiges los gewesen. Zwischendurch ging nichts mehr. Und unter die Besucher hat sich auch Prominenz gemischt.

Seit halb zwölf Uhr mittags standen sie am Absperrgitter. „Wir wollten unbedingt in die erste Reihe“, sagt Jasmin Rüttjeroth. Zusammen mit ihrer Mutter hat sie sich früh aufgemacht, um Geigenspieler David Garrett ganz nah zu sein.

„Ich mache selbst Musik, spiele Gitarre und Klavier, da möchte man sich so ein Konzert gern ansehen“, erklärt die 18-Jährige. Da passte gut, dass ihre Mama Conny ohnehin ein großer David Garrett Fan ist: „Ich hab ihn noch nie live gesehen, da muss man die Chance nutzen.“

Dann endlich kam er – und das schon eine Viertelstunde vor der eigentlichen Show. Zum Einspielen betrat David Garrett unter großem Jubel die Bühne. Er scherzte ein wenig mit dem Publikum und stimmte die Nationalhymne an. Nach anfänglichem Zögern stimmten die ersten Zuschauer mit ein.

Dreieinhalb Stunden Warten auf David Garrett

Um 14:45 Uhr ging es dann los. Und die Frauen in der ersten Reihe schmachteten Richtung Bühne. „Er ist schon niedlich“, sagte Christine Schön aus Syke. „Er spielt ganz anders, das macht ihn aus.“ Deshalb hatte auch sie sich früh aufgemacht und rund dreieinhalb Stunden auf den gebürtigen Aachener gewartet.

Typisch mit seinem Hut bekleidet und seine blonden Haare zum Pferdeschwanz gebunden, spielte er nur die klassischen Stücke seiner drei Alben: beispielsweise Schubert, Brahms und Haydn. Das Publikum gab immer wieder großen Applaus – es waren so viele Leute gekommen, dass nicht alle zum Konzert konnten. Polizei und Security sperrten schon vor Beginn zwischen Ländermeile und Konzertplatz.

Das sowohl alters- als auch geschlechtsgemischte Publikum hatte nichts dagegen, dass Garrett die modernen Rockinterpretationen auf der Violine ausließ. „Ich freue mich jetzt schon auf sein Konzert im November in der Bremen-Arena. Da wird er bestimmt die rockigen Songs spielen, deshalb war das schön heute mit der klassischen Musik“, sagt Tina Thilcka aus Bremen. Ihre Schwester Tonia kam aus Lübeck angereist und stimmt zu: „Heute war das Ruhige eher passend.“

Großer Andrang an der Wii-Station

Nebenan interessierte David Garrett weniger. Die Kinder tobten hier ausgelassen. Für jeden war etwas dabei: Tischtennis, Basketball, Trampolinspringen und Kletterwand. Viele versammelten sich an der Nintendo Wii-Station zum Zocken. „Eigentlich wollten wir zum Konzert, aber unsere Kinder haben nicht mitgemacht. Sie wollten lieber an der Wii spielen“, erzählt Iris von Garrel.

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Posted by:Webmaster
Posting date:08.10.2010 - 07:16:40
Article date:02.10.2010
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Subject:Mauerfall war «ein Wegweiser für Europa»
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Den Fall der Berliner Mauer vor 21 Jahren erlebte David Garrett als Zehnjähriger mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder daheim in Aachen vor dem Fernseher, wie er sich erinnert. «Als Kind konnte ich die Tragweite des Ganzen nicht einschätzen.

Aber anhand der Reaktionen meiner Familie merkte ich, dass es ein historischer Tag war. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, weiß ich, dass es ein großer Tag war. Nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa. Der Mauerfall war ein Wegweiser für die Europäische Union, für das Zusammenwachsen von Europa. Auch die Grenzen der Armut sind in gewisser Weise gefallen.»

Mauern einreißen, Grenzen überschreiten - das ist auch das musikalische Credo des 30-Jährigen. Sein eigentliches Standbein, die klassische Musik, spielte der Violinist schon in seiner Kindheit erfolgreich. Seit ein paar Jahren wirbt er ein neues Publikum für die klassische Musik an. Noch erfolgreicher.

Der ehemalige Itzhak-Perlman-Schüler hat das Aussehen, die Qualitätsansprüche und den musikalischen Panoramablick, um den Begriff «Crossover» von dessem schlechten Image befreien zu können. Zwar konstatiert er, dass man Grenzen erst anerkennen muss, um sie überwinden zu können, aber «Crossover» stellt für ihn eine Chance dar. «Ich suche Qualität in der Musik, egal in welcher Spielart. Ich mag Künstler, die eine Wertigkeit haben, weil sie eine Aussage treffen. Crossover ist eine wunderbare Nische, um Leute rüberzuholen. Jeder, der zu meinen klassischen Konzerten kommt, sieht ein ganz anderes Publikum als früher. Das spricht für den Crossover.»

Der neue grenzüberschreitende Coup des Klassik-Geigers, der weltweit mit renommierten Orchestern auftritt, heißt «Rock Symphonies», ist gleichzeitig als CD und DVD erhältlich und verbindet zwei seiner musikalischen Leidenschaften: Rockmusik und Klassik.

Ein bisschen martialisch präsentiert sich der Aachener auf dem Coverfoto, für das er die Geige wie eine Art Waffe in der Hand hält, während er mit verwegen lüsternem Blick lockt. So wie man Verwegenheit im «Twilight»-Jahr 2010 versteht - mit Föhnfrisur und Totenkopfringen an den Fingern. «Ich finde, man sollte das, was auf der CD ist, auch immer ein bisschen auf dem Cover widerspiegeln. Sonst kauft man ja die Katze im Sack.»

Mit dem Orchester der Stadt Prag nahm Garrett «eine Art Liebesbrief an seine Lieblingsbands aus dem Rocksektor» auf. Dazu zählen unter anderem Nirvana, Guns N’ Roses, Metallica und U2. Was sich einfach liest, war mit enormem Arbeitsaufwand verbunden. Es brauchte Zeit, bis er eine Rocknummer so hinbekam, dass sie auch mit klassischen Zutaten funktionierte.

«Ich wollte nicht einfach nur Cover-Songs aus den Rocknummern machen. Das geht schnell, ist aber langweilig. Mir war wichtig, dass im Kern immer noch die Essenz da ist, wenn ich einen Rocksong für die Geige adaptierte. Auf der anderen Seite musste auch etwas Neues in dem Stück stecken. Ich arrangiere Stücke vor dem Hintergrund meiner klassischen Ausbildung neu.»

Während Led Zeppelins «Kashmir» im Original schon eine perfekte Vorlage für Garretts Arrangement-Ideen bot, überrascht er mit U2s «Vertigo», dem er Vivaldis «Vier Jahreszeiten» zufügte. Im Grunde könnte er seinem neuen Album zig weitere mit der gleichen Rezeptur folgen lassen, weil der Fundus an Rocknummern unendlich scheint. Aber der platindekorierte Violinist winkt ab. «Rock Symphonies Teil zwei rauszubringen, wäre mir zu langweilig, und Langeweile in diesem Beruf darf nicht sein. Ich bin auch zu ehrgeizig, um eine Nummer zwei des aktuellen Projekts rauszuhauen.»

Und warum spielt er zur Abwechslung nicht mal wieder ein Heimspiel in Aachen? «Ich mache meine Tourpläne nicht selbst, aber ich glaube einfach, dass Aachen diesmal nicht in den Tourplan passte. Ich schätze aber, dass wir in den nächsten Jahren sicher wieder was in Aachen machen werden. Ich spiele immer wieder gerne in Aachen.»


Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 13:44:29
Submitted by:Solveig
Article date:01.10.2010
Subject:Konzerte sollen Spaß machen!
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Posted by:Webmaster
Posting date:14.10.2010 - 13:47:34
Submitted by:Tahoma
Article date:01.10.2010
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Subject:Rostock deluexe Magazin - David Garrett
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Ein wenig müde kommt David Garrett die große Treppe im Hotel Westin Grand in Berlin runter, über die Schulter den Geigenkoffer mit der „Strad“ - wie er seine Stradivari mit respektloser Zuwendung nennt. Es ist gestern mal wieder länger geworden: Zugaben, Zugaben, Zugaben. Doch die Urlaubswochen bei seinem Bruder in New York sind in Reichweite. Er lässt sich ein Wasser bringen, dann strafft er sich.

David Garrett, Sie spielen den „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow in unerreichten 66,26 Sekunden. Wie wichtig sind solche Rekorde für einen Geigenvirtuosen?

Das ist ein Spaß. Virtuosität hat zwei Seiten. Auf der einen Seite muss man Herausforderungen ernsthaft annehmen. Um viele Stücke überhaupt bewältigen zu können, ist natürlich die technische Seite wichtig. Man muss täglich ernsthaft üben und sich künstlerisch mit dem Stück auseinandersetzen, um seine eigene Interpretation von Beethoven, Bach und Mozart zu finden. Das ist die bekannte, die akzeptierte Seite der großen Künstler. Andererseits war den großen Virtuosen auch der Humor immer wichtig. Der Spaß an der eigenen Fingerfertigkeit. Man nimmt sich dabei selbst nicht so ernst, man spielt. Das kennt man auch von Pablo de Sarasate, Henryk Wieniawski und Niccolo Paganini.

Nun sind ja von diesen Virtuosen des 19. Jahrhunderts keine Aufnahmen überliefert.

Aber Äußerungen von Bekannten und Konzertbesuchern. Und natürlich vermitteln auch die Kompositionen dieser Künstler ihr Können: Wer das spielerisch bewältigen konnte, der musste einfach verdammt gut gewesen sein.

Wie weit darf ein Virtuose gehen, wenn er einen Komponisten interpretiert?

Das A und O ist die Partitur, die Vorgabe des Komponisten. Aber einen guten Musiker oder Sänger sollte man an seiner Interpretation wiedererkennen. Er muss seinen eigenen Charakter, seinen eigenen Ton finden und den Mut haben, ihn vor dem Publikum zu vertreten. Isaac Stern, Arthur Grumieaux, Nathan Milstein - das sind Beispiele für Geiger, die ein eigenes Konzept entwickelt haben. Sie haben sich immer ans Skript gehalten, aber sie haben mehr getan als das: Sie haben ihre Richtung, ihre persönliche Note hinzugefügt. Das ist entscheidend. Die Interpretation soll die Komposition bereichern.

Der kanadische Pianist Glenn Gould spielte Bachs Goldberg-Variationen zweimal ein: Die Aufnahme von 1955 dauert 38 Minuten, die von 1981 ist gute 13 Minuten länger. Würden Sie soweit gehen?

Nein, das glaube ich nicht. Ich steigere mich da auch nicht so hinein, ich brauche den Überblick, das Ausprobieren. Aber zu Glenn Gould passt es: Wenn er sich Bach zugewandt hat, dann kniete er sich zu 120 Prozent rein und hat nichts anderes mehr gesehen. Er war auch als Persönlichkeit ein schriller Typ, ein Neurotiker, ein Freak. Das akzeptiere ich, denn er war auch ein toller Pianist. Aber ich lasse mich nicht so sehr einnehmen. Ich bin ja auch erst 30.

Wie wichtig ist Ihnen das Instrument? Ihnen würde auch eine Elektrogeige gut stehen...

Der schönste Ton, ein Ton, der auch ins Herz geht, kommt immer aus einem traditionell gebauten Instrument. Eine gut gemachte Geige ist eine menschliche Stimme. Man kann auch Luciano Pavarotti oder Christina Aguilera nicht elektronisch reproduzieren. Ich benutze keine Elektrogeigen. Trotzdem mag ich Nigel Kennedy.

Ich kann mir sie beide gut in einem Irish Pub vorstellen. Kennen Sie sich?

So bescheuert das ist: Wir sind uns noch nie über den Weg gelaufen. Nigel Kennedy hat sich auch rar gemacht in den letzten Jahren. Von allen Cross-Over-Geigern finde ich Nigel Kennedy mit Abstand am besten. Er ist unglaublich talentiert, authentisch und er hat mit dieser Spielfreude dem Cross-Over ja auch den Weg geebnet, gegen Widerstände, die es heute gar nicht mehr so gibt.

Haben Sie Vorbilder?

Nicht mehr, nein. Als Kind, als Anfänger - da sind Vorbilder wichtig zur Bildung, zur Motivation. Und natürlich übernimmt man - bewusst oder unbewusst - manches aus dem, was man von anderen hört. Aber irgendwann engen die Vorbilder einen ein. Und dann muss man sich von ihnen lösen und einen eigenen Zugang finden. Sonst wird man zu einem Kopisten. Und dann wird es schlimm.

Wer entscheidet eigentlich, was wie auf Ihren Platten landet?

Nur ich. Ich nehme Ratschläge an, das ja. Aber auf der Platte steht mein Name. Das bedeutet: Ich wähle aus, ich arrangiere, ich spiele. Ich rufe meinen Manager an und sage: „Das habe ich vorbereitet, hör dir das mal an.“ Und wenn er dann nein sagt zu einem Stück und ich finde es trotzdem toll, dann sag ich „[censored] you“ und wir machen es trotzdem auf die Platte.

Gibt es im musikalischen Bereich heute etwas, woran sie scheitern? Was haben sie auf ihrer Geige bisher nicht hinbekommen?

Nein, da ist mir noch nichts begegnet. Sicher: Für manche Stücke muss ich lange üben. Aber ich hab auch den Ehrgeiz, dann meinen Schlaf zu opfern, um es hinzubekommen.

Für ihr Konzert am 11. November in Rostock hat sich auch einer ihrer Geigenlehrer angekündigt...

Saschko Gawriloff will kommen? Ich hörte, dass er heute in Warnemünde lebt. Das wird sicher ein schönes Wiedersehen.

David Garrett, danke für das Gespräch!


Posted by:Webmaster
Posting date:29.09.2010 - 19:05:51
Submitted by:Maya
Article date:30.09.2010
Subject:David Garrett - Stars Interview
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Posted by:Webmaster
Posting date:08.10.2010 - 07:14:48
Article date:30.09.2010
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Subject:Ohren- und Augenfutter
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Der Geigenvirtuose und Crossover-Künstler David Garrett kommt nach Köln – am 31. Oktober tritt er samt Orchester in der Lanxess Arena auf

Für einen Violinenspieler füllt David Garrett erstaunlich große Konzerthallen. Genaugenommen die gesamte Lanxess Arena. Das hat zwei Gründe. Zum einen sieht der in New York lebende deutsche Virtuose unverschämt gut aus und erobert deshalb weibliche Fanherzen im Sturm, zum anderen macht er die klassische Musik dank seinen buntgemischten Crossover-Nummern auch einem jüngeren Publikum zugänglich. Wer hat schließlich vor ihm schon mal „Smells like Teen Spirit“ auf der Geige gespielt?

Davids Anspruch geht dabei über den Kommerz hinaus. Crossover bedeutet für ihn nicht, dass man Popstücke klassisch verwurstet. Er will über das Original hinauswachsen, ihm neue Facetten geben und dabei Instrumentenbeherrschung auf höchstem Niveau demonstrieren. Dass er das kann, muss er nicht mehr beweisen. Ein Weltrekord, das Studium an der berühmten Juilliard School und zahlreiche Erfolgstouren und –alben sprechen für sich.

Aufgewachsen mit dem Ruf als Wunderkind hatte David lange das Gefühl, fremdbestimmt zu sein. Deshalb stellt das Studium in Amerika für ihn nicht nur einen Bruch mit seinem früheren Leben, sondern auch eine Art Befreiungsschlag da. Seine heutigen Fans würden es wohl auch als Glücksfall bezeichnen, denn auch wenn David mit seiner klassischen Musik viele Menschen begeisterte, geriet er doch erst dank seiner Cross-Over Stücke in den Fokus der breiten Masse.

Wer also ein spannendes Pop-, Rock-, Klassikkonzert erleben möchte, ist bei Garrett an der richtigen Adresse. Und nicht zu lang mit dem Ticketkauf warten – erfahrungsgemäß sind seine Konzerte Ruck Zuck ausverkauft.


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Posting date:08.10.2010 - 07:03:06
Article date:28.09.2010
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Subject:Beethoven als Rockstar
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Neues Album des Stargeigers David Garrett in Potsdam vorgestellt
Interviews bei Radiosendern

Gleich zwei Radiosender freuten sich gestern über einen Besuch von Star-Geiger David Garrett. Nach dem Interview bei BB-Radio nahm er sich Zeit für ein ausführliches Gespräch beim RBB, Auszüge gibt’s bereits heute in „Guten Morgen Brandenburg“ von 5 bis 10 auf Antenne Brandenburg.

Die Potsdamer dürften den Ausnahmemusiker noch vom Stadtwerkefest 2009 kennen, als er zum Klassikprogramm auftrat, auch Garrett erinnerte sich: „Stimmt, damals hatte es so geregnet.“ Gestern nun wieder Regen, doch mit Hut und Kletterstiefeln ist er gerüstet und sieht fast aus wie ein Landstreicher, wüsste man nicht, dass das Ding auf seinem Rücken kein normaler Rucksack ist, sondern eine kostbare alte Geige, deren Versicherungssumme er angeblich nicht weiß...

Kommt so ein Klassiker daher? Garrett ist ein Schubladenverweigerer, und spätestens mit seinem elften Album, das seit dem 24. September da ist, ist das auch an seiner Musik ablesbar. Zwei Jahre hat er an dem Cross-over-Projekt gearbeitet, zusätzlich zum normalen Pensum. Während einer sechs-wöchigen USA-Tour wurde kurzerhand im Bus ein Studio eingerichtet und im Hotel gearbeitet, geschrieben, arrangiert, komponiert. 15 Stücke, zwei davon Eigenkompositionen, umfasst die neue Platte „Classic Symphonies“. Eine Symbiose klassischer Stücke mit Rockhymnen der 70er und 80er, Musik, mit der Garrett groß geworden ist.

Redet er, hat man den Eindruck, dieses Album war schon lange überfällig. Hat er sich nicht getraut? Er gilt bei manch eingefleischten Klassikfans ohnehin als Wilderer im eigenen Fach, dem selbst ein spontaner, begeisterter Zwischenapplaus nichts ausmacht, wenn er denn von Herzen kommt. Nun also Vivaldi mit U2. Beethovens Fünfte Sinfonie, Bachs Toccata, dazu die großen Hits von Led Zeppelin, Aerosmith und Guns N’Roses. Auf der DVD sieht man, welchen Spaß die Musiker haben, und vielleicht ist das der beste Beleg für Garretts These, dass „Beethoven heute mit Sicherheit auch ein Rockstar“ wäre. Doch beide vereint auch ein Stück Genialität und Fleiß: Mit vier Jahren nimmt Garrett seine erste Geige in die Hand und lässt sie fortan nicht mehr los; mit dreizehn kommt der erste Plattenvertrag. Mit dem Vater übt er täglich bis zu fünf Stunden. „Es war für die Familie oft eine Katastrophe – aber nur so weiß ich heute, wie gut es mir jetzt geht.“

Es geht ihm gut, er pendelt zwischen New York City und Deutschland: am 26. Oktober beginnt die nächste Tour in Leipzig. Nur die richtige Frau an seiner Seite – die fehlt ihm noch zum Glück.


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Posting date:08.10.2010 - 06:55:38
Article date:27.09.2010
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Subject:Düsseldorf heißt den Geigenstar David Garrett willkommen
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David Garrett gibt im Düsseldorfer ISS Dome eine Demonstration seines virtuosen Violinspiels.

Liebhaber klassischer Musik, die sich in einem der Düsseldorf Hotels aufhalten, haben die Gelegenheit, David Garrett gegen Ende dieses Jahres live in Düsseldorf zu erleben.

Der virtuose Geigenspieler tritt am Samstag, den 6. November 2010 im Rahmen seiner Herbsttournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz im ISS Dome auf.

Seine Europatour, die nach seinem neuesten Album Rock Symphonies benannt ist, wird Garretts Status als einer der erfolgreichsten Klassik-Crossover-Künstler der Welt bestätigen.

Der in Aachen geborene Sohn eines Deutschen und einer US-Amerikanerin spielte mit vier Jahren zum ersten Mal Geige und erwies sich bald darauf als Wunderkind auf dem Instrument.

Garrett stand mit zehn Jahren zum ersten Mal zusammen mit den Hamburger Philharmonikern auf der Bühne und unterschrieb drei Jahre später einen lukrativen Plattenvertrag.

Als junger Mann studierte er an der angesehenen Juilliard School in New York, wo er die israelische Geigenlegende Itzhak Perlman zum Mentor hatte.

Im Jahr 2007 veröffentlichte Garrett das Album Virtuoso, mit dem er weltweit mit seinen Versionen von Nothing Else Matters von Metallica, Pachelbels Kanon und Somewhere aus West Side Story ein breites Publikum erreichte.

Der Künstler sagte, er hoffe, dass seine Arbeit durch die Verbindung mit Pop- und Rockelementen mehr jungen Menschen die Schönheit klassischer Musik nahe bringt.

„Meiner Ansicht nach waren die Paganinis, Liszts und Chopins aus dem 19. Jahrhundert die ersten Rockstars der Welt“, erklärt Garrett auf seiner Webseite.

„Große Komponisten beziehen seit jeher Elemente in ihre Musik mit ein, die in ihrer Zeit beliebt sind.“

Garretts Geigentechnik wurde von dem US-amerikanischen Kompositionslehrer Eric Ewazen als „spektakulär, tief empfunden und ausdrucksstark“ beschrieben.

Karten für das Konzert in Düsseldorf, das um 20:00 Uhr beginnt, kosten zwischen 54 und 77 €.

Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung besuchen Sie die Webseite des ISS Dome.


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Posting date:08.10.2010 - 06:57:18
Article date:27.09.2010
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Subject:David Garrett Gibt zusätzliche Konzerttermine bekannt!
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Aufgrund des großen Andrangs hat Stargeiger David Garrett jetzt bekannt gegeben, dass es zwei zusätzliche Konzerte während seiner Crossover-Tour 2011 geben wird.

Im Rahmen der „Rock Symphonies 2011“-Tour gibt David Garrett zusammen mit seiner virtuosen Band und einem großen Orchester eine Mischung aus Rock, Pop und Klassik zum Besten und begeistert damit sowohl Fans der Popmusik und als auch der Klassik.

Wegen des anhaltenden großen Erfolgs wurden bereits drei weitere Konzerte extra geplant, jetzt begann der Vorverkauf für noch zwei Konzerte für 2011, die in den größten Hallen Deutschlands stattfinden werden: am 11. Juni in Köln in der Lanxess Arena und am 22. Juni in München in der Olympiahalle, wo Garrett sein brandneues Programm vorstellen will.

Der offizielle Kartenvorverkauf für die Tour startete bereits am 25. September. Am 24. September kam außerdem die zweite DVD des Geigervirtuosen auf den Markt. „David Garrett – Rock Symphonies – Open Air Live“ enthält drei Stunden Material vom Open Air Konzert in der Berliner Wuhlheide vom 8. Juni 2010.

Bereits mit den vorher erschienenen Werken konnte David Garrett sensationelle Erfolge verzeichnen. So erhielten seine Alben „Virtuoso“ und „Classic Romance“ Platin, sein Album „Encore“ sogar Doppel-Platin, während seine erste DVD „David Garrett Live – In Concert & In Private“ ihm sogar dreimal Gold einbrachte.

Folgende Konzerttermine stehen bereits fest:

18.5. Hannover – TUI Arena
20.5. Bad Segeberg – Freilichtbühne
8.6. Bremen – Bremen Arena
11.6. Köln – Lanxess Arena NEU!
12.6. Stuttgart – Neues Schloss Ehrenhof
14.6. Wiesbaden – Bowling Green
17.6. Ludwigslust – Schlossgarten
22.6. München – Olympiahalle NEU!
25.6. Erfurt – Domplatz
26.6. Dresden – Theaterplatz
28.6. Halle/Westfalen – Gerry-Weber-Stadion


Posted by:Webmaster
Posting date:26.09.2010 - 20:10:24
Article date:26.09.2010
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Subject:David Garrett rockt und geigt wie ein jungen Gott
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In den internationalen Charts ist er längst eine feste Größe, auf den Laufstegen der Welt ein bekanntes Gesicht – doch mit seinem neuen Album „Rock Symphonies“, das am 24. September erscheint, begibt sich der Violinen-Virtuose David Garrett abermals auf musikalisches Neuland und vereint seine beiden großen Leidenschaften auf einem Longplayer: Klassik meets Rock, so das Motto des Albums.

Garrett hat klassische Musik in den letzten Jahren wieder salonfähig und cool gemacht und mit seinem lässigen Ansatz frischen Wind in die Szene gebracht. Rockmusik war jedoch schon immer seine „andere große Leidenschaft.“ Das neue „Rock Symphonies“-Album, das er gemeinsam mit dem Orchester der Stadt Prag aufgenommen hat, ist eine Art Liebesbrief an seine Lieblingsbands: Nirvana („Smells Like Teen Spirit“) zum Beispiel, Guns N’ Roses („November Rain“), Aerosmith („Walk This Way“), U2 („Vertigo“), Metallica („Master of Puppets“) oder auch Led Zeppelin, deren Song „Kashmir“ er sich auf der neuen LP vorknöpft.

Auf „Rock Symphonies“ findet sich eine „Mashup“-Version des U2-Songs „Vertigo“ mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ oder auch seine Interpretation von Beethovens Fünfter Sinfonie, die als eine Art „Headbanger Special“ im druckvollen Rockgewand daherkommt. Fragt man ihn, ob das neue Werk denn nun eigentlich ein „Cover-Album“ ist, verzieht David die Miene: „Allein der Gedanke ist grausam“, so sein knapper Kommentar.

„Zwei Dinge muss ich dazu sagen: Zunächst einmal bin ich jedes Stück bewusst vollkommen anders angegangen, als das beim Original der Fall war; und manchmal habe ich sogar das gesamte Wesen eines Songs verändert und auf den Kopf gestellt. Und zweitens hat man automatisch sehr große Freiräume, wenn man die Stücke ohne Gesang aufnimmt.“


Posted by:Webmaster
Posting date:02.10.2010 - 09:06:37
Submitted by:Andrea
Article date:26.09.2010
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Subject:Mein Hut, der hat drei Ecken
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Für die Aktion „Jedem Kind ein Instrument“ spielte David Garrett mit dem WDR-Sinfonieorchester ein Benefizkonzert in der Philharmonie. Vor allem die Zugaben zeigten eindrucksvoll die Bandbreite des Star-Geigers.

„Jeki“ ist nicht etwa der Name eines Weisheitslehrers aus dem Himalaya, sondern das Akronym einer lobenswerten musikpädagogischen Initiative, dank derer Erstklässler in NRW die Möglichkeit erhalten, ein Instrument zu lernen. 2003 in Bochum gestartet, hat das „Jedem Kind ein Instrument“- Programm - eine Kooperation von Kommunen bzw. deren Musikschulen, des Landes, des Bundes und privater Förderer - längst das komplette Ruhrgebiet erfasst. Eine mittel- bis langfristige Ausdehnung auf ganz NRW ist geplant. Vorbild ist übrigens ein ähnliches Unternehmen mit Straßenkindern in Venezuela, dessen Ergebnisse immer wieder Furore machen - so derzeit beim Bonner Beethovenfest.

Bundespräsident Christian Wulff hatte es sich nicht nehmen lassen, „Jeki“-Schirmherr zu werden und in dieser Eigenschaft zu einem hochkarätigen Benefizkonzert in die Kölner Philharmonie zu laden. Star des Abends im ausverkauften Saal war der Geiger David Garrett, der mit dem WDR-Sinfonieorchester unter seinem frisch gebackenen Chef Jukka-Pekka Saraste Mendelssohns Violinkonzert spielte.

Irgendwie naheliegend, dass die Veranstalter auf Garrett gekommen waren - der Strahlemann mit jenem virilen Appeal, der die Girlies kreischen macht, personifiziert in diesen Tagen nicht nur das Crossover von Pop und Klassik, sondern auch und vor allem den Willen, auf diesem Weg gerade die klassikabstinente Jugend auf den Geschmack zu bringen. Da überschneiden sich dann auf den ersten Blick die Intentionen von „Jeki“ und Garrett.

Im Unterschied zu „Jeki“ stößt Garrett (der eigentlich Bongartz heißt und aus Aachen stammt) freilich nicht nur auf begeisterte Zustimmung, sondern auch auf deren Gegenteil. Da bleibt er indes die Antwort nicht schuldig - NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verlieh ihr jetzt in ihrer Kölner Grußansprache durch zustimmendes Zitat die regierungsamtliche Beglaubigung: Die Leute, die sein Pop / Klassik-Crossover kritisierten, seien - so Garrett - widersprüchlicherweise dieselben, die darüber klagten, dass in Klassikkonzerten das junge Publikum wegbleibe.

Gut gebrüllt, Löwe. Trotzdem sei hier diese Anmerkung gestattet: Einstweilen fehlt der Beweis dafür, dass ein Publikum, das in der Lanxess-Arena Garretts aufgepoppte Häppchen-Klassik goutiert, dadurch veranlasst wird, auch dann zu kommen, wenn er in der Philharmonie kompromisslos Hardcore-Klassik präsentiert. Fürs erste scheint die Vermutung nicht ganz untriftig (weil durch den Augenschein befördert), dass da die Schnittmengen eher klein sind - um es einmal so zu sagen.

Sämtliche Musiker spielten an diesem Abend ohne Gage, und das sollte eine gewisse Beißhemmung nahe legen. Indes ist niemandem, und Garrett schon gar nicht, damit gedient, wenn die kritischen Maßstäbe einfach in die Ecke gestellt werden. Und so ist - Gott sei's geklagt - an dieser Stelle zu konstatieren, dass man das Mendelssohn-Konzert auch und gerade in der Philharmonie in jüngerer Zeit (etwa von Janine Jansen und Daniel Hope) schon klangschöner, poetischer, auratischer gehört hat.

Selbstredend „kann“ Garrett dieses Konzert, es bereitet ihm keinerlei Probleme. Wie auch, von einem, der aus der legendären Virtuosenschmiede Dorothy Delays an der New Yorker Julliard School kommt, erwartet man nichts anderes. Es ist dann wohl eher eine Sache der Auffassung und des Geschmacks. Garrett neigt zum Beispiel dazu, Schwerpunkt-Töne mit einem Portamento anzusteuern und im Ergebnis dann doch knapp unter der geforderten Höhe zu bleiben. Ein fataler Effekt, der besonders beim Übergang vom zweiten und dritten Satz störte; ein aufgedrücktes Pseudo-Sentiment, das dem Kaffeehausmusiker frommt, nicht aber einem Geiger von Garretts Format. Und Mendelssohn sowieso nicht. Das Finale kam spritzig, der erste Satz aber unangemessen breit, ja behäbig. An wem lag es? Schwer zu sagen, Garrett machte sein Tempo und seine Agogik ausschließlich mit Saraste aus, der seinerseits das Orchester sozusagen von der Seite her einbrachte.

Die Zugaben zeigten dann eindrucksvoll die Bandbreite, über die der Star verfügt: Mit sicherstem Sinn für die Pointe erklangen die Nummer 5 aus Brahms' Ungarischen Tänzen und Paganinis Variationen „Carnival de Venice“, zu deutsch: „Mein Hut, der hat drei Ecken“. Schließlich noch, da hatte er längst alle Sympathien im Rund auf seiner Seite, die Sarabande aus Bachs erster Suite für Violine solo.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester unter Saraste machte insgesamt einen guten Eindruck. Kamen in der Einleitung zu Berlioz' „Römischem Karneval“ das solistische Englischhorn und seine Begleiter noch nicht so recht zusammen, so verloren sich solche Anlaufschwierigkeiten schnell. Köstlich gerade in der konfrontativen Aufspaltung in die einzelnen Gruppen geriet Brittens quasi-pädagogisches und also extrem „Jeki“-kompatibles Werk „The Young Person's Guide to the Orchestra“, auch bekannt als Variationen und Fuge über ein Thema von Purcell.


Posted by:Webmaster
Posting date:08.10.2010 - 06:59:23
Article date:26.09.2010
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Subject:Star-Geiger Garrett zeigt sein bestes Stück
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Er ist der derzeit erfolgreichste Klassik-Star der Welt – lang, lang vor allen anderen: David Garrett (30, neues Album und Live-DVD „Rock Symphonies“). Und BILD ging mit dem Star-Geiger dorthin, wo viele Frauen ihn gerne hätten: ins Bett!

Wir treffen Garrett in seinem Zimmer im Berliner Luxus-Hotel „Adlon“ – und kommen gleich zur Sache ...

BILD: Herr Garrett, dürfen wir mal an Ihr bestes Stück?
Garrett: „Bitteschön! Aber nur anfassen, nicht spielen!

Wir meinen natürlich Ihre Geige...
„Was denn sonst? Aber damit eines klar ist: Mein bestes Stück gebe ich nicht aus der Hand. Diese Geige lasse ich nur alleine, wenn ich aufs Klo gehe – sonst nie.“

Ernsthaft?
„Ja, ernsthaft. Ich möchte nicht der Letzte sein, der darauf spielt. Der Erste hat es im Jahr 1716 getan. Meine Geige ist eine „Busch“-Stradivari.

Teuer?
„Unbezahlbar. Und wenn man es versuchen würde, reichen eine Millionen Euro nicht.“ (Schätzwert ca. 3 Millionen Euro, d. Red.)

Schon mal ein unmoralisches Angebot erhalten...
„Für die Geige?“

Diesmal meinen wir was anderes...
„Ich bin Single. Mich stören Frauengeschichten über mich nicht. (lacht). Solange keine Reporterin bei mir im Bett liegt ...

Ich schreibe nur übers Geigen.
„Und ich spiele im Bett ja auch mit nichts anderem. Ernsthaft: Ich übe mindestens drei Stunden Geige am Tag. Sehr oft auf dem Bett sitzend.“


Posted by:Webmaster
Posting date:19.10.2010 - 10:37:46
Submitted by:Tahoma
Article date:25.09.2010
Subject:Anne-Sophie Mutter würde es mögen
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Posted by:Webmaster
Posting date:19.10.2010 - 10:40:55
Submitted by:ElkeMaria
Article date:25.09.2010
Subject:Pop-Art mit dem Bundespräsidenten
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Posted by:Webmaster
Posting date:26.09.2010 - 19:37:54
Submitted by:Maya
Article date:24.09.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Kölner Benefizkonzert
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Köln – Das ist natürlich eine echte Promi-Behandlung, die Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina Freitagabend in Köln bekamen: eine Privatführung durchs Museum Ludwig von Chef Kasper König persönlich.

Der erste Besuch von Christian Wulff in Köln als Staatsoberhaupt: „Ich habe ja die Nacht vor der Wahl hier verbracht, nach dem Auftritt bei Stefan Raab“, erzählt er dem EXPRESS. „Und heute geht es mir wie jedes Mal: Ich denke, ich müsste viel öfter nach Köln kommen.“ Herr Wulff, wir würden uns freuen.

Nach den Bildern im Ludwig gab's Klassik in der Philharmonie - ein Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“. Und darauf schien sich die First Lady ganz besonders zu freuen. „Ich bin ein großer Fan von Ihnen“, strahlte sie David Garrett an, als sie sich vor dem Konzert vorgestellt wurden.

„Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut“, sagte der Star-Geiger anschließend zum EXPRESS. „Das ist schon der vierte Bundespräsident, den ich treffe. Und es ist immer wieder aufregend.“


Posted by:Webmaster
Posting date:26.09.2010 - 19:40:02
Submitted by:Andrea
Article date:24.09.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Benefizkonzert in der Kölner Philharmonie
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Benefizkonzert in der Kölner Philharmonie mit Bundespräsident Christian Wulff und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Die Staatskanzlei teilt mit:

Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte Bundes­präsident Christian Wulff heute runde 2100 Gäste zu einem Benefizkon­zert in der Kölner Philharmonie. Zu diesem besonderen Anlass spielte Violonist David Garrett zusammen mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Jukka-Pekka Saraste. Der Erlös des Konzertes wird komplett an den Stipendienfonds der Stiftung "Jedem Kind ein Instrument" gehen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dankte den Künstlern in ihrem Grußwort für die Unterstützung dieses ehrgeizigen Projektes, mit des­sen Hilfe Grundschulkinder im Ruhrgebiet ein Instrument ihrer Wahl er­lernen können. "Musizieren ist ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Bil­dung. Sie ist Voraussetzung, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teil­zunehmen. Deshalb stellen wir kulturelle Bildung auch in den Mittelpunkt unserer Kulturpolitik. Damit Kunst und Kultur am Ende kein Luxus für wenige ist", betonte Hannelore Kraft. "Jeder soll Zugang erhalten, jeder soll dazu beitragen können, dass Nordrhein-Westfalen eine lebendige und innovative Kulturregion bleibt."

Gespielt wurden die Stücke "Römischer Karneval" (Konzertouvertüre) von Hector Berlioz, das Konzert e-moll für Violine und Orchester von Mendelssohn Bartholdy mit David Garrett als Solisten und Benjam Brit­tens "The Young Person’s Guide to the Orchestra". Im Anschluss gab Bundespräsident Christian Wulff einen Empfang für alle Konzertbesu­cher mit David Garrett und Künstlern im Foyer der Philharmonie.

Im Vorfeld besuchten der Bundespräsident und die Ministerpräsidentin die Roy-Lichtenstein-Ausstellung im angrenzenden Museum Ludwig.


Posted by:Webmaster
Posting date:26.09.2010 - 20:07:26
Submitted by:NaeNae
Article date:24.09.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Rock Symphonies
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Es ist eine extrem dunkle Platte, das neueste Album von David Garrett. Vor lauter Schwarz kann man kaum das Kleingedruckte lesen. Garrett trägt auch Schwarz auf dem Cover. Einziger Lichtblick: Seine glattrasierte Brust schaut hell unter seinem Leder-Dress hervor. Seine Geige hält er so, als wäre es eine prähistorische Keule, mit der er zum Schlag ausholen wollte, die Genregrenzen zwischen Rock und Klassik endgültig zu zertrümmern. "Rock Symphonies" heißt das neue Album, in großen Fraktur-Lettern ist es auf dem Cover zu lesen. Wie rockig geht Garrett mit der Klassik um und wie klassisch mit Rock?

Rock plus Klassik gleich CrossoverKlassik als Steinbruch: David Garrett und Band bedienen sich bei Bach, Beethoven, Grieg, Albéniz und Vivaldi und kleiden deren berühmteste Themen in ein fetziges, rockiges Klanggewand. Bach und Beethoven verkraften das ohne weiteres; Antonio Vivaldis Winter geht allerdings im Eiswasser baden. Nur eine Vivaldi-Kontur bleibt übrig, der Rest ist ein mit vokalen Samples und Drumset angereicherter rockiger Gitarrensound. Etwas hilflos wirkt Garretts Geigenspiel an mancher Stelle auf der CD, eher wie klangliches Beiwerk. Rock schlägt Klassik - das Album "Rock Symphonies" also eine Mission Impossible?

Nichts ist unmöglich - mag sich Garrett gedacht haben und er hat natürlich Recht: Rock plus Klassik gleich Crossover. Diese einfache Rechnung geht hier nicht das erste Mal auf. Der Sound ist groß, Garretts Virtuosität beeindruckend, der Mann sowieso. Das Schicksal des neuen Albums ist alles andere als besiegelt - im Gegenteil: Es verspricht vor Entzückung rasende Fans.

Virtuose Oranamentik"Rock Symphonies" - der Titel hält, was er verspricht. Garrett glänzt vor allem durch virtuose Oranamentik, mit denen er die klassischen Themen und die aufgenommenen Rock- und Pop-Klassiker brilliant umspielt. Der Sound ist fast ausschließlich molto agitato, eine einzige Reihung von Höhepunkten - aber vielleicht kommen die kontemplativen Momente ja auf dem nächsten Album.


Posted by:Webmaster
Posting date:26.09.2010 - 20:09:29
Submitted by:NaeNae
Article date:24.09.2010
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Subject:„Rock Symphonies“ – das neue Album von David Garrett
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„Rock Symphonies“ – das neue Album von David Garrett (das ist der Geiger) …

... und David Garrett hat ein neues Album auf dem Markt. "Rock Symphonies" heißt das, ist seit Freitag im Handel - und der Titel sacht bereits, was drinne ist. Das ist ja ein wirklich toller Kerl, der David Garrett, unglaublich nett wirkt der und es ist auch wirklich schön, was der mit seiner Geige machen kann - aber dieses Album ist so überflüssig wie ein Penisbruch.

Es gibt einfach Sachen, die Geigen nicht machen müssen. Zum Beispiel - obwohl, wisst ihr was? Eigentlich ist inzwischen vollkommen egal, wer auf unerheblich welche Art "Smells Like Teen Spirit" spielt oder "Master Of Puppets". Oder "November Rain". Und wer nach "Rockin´ All Over The World" greift, während er nach Status Quo sucht, der hat sie eh nicht alle am Zaun. Latten.

Aber wisst ihr noch was? Ihr solltet euch das unbedingt selbst anhören. Hier. Live-Termine gibt es da auch.


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Posting date:26.09.2010 - 20:18:34
Submitted by:AnjySybille
Article date:24.09.2010
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Subject:David Garrett: Geigenschönling mit Biss
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Nigel Kennedy, Vanessa Mae & Co.: Bisweilen gibt es selbst in der eher als elitär empfundenen Klassik-Szene einzelne Ausbrecher und Shooting-Stars, die selten ausschließlich durch ihre technischen Fähigkeiten den Sprung in Charts, Schlagzeilen und in die Herzen von notorischen Popmusik-Liebhabern schaffen. Seit ein paar Jahren gehört auch Star-Geiger David Garrett dazu, der mit seinem neuen Album "Rock Symphonies" ein gemischtes Publikum erreichen möchte.

Was Anna Netrebko für den Operngesang ist, strebt David Garrett als Violinist an: auf höchstem spielerischen Niveau die Massen auch fernab von steifen Konzertsälen und Expertenblättern bewegen und begeistern. Mit unzähligen Auftritten in TV-Sendungen, Klassik-Preisen wie dem Klassik-Echo 2008 und 2010 sowie einer zweiten Karriere als langhaariges Modell drängt sich Garrett mit aller Druckkraft in die öffentlichen Kanäle und bespielt die Medien mindestens ebenso wirkungsvoll wie sein Instrument Wunderkind im Popgewand

Dem als Wunderkind gehandelten Garrett wurde schon von Koryphäen wie Yehudi Menuhin und Isaac Stern eine einzigartige Karriere als "größter Violinisten seiner Generation" vorausgesagt. Und so liest sich der Lebenslauf des gebürtigen Aacheners auch wie ein Bilderbuch. Seit Jahren versteht Garrett es, mit der Kombination aus klassischer Geigenmusik und Pop, Fans aus sämtlichen Gefilden zu rekrutieren, auf "Rock Symphonies" geht er einen Schritt weiter und kombiniert seine liebsten Rock-Hits mit großen Stücken der Gattungsgeschichte Klassik.

Rock meets Stradivari

Obwohl die CD als experimentierfreudig ausgewiesen wird, greift Garrett doch zu einigen der berühmtesten klassischen Werke schlechthin und geht mit Arrangements von Bachs Toccata, Beethovens fünfter Symphonie und Vivaldis vier Jahreszeiten auf Nummer sicher. Von den ausgewiesenen Werken verwertet Garrett für seine Rock-Arrangements lediglich Fragmente und Motive, die der Komplexität der Kompositionen in drei-minütigen Aufarbeitungen natürlich nicht gerecht werden können aber auch nicht wollen. Die Stradivari und die bestechende Technik Garretts machen "Rock Symphonies" dennoch zu einem Klangerlebnis erster Güte, seine Version von Led Zeppelins "Kashmir" kann stellenweise sogar das Original in den Schatten stellen.


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Posting date:26.09.2010 - 20:03:00
Article date:23.09.2010
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Subject:„Rock Symphonies“: David Garrett huldigt Nirvana
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David Garrett: Schulterlanges blondes Haar, engelsgleiches Gesicht, dazu viel Fingerspitzengefühl. Der virtuose Fideler revolutionierte mit seinen eigenen speziellen Interpretationen von Mozart&Co die Klassik und machte die sonst so verstaubten Stücke Salonfähig.

Mittlerweile hat der Stradivari-Liebhaber mit seinem Charme sich vor allem in die Herzen der Damenwelt gespielt. Kein Wunder – das Model ist Single und gibt zu, an One-Nights Stand mit Groupies nicht abgeneigt zu sein. Auch sonst hält der sonst so smarte Blondschopf nichts von Treue und wahrer Liebe.

Jetzt will Garrett statt mit privaten Beichten, lieber wieder mit seiner Musik Schlagzeilen machen und veröffentlicht „Rock Symphonies“. Das neue Album ist eine Sammlung von Liebesbriefen, nicht an verflossene Affären rund um den Globus, sondern an seine Lieblingsbands, wie Nirvana und U2.

Ab Oktober geht der deutsch-US-amerikanischer Violinist auf Live-Tour, im Frühjahr 2011 wird er dann erneut in Deutschland unterwegs sein, um „Rock Symphonies“ zu promoten.


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Posting date:02.10.2010 - 09:03:12
Submitted by:Maya
Article date:23.09.2010
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Subject:David Garrett - Rock Symphonies
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Gute Crossover-Musik braucht gute Musiker, das weiß keiner besser als der erfolgsverwöhnte Geiger David Garrett - Wunderkind, Absolvent der Juilliard School in New York, Model und Plattenmillionär. Mit seinem neuesten Coup, dem Album "Rock Symphonies", verfolgt er diesen Anspruch konsequent, um ein möglichst breit gefächertes Publikum zu erreichen.

Die Musik ist opulent und klanggewaltig, egal ob es sich um druckvolle Balladen und Rockhymnen der 80er-Jahre oder um mitreißende Themen aus der klassischen Musik handelt. Garrett spielt die Songs wie "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana oder "Walk This Way" von Aerosmith mit Geige und Orchester nicht einfach nur nach, sondern arrangiert sie mit Hilfe von Franck van der Heijden (Nokia Night Of The Proms) und John Haywood, der schon bei früheren Garrett-CDs federführend war, energiegeladen für Band und Orchester neu.

Dabei fidelt der Frauenschwarm bisweilen wie ein Teufelsgeiger, etwa im ursprünglich für Gitarre komponierten Werk "Asturias" von Isaac Albeniz oder "Master Of Puppets" von Metallica. Stimmig wirken der Paul Mc-Cartney-Song "Live And Let Die", das "Mission Impossible"-Thema sowie die Verknüpfung von Antonio Vivaldis "Winter" aus den "Vier Jahreszeiten" mit dem Titel "Vertigo" von U2. Doch natürlich dürfen auch Werke von Johann Sebastian Bach ("Toccata"), Ludwig van Beethoven ("The 5th") und Gustav Mahler ("Nr. 5") nicht fehlen, um den Crossover-Anspruch perfekt zu machen. Wem die Hörexplosion auf CD nicht reicht, dem bietet die Doppel-DVD, erschienen bei DEAG, das Konzert live in der ausverkauften Berliner Wuhlheide sowie eine Backstage-Dokumentation und ein Interview mit Johannes B. Kerner.


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Posting date:26.09.2010 - 19:49:33
Submitted by:Maya
Article date:22.09.2010
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Subject:"Rock Symphonies" überall
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Hallelujah, endlich kommt David Garretts neues Album "Rock Symphonies" in die Läden! Darüber können sich sowohl Liebhaber der klassischen Musik als auch Rockfans freuen. Denn "Rock Symphonies" vereint beide Musikstile in harmonischem Einklang. Der Stargeiger covert darauf bekannte Rocktitel wie "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana oder "Vertigo" von U2. Ab Freitag, dem 24.09., könnt Ihr das musikalische Meisterwerk in allen Musikstores, online und auch analog erstehen. Go get it!


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Posting date:26.09.2010 - 20:14:14
Submitted by:Flanni
Article date:22.09.2010
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Subject:David Garrett: Rock Symphonies
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David Garrett erfüllt sich einen großen Traum: Auf seinem neuen Album „Rock Symphonies“ vereint er klassische Musik mit legendären Rocksongs und beweist, dass Metallica und Beethoven mehr gemeinsam haben, als man meinen könnte. VÖ: 24. 09. 2010.

Schon als zehnjähriger Knirps trat David Garrett mit den größten Orchestern der Welt auf und gilt seit Langem als einer der erfolgreichsten Künstler im Klassiksektor. Ihm kommt das Verdienst zu, Klassik wieder salonfähig und ihr angestaubtes Image aufpoliert zu haben – wenn David Garrett spielt, kommt nicht nur das nicht nur das typische Philharmonie-Publikum, sondern junge Leute, die Klassik dank ihm alles andere als uncool finden. „Ich wollte klassische Musik schon immer einem jüngeren Publikum näher bringen“, so David. „Und ehrlich gesagt ist mir das auch ganz gut gelungen: Wahnsinnig viele junge Menschen kommen inzwischen zu meinen Konzerten und hören sich meine Interpretationen von Beethoven, Bach oder Brahms an; so gesehen ist dieser Traum also bereits in Erfüllung gegangen.“

Doch David Garrett hatte neben der klassischen Musik schon immer eine zweite Leidenschaft: Rock. Legendäre Hits von Nirvana oder Metallica mit den Ausdrucksmitteln klassischer Musik zu verbinden, diese Idee schwebt ihm deshalb schon länger vor. Und David Garrett ist überzeugt, dass Klassik und Rock viel gemeinsam haben: „In beiden Fällen ist die Rhythmik ausgesprochen wichtig, und bei beiden spielt Präzision eine zentrale Rolle.“

Auf „Rock Symphonies“ präsentiert David Garrett gemeinsam mit dem Orchester der Stadt Prag seine Interpretation von Nirvana („Smells Like Teen Spirit“) Guns N’ Roses („November Rain“), Aerosmith („Walk This Way“), Metallica („Master of Puppets“) oder auch Led Zeppelin („Kashmir“). Ein besonderes – gelungenes – Wagnis stellt seine „Mashup“-Version des U2-Songs „Vertigo“ mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, genauso wie seine rockige Interpretation der Fünften Sinfonie von Beethoven.

Klassik meets Rock, so lautet das Motto des Albums „Rock Symphonies“, das ab dem 24. September 2010 zu haben ist. Und David Garrett ist „fest davon überzeugt, dass man diese Songs mit einem Orchester im Rücken noch größer und eindrucksvoller machen kann.“ Wir auch. Wer neugierig geworden ist, kann hier in das neue Album von David Garrett reinhören. Die Erdberlounge präsentiert exklusiv die Stücke "Asturias", "Kashmir" und "Rock Symphony". Reinhören lohnt sich...


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Posting date:26.09.2010 - 19:58:10
Submitted by:Maya
Article date:20.09.2010
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Subject:David Garrett, Kai Pflaume, Roger Cicero: Promi-Männer werben für BILD der FRAU
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Was haben Star-Geiger David Garrett, Moderator Kai Pflaume, Sänger Roger Cicero, Sternekoch Tim Mälzer und Comedian Mario Barth in diesem Herbst gemeinsam? Alle fünf Promi-Männer sind ab sofort in der neuen Fachkampagne von Deutschlands größter Frauenzeitschrift BILD der FRAU zu sehen. In verschiedenen Kampagnenmotiven verrät jeder von ihnen sein individuelles Geheimnis für eine "erfolgreiche Ansprache" von Frauen. In einem Punkt sind sich die Frauenlieblinge dabei einig: Die einzige Möglichkeit, Frauen garantiert zu erreichen, ist BILD der FRAU.

Claudia Blumenberg, Anzeigenleiterin Frauenmedien der Axel Springer AG: "Unsere neuen Kampagnenmotive verdeutlichen mit einem Augenzwinkern, dass es für die Ansprache von Frauen zwei Erfolgsrezepte gibt: Charmante, witzige, erfolgreiche Männer - oder Deutschlands größte Frauenzeitschrift. Mit den beliebten Testimonials und der wertigen Optik der Anzeigen unterstreichen wir zudem die Marktführerschaft von BILD der FRAU und den Premiumcharakter des Titels im wöchentlichen Segment."

Die Kampagne "Frauen erreicht man ..." richtet sich an Anzeigenkunden und ergänzt damit die integrierte Markenkampagne, die BILD der FRAU im August mit "Wir Frauen" im Lesermarkt gestartet hat. Entwickelt und umgesetzt wurde sie von der Agentur Zum Goldenen Hirschen, Hamburg.

Die Printmotive können unter www.axelspringer.de abgerufen werden.


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Posting date:17.09.2010 - 10:46:47
Submitted by:Maya
Article date:17.09.2010
Subject:Stargeiger David Garrett im Interview (BdF)
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:20.09.2010 - 08:19:32
Submitted by:Maya
Article date:17.09.2010
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Subject:Stargeiger für UN-Aktion
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David Garrett ruft Bonner auf den Marktplatz

Er spielt Geige, als hätte er es erfunden. Er ist der Liebling der Frauen. Und er setzt sich für die gute Sache ein. Star-Geiger David Garrett (30) ruft gemeinsam mit den Vereinten Nationen (UN) alle Bonnerinnen und Bonner auf, sich an der UN-Aktion „Stand up against poverty“ zu beteiligen.

Auf der ganzen Welt wollen viele Millionen Menschen am kommenden Wochenende die Teilnehmer des UN-Klimagipfels (20. bis 22. September) in New York lautstark an die Versprechen erinnern, eine Trendwende in der Bekämpfung von Armut und Hunger zu schaffen. In Bonn werden am Samstag in der City ab 14 Uhr Musik- und Theatergruppen einen Sternmarsch zur Hauptbühne auf dem Marktplatz durchführen.

Dort beginnt dann um 15.30 Uhr die Bonner „Stand up“-Aktion. „Ich hoffe, dass viele Menschen diesem Aufruf folgen, damit die Politiker hören, dass wir wirksame Beschlüsse zur Umsetzung der Millenniums-Ziele fordern“, so Garrett. „Es geht darum, die verbleibenden fünf Jahre zu nutzen und damit das Leben von Millionen zu retten.“


Posted by:Webmaster
Posting date:16.09.2010 - 09:07:46
Article date:15.09.2010
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Subject:UN-Millenniumsziele: mit dir sind wir viele
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Mit dir sind wir viele: David Garrett erinnert uns alle an UN-Millenniumsziele …

Ihr habt sicher schon mal von den Millenniums-Entwicklungszielen gehört: im Herbst 2000, vor ziemlich genau zehn Jahren, unterschrieben Chefs von fast 200 Staaten eine Vereinbarung, nach der sie sich zum Ziel setzten, acht Probleme der Menschheit bis 2015 stark zu verringern bzw. zu beseitigen. Es war die bis dahin größte Zusammenkunft von Staatschefs überhaupt und gemeinsam zeigten die sich recht vernünftig, zumindest was ihre Zielvorgaben anging.

Zu den Milleniums-Entwicklungszielen gehören die erfolgreiche Bekämpfung extremer Armut, Primärschulbildung für alle, Senkung der Kindersterblichkeit, Gleichstellung der Geschlechter, erfolgreiche Bekämpfung schwerer Krankheiten, ökologische Nachhaltigkeit, Aufbau globaler Partnerschaften - und dabei hat man es sogar geschafft, die Zielsetzungen so zu formulieren, dass ihre Ergebnisse messbar sind.

David Garrett ist nun gemeinsam mit Benno Fürmann Gesicht der Kampagne "mit dir sind wir viele", die Mitstreiter sucht, also uns, damit wir uns versammeln und den Herrschern zeigen, dass zumindest wir diese Zielsetzungen nicht aus den Augen verloren haben und dass noch einiges zu tun ist. Vielleicht hilft es ja. Ihr könnt euch hier weitergehend informieren. Mal wieder ein prima Job, den David Garrett da macht.


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Posting date:14.09.2010 - 14:41:15
Submitted by:Solveig
Article date:14.09.2010
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Subject:Weltweite Aktionstage: Millionen Menschen schlagen weltweit Alarm gegen Armut / Viele Aktionen in Deutschland geplant
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Unter dem Motto "Stand Up - make noise against poverty" werden Millionen Menschen weltweit vom 17. bis 19. September ihre Regierungen lautstark zur Umsetzung der UN-Millenniumsziele auffordern. Grund ist der am 20. September beginnende Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen in New York. Dort bilanzieren Regierungsvertreter der UN-Mitgliedsstaaten die Umsetzung der Millenniumsziele und entscheiden, was sie in den verbleibenden fünf Jahren bis zur Zielmarke 2015 noch tun werden.

Weltweit wird es tausende unüberhörbare Aktionen geben. Darunter Konzerte in Bangladesh, Kambodscha, Kolumbien, Ghana, Indien, Indonesien, Korea, Nepal, Papua Neu Guinea, Ruanda, Senegal, und Zimbabwe, wo lokale Künstler mit ihrer Musik für die Millenniumsziele demonstrieren. In Jordanien erinnern 40.000 Kinder zeitgleich mit Trillerpfeifen an die Versprechen aus dem Jahr 2000. In Ägypten sprechen sich geistliche Führer in mehr als 50.000 Moscheen und Kirchen im ganzen Land für die Millenniumsziele aus.

In Deutschland ruft Violinist David Garrett zum Mitmachen auf und widmet allen Unterstützern "Beethovens 5te" aus seinem neuen Album Rock Symphonies. Das Stück wird bis zum 23.9. in den führenden deutschen Downloadstores kostenfrei angeboten und ist sein Beitrag zu den weltweiten Aktionstagen gegen Armut.

Stand Up-Veranstaltungen sind an zahlreichen Orten geplant: In Duisburg und Wiesbaden erwartet die Kindernothilfe mehr als 1000 Kinder, die mit selbst gebastelten Instrumenten zu hören sein werden. In der Bonner Innenstadt machen Bands und Theatergruppen auf die Millenniumsziele aufmerksam und kommen zum gemeinsamen Stand Up auf dem Marktplatz mit den Trägern des alternativen Nobelpreises Hans-Peter Dürr und Ruth Manorama zusammen. In Bielefeld schlägt ein breites Bündnis von Organisationen Alarm, in Speyer gibt es eine ganzen Aktionstag rund um die Millenniumsziele und in Bochum wird das unabhängige Radio eine Soundcollage senden. Getrommelt, gesungen und aufgestanden wird auch in Berlin, Lutherstadt, Frankfurt, Wetzlar, München und vielen anderen Städten.

Renée Ernst, die Beauftragte der UN-Millenniumkampagne in Deutschland appelliert: "Es ist wichtig, dass viele Millionen Stimmen in New York gehört werden. Deshalb ist jeder Einzelne gefragt, seine Stimme gegen Armut zu erheben und den Regierenden deutlich zu machen, dass die Zusagen eingehalten werden müssen."

Zum Stand Up rufen die UN-Millenniumkampagne und Deine Stimme gegen Armut auf. Letztes Jahr beteiligten sich mehr als 173 Millionen Menschen an der Aktion. Eine Liste der geplanten Stand Up Aktionen, Fotos und Tonaufnahmen und weitere Informationen gibt es auf www.stell-dich-gegen-armut.de


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Posting date:16.09.2010 - 09:04:11
Submitted by:Maya
Article date:14.09.2010
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Subject:David Garrett interpretiert große Rock-Klassiker “Rock Symphonies”, Album-VÖ: 24.09.10
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In den internationalen Charts ist er längst eine feste Größe, auf den Laufstegen der Welt ein bekanntes Gesicht – doch mit seinem neuen Album „Rock Symphonies“, das am 24. September auf Universal/Decca erscheint, begibt sich der Violinen-Virtuose David Garrett abermals auf musikalisches Neuland und vereint seine beiden großen Leidenschaften auf einem Longplayer: Klassik meets Rock, so das Motto der LP.Auf „Rock Symphonies“ vereint der in Aachen geborene Virtuose nun seine beiden großen Leidenschaften: klassische Musik und den Rocksound, mit dem er aufgewachsen ist. „Ich wollte klassische Musik schon immer einem jüngeren Publikum näher bringen“, berichtet David, der schon als 10-Jähriger mit den berühmtesten Orchestern der Welt aufgetreten ist, um seine unvergleichlichen Soli zu präsentieren. „Und ehrlich gesagt ist mir das auch ganz gut gelungen: Wahnsinnig viele junge Menschen kommen inzwischen zu meinen Konzerten und hören sich meine Interpretationen von Beethoven, Bach oder Brahms an; so gesehen ist dieser Traum also bereits in Erfüllung gegangen.“

Rockmusik war schon immer seine „andere große Leidenschaft“, und so verwundert es auch nicht, dass David zwischendurch immer wieder mit seiner eigenen Band in Clubs und Stadien auftritt. Das neue „Rock Symphonies“-Album, das er gemeinsam mit dem Orchester der Stadt Prag aufgenommen hat, ist eine Art Liebesbrief an seine Lieblingsbands aus dem Rocksektor: Nirvana („Smells Like Teen Spirit“) zum Beispiel, Guns N’ Roses („November Rain“ sowie ihre Coverversion von Paul McCartneys „Live and Let Die“), Aerosmith („Walk This Way“), U2 („Vertigo“), Metallica („Master of Puppets“) oder auch Led Zeppelin, deren Song „Kashmir“ er sich auf der neuen LP vorknöpft. „Ich stehe halt auf den Rocksound der Achtziger“, sagt er, „auf druckvolle Balladen und große Rockhymnen aus dieser Ära. Und ich bin fest davon überzeugt, dass man diese Songs mit einem Orchester im Rücken noch größer und eindrucksvoller machen kann.“

www.davidgarrettmusik.de


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 14:43:56
Article date:10.09.2010
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Subject:Zusammen an die Vernunft der Politiker appellieren
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Schauspieler Benno Fürmann links) und Musiker David Garrett fordern von den N-Politikern, die weltweite Armut wie versprochen zu verringern.Du kannst Dich ihnen anschließen.

Armut, Hunger, abgemagerte und verwahrloste Kinder in Slums, ohne Bildung und jegliche Zukunftsperspektiven - noch immer prägen solche Bilder große Teile unserer Erde. Dabei haben die Vereinten Nationen vor genau zehn Jahren versprochen, die weltweite Armut bis 2015 drastisch zu verringern. Um nun einmal mehr einzufordern, wofür sich 189 Staats- und Regierungschefs am 8. September 2000 in der UN-Millenniumerklärung verpflichtet haben, gehen Menschen auf der ganzen Welt an die Öffentlichkeit. Sie wollen die Politiker an ihre Verantwortung erinnern.

Prominente wie Schauspieler Benno Fürmann und Musiker David Garrett nicht ausgeschlossen. Sie engagieren sich für die UN-Millenniumkampagne und haben dies jetzt in der Akademie der Künste in Berlin offiziell bekräftigt. Unter dem Motto "Mit Dir sind wir viele" wollen sie andere für dieses Thema sensibilisieren: "Informiere Dich, engagiere Dich, registriere Dich auf www.mit-dir-sind-wir-viele.de", so ihr Appell. "Jeder Bürger ist mündig und kann von den Politikern verlangen, das einzuhalten, was sie einst versprochen haben", sagte Benno Fürmann. "Wir sind heutzutage fortschrittlich, haben jegliche Voraussetzungen, und doch fehlt oft die letzte Entschiedenheit. Dabei geht es um Menschenleben. Jede Stunde, Minute, Sekunde, in der wir nichts tun, stirbt jemand in der Dritten Welt." Auch David Garrett sieht die Industrieländer in der "moralischen Verantwortung, mehr zu tun". Die Musik führt ihn seit Jahren um die ganze Welt. "In vielen Ländern sehe ich, dass nicht annähernd genug geholfen wird." Etliche solcher Eindrücke, die der Violinist gewonnen hat, werde er nie wieder aus dem Kopf bekommen. Um so emotionaler fiel seine Interpretation von "Beethovens 5ter" aus, die er eigens dieser Kampagne gewidmet hat. "Ein Stück mit viel Energie". Bewusst sei diese Entscheidung gefallen. "Es soll die Menschen motivieren, aktiv zu werden und den inneren Ruck auslösen, den man manchmal dazu braucht." Das ist sein Beitrag zu den weltweiten Aktionstagen "Stand Up - make noise against poverty" vom 17. bis 19. September, an denen sich jeder auf seine Weise beteiligen kann.

Ein Protest, der die UN-Staatschefs wachrütteln soll, damit die gesetzten Millenniumziele nicht scheitern. Zwischenbilanz ziehen die Teilnehmer des Weltarmutsgipfels vom 20. bis 22. September in New York.

www.un-kampagne.de


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 16:22:00
Article date:08.09.2010
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Subject:Benno Fürmann und David Garrett fordern starken politischen Willen gegen Armut
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Benno Fürmann und David Garrett fordern starken politischen Willen gegen Armut – Bilanzgipfel in New York muss Trendwende in der Armutsbekämpfung einleiten

September 2010 Vor genau zehn Jahren, am 8. September 2000, unterzeichneten 189 Staats- und Regierungschefs bei den Vereinten Nationen die Millenniumerklärung und sagten zu, bis 2015 die weltweite Armut drastisch zu verringern und die acht Millenniumsziele umzusetzen. Vom 20.- 22. September wird in New York Bilanz gezogen.

Zwei Wochen vor dem Bilanzgipfel der Vereinten Nationen haben der Musiker David Garrett und der Schauspieler Benno Fürmann gemeinsam mit Eveline Herfkens, Gründerin der weltweiten UNMillenniumkampagne, die Gipfelteilnehmer aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken. Sie fordern einen verbindlichen Aktionsplan, damit ein Scheitern der "Millenniumsziele" und damit eine menschliche Tragödie verhindert werden kann. Eveline Herfkens verwies in Berlin auf die besondere Verantwortung der Industrienationen und zeigte die gebrochenen Versprechen der Staatschefs auf. Es sei wichtig, dass die Geberländer in ihren Versprechen glaubwürdig und zuverlässig bleiben. „Unsere Entwicklungsminister betonen die Bedeutsamkeit einer guten Regierungsführung und der Effektivität von Hilfe in den Entwicklungsländern. Beides kann aber erst sichergestellt werden, wenn die Geberländer eine gute Regierungsführung vorleben und ihre Versprechen einhalten.“ Benno Fürmann engagiert sich für die Umsetzung der UN-Millenniumsziele, weil er davon überzeugt ist, dass diese Ziele erreichbar sind, wenn der politische Wille dafür vorhanden ist. „Es ist wichtig, dass beim diesjährigen Bilanzgipfel eine Trendwende erreicht wird. Dazu ist es notwendig, dass die Regierungen endlich ihre Zusagen einhalten und konkret benennen, wie sie im Kampf gegen Hunger und Armut vorgehen wollen“, erklärt Fürmann.

David Garrett widmet der UN-Millenniumkampagne und allen Unterstützern der UNMillenniumsziele das Musikstück „The 5th“ aus seinem am 24. September erscheinenden Album Rock Symphonies. The 5th wird vom 8.– 23.9. in den führenden deutschen Downloadstores kostenfrei angeboten. Garrett ruft dazu auf, sich an den weltweiten Aktionstagen „Stand Up – make noise against poverty“ vom 17. – 19. September zu beteiligen: „Ich hoffe, dass in Deutschland viele Menschen diesem Aufruf folgen, damit die Politiker hören, dass wir wirksame Beschlüsse zur Umsetzung der Millenniumsziele verlangen. Es geht darum, die verbleibenden fünf Jahr zu nutzen und damit Millionen von Menschen das Leben zu retten“. Während der Stand Up-Aktionstage werden weltweit viele Millionen Menschen die Gipfelteilnehmer lautstark an ihre Versprechen erinnern und eine Umsetzung der Ziele fordern.

Fürmann und Garrett sind aktuell auch in Anzeigen und Fernsehspots zu sehen. Die neue Mediakampagen mit dem Motto “Mit Dir sind wir viele” wurde von einem Bündnis aus Agenturen und Einzelpersonen aus Werbung und Medien vorbereitet und umgesetzt – quasi ohne Budget. Auch viele Verlage, Fernseh- und Radiosender ziehen mit. Keine Anzeige und kein Werbespot wird bezahlt. Die Berliner Neugründung 2BD1 zeichnet für Strategie Konzept, Kreation und Koordination verantwortlich. Thomas Rusch übernahm die visuelle Konzeption für Fotografie und Regie der TV- und Kino-Spots, deren Produktion durch Chickenshack, Hamburg, erfolgte. Scholz & Volkmer, Wiesbaden übernahm die digitale Umsetzung und Social Media. Unterstützt wird dieses Team von MediaEdge, Düsseldorf, und Studio Babelsberg.
Weitere Informationen zur Medienkampagne unter
http://www.mit-dir-sind-wir-viele.de

Geplante Aktionen zum diesjährigen Stand Up unter
http://www.stell-dich-gegen-armut.de


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 14:16:18
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:07.09.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Bremen lädt zum großen Bürgerfest
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Bremen. Am 3. Oktober jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 20. Mal. Das Bundesland Bremen wird die zentralen Feierlichkeiten ausrichten. Höhepunkt ist ein großes Bürgerfest rund um den Europahafen - mit einem Überraschungsgast, wie WESER-KURIER Online erfuhr.

Zwar steht das endgültige Programm für das Bürgerfest am Europahafen noch nicht ganz fest, doch die Senatskanzlei hat bereits verraten, dass Stargeiger David Garrett ein kleines Konzert auf der Europabühne geben wird. Vermutlich wird der beliebte Musiker am Sonntag gegen 14.45 Uhr auftreten.

Bis zu 300.000 Gäste aus ganz Deutschland und Europa werden zur Einheitsfeier in Bremen erwartet. Festakt und Gottesdienst mit 1200 bis 1500 geladenen Gästen werden im St.-Petri-Dom und in der Bremen Arena stattfinden. Außerdem gibt es jede Menge Ausstellungen, Konzerte und Diskussionsveranstaltungen rund um den Festtag. Herzstück des Programms ist ein großes Bürgerfest, das Tausende in die Überseestadt führen wird.

Das Bürgerfest bietet am Sonnabend, 2. und Sonntag, 3. Oktober, ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher. Zentraler Anlaufpunkt wird die Länder- und Bundesmeile sein. Startpunkt der Flaniermeile ist der Weser-Tower, in dessen Schatten sich das Gastgeberbundesland Bremen vorstellen wird. Die Veranstalter versprechen spannende Einblicke in Wissenschaft, Hafenwirtschaft und Kultur.

Entlang des erst kürzlich fertig gestellten Boulevards „An der Reeperbahn“ werden sich dann alle weiteren Bundesländer sowie der Bundesrat, der Bundestag und die Bundesregierung präsentieren. Die Tour durch dieses „Deutschland en miniature“ mit kulinarischen und kulturellen Genüssen führt die Gäste gleich zum Kopf des Europahafens, wo die Hauptbühne zu finden sein wird. Sie wird - wie schon zum Kirchentag – im Wasser stehen.

Auf dieser Bühne werden am Festwochenende international bekannte Stars genauso zu sehen sein wie lokale Musiker. Höhepunkt ist das Konzert von Nena. Die Popsängerin will am Sonnabend dem Publikum einige unvergessliche Momente bereiten. Ein großes Feuerwerk wird den Abend abschließen. Am Sonntag geht es dann gleich weiter. Unter anderem gibt es ein Hafenkonzert und die Show „Beatclub & Friends“. Außerdem werden Stefan Gwildis, Kleinstadthelden, Enno Bunger, Silly und David Garrett auftreten.

Doch nicht nur auf der Europahafen-Bühne können die Bremer Musik erleben. Am Sonntag gibt es eine große Musikparade in der Innenstadt. Den Startschuss geben um 11 Uhr prominente Vertreter der bundesdeutschen Verfassungsorgane am Marktplatz. Mehrere Spielmannszüge, Marchingbands und Trachtengruppen werden über die Schlachte zum Europahafen ziehen.

Wer Kanzlerin Angela Merkel und andere prominente Gäste einmal aus der Nähe sehen will, könnte am Sonnabend zwischen 11.30 Und 11.50 Uhr auf der Bürgerweide Glück haben. Zu dieser Zeit werden die geladenen Gäste ankommen, um ab 12 Uhr den offiziellen Festakt in der Bremen Arena zu erleben. Die Veranstalter haben in der Nähe des Eingangs extra einen Bereich für Schaulustige eingerichtet.

So ein großes Fest wäre ohne die Mithilfe der Menschen vor Ort wohl kaum möglich. Daher lädt Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) bereits am Freitag, 1. Oktober, alle Bremer auf den Marktplatz ein. Das Konzert „Danke Bremen“ ist all den fleißigen Hansestädtern gewidmet, die mithelfen, den 20. Tag der Deutschen Einheit in Bremen zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Für die richtige Stimmung werden die Bands Karat und Adoro sorgen.


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 14:25:06
Submitted by:Scrypta
Article date:04.09.2010
Subject:Ein Romantiker mit Popper Charme
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 14:20:11
Submitted by:Brigitta
Article date:02.09.2010
Subject:Glückwunsch!
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 14:37:58
Submitted by:Maya
Article date:02.09.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Alles Gute zum Geburtstag, Super-Geiger!
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Alles Gute zum Geburtstag, Super-Geiger! Fideldida, fideldidum - David Garrett übte als Kind stundenlang auf der Geige. Während andere Kinder Fußball spielten, stand er vor dem Notenpult und übte und übte. Und das lohnte sich.

David spielte supergut. Als er zehn war, geigte er schon mit berühmten Musikern auf einer Bühne. Mit 13 bot ihm eine Musikfirma einen Vertrag an. Er nahm seine ersten CDs auf. Viele schwärmten: David sei ein richtiges Wunderkind. Inzwischen ist er erwachsen. Am 4. September wird er 30 - und ist immer noch total erfolgreich.

David wurde in der Stadt Aachen in Nordrhein-Westfalen geboren. Seine Mutter war eine amerikanische Tänzerin, sein Vater ein deutscher Rechtsexperte. Und er brachte David auch das Geigenspiel bei. Seine Eltern machten da wohl viel Druck. «Es hieß immer nur: Du musst!», sagte der Star-Geiger einmal in einem Interview. Und immer hieß es: Pass auf deine Hände auf! Denn wenn denen was passiert wäre, wäre es vielleicht vorbei gewesen mit dem Erfolg als Geigenspieler.

David spielte in seiner Jugend fast nur klassische Musik. Als junger Mann wollte er dann endlich mal was anderes machen - und auch selbst entscheiden. Er zog nach New York und studierte Musik. Und er begann, verschiedene Musikstile zu mixen. Der Super-Geiger vermischte klassische Musik mit Popmusik oder mit Rock. Auf seinen Konzerten kommen zum Beispiel auch ein Schlagzeug und eine E-Gitarre zum Einsatz. Das kommt bei Klassik sonst eher nicht vor.

Auch durch diesen Musik-Mix ist David inzwischen so berühmt und beliebt. Für ihn war es wichtig, dass er so auch junge Leute für Klassik begeistern kann. Denn in seinen Konzerten saßen vorher fast nur ältere Leute. Inzwischen gehören zu seinen Fans viele Jugendliche und junge Erwachsene. Und wenn er auf der Bühne steht, geht es eher lässig und locker zu - und nicht so ernst und fein wie sonst oft in Klassik-Konzerten.

David Garrett hat sogar einen Rekord im Geigespielen aufgestellt! Er fiedelte ein bestimmtes Musikstück in einem rasanten Tempo: Er brauchte nur rund eine Minute. Das heißt, er spielte etwa 13 Noten pro Sekunde, sagen einige Fachleute. Damit kam er ins Guinnessbuch der Rekorde und gilt als schnellster Geiger der Welt.


Posted by:Webmaster
Posting date:14.09.2010 - 14:12:33
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:01.09.2010
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Subject:Mozart und Metallica: Geiger Garrett wird 30
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Während die anderen Fußball spielten, stand David Garrett vor dem Notenpult und übte. Und übte. Und übte. Bereits als Achtjähriger geigte er mit weltbekannten Sinfonieorchestern, als 13-Jähriger trat er an der Seite von Yehudi Menuhin auf, nahm Privatstunden bei der israelischen Violin-Legende Itzhak Perlman. Dann entdeckte er AC/DC, Metallica und Queen für sich, zog nach New York und wurde berühmt. Darf man jemanden eigentlich immer noch als "Wunderkind" bezeichnen, wenn er 30 wird? Der deutsch-amerikanische Star-Geiger wird am Samstag so alt.

Kaum vorstellbar, dass David Garrett in den ersten 17 Jahren seines Lebens quasi in einer Blase lebte: Die Rhythmen von Pop- und Rockmusik drangen dort nicht an sein Ohr. Stattdessen verbrachte der 1980 in Aachen geborene Sohn einer US-Primaballerina und eines deutschen Juristen seine Zeit mit den Noten von Bach, Beethoven und Schostakowitsch. Deshalb war es eine gewagte musikalische Expedition für ihn, als er die Hitparaden entdeckte. Das erste nicht-klassische Album, das er sich kaufte, war Queens "A Night at the Opera", verriet er einmal.

Es habe ihn schockiert, sagt er einmal, als er als Teenager entdeckte, dass er mit Abstand der Jüngste im Konzertsaal war. "Ich dachte mir, was machst du eigentlich? Du machst einen Beruf für Leute, die sechzig sind. Das fand ich so uninteressant." Heute ist sein Publikum zwischen 17 und 35 Jahre alt und trinkt Bier aus Plastikbechern statt Sekt aus dem Glas.


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Posting date:14.09.2010 - 15:42:19
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:31.08.2010
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Subject:Stargeiger David Garrett kämpft gegen Armut
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Prominente Künstler starten Solidaritätsaktion im Vorfeld des Weltarmuts-gipfels 2010 in New York

Beim UN-Millenniumgipfel im September 2000 haben 1989 Regierungschefs versprochen, die weltweite Armut bis zum Jahr 2015 drastisch zu verringern. Tatsächlich jedoch ist die Armut so hoch wie nie zuvor. Vor dem Weltarmutsgipfel der UN vom 20. bis 22. September in New York wollen nun prominente Künstler möglichst viele Bürger ermuntern, Druck auf ihre Politiker auszuüben.

"Diese Politik kostet Menschen das Leben", sagt der deutsche Schauspieler Benno Fürmann, der sowohl mit Kino- als auch mit Fernsehfilmen ("Die Grenze") bekannt geworden ist. Gemeinsam mit dem deutsch-amerikanischen Stargeiger David Garrett engagiert er sich in einer Internet-Kampagne für die Umsetzung der Millenniumentwicklungsziele der UN. Das erste dieser acht Ziele lautet "Beseitigung von extremer Armut und Hunger". Statt wie beabsichtigt die Zahl der Hungernden bis 2015 weltweit zu halbieren, leiden immer mehr Menschen Hunger - mit mehr als einer Milliarde Betroffener sind es so viele wie nie zuvor.

Bezogen auf einzelne Länder fällt die Bilanz sehr unterschiedlich aus. So gibt es in den meisten Ländern Afrikas südlich der Sahara kaum Fortschritte in der Armutsbekämpfung. Mehr als der Hälfte der Menschen dort steht nur ein Euro pro Tag zur Verfügung.

"Das Erreichen der Millenniumziele ist keine Frage des Könnens", klagt Schauspieler Fürmann an. "Es ist einzig und allein eine Frage des politischen Willens." Fürmann und Garrett fordern Bürger auf, auf Politiker Druck auszuüben.

www.mit-dir-sind-wir-viele.de


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Posting date:27.08.2010 - 12:27:30
Submitted by:Maya
Article date:21.08.2010
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Subject:Stargeiger David Garrett im Interview
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Er wurde in Aachen geboren – und eroberte die Welt. Er streichelt seine Geige so gern wie schöne Frauen.

Star-Geiger David Garrett wurde vom Klassik-Interpreten mit Top-Ausbildung zum Pop-Star.

Der blond gelockte Mädchenschwarm im Sonntags-Talk – über Klassik, Kinder, Casting-Shows und Kölner Playmates.

Sie haben einen rasanten Aufstieg hinter sich. Vor zwei Jahren noch das unbekannte Geiger-Talent, heute Star in zwei Welten, der Klassik und dem Pop. Wie fühlt es sich an, den „großen Durchbruch“ geschafft zu haben?
Als Musiker fühlt man sich dann etabliert, wenn man gut spielt. Das hab ich auch schon vor zwei Jahren. Der Erfolg ist natürlich etwas sehr, sehr Schönes – und ich freu mich über diesen unglaublichen Zuspruch. Aber das was mir sehr wichtig ist, ist die Qualität des Produkts.

Ist es denn schwierig, diese Qualität aufrechtzuerhalten, wenn man als klassischer Interpret ins Pop-Business „wechselt“?
Nein, nein! Man muss sich natürlich Zeit nehmen und rechtzeitig in diese Richtung arbeiten. Ich erlaube mir sehr selten den Luxus, nichts zu tun – auch wenn ich das inzwischen sicher könnte. Ich versuche meistens direkt, wenn etwas fertig ist, mich in neue Projekte zu stürzen. Wer faul ist und sich auf Lorbeeren ausruht, kommt sicher nicht in diesen „zwei Welten“ zurecht.

Wie viel „Faulsein“ haben Sie sich in den letzten zwei Jahren gegönnt? Das kann man an einer Hand abzählen, oder?
(lacht) Zwei, drei Tage vielleicht – an denen ich mir nur Zeit für mich gegönnt habe. Ich habe grundsätzlich sehr viel gemacht, das stimmt. Vielleicht kommt irgendwann mal ein Jahr Auszeit oder so. Aber momentan ist einfach die Zeit dafür, sich voll in die Musik reinzuhängen.

Sie haben gerade eine Tournee mit der russischen Nationalphilharmonie für 2011 angekündigt. Back to the roots?
Ja und nein. Ich habe die Roots verloren . (lacht) Ich gehe gerne mit klassischem Programm auf Tour und habe das immer wieder getan. Genau so gerne wie mit Crossover-Programmen, also Pop-Songs.

Sie waren Juror in der Casting-Show „Dein Song“. Warum?
Da haben ausschließlich Kinder und Jugendliche mitgemacht. Ich habe mir die Sachen vorher angehört – und hätte nicht mitgemacht, wenn da nichts potenziell Nettes dabeigewesen wäre. Man darf die jungen Leute nicht unterschätzen. Wenn sie das Podium bekommen zu zeigen, was sie können, bin ich meistens positiv überrascht, wie viel Talent und Ehrgeiz da drin sind.

Würden Sie sich auch bei „Deutschland sucht den Superstar“ in die Jury setzen, wenn die Anfrage käme?
(lacht) Das ist nicht so ganz meine Materie . Ich finde ja meistens nicht die Schlechten toll, sondern diejenigen, die Qualität mitbringen. Und die gibt's ab und zu auch bei Casting-Shows. Lena Meyer-Landrut ist ein Beispiel dafür. Die ist ganz natürlich und kommt gut rüber. Leidenschaft und so eine nette Natürlichkeit ist im Beruf die halbe Miete.

Gute Stichworte: Leidenschaftlich sind Sie, Sie hauen sich immer rein für Ihre Ziele. Sind Sie auch nett?
Ich bin immer nett zu denen, die auch nett zu mir sind! Es gibt sicher Momente in diesem Business, wo man Ansagen machen muss. Damit die Leute merken, dass sie nicht mit einem spielen können. Grundsätzlich gebe ich aber den meisten Menschen zweite Chancen.

Es gibt noch ein Feld, in dem wir David Garrett bald sehen: als Hollywood-Schauspieler in „Vivaldi“ …
Ich habe eine Nebenrolle in dem Film, nämlich Vivaldis Vater. Aber viel wichtiger ist: Ich kann die Musik, den Soundtrack machen. Vivaldi neu interpretieren, das wollte ich schon seit Langem. Und die Rolle ist ein kleines Bonbon. (lacht) Wenn man meine Fresse dann auch noch ein paar Minuten auf der Leinwand sieht, sag ich nicht Nein.

Wie kam's dazu?
Zufälle – die Produzenten haben ein Konzert von mir in Los Angeles gehört und daraufhin gab's engeren Kontakt. Ich kenne auch die beiden Hauptdarsteller Jessica Biel und Ben Kingsley schon länger aus New York. Und dann kam eins zum anderen … Ich freu mich da drauf. Wenn man einmal einen guten Soundtrack gemacht hat, gibt's bestimmt auch die Chance, das noch öfter zu machen.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Duett aufnehmen oder live zusammen spielen?
Ich finde Christina Aguilera toll – vor allem auch live. Alicia Keys, Joss Stone, das sind Stars, die auch singen können. Die haben seit Jahren Erfolg und werden auch dabei bleiben. Weil sie einfach gut sind. Das wären tolle Duette!

Klingt fast schon nach konkretem Plan …
Ja! Ich bastele da gerade an einem Projekt, aber kann da noch nicht so groß ins Detail gehen.

Fast genau so viele Schlagzeilen wie mit Ihrer Musik machen Sie mit Ihren Frauengeschichten.
Aber nicht absichtlich …

Trotzdem! Aktuell gibt es den Fall Alena Gerber, das Ex-Playmate aus Köln, mit der Ihnen eine Affäre nachgesagt wird. Böse Frage: Sind Sie ein Macho mit hohem Groupie-Verschleiß?
Äh… Ich reise viel. Dementsprechend gibt's immer die ein oder andere, die sich gern mit mir fotografieren lässt. Wenn ich mit jeder schlafen würde, die mit mir auf 'nem Foto ist, hätte ich einen großen Verschleiß. Aber es ist nicht so. Ich liebe und lebe sehr schnell. Das tut jeder, der im Musik-Geschäft tätig ist. Aber das hat nichts damit zu tun, dass man mit vielen Menschen schläft. Da hat man dann schon etwas Anspruch.

Konkret: Sind Sie mit Alena Gerber zusammen?
Sie ist eine Freundin, aber nicht mehr.

Sie sind Aachener. Was verbindet Sie noch mit dem Rheinland?
Ich bin noch oft hier! Meine Eltern wohnen noch in Aachen, meine Schwester auch um die Ecke. Ich habe viele Erinnerungen hier, gute wie schlechte. Meine Kindheit ist ein Teil von mir, schöne Zeiten.

Wo wollen Sie alt werden?
Auf diesem Planeten – wenn da nichts Besseres in den nächsten 20, 30 Jahren kommt.


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Posting date:26.09.2010 - 20:11:58
Submitted by:Solveig
Article date:19.08.2010
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Subject:David Garrett veröffentlicht am 24.09.2010 sein Album „Rock Symphonies“
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Wenn man an eine Geige denkt, fällt einem sicherlich schnell der Name David Garrett ein. Der Stargeiger, mit dem Geburtsnamen David Bongartz, ist ein Meister seiner Klasse. Seine Musik begeistert nicht nur Liebhaber der klassischen Musik, auch viele Jugendliche hören den Klängen seiner Violine gespannt zu. Nach dem letzten Album „Classic Romance“, das es auf den vierten Platz der deutschen Album-Charts geschafft hat, folgt am 24.09.2010 sein neustes Werk „Rock Symphonies“. Auf dem Album befindet sich z.B. auch der legendäre Rock-Hit „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, der von David Garrett eine klassische Veredelung bekommen hat. Die Mischung aus Rock und Klassik macht das Album zu was besonderem.

„Rock Symphonies“ bietet eine Sammlung von 15 genialen Song für jung und alt. Sein Talent und seine Überzeugung zur Musik spiegelt er mit Songs wie z.B. „80's Anthem“, „Vivaldi vs. Vertigo“ und „Walk This Way“ perfekt wieder. David Garrett mischt nicht nur zwei völlig verschiedene Musikrichtungen, sondern er schafft es auch, das zwei bis drei Generationen gleichzeitig den selben Musikgeschmack haben. Aus diesem Grund können wir das gelungene Werk nur wärmsten Empfehlen.


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Posting date:27.08.2010 - 12:32:10
Submitted by:Maya
Article date:11.08.2010
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Subject:Benno Fürmann und David Garrett werben für die Vereinten Nationen
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Unter dem Motto "Mit Dir sind wir viele" starten die Vereinten Nationen in der kommenden Woche eine neue Kampagne. Mit ihr will die UN auf die Millenniumentwicklungsziele aufmerksam machen. Der Auftritt soll den Druck auf die Politik erhöhen, ihr Versprechen aus dem Jahre 2000, nämlich Armut und Hunger bis 2015 zu verringern, einzulösen. Als Testimonials konnte die UN Schauspieler Benno Fürmann und Geiger David Garrett gewinnen.

Weitere international bekannte Namen sollen folgen. Herzstück der Pro-Bono-Kampagne ist die Website Mit-dir-sind-wir-viele.de. Flankiert wird diese von einem TV-Spot, Printanzeigen und Funkspots. Für die Umsetzung zeichnet ein ganzes Konsortium aus Agenturen verantwortlich. Scholz & Volkmer, Wiesbaden, realisierte den Online-Auftritt, die Neugründung 2BD1 (s.u.) in Berlin übernahm die Kreation. Die Produktion des Spots stammt von Chickenshack, Hamburg, für die Postproduktion und die Funkspots zeichnet NHB in Berlin verantwortlich. Als Regisseur war Thomas Rusch mit an Bord. Die Mediaplanung übernimmt Mediaedge, Düsseldorf.

Auf welchen TV-Sendern das Commercial zu sehen, steht noch nicht fest. Die Anzeige wird in Publikationen wie "FAZ", "Süddeutsche", "Tagesspiegel", "Der Spiegel" geschaltet.

"Die UN-Millenniumskampagne ist einige der wenigen Kampagnen in diesem Feld, die auf die Kraft der positiven Motivation der Menschen vertraut und die sich nicht in vordergründigen Mechaniken oder Bildern verliert", so Scholz & Volkmer Geschäftsführer Christian Daul.

Hinter 2BD1 verbirgt sich eine kreative Community um den ehemaligen Serviceplan- und Ogilvy-Planner Andreas Eßer, Lo Breier ("Bild am Sonntag") und den Social-Marketing-Experten Peter Schmitz vor Kurzem an den Start gebracht haben. Sie positionieren sich als "Verein für kreative Intelligenz"

http://www.mit-dir-sind-wir-viele.de/


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Posting date:04.08.2010 - 14:32:20
Submitted by:ElkeMaria
Article date:04.08.2010
Subject:Das ist gut für mich als Aktionär
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Posted by:Webmaster
Posting date:04.08.2010 - 14:36:42
Submitted by:Maya
Article date:28.07.2010
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Subject:Star-Geiger David Garrett steigt beim Konzertveranstalter Deag ein
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Beteiligung im meldepflichtigen Bereich / Kauf von mehreren Hunderttausend Aktien geplant

Star-Geiger David Garrett wird sich beim Konzertbetreiber Deag Deutsche Entertainment einkaufen. Das erfuhr 'Börse Online' (Ausgabe 31/2010, EVT 29. Juli) exklusiv aus gut informierten Unternehmenskreisen. Dem Vernehmen nach strebe der Musiker sogar eine Beteiligung bei den Berlinern im meldepflichtigen Bereich an. Es gehe um den Kauf von mehreren Hunderttausend Aktien, heißt es. Die Veröffentlichung des Erwerbs der Anteile könnte bereits in wenigen Tagen erfolgen.

Durch den Aktienkauf untermauert Garrett seine Geschäftsbeziehung zu Deag und zeigt, dass er auch finanziell an den operativen Erfolg des Unternehmens glaubt. Beide Partner stehen bereits seit Langem in engem Kontakt. Erst kürzlich verlängerte der Violinist seinen Tournee-Vertrag mit dem Konzertveranstalter um mehrere Jahre.

Die derzeit größten Deag-Anteilseigner sind Vorstandschef Peter Schwenkow mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent der ausstehenden Aktien sowie die Beteiligungsgesellschaft Heliad Equity Partners mit rund 25 Prozent. Insgesamt befinden sich knapp 12,4 Millionen Deag-Aktien im Umlauf.


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Posting date:22.07.2010 - 22:08:14
Submitted by:Kleine
Article date:22.07.2010
Subject:Berichte vom Lifeball 2010
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Posted by:Webmaster
Posting date:04.08.2010 - 14:40:07
Submitted by:Maya
Article date:21.07.2010
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Subject:DAVID GARRETT zurück in den deutschen Charts!
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Stargeiger erhält ECHO-Klassik 2010 für "Classic Romance" / Geigenvirtuose mit seinen drei Alben und Live-DVD zurück in den dt. Albencharts

Wie heute bekannt gegeben wurde, erhält der 29jährige Geigenvirtuose DAVID GARRETT den diesjährigen ECHO-Klassik für die Einspielung seiner CD "Classic Romance" in der Kategorie "Bestseller des Jahres". Das bei DEAG Music veröffentlichte Klassikalbum hat sich bereits über 200.000 mal verkauft und feiert diese Woche auf Platz 9 seinen Re-Entry in die Top Ten der deutschen Album Charts.

Nach der Ausstrahlung seines Open-Air-Konzertes aus der Berliner Kindl-Bühne Wuhlheide am 9. Juli, das knapp 2 Millionen Zuschauer im ZDF verfolgten, ist DAVID GARRETT mit weiteren drei Produkten zurück in den deutschen Albumcharts. Die Live-DVD "David Garrett Live: In Concert and in Private" findet sich auf Platz 32, das 2009 veröffentlichte Klassik-Album "Classic Romance" auf Platz 39 und sein erstes bei DEAG Music erschienenes Album "Virtuoso" (2007) auf Platz 72. Damit stellt DAVID GARRETT erneut seinen sensationellen Erfolg als klassischer Geiger unter Beweis.

Bisher hat David Garrett bei DEAG Music über 800.000 Einheiten verkauft. Im Herbst 2010 wird eine neue Live-DVD von David Garrett erscheinen. Neben dem Open-Air-Konzert aus der Berliner Kindl-Bühne Wuhlheide in voller Länge wird die DVD exklusives und bisher unveröffentlichtes Bonusmaterial von David Garrett enthalten. Für seine "Rock Symphonies"-Tournee im Oktober/November diesen Jahres sind bereits über 180.000 Tickets verkauft, seine beiden Tourneen im Januar und April/Mai diesen Jahres waren bereits Monate im Voraus ausverkauft. "Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunderts" nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, als "Gänsehaut-Konzerte" beschreibt die BILD seine Konzerte. Der charismatische Gipfelstürmer schafft es sowohl Fans der Klassik als auch der Popmusik gleicher­­maßen zu begeistern.


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Posting date:15.07.2010 - 09:00:52
Submitted by:Maya
Article date:15.07.2010
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Subject:David Garrett: Geigen-Gott in Linz
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Mit David Garrett gab gestern der schnellste Geiger der Welt (laut Guinness-Buch der Rekorde) sein Linz-Debüt mit dem Bruckner Orchester bei der neuen Reihe „Oberbank Klassik“ im Kundenforum an der Donaulände. Seit einem gemeinsamen Auftritt mit Dennis Russell Davies beim Sommerfestival Saarbrücken verbindet den Chefdirigenten und den vielseitigen Geiger eine Künstlerfreundschaft: Garretts festes Standbein ist die Klassik, sein Spielbein gehört dem Crossover, für ihn „ein wunderbares Mittel zum Zweck, um Publikum anzuwerben“. Ob Klassik oder nicht: „Die Qualität ist das Allerwichtigste“ für den sportiven Virtuosen, der nach einem Lauf an der Donau von Linz angetan sei. Auf sein charismatisches Äußeres angesprochen, gibt sich der 29-Jährige bescheiden: „Auf die Interpretation kommt es an.“ Worauf sonst, bei einem Vollblutmusiker.


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Posting date:15.07.2010 - 06:07:52
Submitted by:Lyra, Susi
Article date:13.07.2010
Subject:David Garrett et les Solistes européens Luxembourg
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Übersetzung:

Eine glückliche Verbindung von Virtuosität und Ungezwungenheit
David Garrett und die Solistes européens Luxembourg

Mit einem genussreichen Programm voller Sommerfrische und Virtuosität haben die Solistes européens, die ganz entschieden eine heilbringende Verjüngungskur unter der Leitung ihres neues Dirigenten Christoph König erfahren haben, den letzten Samstagabend des Festival international de Wiltz belebt.
Ihr Programm wurde sinnigerweise von der Ouvertüre „Sommernachtstraum“ von Mendelssohn eröffnet, gefolgt von dem berühmten Konzert für Violine und Orchester desselben Komponisten, interpretiert von einem der populärsten Violinisten des 21. Jahrhunderts, dem herausragenden David Garrett.
Im zweiten Teil dirigierte Christoph König Auszüge der unwiderstehlichen „Ga´`ité parisienne“ nach Jacques Offenbach, bevor er das Konzert beherzt mit den pittoresken „Zigeunerweisen“ von Pablo de Sarasate beendete, in die David Garrett sich wieder einbrachte.
Trotz der drückenden Hitze und einer relativ schwer in den Griff zu bekommenden Akustik, vor allem bei den Streichern, präsentierte das Orchester mit großem Charme die Ouvertüre „Sommernachtstraum“ und folgte mit größter Aufmerksamkeit den präzisen Fingerzeigen ihres Dirigenten.
Nach der feinfühligen Einleitung umjubelte das Publikum stürmisch den Solisten des Abends, den Violinisten David Garrett, der die Bühne durch sein jugendliches Auftreten mit imposantem Silberschmuck, Stiefeln und legerer Kleidung dominierte. Seine Interpretation des Mendelssohn Violinkonzertes offenbarte wieder einmal die Lockerheit und Gewandtheit, mit denen er sein Instrument beherrscht. Im lebhaften Dialog mit dem schwungvoll aufspielenden Orchester spürte man seine brillante Technik sowie seine Sensibilität und den Glanz bei den Solo-Kadenzen.

Nicht von der Hand zu weisender Erfolg

Das Publikum hatte ungemein viel Spaß bei den „Ga´`ité parisienne“, spendete tosenden Beifall zwischen den einzelnen Sätzen und unterstützte das Orchester mit nicht enden wollender Energie, als Christoph König es zum Schluss einlud, den letzten Teil durch Händeklatschen zu skandieren. Ein offensichtlicher Erfolg, der zum Großteil der sehr humorvollen Herangehensweise des Dirigenten geschuldet war, der mit makellosem Fingerspitzengefühl den extrovertierten Charakter hervorzuheben wusste, mal komisch, mal sentimental, aber immer zwischen den verschiedenen Themen wechselnd. Begeistert durch den triumphalen Zugang zum Publikum gaben auch die Musiker ihr Bestes und spielten schwungvoll mit gesteigerter Virtuosität. Zwischen den Sätzen standen sie sogar auf und verbeugten sich.
Der Enthusiasmus des Publikums stieg nochmals an, als David Garrett wieder in die Szenerie einstieg, um mit dem Orchester die „Zigeunerweisen“ von Pablo de Sarasate zu spielen. Er holte eine warme Klangfülle aus seinem hervorragenden Instrument, und vor allem in den tiefen Stimmlagen gab er perfekt den großzügigen und brillanten Charakter dieser Stücke wieder, mit einem substanziellen Sinn für Rhythmus, der die von ihm gewohnte Leichtigkeit und Lebhaftigkeit noch bereicherte.
Als die ersten Regentropfen fielen, lud der Violinist die Streicher zu einer gemeinsamen Zugabe ein, den Variationen zu einem Thema von Paganini, wonach Christoph König sich revanchierte, indem er noch einmal den letzten Satz von Offenbach gab und dabei sowohl das Orchester als auch das Publikum vollzählig einbinden konnte. Ein Aufsehen erregender Erfolg!


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Posting date:18.07.2010 - 09:24:10
Submitted by:AngelikaS
Article date:13.07.2010
Subject:Musik steht und fällt mit der Überzeugung
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Posted by:Webmaster
Posting date:15.07.2010 - 08:52:46
Submitted by:Minnie
Article date:11.07.2010
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Subject:Soerser Sonntag statt Finale in Südafrika
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Aachen. Der Halbfinalniederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft können vermutlich wenige Deutsche etwas Positives abgewinnen. Dem einen oder anderen Pferdefan hat das Halbfinalaus bei der WM am Sonntag jedoch eine Begegnung der besonderen Art beschert.

David Garret, aus Aachen stammender Star der Klassikszene, schlenderte nämlich mit seinen Eltern über das Turniergelände, das am Soerser Sonntag bei freiem Eintritt von vielen Aachenern begutachtet wurde.

Wie aus dem Umfeld des Star-Violinisten zu erfahren war, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel Garret dazu auserkoren, im Falle eines Finaleinzugs die deutsche Nationalhymne in Johannesburg zu spielen. Volksfest in der Soers statt Millionenpublikum in Südafrika lautete nach dem 0:1 gegen Spanien das Motto für den Wahl-New-Yorker. Und so besuchte er unter anderem das Zelt eines Hilfsprojekts von ALRV-Präsident Klaus Havel und dessen Frau Gudrun.

Sicher hat Garrett auch einen Blick auf das Aktionszentrum der Aachener Zeitung geworfen, in dem unsere Moderatoren Sarah Siemons, Manfred Kutsch und Robert Esser am Mikrofon alle Hände voll zu tun hatten. Musikalisch eingerahmt von dem zu den Temperaturen passenden Dixieland-Jazz der Maxband, erklommen viele Interviewpartner die Bühne, auf der dank eines großen Ventilators zumindest ein leichtes Windchen wehte.[...]


Posted by:Webmaster
Posting date:15.07.2010 - 08:59:08
Submitted by:Maya
Article date:08.07.2010
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Subject:„Eine gewisse Ausstrahlung auf der Bühne ist von Vorteil“
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David Garrett, Popstar der Klassik, gastierte in der Oberbank

„Wir hätten die Veranstaltung allein mit Damen füllen können“, sagte Oberbank-Chef Franz Gasselsberger, der gestern eine neue Konzertreihe der Oberbank vorstellte. Diese soll einmal im Jahr zu Sommerbeginn einen Star wie Geiger David Garrett, der Mittwochabend vor 1100 Gästen mit dem Bruckner Orchester unter Dennis Russell Davies aufspielte, ins Linzer „Oberbank Donau Forum“ bringen. „Wir hätten dreimal so viele Karten gebraucht“, so der Hausherr.

Er sei das erste Mal in Linz und gleich am Morgen eine Stunde an der Donau gelaufen, sagte der schnellste Geiger der Welt („Hummelflug“ in 66,56 Sekunden) gestern. Freilich interessiert sich der in Aachen geborene Musiker auch für Fußball. „Ich kenne die Bayern-Truppe in der Nationalmannschaft sehr gut, drücke Deutschland die Daumen.“ Immer wenn er bei einem Spiel der Deutschen ein Konzert habe, wären diese siegreich, so Garrett, der hoffte, nach seinem Auftritt noch etwas vom Match zu sehen. Freilich dürften seine weiblichen Fans viele Zugaben gefordert haben. „Ich werde nicht von Dirigenten eingeladen, weil ich besonders hübsch bin, aber eine gewisse Ausstrahlung auf der Bühne ist von Vorteil“, so Garrett. In diesem (fußballerischen) Fall nicht.


Posted by:Webmaster
Posting date:15.07.2010 - 09:02:54
Submitted by:Solveig
Article date:05.07.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett liebte sein New Yorker Studentenleben
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David Garrett ist schon toll. Und dann spielt er auch noch ausgezeichnet Geige. Da verzeiht es man es ihm, dass er in der neuen Folge der pflichtlektüre-Serie “Vom Studenten zum Prominenten” eher wenig von seinem Unileben und von sich erzählt.

Welche ist Ihre beste Erinnerung an Ihre Studienzeit?
Das Leben in New York, vor allem die Kombination aus Abenteuer und dem an Spaß an meiner Ausbildung.

Und welche Ihre schlimmste?
Es gibt nicht wirklich schlimme Erfahrungen, die ich gemacht habe, bisher habe ich die Stadt nur von ihrer positiven Seite erlebt.

Wie waren Sie als Student?
Motiviert, leider unpünktlich, dafür aber sehr sozial engagiert.

Was haben Sie an Ihrem Studentenleben am meisten genossen?
Die 14. Etage in der Studentenunterkunft.

Welche Tipps geben Sie uns Studenten?
Das Studium ist die wichtigste Zeit überhaupt, wenn man hier versäumt, hart zu arbeiten und zu lernen, verbaut man sich die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft.

David Garrett hat an der Juilliard School in New York Violine und Komposition studiert - wie lange und mit welchem Abschluss, verrät er nicht.


Posted by:Webmaster
Posting date:15.07.2010 - 08:34:20
Submitted by:Solveig
Article date:02.07.2010
Quelle:hier klicken
Subject:15 Fragen an David Garrett
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Der Star-Geiger, 29, (am 17. Juni am Life Ball) über Risiken im Leben, gesunde Beziehungen & ob er ein Womanizer ist.

Was denken Sie über eine fremde Frau, die nach Ihrer Nummer fragt?
Ich freue mich – aber ob sie sie bekommt, ist eine andere Sache. Obwohl: das Leben ist kurz, man sollte vielleicht auch mal ein Risiko eingehen...

Was war die längste Zeit, die Sie um eine Frau gekämpft haben?
Ich denke, eine gesunde Beziehung muss von Anfang an klappen – ohne Kämpfen!

Was können Sie besser als andere Männer?
Wahrscheinlich Geige spielen, in allen anderen Dingen bin ich nur Durchschnitt.

Welche Musik legen Sie in romantischen Stunden auf?
Das klingt jetzt vielleicht überraschend: gar keine!

Sind Sie eifersüchtig?
Nein, Gott sei Dank nicht.

Wie müsste eine Frau sein, damit Sie sie ein Leben lang verehren?
Generell soll man sich nicht gegenseitig nerven. Wichtig ist auch, sich gegenseitig Freiheiten zu lassen

Worauf blicken Sie bei Frauen zuerst?
Auf die Zähne.

Darf man sich in die Frau des besten Freundes verlieben?
Um Gottes Willen, nein!

Wann lassen Sie eine Frau die REchnung bezahlen?
Nur, wenn ich sie vorher schon eingeladen habe und sie darauf besteht.

Sind Männer die besseren Autofahrer?
Nein, das ist doch nur ein Klischee!

Was ist Ihre beste Eigenschaft?
Ich bin sehr diplomatisch.

Und Ihre schlechteste Eigenschaft?
Meine Ungeduld!

Sind Sie ein Womanizer?
Ich habe gerne Mädels um mich, wie jeder Mann.

Ein Traum, den Sie sich noch erfüllen möchten?
Ich lebe momentan das, was ich immer erreichen wollte.

Mit welcher Frau – tot oder lebendig – würden Sie sich nie anlegen und warum?
Mit meiner Mutter – ich habe zu großen Respekt vor ihr!


Posted by:Webmaster
Posting date:15.07.2010 - 09:07:55
Article date:28.06.2010
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Subject:David Garrett veröffentlicht sein neues Album in den USA
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David Garrett ist der Klassik-Künstler mit den meistverkauften Platten im Jahr 2009. Sein neues Album "Rock Symphonies", welches am 20.Juli 2010 in den USA erscheint, spiegelt David Garretts Liebe zu klassischer sowie Rockmusik wider und vereint die beiden Stile mit unglaublicher Stärke. Auf dieser Platte, begleitet von seiner Band sowie den Prager Philharmonikern, präsentiert er seine Lieblings-Rockhymnen wobei sein virtuoses Geigenspiel mit Präzision und Kraft durchscheint. Die Deutschen Fans müssen sich noch ein wenig gedulden bis im Herbst 2010 das Album auch in Deutschlnd erscheint.

David Garrett ist im Begriff der „breakout star“ dieses Sommers zu werden, nicht zuletzt wegen dem ausverkauften Konzert in der Kindl Bühne Wuhlheide in Berlin welches im Juli im ZDF ausgestrahlt wird.

Die Aufnahmen zu „Rock Symphonies“ fand in den bekannten New Yorker „Electric Lady Studios“ statt. Ein Highlight des Albums ist der Aerosmith Klassiker „Walk This Way“ mit Orianthi, bekannt aus Michael Jackson’s „This is It“. Die australische Ausnahme-Gitarristin performte den Michael Jackson Klassiker zusammen mit David Garrett in der Kindl Bühne Wuhlheide in Berlin und begeisterte so mehr als 15.000 Menschen.

Seit der Erscheinung des Albums „Encore“ in 2009 vergrößert sich die Fanbase des Star-Geigers stetig. Mit zahlreichen Auftritten in amerikanischen TV-Sendungen wie „The Oprah Winfrey Show“, „Good Morning America“ oder „Today Show“ erreicht David Garrett jedes Mal ein Millionenpublikum.


Posted by:Webmaster
Posting date:26.06.2010 - 08:45:53
Submitted by:Maya
Article date:24.06.2010
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Subject:"Rock Symphonies" - Generalprobe am 7. Juni und Konzert am 8. Juni 2010 begeisterten Berlin
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David Garrett Open Air Berlin Wuhlheide 2010

“Rock Symphonies” - Generalprobe am 7. Juni und Konzert am 8. Juni 2010 begeisterten Berlin

„And now to Greece. Not the musical (Grease, d.R.), but the country.“ Mit diesen Worten leitete Stargeiger David Garrett bei der Generalprobe zu seinem Berliner Open Air Konzert am 7. Juni 2010 im letzten Drittel zu “Zorba’s Dance” über. Doch auch Queen wurden nicht vergessen – ganz nach dem Motto „We will rock you“ zelebrierte Garrett Queens „Bicycle Race“ mit Orchester und Band, dessen Schlagzeuger Jeff Lipstein außerdem in „Spring Awakening“ am Broadway mitwirkte. Gute Gründe also, von David Garretts Generalprobe zum Open Air „Rock Symphonies“ Berlin zu berichten.

Der Abend vor seinem eigentlichen Konzert am nächsten Tag war für das Publikum ein Highlight in mehrfacher Hinsicht: 1500 Garrett-Fans bekamen die Möglichkeit, die Generalprobe mitzuerleben – ein sehr besonderes, fast intimes Konzert, wenn auch unter freiem Himmel. Gewöhnlich spielt David Garrett in riesigen Hallen vor mehreren zehntausend Zuschauern auf der ganzen Welt. Inmitten eines kleinen Parkett-Halbrundes ist es aber ein einzigartiges, wohl kaum je wiederholbares Erlebnis, den Superstar in kleinem Kreis aus nächster Nähe zu erleben – zudem zu einem mehr als moderaten Eintrittspreis, den David Garrett und DEAG Classics für die Fans möglich machten.

Zum anderen wurde auch dieser Abend wie das Konzert am 8. Juni aufgezeichnet – für das ZDF, das eine einstündige Sendung mit den Highlights am Freitag, 9. Juli 2010 um 22:15 ausstrahlt, vorrangig aber für den amerikanischen Sender PBS sowie für eine DVD, die im Herbst 2010 in den Handel kommen wird. David Garrett, der wie gewohnt seine Stücke selbst anmoderiert und mit persönlichen Geschichten verbindet, sprach daher Englisch, was aber für das Berliner Publikum keine Hürde darstellte und das Greece-Grease-Wortspiel überhaupt erst möglich machte.

Begleitet von der Neuen Philharmonie Frankfurt und seiner Band spielte David Garrett in selbst für Fans immer wieder bewundernswerten Virtuosität und Perfektion, dabei mit cooler Lässigkeit, absoluter Professionalität und bekannter Lockerheit. Man sah die Musik geradezu durch seinen Körper fließen, über die Schultern hinein in die Fingerspitzen, bevor er sie seinem Instrument entlockte und ins Publikum entließ. Dreizehn Noten pro Sekunde, dabei perfekt, exakt und mit Leichtigkeit – so schnell, wie Garrett sie spielt, kann das Publikum die Töne nicht einmal denken.

Tradition und Moderne mit hohem Qualitätsanspruch

Unter den Stücken waren sowohl bereits von seinen CDs bekannte als auch neue, die extra von ihm neu arrangiert wurden. „Viel Zeit und Geduld habe ich in die einzelnen Songs investiert, mein ganzes Herzblut hängt daran“, schreibt er im Vorwort zum Programmheft. Zwei Jahre lang arbeitete er daran, das Besondere und Einzigartige jedes Stückes in einem neuen Arrangement umzusetzen. Und das ist ihm hervorragend gelungen. Man sieht und spürt sein „Herzblut“ bei jedem einzelnen Titel. Deshalb war auch das gesamte Probenkonzert ein Highlight – ob Klassik, ob Rock, ob Filmmusik. Dennoch seien seine Arrangements und Interpretationen von Griegs „In der Halle des Bergkönigs“, AC/DCs „Thunderstruck“ und das Thema des Films „Mission Impossible“ hier besonders hervorgehoben. Bei letzterem schlug Garrett mit an einem Bein befestigten Schellen den Grundtakt mit, während er quasi nebenbei mühelos auf der Violine das Thema spielte.

Professionalität und sympathische Nonchalance

Eine weitere Besonderheit dieses Abends war, dass das Publikum kein durchgestyltes, perfekt funktionierendes Konzert sah, sondern auch all das hautnah miterlebte, was eine Probe, zumal mit Fernseh- und Videoproduktion ausmacht: Frisuren zerzausender Wind, eine in zu wenig Textil vor Kälte zitternde ZDF-Moderatorin, Moderations-Wiederholungen, klemmende bis gar nicht funktionierende Mikrofone, fehlende Handtücher und Wasserflaschen, Dialoge mit einem unsichtbaren Regisseur und andere produktionstechnisch bedingte Geheimnisse und Widrigkeiten. Schließlich auch An- und Abmoderationen samt frenetischem Beifall des Publikums, obwohl das Stück gar nicht gespielt wurde.

Trotz der Befürchtung, „dass die uns hier gleich den Strom abdrehen“, kämpfte David Garrett im letzten Drittel des Abends gegen die immer weiter fortschreitende Zeit. „Wenn ich das Stück ansage, dann will ich es auch spielen!“, trotzte er dem Regisseur. Dennoch musste er letztlich auf ein, zwei Titel verzichten – aber Moderation und Beifall wurden für PBS gebraucht. Und so machte er das Publikum mit einem Lächeln, einem bittenden „Please!“ zu seinem Verbündeten. Noch einmal End-Beifall letzter Titel, Moderation, Bogen ansetzen, Bogen absetzen, jubelnder Applaus – ein von Garrett verzücktes Publikum muss sich nicht lange bitten lassen, sondern springt ihm und den Musikern zur Rettung der Aufzeichnung auch auf ein Fingerschnippen hin bei.

„Mehr Pop-Cover! Weniger klassische Arrangements! Weniger Worte!“ schreibt der Berliner „Tagesspiegel“ in einer auch ansonsten sehr fragwürdigen Konzertkritik. – Um Himmelswillen! Nein!, möchte man da ausrufen. Garretts Zuhörer wollen von ihm selbst wissen, was er spielt und warum, was er persönlich mit den Stücken verbindet, an welchen sein Herz besonders hängt. In einem der Kommentare zum Artikel wünscht sich eine Leserin dann auch genau das, was vermutlich über 99 Prozent seiner Fans denken: „Weiterhin Pop-Cover, weiterhin klassische Arrangements, weiterhin Zwischenkommentare und keine ungerechtfertigten Kritiken mehr!“ Von einem Konzert ohne jegliche Kommunikation mit dem Publikum hat man spätestens seit September 1987 genug, als der (bis dahin) legendäre Bob Dylan im Treptower Park mit Sonnenbrille trotz Dunkelheit und gelangweilter Miene sein Programm herunternuschelte, kein einziges Wort an die immerhin 100 000 erwartungsvollen Menschen richtete und nach dem letzten Titel grußlos verschwand.

David Garrett und das Orchester sowie Band und Gäste hingegen hinterließen in Berlin komplett verzückte, geradezu beseelte und glückliche Klassik- und/oder Rock-Fans aller Altersgruppen mit wund geklatschen Händen und heiseren Kehlen – alle um ein großartiges, denkwürdiges und unwiederbringliches Erlebnis reicher.


Posted by:Webmaster
Posting date:23.06.2010 - 08:19:46
Submitted by:Petra
Article date:22.06.2010
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Subject:David Garrett: Bald Hollywoods erste Geige
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Der Star-Geiger nimmt die Schauspielkunst in Angriff
Fiedel-Genie David Garrett setzt zum Sprung auf die große Leinwand an: In 'Vivaldi', dem neuen Streifen des Kölner Super-Produzentenpaares Michael und Ica Souvignier (bekannt durch Filme wie 'Contergan' und 'Das Wunder von Lengede') soll der Star-Geiger laut 'Bild' die Rolle von Vivaldis Vater Guiseppe übernehmen.

Der Film verspricht mit seinem Misch-Masch aus deutschen und amerikanischen Schauspielern der ersten Klasse, ein echter Coup zu werden. Neben Frauenschwarm Garrett stehen unter anderem Jessica Biel als Vivaldis Geliebte, Veronica Ferres als Kloster-Oberin und Oscar-Preisträger Ben Kingsley in der Rolle des Papstes auf der Liste der Akteure. Die Hauptrolle des Antonio Vivaldi übernimmt Shooting-Star Luke Evans (bekannt aus 'Kampf der Titanen').

Garrett wäre aber nicht Garrett, wenn er in diesem Zusammenhang nicht auch den Fiedler-Bonus aus dem Ärmel schütteln würde - der 29-Jährige sorgt ganz nebenbei noch für die Filmmusik. Die Dreharbeiten zu 'Vivaldi', die zum Großteil in Deutschland stattfinden, starten Ende 2010.


Posted by:Webmaster
Posting date:23.06.2010 - 08:31:12
Article date:16.06.2010
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Subject:Life Ball mit Boris Becker und David Garrett
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Promis gegen Aids: Ex-Tennis-Ass Boris Becker, die britische Schauspielerin Elizabeth Hurley und Meister-Geiger David Garrett sind die Stargäste des diesjährigen Wiener Life Balls, der am 17. Juli in der Donau-Metropole stattfindet.

Boris Becker kommt nach Wien. Mit der 18. Ausgabe des schrill-bunten Spektakels wollen die Veranstalter wieder Millionen Euro für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit sammeln. Erstmals findet der Ball nicht nur auf dem neugotischen Rathausplatz, sondern gleichzeitig auch im Burgtheater statt.

Weitere Prominente, die sich zu dem Event angekündigt haben, sind Elton Johns Ehemann David Furnish, der auch Kurator der „Aids Foundation“ des Popsängers ist, sowie der italienische Modeschöpfer Roberto Cavalli. Der Designer werde auch das Damenorchester auf der imposanten Bühne des Burgtheaters mit opulenten Roben ausstatten, teilten die Organisatoren mit. Als Farben sollen in diesem Jahr Schwarz, Weiß, Rot und Magenta im Vordergrund stehen.

Bevor zu später Stunde im Burgtheater beim sogenannten Red Ribbon Cotillion das Tanzfieber zu Jazz, Swing, Rock oder Klassik ausbricht, findet zuvor wie gewohnt eine zweistündige Eröffnungsshow auf dem Rathausplatz statt. Der Life Ball gilt in diesem Jahr als Auftakt zur XVIII. internationalen Aids-Konferenz, die vom 18. bis 23. Juli in Wien stattfindet und zu der sich 25 000 Teilnehmer angesagt haben.


Posted by:Webmaster
Posting date:23.06.2010 - 08:33:25
Article date:16.06.2010
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Subject:David Garrett veröffentlicht künftig bei Universal Music
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Noch vor einer Woche hatte DEAG gemeldet, dass der Geiger David Garrett seinen Vertrag verlängert habe. Da nun auch Universal eine Pressemitteilung mit der selben Betreffzeile veröffentlicht, stellt sich heraus, dass DEAG zwar Garretts Livepartner bleibt, künftige CDs aber bei Universal erscheinen.

Den Klassik- und Crossoverstar hatte DEAG bislang immer als Paradebeispiel für ihre 360-Grad-Philosophie bezeichnet, da der Berliner Konzern Garretts Live-Aktivitäten betreute und über DEAG Music auch seine letzten Alben veröffentlicht hat. Garrett selber hatte noch 2009 erklärt: "Ein 360-Grad-Vertrag hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil liegt darin, dass man Promotion und Vermarktung gleichzeitig für die CD und die Tour koordinieren kann, was dem Künstler einen besonderen Push gibt."

Dennoch will Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG, keinen Verlust in der geänderten Konstellation einräumen: "Wir haben mit David Garrett einen exklusiven Live-Vertrag bis 2015, wir veröffentlichen die nächste Live-DVD mit David Garretts ausverkauften Konzert aus der Kindl-Bühne-Wuhlheide in Berlin", erklärt Schwenkow auf Nachfrage von MusikWoche. "Wir haben die Rechte an der Platin-DVD 'David Garrett live - In Concert & In Private', etliche Verlagsrechte sowie die Rechte an den ersten Gold- und Platin-CDs in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir sind zufrieden! Und wir freuen uns, die erfolgreiche Partnerschaft mit David fortsetzen zu dürfen."

Gleichzeitig teilt Universal Music mit, dass man den Deal mit Garrett verlängert habe. Universal bezieht sich dabei auf einen Vertrag, den Garrett im Alter von 13 Jahren beim Universal-Label Deutsche Grammophon unterzeichnet hatte. Nachdem einige erfolgreiche Alben in Deutschland zwischenzeitlich bei DEAG erschienen waren, kam es nun zu einer Verlängerung mit Universal.

"Teil des auf Langfristigkeit angelegten Deals sind unter anderem zahlreiche spannende Neueinspielungen sowie zukünftige Veröffentlichungen bei Universal Music Deutschland", teilt Universal mit und Frank Briegmann, President & CEO Universal Music Deutschland, führt aus: "David gehört ohne Frage in die Kategorie der besten Geiger der Welt. Ich freue mich sehr, dass wir nun auch in Deutschland mit diesem Ausnahmekünstler zusammenarbeiten. Wir werden ihn auf seinem Weg mit unserer ganzen Kraft in Deutschland sowie international unterstützen und seinen bisherigen Erfolgen noch viele weitere hinzufügen."

Im September bringt Universal Music nun Garretts neues Album, "Rock Symphonies", auf den Markt, auf dem der Musiker Hymnen der Rockgeschichte bearbeitet.


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Posting date:23.06.2010 - 08:37:54
Submitted by:Lene
Article date:16.06.2010
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Subject:Lifeball: Boris Becker tanzt nach der Geige von David Garrett
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Der Lifeball verwandelt das Wiener Burgtheater in einen Tanzpalast der späten 50er Jahre. Neben Boris Becker werden auch Elizabeth Hurley und Roberto Cavalli nach Garretts' Geige tanzen.

Im Rahmen der Lifeball- Nacht am 17. Juli 2010 steht das Burgtheater für elegante Ausgelassenheit - ein Traum in Weiß und Magenta, der sogar Elfriede Jelinek wild romantisch stimmen würde, und Thomas Bernhard zum eleganten Dandy. Unter dem Motto "Das gibt´s nur einmal, das kommt nie wieder" entsteht im Burgtheater ein Ballsaal à la Couture: Kilometerlange Volants umschlingen 52 Logen und die vierstöckige 13m hohe Bühne. Gemeinsam mit dem Team von Andy Lackner (perfect props) und zahllose ehrenamtliche Helfer fertigen 6.000 handgemachte Riesenblüten und erschaffen einen Ballgarten, der von Loge zu Loge zum Lustwandeln einladet. Jede Loge erinnert an einen Harems- Balkon - unschuldig und reizvoll zugleich, verschleiert und trotzdem exhibitionistisch. Projektionen, Wind und wallende Stoffe schaffen eine sommerlich Frische.

Dresscode: schwarz, weiß, rot und pink

Luftig, stylisch, elegant soll der sommernächtliche Dresscode in den Farben schwarz, weiß, rot und pink sein - für Damen und Herren gleichermaßen. Relaxte gute Laune statt traditionellen Ballzwängen. Unverwechselbarer Sound- Mix aus Jazz, Swing und Elektronik trifft auf Rock und Klassik.

Zentrales Element im Burgtheater ist und bleibt die Bühne. Kein geringer als der italienische Star- Designer Roberto Cavalli kreiert ein „Tableau vivant“ und stattet das Damenorchester mit opulenten und extravaganten Roben aus, welches in einer vertikalen Bühnenkonstruktion entlang des Bühnen- Vorhangs positioniert ist. “Wir liebe den Lifeball und sind daher sehr stolz, dass der Name Roberto Cavalli mit der diesjährigen einzigartigen Veranstaltung, dem Red Ribbon Cotillion, verbunden ist und wir abermals den weltweiten Kampf gegen AIDS und HIV unterstützen können“, freuen sich Eva und Roberto Cavalli auf ihren Wien- Besuch.

Tanzen für den guten Zweck

Ganz in der Tradition eines Cotillions wird der Red Ribbon Cotillion - nach der Eröffnung des Lifeball am Rathausplatz - um 00.30 Uhr im Burgtheater mit einem Lancier eröffnet, dem Lieblingstanz der französischen Lanzenreiter unter Napoleon. Die Choreografie der einzigartigen Eröffnung, die sich überraschend auflösen wird, übernimmt Thomas Schäfer- Elmayer. Erster Höhepunkt des Red Ribbon Cotillions ist der Auftritt vom „schnellsten Geiger der Welt“ David Garrett, bekannt für unkonventionelle Auftritte mit seiner 300 Jahre alten Stradivari. „Ich freue mich schon sehr auf das Event, steht der Lifeball - so wie ich auch - für Kontrast, Grenzgänge und Überraschungen.“ so Garrett. Neben dem Rondo Vienna, Parov Stelar und dem Hot Pants Road Club, wird auch ein weiterer international bekannter Live- Act für die richtige Stimmung sorgen.

Die Begrüßung des Abends übernimmt der ehemalige deutsche Profi- Tennisspieler und Olympiasieger Boris Becker, der sich seit vielen Jahren bereits aktiv im Kampf gegen HIV und AIDS engagiert. In seinen vielfältigen Tätigkeiten ist Becker unter anderem auch im Kommitee der Elton John AIDS Foundation tätig, jener Organisation dem die Haupteinnahmen des Red Ribbon Cotillion für HIV/AIDS Projekte in der Ukraine zu Gute kommt. Als Ehrengäste werden Schauspielerin Elizabeth Hurley und David Furnish, Kurator der Elton John AIDS Foundation und Lebenspartner von Elton John, den Red Ribbon Cotillion besuchen.

„Die HIV/AIDS- Epidemie in der Ukraine ist die schwerste Europas und eine der am schnellsten wachsenden weltweit – direkt vor unserer Haustüre, lediglich 372km von der österreichischen Staatsgrenze entfernt. Ich konnte mir kürzlich selbst ein Bild von der katastrophalen Situation vor Ort machen. Die Ursachenkette der Epidemie heißt Stigma, Gleichgültigkeit, Armut, Tuberkulose, Verwahrlosung und eine epidemische Drogensucht. AIDS breitet sich in der marginalisierten Hochrisikogruppe der Drogenabhängigen weiter aus, und auch bei Prostituierten und Häftlingen und schließlich in der ganzen Bevölkerung. Die Infektionsrate entspricht derzeit mehr als 1,6% der Bevölkerung, die Neuinfektionsrate liegt bei über 10% jährlich.

Besonders betroffen sind Kinder, junge Mädchen und Frauen, daher unterstützen wir heuer schwerpunktmäßig jene Einrichtungen mit der Elton John AIDS Foundation, die Direkthilfe leisten“, beschreibt Gery Keszler, Lifeball- Organisator und Obmann AIDS LIFE, seine Eindrücke. Als weitere Ehrengäste stellt sich ein Komitee an hochrangigen Personen der Gesellschaft zur Verfügung, um die Veranstaltung durch ihre Präsenz sowie im Vorfeld durch den Verkauf von Logen zu unterstützen. Unter ihnen Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Marie- Luise von Preussen Gräfin Schönburg, Gunilla Gräfin von Bismarck- Schönhausen mit Ex- Mann Luis Ortiz y Moreno, Maya Langes- Swarovski, Sophie Gräfin Schönburg.

Flanierkarte ermöglicht auch den Besuch am Lifeball

Jeder Gast des Red Ribbon Cotillion hat durch seine Eintrittskarte Zugang zu einem Bereich vor der Bühne am Rathausplatz, um die 2- stündige Lifeball- Eröffnungsshow mitzuerleben, die auch zeitgleich den Auftakt zu AIDS 2010 darstellt. Die Logenbesitzer haben zusätzlich einen eigenen VIP- Bereich, der direkt vor der imposanten Bühne in einer Lounge- artigen Atmosphäre gestaltet ist und den Gästen ein umfangreiches Service bietet.

Ab 3.30 Uhr sind beide Häuser für Ticketbesitzer beider Veranstaltungen geöffnet, sodass Gäste des Red Ribbon Cotillion den Lifeball besuchen können und umgekehrt. So mischen sich die Hauptfarben des Cotillion – schwarz, weiß, rot und magenta - mit den fantasievollen und bunten Looks der Lifeball Gäste.


Posted by:Webmaster
Posting date:23.06.2010 - 08:39:56
Submitted by:Maya
Article date:10.06.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Mehr Pop, bitte!
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David Garrett geigt in der Wuhlheide. Dabei versucht er bemüht, dass Publikum auf seine Seite zu ziehen.

Wenn 15 000 Fans vor der Kindl-Bühne in der Berliner Wuhlheide warten und das ZDF aufzeichnet (Ausstrahlung am 9. Juli um 22.15 Uhr), ist volle Leistung geboten. Klar, dass David Garrett alles gibt: Mal mimt er den verträumten Musiker, mal ganz den Rockstar, mal den netten Jungen von nebenan. Dazu gibt es ein Hebebühnen-Ballett, Feuer- und Lamettafontänen und leicht bekleidete Animierdamen.

Unter dem Motto „Rock Symphonies“ spielt der Geiger drei Stunden lang abwechselnd klassische und populäre Stücke. Pop- und Rock-Klassiker umschreiben, das kann David Garrett. Das Schema bleibt konsequent dasselbe: Seine Violine ersetzt die Melodie- respektive Singstimme, und Garretts Band bildet gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Frankfurt den akustischen Unterbau. Das funktioniert bei Nirvanas „Smells like Teen Spirit“ und auch beim „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms. Dass aber selbst bei Griegs „Peer Gynt Suite“ oder Albinonis „Adagio“ das Schlagzeug nicht aussetzt, gleicht einem laienhaften Versuch, Klassisches massentauglich zu machen. Natürlich beklatschen die Fans auch diese Ausflüge, schließlich steht der „sexiest Violinist alive“ auf der Bühne. Doch nach nicht- klassischen Stücken wie dem „Fluch der Karibik“-Soundtrack oder dem AC/DC-Klassiker „Thunderstruck“ fällt der Applaus doppelt so lange aus.

Störend sind Garretts Versuche, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Immer wieder erzählt er aus seiner ach so isolierten Wunderkind-Zeit. Zu gewollt blickt er von unten in die Kamera, zu überdeutlich verfällt er in Babysprache, wenn ihn mal wieder kein Mädchen küssen wollte. Am Ende wünscht man sich dreierlei: Mehr Pop-Cover! Weniger klassische Arrangements! Weniger Worte!


Posted by:Webmaster
Posting date:23.06.2010 - 08:45:09
Submitted by:Aschanzi
Article date:01.06.2010
Subject:Smarter Verführer
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Posted by:Webmaster
Posting date:31.05.2010 - 20:46:29
Submitted by:Andrea
Article date:31.05.2010
Subject:Vom Wunderkind zum Teenie Idol
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Posted by:Webmaster
Posting date:30.05.2010 - 14:37:59
Submitted by:Maya
Article date:28.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett lädt zur Generalprobe
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Nach Meinung seiner Fans ist er der schönste, nach der Stoppuhr auf jeden Fall der schnellste Geiger der Welt. Rimski-Korsakows „Hummelflug“ fidelte David Garrett fehlerfrei in 66,56 Sekunden, das sind 13 Noten pro Sekunde. Wenn David Garrett über die Saiten seiner Geige streichelt, flippen hippe Jugendliche und bürgerliches Kulturpublikum gemeinsam aus, zu klassischen Stücken ebenso wie zu Michael-Jackson- Interpretationen. Am 8. Juni kommt der Stargeiger in die Wuhlheide. Die 15 000 Karten für das Konzert sind aber seit drei Monaten weg.

Fans, die beim Kartenkauf zu spät dran waren, bekommen nun trotzdem die Möglichkeit, Garrett in der Wuhlheide spielen zu sehen. Erstmals macht der 29-jährige Deutsch-Amerikaner die Generalprobe am Vorabend öffentlich. Als Dankeschön an die Fans, wie es heißt. Die Tickets sind begrenzt, seit Donnerstag gibt es 1500 Stück für je zehn Euro. Das eigentliche Konzert am Abend darauf kostet fast das Fünffache. Die Zuschauer der Generalprobe sollen nahezu dasselbe Programm zu sehen bekommen: dieselbe Mischung aus Rock, Pop und Klassik, dasselbe Licht, die identischen Outfits, Band und Orchester. Das klingt wie ein exklusives Konzert in kleinem Kreise zu einem Spottpreis, die Veranstalter weisen aber vorsorglich darauf hin, dass es sein kann, dass David Garrett zwischendurch Lieder abbricht, um sie neu zu beginnen – oder um Kameraeinstellungen für die TV-Aufzeichnung am Tag danach festzulegen. Christoph Spangenberg

Die Generalprobe findet am Montag, 7. Juni, ab 19.30 Uhr in der Wuhlheide statt. Tickets für zehn Euro gibt es nur auf der Internetseite www.deag.de.


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 08:49:22
Submitted by:Montklamott
Article date:18.05.2010
Subject:In Leidenschaft entflammt
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:30.05.2010 - 14:30:13
Submitted by:Montklamott
Article date:18.05.2010
Subject:Auf dem Schwebebalken
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 08:42:01
Submitted by:Maya
Article date:17.05.2010
Subject:Die Zugaben sind das Programm
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 08:48:14
Submitted by:Maya, Montklamott
Article date:17.05.2010
Subject:Schön klassisch
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Original Artikel


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 08:26:57
Article date:16.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett mag es lässig
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Zerlöcherte Jeans oder Designer-Anzug - für Star- Geiger David Garrett geht es nur um den Wohlfühlfaktor auf der Bühne.

«Wenn ich mich wohlfühle in einem Sandsack, warum soll ich nicht in einem Sandsack spielen?», sagte der 29-Jährige in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Meinen Sie, ich spiele eine Note anders, wenn ich einen Anzug anhabe? Keine Note!»

Der in Aachen geborene Violinist mit Wohnsitz in New York hat mit Crossover, geschicktem Marketing und lässigem Outfit viele jüngere Zuschauer in Konzertsäle gelockt, die nicht zum typischen Klassik- Publikum gehören. Es habe ihn schockiert, dass er mit 16, 17 Jahren niemanden in seinem Alter im Publikum gesehen habe, sagte Garrett über seine Motivation, Klassik mit anderen Musikstilen zu mischen. «Ich dachte mir, was machst du eigentlich? Du machst einen Beruf für Leute, die sechzig Jahre alt sind. Das fand ich so uninteressant.»

70 bis 80 Prozent seiner Konzerte seien immer noch rein klassisch. Doch selbst bei denen hat Garrett kein Problem damit, wenn die Zuschauer nach den einzelnen Sätzen klatschen. Es gebe doch nichts Schöneres für einen Künstler, als wenn sein Publikum spontan applaudiere. «Dieser ganze Firlefanz, von wegen man darf nicht zwischen den Sätzen applaudieren, ist eh erst Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden.» Musik solle nicht wie Meditation aufgenommen werden, sie solle Spaß machen.


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 08:28:14
Submitted by:Pruemelkruemel
Article date:16.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Im Anzug klänge keine Note anders
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Er spielt Michael Jackson und trägt löchrige Jeans: David Garrett ist der schnellste Geiger der Welt. Mit der F.A.S. sprach der Deutsch-Amerikaner, mit welchen Tricks er Kinder an die Klassik heranführt.

Sie sind wahrscheinlich der berühmteste Geiger Deutschlands, sitzen in Fernsehshows wie „Wetten, dass . . .“, haben 700.000 CDs verkauft, im Juni werden Sie vor 15.000 Menschen in der Berliner Wuhlheide ein Open-Air-Konzert spielen, für Ihre Herbsttournee sind bereits 150.000 Karten verkauft. Macht Sie Ihr Erfolg nicht auch ein bisschen traurig?
Warum sollte er das?

Ihre Karriere hat ganz ernst begonnen. Beim selben Lehrer studiert wie Vadim Repin, später bei Itzhak Perlman; Konzerte mit Abbado, Menuhin, Mehta. Aber der riesengroße Erfolg, auch finanziell, hat sich erst eingestellt, als Sie Ihr Marketing in Richtung Crossover verändert haben.
Ich habe mich nie als Kind der Vermarktung gesehen. Ich mache das, was ich gerne mache. Die Crossover-Sachen sind für mich eine Möglichkeit, auch mal etwas anderes zu machen als nur zu interpretieren.

Unter anderem spielen Sie Michael Jacksons „Smooth Criminal“ auf der Geige. Warum? Ist das nicht viel schöner ohne Geige?
Wieso hat ein Paganini gewisse Themen variiert? Weil es für ihn eine Herausforderung war, gewisse Techniken zu entwickeln. Wenn ich Ihnen meine „Smooth Criminal“-Version jetzt vorspielen würde, würden Sie hören, dass das, so wie ich es geschrieben habe, nicht leicht zu spielen ist. Finden Sie mal jemand bei den Philharmonikern, der das in dem Tempo so spielt!

Sehen Sie sich in der Tradition von Paganini? Als Teufelsgeiger? Als Virtuose?
Absolut. Das soll jetzt nicht arrogant sein – es geht mir einfach darum, meine eigenen Limits zu finden. Auch wenn ich ein Brahms-Violinkonzert spiele und versuche, die Fingersätze so zu finden, dass eine technisch schwere Passage sich anhört wie fließend Wasser. Es geht immer ums Limit.

Viele andere Geiger würden sagen, es geht um Tiefe, um Gefühl . . .
Moment, wir haben jetzt nur über technische Sachen geredet. Natürlich ist das Wichtigste bei der Interpretation klassischer Musik die Ausführung.

Wie ich Sie verstehe, haben Sie durchaus den Anspruch, als Geiger ernst genommen zu werden. Wie lässt sich das mit Ihrem Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“ vereinbaren: der schnellste „Hummelflug“ von Rimskij-Korsakow aller Zeiten, nur 65,26 Sekunden. Schaden Sie sich mit so etwas nicht selbst?
Moment, ich habe das für eine Kindersendung gemacht. Das muss man schon dazusagen. Es war eine Kindersendung der BBC, in der Fünf- bis Siebenjährigen das Instrument Geige vorgestellt werden sollte, und die Idee mit dem Schnellspielen kam von denen. Aber ich sträube mich nicht dagegen, wenn jemand, der von klassischer Musik nicht so viel Ahnung hat, jetzt sagt, wow, das ist aber schnell. Ist es ja auch.

Wollen Sie vor allem ein Publikum ansprechen, das nicht so viel Ahnung hat von klassischer Musik?
Das macht doch nichts!

Nein, aber: Ist das Ihr Zielpublikum?
Zu mir kommen Leute mit Abonnement, fünfjährige Kinder, 70-jährige Omas. Ich bin für viele Menschen eine Figur geworden, bei der sie denken, ja, da können wir hingehen, das wird lässig, da müssen wir uns nicht unbedingt fein anziehen. Das ist ja auch schon mal etwas. Gerade für junge Menschen macht das einen großen Unterschied.

Was denken Sie, wenn Ihr Publikum nach den einzelnen Sätzen klatscht?
Das hat Beethoven nicht gestört, weshalb sollte es mich stören? Es gibt doch nichts Schöneres für einen Künstler, als wenn sein Publikum nach einem Satz spontan applaudiert. Dieser ganze Firlefanz von wegen man darf nicht zwischen den Sätzen applaudieren, ist eh erst Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden.

Finden Sie nicht, diese strengen Rituale der klassischen Konzerte haben etwas sehr Schönes?
Nein. Finde ich nicht. Musik muss doch nicht wie eine Meditation aufgenommen werden, man steht ja nicht vor dem Kreuz Jesu. Musik soll Spaß machen. Man soll sich nicht zurückhalten im Konzertsaal.

Was müsste sich Ihrer Meinung nach im klassischen Musikbetrieb ändern, damit mehr junge Menschen ins Konzert kommen?
Ach, da ändert sich ja schon viel. Aber es hängt natürlich vom Künstler ab. Wenn jemand nie Interviews gibt und sich verschließt, das zu erklären, was seine Liebe ist, also klassische Musik, dann wird dieser Mensch auch nicht viele Leute erreichen. Natürlich ist unsere Aufgabe als Interpreten, dem Komponisten, also dem wahren Genie, gerecht zu werden – aber trotzdem muss ich doch dieses wahre Genie auch ein bisschen promoten. Sehe ich zumindest so.

Sie haben mal gesagt, Sie seien Teil der MTV-Generation . . .
Na ja . . . Ich meinte damit, dass auch die Musikwelt eine sehr visuelle ist. Das war sie schon immer. Paganini, Liszt, Maria Callas, Caruso, die haben doch alle mit Image gespielt, mit Storys, mit PR. Natürlich hatten sie unglaubliches Talent. Aber Legenden wurden sie dadurch, dass sie darüber hinaus gedacht und ein breites Publikum angesprochen haben.

Würden Sie sagen, Sie können geigerisch an der Weltspitze mithalten? Oder kommt da bei Ihnen auch ein, ich nenne es jetzt doch so, cleveres Marketing dazu?
Beides. Das Wichtigste für mich ist das Spielen. Marketing ist immer zweitrangig. Aber ich mache auch viele rein klassische Konzerte. Das vergessen die Leute immer. Siebzig bis achtzig Prozent meiner Konzerte sind rein klassisch.

Ja, und dann passiert es, dass jemand aus dem Publikum reinruft, was mit Ihnen los sei, ob Sie schlechte Laune hätten, warum Sie denn gar nicht mit Ihrem Publikum redeten?
Ach, das war doch wunderbar. Das ist bei der ersten Klassiktournee nach dem Crossover-Album passiert, in Dresden. Und im Grunde hatte diese Frau aus dem Publikum absolut recht. Da saßen neunzig Prozent Leute drin, die noch nie in einem klassischen Konzert waren. Die haben sich vielleicht auch kein Programmheft gekauft – nicht jeder hat Geld, da noch mal sechs Euro auszugeben. Die sitzen dann da und wissen nicht, was jetzt eigentlich abgeht. Ich sage seither immer die Stücke an.

Für diese Frau ist es aber doch eigentlich vollkommen egal, dass Sie so viel in Ihrem Leben geübt haben, dass Sie bei Perlman studiert haben . . .
Das glaube ich nicht. Die hätte bloß gerne gewusst, was ich als Nächstes spiele.

Aber die kann doch überhaupt nicht einordnen, was Sie da machen.
Wer kann das schon einordnen? Meinen Sie, jeder Berufsmusiker kann einordnen, was ein Heifetz, ein Milstein macht?

Es stört Sie also nicht, dass Ihr Publikum wahrscheinlich nicht sagen kann, was der Unterschied ist zwischen Ihnen und Vanessa Mae?
Nein. Wenn jemand Vanessa Mae toll findet, aus welchen Gründen auch immer – vielleicht kennt der sonst keine Geiger –, und mich mit ihr vergleicht, meint er das ja nett. Da will ich nicht arrogant sein und sagen, hör dir erst mal Zukerman an oder Menuhin.

Nigel Kennedy hatte als erster Geiger Erfolg damit, auszusehen, als höre er privat keine klassische Musik. War das ein Vorbild, früher?
Der hat mich nicht so interessiert, muss ich sagen. Wissen Sie, was mich eigentlich dazu gebracht hat, mit Crossover anzufangen?

Nein.
Die Tatsache, dass ich mit 16, 17 Jahren niemandem in meinem Alter im Publikum gesehen habe. Das hat mich schockiert. Wenn man Musik macht, will man doch auch seine eigene Generation ansprechen. Ich dachte mir, was machst du eigentlich? Du machst einen Beruf für Leute, die sechzig Jahre alt sind. Das fand ich so uninteressant. Nicht die Musik, aber den Beruf, die Vorstellung, wie es die nächsten vierzig Jahre weitergehen sollte, das wollte ich nicht machen.

Glauben Sie, wenn ein Geiger wie Nikolaj Znaider, der gerade als einer der besten der Welt gilt, in zerlöcherten Jeans auf die Bühne kommen würde . . .
Das hat doch nichts mit zerlöcherten Jeans zu tun! Sondern damit, ob er sich wohl fühlt in zerlöcherten Jeans. Wenn ich mich wohl fühle in einem Sandsack, warum soll ich nicht in einem Sandsack spielen? Das macht doch keinen Unterschied! Meinen Sie, ich spiele eine Note anders, wenn ich einen Anzug anhabe? Keine Note!

Warum kommen weniger Leute zu Nikolaj Znaider als zu Ihnen?
Ich kenne ihn nicht. Ein sehr, sehr guter Geiger. Aber vielleicht hat er andere Interessen? Vielleicht ist er zufrieden mit dem, was er macht.

Und Ihr Interesse war es ...
Ich wollte meine Freunde im Konzertsaal sehen.

Noch mal zum Verständnis: Ihr eigentliches Ziel ist es, Menschen an die klassische Musik heranzuführen. Crossover benutzen Sie als Lockmittel.
Das ist ein Mittel zum Zweck in gewisser Weise.

Aber nützt das was? Diese Frau, die in Ihrem Konzert reinruft – fängt die anschließend an, Geige zu lernen, und kauft sich Karten für einen Schubert-Liederabend?
Jedenfalls gebe ich ihr die Möglichkeit herauszufinden, ob ihr das gefallen könnte. Wenn ich das ganze Leben sage, ich esse keinen Spargel, Spargel sieht unangenehm aus, meine Eltern mögen Spargel, ich mag keinen Spargel! Wenn Sie den nie probieren, wissen Sie nicht, ob Sie den nicht eigentlich doch mögen. Ich will den Menschen die Option geben.

Das heißt, Sie sind der, der den Spargel serviert – mit Käse überbacken?
Genau. Damit Sie mal reinschmecken. Wobei – Käse überbacken, das hört sich jetzt so nach McDonald’s an, nein: normalen, gesunden Spargel. Ich will die Leute erst mal ins Konzert reinbringen, damit Sie dann frei entscheiden können, ob sie davon mehr wollen oder nicht.

Und zum Reinbringen gehören Fotos mit nacktem Oberkörper?
Die habe ich ganz am Anfang gemacht.

Die sind dann irgendwann von Ihrer Homepage verschwunden. Warum?
Ich glaube, meine Plattenfirma fand das zu offensiv. Aber ganz ehrlich, hätte ich diese Offensive nicht gemacht, hätte ich gewisse Leute auch nicht erreichen können.

Vor ein paar Tagen gab es Schlagzeilen um Sie und ein „Wiesn-Playmate“, was auch immer das ist.
Dazu sage ich nichts.

In Interviews stellen Sie sich oft als Womanizer dar. Keine feste Freundin, Frauengeschichten nicht abgeneigt. Ist das wichtig, wegen der weiblichen Fans?
Ach, wissen Sie, ich bin für Medien interessant, weil ich klassische Musik spiele und ein bisschen anders aussehe als der typische Mann im Orchester. Aber das ist alles unwichtig. Klamotten sind unwichtig, Image ist unwichtig. Mein Metier ist die Tongebung.

Ihre jüngste CD heißt „Classic Romance“. Könnte es passieren, dass eine CD von Ihnen auch einfach mal „Mendelssohn Violinkonzert“ heißt?
Warum? Da war Mendelssohns Violinkonzert drauf und dann noch sechs Stücke, die ich für Orchester arrangiert habe, alles aus der Romantik. Ich fand den Namen ganz passend.

Mal ehrlich: Hören Sie selbst gerne Crossover?
Es gibt sehr wenig gutes Crossover. Weil es sehr wenig gute Instrumentalisten gibt, die das machen. Insofern eigentlich nicht so. Ich höre lieber die richtigen Genres.


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 07:58:02
Submitted by:Maya
Article date:15.05.2010
Subject:Zurück aus den U-Bahn Schächten
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Posted by:Webmaster
Posting date:12.05.2010 - 09:42:34
Submitted by:Maya
Article date:11.05.2010
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Subject:Klassik lässig vom Barhocker
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Alles, was sich nicht verändert, ist leblos. Nach dieser Devise hat David Garrett genau das Richtige gemacht, als er sich entschied, die Konventionen der klassischen Aufführungspraxis von ernster Musik aufzubrechen. Mit seinem Crossover-Konzept ist es ihm gelungen, dem Repertoire der westlichen Kunstmusik wieder Leben einzuhauchen. Und er hat ein eher klassikfernes Publikum an Brahms und Beethoven herangeführt. Am Montagabend gastierte der blitzschnelle und von der Presse in höchsten Tönen gelobte Violinist in der Händel-Halle mit seinem kammermusikalischen Programm "Recital 2010".

David Garrett betritt die Bühne in Jeans und lässigem Jackett, lehnt sich an einem Barhocker an und stürmt in Johannes Brahms' Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 hinein. Er besticht mit seiner atemberaubenden Fingerfertigkeit und durch die interpretatorische Leichtigkeit, mit der er selbst technisch anspruchsvolle Passagen dahinzaubert, als wäre es nichts weiter. Explosionsartig findet er in pointierte Einsätze und schmachtet auf seiner Stradivari in weiten dynamischen Bögen.

Schweres wird leicht

Keineswegs driftet der 29-jährige Deutsch-Amerikaner dabei in Kitsch ab. Es wirkt eher verspielt, wenn Garrett Töne ausgiebig anschleift, als halte er keine Geige, sondern eine Fender-Gitarre in der Hand.

Sein Stil macht die Musik zugänglich. Das Eis zum Publikum bricht durch die lockeren Moderationen zwischen den Stücken. Das, was klassische Musik "schwer" macht, was Distanz schafft und verkopft wirkt, wischt Garrett weg. Ganz bewusst. Seine Musik soll auch ein junges Pop-affines Publikum erreichen, das nicht zurückschreckt, wenn Ravel und Mozart auf dem Programm stehen.

Jemand, der so unbeschwert mit dem ehrwürdigen Erbe der europäischen Musikgeschichte jongliert und dabei noch so erfolgreich ist wie Garrett, beherrscht sein Handwerk. Garrett stand bereits mit zwölf Jahren neben Yehudi Menuhin auf der Bühne und durfte sich dessen Wertschätzung sicher sein. Ein Wunderkind. Eines, das von der polnischen Geigerin Ida Haendel unterrichtet wurde und dem der Feinschliff an der Juilliard School in New York von Itzhak Perlman verpasst wurde. Garrett studierte dort außerdem Komposition und Musikwissenschaft. Seine Stärke sind die technisch anspruchsvollen Stücke. Klar wurde das in Maurice Ravels "Tzigane", das der französische Komponist Anfang der 1920er Jahre für die ungarische Violinistin Jelly d'Arányi schrieb.

Auf dem Klavier wurde Garrett von dem Franzosen Julien Quentin begleitet, der ebenfalls Aufmerksamkeit verdient. Sein Spiel gab der laxen Solostimme soliden Boden. Quentin konzertierte kraftvoll, konzentriert und mit Spielfreude. Zugunsten der Show trat er hinter dem Solisten zurück, was den Stücken zu einem seltenen, violinenlastigen Charakter verhalf.

Präzise, aber nicht perfekt

David Garrett ist präzise, aber nicht perfekt. Sein Augenmerk liegt weniger auf der Genauigkeit, als vielmehr auf der Wirkung der Musikstücke. Er hat Ausstrahlung und eine dezente, aber gut geplante Bühnenshow. Das mag es manchem Hörenden ermöglichen, dem Konzert zwei Stunden zu folgen, ohne auch nur einen Gedanken an die Musik zu verschwenden. Nach üppigem Applaus und sage und schreibe sechs Zugaben - doppelt so viele, wie der Star gewöhnlicherweise gewährt! - verlassen Garrett und Quentin die hallesche Bühne.

Alles in allem ist die Mischung von klassischer Musik mit Pop- und Rockanklängen ein planvolles Konzept, das sich gut verkauft. Es zeigt, dass auch Klassik Mainstream sein kann, wenn der Protagonist zum Popstar taugt.


Posted by:Webmaster
Posting date:10.05.2010 - 16:54:57
Submitted by:Solveig
Article date:10.05.2010
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Subject:David Garrett mit neuem Klassik-Recital in Bielefeld
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Wunder gibt es immer wieder - diese Textzeile eines bekannten Schlagers mag dem einen oder anderen "E-Musik"-geschulten Ohr in den Sinn gekommen sein, das David Garretts neuem Recital in der ausverkauften Bielefelder Stadthalle gelauscht hat. Neu war auch das Gesicht des Pianisten an seiner Seite: Julien Quentin.

Wunder deshalb, weil Garrett sich mit Sonaten von Brahms, Mozart und Beethoven zwar auf vertrautem Terrain bewegt, jedoch erfreulich gefestigter als im Jahr 2008. Seine musikalischen Wurzeln scheinen wieder mit ausreichend Nährstoffen versorgt.
Das zeigt sich bereits bei Brahms’ dritter Violinsonate d-Moll op. 108, die - eingeleitet mit dem populären Ungarischen Tanz g-Moll des Komponisten - klingt wie das Bekenntnis eines geläuterten Klassik-Interpreten. Diese Sonate war es übrigens, die Garrett nach dreijähriger Konzert-Abstinenz (während seines Studiums an der New Yorker Juilliard School) als erstes aufführte - es war sein "Start ins Berufsleben und das Ende der Studentenpartys", wie er wehmütig zugibt.

So klingt es beinahe wie eine Reminiszenz an vergangene Zeiten, aber auch an den Ungarischen Tanz, wenn (vor allem im vierten Satz) feuriges Temperament auflodert. Ein Temperament, das auch für Ravels "Tzigane" (französisch für "Zigeuner") Pate stand. Bereits im vorangestellten Violin-Monolog nimmt Garrett das vorweg, was diese Konzertrhapsodie ausmacht: einen leidenschaftlichen Dialog zwischen impressionistischer "Verklärtheit" und folkloristisch-modernistischem Einschlag, in dem Ravel "das Ungarn meiner Träume auferstehen" lassen wollte.

Jeder Ton perlt
Wie die "Tzigane" besticht auch Beethovens "Frühlingssonate" (Opus 24) durch eine Detailverliebtheit, die beiden Musikern einverleibt scheint. Ein Beethoven mit Ecken und Kanten (vor allem im finalen Rondo), der Profil aufweist, ein Profil, das Garrett bisher eher vermissen ließ.

Diese Verspieltheit bekommt dem Adagio allerdings weniger gut, ihm hätte mehr Schlichtheit und Großformatigkeit besser zu Gesicht gestanden. Zur Überraschung des Abends avanciert jedoch Mozarts zweisätzige G-Dur-Sonate KV 301, die sowohl binnendifferenziert als auch im Miteinander von Garrett und Quentin die von Spielfreude und Mozartscher Leichtigkeit sprüht.

Hier perlt jeder Ton, jedes Motiv gerät zu einem mal zart schimmernden, mal entschieden hervortretenden Mosaikstein, ohne den Gesamteindruck übertrumpfen zu wollen. So wie beide Parts verschmelzen, so verhält es sich auch bei Garrett und Quentin, die - permanent in Blickkontakt stehend - ein Rädchen ins andere greifen lassen und als einheitliches musikalisches Uhrwerk ticken. Das schlägt sich auch auf die Zugaben nieder, unter anderem bei Kreislers "Liebesleid" und Paganinis "Karneval in Venedig" (besser bekannt als Melodie von "Mein Hut, der hat drei Ecken").
Schlussendlich stehende Ovationen und die Erkenntnis: Auch mit Ecken und Kanten kann es ausgesprochen rund laufen. Mehr davon, David!


Posted by:Webmaster
Posting date:12.05.2010 - 09:40:08
Submitted by:Maya
Article date:10.05.2010
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Subject:David Garrett: Ein Superstar der Klassik
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Volles Haus - und das bei einem Klassik-Abend: Rund 1500 Zuhörer ließen sich am Sonntag in der Jahrhunderthalle von Star-Geiger David Garrett verzaubern.

Wenn tausende Menschen ein Klassikkonzert besuchen, dann ist das ungewöhnlich genug. Sitzen dann noch viele junge Leute auf den Stühlen, dann muss es sich beim auftretenden Künstler um einen Superstar der Klassik handeln. Ein solcher ist Ausnahmegeiger David Garrett. Am Sonntagabend gab er in der ausverkauften Jahrhunderthalle ein umjubeltes Gastspiel.

Sonate und Rhapsodien

Junge Menschen für klassische Musik zu begeistern, ist das erklärte Ziel des 29-jährigen Deutsch-Amerikaners. In der Vergangenheit tat er das, indem er Klassik mit modernen Stilrichtungen vermischte.

Auf seiner aktuellen "Recital"-Tour aber präsentiert er Klassik in seiner reinsten Form: Sonate und Rhapsodien von Mozart, Ravel, Brahms und Beethoven, reduziert auf Geige und Klavier. Begleitet wird Garrett dabei vom französischen Pianisten Julien Quentin.

Dialog zwischen Musikern

Als einen Dialog zwischen Musikern bezeichnete Garrett diese Art des Zusammenspiels. Beide Künstler zeigten eindrucksvoll, was das bedeutet. Zahlreiche Lautstärke- und Rhythmuswechsel erforderten ein ebenso präzises wie intuitives Zusammenspiel.

Das klappe je nach Form und Stimmung von Abend zu Abend unterschiedlich gut, erklärte Garrett den über 1500 Zuschauern - offenbar stand es am Sonntag um beides zum Besten: Das Duo lieferte hingebungsvolle, ausdrucksstarke Interpretationen der klassischen Werke ab.

Virtuose am Klavier

Garrett lieferte zweifelsohne eine große Show ab, holte aus seiner Geige alles heraus. Dabei geriet aber nicht in Vergessenheit, dass mit Julien Quentin ein Musiker am Klavier saß, der dem Star des Abends an Virtuosität in nichts nachstand.

Mit nachsichtigem Lächeln quittierte Garrett wiederum eine Folge daraus, dass viele seiner Zuhörer in Klassikdingen unerfahren sind: Das Publikum applaudierte konsequent nach jedem Satz.


Posted by:Webmaster
Posting date:18.05.2010 - 07:56:41
Submitted by:ElkeMaria
Article date:10.05.2010
Subject:David Garrett begeistert 2300 Musikfreunde in der Bielefelder Stadthalle
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Posted by:Webmaster
Posting date:10.05.2010 - 16:46:56
Submitted by:Maya
Article date:07.05.2010
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Subject:Mann der leichten Muse
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Mal angenommen, David Garrett würde nur Klassikprogramme spielen, kein Crossover, und sähe aus wie Mr. Bean. Wäre er dann ein derart gefeierter Star? Wohl kaum. Der gern als "David Beckham der Violinisten" bezeichnete Geiger ist ein Künstler, der in Sachen Selbstvermarktung neue Maßstäbe setzt, bei manchen Fans aber auch für Verwirrung sorgt. In der mit 2000 Besuchern ausverkauften Harmonie gibt es einige lange Gesichter: Kein Orchester, nur ein Klavier als Begleiter, und auf dem Programm Brahms, Mozart oder Beethoven, kein "Fluch der Karibik"-Soundtrack, keine Michael-Jackson-Songs.

Auf dem Barhocker

Dass das Publikum in der Harmonie kaum Klassik-Erfahrung hat, wird schon daran deutlich, dass zwischen den Sätzen der einzelnen Sonaten applaudiert wird. Dem Deutsch-Amerikaner ist das egal, er genießt es sogar. Und so spielt er sich lässig auf dem Barhocker sitzend, mit Jeans, grauem Hemd und dunklem Jackett durch sein Recital, wie man Konzerte mit nur ein bis zwei Musikern auf der Bühne nennt. Der zweite heißt Julien Quentin und ist ein famoser Klavierbegleiter, was schon bei Brahms" Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 hörbar wird.

Leichter Brahms

Die war Teil von Garretts erstem Konzert nach dem Studium an der Juilliard School in New York: "Ich verbinde mit dem Stück den Einstieg ins Berufsleben, aber auch das Ende der Studentenpartys", verrät er dem Publikum. Der schwere Brahms klingt bei Garrett merkwürdig leicht, wodurch aber einiges an Tiefe verloren geht. Gleiches gilt für Beethovens "Frühlingssonate" und Mozarts Sonate Nr. 18: blitzsauber gespielt, die virtuosen Passagen mit viel Fingerfertigkeit, doch der klare Gestaltungswille fehlt.

Der einstige Kinder- und Jugendstar der Klassikszene hat sich in eine andere Richtung entwickelt, was schon an seinem andauernden Aufstampfen mit dem rechten Fuß deutlich wird. Fetzige Popsongs, James-Bond-Melodien, das ist seine Welt, in der er mit viel Selbstbewusstsein lebt: "Du musst ein Weltklassegeiger sein, um eine gute Crossover-CD zu machen", schreibt er in seinem Programmheft.

Zur Weltklasse eines Vadim Repin, einer Hilary Hahn oder Anne-Sophie Mutter fehlt dem 28-Jährigen einiges. Dass der als "schnellster Geiger der Welt" geführte Garrett eher in der leichten Muse zu Hause ist, zeigt der Zugabenteil: Fritz Kreislers zauberhaftes "Liebesleid" oder Paganinis "Karneval in Venedig" − bei uns auch bekannt als "Mein Hut, der hat drei Ecken" −, das hat Esprit, hier ist der gebürtige Aachener in seinem Element. Da sind auch die Fans des Crossover-Garrett wieder versöhnt.


Posted by:Webmaster
Posting date:30.05.2010 - 14:34:15
Submitted by:Maya
Article date:07.05.2010
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Subject:Wie David Garrett ganz lässig für klassische Musik begeistert
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Der Stargeiger wurde beim Gastspiel im Würzburger Congress Centrum vom Publikum gefeiert – Beethoven mit Hit-Qualitäten

David Garrett kann's einfach. Er kann's auf der Geige. Er kann's auf der Bühne. Und er kann's auf seine, ganz eigene, Art. Im ausverkauften Congress Centrum Würzburg (CCW) legt der Star-Geiger ein spitzenmäßiges Klassik-Konzert hin. Er erntet Riesenapplaus. Und zwar bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.

Der 29-Jährige Garrett schafft etwas, was sonst nur noch der Star-Pianist Lang Lang hinkriegt: Er kann Begeisterung für klassische Musik beim breiten Publikum wecken. Und zwar nicht mit todsicheren Nummern, nicht mit populärer Anbiederung. Sondern mit anspruchsvollen Stücken, die sonst bloß von Klassik-Kennern gehört werden.

David Garrett hat dabei drei Trümpfe auf der Hand: Er wirkt sympathisch. Er ist groß und sieht gut aus. Und natürlich: Er spielt hervorragend Geige. Megacool sitzt er die meiste Zeit auf einem Barhocker und spielt selbst Anspruchsvollstes, als wäre es nichts Besonderes. Angetreten ist er ganz lässig. Er ist in Jeans und schwarzem Sakko gekommen. Das weiße Hemd trägt er über der Hose. Die langen Haare sind zum Zopf gebunden.

Der Sohn des deutschen Juristen Georg P. Bongartz und der US-amerikanischen Primaballerina Dove Garrett ist vor allem eines: ein toller Virtuose, der auch die Nuancen beherrscht. So verträumt, wie David Garrett an diesem Abend in Würzburg den Beginn von Ludwig van Beethovens „Frühlingssonate“ spielt, bekommt dieses Stück plötzlich Hit-Qualitäten. Klasse, wie leicht er Wolfgang Amadeus Mozarts Pariser G-Dur-Sonate präsentiert. Und auch die d-Moll-Sonate von Johannes Brahms trägt er mit jeder Menge Eleganz vor.

In Maurice Ravels „Tzigane“ brilliert der einstige Kinderstar, der seinen ersten Plattenvertrag schon mit 13 Jahren hatte, mit seiner enormen Technik – und zeigt damit, dass er auch in dieser Epoche zu Hause ist. Insbesondere seine rechte Hand leistet phänomenale Arbeit. Sein Bogenstrich ist fantastisch. Und so energisch, dass der Bogen gelegentlich ein paar Haare lassen muss.

Mit der linken Hand erlaubt sich David Garrett hier und da einen hörbaren Lagenwechsel. Aber das alles ist gewollt. Perfekt ist das Zusammenspiel mit dem Klavierbegleiter Julien Quentin. Feinste Tempoänderungen und schwierige Synchronstellen packen die beiden mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit.

Das Publikum ist begeistert. Und bekommt vier Zugaben. Bravourös gespielt, natürlich.


Posted by:Webmaster
Posting date:06.05.2010 - 08:59:48
Submitted by:Maya
Article date:06.05.2010
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Subject:David Garrett in Ulm! Ein Weltstar zum Anfassen
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-Nach dem Konzert gab es sogar Autogramme

Er macht eigentlich den Eindruck als sei er der nette Schwiegersohn von Nebenan. Doch er ist ein Weltstar.
Und das zurecht. Innerhalb weniger Wochen ( Ende vergangenen Jahres) waren die rund 1.400 Tickets für das Konzert im CCU vergriffen.David Garrett. Der Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina der im September 30 Jahre wird bekam im Alter von vier Jahren seine erste Violine. Seine Ausbildung erhielt David Garrett zuerst durch den Vater, der nebenberuflich als passionierter Geigenlehrer arbeitete, inzwischen jedoch als bekannter Geigenauktionator tätig ist. In den Jahren 1990 und 1991 wurde Garrett von Zakhar Bron unterrichtet. Seit 1992 ist er Unterricht von Ida Haendel Ab 1999 besuchte er als einer der ersten Studenten die Meisterklasse von Itzhak Pealrman an der Juilliard School of Music , New York City. Garrett spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1772 und einer weiteren von Antonio Stradivari.Das man mit Klassik durchaus begeistern kann, das erlebten sehr viele Jugendliche im Auditorium. Gut gelaunt mit weißem Hemd und Jeans und zusammen mit seinem französischen Pianisten Julian Quenton bot er ein zweieinhalbstündiges Konzert der extra Klasse. Der aufmerksame Besucher kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das er die Musik nicht nur spielt sondern auch lebt, das war von Anfang an zu spüren. Für die Recital Tournee hat er sich Klassische Stücke herausgesucht. Auf dem Programm standen verschiedene Sonaten von Maurice Ravel, Brahms, Mozart . Als Schlussstück hatte er sich die sehr schöne Frühlingssonate von Beethoven gewählt. Natürlich gab es vier Zugaben und Standing Ovations. Nach dem Konzert, was bei Weltstars auch nicht immer üblich ist, gab er noch Autogramme. Mehr als 400 Besucher nutzten die Gelegenheit sich eine Signatur auf CD, Programm oder Eintrittskarte zu holen. Es war ein Traumhafter Abend. Danke. Im Herbst geht es auf eine große Hallentournee, mit Band und Orchester. Ich bleibe dran. Danke möchte ich vor allem der Agentur von David Garrett sagen, die mich bei dem Interview und dem Bericht sehr unterstützt hat, sowie Frau Gebhardt vom örtlichen Veranstalter, die es ermöglicht hat, das dieser Konzertbericht zustande kam. Danke. Wenn es möglich ist, werde ich über die große Tournee im Herbst noch berichten. Wer noch die Möglichkeit hat, sollte sich dies nicht entgehen lassen. Ein Abend der Extraklasse.


Posted by:Webmaster
Posting date:06.05.2010 - 09:03:47
Submitted by:Flanni
Article date:06.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Brahms auf dem Barhocker
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Locker vom Hocker: David Garrett, der mit Crossover zum Popstar unter den klassischen Geigern aufgestiegen ist, spielte im Congress Centrum vor seiner Fangemeinde - und zwar ganz ernsthaft Kammermusik.

Nein, Kofferanhänger, Kapuzenpullover und Kissenbezüge hatte es am Vortag beim Meisterkonzert des Freiburger Barockorchesters im Foyer des Congress Centrums nicht zu kaufen gegeben. Auch keine Brettchen und Schlafmasken mit einem aufgedruckten Bild des Solisten Kristian Bezuidenhout.

Bezuiden . . . wer? Genau. David Garrett, der in Wunderkindjahren schon unter Claudio Abbado mit den Berliner Philharmonikern Mozart-Violinkonzerte für CDs aufnahm, aber in den letzten Jahren als cooler blonder Geigenhüne mit Crossover-Projekten zum Popstar aufstieg, gehört zu den wenigen Klassik-Künstlern mit Riesenpublikum und Fanartikelsortiment. Seit einem halben Jahr schon ist Garretts Konzert im CCU ausverkauft - auch das ist Ulmer Klassik-Realität.

Und was spielte er am Dienstagabend? Nicht Michael Jacksons "Smooth Criminal", keine AC/DC-Rockkracher, keine Melodien aus "Fluch der Karibik" - sondern Johannes Brahms. Fluch der Kammermusik? Ein Großteil des Publikums hatte einen solchen Abend noch nie erlebt: Violinsonaten von Brahms (Nr. 3), Mozart (Nr. 18) und Beethoven (Nr. 5, die "Frühlingssonate"), dazu Ravels "Tzigane".

Auf der Bühne: Garrett und sein souverän mitgestaltender Klavierpartner Julien Quentin. Kein Brimborium. Keine Show, kein Crossover, sondern ehrliche klassische Kost - unverkrampft, unverstaubt dargeboten. Genial geradezu: Kein anderer Geiger hätte mit diesem Programm ein solch großes, junges, gemischtes Publikum in den Saal gelockt, ihm eine Begegnung mit dieser nur vermeintlich "ungenießbaren", "langweiligen" Klassik ermöglicht. Man muss David Garrett ganz aufrichtig zu dieser - musikpädagogischen - Großtat herzhaft gratulieren. Dieser 29-Jährige, der seine Geige auch gerne aufs Wetten-dass-Sofa mitbringt, ist ein ernsthafter Musikvermittler.

Keine Häppchen also, sondern Sonaten. Aber in keinem steifen Konzertrahmen mit einer Ü-70-Zuhörerschaft. Fern der üblichen Etikette jubelte das Publikum nach jedem einzelnen Satz. Was, zum Beispiel, beim Brahms ganz gut passte, spielte Garrett doch das Adagio gefühlvoll geradezu als romantischen Song ohne Worte.

Da kam nun also kein Solist im Frack zum Auftritt, sondern ein sympathischer Kerl in gebleichten Jeans, weißem Hemd, dunklem Jackett, der auf einem Barhocker Platz nimmt, mal kurz zur Auflockerung einen Ungarischen Tanz von Brahms runterreißt und dann zum Mikrofon greift, den Abend über die Werke locker anmoderiert: "Ich habe klassische Kammermusik für euch mitgebracht." Ja, die Brahms-Sonate sei sein erstes Stück gewesen, mit dem er nach dem Studium an der Julliard School wieder in den Konzertbetrieb eingestiegen sei: "Diese Sonate bedeutete für mich das Ende der Studentenpartys."

Das etwas andere klassische Geigen-Recital eben. Das muss nicht jedem gefallen, aber gut, wenn solch legeres Auftreten hilft, Berührungsängste zur Klassik zu vertreiben. Die Frage ist nur, bucht ein Garrett-Fan dann auch mal einen Kammermusikabend mit einem anderen Künstler? David Garrett jedenfalls biederte sich im CCU nicht musikalisch an. Er spielte technisch vortrefflich, mit schönem, allerdings nicht auftrumpfendem Ton - der Mozart erfrischend, Beethoven lebensvoll, der Ravel mit Schmackes. Er kanns.

Natürlich bot Garrett diverse Zugaben, Fritz Kreislers "Liebesleid" und überhaupt paganinihaft verhexte Schmankerl, wie sie einst auch ein Jascha Heifetz zelebrierte. Die Geigen-Virtuosen zogen schon immer größeres Publikum an mit Zauberkunststücken. Und kaum ging das Licht an, strömten die Zuhörer zur Autogrammstunde. Auch das kann Garrett. "400 in 45 Minuten schafft er locker", beruhigte der Verkäufer am Fanartikelstand.


Posted by:Webmaster
Posting date:06.05.2010 - 09:08:59
Submitted by:Birdie
Article date:05.05.2010
Subject:Klangschönheit konserviert
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Posted by:Webmaster
Posting date:03.05.2010 - 05:47:19
Article date:03.05.2010
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Subject:Der Volksgeiger
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David Garrett machte auf seiner "Recital"-Tour Station in der ausverkauften Mercatorhalle. Zumindest bei Maurice Ravels hyper-virtuoser Konzert-Rhapsodie "Tzigane" waren alle begeistert.

Zu David Garretts Konzerten kommen überwiegend nicht die Kenner und Liebhaber der klassischen Musik – auch wenn er, wie bei seiner aktuellen "Recital"-Tour, mal kein Crossover macht. Da kommen Menschen, die den 29 Jahre jungen Violin-Weltstar kennen, aber nicht die aufgeführten Werke. Die oft gegen das Fotografierverbot verstoßen, manchmal langsame Sätze nervös zerhusten und vor allem bei mehrsätzigen Sonaten zwischendurch ebenso ahnungs- wie gnadenlos die Spannung und die Atmosphäre lautstark zerklatschen.

Sie treffen auf einen Schlacks mit Dreitagebart und Haarzopf, der in Jeans und offenem Hemd unter dem lockeren Sakko dann lässig auf dem Barhocker sitzend spielt und der den Saal erstmal begrüßt mit "Hallo Duisburg".

Aber wer so makellos und suggestiv Geige spielen kann, der darf das auch. Denn zusammen mit seinem mehr als soliden Klavier-Kollegen Julien Quentin bringt er auf seiner Frühjahrs-Tournee zwischen dem Wiener Konzerthaus und der Dresdner Semperoper, konkret zwischen der Düsseldorfer Tonhalle und dem Karlsruher Brahms-Saal, in der ausverkauften Duisburger Mercatorhalle die subtile Kammermusik auch solchen Leuten nahe, die zuvor wenig damit anzufangen wussten.

Ein wahres Feuerwerk

Da wird sogar die sowieso leidenschaftliche, aber eben auch in jeder Hinsicht anspruchsvolle Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108 von Johannes Brahms durchaus massentauglich. Sicher, man mag die Spielweise des gebürtigen Aacheners hier manieriert nennen. Ein lebendiger Vortrag war es aber ganz sicher.

Dagegen blieben die Aufführungen der beiden im engeren Sinne klassischen Werke nach der Pause, nämlich der Sonaten für Klavier und Violine (in dieser Reihenfolge) Nr. 18 G-Dur KV 301 (293a) von Wolfgang Amadeus Mozart und Nr. 5 F-Dur op. 24 "Frühlingssonate" von Ludwig van Beethoven, weitgehend an der glatten Oberfläche.

Nur bei einem einzigen Programmpunkt lagen der Komponist, das Werk, der Geiger, der Pianist und das Publikum (und der Kritiker) ganz auf einer Linie, nämlich bei Maurice Ravels hyper-virtuoser Konzert-Rhapsodie "Tzigane". Das war ein wahres Feuerwerk. Und natürlich bei David Garretts drei Zugaben, nach dem Motto "Ihr werdet mich jetzt nicht mehr los". Fritz Kreislers "Liebesleid" fehlte hier jeder Wiener Schmäh, aber so geht es ja auch. Niccolò Paganinis knifflige Variationen über "Mein Hut, der hat drei Ecken", pardon: "Karneval in Venedig" waren ebenso willkommen wie abschließend ein amerikanisches Volkslied von Stephen Foster.


Posted by:Webmaster
Posting date:03.05.2010 - 05:52:07
Article date:03.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett: Brahms mit allen Schikanen
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In Jeans locker auf einem Barhocker sitzend – so spielte David Garrett wieder einmal in der Tonhalle. Im ausverkauften Haus erblickte man erstaunlich viele Kinder, die vielleicht ein wenig von seiner früheren Wunderkind-Aura abbekommen sollten. Jedenfalls sahen und hörten sie einen Geiger, der nicht nur seine Etüden geübt, sondern der auch verstanden hat, wie man "Erfolg" im Musikbusiness definiert.

Garrett spielte in der Tonhalle allerdings nichts von seiner neuesten CD, sondern Kammermusik für Violine und Klavier, dieses mitunter sperrige und in städtischen Konzertreihen oft schlecht zu verkaufende Genre. So nennt er seine Tournee auch schlicht "Recital 2010".

Um sein Publikum zu fangen, begann er den Tonhallen-Abend mit Brahms' Ungarischem Tanz in g-moll, natürlich mit allen Schikanen, die zu spontanen Jubelrufen führten. Nach einem kurzen "Guten Abend, Düsseldorf" stieg er direkt mit Brahms' dritter Sonate d-moll ins gedruckte Programm ein. Eine kurze persönliche Begründung, warum ihm dieses Stück am Herzen liegt, genügte. Muss man erwähnen, dass er alle vier Sätze spielte? Häppchenkultur mag Garrett jedenfalls nicht. Der Geiger zeigte sich als guter Kammermusiker, denn er gab sich hier keineswegs als Star, sondern als Partner des vorzüglichen französischen Pianisten Julien Quentin. Vielleicht hatte er ein paar Lagenwechsel-Seufzer mehr eingebaut als seine Kollegen, aber es war nichts dem Notentext Fremdes zu hören. Seine Technik und seine Intonation waren sowieso wie stets über jeden Zweifel erhaben. Garrett und Brahms – das passte, denn die Sonate atmete romantische Lyrik und Dramatik.

Die Zuhörer waren auch hier begeistert: Applaus nach jedem Satz. Garrett, der stets auch neues, ungeübtes Publikum in die Konzertsäle bringt, hebt nie den pädagogischen Zeigefinger. Dass die ein oder andere Feinheit in leichtem, aber permanentem Gemurmel unterging, war schade – aber das ist vielleicht der Preis für derlei Popularität.

Nach Maurice Ravels "Tzigane" (mit frappierender Technik und musikantischem Elan) bestritten Garrett und Quentin die zweite Hälfte mit Wiener Klassik, bei denen man so gar nicht mit Äußerlichkeiten punkten kann. Bei den Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart (G-Dur) und Ludwig van Beethoven (Frühlingssonate) konzentrierte er sich vielmehr aufs Wesentliche, auf die Charakterisierung der Themen, die Dynamik, den Dialog mit dem Klavier.

Großer Beifall, Blumen, Zugaben mit hohem Virtuositäts-Faktor.


Posted by:Webmaster
Posting date:03.05.2010 - 05:53:02
Submitted by:Tahoma
Article date:02.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Charmanter Geiger mit Mut
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David Garrett spielt anspruchsvolle Musikstücke vor ausverkaufter Tonhalle.

Düsseldorf. Ein Abend für Violine und Klavier mit Sonaten von Mozart, Beethoven und Brahms und der Konzertrhapsodie „Tzigane“ von Maurice Ravel füllt normalerweise nur Kammermusiksäle. Doch wenn der ungemein populäre Geiger David Garrett mit solchem Nischenprogramm gastiert, werden selbst große Konzerthäuser wie die Tonhalle voll, die am Freitagabend ausverkauft war. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als die Hälfte der Besucher die späte d-Moll-Sonate von Johannes Brahms zum ersten Mal hörten, dürfte recht hoch sein; Anzeiger dafür ist etwa der beherzte Applaus zwischen den Sätzen, selbst nach dem leisen Adagio.

Man kann unterdessen nicht oft genug betonen, dass die Stille zwischen den Teilen einer musikalisch in sich geschlossenen Komposition zum Werk und seinem Vortrag gehört und ein ästhetisches Spannungsfeld besitzt, das durch Beifallsgeräusche – zum Schaden des Ganzen – verloren geht.

David Garrett lächelt aber charmant und dankbar nickend dazu, längst gewöhnt an eine Hörerschaft, die vor allem seinetwillen ungewohntes musikalisches Terrain betritt. Und gerade in der Heranführung neuer Publikumsschichten an weniger populäre, aber nicht minder geniale Werke der Kammermusik, liegt Garretts Verdienst.

David Garrett spielt technisch brillant und musikalisch fein Dass der vor allem durch eingängige Crossover-Stücke bekannt gewordene Geiger ein so kompromisslos anspruchsvolles Programm zusammenstellte, zeugt von Mut. Ravels „Tzigane“ besitzt sperrig moderne Momente, und Mozart-Violinsonaten gehören auch nicht gerade zur leichtesten Kost.

Aber Garretts Spiel schlägt in Bann. Im mit weit über 1.000 Besuchern gefüllten Saal herrscht andächtige Stille. Denn der leger gekleidete junge Mann mit den langen Strähnchen-Haaren spielt ungemein suggestiv, technisch brillant und musikalisch fein.

Ein paar altmodische Schleifen bei Brahms mögen Geschmackssache sein, doch der klangliche Nuancenreichtum, die Virtuosität und Empfindsamkeit lassen alle Stücke aufs Schönste erblühen. Solide begleitet Julien Quentin am Flügel. Er ordnet sich dem Geiger aber etwas zu stark unter und lässt dadurch das bei Kammermusik notwendige eigenständige Profil vermissen.


Posted by:Webmaster
Posting date:03.05.2010 - 05:56:37
Submitted by:Flanni
Article date:02.05.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Charme-Bolzen punktet mit Können
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Mit seinen langen, blond gesträhnten Haaren und der lässigen Kleidung wirkt der Geiger David Garrett wie eine Mischung aus Musikstudent und Popsänger. So scheinen ihn seine Fans zu lieben.

Zahlreich sind sie in der Tonhalle erschienen, der Saal war ausverkauft, ebenso die Philharmonie Essen und Stadthalle Wuppertal an den Tagen zuvor. Die Karten für Garretts gesamte Deutschlandtournee sollen so gut wie weg sein. Dabei setzte der breitenwirksame Klassikmusiker Stücke aufs Programm, die sonst nur eine kleine Gemeinde von Freunden der Kammermusik anlocken: Sonaten für Violine und Klavier von Mozart, Beethoven und Brahms sowie die Konzertrhapsodie „Tzigane“ des französischen Frühmodernen Maurice Ravel.

Alles keine leichte Kost, aber der geigende Charmebolzen präsentiert alles ganz locker vom (Bar)Hocker, moderiert mit Mikrophon in den Händen und wünscht den Besuchern, die er kollektiv duzt, „viel Spaß“ bei Brahms’ 3. Sonate d-Moll. Doch dann wird’s ernst. Der düster verhangene 1. Satz dieses Werks kommt nicht so flockig daher, wie Garrett ihn ankündigte. Aber im Saal herrscht konzentrierte Stille. Denn der junge Geiger spielt, solide am Klavier begleitet von Julien Quentin, leidenschaftlich und ausdrucksvoll, so entsteht eine Spannung, die sich auf die Hörenden überträgt.

Nicht minder anspruchsvoll geht es weiter mit Ravel. Die Rhapsodie beginnt mit einem langen schroffen Solo ohne viel Melos. Es sind zackig abgerissene Tonfolgen, die da wie der Geige mühsam abgerungen scheinen. Ja, Garrett mutet seinem Publikum was zu, belohnt es aber durch ein virtuoses, makelloses Spiel. Wer sich ein bisschen schwer tut, die sperrige Tonsprache Ravels zu verstehen, muss nur in Garretts Gesicht sehen, denn sein stets beredtes Mienenspiel wirkt, als wolle es verraten, wo sich die Geheimnisse der Musik versteckt halten. Die rasante Schlusspassage spielt Garrett, der im Guinness-Buch den Rekord als „schnellster Geiger der Welt“ hält, geradezu überschäumend und absolut mitreißend.

Mit Sonaten von Mozart (Nr. 18, G-Dur) und Beethoven („Frühling“) entführt Garrett in die feine Welt der Hochklassik. Und er musiziert ausgesprochen stilsicher, ohne zu romantisieren. Die Tongebung ist sauber und reich an zarten Farbnuancen. Selbstbewusst hat Garrett, der sich ja seit Jahren künstlerisch zwischen Klassik und Pop bewegt, einmal gesagt: „Du musst ein Weltklassegeiger sein, um eine gute Crossover-CD zu machen“. Der glänzende Klassik-Abend hat nun also gezeigt, warum ihm dies damals so gut gelang.


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Posting date:30.04.2010 - 18:57:44
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Article date:30.04.2010
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Subject:David Garrett und das Ende der Partyzeit
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Der Star-Geiger machte beste Werbung für die klassische Musik – eine schöne Gelegenheit also, um Vorurteile zu überprüfen.

David Garrett spielte am Donnerstagabend in der Stadthalle. (Foto: privat)

Wuppertal. David Garrett kann die Vorurteile vermutlich nicht mehr hören. Es soll Fans geben, denen die Optik genauso wichtig ist wie das Talent. Und die beherzt beobachten, wie vorsichtig der Geiger ein Haar aus seinem Gesicht streift und nicht allein, wie taktvoll er die Saiten streicht – sagen Skeptiker, die mit dem Crossover-Begriff wenig anfangen können.

Doch was sagt das Publikum? „Ich bin zum ersten Mal in Wuppertal – nur wegen David.“ Maria Dahlmann (23) ist extra aus Siegburg angereist, am Abend zuvor war sie bereits in der Philharmonie in Essen – der zweiten Station der „Recital 2010“-Tour. „Aber die Halle hier ist viel schöner!“ So strömen sie aus allen Richtungen – insgesamt 1644 Zuschauer haben sich Karten für das längst restlos ausverkaufte Gastspiel in der Stadthalle gesichert.

Der Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina setzt in seinem „Recital 2010“-Programm ganz auf Klassisches: auf seine Lieblingsstücke von Johannes Brahms (Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108), Maurice Ravel (Tzigane), Wolfgang Amadeus Mozart (Sonate für Klavier und Violine Nr. 18 G-Dur KV 301) und Ludwig van Beethoven (Sonate für Klavier und Violine Nr. 5 F-Dur op. 24). Noch mehr als bei der Brahms-Sonate, die Garrett mit einem innigen, warmen Ton interpretiert, beeindruckt der zweite Teil: Bei Mozart und Beethoven kann sich das intime Zusammenspiel zwischen dem Geiger und dem französischen Pianisten bestens entfalten.

Und was sagt Garrett selbst? Er nimmt sein Publikum, wie es ist: Der 29-Jährige duzt seine (vornehmlich jungen) Gäste, plaudert mit seinem Piano-Partner Julien Quentin („Ist das Hotelbett diesmal wieder so hart?“) und kündigt Johannes Brahms’ Sonate für Violine und Klavier Nr.3 d-Moll op.108 ganz unpretiös an. „Ich habe vier Jahre lang in New York studiert. Bei meinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Studium habe ich die Brahms-Sonate gespielt. Schon deshalb bedeutet sie mir viel.“

1644 Zuschauer, ein Handy und vier Zugaben

Der 29-Jährige wäre kein cooler Charmeur, wenn er nicht noch einen entscheidenden Satz nachschieben würde: „Ich verbinde mit dem Stück den Start ins Berufsleben – aber auch das Ende der Studentenpartys.“ Garrett lächelt, auch seine Zuhörer schmunzeln. Doch der Eindruck täuscht: Der Star-Geiger, der locker-lässig auf einem Barhocker sitzt, ist schnell wieder hochkonzentriert bei der Sache. Selbst modernste Technik kann ihn nicht aus dem Takt bringen: Als ein Handy im Saal klingelt und sich der Telefon-Ton so harmonisch in Garretts gerade endenden Geigenklänge einfügt, als gehöre er zum musikalischen Programm, schmunzelt der Profi – zusammen mit dem Publikum. Das versteht, was die Botschaft des Abends ist: Der Virtuose kann weit mehr, als mit populären Crossover-Experimenten – mit Rock-Pop-Klassik-Mischungen – auf sich aufmerksam zu machen.

Im großen Saal gibt es an diesem Abend Kammermusik pur: Mit Jeans, schwarzem Sakko und schwerem, lose gebundenem Schuhwerk sitzt der Deutsch-Amerikaner da, als spiele er in einer urigen Jazz-Kneipe. Wäre da nicht das Blitzlicht, das Kamera-bewaffnete Fans (trotz eines nach der Pause wiederholt ausgesprochenen Verbots) immer wieder aufflackern lassen, könnte man wirklich glauben, dass es allein um die Musik geht und der schöne Zusatz „der attraktivste Geiger der Welt“ erst noch erfunden werden muss.

Doch der Geigen-Visionär lässt sich von solch oberflächlichen Vorurteilen nicht bremsen. Rein äußerlich ist er die Ruhe selbst. Der Musiker mit der leger nach hinten gebundenen Frisur, der speziell junge Leute für klassische Musik begeistern möchte, erfüllt seine Mission mit Bravour. Vier Zugaben fordert das sichtlich zufriedene Publikum – und bekommt sie auch. Garrett entscheidet sich für Stücke von Kreisler, Heifetz, Paganini und Foster – der Meister spielt sie fingerfertig, teilweise mit über die Saiten tanzendem Bogen und immer leidenschaftlich.

Wer wirklich nur zugehört und es deshalb nicht gesehen hat, dem sei versichert: Der gebürtige Aachener streicht tatsächlich nicht nur die Saiten, sondern sich selbst auch immer wieder einzelne Haare aus dem Gesicht. Und selbst wenn er es vielleicht nicht mehr lesen kann: Trotz der vier Zugaben hätte das Publikum vermutlich noch viel mehr hören (und sehen) wollen.


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Posting date:30.04.2010 - 07:25:41
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Article date:29.04.2010
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Subject:David Garrett in Essen - Cooler Typ ist ein echter Meister
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Locker-lässig sitzt er auf seinem Barhocker. Schwarzes Sakko, ausgewaschene Jeans, schwere Boots an den Füßen. Könnte ein Jazzmusiker sein. Aber David Garrett, der coole Typ, der am Mittwochabend für eine volle Essener Philharmonie sorgte, spielt auf seiner Geige nur Klassisches: eigene Lieblingsstücke von Brahms, Ravel, Mozart, Beethoven.

Ihn umgibt die Aura eines Popstars - und er duzt das Publikum auch bei seinen Ansagen -, aber er ist kein Blender, sondern ein fantastischer Musiker, ein wahrer Meister seines Fachs.

Gleich der Auftakt ist famos: Vor die dritte Violinsonate von Brahms, das erste Stück des gedruckten Programms, setzt David Garrett den fünften "Ungarischen Tanz" des Komponisten. Mit großem, dabei sehr kultiviertem Ton durchstreift er da die Puszta und packt die Zuhörer. Zugleich schlägt er gekonnt den Bogen zu Ravels "Tzigane"-Rhapsodie vor der Pause.

Inniger Ton durchströmt sein Spiel

In der Brahms-Sonate dazwischen geht es ihm weniger um Virtuosität und leidenschaftlichen Ausdruck als vielmehr um Innigkeit. Ein warmer, singender Ton durchströmt das Werk. Im Scherzo und im Finale spielt er seine rhythmische Flexibilität aus.

Im Saal herrscht vollkommene Ruhe

Mozarts G-Dur-Sonate KV 301 und Beethovens "Frühlingssonate" nimmt Garrett feiner, pointierter. Und sein bei dieser Tournee erstmals mit ihm zusammen musizierender sensibler französischer Klavierpartner Julien Quentin kommt hier auch besser ins Spiel. Der intime Kammermusik-Dialog verzaubert. Vollkommene Ruhe herrscht im Saal.

Kreisler und Paganini als Zugabe gespielt

Im Zugabenteil dann "schweres Leichtes": raffinierte Petitessen von Fritz Kreisler, Jascha Heifetz, Paganini und von Stephen Foster, fingerfertig und mit über die Saiten tanzendem Bogen vorgetragen. Das Publikum ist an diesem Abend - auch altersmäßig - bunt gemischt und lauscht gebannt den Klängen des Geigenvirtuosen. Alle Konzerte von Garretts Frühjahrstournee, auf der Essen nach Wien die zweite Station war, sind ausverkauft. Wenn es mehr charismatische Musiker seines Formats gäbe, bräuchte man sich um die Zukunft der klassischen Musik keine Sorgen zu machen.

Karten gibt es erst wieder für Garretts Herbsttournee, dann mit Band und großem Orchester in einem Cross-Over-Programm. Termine: 30.10. König-Pilsener-Arena Oberhausen, 6.11. ISS-Dome Düsseldorf, 17.11. Westfalenhalle 1 Dortmund.


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Posting date:30.04.2010 - 07:28:15
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Article date:27.04.2010
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Subject:David Garrett 2011 in Halle (Westfalen)
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Vergebens lässt sich David Garrett auf eine einzige musikalische Stil- Richtung reduzieren, denn die Vielfalt aus Pop, Rock und Klassik zeichnet ihn aus. Allerdings ist ihm eines ohne jeden Zweifel zu bescheinigen, und das ist die ihm eigene Virtuosität in Perfektion. Da sind sich über alle Musikgrenzen hinweg die Kritiker einig: „Er gilt als größter Violinist seiner Generation.“ Und dies nicht erst seit heute. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt huldigten die beiden größten Geigenvirtuosen des 20. Jahrhunderts, der USAmerikaner Isaac Stern († 2001) sowie der Weltbürger Sir Yehudi Menuhin (†1999), dem am 4. September 1980 in Aachen geborenen deutsch-amerikanischen Geiger: „Er hat die atemberaubende Qualität des intuitiven Könnens.“

Der Echo Klassik-Gewinner des Jahres 2008 füllt mit erstaunlicher Regelmäßigkeit größte Arenen, bei denen er sowohl Teenager als auch deren Mütter in pure Verzückung versetzt. So war es bei seinem ersten Konzert am 20. Juni des vergangenen Jahres im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen und so wird es auch am 28. Juni (Dienstag) des kommenden Jahres sein, wenn er ab 19.00 Uhr auf der Bühne in der ostwestfälischen Eventarena steht. Wie immer hat der Preisträger der diesjährigen >Goldenen Kamera< ein abwechslungsreiches Programm im Repertoire und er wird erneut mit seiner Band und einem Orchester das Publikum in seinen musikalischen Bann ziehen. „Dieser Künstler besticht in zweifacher Hinsicht“, so Ralf Weber (CEO, GERRY WEBER WORLD), „Zum einen durch sein überragendes Können und zum anderen durch seine große Persönlichkeit. Er ist ein Weltstar, ohne dass er dies andere merken lässt. Dieses Konzert mit David Garrett ist heute schon das Highlight in unserem klassischen Portfolio des kommenden Jahres.“

In 2009 waren über 7.200 Zuschauer im GERRY WEBER STADION und die Besucherzahlen seiner aktuellen >Recital-Tournee 2010< sprechen für sich: Sie ist seit Monaten ausverkauft, ebenso wie die „Live in Concert“-Tournee im Oktober und November dieses Jahres mit bereits über 150.000 Tickets. Aufgrund dieses überwältigenden Publikumserfolges hat sich David Garrett entschieden, im Sommer 2011 eine >Crossover Tour< mit sechs Open-Air-Konzerten sowie mit einem brandneuen Programm in Deutschland aufzutreten.

Sowohl die Fans der Klassik als auch die der Popmusik werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen, denn sein Repertoire ist mit einer Mischung aus Rock, Pop und Klassik sehr vielfältig. Dass dieses Konzept Bestätigung findet, belegen die Verkaufszahlen seiner bisherigen CD-Veröffentlichungen. Seine beiden Crossover-Alben „Virtuoso“ und „Encore“ verkauften sich bisher jeweils über 200.000 mal und sein letztes rein klassisches Album „Classic Romance“ bereits über 150.000 mal. Die teilweise neu arrangierten Melodien Mendelssohns und Dvoráks auf „Classic Romance“ hielten sich zudem wochenlang in den Top Ten der deutschen Pop-Charts, zeitweise sogar vor Künstlern wie Robbie Williams oder Bon Jovi.

Hinter dieser bemerkenswerten Erfolgsgeschichte steckt allerdings auch ein enormes Pensum harter Arbeit. Im Alter von vier Jahren bekam er den ersten Violinenunterricht und acht Jahre später begann der gebürtige Aachener mit der großen polnischen Geigerin Ida Haendel zu arbeiten. Sie hat seine künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Es beginnt eine beispiellose „Wunderkind-Karriere“, die den heute „schnellsten Geiger“ in alle bedeutenden Städte in Europa, Amerika und Japan geführt hat, wo er unter anderem mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten musizierte. Er hat dabei vier Alben mit der Deutschen Grammophon aufgenommen und im Alter von 13 Jahren unterzeichnete er dort als jüngster Künstler einen Exklusivvertrag.

Eine Auszeit folgte im Alter von 17 Jahren und so legte er fast ein Jahr sein Musikinstrument aus der Hand. Mit einem Umzug nach New York besiegelte er eine neue Phase in seinem Leben und wurde zudem Meisterschüler bei Itzak Perlmann an der renommierten Juilliard School. Seitdem ist ihm eine fulminante Karriere gelungen, die seinesgleichen sucht. Ein Grund hierfür ist der musikalische Facettenreichtum, denn Garrett sagt selbst, dass seine Vielseitigkeit generationsübergreifend wirke. Davon können sich seinen Fans am 28. Juni (Dienstag) 2011 in der ostwestfälischen Eventarena in HalleWestfalen überzeugen.

Eintrittskarten sind ab sofort zum Preis ab 47,95 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 818-0 erhältlich. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 HalleWestfalen.


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Posting date:27.04.2010 - 10:03:52
Submitted by:Maya
Article date:26.04.2010
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Subject:David Garrett: "Klassische Musik finde ich sexy"
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„Heute“: Du verbringst die meiste Zeit mit der Violine. Ist das für dich so, wie andere Leute Beziehungen führen?

David: „Ja, momentan gibt es für mich keine andere. Da kann auch kommen, wer will, Musik hat für mich Priorität.“

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Frauen und Geigen?

„Man muss jede Menge Zeit investieren und vor allem Geduld und Spaß dran haben.“ Dein Erfolg bringt ziemlich viel Ruhm und Stress mit sich.

Bist du glücklich damit?

„Ja! Wenn ich in der Früh aufstehe, fühl ich mich gut.“

Beneidest du Leute, die ein „normales“ Leben führen?

„Früher schon. Jetzt hab ich meine Identität gefunden, zieh mein eigenes Ding durch und hab viel Spaß damit!“

Welche Musik läuft, wenn du dich daheim entspannst?

„Privat mag ich lieber Ruhe, Musik bedeutet für mich immer Arbeit, da kann ich nicht entspannen.“

Gute News: Am 22. November spielt der Beau in der Wiener Stadthalle auf.


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Posting date:27.04.2010 - 10:06:31
Submitted by:Maya
Article date:20.04.2010
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Subject:Konzerthaus & Stadthalle Wien
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Er sieht nicht nur gut aus, er ist auch beneidenswert talentiert: Der 28-jährige deutsch-amerikanische Geigenvirtuose David Garrett kommt für ein Konzert nach Österreich.

Wie kaum ein anderer versteht es David Garrett, seinem Publikum die Angst vor der vermeintlich "schwierigen" klassischen Musik zu nehmen: Er unterlegt seine Stücke mit Bass und Elektrogitarre und spielt selbst die schwierigsten Arrangements mit einer beängstigenden Leichtigkeit. Nicht umsonst ist er im "Guinness-Buch der Rekorde" als schnellster Geiger der Welt registriert. Sein Repertoire reicht von bekannten Pop-Songs über selbstgeschriebene Stücke bis hin zu klassischen Werken: Auf seinem einzigen Österreich-Konzert spielt der Garrett im Wiener Konzerthaus Werke von Brahms, Ravel, Bach und Beethoven.

22. November

Stadthalle Wien
Halle D
Vogelweidplatz 14
1150 Wien
Tel. 01/ 7999 979


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Posting date:21.03.2010 - 08:14:15
Article date:21.03.2010
Subject:David Garrett und Natalie Avalon in der ICON
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Posting date:25.03.2010 - 10:58:46
Article date:16.03.2010
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Subject:David Garrett im Interview: Den Hummelflug in 65 Sekunden gespielt
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Er ist ein Weltstar. David Garrett. In diesem Jahr ist er auf großer Deutschlandtournee. Am 4. Mai spielt er in Ulm. Wir werden darüber berichten. Für das Ulmer Konzert gibt es leider keine Karten mehr. Für die Konzerte im Herbst gibt es noch Tickets.

Wir konnten eines seiner raren Interviews bekommen. Außerdem werden wir über das Konzert von ihm berichten. Danke hier der Agentur die uns unterstütze. Hier insbesondere Herrn Köhncke und Frau Gebhardt David Garrett, Sohn eines deutschen Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina. Seine Karriere begann bereits im Alter von vier Jahren: Da bekam seine erste Violine. Im Alter von 13 Jahren stand er bei der Deutschen Grammophon als Exklusivkünstler unter Vertrag; er nahm als Künstlernamen den Geburtsnamen seiner Mutter an.Seine Ausbildung bekam David Garrett zuerst durch seinen Vater, der nebenberuflich als passionierter Geigenlehrer arbeitete, inzwischen jedoch als bekannter Geigenauktionator arbeitet In den Jahren 1990-1991 wurde Garrett von Zakhar Bron unterrichtet. Seit 1992 ist er Schüler von Ida Haendel.Ab 1999 besuchte er als einer der ersten Studenten die Meisterklasse von Itzhak Perlman an der Juilliard School of Music, New York City.
Garrett spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1772 und einer weiteren von Antonio Stradivari. Ende Mai 2008 wurde er im Guinness-Buch der Rekorde als schnellster Geiger der Welt eingetragen. Bei einem Auftritt in der britischen Fernsehshow „Blue Peter“ spielte Garrett den Hummelflug von Rimski-Korsakow fehlerfrei in nur 66,56 Sekunden, das sind 13 Noten pro Sekunde. Seinen eigenen Rekord unterbot er am 20. Dezember 2008 bei der „Guinness-World-Records“-Show um 1,3 Sekunden mit einer Zeit von 65,26 Sekunden.

MYHEIMAT: Sie sind mit dem Hummelflug als schnellster Geiger der Welt im Guiness Buch. Wie kamen sie zu diesem Rekord?
DAVID GARRETT: Das war eigentlich für eine Fernsehsendung in England gewesen. Mehr als Spaß. Und es hat auch Spaß gemacht.

MYHEIMAT: Wie sah die Vorbereitung dazu aus?
DAVID GARRETT: Naja, das ist ja dann schon so, dass man sich sehr auf das Stück konzentrieren muss und das mit Sicherheit schon einige Zeit vorher viel übt. Ist ja nicht so, dass es im Konzert normalerweise nur darum geht, etwas sehr schnell zu spielen. Von daher war die Vorbereitung schon besonders.

MYHEIMAT: Hätten sie mit der Eintragung gerechnet?
DAVID GARRETT: Das war ein Rekordversuch und ich hatte gehofft, dass ich es schaffe.

MYHEIMAT: Ihr aktuelles Album ist sehr Hoch in die Charts eingestiegen. Hätten sie mit diesem Erfolg gerechnet?
DAVID GARRETT: Ich bin sehr froh, dass Classic Romance so erfolgreich ist. Es ist ja nach zwei Crossover-Alben wieder einmal das erste rein klassische Album. Es zeigt sich also, dass meine Mission etwas aufgeht: nämlich Menschen, auch junge Menschen über Popmusik zur Klassik zu führen. Das ist schon toll zu sehen.

MYHEIMAT: Wie viele Konzerte spielen sie im Jahr?
DAVID GARRETT: Sehr viele (lacht). Ich spiele allein in Deutschland drei verschiedene Tourneen dieses Jahr, dazu noch Amerika und einige private Engagements. Ich denke ich komme so auf an die 200 Stück, aber da fragen sie am besten meinen Manager.

MYHEIMAT: Sie sind weltweit unterwegs. Wo waren ihre letzen Konzerte und wie wurde sie vom Publikum aufgenommen?
DAVID GARRETT: Deutschland ist für mich ein ganz wichtiger Ort. Hier zeigt sich einfach, wie begeistert die Leute auch für die klassische Musik sind. Aber ich muss auch sagen, jetzt wo ich viel in den USA gespielt habe, dass das Publikum dort zwar sehr anders ist, aber im Grund doch ähnlich. Die Leute dort verstehen meine Musik und das ist toll zu sehen.

MYHEIMAT: Sie gehen auf zwei verschiedene (Solo und mit Band und Orchester) Tourneen. Worin liegt der Unterschied dieser Tourneen?
DAVID GARRETT: Das eine ist Recitaltournee, wo wir natürlich ganz anderes Programm spielen. Da bin ich dann nur mit meiner Pianistin und wir spielen in klassischen Konzertsälen. Die Tour im November ist das meine bisher größte Tournee durch die wirklich großen Hallen und da ist natürlich auch die Inszenierung dementsprechend riesig. Großes Orchester, meine Band, viel Lightshow und so weiter. Beides hat aber seinen Reiz. Ich könnte nicht sagen was ich mehr mag.

MYHEIMAT: In Ulm wo sie am 4. Mai gastieren, sind sie Solo. Was werden die Konzertbesucher von ihnen geboten bekommen?
DAVID GARRETT: Wir werden viele verschiedene romantische Komponisten spielen, Brahms, Ravel aber auch Beethoven und Bach. Das wird eine ganz intime Erfahrung glaube ich, ein klassisches Konzert mit ganz großartiger Musik.

MYHEIMAT: Planen sie noch einmal einen Weltrekord?
DAVID GARRETT: Momentan nicht.

MYHEIMAT Was werden ihre nächsten Projekte sein?
DAVID GARRETT: Ich werde im November noch ein neues Album veröffentlichen und dafür nehmen wir natürlich noch auf. Und ich plane natürlich schon ganz viel für nächstes Jahr. Aber konkretes kann ich noch gar nicht sagen. Ich habe sehr viele Ideen und muss einfach die Zeit finden, diese alle umzusetzen.

MYHEIMAT:Möchten sie den Konzertbesuchern noch etwas mit auf den Weg geben?
DAVID GARRETT: Ich freue mich auf Euch!


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Posting date:06.03.2010 - 11:47:38
Article date:05.03.2010
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Subject:David Garrett bei "Art on Ice"
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«Art on Ice» glänzt auch ohne Goldmedaillen Kufenkünstler und Musikstars im Zürcher Hallenstadion

Einen frischgebackenen Olympiasieger hat man diesmal nicht präsentieren können. Doch die Mischung «Art on Ice» funktioniert auch nach 15 Jahren noch. Einer der Stars der Show war der Schweizer Eiskunstläufer Stéphane Lambiel.

Stéphane Lambiel hat nicht einmal zu Hause im Wallis einen Zwischenhalt einlegen können. Vom Schaulaufen am vorletzten Tag der Olympischen Winterspiele in Vancouver ging es direkt ins Zürcher Hallenstadion. Die besten Eiskunstläufer und Weltstars der Musikszene – das bietet «Art on Ice» nun schon im 15. Jahr. Die Mischung ist offensichtlich unwiderstehlich. Diesmal waren bereits im Dezember alle sechs Vorstellungen praktisch ausverkauft. Natürlich hätte man den 60 000 Zuschauern gerne auch reichlich olympischen Abglanz präsentiert. Doch da hat das Wettkampfglück nicht mitgespielt. Stéphane Lambiel verpasste knapp eine Medaille, aus dem vermeintlich sicheren Gold für den Russen Jewgeni Pluschenko wurde nur Silber, das deutsche Paar Aljona Sawtschenko/Robin Szolkowy musste sich mit Bronze zufriedengeben, die Amerikanerin Sascha Cohen hatte sich erst gar nicht qualifiziert, und die Zürcherin Sarah Meier war enttäuscht über ihren 15. Rang. Die Ansage an der Premiere Donnerstagabend tat deshalb so, als habe es Vancouver nie gegeben, und erwähnte nur frühere Meriten.

Die Athleten liessen sich die Tanzlaune aber nicht verderben. Sarah Meier war ein Traum in Weiss, als sie zur Soul-Stimme von «Seven» übers Eis schwebte. Eine perfekte Liaison mit den Kufenkünstlern ging der deutsche Geigen-Pop-Star David Garrett ein. Als er Vivaldis «Vier Jahreszeiten» anstimmte und Stéphane Lambiel auch noch mit seinem berühmten Zebra-Kostüm von Olympia 2006 auftrat, wurde einem fast wehmütig ums Herz. Damals hatte der Schweizer Silber gewonnen. Im zweiten Teil heizte die Power-Lady Anastacia allen Läufern tüchtig ein. Ihr Song «In your eyes» liess Lambiel fliegen. Es gebe so viel Emotion auf dem Eis, es müsse doch schon längst geschmolzen sein, wunderte sich Anastacia zu Recht. Fürs Finale zog sich die kleine Sängerin mit der grossen Stimme dann sogar selbst die Schlittschuhe an.


David Garrett verzauberte - Anastacia rockte das Hallenstadion! Fulminanter Auftakt mit mehr als 10 000 Zuschauern ( Rekord!) zu den Geburtstags-Galas von Art on Ice am Donnerstag, 4. März, bei der Premiere im Hallenstadion Zürich. Art on Ice setzte zu seinem 15. Geburtstag das Sahnehäubchen auf eine bereits seit vielen Jahren überzeugende Gala. Noch nie zuvor hatte die schönste Eislauf-Gala der Welt mit einem hochkarätigeren Line-up aufgewartet. Und die Stars hielten, was ihre Namen versprachen… Star-Violonist David Garrett verzauberte mit seinem Spiel und Charisma, Pop-Soul-Königin Anastacia liess die Halle mit ihren Hits in Kürze schier zum Tollhaus werden, kaum jemand hielt es mehr auf seinem Stuhl, als die US-Amerikanerin ihre Uptempo-Songs anstimmte, einige Tränen flossen, als sie Stéphane Lambiel eistanzen liess und die Party war perfekt, als sich Anastacia zum Finale auf Schlittschuhen zum Ensemble der Weltklasseläufer gesellte. .....


Posted by:Webmaster
Posting date:25.03.2010 - 11:45:04
Article date:05.03.2010
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Subject:David Garrett Open Air 2010 in Berlin
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David Garrett live in Berlin 2010 Aufgrund der großen Nachfrage wird der Geigenvirtuose im Sommer 2010 sein erstes Open-Air in Berlin spielen.

Der charismatische Gipfelstürmer schafft es sowohl Fans der Klassik als auch der Popmusik bei seinen Auftritten zu versammeln. Es ist die Art und Weise wie David Garrett den Bogen zwischen Klassik, Rock und Pop spannt, die seine Zuhörer so interessiert.

Der 28-jährige Violinist wird zusammen mit Band und großem Orchester am 8. Juni 2010 in der Berliner Kindl-Bühne Wuhlheide seine Mischung aus Rock, Pop und Klassik präsentieren.

"Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunderts" nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, als "Gänsehaut-Konzerte" beschreibt "Bild" seine letzte Tournee. Hier begeisterte David Garrett mehr als 50.000 Fans, als er mit Band und großem Orchester in den größten und bekanntesten Hallen Deutschlands auftrat. "Bach und AC/DC auf der Geige - David Garrett schafft das Unmögliche" titelte die "Abendzeitung" über sein Konzert in München.


Posted by:Webmaster
Posting date:27.03.2010 - 06:07:07
Submitted by:Andrea
Article date:01.03.2010
Subject:David Garrett in Thüringen
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Posted by:Webmaster
Posting date:26.02.2010 - 19:46:16
Submitted by:Julia
Article date:21.02.2010
Subject:Der Popstar an der Geige
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Posted by:Webmaster
Posting date:26.02.2010 - 19:49:47
Submitted by:Aschanzi, Sita
Article date:18.02.2010
Subject:Tuareg Promo Show
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Posted by:Webmaster
Posting date:17.02.2010 - 13:58:54
Submitted by:Baloo, pug
Article date:12.02.2010
Subject:Die goldene Kamera 2010
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Posted by:Webmaster
Posting date:16.02.2010 - 07:53:16
Submitted by:Flanni
Article date:11.02.2010
Quelle:hier klicken
Subject:DAVID GARRETT: die Tour & Groupies warten
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Und obwohl der 29-Jährige eher im klassischen Bereich angesiedelt ist, hat er doch eine Menge Fans außerhalb dieses Genres. Wohl deshalb, weil es Garrett meisterhaft versteht, Klassik, Pop und Rock zu mischen. Außerdem kann der Musiker ein doch recht ansehnliches Äußeres vorweisen. Da hagelt es Angebote, wie David im FIRSTNEWS-Interview zu berichten weiß. Aber: "Ich bin da zu schüchtern zu. Ich könnte da nie... Wie oft ist es mir angeboten worden... ein ganz unangenehmes Gefühl. Ich bin jemand, wenn ich etwas haben will, dann will ich darum kämpfen. Es muss ja auch eine Herausforderung sein, wenn es keine ist, ist das für mich einfach uninteressant." Hier die Tourdaten von David Garrett: 28.04.2010 - Essen 29.04.2010 - Wuppertal 30.04.2010 - Düsseldorf 01.05.2010 - Duisburg 03.05.2010 - Karlsruhe 04.05.2010 - Ulm 05.05.2010 - Heilbronn 06.05.2010 - Würzburg 08.05.2010 - Bielefeld 09.05.2010 - Bochum 14.05.2010 - Leipzig 16.05.2010 - Dresden


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Posting date:16.02.2010 - 07:54:40
Submitted by:Solveig
Article date:11.02.2010
Quelle:hier klicken
Subject:Musikcharts - 15. (15) David Garrrett: "Classic Romance"
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Wer eine Stradivari im Tresor hat, braucht keinen Ferrari, um bei den Mädels zu punkten. Mit dem italienischen Holzkasten, Baujahr 1718, bringt es der Mann mit dem Pferdeschwanz auf 13 Noten pro Sekunde. Damit erledigt man den Hummelflug von Nikolai Rimski-Korsakow in 65,26 Sekunden. David Garrett macht das in der "Guinness-World-Records"-Show, ohne sich bei einer einzigen Note zu vergeigen, und bekommt dafür einen Eintrag im Buch der Rekorde. Auf "Classic Romance" gibt es dieses Mal keine Coverversionen von Michael Jackson oder Queen-Songs wie auf seinem Vorgängeralbum "Encore". Dafür knöpft der New Yorker Kuschelgeiger mit deutschen Wurzeln fürs schwarz-weiße CD-Cover das Hemd ein bisschen weiter auf. Die Teenies werden's schon kaufen. Das Wunderkind David, das mit 13 seinen ersten Plattenvertrag bekam, ist längst zum Massenphänomen ge­worden. Zu Tausenden pilgert das für klassische Musik ungewöhnlich junge Publikum in die Arenen und lässt sich vom 29-jährigen Virtuosen betören. Der selige Dirigent und Geiger Yehudi Menuhin hat es schon immer gewusst: Er ist einer der "größten Violinisten seiner Generation". Schade nur, dass sich ausgerechnet dieses Supertalent wie ein Boy-Group-Zirkus-Clown durch die Konzerthallen scheuchen lässt.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.02.2010 - 10:32:52
Article date:10.02.2010
Subject:Star-Musiker David Garrett
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Posted by:Webmaster
Posting date:16.02.2010 - 07:59:16
Submitted by:Flanni
Article date:05.02.2010
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Subject:Beethoven zieht immer
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Mehr als die Hälfte der Besucher eines klassischen Konzerts sind älter als 60 Jahre. Wo bleibt der Nachwuchs? Ein Gespräch mit Michael Russ, dem Geschäftsführer der Südwestdeutschen Konzertdirektion.

Überall ausverkaufte Konzerte, und im November ist für David Garrett sogar die rund 12 000 Zuhörer fassende Schleyerhalle gebucht. Für einen Geiger! Also alles bestens in der klassischen Konzert-Branche, die gemeinhin darunter leidet, dass ihr die Abonnenten wegsterben? Ziehen nicht auch Stars wie Anna Netrebko und Lang Lang neues Publikum an? Natürlich mischt Michael Russ, Geschäftsführer der Südwestdeutschen Konzertdirektion Stuttgart (SKS), gerne mit in diesem Business. Er sieht aber auch die Gefahren einer Event-Kultur, bei der die Vermarktung im Vordergrund steht: "Künstler werden von den Medien hochgepusht und wieder fallengelassen." Vor allem: "Mit diesen Events gewinnen wir keine neuen Kunden fürs Abonnement klassischer Konzerte." Er vermisst die Nachhaltigkeit.

Der 64-jährige Russ, der auch als Präsident des Verbandes der deutschen Konzertdirektionen (VDKD) amtiert, veranstaltet in Stuttgart vier Abonnement-Reihen, darunter Meisterkonzerte mit den Top-Orchestern der Welt und einen Zyklus mit Pianisten. Rund 4000 Abonnenten zählt er, damit lebt er in Stuttgart "auf einer Insel der Glückseligen". Andernorts, in Karlsruhe, Augsburg oder Ulm, wurden oder werden Konzertzyklen eingestellt.

Jahr für Jahr werde es schwieriger, Abonnenten zu halten, meint Russ. Der Trend gehe hin zum Besuch eines einzelnen Konzerts. Er macht sich Sorgen um das nicht nachwachsende Publikum, besonders um die Gruppe der 35- bis 50-Jährigen. "Diese Leute lassen sich nicht mehr binden." Weniger Abonnenten aber heißt für einen Veranstalter: weniger Planungssicherheit, mehr Risiko. "Das macht jeden vorsichtiger", sagt Russ, man schiele nach dem Geschmack des Publikums, die Programme würden populärer. Russ gibt zu, dass er fast nur klassisch-romantisches Repertoire anbiete. "Ich scheue mich immer mehr vor Zeitgenössischem."

Und die Preise? Seit Jahren konstant, "daran können wir nicht drehen, Abonnenten sind so empfindlich wie rohe Eier." Die Kosten jedoch würden stetig steigen, sagt Michael Russ, der als privatwirtschaftlicher Veranstalter gegen die Konzertreihen subventionierter Häuser und auch der öffentlich-rechtlich finanzierten Rundfunkorchester antritt, die das Publikum mit "Dumpingpreisen" locken.

Erst ab 70 Prozent belegter Plätze sei mit einem Konzert Geld verdient, meint Russ. Machen ihm steigende Gagen Angst? Nein, die würden eher gedrückt. Und doch: Ein A-Klasse-Orchester, beispielsweise die Sächsische Staatskapelle, kostet 80 000 bis 110 000 Euro, und solche Summen verlangen die Top-Stars der Branche auch solo. Doch sagt Russ klar: "Wenn mir ein Künstler den Saal füllt, ist er billig." Wenn also das London Symphony Orchestra unter John Eliot Gardiner und mit Maria Joao Pieres am Klavier einen reinen Beethoven-Abend spielt, ist die Stuttgarter Liederhalle ausverkauft - und alle, Künstler, Publikum, Veranstalter, strahlen.

In der Krise steckt die besonders gutbürgerliche Kammermusik. Als kürzlich das viel gelobte Zehetmair Quartett im Stuttgarter Mozart-Saal auftrat, kamen nur die Abonnenten, der freie Verkauf fand praktisch nicht statt - und nur zwei Studenten- sowie sieben Schülerkarten gingen weg. Und das, obwohl diese Eintrittskarten auch nicht teurer sind als ein Kinobesuch.

Was in Stuttgart bei der SKS Russ ohne öffentlichen Zuschuss trotzdem noch gut funktioniert, ist andernorts eine kulturpolitische Frage. Das Konzertleben zentralisiert sich, spektakuläre neue Säle (die Hamburger Elbphilharmonie wird dazugehören) sind Anziehungspunkte, aber Mittelstädte driften ins klassische Niemandsland ab. In Ulm etwa stellt Russ seine Meisterkonzert-Reihe aus Kostengründen ein, weil das Publikum fehlt. In Esslingen führt er ein Abonnement durch - weil die Stadt ihn dort mit 40 000 Euro unterstützt. "Die Politik will eben ein eigenständiges Kulturleben finanzieren."

Über eines ist sich Russ im Klaren: Der Zuschauertopf wird immer kleiner. Auch er habe kein Patentrezept, wie nachwachsendes Publikum für die Klassik zu gewinnen ist. Und er sagt, ganz allgemein: "Es liegt am Elternhaus."


Posted by:Webmaster
Posting date:16.02.2010 - 08:02:39
Submitted by:Flanni
Article date:04.02.2010
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Subject:David Garrett – Geigenrock deluxe
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Totenkopfring, Tätowierung, „Live and let die“- ein Rockkonzert? Tosender Applaus. Plötzlich - Dunkelheit. 6.000 Leute halten den Atem an. Keine Stecknadel fällt. In der Bühnenmitte vor einer Großleinwand ein Mann mit einem Hut. Und mit einer Geige. Der Geige – die 1710 er Stradivari „San Lorenzo“.

Nach den ersten Klängen ist klar, dies ist mehr als ein klassisches Konzert. Ein Rockkonzert ? Ein Klassik-Event ? Oder Geigenrock deluxe gemixt mit klassischer Hochkultur ?

Eines ist klar:
Hier hat jemand Spass an der Musik, an der Kunst der Geige. Michael Jacksons „Smooth Criminal“ angelegt für zwei Gitarren – gespielt mit einer Geige.
Gelebte Leidenschaft.
Ein Funke der überspringt – aufs Publikum. Jung, frisch, lebendig. Authentisch. Zeitgemäß und doch virtuos.

Auf seiner „Mission Impossible“ mixt Star-Geiger David Garrett mit musikalischer Leichtigkeit klassische Töne mit neuzeitlicher Rockmusik.

Die Mission:
Junge Leute an klassische Musik heranführen. Die MTV-Generation erreichen. Etwas Großes kreieren. Vielleicht auch die Klassik-Liebhaber von den Vorzügen und der Echtheit rockiger Klänge à la „November Rain“ von Guns N' Roses überzeugen ?

Ist die klassische Musik also endlich in der Gegenwart angekommen ?

Ein klassisches Konzert in deutschen Konzertsäalen - das bedeutet normalerweise: ernste Mienen und overdresste, fachsimpelnde Herrschaften älterer Jahrgänge.

Nicht so hier:
Das Publikum - bunt gemixt.
Der Protagonist - ein leger gekleideter, sympathischer Typ mit dem man sich identifizieren kann. Der mit der Qualität der so ernst drein blickenden bekannten Konzert-Geiger mithalten kann. Ja, sie sogar übertrifft. Der seine Musik lebt und sich bei einem Unfall zuerst um seine Geige sorgt.

Ob mit Fussrassel, Kopfkamera oder Einsatz der Nebelmaschine, David Garrett entstaubt auf seiner Tour zur neu erschienen „Classic Romance“ CD das Genre. „Ein Album entwickeln, das ist wie ein Buch zu schreiben. Jeder Song ein Kapitel“ so der Geiger selbst.

Mit Sicherheit ein neues Kapitel der klassischen Musik.


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Posting date:05.02.2010 - 17:04:48
Submitted by:Baloo
Article date:03.02.2010
Subject:Stargeiger David Garrett
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Posted by:Webmaster
Posting date:16.02.2010 - 08:04:50
Submitted by:Solveig
Article date:03.02.2010
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Subject:Mit 5 Auszeichnungen geehrt
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Bei der 45. Verleihung der Goldenen Kamera in Berlin erhielt David Garrett eine Auszeichnung in der Kategorie "Beste Musik International". Im Anschluss an die Veranstaltung überreichten ihm DEAG-Geschäftsführer André Selleneit, DEAG-CEO Peter Schwenkow und Produktmanager bei der DEAG Music weitere vier Auszeichnungen. Geehrt wurden die Verkäufe seiner Live-DVD "David Garrett Live - in Concert & Private" und seines Albums "Classic Romance". Hierfür bekam er zwei Gold-Auszeichnungen. Die Longplayer "Encore" und "Virtuoso" brachten ihm zwei Platin-Awards ein.

Zur Zeit ist er der Überflieger schlecht hin. Aktuell ist er mit fünf seiner Veröffentlichungen in den Top 10 der Klassik-Charts, wobei "Encore" den Rang 1 belegt. Aber nicht nur die Alben verkaufen sich sehr gut, sondern auch seine Konzerte sind sehr gut besucht. Im Januar war seine Tour "Classic Romance" mit 55 000 Besuchern ausverkauft und auch für die Frühjahrs-Tournee sind bereits jetzt keine Karten mehr erhältlich. Doch schon im Herbst zieht er dann mit seiner "Live in Concert" Tournee durch die Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Selten ist ein klasssicher Musiker der Gegenwart so mit Lob überschüttet worden wie dieser Violinenspieler. „Er hat das Zeug zur Legende – in ihm befindet sich eine ganze Sammlung an meisterhafter Violinkunst, dargebracht mit einer gleichermaßen Furcht erregenden wie unbegreiflichen Schönheit.“(BBC Music Magazine)
Nicht ohne weiteres hätte man erwartet, dass das legendäre Musikmagazin solche Lobeshymnen auf einen Musiker singt, der vom äußeren Stil her irgendwie eher an ein Mitglied einer Rockband erinnert, als an einen sensiblen Streicher. Würde man ihm anstatt der Violine einen Bass in die Hand drücken, es würde nicht weiter auffallen. Vielleicht ist es gerade dies, was ihn bei den jungen Hörern so attraktiv macht. Nur ist seine Karriere weiß Gott kein Zufall. Bereits im zarten Alter von 10 Jahren stand er das erste Mal auf der Bühne. Später zog er nach New York um sich von dem legendären Itzhak Pearlman den letzten Feinschliff verpassen zu lassen.

Der Durchbruch kam mit seinem Crossover – Klassikalbum „Virtuoso“, das ihm die internationale Medienaufmerksamkeit zusicherte. Das Geheimnis dieses frenetisch gefeierten Albums liegt möglicherweise darin begründet, dass ein Vertreter der „MTV – Generation“ populäre Klassikstücke neben romantische Filmmusik stellt. populärer Klassikstücke (z.B. aus „Carmen“) auch romantische Filmmusiken ausgewählt (Morricones „La Califfa“, Bernsteins „Somewhere“ etc.) und ergänzt dies als – wie er selbst von sich sagt – stolzer Vertreter der MTV-Generation. In Südostasien hat er mit dieser Mischung bereits Platz 3 der Popcharts erobert. In deutschen Gefilden reichte es immerhin für die Spitze der Klassikcharts. Nur mit der stetig wachsenden Fangemeinde dürfte es nur noch eine Frage Zeit sein, bis er mit seiner Streichkunst direkt neben Britney Spears in den Media Control Charts steht.


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Posting date:02.02.2010 - 20:03:06
Submitted by:Maya
Article date:02.02.2010
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Subject:Die Jury überzeugt
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Durch David Garrett ist die Violine als Instrument richtig populär geworden. Wie wichtig Fleiß und tägliches Üben in jungen Jahren ist, wissen die Talente der Haldern Strings, die gerade wieder bei Jugend musiziert überzeugten.

Den Medienrummel um Stargeiger David Garrett sieht Georg Michel mit gemischten Gefühlen. "Für meinen Geschmack ist da einfach zu viel Marketing im Spiel. Aber man muss ehrlich zugeben, dass er ein sehr guter Geiger ist. Es ist lobenswert, dass er musikalische Grenzen überwindet und so auch ein ganz anderes Publikum erreicht", sagt der Leiter der Haldern Strings.

Dass jetzt durch David Garrett mehr Kinder und Jugendliche zum Streichinstrument greifen, sei nicht der Fall. "Aber es ist schon zu spüren, dass er auch meine Schüler zusätzlich motiviert, weiter zu üben", sagt Michel. Eltern hätten ihm beispielsweise erzählt, dass ihre Töchter direkt nach einem David Garrett-Konzert noch mitten in der Nacht die Geige ausgepackt haben, um zu üben. "Das kann nie schaden", schmunzelt Michel.

Daher hat es für ihn auch Tradition, möglichst viele Schüler beim wettbewerb "Jugend musiziert" anzumelden. "Ich sage den Schülern immer: Ihr könnt dabei nur gewinnen." Denn natürlich sei das Spiel vor der Jury wichtig, viel wichtiger sei aber die gezielte Vorbereitung auf das Vorspiel. "Sie lernen, an einem Stück zu feilen, sich voll darauf zu konzentrieren. Auch diesmal muss ich sagen, dass sich alle dabei weiterentwickelt haben."

Erneut schnitten die Talente der Haldern Strings beim Regionalwettbewerb ausgezeichnet ab. 13 Schüler spielten in der Musikschule Krefeld und der Landes-Musikakademie Nienborg-Heek vor den Ohren kritischer Juroren – und nicht einer kam unter einem zweiten Preis nach Hause.

Fünf junge Talente dürfen sogar zum Landswettbewerb nach Essen fahren: Johannes Hannemann, Paula Lieckfeldt, Katrin Nowak, Stella Ottinger und Arlinda Ramaj werden die Halderner Streicherschule bei der Auswahl der Besten aus NRW repräsentieren.

"Jetzt werden sie sich intensiv auf den Landeswettbewerb vorbereiten", sagt Michel, der mit den Leistungen aller Strings-Schüler zufrieden war. "Die Ergebnisse waren ein schöner Erfolg und die Bestätigung unserer Arbeit."


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Posting date:02.02.2010 - 19:57:17
Submitted by:Andrea
Article date:01.02.2010
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Subject:David Garrett mit Auszeichnungen überhäuft
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Berlin - David Garrett wurde bei der 45. Verleihung der Goldenen Kamera in Berlin mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. So erhielt der 29-jährige Geiger die Goldene Kamera in der Kategorie "Beste Musik International". Außerdem konnte Garrett im Anschluss an die Gala weitere vier Awards mit nach Hause nehmen: DEAG-CEO Peter Schwenkow, DEAG-Music-Geschäftsführer André Selleneit sowie Sascha Pulm, Produktmanager bei DEAG Music, überreichten ihm zwei Gold-Auszeichnungen für die Verkäufe der Live-DVD "David Garrett Live – In Concert & Private" und des Albums "Classic Romance". Für die Longplayer "Virtuoso" und "Encore" gab es Platin-Awards.

Derzeit ist David Garrett mit fünf Veröffentlichungen in den Top 10 der Klassik-Charts, mit "Encore" notiert er auf der Spitzenposition. Auch seine Konzerte erfreuen sich reger Nachfrage: Mit rund 55.000 Zuschauern war seine Tour "Classic Romance" im Januar ausverkauft, für die Frühjahr-Tour "Recital" gibt es schon jetzt keine Karten mehr. Mit "Live In Concert" geht Garrett dann im Herbst nochmal auf große Hallentournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.


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Posting date:02.02.2010 - 19:59:29
Submitted by:Andrea
Article date:01.02.2010
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Subject:DAVID GARRETT: Goldene Kamera für Goldgeiger
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Goldene Schallplatten für "Classic Romance" und Live-DVD, Platin für "Virtuoso" und "Encore"

Berlin, 01.02.2010 - DAVID GARRETT ist nicht zu bremsen. Diesen Samstag Abend wurde der 29-jährige Echo-Klassik-Gewinner 2008 bei der 45. Verleihung der Goldenen Kamera in Berlin mit dem Preis in der Kategorie Beste Musik International ausgezeichnet. Zudem wurden ihm im Anschluss an die Galaveranstaltung vier weitere Auszeichnungen überreicht. Von Peter Schwenkow (CEO DEAG), André Selleneit (Geschäftsführer DEAG Music) und Sascha Pulm (Produktmanager DEAG Music) erhielt er zwei goldene Auszeichnungen für die Verkäufe seiner Live-DVD "David Garrett Live - In Concert & In Private" und seines Klassikalbums "Classic Romance". Für seine beiden ersten Alben bei DEAG Music "Virtuoso" und "Encore" erhielt der Stargeiger jeweils Platin-Auszeichnungen.

Damit ist DAVID GARRETT der erfolgreichste klassische Musiker seiner Generation. Momentan ist der Geigenvirtuose mit 5 Produkten in den Top Ten der Amazon Klassik-Charts zu finden und belegt dort mit "Encore" auch Platz 1. Seine Januar-Tournee "Classic Romance" war mit insgesamt über 55.000 Zuschauern komplett ausverkauft, eine für das Frühjahr angesetzte Recital-Tournee ist bereits seit Wochen ausverkauft. Im Herbst 2010 wird DAVID GARRETT mit "Live in Concert" auf seine bisher größte Tournee durch die bekanntesten und attraktivsten Hallen Deutschlands, Österreich und der Schweiz gehen.


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Posting date:02.02.2010 - 20:55:34
Submitted by:Maya
Article date:30.01.2010
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Subject:David, wir brauchen dich!
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Guten Morgen, wunderschöne Kurpfalz, beginnen wir den Tag mit einer positiven Nachricht: David Garrett kommt wieder. David Garrett kommt wieder. David Garrett kommt wieder. Nein, lieber Leser, sie schielen noch nicht. Der Satz "David Garrett kommt wieder" steht tatsächlich dreimal untereinander. Nicht nur, weil er so positiv ist. Nein. Wir haben ihn vorsorglich auch gleich mehrere Male hingeschrieben, weil David Garrett mindestens so sicher (und mindestens dreimal) wiederkommt wie ... okay, lassen wir das.

Außerdem arbeiten wir daran, aus einem äußeren Umstand, also der ständigen Wiederkunft David Garretts auf den boomenden Bühnen der wunderschönen Kurpfalz, ein Stilmittel für diesen Text zu destillieren, also die Wiederholung des Immergleichen, die Wiederholung des Immergleichen, die Wiederholung des Immergleichen ...

Entschuldigung: Aber manchmal geht es mit uns einfach durch.

Nun aber zum Ernst der Lage: Wir brauchen David Garrett, denn nur durch David Garrett hören junge Menschen, die eigentlich keine Klassik hören wollen, Klassik. Das ist kolossal klasse und verdient höchsten Respekt! Ähnlich wie früher, als der Pseudopunker Nigel Kennedy Jimi Hendrix' "Purple Haze" gegen dessen Willen auf der Geige spielte und damit die Mauern in den Köpfen zum Fallen brachte, so spielt auch David Garrett gegen Mauern an. Jetzt kommt er in die SAP Arena. "Adler im Sturzflug" hieß dieser Tage eine gelungene traurige Schlagzeile über einen Eishockeyclub. Wir brauchen positive Nachrichten! Geiger im Gipfelsturm! Und jetzt alle zusammen: David Garrett kommt wieder.


Posted by:Webmaster
Posting date:16.02.2010 - 07:56:23
Submitted by:Angela
Article date:29.01.2010
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Subject:Schönheit spielt auf dem Klassik-Markt die erste Geige
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Zwischen Sex-Appeal und Sonaten: Ohne Stylisten und Typ-Beratung geht auf dem Klassik-Markt kaum noch etwas. Ein Heer aufstrebender Beethoven-Interpreten stellt sich ästhetischen Hürden, die vor Jahren nur für One-Hit-Wonder bei VIVA galten.

Janine Jansen dürfte die einzige, sein, die vor den eigenen Plakaten „immer noch erschrickt”. Da ist die Provinz ein Segen: „In dem kleinen Ort 20 Kilometer von Utrecht, am Rand des Waldes, hängen gottlob keine Bilder.” Die Bilder, von denen die niederländische Stargeigerin spricht, sind mindestens schön, eher ausdrücklich sexy – und einer von vielen Mosaiksteinen im neuen Bild des Klassik-Marktes. Es ist ein Markt, dessen Auswahlmechanismen genauso gnadenlos funktionieren wie das von der E-Musik-Branche belächelte Pop- und Superstar-Milieu.

Tatsächlich aber stellt sich ein Heer aufstrebender Beethoven-Interpreten ästhetischen Hürden, die vor Jahren nur für One-Hit-Wonder bei VIVA galten. „Ein verhuschtes, pickliges Etwas kann spielen wie der Teufel, das Rennen um den Plattenvertrag macht im Zweifelsfall ein rothaariger Vamp, auch wenn er weniger kann”, sagt die PR-Dame eines großen Klassik-Unternehmens.

„Sexy ist der Musiker”
So offen äußert man sich selten, obwohl doch unübersehbar ist, dass man im Olymp der jungen Solisten ohne Mühe einen Laufsteg aufstellen könnte. Auf dem macht David Garrett eine gute Figur. Garrett verdiente sich als Model dazu, ehe das Geigen allein zum Leben reichte. Selbst die „Bild“, ansonsten unverdächtig, sich intensiv mit Interpreten von Bach und Bartok abzugeben, erkannte: „Sexy ist der Musiker”. So sexy, dass er (anders als gleichwertige Künstler) ein Riesenhaus wie Essens Philharmonie mühelos ausverkauft. Manche Besucher fragen nicht unbedingt, welche Werke „David”, wie sie der Vertrautheit halber sagen, spielt. Vielleicht weil er (wieder „Bild”), „die Ausstrahlung eines Rockstars und die Sensibilität eines Schmusesängers” hat. In den Vorweihnachtsausgaben deutscher Frauenzeitschriften sah man Anzeigen: David Garrett mit Dame und Geige. Es war auch auf den zweiten Blick nicht leicht zu erkennen, ob die Reklame dem Mann, der Mode, der Geige oder erotischer Zerstreuung galt. Zu „Bild” hat Garrett gesagt: „Ich fasse lieber eine schöne Frau an als meine Geige”. Kritiker glauben, das gelegentlich hören zu können.

Garrett (29) ist nicht alt, aber im Zirkus der schönen Megaseller ein alter Hase. Doch mit quartalssicherer Zuverlässigkeit spuckt eine nimmermüde Maschinerie für Klavier, Sopran, Bratsche oder Tenor immer neue Smarties aus. Längst verstehen sich Klassik-Produzenten darauf, unterschiedliche Typen zu kreieren, wie es mustergültig einst die Paten der Boygroup-Szene konnten. Ist der Typ Junger Wilder aktuell besetzt, bleibt der Dandy, das androgyne Wesen, der Träumer . . .

Image-Beratung, Styling und endlose Foto-Shootings
Passé die Zeiten, als ein Pianist sich mit einem matten Lächeln auf seinen Flügel stützte und die Plattenhülle nach einer Viertelstunde im Kasten war. Auf fast jeden, der heute durchstarten will, warten endlose Foto-Shootings, Image-Beratung, Styling. Jede neue CD bedeutet ein Update in Sachen Stil. Es gibt Schönlinge, die lächeln ihre potenziellen Kunden von der CD-Hülle an, und man fragt sich, ob sie mehr für ihr Haar oder ihr Instrument tun.

Einer von ihnen ist David Fray (28), Pianistentyp Weltschmerz-Werther mit enormer Tolle. Aufs Thema „Sex sells” angesprochen sagt er dieser Zeitung: „Mir selbst ist das unwichtig, es gefällt mir nicht mal besonders. Aber wenn ich mit meiner Musik jemanden erreichen will, funktioniert das in dieser Welt eben so.”

Die Herren müssen sich wenigstens nicht ausziehen. Wer das neue Album der Mezzosopranistin Joyce DiDonato sieht, dringt erst über den Umweg eines tiefen Dekolletées zu Rossini vor. DiDonatos Sopran-Kollegin Kate Royal schritt für ihr letztes Album in rosa Robe über englischen Rasen, eine leicht schwüle Bilitis-Ästhetik.

Janine Jansen übrigens ist verärgert, dass Kritiker die Karriere junger Musikerinnen allein mit dem Aussehen begründen. Außerdem sei diese Zeit für sie sowieso längst vorbei. „Ich bin alt und habe graue Haare”, sagt sie. Janine Jansen ist 31.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.01.2010 - 11:32:56
Article date:28.01.2010
Subject:Spiel ohne Grenzen
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Posted by:Webmaster
Posting date:28.01.2010 - 12:21:51
Submitted by:Maya
Article date:28.01.2010
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Subject:Garrett macht die Philharmonie zum Wohnzimmer
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Kleine Anekdoten und Geschichten zwischen den Songs sind das Erkennungsmerkmal von Crossover-Star David Garrett. Auch in der Berliner Philharmonie ließ sich der Geiger bei seinem Klassik-Konzert nicht lange bitten - und sorgte mit heimeligem Licht für eine Atmosphäre wie im Wohnzimmer.

"Am liebsten würde ich bei Kerzenlicht in der Berliner Philharmonie spielen", hat Crossover-Star David Garrett (29) einmal gesagt. Und siehe da: Bei seinem Klassik-Konzert am Mittwochabend im Großen Saal war es fast so. Anstelle der herkömmlichen Podiumsausleuchtung wurden die Musiker in behutsam schimmerndes Gold gehüllt. Ein Garrett im Edel-Straßenlook lümmelte sich lässig auf einem Holzhocker, während seine Stradivari vor Wonne säuselte und seufzte. Die Philharmonie roch nach wohligem Wohnzimmer.

In der ersten Konzerthälfte reihten sich Klassikhäppchen an Klassikhäppchen – ein Schubert hier, ein Rachmaninoff da, ein Elgar dort. Und dazwischen eingestreut: die immer wieder gern gehörten Garrett-Anekdoten. Geschichtchen, die eifrige Fans bereits in- und auswendig kennen, der Kitt zwischen den Songs.

Garretts Band war diesmal zuhause geblieben, stattdessen kam die traditionsreiche Staatskappelle Weimar zum Zug. Unter der Leitung des Temperamentbündels George Pehlivanian waberte das Orchester putzmunter durch die arrangierten Partituren. Und übte sich in liebevoller Zurückhaltung, wenn Garretts superschlanker Geigenton im Tutti zu versickern drohte.

"Wo haben Sie denn den David gelassen?", rief zu Beginn der zweiten Hälfte eine Zuschauerin, halb verwundert, halb empört, als das Orchester Anstalten machte, ohne ihren Star zu beginnen. Des Rätsels Lösung: Vor Mendelssohns Violinkonzert kam zunächst die Ouvertüre zum "Sommernachtstraum", in einer allerdings ziemlich stoppeligen Version. Weder hier noch im anschließenden Violinkonzert konnten die Musiker das Niveau der ersten Hälfte halten. Garrett durcheilte seinen Part gleichförmig, einige Zuhörer schliefen ein. Doch wenigstens dreimal an diesem Abend flackerte das große Talent des einstigen Wunderkinds auf: in Sarasates "Zigeunerweisen", in Massenets "Méditation" und Paganinis "Karneval von Venedig".


Posted by:Webmaster
Posting date:28.01.2010 - 14:18:36
Submitted by:Flanni
Article date:28.01.2010
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Subject:Seine Hände sind gut versichert!
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Seine komplett ausverkaufte Klassik-Tournee ist soeben beendet, da verkündet Star-Geiger David Garrett in Berlin Neuigkeiten. Für den 28-jährigen steht in diesem Jahr nicht nur ein neues Album an, er wird auch ab dem Sommer mit Band und Orchester zu einer großen Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz starten. Aufgrund der großen Nachfrage wurden jetzt viele weitere Zusatztermine bekannt gegeben.

Lässig in Jeans erscheint David Garrett zum Pressetermin. Mit dabei: seine sündhaft teuere Stradivari. Mit sanften Händen öffnet er den Geigenkoffer und nimmt das über 200 Jahre alte Instrument an sich. Während die Fotografen munter ihr Motiv knipsen, improvisiert David ein paar schöne Melodien auf der Violine.

Der anstehende Tourstress macht David Garrett nicht nervös. Er verrät uns im persönlichen TIKonline.de-Interview, dass er gerne viel schläft, aber auch seinen Körper trainiert: „Ich gucke, dass ich ein bisschen Sport zwischendurch auf der Tour mache. Es ist natürlich so, dass dann die Hände an dem Tag, an dem man Fitness macht, ein bisschen darunter leiden. Aber man muss es trotzdem machen auf lange Sicht. Das ist ganz wichtig.“

Und ein kleines Geheimnis lüftet der Violinist für uns. Denn genauso wie Popstar Jennifer Lopez ihren Po oder viele Models ihre Beine, so hat auch David Garrett seine Hände versichert: „Sicherlich! Das braucht man schon, so eine Versicherung. Falls irgendwann mal wirklich etwas Schlimmes passieren sollte, was hoffentlich nicht der Fall ist, dass man da eine gewisse Absicherung hat, das ist ganz wichtig.“

Zeit für seine vielen weiblichen Verehrerinnen hat der Musiker angeblich nicht. Dass er als Sexsymbol und Frauenliebling gilt, beeindruckt ihn eher wenig: „Ich habe so wenig Zeit, das auf mich einwirken zu lassen. Wenn die Tour vorbei ist, dann sitze ich schon wieder im Flieger irgendwo anders hin. Ich mache mir da nicht so viele Gedanken drüber.“

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Posted by:Webmaster
Posting date:29.01.2010 - 08:01:23
Article date:28.01.2010
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Subject:Garrett gibt weitere Zusatzshows
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Der Run auf Tickets für die Konzerte von David Garrett ist ungebrochen: Mehr als 55.000 Zuschauer sahen den Geigenzampano auf seiner gerade beendeten ausverkauften Januar-Tour, die sowohl Crossover-Shows als auch rein klassische Konzerte umfasste. Auf dem Schwarzmarkt seien Garrett-Tickets für Preise bis zu 1.000 Euro angeboten worden, berichtet Tourveranstalter DEAG Classics. Die Recital-Tour mit 14 Konzerten in klassischen Konzertsälen wie der Dresdner Semperoper, der Tonhalle Düsseldorf oder dem Leipziger Gewandhaus im März und April ist mit rund 25.000 abgesetzten Tickets ebenfalls ausverkauft.

Und für Garretts größte Tournee bislang überhaupt im Herbst dieses Jahres reagiert DEAG Classics nun mit drei weiteren Zusatzterminen auf die große Nachfrage. Neu gebucht sind ein zweiter Termin in der Arena Leipzig am 26. Oktober (zusätzlich zum 11. November) wie auch Konzerte in der Mannheimer SAP Arena am 27. Oktober und in der O2 World in Berlin am 3. November. Dort gibt es gewissermaßen den Indoor-Nachschlag zum exklusiven Open-Air 2010 in der Hauptstadt, das David Garrett mit seiner Band und großem Orchester am 8. Juni in der Wuhlheide geben. Tickets für die drei neuen Zusatzshows sind ab Freitag, dem 29. Januar, erhältlich.

Mit seinem ersten puren Klassikalbum, "Classic Romance", das am 6. November 2009 bei DEAG Music im Warner-Vertrieb erschien, hat David Garrett bereits Goldstatus erreicht. Platin holte er mit seinen Crossover-Erfolgsalben "Virtuoso"(2007) und "Encore" (2008).

Termine David Garrett "Live In Concert"-Tour
08.06.2010: Berlin, Kindl-Bühne Wuhlheide (Open Air)
26.10.2010: Leipzig, Arena (Zusatztermin)
27.10.2010: Mannheim, SAP Arena (Zusatztermin)
31.10.2010: Köln, Lanxess Arena
01.11.2010: Frankfurt/M., Festhalle
03.11.2010: Berlin, O2 World (Zusatztermin)
04.11.2010: Hamburg, Color Line Arena
06.11.2010: Düsseldorf, ISS Dome
07.11.2010: Stuttgart, Schleyer Halle
08.11.2010: Zwickau, Stadthalle
10.11.2010: Leipzig, Arena
11.11.2010: Rostock, Stadthalle
12.11.2010: Bremen, AWD Dome
15.11.2010: Nürnberg, Arena
16.11.2010: Hannover, TUI Arena
17.11.2010: Dortmund, Westfalenhalle
19.11.2010: Frankfurt, Festhalle
20.11.2010: München, Olympiahalle
21.11.2010: München, Olympiahalle
22.11.2010: A-Wien, Stadthalle
24.11.2010: CH-Basel, St. Jakobshalle


Posted by:Webmaster
Posting date:29.01.2010 - 08:02:53
Article date:28.01.2010
Quelle:hier klicken
Subject:David Garrett in der Philharmonie
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Dieser Mann hat es leicht und macht sich’s schwer: David Garrett erspielte sich mit seinem Geigencrossover Platinschallplatten und Ehrenpreise der nach Umsatz dürstenden Klassikbranche. Er füllt aus dem Stand Hallen und zieht ein junges Publikum mit seinem braven Mix aus Pop, Filmmusik und klassischen Versatzstücken in Bann. Doch Garrett will mehr, will zeigen, dass er ein seriös ausgebildeter Musiker ist und es schaffen kann, neue Zuhörer für die wahre Klassik zu begeistern. Für seine „Classic Romance“-Tournee hat er die Staatskapelle Weimar in großer Besetzung gebucht und natürlich die Philharmonie. Prompt ist sein Publikum deutlich reifer und die Twitterquote geringer, als es dem Modesponsor lieb sein kann. Garrett geht betont locker zu Werke, mit Roger-Cicero-Hütchen lehnt er am Barhocker, moderiert die von ihm neu arrangierten Klassikfavoriten an, ohne über Musik zu reden. Doch sein barrierefreies Spiel hat einen Effekt: Es macht müde.

Seinen überraschend kleinen Geigenton hält Garrett am liebsten permanent in halblauter, halbpräsenter, halbanwesender Stimmung. Herausfordernde Gefühle gibt es nicht, hier geht es um nichts. Was wohl passiert wäre, wenn man dem Saal für die Hälfte des Ticketpreises einen wirklich mitreißenden Interpreten von Mendelssohns Violinkonzert geboten hätte, wie etwa Janine Jansen? Vielleicht hätte man so ein neues Publikum für die Klassiker gewinnen können. Im Herbst geht Garrett wieder auf Crossovertournee: Hallen, Doppeltermine, junge Fans. Auf das nächste Klassikalbum werden wir lange warten dürfen.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.01.2010 - 17:21:19
Submitted by:Angela
Article date:27.01.2010
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Subject:Stargeiger David Garrett verzaubert Fans in Münster
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Der Meister kommt pünktlich: David Garrett betritt am Dienstagabend beschwingt auf die Bühne, die blonde Mähne lugt zum Pferdeschwanz gezähmt unter dem schwarzen Hut hervor, die Jeans schlottert lässig über die Schuhe. Er hüpft auf seinen Barhocker - und lächelt gewinnend in die vollbesetzte Halle Münsterland.

Der Stargeiger, der mit seinen Crossover-Projekten und seiner Erscheinung, die irgendwo zwischen Rockstar und Armani-Modell pendelt, Kritiker provoziert und ein Massenpublikum fasziniert, legte in Münster diesmal eine neue Platte auf.

Harte Rockklänge? Von wegen. Garrett zeigt sich ganz weich, kehrt zurück zu klassischen Wurzeln. „Classic Romance“ ist der Titel seiner neuen CD. Ein fast etwas peinlicher Titel, der eher zu einer neuen Rosenzüchtung passt. Was soll`s. Die Gratwanderungen zwischen den Welt des Marketings und der der ernsten Muse: Das gehört zum Image Garretts wie sein Charme.

Es gibt auf seiner CD eine Auswahl von bekannten Romantik-Nummern, von denen er im ersten Teil seiner „Show“ Etliche zum Besten gibt. Warum Romantik? Diese Epoche passt zum Rattenfänger-Image des ehemaligen Wunderkinds. Er will junge Menschen und Klassikferne für die sogenannte E-Musik gewinnen. Das funktioniert mit viel Verständnis, wenn man zum Beispiel nur milde lächelt über Beifall des Publikums zwischen den einzelnen Sätzen eines Violinkonzerts. Das funktioniert, indem man zwischendurch mal den Rebell gibt und den mitreißenden Soundtrack von „Fluch der Karibik“ einfließen lässt.

Und das funktioniert eben besonders gut über romantische Klassiker, die auf die Emotionen der Zuhörer zielen, die Abenteuerlust verkörpern, Leidenschaft, Lyrisches, die Sehnsucht nach einer Traumwelt. Garrett kennt seine Zuhörer in den großen Hallen, von denen viele die Härten der Wirtschaftskrise aus dem Alltag kennen und nicht nur aus Diskussionen über Managerweisheiten im Kultur-Kanal.

Er liefert einen Zugang zur Gefühlswelt, die man sich im durchrationalisierten Alltag oft verkneifen muss. Ein alter Trick der Virtuosen, aber warum auch nicht? Gekonnt setzt er Effekte, trägt manchmal etwas dick und getragen auf, wenn er Romantik-Schmonzetten wie Dvoraks „Humoreske“ oder Tschaikowskys „Nur wer die Sehnsucht kennt“ auf seiner sündhaft teuren Stradivari intoniert.

Dazwischen parliert Garrett gewinnend mit dem Publikum, erzählt von einer alten Dame, die ihn in Münster beim letzten Konzert im strömenden Regen mit einem Schirm beschützt hat: „Nicht wegen meiner teuren Geige, sie wollte meine Haarfrisur schützen.“ Auch erfahren die Zuschauer, dass er als Kind unter seiner dicken Hornbrille gelitten hat und seit Langem Kontaktlinsen trägt.

Dann kommen Äußerungen, die erahnen, worum es Garrett geht: „Musik bleibt meine einzige Droge“ erzählt er von einer Begegnung mit einem Arzt in den USA, der ihm zu bunten Pillchen geraten habe.

Der 28-Jährige will zeigen, dass man nur mit Disziplin und harter Arbeit nach oben kommt - das widerspricht eine Gegenwarts-Kultur, in der Auseinandersetzung mit Musik sich oft im Küren von kurzlebigen Superstars beschränkt, in der aber das Musizieren als persönlichkeitsstärkende Alltagskultur an Bedeutung verliert.

Ganz zum Schluss zieht Garrett dann erneut andere Saiten auf. Er zeigt, was es wirklich heißt, die ganz hohe Kunst des Geigenspielens zu beherrschen. Die meisterlich vorgetragenen Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate, mit denen er mit neun Jahren zum ersten Mal auftrat, sind erst der Auftakt.

Nahezu perfekt entwickelt sich das Zusammenspiel zwischen ihm und der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von George Pehlivanian. Der kapriziöse Dirigent und der schlaksige Garrett lassen sich beim Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn nicht aus den Augen. Egal, wie zart und verhalten Garrett auch streicht, das Orchester reagiert immer fein und aufmerksam.

Besonders bei den Soli zeigt Garrett die ganze Lebendigkeit romantischer Musik, ohne dabei ins gefährliche Pathos abzugleiten. Zur Entspannung gibt es dann noch etwas Massenet und Paganini zum Mitsummen. Garrett ist mit seiner Zauberkunst am Ende. Doch er lächelt tapfer zum Abschied. Am Ende lächelt das Publikum zurück.

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Posted by:Webmaster
Posting date:28.01.2010 - 17:45:15
Submitted by:Maya
Article date:27.01.2010
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Subject:David Garrett gibt sich romantisch
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Er wollte eine Seite von sich zeigen, die bisher nur wenige kennen. Reine, schöne Klassik - abseits der auf der Geige gespielten Rock- und Popsongs, mit denen er vor zwei Jahren auf der internationalen Bildfläche auftauchte. „Classic Romance“ nennt David Garrett das Programm, mit dem er zusammen mit der Weimarer Staatskapelle am Montagabend in Passau auftrat. Damit haben nicht alle der 3700 Zuschauer gerechnet, und doch ist es ein 90-minütiger Ohrenschmaus, dem jungen Ausnahmegeiger zuzuhören - und für die mehrheitlich weiblichen Fans ihm dabei auch zuzusehen.
Das der Deutsch-Amerikaner nicht nur erfrischend anders aussieht, sondern auch zu den Meistern an der Geige gehört, zeigt er durch sein Konzertrepertoire an diesem Abend.
Die Violinversion der Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ ist der Publikumshit des Abends. Die Besucher summen begeistert mit und klatschen frenetisch nach dem donnernden Schlussakkord. Im Vergleich dazu, wird das den zweiten Konzertteil umfassende Violinkonzert op. 64 von Mendelssohn nur verhalten angenommen.
Dabei zeigt Garrett in diesem Arrangement erst sein wahres Können. Vieles ist mehr gehaucht als gespielt. Dafür spielt er sich im dritten Satz regelrecht in Rage, lässt alle mimischen Spielereien für das Publikum sein und versprüht einen Hauch davon, was es heißt, als schnellster Geiger der Welt im Guinessbuch der Rekorde zu stehen.


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Posting date:29.01.2010 - 07:39:01
Submitted by:Stella
Article date:27.01.2010
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Subject:David Garrett live
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Der „schönste Geiger der Welt“, so Stefan Raab, mit der Staatskapelle Weimar und seiner Band Live in der Eissporthalle Kassel. Der 27-Jährige Stargeiger David Garrett, dessen Geige um die 10.000 Euro kostet, begeisterte das Publikum (und selbstverständlich mich) mit einer Mischung aus Rock, Pop, Klassik und Eigenkompositionen. Sein erstes Crossover-Album "Virtuoso" verkaufte sich bereits über 100.000 Mal, sein Platin-Album "Encore" bereits über 150.000 Mal. Bereits am Tag seiner Veröffentlichung schoss das Album auf Platz 5 der Trendcharts, kletterte in den iTunes-KlassikCharts sogar auf Platz 1 und stieg in den iTunes Top 100 direkt auf Platz 6 ein. Mit seinem im Herbst 2009 bei DEAG Music erschienenen neuem Album "Classic Romance" ist David Garrett jetzt auf einer ausgedehnten Deutschlandtournee unterwegs.

„Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunderts“ nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, als „Gänsehaut-Konzerte“ beschreibt die BILD seine letzte Tournee. „Bach und AC/DC auf der Geige – David Garrett schafft das Unmögliche“ titelte die Abendzeitung über sein Konzert in München. Der charismatische Gipfelstürmer schafft es, sowohl Fans der Klassik als auch der Popmusik bei seinen Auftritten gleichermaßen zu begeistern. Es ist die Art und Weise wie David Garrett den Bogen zwischen Klassik, Rock und Pop spannt, dazwischen Filmmusik vom "Fluch der Karibik" oder "James Bond" eingebaut, die so faszinierend auf das Publikum wirken.

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Posting date:29.01.2010 - 08:04:08
Article date:27.01.2010
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Subject:David Garrett beschwört die großen Gefühle
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David Garrett unterhielt die Halle Münsterland mit Anekdoten. Er erzählte von einem verregneten Live-Konzert, bei dem eine Dame aus dem Publikum einen Schirm über ihn hielt. Allerdings tat sie dies nicht, wie er annahm, um seine Stradivari zu schützen. Sie sagte hinterher: "Ich wollte doch nicht, dass ihr Haar nass wird."

MÜNSTER Der Auftritt des Stargeigers David Garrett in der Halle Münsterland am Dienstagabend (26. Januar) wurde vom Publikum groß gefeiert. Auf seiner "Classic Romance"-Tour entführte er 3200 Menschen in eine rosarote Traumwelt.

Ein ziemlich eitles Kind sei er gewesen, sagt Stargeiger David Garret am Dienstagabend in der Halle Münsterland. Seine Eltern erlaubten ihm nicht, Kontaktlinsen zu tragen. Stattdessen quälten sie ihn mit einer dicken Hornbrille. Die er selten trug. Seine Erinnerungen an damals seien daher auch „etwas verschwommen“.

Die Geschichten, die David Garrett erzählt, kommen ein bisschen ungelenk daher. Garrett will unterhalten. Schüchtern, bescheiden gar erzählt er, als ob er sich nicht recht traut, etwas von sich preiszugeben. Nur die Show eines Mannes, der weiß, wie eine gute Show funktioniert?

Zumindest ein Gebaren, das perfekt zu seinem Image passt. Zu dem sanften Beau mit Zopf, Hütchen und Dreitagebart, der mit der Geige die Welt bezirzt. Seit er vier ist, spielt er sie. Mit 14 unterschrieb er einen Exklusiv-Plattenvertrag. Ein Höhenflug. Man erkennt den jungen, ernst dreinblickenden Mann mit dem kurzen Haar kaum wieder, wenn man sich die Plattencover von damals anschaut – auch wenn er schon schön, lasziv und mit nackten Armen posiert.

Musik ist seine Droge

Der Höhenflug ist schnell vorbei. Die Gesundheit des Wunderkindes macht nicht mehr mit. Seine Karriere knickte. Er sei „durch den Dreck gegangen“, sagt er einmal in einem Interview. Um wieder nach oben zu kommen, habe er Klinken putzen müssen. Heute drückt er seine Lebensphilosophie in einem einzigen Satz aus: „Meine einzige Droge ist die Musik“, sagt er in Münster. 28 Jahre alt ist er jetzt, steht an der Spitze der Verkaufsränge, und die Welt liegt ihm zu Füßen. Weil er den Hummelflug so schnell spielt wie kein zweiter. Weil er AC/DC genauso gut kann wie Bach. Weil er so aussieht wie er aussieht.

"Classic Romance" heißt das Album

Das neue Album mit dem belanglosen Kuschelklassik-Titel „Classic Romance“ enthält im Gegensatz zu seinen Crossover-Platten reine Klassikeinspielungen. Und auch in der ausverkauften Halle Münsterland, vor 3200 begeisterten Fans, genehmigt er sich mit der Staatskapelle Weimar im Rücken und Dirigent George Pehlivanian an der Seite nur einen Mini-Ausflug in moderne Gefilde: Er spielt „He’s a Pirate“, aus dem Film „Fluch der Karibik“. Und überzeugt. Mit Druck, Kraft und Piratencharme. So will man ihn spielen sehen. Dafür gibt es dann auch den lautstärksten Zwischenapplaus.

David Garrett beherrscht sein Instrument virtuos, keine Frage. Allerdings motzt er auch fast alles mit starkem Vibrato auf, jede Note in ein dickes Schmalzkostüm gehüllt. Bei Pablo Sarasates „Zigeunerweisen“ weinen und wimmern die Seiten, Sergej Rachmaninoffs „Vocalise“ schluchzt und trieft, Peter Tschaikowskis „None but the lonely heart“ zerreißt es fast, und die jungen Frauen im Publikum haben Tränen in den Augen. Es ist die Beschwörung großer Gefühle.

Neu ist das nicht. Mit ein bisschen Kitsch und Rüschchen, leicht, aber üppig verpackt, verkauft sich Klassik ziemlich gut. Seine Musik beeindruckt vor allem Klassik-Neulinge. Garetts Anspruch ist es, jungen Leuten „seine“ Musik ans Herz zu legen. Der erste Teil der Show ist denn auch eine Art „Best of Schmuseklassik“. Mit ein paar flinken Ausreißern wie Brahms Ungarischem Tanz Nr. 5, bei dem Garrett musikalische Mätzchen macht.

Kein Häppchen mehr

Seine Fans, die es mögen, wenn er Songs von Queen und Michael Jackson auf seiner Stradivari spielt, müssen im zweiten Teil Geduld beweisen. Das dreisätzige Mendelssohn-Violinkonzert ist weder Crossover noch Häppchen. Dass hier zwischen den Sätzen geklatscht wird, quittiert Garrett mit einem verständnisvollen Lächeln. Ist die Angewohnheit, das Musikstück erst komplett anzuhören, gar spießig? Bei Beethoven wurde schließlich ebenfalls nach jedem Satz Beifall gespendet.

Bei Mendelssohn hält sich Garrett erfreulicherweise mit dem Überschwang an Pathos zurück. Dirigent Pehlivanian und er sehen sich fast die ganze Zeit in die Augen, das Orchester folgt beweglich und hält den Klang transparent – es klingt nicht so suppig wie noch vor der Pause.

Dann ist Garrett wieder zurück im Geschäft. Mit dem Zugaben-Ohrwurm „Der Hut, der hat drei Ecken“ (Niccolò Paganinis „Karneval in Venedig“) verlässt er die Bühne. Mit einem scheuen Lächeln. Nach zwei Stunden rosaroter romantischer Träumerei.


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Posting date:29.01.2010 - 08:07:02
Article date:27.01.2010
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Subject:Der unterschätzte Klassiker
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r wollte eine Seite von sich zeigen, die bisher nur wenige kennen. Reine, schöne Klassik - abseits der Rock- und Popsongs, mit denen er vor zwei Jahren auf der internationalen Bildfläche auftauchte. „Classic Romance“ nennt der Geiger David Garrett das Programm, mit dem er zusammen mit der Weimarer Staatskapelle am Montagabend in Passau auftrat. Und es ist ein romantischer Klassikabend von der ersten bis zur letzten Note. Damit haben nicht alle der 3700 Zuschauer gerechnet, und doch ist es ein 90-minütiger Ohrenschmaus, dem jungen Ausnahmegeiger zuzuhören - und für die mehrheitlich weiblichen Fans ihm dabei auch zuzusehen.

Lässiges Auftreten mit Goldkette und Hut

Durch sein Äußeres bestimmt der 29-Jährige sein Image, grenzt sich ab von den anderen Weltklasee-Violonisten. In dunkelblauer Jeans, schwarzem Hemd und Sakko sitzt Garrett in Passau neben dem Dirigenten auf einem Barhocker. Die langen blonden Haare sind lässig zum Zopf gebunden und unter einen schwarzen Hut versteckt, der Dreitagebart sprießt vor sich hin, um den Hals baumelt eine goldene Totenkopf-Kette und zwei große Ringe zieren die rechte Hand. Der Rocker unter den Klassikern wird er wegen seines Aussehens genannt. Damit dies wirkt, wird sein Konterfei in einem überdimensionalen Bilderrahmen hinter dem Orchester bis in die letzte Reihe der Tribüne übertragen.

Dass der Deutsch-Amerikaner nicht nur erfrischend anders aussieht, sondern auch zu den Meistern an der Geige gehört, zeigt er durch sein Konzertrepertoire an diesem Abend. Mit Vittorio Montis „Csárdás“ beginnt der Abend temperamentvoll. Virtuos lässt er seine Stradivari erklingen und zieht die seit Wochen ausverkaufte Dreiländerhalle schnell in seinen Bann. Die bekannten Stücke klingen unter seinen Fittichen erfrischend anders. Brahms „Ungarischer Tanz Nr. 5“ wird in neuem Arrangement zwar weniger fordernd, durch die langen Melodiebogen aber verspielter. Zur neu arrangierten Streicherbegleitung bei Dvoráks „Humoreske“ kommt ein schwebend leichter Ton von Garretts Geige, der sich seinen Weg unaufdringlich ins Ohr bahnt. Ähnlich ergeht es mit Tschaikowskys „None but a lonely heart“. Ganz in seinem Element, dem schnellen Tempo, ist ein tänzelnder Garrett bei Sarasates „Zigeunerweisen“. Mühelos spielt er sich mit einem Lächeln auf den Lippen durch das Stück. Das Orchester ist sein stetiger Begleiter. Mal nur ganz leise im Hintergrund, als das weiche Bett, auf dem Garretts Geige klingt, mal mit opulentem Volumen, wenn etwa der „Fluch der Karibik“ durch die Zuschauerreihen weht. Seine Version der Musik aus dem bekannten Kinofilm ist der Publikumshit des Abends. Die Besucher summen begeistert mit und klatschen frenetisch nach dem donnernden Schlussakkord. Im Vergleich dazu wird das 20-minütige Violinkonzert op. 64 von Mendelssohn im zweiten Konzertteil verhalten angenommen. Es scheint, als wisse das Publikum für einen Moment nichts damit anzufangen.

Dabei zeigt Garrett in dieser Komposition, die er zum ersten Mal mit elf Jahren spielte, erst sein wahres Können. Geführt von Dirigent George Pehlivanian schwebt der vibrierende Ton der Stradivari über allen andern. Der 29-Jährige zeigt seine zarte Seite. Vieles ist mehr gehaucht als gespielt. Dafür spielt er sich im dritten Satz regelrecht in Rage, lässt alle mimischen Spielereien für das Publikum sein und versprühte einen Hauch davon, was es heißt, als schnellster Geiger der Welt im Guinessbuch der Rekorde zu stehen.

Garrett ist aber auch ein passabler Unterhalter. Seine Stücke moderiert er selbst an, leider oftmals verbunden mit Anekdoten aus seinem Leben: wie er sich als Siebenjähriger auf der Straße ein neues Spielzeugauto erspielte, sich ein weiblicher Fan bei Regen mehr Sorgen um seine Haare als um seine Geige machte und er sich als Kind mit seiner dicken Hornbrille so geschämt hat, das er sie bei Konzerten absetzte und heute nur noch Kontaktlinsen trägt. Auch das klassikferne Publikum wird so gut unterhalten und findet einen Zugang zur bisher unbekannten Musikrichtung. Der Retter der Klassik hat seine Mission erfüllt.


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Posting date:28.01.2010 - 17:25:58
Submitted by:Maya, Angela
Article date:26.01.2010
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Subject:David Garrett: Der Schöne geigt in Münster
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Weibliche Fans fragen nach Karten für den Backstage-Bereich - bei welchem Klassik-Konzert gibt's sowas schon? Bei David Garrett gibt's sowas. Am Dienstagabend spielte der Star-Violinist, den Stefan Raab den "schönsten Geiger der Welt" genannt hat, in der Halle Münsterland. 3200 Fans verfolgten die Show.

"Classical Romance" hat David Garrett seine Tournee genannt. Sie ist, wie immer, ein Cross-Over-Projekt. Manchmal ist eine Band dabei, in Münster aber wurde der Violinist nur vom Orchester der Staatskapelle Weimar begleitet. Freilich wagte er sich auch an populärere Stücke heran, spielte unter anderem den Titelsong von "Fluch der Karibik". Dennoch: Wer plötzlich Interesse an klassischer Musik vorspielte, weil er den Geiger so schön findet, brauchte ein wenig Sitzfleisch . . .

Übrigens: Das Konzert war nicht der erste Auftritt des Violinisten in Münster. Ein klassisches Konzert gab er bereit im H1, und ziemlich genau vor einem Jahr füllte er schon einmal die Halle Münsterland.


Posted by:Webmaster
Posting date:28.01.2010 - 17:52:53
Submitted by:Maya, Angela
Article date:25.01.2010
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Subject:David Garrett war als Kind ziemlich eitel
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Stargeiger David Garrett war als Kind ziemlich eitel und weigerte sich standhaft, seine dicke Hornbrille zu tragen. «An die Zeit zwischen 9 und 15 Jahren habe ich deshalb nur verschwommene Erinnerungen», sagte der 29-Jährige am Sonntagabend bei einem Konzert in der Münchner Philharmonie.

Seine Augen seien schon damals sehr schlecht gewesen, aber seine Eltern hätten ihm nicht erlaubt, Kontaktlinsen zu tragen. Ansonsten nimmt der blonde Garrett seinen Ruf als schönster Geiger mit Humor. So berichtete er in München von einem Open-Air-Konzert in England, bei dem er seine wertvolle Stradivari-Geige vor dem Regen schützen wollte. Ein weiblicher Fan sei mit einem Schirm auf die Bühne gekommen und habe anschließend gesagt: «Herr Garrett, ich wollte doch nicht, dass ihre Haare nass werden.»

In der Münchner Philharmonie spielte der für seine Crossover-Musik bekannte Geiger sein derzeitiges «Classical Romance»-Programm mit klassischen Werken der Romantik. Begleitet wurde er dabei von der Staatskapelle Weimar. Bis zum November tourt Garrett weiter durch Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz.


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Posting date:28.01.2010 - 17:46:33
Submitted by:Angela, Fortissima
Article date:25.01.2010
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Subject:David Garrett: Aber bitte mit Sahne!
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Fluch und Segen des Crossover: David Garrett geigte Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert nebst Schmonzetten in der Philharmonie.

Ein Candle-Light-Dinner mit David Garrett? Da sagt man nicht nein! Der Geiger traf sich auf ein Stelldichein mit mehr als 2000 Münchnern und spielte ihnen bei Kerzenschein ein Ständchen von Schubert aus seinem Album „Classic Romance“ im Gasteig. Damit lieferte er, was er am besten kann: locker flockiges Entertainment. Das Publikum ist erleichtert über den Wiedererkennungswert der Musik und schmunzelt über Garretts Anekdoten.

Alles ist schön und gut. Geigerisch lässt sich kaum etwas aussetzen. Mit unzähligen Glissandi und kleinstmöglichen Melodiebögen produziert er einen süßlichen Ton, der wunderbar auf die Schmonzetten passt. Wie man sich aber an Sahnekuchen überessen kann, so hat man auch diese Klangfarbe irgendwann satt. Vor allem wenn es um Stücke wie Rachmaninows „Vocalise“ geht, die Prägnanz und Innigkeit fordert. Garretts zierlicher Geigenton braucht dann doch den Verstärker, den er aus den großen Hallen gewöhnt ist.

Mit der Moderation droht die Dramaturgie des Abends zu zerbrechen. Garretts Erlebnisse mögen zu Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ passen. Bei Mendelssohns Violinkonzert wünscht man sich etws mehr Tiefgang. Garrett rühmt sich, ein der Klassik fernes Publikum zu locken. Warum nicht die Gelegenheit nutzen, den Neulingen einen Einblick in die Werke zu geben? Als Geschichtenerzähler läuft er Gefahr, die Linie zwischen berechtigter Unterhaltungsmusik und Klassik im engeren Sinn zu verwischen. Wenn die neu arrangierte Streicherbegleitung für Dvoráks „Humoresque" verdächtig an Coldplays „Viva la vida“ erinnert, bekommt das Publikum kaum ein Bild von klassischer Musik.


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Posting date:28.01.2010 - 18:03:27
Submitted by:Angela
Article date:25.01.2010
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Subject:Wie Mozart den Markt beeinflusst
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Er hat einen blonden Zopf, ein breites Lächeln und strahlende, freundliche Augen; kurz er ist der Schwarm der Mädchen. Ein Popstar? Von wegen. Es ist der Geiger David Garrett. Er ist auch der Liebling der Konzertveranstalter, denn Garrett sorgt für volle Säle. Im Frühjahr vergangenen Jahres mussten gar zusätzliche Stühle in den Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle geschoben werden - der 29-Jährige spielte das erste Violinkonzert von Max Bruch. Klassische Musik ist verstaubt? Garrett beweist das Gegenteil. Der deutsche Geiger Garrett, der chinesische Pianist Lang Lang, die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter oder die russische Sopranistin Anna Netrebko - dies sind schillernde Namen, deren Bekanntheit durch ihre Präsenz in Illustrierten wie "Bunte" und "Gala" erhöht wird und die Kassen von Konzertveranstaltern und CD-Händlern klingeln lassen. Eine Anne-Sophie Mutter ziehe selbst mit der zehnten Sinfonie des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch oder den schwierigen Spätwerken des Finnen Jean Sibelius noch die Zuhörer an.

Jubiläen beeinflussen das Angebot stark

Gehören denn nicht auch die Jubiläen berühmter Komponisten zu den Publikumsmagneten? 2009 war das Jahr von Felix Mendelssohn-Bartholdy und von Joseph Haydn, in diesem Jahr werden Robert Schumann und Gustav Mahler gefeiert. Orchester und Rundfunkanstalten richten ihr Repertoire nach den Jubiläen aus. Verlage werfen Biografien und Noten auf den Markt, in den CD-Läden sind ganze Tische mit wenigen Namen dekoriert. "Der Markt lebt einzig von diesen Daten", sagt ein Mitarbeiter eines Musikverlages. "Ich halte mich zurück", sagt dagegen der Stuttgarter Konzerveranstalter Michael Russ - gerade weil alle anderen feiern. Und: es gebe es nur ganz wenige Komponisten, die "die Menschen hinter dem Ofen hervorlocken".

Aber es gibt sie. Wolfgang Amadeus Mozart gehört zu den Zugpferden. Er war es wohl, der 2006 den Absatz von Tonträgern hat in die Höhe schnellen lassen. So ist der Umsatzanteil mit klassischen CDs und DVDs (gemessen am Gesamtumsatz) im Mozartjahr um 0,4 Punkte auf 8,3 Prozent gestiegen. Ein Jahr später sackte der Erlös wieder auf Normalmaß ab.

Musik hört jeder - im Auto, in der Straßenbahn, zu Hause oder im Konzertsaal. Mehr als 11.000 Unternehmen der Musikwirtschaft gibt es in Deutschland, die rund 64.600 Mitarbeiter beschäftigen und 6,4 Milliarden Euro (Stand 2006) umsetzen, hat Michael Söndermann, der Vorsitzende des Arbeitskreises Kulturstatistik in Bonn, errechnet. Tendenz zunehmend. Söndermann greift auf Zahlen aus der Umsatzsteuerstatistik und der Bundesagentur für Arbeit zurück. Zur Branche gehören selbstständige Komponisten, Musikverlage, die Herstellung von Tonträgern, der Handel mit Musikinstrumenten und Noten, Theater- und Konzertveranstalter sowie Musik- und Tanzensembles. Nicht berücksichtigt sind Herstellung und Handel mit Rundfunk- und Fernsehgeräten sowie Discotheken und Tanzschulen.

Klassische Musik in der Zukunftskrise

Aber: Unterhaltungsmusik ist der Umsatzbringer schlechthin in diesem Geschäft. Die ernste Musik dagegen mag seit Jahrhunderten vermarktet werden, jawohl vermarktet, denn Komponisten wie etwa Georg Friedrich Händel, Komponist der Wassermusik, galt auch wirtschaftlich als ausgesprochen erfolgreich. Heute führt die Klassik allerdings eher ein Schattendasein. Wie groß der Markt tatsächlich ist, dazu gibt es allenfalls Schätzungen - und die reichen von knapp sieben Prozent bei den Tonträgern (das wären dann 110 Millionen Euro), über zehn Prozent bei Verlagsprodukten wie Noten (60 Millionen Euro) bis hin zu rund 20 Prozent bei den Konzertveranstaltern (zwischen 400 und 500 Millionen Euro).

Michael Russ sorgt sich um die Zukunft der klassischen Musik. Zwar sind die Musikschulen voll junger Menschen, die Klavier, Geige oder Flöte lernen wollen. Doch die wenigsten von ihnen finden regelmäßig den Weg in den Konzertsaal, klagt Russ. Er lebt weitgehend von der Generation 50 plus. Nicht mal die Studenten der Musikhochschule kann er mit seinem Programm begeistern. Für 50 Euro könnte der musikalische Profinachwuchs ein Abonnement für zehn Klavierabende erwerben, erzählt Russ, der Präsident des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen ist. "Gerade mal 28 Studenten machen von dem Angebot Gebrauch". Otto Normalverbraucher zahlt in der Spitze 315 Euro für die zehn Klavierabende. An den Eintrittspreisen könne es nicht liegen, glaubt Russ.

Das Abonnement an sich steckt in der Krise. "Die Menschen wollen sich nicht mehr an einen Veranstalter binden", begründet der Stuttgarter Konzertveranstalter die Abneigung der Menschen. Gerade in der Landeshauptstadt würden sie ein reiches Angebot finden. Die Stuttgarter Philharmoniker, das Kammerorchester, das Bach-Orchester oder das Freiburger Barockorchester - sie alle wetteifern um Zuhörer. Und die picken sich im wahrsten Sinne die Rosinen heraus. Für David Garrett oder die Netrebko sind sie bereit, tief in die Tasche zu greifen. Bis zu 375 Euro kostet ein Ticket am freien Markt, um Garrett etwa im Mannheimer Rosengarten zu sehen. Keine Frage, Stars beleben das Geschäft, doch zum Alltag eines Konzertveranstalters gehören weit weniger bekannte Künstler. "Wir sind auf Abonnenten angewiesen", sagt Russ. Wegen der Planungssicherheit: denn die Ausrichtung von Konzerten ist teuer - mietet er dafür etwa die Stuttgarter Schleyerhalle an muss er mit Produktionskosten bis zu 200.000 Euro rechnen - für Hallenmiete, Werbung und Honorare. Wenn 60 bis 70 Prozent der Karten über Abos gedeckt sind, ist er zufrieden. 1000 solcher Langzeitkunden stehen in seiner Kartei; wie "rohe Eier" behandele er sie. Bevorzugt werden sie etwa bei den Preisen. Die Kurzentschlossenen sind es denn auch, die Russ den Gewinn bescheren.

Weniger Abonnements bedeuten: weniger Konzertdirektionen

Doch der Rückgang der Abozahlen könnte weitreichendere Folgen haben. Vielleicht wird ein Konzertzyklus von derzeit zehn auf noch sieben oder acht Konzerte pro Jahr gekürzt. Letztlich könnten sich Veranstalter aus mittelgroßen Städten zurückziehen. Russ etwa will zum Sommer seine Konzertdirektion in Ulm schließen.

Nicht mal mit einem Programm beliebter klassischer Melodien kann er die Leute locken. Das liegt nicht an Russ, sondern am System. Denn: "Ich bin auf das Angebot angewiesen", erläutert er. Sowohl Pianisten als auch Orchester reisen in der Saison mit einem festen Programm von Stadt zu Stadt. "Da gibt es nichts anderes. Das Repertoire ist relativ eng", erläutert Russ. Teilweise sind auch Werke ganz junger Komponisten dabei, die Russ selbst nicht kennt. "Da kaufe ich die Katze im Sack." Solche Werke, die manchmal eine Herausforderung für die Ohren sind, sind meist der Türöffner des Abends. Die Zuhörer würden es meist mit viel Humor nehmen - "es dauert ja nicht länger als zehn Minuten" (Russ). Doch das kostet extra: Denn lebende Komponisten - und nicht nur die - werden an jeder Aufführung finanziell beteiligt; die Verwertungsgesellschaft Gema kümmert sich darum.

Davon profitieren dann auch die Musikverlage. Nach einem komplizierten Schlüssel erhalten sie Geld von der Gema - vorausgesetzt, sie betreuen geschützte Klassiker des 20. Jahrhunderts. Zwischen 20 und 30 Prozent des Geldes, das die Gema ausschüttet, landet bei den Verlagen, schätzt die Sprecherin des Deutschen Musikverlegerverbandes. Es gibt eine wahre Flut von vielleicht 170 vor allem kleinster, spezialisierter Verlage in Deutschland. Acht namhafte Traditionshäuser wie Bärenreiter, Breitkopf/Härtel, Peters und Schott bieten ein breites Notenspektrum - von der Blockflötenschule bis hin zur Oper. Der weit überwiegende Teil der Noten ist im Handel erhältlich. Es gibt aber auch Mietmaterial - immer dann wenn Stücke ganz selten aufgeführt werden (und sich deshalb die Anschaffung für Orchester nicht lohnt). Schließlich liegen die Produktionskosten einer Partitur für eine klassische Sinfonie im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Die Wirtschaftskrise macht auch vor der Kultur nicht halt. Zu spüren ist dies vor allem am Musiktourismus. "Die amerikanischen Orchester haben nahezu alle Tourneen nach Europa abgesagt oder zurückgestellt", sagt Russ. Dies liegt an den Sponsoren, die sich zurückhalten. Mit den Geldern seien Flüge und Hotels gezahlt worden. Müssten dies die Konzertveranstalter auch noch tragen, würden die Kartenpreise in ungeahnte Höhen klettern. Und das schreckt wieder die Abonnenten.


Posted by:Webmaster
Posting date:29.01.2010 - 07:59:53
Submitted by:Julia
Article date:23.01.2010
Subject:Garrett sorgt für Entzücken
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Posted by:Webmaster
Posting date:23.01.2010 - 06:05:41
Submitted by:Marion
Article date:22.01.2010
Subject:Weniger Getingel wäre mehr gewesen
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Posted by:Webmaster
Posting date:23.01.2010 - 06:09:57
Submitted by:Maya
Article date:22.01.2010
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Subject:Klassischer Romantiker
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Es ist kurz vor 20 Uhr. In wenigen Sekunden beginnt das Konzert der »Classic Romance«-Tournee von Stargeiger David Garrett in der Stuttgarter Liederhalle. Das Publikum wartet gespannt, so auch in Loge 4. »Ich habe den Garrett gesehen, als er als kleiner Junge im Fernsehen aufgetreten ist. Ich hab schon damals gewusst, dass der ein Großer wird«, sagt eine Dame in Gala-Robe zu ihrer Nebensitzerin.

Dann wird der Small Talk von Beifall übertönt, die Weimarer Staatskapelle und David Garrett betreten die Bühne. Letzterer nimmt mit lässigen Jeans und seiner sündhaft wertvollen Stradivari auf einem Barhocker Platz.

Musiker und Moderator
Mit dem »Csardas« von Vittorio Monti eröffnet er sein klassisches Programm temperamentvoll und hat das Publikum im seit einem halben Jahr ausverkauften Beethovensaal schon nach wenigen Sekunden mit seinem virtuosen Spiel in seinen Bann gezogen. Mit der romantischen »Serenade« von Schubert und dem »Ungarischen Tanz Nr. 5« von Brahms - der mit verlangsamtem Vorspiel und Hornsoli dargeboten wird - unterstreicht der Aachener mit Leichtigkeit sein Ausnahmekönnen. Scheinbar mühelos spielt er sich mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht durch schwierigste Passagen.

Garrett sucht den Kontakt zu seinem Publikum, erzählt Anekdoten und berichtet von Tournee-Erlebnissen. Dass er dies nach jedem Stück tut, ist des Guten etwas zu viel. Dass er den jeweils folgenden Programmpunkt anmoderiert, hilft zumindest den Klassik-Neulingen im Publikum. Und jene Neulinge will Garrett insbesondere für die klassische Musik begeistern.

Im Schein weißer Kerzen am Bühnenrand spielt Garrett die neu arrangierte »Vocalise« von Sergej Rachmaninow und lässt die Herzen der Damen dahinschmelzen. Wenig später bringt er mit »He's A Pirate« aus dem Soundtrack des Films »Fluch der Karibik« nicht nur die Saiten seiner Geige zum Glühen, sondern auch die Härchen am Unterarm der Zuhörer zum Stehen.

Das Orchester, die Weimarer Staatskapelle unter der Leitung von George Pehlivanian, ist stets würdiger Begleiter des Virtuosen - mal herrlich weich und unauffällig, mal mit enormer Klangfülle.

Perfekte Kabinettstückchen
Die »Humoresque« von Dvoák, »Nur wer die Sehnsucht kennt« von Tschaikowsky, »Salut D'Amour« von Elgar oder die höchst schwierig zu spielenden »Zigeunerweisen« von Pablo Sarasate, die Garrett erstmals mit neun Jahren gespielt habe: Der »schnellste Geiger der Welt« spielt die Kabinettstückchen mit technischer Perfektion.

Nach der Pause gibt der Blondschopf noch einen Klassiker zum Besten. Im Violinkonzert Opus 64 von Felix Mendelssohn folgt ein vibrierender Stradivari-Ton dem nächsten und Garrett wird dem Titel seiner Tournee und der gleichnamigen CD einmal mehr gerecht: »Classic Romance«, klassische Romantik.

Zwei Zugaben - Massenets »Meditation« und Paganinis Variation »Karneval in Venedig« - geben dem begeisterten Stuttgarter Publikum den Rest. Auch in Loge 4, wo sich die eingangs erwähnte Dame in Gala-Robe erneut zur Nebensitzerin beugt: »Ich hab's doch schon damals gewusst. Der Garrett wird mal ein Großer.« Recht hatte sie.


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Posting date:23.01.2010 - 06:11:25
Submitted by:Maya
Article date:22.01.2010
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Subject:Geiger aus dem Guinness-Buch
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David Garrett gibt im ausverkauften Mozartsaal des Rosengartens einen ziemlich routinierten Mendelssohn-Versteher ab.

Wenn man Virtuosität tatsächlich mit der Stoppuhr messen kann, ist David Garrett äußerst virtuos. Man findet ihn sogar im Guinness-Buch skurriler Weltrekorde vor: In einer Fernsehshow entwich der ganze "Hummelflug" von Rimski-Korsakow in 66,6 Sekunden seiner schmucken Guadagnini-Geige. Das sind 13 Noten pro Sekunde, eine Bestmarke, die Garrett wenig später nochmals überbot, die Latte liegt seither bei 65,3 Sekunden. Aber jetzt ist erst mal Schluss mit "Virtuoso", wie ein Albumtitel Garretts lautete. Auf seiner aktuellen Tour, die ihm in Mannheim wieder einen restlos ausverkauften Mozartsaal des Rosengartens einträgt, tritt der Geiger mehr als Schmusekater auf, als Softie. Und auch dem Crossover-Repertoire, das ihn so populär gemacht hat, kehrt er weitgehend den Rücken.

Kriechende Ohrwürmer

Seinen Fans bringt er es möglichst schonend bei, auch im Programmheft, wo er von der Seite spricht, die sie vielleicht noch gar nicht an ihm kennen. Klassische Musik sei "stets die Basis" seines Tuns gewesen. Klassische Musik spielt er nun auch in Mannheim, aber keine Bange, niemand muss erschrecken: Ohrwürmer im Dutzend kriechen von der Bühne, die die Herren Schubert, Dvorák, Elgar oder Brahms gezüchtet haben, teilweise in Zuckerwatten-Arrangements, an denen Garrett mitgeschrieben hat und die bestimmt kein Wasser trüben.

Vor der Bühne glänzt ein Kerzenmeer, doch Tote gibt es keine zu beklagen. Allerdings klingt Garrett manchmal fast, als wolle er den Witwentröster geben und die zarteste Versuchung sein, seit es Dreitagebärte gibt. Er spielt nicht nur, er moderiert den Abend auch, verdingt sich als der nette Beau von nebenan. Und wird dabei sogar ein bisschen selbstironisch, wenn er von der alten Lady redet, die bei einem Open-Air-Konzert in England einen Schirm über den hübschen Geiger hielt: "Ich wollte nur, dass Ihre Haare keinen Regen abbekommen." Auf die Geige kam es dieser Dame eher nicht an. Garrett freilich kratzt höchstselbst am Bild des makellosen Schönlings, der sich in den Augen der Verehrerinnen zwischen David Beckham und Kurt Cobain von Nirvana (wild im Grab rotierend) einsortiert. Er kokettiert mit seiner Augenschwäche, redet von seinen Kontaktlinsen.

Konzert auf dem Barhocker

Beim Violinkonzert von Mendelssohn muss man schon sehen, wo man bleibt. Denn alle Geiger spielen es und haben es gespielt, man kann dazu nichts Neues mehr zu Protokoll geben. Auch Garrett kann es nicht, im Rosengarten spielt er das berühmte Stück recht sanft, fast defensiv, akustisch tief in das Orchester eingebettet. Dass er es auf einem Barhocker serviert (er sitzt nämlich auf einem), ist bereits die größte Eigenwilligkeit. Doch immerhin, er drückt sich in den Außensätzen nicht vor raschen Tempi, auch wenn manche Abschnitte dabei etwas verhuscht geraten und die Hilarys, Janines und Julias dieser (Geigerinnen-) Welt das deutlich trennschärfer, markanter, strukturierter hinbekommen würden. Virtuosität kann man wohl doch nicht mit der Stoppuhr messen.

Als Begleitung ist die Staatskapelle Weimar engagiert. Die soll bereits ein Jahr, bevor Kolumbus nach Amerika gefahren ist, gegründet worden sein: 1491. Für seriöses Traditionsbewusstsein steht auch Dirigent George Pehlivanian, dem man in der hiesigen Region in ganz normalen Sinfoniekonzerten mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz begegnet. In der "Sommernachtstraum"-Ouvertüre Mendelssohns legt er fast musterhaft die Klangregister eines großen Sinfonieorchesters offen, und das Publikum horcht spürbar auf. Ein Publikum, das teilweise ganz unbefangen ist bei Mendelssohn, die vielen falschen Vorurteile überhaupt nicht kennt, die nicht allein die Nazis über ihn in Umlauf brachten. Das ist eine Chance. Und David Garrett? Seine zweite Zugabe ist Paganinis "Carnevale di Venezia". Die bringt er charmant. Es ist die Melodie des Hits "Mein Hut, der hat drei Ecken". Garretts Hut aber ist kugelrund. Er schlendert damit ziemlich unauffällig von der Bühne des Mannheimer Rosengartens - und das war's dann.


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Posting date:23.01.2010 - 06:12:54
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Article date:22.01.2010
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Subject:David Garrett bekommt Goldene Kamera
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Hottie David Garrett (29) – am 30. Januar dürfen wir den talentierten Musiker wieder anschmachten! Der Star-Violinist wird mit der Goldenen Kamera der Programmzeitschrift Hörzu ausgezeichnet. Für sein Aussehen hätte er auch einen Preis verdient, doch Garrett erhält ihn in der Kategorie „Beste Musik International“.

Der Deutsch-Amerikaner gilt als erfolgreichster Klassik-Star der Welt und füllt die bedeutendsten internationalen Konzertsäle. Bereits im Alter von vier Jahren begann Garrett, Geige zu spielen, mit 17 Jahren perfektionierte er in der New Yorker Meisterklasse von Itzhak Perlman seine virtuose Kunst.

„Sein Erfolg hat den Weg von Amerika über Asien nach Europa bzw. Deutschland genommen. Mit seiner unkonventionellen Art und Darbietung gelingt es David Garrett, auch jüngere Menschen an klassische Musik heranzuführen und dafür zu begeistern“, begründet Hörzu die Auszeichnung.

Die 45. Verleihung der Goldenen Kamera wird am 30. Januar ab 20.15 Uhr live im ZDF ausgestrahlt. Durch die Gala führt Entertainer Hape Kerkeling.


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Posting date:23.01.2010 - 06:14:24
Submitted by:Maya
Article date:22.01.2010
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Subject:David Garrett kehrt zur Klassik zurück
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Wetzlar. Vor Jahren als musikalisches Wunderkind auf der klassischen Violine gefeiert, macht sich David Garrett als Jugendlicher nach einer Sinnkrise auf nach New York, um seinen musikalischen Weg neue Impulse zu geben. Dann kehrt der Aachener bestens ausgebildet mit einem strategisch erfolgreichen Plan zurück nach Europa. Im Gepäck hat der deutsch-amerikanische Musiker ein Crossover-Programm, mit dem er die Grenzen zwischen Klassik und Popmusik überwindet. Am Donnerstag gastierte David Garrett in der ausverkauften Rittal-Arena.

Nach den zwei Erfolgsalben »Virtuosi und »Encore« möchte er anscheinend nun mit seinem neuen Programm »Classical Romance« den bei tradierten Klassikbesuchern verlorenen Boden wieder gut machen und gleichzeitig auch den Horizont seiner junge Gefolgschaft erweitern. Aufgrund seiner in den zurückliegenden drei Jahren gewonnen Popularität, die sicherlich auch etwas mit seiner smarten Erscheinung als Mädchen- und Frauenschwarm sowie einer ausgeklügelten Marketing-Kampagne zu tun hat, kann man den heute 29-Jährigen getrost als Popstar am Geigenhimmel bezeichnen.

Rund 4000 Zuhörer warteten gespannt auf das Erscheinen der blonden Mode-Ikone, die mit ihrem lässigen Outfit samt Jeans und Hut in die Fußstapfen eines Nigel Kennedy tritt und die übliche klassische »Pinguin-Kleiderordnung« ad acta legt. Denn: Auf die Musik kommt es an.

Und die beherrscht Garrett meisterlich. Als Begleitung hat er die renommierte Weimarer Staatskapelle unter der Leitung von George Pehlivanian mitgebracht. Ein rein klassisches Konzert stand auf dem Plan, das nur durch den wuchtig, orchestralen Filmtitel »He’s a pirate« von Hans Zimmer aus dem Kinohit »Fluch der Karibik« in Richtung Crossover-Schiene abtriftete. Aber spätestens bei diesem Stück, das beim Erklingen und am Ende am lautstärksten bejubelt wurde, war klar, dass die Beobachtung des Publikumverhaltens an diesem Abend fast mehr unter die Lupe genommen werden sollte als der Musikvortrag. Da saßen junge, Garrett anhimmelnde Mädchen neben adretten Ehepaaren, Leute in feiner Abendgarderobe neben Jugendlichen in Rockband-Fanshirts oder auch im Adornoschen Sinne Unterhaltungsmusikhörer neben Bildungskonsumenten. Die einen wollten frohgelaunt ob der so lässigen Art des Protagonisten die Musik ebenfalls mit ausleben und versuchten vergeblich, bei Brahms mitreißenden »Ungarischen Tanz« Nr. 5 oder in der schnellen, fidelen dritten »Zigeunerweise« von Pablo de Sarasate im Takt der Musik a la Andre-Rieu-Schmankerl mitzuklatschen. Die anderen zischten jenen energisch entgegen, um den vollen Klanggenuss zu erleben. Vermutlich wurden mache Gäste vorab auch in die Irre geführt. Zwar war bekannt, dass Garrett in Wetzlar nur mit dem Sinfonieorchester auftreten wird und der Titel des Programms den musikalischen Kern auch vorgab. Doch an anderen Spielorten der aktuellen »Classical-Romance«-Tournee hat Garrett zusätzlich seine Band mit dabei. Und deshalb hofften womöglich viele, neben klassischen Werken auch einen poppigeren Rundumschlag serviert zu bekommen. Dem war nicht so.

Dafür konnte das Publikum virtuoses Violinspiel auf höchstem Niveau erleben, vor allem Zuhörer, die zum ersten Male ein klassisches Konzert besuchten. Davon gab es einige. Denn als Garrett entsprechend in die Rund fragte (er moderierte sein Konzert mit jugendlichem Charme), bekam er dies von einigen jungen weiblichen Fans bestätigt.

Als Höhepunkt und Bravourstück galt zweifelsfrei das Violinkonzert op. 64 in e-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Nach der nur vom Orchester in perfekter Ausgewogenheit vorgetragenen Ouvertüre zum »Sommernachstraum« mit ihrem elfenartigen Gestus spielte Garrett mit dem Violinkonzert alle Zweifler an die Wand. Mit beachtlicher Hingabe und spürbarer Leichtigkeit meisterte er das mit vielen effektvollen Virtuosen-Parts gespickte dreisätzige Werk. Hob er sich aus der Melancholie des Kopfsatzes mit einer gewieften Solo-Kadenz hervor, ergriff er den mit geistreichem und Spielwitz angereicherten Sturmlauf im finalen »Allegro molto vivace« an den Zügeln, wurde eins mit dem Stück ohne abgeworfen zu werden.

Der erste Programmteil war dem Motto klassischer Romantik von so genannter »leichter Klassik« geprägt. Das fing beim »Czardas« von Monti an und ging unter anderem mit der lieblichen »Vocalise« op. 34 von Rachmaninoff oder der »Humoreske« Nr. 7 von Anton Dvorak weiter, die zum Aufhören bestimmt mittendrin poppig rhythmisch umarrangiert wurde.

Die geforderten Zugaben kam Garrett mit »Meditation« von Jules Massenet sowie den virtuosen Paganini-Variationen über das Lied »Karneval von Venedig« nach.


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Posting date:23.01.2010 - 06:16:04
Submitted by:Maya
Article date:22.01.2010
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Subject:Ganz klassisch: David Garrett – seine ernste Saite
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Er kanns auch klassisch: Im seit Wochen ausverkauften Kuppelsaal spielte gestern Abend Crossover-Star David Garrett mit Orchester im Kuppelsaal in Hannover..

HANNOVER. Das hatte was von einem Candlelight-Konzert: Unzählige flackernde Kerzen standen auf der Bühne und beleuchteten ihn: Geige, Zopf, schwere Kette, T-Shirt, Jan-Delay-Hütchen und zerrissene Jeans, der Klassik-Geiger im Grunge-Outfit. Auch so gehts, das bewies gestern Abend David Garrett.

Ein bisschen sieht er ja wie Curt Cobain oder David Beckham mit Geige aus. Und für einige der 3000 Fans gestern Abend war es sicherlich überraschend, es war durch und durch seriös. Statt „Thunderstruck“ gabs Mendelssohn und zwar komplett, E-Musik statt E-Gitarre.
Es war ein Abend, der keinen überforderte. Locker plauderte Garrett vom Barhocker über seine Erlebnisse mit Hape Kerkeling und nette Fans. Los gings mit Montis „Csardas“, danach eine geschmachtete „Vocalise“ von Rachmaninow. Ein Geiger zum Verlieben. Vor allem nach dem sanft gestrichenen „Salut d’Amour“ von Elgar, auch eins dieser gut schmeckenden Kurhaus-Zückerlis wie auch die „Serenade“ von Schubert. Es macht einfach Spaß, wenn da einer so die geigerischen Süßwaren austeilt. „Classic Romance“ halt, wie die Tour heißt.

Perfektes Kunstgewerbe – und da gehen Können und Richtung zusammen – sind seine Interpretationen von Filmmusik. Die „Pirates of the Caribbean“ im ersten Set schön aufgehübscht mit Klavier und großem Orchester wären ebenso perfekte Tonspur für den Film. Und er hats technisch drauf, wenn er sich an Sarasates „Zigeunerweisen“ wagt und im Wettlauf mit den kleinen Noten gewinnt.

Das hatten viele dann so noch nie gehört: Nach der Pause wagte sich Garrett an eins der ganz großen Violinkonzerte – und setzte sich damit natürlich anderen Vergleichen aus. Denn das berühmte Opus 64 haben alle Großmeister der Geige gespielt und eingespielt. Unter anderem auch ein Nigel Kennedy, um einen Bruder im Geiste zu nennen. Dabei hielt sich Garrett überaus achtbar.

Das Konzert hatte er schon als Elfjähriger, als er noch Deutsche-Grammophon-Wunderkind war, perfekt draufgehabt – was sich nicht geändert hat. Technisch vergleichsweise souverän, nicht überzogen in den Tempi ging er den ersten Satz an. Erstaunlich, dass Garrett sich allzu große Tempofreiheiten nicht herausnahm. Klar, dass er die lyrischen Partien im zweiten Satz besonders auskostete und in der Schlusskurve des letzten Satzes die nötige Rasanz hatte. Respekt. Damit hat er zwar keine Interpreta¬tionsgeschichte geschrieben, konnte aber für den Abend mit einem durchweg sauber gespielten Konzert üerzeugen, sehr aufmerksam begleitet von der Staatskapelle unter George Pehlivanian.

Immerhin zwei Superlative trägt David Garrett mit sich herum: „Sexiest Violinist“ und schnellster Geiger der Welt. Das mit dem Aussehen konnten die weiblichen Zuschauer bestätigen. Das mit der Geschwindigkeit war an diesem Abend nicht zu überprüfen, statt „Hummelflug“ gabs eine herrlich buttercremige „Meditation“ von Massenet. Standing Ovations, und manche johlten wie bei einen Pop-Konzert. Und wenn der eine oder andere es viellecht ein wenig rockiger gewünscht hätte – ein komplettes Mendelssohn-Konzert zu hören, weil man David Garrett scharf findet, daran kann doch nichts Schlechtes sein.


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Posting date:28.01.2010 - 18:06:22
Article date:22.01.2010
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Subject:Supergeiger David Garrett zu Gast in Hannover
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Supergeiger David Garrett zu Gast in der Landeshauptstadt: Der Violinist hat am Freitagabend im Kuppelsaal in Hannover gespielt.

Um halb acht sind die Sektgläser alle, zwanzig Minuten später stellen sich die Frauen im Männerklo an, weil sie alle Hoffnung aufgeben müssen, in ihrem jemals rechtzeitig dranzukommen: Es herrscht Ausnahmezustand im hannoverschen Kuppelsaal. Seit Karajan und Bernstein tot sind, ist man großen Andrang in der Klassik nicht mehr gewohnt. Da kann so einer wie David Garrett schon mal alles durcheinanderbringen.

Mit Leichtigkeit hat der blonde Geigenengel den größten klassischen Konzertsaal Deutschlands ausverkauft, 3000 Menschen sind gekommen, um ihn zuzujubeln. Das fällt zunächst fast atemlos euphorisch aus. Als Garrett zum ersten Mal die Bühne betritt, geht ein Raunen durch den Saal: Er ist es, er ist es wirklich! Dann aber weicht das Erlebnis gelassener Routine. Garrett spielt die Stücke, die auch auf seiner neusten CD zu hören sind: Er hat Klassikhits wie die „Humoresque“ von Dvorák, Rachmaninows „Vocalise“ oder Montis „Czardas“ höchstselbst für Orchester (in Hannover ist das die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von George Pehlivanian) arrangiert und den Stücken so jeden rhythmischen Biss genommen. Doch weil er selbst die Solostimme spielt und so gut aussieht und so nett ist, nimmt ihm das keiner übel.

Nach der Pause darf das Orchester zunächst allein die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“ zum Besten geben, ehe Garrett für Mendelssohns Violinkonzert zurückkehrt. In den letzten, leisen Töne des Orchestersstücks hört man schon, wie er hinter der Bühne noch einmal seine Stimme übt. Dass ein vermeintlich so cooler Typ Nerven zeigt, ist dann auch im Violinkonzert zu hören: Wahrscheinlich hat er es bei seinem Mendelssohn-Debüt als 13-Jähriger sicherer gespielt als heute. Doch auch das macht ihn irgendwie sympathisch – und richtig spielen können schließlich auch viele andere Geiger, ein so großes Publikum begeistern dagegen nicht. Als Dank für den Applaus gibt Garrett die üblichen zwei Zugaben. Als nach dem „Karneval in Venedig“ das Licht im Saal angeht, fordert auch niemand weitere ein. Es war wohl schön genug.

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Posting date:28.01.2010 - 18:19:47
Submitted by:Malaga
Article date:21.01.2010
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Subject:In zerrissenen Jeans überzeugt er sie alle
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Virtuos, charmant und sexy: Pop-Paganini David Garrett gastiert auf seiner „Classic Romance“-Tour mit der Staatskapelle Weimar in der Stuttgarter Liederhalle

Wunderkind, Ausnahmetalent, Pop-Paganini, der deutsche Kurt Cobain mit Geige - David Garrett kann sich vor Titulierungen kaum retten. Er steht auf den Einladungslisten der TV-Talkshows ganz oben, gilt er doch als ein telegener Plauderer. Er ziert die Titelseiten von Magazinen, schließlich ist er ein recht Hübscher, der die junge sowie die betagtere Damenwelt gleichermaßen betört. Bei so viel Erfolg bleibt Kritik nicht aus. Zum Beispiel von denen, die ihm vorwerfen, den Spagat zwischen E- und U-Musik auf die Spitze zu treiben. Die seinen lockeren Umgang mit dem Publikum und sein Grunge-Outfit anprangern, weil sie mit den vermeintlichen Konventionen eines Klassik-Konzertes nicht konform gehen. Die den Ausverkauf der Kunst vermuten, weil Garrett durch seine Crossover-Einsätze auch ein jüngeres Publikum für sich einnimmt, das sich erdreistet, auch zwischen den Sätzen Applaus zu spenden.

Selbst ein massenkompatibler Medienliebling, wie es Garrett nun mal ist, kann es also nicht allen recht machen. Dennoch versucht der 29-Jährige genau dies zu tun. „Classic Romance“ heißt das Album zur Tour, die ihn zusammen mit der Staatskapelle Weimar unter dem Dirigenten George Pehlivanian in die Stuttgarter Liederhalle führt. Für Garrett ist es die Rückkehr zu den klassischen Wurzeln, wobei einige Stücke auch Zuhörern mit niedriger Klassik-Affinität bekannt vorkommen dürften. „Csárdás“ von Vittorio Monti, „Ungarischer Tanz Nr. 5“ von Brahms oder Dvoráks „Humoresque“ sind leicht konsumierbare Komposi­tionen, die auch auf Kompilationen von Kaffeeröstern zu finden sind. Eigenständiger, wenn auch nicht weniger gefällig, sind die Bearbeitungen von „Vocalise“ von Rachmaninoff sowie Tschaikowskys Vertonung des Goethe-Gedichts „Nur wer die Sehsucht kennt“. Ursprünglich für Piano und Gesang geschrieben, verleiht Garretts Bearbeitung den Melodien eine neue Stimme, eine eigene Klangfärbung. „He’s a pirate“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ bleibt in diesem Gefüge der einzige musikalische Ausflug in Pop-Gewässer. Aber Garrett ist ja Pop genug. Mit dunklem Jackett, schwarzem Hut, Pferdeschwanz-Frisur und zerrissenen Jeans lehnt er lässig an einem Barhocker und erzählt zwischen den Stücken amüsante Anekdoten aus seinem Leben. Die sind treffsicher komponiert, wobei der Meister während seiner Anmoderationen schon mal auf den Notenständer schielt. Den Eindruck, in ihm einen Entertainer von hohem Unterhaltungswert vor sich zu haben, schmälert dies keineswegs. Locker und charmant führt er durch das Programm und schafft durch den Small Talk mit dem Publikum fast so etwas wie Intimität.

Seine handwerkliche Klasse beweist er im zweiten Teil des Abends. Mit dem Violinkonzert von Felix Mendelssohn, das Garrett schon als Elfjähriger öffentlich spielte, zeigt der Beau, was er bei seinen renommierten Lehrern, darunter Zakhar Bron, Ida Haendel und Itzhak Perlman, gelernt hat. Technisch brillant macht er sich das Werk zu eigen, entlockt seiner Geige eine ungeheure Klangvielfalt und bleibt dennoch mit seiner Stimme im Dialog mit dem Orchester. Unverkrampft sieht das bei ihm aus, und wenn er bei einigen Passagen beseelt lächelt, hat das nichts mit Wirkung zu tun. In diesen Momenten ist zu spüren, dass Garrett die Musik lebt und liebt. Diese Authentizität wird belohnt. Die einen spenden Standing Ovations, die anderen johlen. Diese generationsübergreifende Begeisterung macht jede Diskussion überflüssig. Garrett überzeugt sie alle.


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Posting date:28.01.2010 - 18:17:47
Submitted by:Julia
Article date:20.01.2010
Subject:Zwei Seelen,ach, in seiner Brust
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Posting date:28.01.2010 - 18:22:58
Submitted by:Maya
Article date:20.01.2010
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Subject:David Garrett war mit " Classical Romance " zu Gast in der Stadthalle Magdeburg
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Seit einigen Jahren ist der Deutsch-Amerikaner David Garrett das Sternchen am Himmel der Show-Geiger. Seine Spezialität ist normalerweise das Crossover zwischen Klassik und Unterhaltungsmusik. Er spielt mit Band und Sinfonieorchester. Sein neues Programm " Classical Romance " ist ein reines Klassik-Programm, und in Magdeburg gastierte er mit der Staatskapelle Weimar.

Magdeburg. Die Magdeburger Stadthalle war ausverkauft, und das Publikum war gekommen, um ein klassisches Geigenkonzert zu erleben. David Garrett soll etwas Besonderes sein, ein Star, selbst Yehudi Menuhin habe ihn als Nachwuchstalent gelobt, und er spielt auf einer Stradivari. Auch die mitreisende Staatskapelle ist ein renommiertes Orchester, die Magdeburger Stadthalle ein Saal mit einer ausgezeichneten Akustik. Alle Voraussetzungen für ein wunderbares Konzert waren also versammelt.

Aber bereits vor Beginn musste jeder Musikliebhaber misstrauisch werden, denn die Bühne war mit riesigen Lautsprecherboxen bebaut, die noch leeren Orchesterstühle mit Mikros ausgerüstet und in der Mitte des Saales prangte ein Mischpult wie bei einem Pop-Konzert.

Als der Geiger dann die Bühne betrat, hatte er an seinem berühmten Instrument auch einen elektronischen Tonabnehmer, und die musikalische Interpretation wurde nun vom Tonmeister bestimmt und nicht von den Musikern. Das hatte für die künstlerische Qualität die fatalsten Folgen.

Kein wirkliches Zusammenspiel

Im ersten Teil des Konzerts spielte Garrett aus der großen Fülle wunderbarer Geigenstücke eine Reihe bekannter, aber auch einige etwas weniger bekannte Stücke. Er begann mit dem berühmten Csardas von Monti, an sich ein Virtuosenstück, ein feuriger Aufmacher für einen solchen gemischten Violinabend. David Garrett ist ein Könner der Geigentechnik und ein guter Virtuose, aber das Feuer konnte hier nicht zünden. Zu wenig Präzision, vor allem aber kein wirkliches Zusammenspiel zwischen Solist und Orchester. Über die elektronische Anlage klang alles – und das würde bis zum Ende des Konzertes so bleiben – wie ein Einheitsbrei ohne Dynamik, ohne Spannung. Warum spielt er auf einer Stradivari, warum mit einem guten Orchester, wenn jede Dynamik elektronisch getilgt wird ? Manchmal nur, etwa in einem einzigen Takt von Brahms’ wunderbarem ungarischen Tanz Nr. 5, konnte man eine Ahnung haben, wie Garrett nicht nur spielen, sondern auch die Werke interpretieren könnte, als ihm ein paar herbere, kratzige Töne entfuhren. Fast alles andere blieb süße Suppe, Franz Schuberts Serenade (" Leise flehen meine Lieder " D. 957 Nr. 4 ) zum Beispiel klang etwa wie ein Handy-Klingelton, dessen Dynamik von Mezzoforte bis Mezzoforte reicht, dies ebenso bei Dvoraks wunderbarer Humoreske op. 101 Nr. 7.

Ein einziges Stück dieses ersten Teils hatte Schwung und Kraft, das Werk, welches ein wenig aus der Reihe der Geigen-Zugabenstücke herausfiel, " He is a Pirat " aus der Filmmusik zu " Fluch der Karibik ". Hier waren auch Orchesterfarben, kraftvolle Bläsersätze und feurige Paukenwirbel etwa zu hören. Hier gab es auch den feurigsten Beifall des ganzen so sehr mittelmäßigen Konzerts. Ansonsten war das Orchester auf dürren Backgroundsound heruntergeregelt, was die meisten der Stücke eben gar nicht vertragen, zumal dann nicht, wenn die Brillanz des Solisten auch elektronisch getilgt wird.

Ganz fatal wurde es im zweiten Teil, als sich Dav